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Szenario 1: Einfache Einrichtung von geografisch nahen Benutzerspeichern und Failover-Clustern

Mar 07, 2017

"Meine Benutzer sollen immer denselben geografisch nahen, dem Netzwerk angeschlossenen bevorzugten Benutzerspeicher für ihre Profile verwenden." In diesem Fall gelten Optionen 1 und 2.

"Mein Netzwerkbenutzerspeicher soll sich in einem Failover-Cluster befinden, um hohe Verfügbarkeit zu garantieren." In diesem Fall gilt Option 2.

Dieses Szenario wird in folgender Abbildung dargestellt. Benutzer in Nordamerika (NA) möchten den Netzwerkbenutzerspeicher in New York statt des Netzwerkbenutzerspeichers in Brisbane verwenden, um die Latenz zu reduzieren und die über die interkontinentale Verbindung nach Australien oder Neuseeland (ANS) gesendete Datenmenge zu minimieren.


Option 1: DFS-Namespaces

Hintergrundliteratur

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DFS-Namespaces können einige der in dem Blog-Artikel genannten Probleme lösen.

Richten Sie hierzu einen Namespace für den Netzwerkbenutzerspeicher ein. Nennen Sie ihn \\MeineFirma\Profile; dies ist das Namespace-Stammverzeichnis. Richten Sie Namespace-Server in New York und Brisbane (und allen anderen Standorten) ein. Jeder Namespace-Server hat Ordner für den jeweiligen Active Directory-Standort, die wiederum Ziele auf einem Server in New York oder Brisbane haben.

Beispielsweise sind die folgenden Standorte in Active Directory konfiguriert (Teil der Benutzerdatensätze).

AD-Standortattribut (#l#) Geografischer Standort

Wagga Wagga

ANS

Darwin

ANS

Brisbane

ANS

Auckland

ANS

Seattle

NA

San Diego

NA

West Palm Beach

NA

Poughkeepsie, New York

NA

In der folgenden Abbildung sehen Sie eine Möglichkeit, dies mit DFS-Namespaces einzurichten.


Nach der Einrichtung richten Sie die Einstellung Pfad zum Benutzerspeicher so ein:

\\MeineFirma\Profile\#l#

Die Profile von Benutzern an den acht Standorten werden auf nur zwei Server verteilt. Hierdurch wird die geografische Nähe gewährleistet, die von diesem Szenario gefordert wird.

Alternativen

Sie können Namespace-Ziele sortieren. Verwenden Sie die Sortierregeln folgendermaßen. Wenn DFS-Namespaces auflösen, welche Ziele verwendet werden, kann angegeben werden, dass nur Ziele am lokalen Standort gewählt werden. Dies funktioniert gut, solange Sie sicher sind, dass sich alle Desktops und Server für einen beliebigen Benutzer an demselben Standort befinden.

Diese Methode schlägt fehl, wenn ein Benutzer, der normalerweise in Poughkeepsie arbeitet, Wagga Wagga besucht. Das Laptop-Profil kommt aus Brisbane, aber das von veröffentlichten Anwendungen verwendete Profil kommt immer noch aus New York.

Die empfohlene Methode mit AD-Attributen stellt sicher, dass für jede Sitzung, die ein Benutzer startet, dieselben DFS-Namespaces ausgewählt werden, weil #l# von der AD-Konfiguration und nicht der Konfiguration des Computer stammt.

Option 2: DFS-Namespaces mit Failover-Clustering

Hintergrundliteratur

Implementieren dieser Option

Wenn Sie Failover-Clustering hinzufügen, können Sie einfache Hochverfügbarkeit gewährleisten.

Das wichtigste hierbei ist, dass die Dateiserver zu Failover-Clustern gemacht werden, sodass Ordnerziele auf einem Failover-Cluster statt auf einem einzelnen Server gehostet werden.

Wenn der Namespace-Server selbst hochverfügbar sein soll, müssen Sie einen eigenständigen Namespace wählen, da domänenbasierte Namespaces keine Failover-Cluster als Namespace-Server unterstützen. Ordnerziele können auf Failover-Clustern gehostet werden, unabhängig vom Typ des Namespace-Servers.

Wichtig: Der Status von Dateisperren wird u. U. nicht beibehalten, wenn ein Server in einem Failover-Cluster ausfällt. Die Profilverwaltung entfernt an bestimmten Stellen Dateisperren auf dem Netzwerkbenutzerspeicher, daher kann ein Failover an einem kritischen Punkt zu einem beschädigten Profil führen.