Übersicht über die INI-Datei der Profilverwaltung

Standardkonfiguration

Die Profilverwaltung verfügt über eine in einer INI-Datei gespeicherten Standardkonfiguration. Die Datei muss im Installationsordner sein, damit der Profilverwaltungsdienst sie erkennt. Die Standardkonfiguration ist für die meisten Umgebungen geeignet. Hiermit werden die Profile aller Benutzer in allen Gruppen verarbeitet.

Wenn Sie nicht-englische Bereitstellung der Profilverwaltung unter Windows XP oder Windows Server 2003 haben, müssen Sie eine entsprechende Sprachversion der INI-Datei mit UPMPolicyDefaults_all.ini erstellen. Benennen Sie eine Kopie dieser Datei Ihrer Sprache entsprechend um (z. B. UPMPolicyDefaults_all_de.ini für Deutsch) und übersetzen Sie die Ordnernamen. Verwenden Sie diese Dateinamen:

  • Für französische Betriebssysteme UPMPolicyDefaults_all_fr.ini
  • Für deutsche Betriebssysteme UPMPolicyDefaults_all_de.ini
  • Für spanische Betriebssysteme UPMPolicyDefaults_all_es.ini
  • Für japanische Betriebssysteme UPMPolicyDefaults_all_ja.ini
  • Für Betriebssysteme in vereinfachtem Chinesisch UPMPolicyDefaults_all_zh-CN.ini

Bearbeiten der INI-Datei

Wenn Sie einer INI-Datei Einträge hinzufügen, stellen Sie sicher, dass die Variablen und Werte das richtige Format haben.

Flags (An/Aus-Kennzeichen) müssen folgendes Format haben:

``` pre codeblock

= ``` Ein Wert von 1 aktiviert eine Einstellung und jeder andere Wert oder kein Wert deaktiviert sie. Der folgende Eintrag aktiviert beispielsweise die Einstellung ServiceActive: ``` pre codeblock ServiceActive=1 ``` Jeder der folgenden Einträge deaktiviert die Einstellung: ``` pre codeblock ServiceActive=ON ServiceActive=OFF ServiceActive=TRUE ServiceActive=FALSE ServiceActive= ``` Listeneinträge müssen das folgende Format haben: ``` pre codeblock = ``` Hängen Sie keine 1 nach dem Gleichheitszeichen an. Mit den folgenden Einträgen werden z. B. Microsoft Office-Dateien angegeben, die synchronisiert werden: ``` pre codeblock [SyncFileList] AppData\Local\Microsoft\Office*.OfficeUI ``` Änderungen von Gruppenrichtlinieneinstellungen werden wirksam, wenn die Richtlinie auf den Zielcomputern manuell oder automatisch aktualisiert wird. Änderungen der INI-Datei werden wirksam, wenn Sie den Befehl gpupdate /force ausführen, dies wird empfohlen. Oder wenn Sie den Profilverwaltungsdienst auf den Zielcomputern neu starten.

Übersicht über die INI-Datei der Profilverwaltung