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So erstellen Sie ein Profil und ein Ziel

Sep. 18, 2015

Stellen Sie sicher, dass eine Dateifreigabe mit Leserechten für die Gruppe "Jeder" und Schreibrechten für die Gruppe "Administratoren" auf der Freigabeebene und der NTFS-Ebene besteht.

Stellen Sie sicher, dass Sie von der Profiler-Arbeitsstation auf die ausführbare Datei der Anwendung zugreifen können, die Anwendung jedoch nicht auf der Arbeitsstation installiert ist. Öffnen Sie den Profiler über das Startmenü.

  1. Sie starten den Assistenten für neue Profile, indem Sie auf dem ersten Bildschirm Neues Profil wählen. Wenn Profiler bereits geöffnet ist, klicken Sie im Menü Datei auf Neu. Führen Sie im Assistenten für neue Profile die restlichen Schritte aus.
  2. Benennen Sie das Profil.

    Wählen Sie einen einfachen Namen für das Profil. Fügen Sie keine Kriterien hinzu, mit denen Ziele identifiziert werden. Sie sollten beispielsweise nicht die Versionsnummer als Teil des Profilnamens eingeben.

  3. Auf der Seite Benutzerupdates aktivieren können Sie festlegen, dass Benutzer Anwendungen auf ihren Benutzergeräten aktualisieren können (standardmäßig deaktiviert). Wenn das Feature aktiviert ist, werden ausführbare Dateien, auf die über die Anwendung zugegriffen wird (z. B. ausführbare Dateien von Produktupdates), vom Stammverzeichnis des Benutzerprofils ausgeführt und auf dem Benutzergerät gestartet. Wenn es deaktiviert ist, werden ausführbare Dateien vom Installationsstammverzeichnis gestartet; dies hindert die meisten ausführbaren Dateien von Produktupdates daran, Anwendungen automatisch zu aktualisieren. So können Sie Updates weiter zentral warten und bereitstellen.
  4. Verknüpfen Sie auf der Seite Interisolierungs-Kommunikation einrichten vorhandene Profile, die miteinander auf dem Benutzergerät kommunizieren müssen (optional). Wenn Sie die Interisolierungs-Kommunikation nicht einrichten, machen Sie keine Eingaben auf dieser Seite.
  5. Wählen Sie mindestens ein Zielbetriebssystem und eine Zielsprache aus. Standardmäßig sind im Assistenten alle Betriebssysteme ausgewählt, die kompatibel mit der Profiler-Arbeitsstation sind.

    Aktivieren Sie das oberste Kontrollkästchen (in der Standardeinstellung nicht aktiviert), um vorhandene Profile nur für die Interisolierungs-Kommunikation zu verknüpfen ohne neue Ziele zu erstellen. Zum Erstellen eines neuen Ziels oder Profils darf dieses Kontrollkästchen nicht aktiviert sein.

    Legen Sie zunächst die Kriterien für das Betriebssystem und die Sprache des Ziels fest, um das erste Ziel für ein Profil zu erstellen. Das Standardbetriebssystem und die Standardsprache entsprechen dem Betriebssystem, das auf der Profiler-Arbeitsstation installiert ist.

    1. Wenn Sie Profile für die Interisolierungs-Kommunikation ausgewählt haben und diese vorhandenen Profile ohne Erstellen eines neuen Ziels (und Auslassen der Installationsseiten des Assistenten) zuordnen möchten, aktivieren Sie Minimum. Die restlichen Zielerstellungsoptionen werden dann deaktiviert, und der Assistent überspringt die Installationsseiten. Der Assistent geht direkt auf Schritt 12, d. h. das Signieren des Profils mit einer digitalen Signatur. Wenn Sie ein neues Ziel im verknüpften Profil erstellen möchten, achten Sie darauf, dass die Option nicht ausgewählt ist.
    2. Um weitere Betriebssysteme und Sprachen zu unterstützen, aktivieren Sie die entsprechenden Kontrollkästchen. Beim Auswählen von Betriebssystemen und Sprachen für das Ziel sollten Sie keine Sprachen auswählen, für die Sie separate Ziele erstellen möchten.
    3. Klicken Sie auf die Schaltfläche Service Pack festlegen, wenn Service Packs berücksichtigt werden. Standardmäßig entspricht ein Ziel allen Service Packs des unterstützten Betriebssystems.
    4. Bei der Wahl eines vom Ziel unterstützten Service Packs können Sie in der Dropdownliste Unterstützte Service Pack-Versionen eine Regel für die Service Pack-Version auswählen.
    5. Geben Sie in das entsprechende Feld für Minimum, Maximum, Exakt die Nummer des Service Packs ein; verwenden Sie für einen Bereich Minimum und Maximum.
      Hinweis: Klicken Sie für weitere Ziele auf Zielkonflikte suchen, um sicherzustellen, dass das neue Ziel keine Konflikte mit den anderen Zielen im Profil hervorruft.
  6. Wählen Sie eine Installationsoption gemäß des Typs oder der Anzahl der Anwendungen, die im Ziel installiert werden.
    • Schnellinstallation: Wählen Sie diese Option, wenn Sie nur eine Anwendung installieren, die ein Installationsprogramm hat, z. B. setup.msi oder .exe (in der Standardeinstellung aktiviert und für normale Installationen empfohlen).
    • Erweiterte Installation: Verwenden Sie diese Option nur, wenn Sie Internet Explorer-Plug-Ins installieren, Registrierungseinstellungen bearbeiten, Anwendungen manuell oder über mehrere Installationsprogramme installieren.
  7. Klicken Sie auf der Seite Installationsprogramm auswählen auf Durchsuchen, um eine ausführbare Datei oder ein Skript auszuwählen, mit dem Sie die Anwendung im aktuellen Ziel installieren. In diesem Schritt treffen Sie lediglich die Auswahl des Installationsprogramms, führen es jedoch nicht aus. Geben Sie ggf. benötigte Befehlszeilenargumente ein.
  8. Stellen Sie auf der Seite Installationsprogramm auswählen sicher, dass das Installationsprogramm und die Befehlszeilenparameter richtig sind.

    Bei erweiterten Installationen können Sie Ressourcen auswählen, u. a. Dateien, Ordner, Registrierungseinstellungen und Internet Explorer und Plug-Ins, die Sie dem Profil hinzufügen.

  9. Klicken Sie auf Installationsprogramm starten. Warten Sie, bis das Installationsprogramm auf der Arbeitsstation gestartet wird. Bei großen Anwendungen kann dies mehrere Minuten dauern. Schließen Sie dann die Installation der Anwendung ab. Akzeptieren Sie den Standardspeicherort für den im Installationsprogramm angezeigten Pfad, da die Anwendung im Profil installiert wird.
  10. Wenn die Anwendung komplett auf der Arbeitsstation gestartet und konfiguriert ist, schließen Sie die Anwendung und klicken Sie im Assistenten für neue Profile auf Weiter. Der Profiler führt automatisch einen virtuellen Neustart durch, wenn dies für den Abschluss der Installation benötigt wird. Nach dem virtuellen Neustart kann die Anwendung ausgeführt werden.
  11. Wählen Sie auf der Seite Anwendung ausführen die Anwendung und führen Sie sie aus. Schließen Sie die Anwendung, bevor Sie im Assistenten für neue Profile auf Weiter klicken.
    Tipp: Nach dem Abschluss einer vollständigen Installation, bei der die Anwendung für alle Benutzer installiert wird, führen Sie die Anwendung ein Mal aus, um sicherzustellen, dass Sie alle erforderlichen Initialisierungen ausführen, bevor die Anwendung den Benutzern bereitgestellt wird. Beispiel: Sie müssen ggf. eine Produktseriennummer oder einen Lizenzschlüssel eingeben. Nehmen Sie sich auch die Zeit, Einstellungen oder Optionen zu konfigurieren und Features zu aktivieren oder zu deaktivieren, bevor Sie die Anwendung veröffentlichen. Beispiel: Sie müssen ggf. Autoupdates deaktivieren, damit Benutzer keine unerwünschten Meldungen erhalten oder unerwünschte Dateien auf den Computern installiert werden.
  12. Auf der Seite Anwendungen auswählen wird eine Liste der Anwendungen angezeigt, die im aktuellen Ziel erkannt wurden. Mit den Schaltflächen können Sie die Liste der Anwendungen bearbeiten, die Sie mit dem AppCenter später veröffentlichen möchten.
  13. Auf der Seite Profil signieren signieren Sie das Profil ggf. mit einer digitalen Signatur.
  14. Klicken Sie auf Fertig stellen, um das Profil zu erstellen. Bevor Sie auf Fertig stellen klicken, können Sie die Profilinformationen prüfen und die Profil- und Zieleinstellungen bearbeiten.
  15. Geben Sie nach dem Abschluss des Assistenten den UNC-Pfad zur Dateifreigabe auf dem App Hub ein, um das Profil zu speichern. Hinweis: Der Name des erstellten Unterordners entspricht dem Profilnamen.
Geben Sie beispielsweise den folgenden Pfad ein:
 \\citrixserver\Profile 

Der folgende Speicherort Speichern unter wird basierend auf den Werten für UNC-Pfad und Profilname angezeigt:

 \\citrixserver\Profile\\.profile 

Sie können den Namen des Profils zu diesem Zeitpunkt ändern.

Wichtig: Windows-Explorer kann keine Dateinamen handhaben, die mehr als 256 Zeichen haben. Beim Erstellen von Anwendungsprofilen, z. B. für Microsoft Office 2010, können die Dateinamen dieses Limit aufgrund von vielen Ordnerverschachtelungen überschreiten. Citrix empfiehlt, Profildaten mit einem Dienstprogramm, wie z. B. Robocopy, zu replizieren, um Probleme aufgrund von langen Dateinamen zu vermeiden. Dieses Dienstprogramm steht im Windows Resource Kit zur Verfügung und ist ein Feature in Windows Vista, Windows 7 und Windows 2008.

Nach dem Speichern des Profils können Sie dem Profil über andere Arbeitsstationen eindeutige Ziele hinzufügen.

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