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Übersicht über die INI-Datei der Profilverwaltung

Mar 07, 2017

Standardkonfiguration

Die Profilverwaltung verfügt über eine in einer INI-Datei gespeicherten Standardkonfiguration. Die INI-Datei muss im Installationsordner sein, damit der Profilverwaltungsdienst sie erkennt. Die Standardkonfiguration ist für die meisten Umgebungen geeignet. Hiermit werden die Profile aller Benutzer in allen Gruppen verarbeitet.

Wenn Sie nicht-englische Bereitstellung der Profilverwaltung unter Windows XP oder Windows Server 2003 haben, müssen Sie eine entsprechende Sprachversion der INI-Datei mit UPMPolicyDefaults_all.ini erstellen. Benennen Sie eine Kopie dieser Datei Ihrer Sprache entsprechend um (z. B. UPMPolicyDefaults_all_de.ini für Deutsch) und übersetzen Sie die Ordnernamen. Verwenden Sie diese Dateinamen:

  • Für französische Betriebssysteme UPMPolicyDefaults_all_fr.ini
  • Für deutsche Betriebssysteme UPMPolicyDefaults_all_de.ini
  • Für spanische Betriebssysteme UPMPolicyDefaults_all_es.ini
  • Für japanische Betriebssysteme UPMPolicyDefaults_all_ja.ini
  • Für Betriebssysteme in vereinfachtem Chinesisch UPMPolicyDefaults_all_zh-CN.ini

Bearbeiten der INI-Datei

Wenn Sie einer INI-Datei Einträge hinzufügen, stellen Sie sicher, dass die Variablen und Werte das richtige Format haben.

Flags (Ein/Aus-Indikatoren) müssen folgendes Format haben:
=
Mit dem Wert "1" wird eine Einstellung aktiviert; wird ein anderer Wert oder gar kein Wert angegeben, wird sie deaktiviert. Der folgende Eintrag aktiviert z. B. die Einstellung "ServiceActive":
ServiceActive=1
Die folgenden Einträge deaktivieren die Einstellung:
ServiceActive=ON ServiceActive=OFF ServiceActive=TRUE ServiceActive=FALSE ServiceActive=
Listeneinträge müssen folgendes Format haben:
=
Fügen Sie hinter dem Gleichheitszeichen keine "1" hinzu. Mit den folgenden Einträgen werden z. B. Microsoft Office-Dateien angegeben, die synchronisiert werden:
[SyncFileList] AppData\Local\Microsoft\Office\*.OfficeUI

Änderungen von Gruppenrichtlinieneinstellungen werden wirksam, wenn die Richtlinie auf den Zielcomputern manuell oder automatisch aktualisiert wird. Änderungen von INI-Dateien werden wirksam, wenn Sie den Befehl gpupdate /forceausführen (dies wird empfohlen) oder wenn Sie den Profilverwaltungsdienst auf den Zielcomputern neu starten.