Citrix Universal™ Druckertreiber (UPD)
Der Citrix Universal Print Driver (UPD) ist kein einzelner Treiber, sondern eine Technologie, die Komponenten sowohl auf dem Server (VDA) als auch auf dem Client (Endpunkt mit Workspace-App) umfasst.
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Serverkomponente: Wird mit dem VDA installiert und umfasst die eigentlichen generischen Druckertreiber, wie den „Citrix Universal Printer“ (der das EMF-Format verwendet) und den „Citrix XPS Universal Printer“ (der das XPS-Format verwendet), sowie Unterstützung für PDF- und PS-Formate. Ihre Aufgabe ist es, die von Anwendungen auf dem VDA erzeugte Druckausgabe in einem geräteunabhängigen Format zu erfassen.
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Clientkomponente: Diese Komponente ist in der Installation der Citrix Workspace™-App enthalten und empfängt den vom VDA gesendeten Druckdatenstrom. Sie interagiert dann mit dem lokalen Windows-Drucksubsystem auf dem Endpunktgerät, um den Druckauftrag mit dem entsprechenden gerätespezifischen Treiber zu rendern, der lokal für den Zieldrucker installiert ist.
Die folgende Abbildung zeigt die Komponenten des Universal Print Drivers und einen typischen Workflow für einen lokal an ein Gerät angeschlossenen Drucker -

Das Hauptziel des UPD ist es, die Verwaltung von Druckertreibern innerhalb der Citrix®-Umgebung zu vereinfachen. Durch die Verwendung eines integrierten Treibers auf dem VDA können Administratoren die Installation und Wartung von potenziell Hunderten verschiedener herstellerspezifischer Treiber vermeiden, die eine häufige Ursache für Instabilität und Konflikte sind. Der UPD ist darauf ausgelegt, mit einer Vielzahl von Druckern kompatibel zu sein und eine universelle Schnittstelle zwischen der virtuellen Sitzung und den Druckfunktionen des Clients bereitzustellen.
Unterstützte Formate
Die UPD-Technologie unterstützt mehrere Druckdatenformate, was Flexibilität bei der Verarbeitung und dem Rendern von Druckaufträgen ermöglicht:
- EMF (Enhanced Metafile Format): Das Standardformat, das vom Treiber „Citrix Universal Printer“ verwendet wird. Es ist ein 32-Bit-Windows-natives Vektorformat. Das Drucken mit EMF ist im Allgemeinen effizient, erfordert jedoch typischerweise einen Windows-basierten Client-Endpunkt für das Rendering.
- XPS (XML Paper Specification): Wird vom Treiber „Citrix XPS Universal Printer“ verwendet. XPS ist eine XML-basierte Seitenbeschreibungssprache, die von Microsoft entwickelt wurde, konzeptionell ähnlich wie PDF und plattformunabhängig konzipiert.
- PS (PostScript): Eine von Adobe entwickelte Seitenbeschreibungssprache, bekannt für ihre Fähigkeiten bei der Verarbeitung komplexer Grafiken und Typografie, oft im Verlagswesen und von verschiedenen Druckern und Multifunktionsgeräten verwendet. Linux-Clients nutzen oft den PostScript-Druck mit UPD.
- PDF: PDF ist ein weit verbreiteter offener Standard für den Dokumentenaustausch. Es kapselt eine vollständige Beschreibung eines flachen Dokuments mit festem Layout ein, einschließlich Text, Schriftarten, Grafiken und anderer Informationen, die zur Anzeige erforderlich sind. Es ist plattformunabhängig konzipiert und ideal, um die Dokumententreue über verschiedene Systeme und Anwendungen hinweg zu bewahren.
Die Verwendung des UPD bietet mehrere potenzielle Vorteile:
- Reduzierte Treiberverwaltung: Reduziert die Anzahl der benötigten Treiber auf VDA-Images erheblich, was die Image-Erstellung und -Wartung vereinfacht.
- Verbesserte Stabilität: Weniger Treiber bedeuten weniger potenzielle Konflikte und ein geringeres Risiko treiberbedingter Spooler-Abstürze oder Systeminstabilität.
- Optimierte Druckaufträge: Bestimmte UPD-Formate, insbesondere EMF, können manchmal zu kleineren Druckauftragsgrößen im Vergleich zu nativen Treibern führen.
- Unterstützung erweiterter Funktionen: Die EMF- und XPS-UPD-Komponenten können erweiterte Druckfunktionen (wie Heften, Fachauswahl) unterstützen, wenn der native Treiber auf dem Client diese Funktionen über die standardmäßige Print Capability-Technologie von Microsoft bereitstellt.