Inter Traffic Domain Entity Bindings

Sie können Dienste in einer Verkehrsdomäne an einen virtuellen Server in einer anderen Verkehrsdomäne binden. Alle Dienste, die an einen virtuellen Server in einer anderen Verkehrsdomäne gebunden werden sollen, müssen sich in derselben Verkehrsdomäne befinden.

Sie konfigurieren diese Unterstützung mithilfe des vorhandenen Befehls bind lb vserver oder der zugehörigen GUI-Prozedur.

Diese Funktion kann die Interaktion zwischen verschiedenen Verkehrsdomänen erleichtern. In einem Unternehmen können Server in verschiedenen Verkehrsdomänen gruppiert werden. Virtuelle Server werden in einer Datenverkehrsdomäne erstellt, die mit dem Internet verbunden ist. Ein virtueller Server aus dieser Datenverkehrsdomäne kann so konfiguriert werden, dass er Server in einer anderen Verkehrsdomäne ausgleicht. Dieser virtuelle Server empfängt Verbindungsanforderungen aus dem Internet, die an die gebundenen Server weitergeleitet werden.

Wenn ein Citrix ADC in einer Cloud-Infrastruktur verwendet wird, kann jedem Mandanten eine separate Datenverkehrsdomäne zugewiesen werden, und alle Ressourcen (einschließlich Server) für einen Mandanten können in der Datenverkehrsdomäne des Mandanten gruppiert werden. Für jeden Mandanten wird ein virtueller Server für Lastausgleichsserver in seiner Verkehrsdomäne erstellt. Alle diese virtuellen Server sind in einer einzigen Datenverkehrsdomäne gruppiert, die dem Internet zugewandt ist.

Betrachten Sie ein Beispiel, in dem Clouddienstanbieter Example-Cloud-A drei Datenverkehrsdomänen mit IDs 10, 20 und 30 auf der Citrix ADC Appliance NS1 konfiguriert sind.

Beispiel-Org-A und Beispiel-Org-B sind Mieter von Example-Cloud-A. Mandant A wird Verkehrsdomäne 20 zugewiesen, und Mandant B wird Domäne 30 zugewiesen. Die Server S1 und S2 befinden sich in der Verkehrsdomäne 20 und die Server S3 und S4 befinden sich in der Verkehrsdomäne 30.

Traffic Domain 10 steht im Internet. Virtuelle Server LBVS-1 und LBVS-2 werden in der Verkehrsdomäne 10 erstellt. LBVS-1 in der Verkehrsdomäne 10 ist für den Lastenausgleich der Server S1 und S2 konfiguriert, die sich in der Verkehrsdomäne 20 befinden. LBVS-2 in der Verkehrsdomäne 10 ist für den Lastenausgleich der Server S3 und S4 konfiguriert, die sich in der Verkehrsdomäne 30 befinden.

Daher akzeptieren diese virtuellen Server Internetverbindungsanforderungen für Server, die sich in einer anderen Datenverkehrsdomäne als die der virtuellen Server befinden.

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