Product Documentation

Profilverwaltung und XenApp

Mar 07, 2017

Die Verwendung dieser Version der Profilverwaltung auf XenApp-Servern unterliegt der Endbenutzer-Lizenzvereinbarung der Profilverwaltung. Sie können die Profilverwaltung auch auf lokalen Desktops installieren. Hierdurch können Benutzer ihre lokalen Profile in veröffentlichten Ressourcen verwenden.

Hinweis: Die Profilverwaltung wird automatisch in XenDesktop- aber nicht in XenApp-Umgebungen konfiguriert. Sie müssen die Einstellungen der Profilverwaltung mit der Gruppenrichtlinie oder der INI-Datei für die XenApp-Bereitstellung anpassen.

Die Profilverwaltung funktioniert in XenApp-Umgebungen, die Remotedesktopdienste (früher Terminaldienste) verwenden. In diesen Umgebungen müssen Sie eine Organisationseinheit für jedes unterstützte Betriebssystem erstellen. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation von Microsoft.

In Farmen mit unterschiedlichen XenApp-Versionen oder unterschiedlichen Betriebssystemen empfiehlt Citrix, dass eine eigenständige Organisationseinheit für jeden Server verwendet wird, auf dem eine andere Version oder ein anderes Betriebssystems ausgeführt wird.

Wichtig: Aufnehmen und Ausschließen von Ordnern, die gemeinsam von mehreren Benutzern verwendet werden (z. B. Ordner, die gemeinsam verwendete Daten von mit XenApp veröffentlichten Anwendungen enthalten), wird nicht unterstützt.

Gestreamte Anwendungen

Die Profilverwaltung kann in Umgebungen verwendet werden, in denen Anwendungen entweder direkt zu Benutzergeräten gestreamt werden oder in denen Anwendungen zu XenApp-Servern gestreamt und von dort Benutzern zur Verfügung gestellt werden.

Die clientseitige Anwendungsvirtualisierungstechnologie in XenApp basiert auf Anwendungsstreaming, bei dem die Anwendung automatisch isoliert wird. Das Anwendungsstreaming ermöglicht, dass Anwendungen auf XenApp-Servern und Clientgeräten zur Verfügung gestellt werden und in einer geschützten Umgebung ausgeführt werden können. Es gibt viele Gründe, Anwendungen, die zu Benutzern gestreamt werden, zu isolieren, z. B. die Fähigkeit zu steuern, wie Anwendungen auf dem Benutzergerät miteinander interagieren, um Anwendungskonflikte zu vermeiden. Benutzereinstellungen müssen z. B. isoliert werden, wenn verschiedene Versionen derselben Anwendung vorhanden sind; Microsoft Office 2003 könnte lokal installiert sein und Office 2007 wird zu Benutzergeräten gestreamt. Werden die Benutzereinstellungen nicht isoliert, kann dies zu Konflikten führen und gravierende Auswirkungen auf die Funktion beider Anwendungen (lokal und gestreamt) haben.

Weitere Informationen zu den Anforderungen für die Verwendung der Profilverwaltung mit gestreamten Anwendungen finden Sie unter Systemanforderungen.