Product Documentation

Anforderungen für Provisioning Services 7.1

Nov 16, 2015

Die folgenden Planungsschritte müssen vor der Installation und Konfiguration von Provisioning Services ausgeführt werden.

Hinweis: Der Download für die Citrix Lizenzierung für dieses Release ist auf dem Installationsmedium enthalten. Lizenzdetails und -anforderungen finden Sie in der Citrix Lizenzserverdokumentation. Sie sollten zu jeder Zeit die aktuelle Version des Citrix Lizenzservers verwenden, um die neusten Features einsetzen zu können.

Auswählen und Konfigurieren der MS SQL-Datenbank

Einer Farm ist nur eine Datenbank zugeordnet. Die Provisioning Services-Datenbanksoftware kann auf folgenden Computern installiert werden:

  • Computer mit einer vorhandenen SQL-Datenbank, wenn der Computer mit allen Provisioningservern der Farm kommunizieren kann.
  • Computer mit einer neuen SQL Express-Datenbank, die mit der von Microsoft kostenfrei zur Verfügung gestellten SQL Express-Software erstellt wurde

Die folgenden Datenbanken können für die Provisioning Services-Datenbank verwendet werden:

Hinweis: Eine komplette Liste der unterstützten Datenbanken finden Sie unter http://support.citrix.com/article/CTX114501.

In einer Produktionsumgebung empfiehlt es sich, die Datenbank und die Provisioningserver-Software nicht auf dem gleichen Server zu installieren. In einigen Produktionsumgebungen zieht es der Datenbankadministrator möglicherweise vor, die Provisioning Services-Datenbank selbst zu erstellen. Stellen Sie in diesem Fall dem MS SQL-Datenbankadministrator die Datei bereit, die mit dem Dienstprogramm DbScript.exe erstellt wurde. Dieses Dienstprogramm wird mit der Provisioning Services-Software erstellt.

Achtung: Das Installieren von SQL Server und Provisioning Services auf demselben Server kann beim Lastausgleich zu einer schlechten Verteilung führen. Es wird dringend empfohlen, beide nicht auf demselben Server zu installieren.

Wenn Sie das Feature für die Datenbankspiegelung verwenden, muss SQL Native Client auf dem Server installiert sein. Bei der Installation der Produktsoftware wird Option zum Installieren von SQL Native Client x64 oder x86 angezeigt, wenn noch nicht vorhanden.

Datenbankclustering wird unterstützt.

Datenbankgröße

http://msdn.microsoft.com/en-us/library/ms187445.aspx

Anfängliche Größe und Zuwachs

Beim Erstellen der Datenbank ist die Größe 20 MB und der Zuwachs 10 MB. Die anfängliche Größe des Datenbankprotokolls ist 10 MB und der Zuwachs 10 %.

Basiswert

Der Basiswert für den erforderlichen Speicherplatz ist 112 KB, und der Wert ändert sich nicht. Folgendes ist eingeschlossen:

  • DatabaseVersion-Datensatz benötigt ca. 32 KB
  • Farmdatensatz benötigt ca. 8 KB
  • DiskCreate-Datensatz benötigt ca. 16 KB
  • Notifications-Datensatz benötigt ca. 40 KB
  • ServerMapped-Datensatz benötigt ca. 16 KB

Variable Werte basierend auf Objekten (Die folgenden Tabellen können sehr umfangreich werden, wenn zusätzliche Objekte eingeschlossen werden.):

  • Zugriff und Gruppierungen (pro Objekt)
    • Benutzergruppe, die Systemzugriff hat, benötigt ca. 50 KB
    • Sitedatensatz benötigt ca. 4 KB
    • Sammlung benötigt ca. 10 KB
  • FarmView (jeweils)
    • FarmView benötigt ca. 4 KB
    • FarmView/Device-Beziehung benötigt ca. 5 KB
  • SiteView (jeweils)
    • SiteView benötigt ca. 4 KB
    • SiteView/Device-Beziehung benötigt ca. 5 KB
  • Zielgerät (jeweils)
    • Zielgerät benötigt ca. 2 KB
    • DeviceBootstrap benötigt ca. 10 KB
    • Device:Disk-Beziehung benötigt ca. 35 KB
    • Device:Printer-Beziehung benötigt ca. 1 KB
    • DevicePersonality benötigt ca. 1 KB
    • DeviceStatus beim Starten eines Geräts benötigt ca. 1 KB
    • DeviceCustomProperty benötigt ca. 2 KB
  • Datenträger (jeweils)
    • Eindeutiger Datenträger benötigt ca. 1 KB
    • DiskVersion benötigt ca. 3 KB
    • DiskLocator benötigt ca. 10 KB
    • DiskLocatorCustomProperty benötigt ca. 2 KB
  • Provisioningserver (jeweils)
    • Server benötigt ca. 5 KB
    • ServerIP benötigt ca. 2 KB
    • ServerStatus beim Starten eines Servers benötigt ca. 1 KB
    • ServerCustomProperty benötigt ca. 2 KB
  • Store (jeweils)
    • Store benötigt ca. 8 KB
    • Store:Serverbeziehung benötigt ca. 4 KB
  • Datenträgerupdate (jeweils)
    • VirtualHostingPool benötigt ca. 4 KB
    • UpdateTask benötigt ca. 10 KB
    • DiskUpdateDevice benötigt ca. 2 KB
    • DiskUpdateDevice:Disk-Beziehung benötigt ca. 35 KB
    • Disk:UpdateTask-Beziehung benötigt ca. 1 KB

Veränderliche Größen

Die folgenden Änderungen führen zur Zunahme der Speicherplatzanforderungen:

  • Jede verarbeitete Aufgabe (Beispiel: vDisk-Versionszusammenführung) benötigt ca. 2 KB
  • Wenn die Überwachung aktiviert ist, benötigt jede vom Administrator in der Konsole, in MCLI oder in der PowerShell-Oberfläche ausgeführte Änderung ca. 1 KB

Datenbankspiegelung

Überlegungen:

  • Damit Provisioning Services die MS SQL-Datenbankspiegelung unterstützt, muss die Datenbank mit der Option High-safety mode with a witness (synchronous) konfiguriert werden.
  • Wenn Sie das Feature für die Datenbankspiegelung verwenden, muss SQL Native Client auf dem Server installiert sein. Bei der Installation der Produktsoftware wird Option zum Installieren von SQL Native Client x64 oder x86 angezeigt, wenn noch nicht vorhanden.

Verwenden der Datenbankspiegelungsfunktion von MS SQL Server innerhalb der Farm

  1. Führen Sie den Konfigurationsassistenten aus und wählen Sie anschließend die Option Create farm aus.
  2. Konfigurieren Sie die Spiegelungsdatenbank, indem Sie den Anweisungen von Microsoft folgen.
  3. Führen Sie den Konfigurationsassistenten erneut aus und wählen Sie anschließend die Option Join existing farm aus.
  4. Aktivieren Sie im Dialogfeld "Existing Farm" das Kontrollkästchen neben der Option Specify database mirror failover partner. Geben Sie den Datenbankserver und den Instanznamen des Failoverpartners für die Datenbankspiegelung sowie bei Bedarf einen optionalen TCP-Port an.

Datenbankclustering

Provisioning Services unterstützt Datenbankclustering. Folgen Sie zum Implementieren des Datenbankclusterings den Anweisungen von Microsoft und führen Sie dann Konfigurationsassistenten für Provisioning Services aus. Es sind keine weiteren Schritte erforderlich, da der Assistent den Cluster als einen einzigen SQL Server betrachtet.

Konfigurieren der Authentifizierung

Provisioning Services verwendet die Windows-Authentifizierung für den Zugriff auf die Datenbank. Die Microsoft SQL Server-Authentifizierung wird, ausgenommen vom Konfigurationsassistenten, nicht unterstützt.

Benutzerberechtigungen für den Konfigurationsassistenten
Der Benutzer, der den Konfigurationsassistenten ausführt, muss die folgenden MS SQL-Berechtigungen haben:
  • dbcreator; zum Erstellen der Datenbank
  • securityadmin; zum Erstellen der SQL-Anmeldungen für die Stream- und SOAP-Dienste

Wenn der Benutzer nicht über ausreichende SQL-Berechtigungen verfügt, ermöglicht ein Dialogfeld die Eingabe eines SQL Server-Benutzers mit den entsprechenden Berechtigungen (dbcreator und securityadmin).

Bei Verwendung von MS SQL Express in einer Testumgebung können Sie dem Benutzer, der den Konfigurationsassistenten ausführt, sysadmin-Berechtigungen (die höchste Datenbankberechtigung) erteilen.

Hinweis: Wenn der Datenbankadministrator eine leere Datenbank bereitstellt, muss der Benutzer, der den Konfigurationsassistenten ausführt, der Eigentümer der Datenbank sein und die Berechtigung "View any definition" haben (diese Einstellungen werden vom Datenbankadministrator beim Erstellen der leeren Datenbank festgelegt).

Dienstkontoberechtigungen

Für den Benutzerkontext des Stream- und SOAP-Dienstes sind die folgenden Datenbankberechtigungen erforderlich:

  • db_datareader
  • db_datawriter
  • Ausführungsberechtigung für gespeicherte Prozeduren
Hinweis: Die Datenbankrollen "Datareader" und "Datawriter" werden für das Benutzerkonto der Stream- und SOAP-Dienste mit dem Konfigurationsassistenten automatisch konfiguriert.
Hinweis: Der Konfigurationsassistent weist diese Berechtigungen zu, wenn der Benutzer über die securityadmin-Berechtigung verfügt.

Zudem muss der Dienstbenutzer die folgenden Systemberechtigungen haben:

  • Als Dienst ausführen
  • Lesezugriff auf die Registrierung
  • Zugriff auf Programme\Citrix\Provisioning Services
  • Lese-/Schreibzugriff auf jeden vDisk-Speicherort

Legen Sie fest, unter welchen der folgenden unterstützten Benutzerkonten der Stream- und SOAP-Dienst ausgeführt werden soll:

  • Netzwerkdienstkonto:

    Lokales Konto mit minimalen Berechtigungen, das im Netzwerk als Domänenkonto des Computers authentifiziert wird.

  • Angegebenes Benutzerkonto (bei Verwendung der Windows-Freigabe erforderlich):

    Arbeitsgruppen- oder Domänenbenutzerkonto

Weil Provisioning Services die KMS-Lizenzierung unterstützt, muss das SOAP-Server-Benutzerkonto Mitglied der Gruppe lokaler Administratoren sein.

Wenn Sie Personal vDisks mit XenDesktop verwenden, muss das Benutzerkonto für den SOAP-Server volle XenDesktop-Administratorrechte haben.

Da die Authentifizierung in Arbeitsgruppenumgebungen nicht üblich ist, müssen auf jedem Server Benutzerkonten mit minimalen Berechtigungen erstellt werden und jede Instanz muss identische Anmeldeinformationen (d. h. Kennwort) aufweisen.

Legen Sie die passende Sicherheitsoption für diese Farm fest (es kann nur eine Option pro Farm ausgewählt werden und die Auswahl wirkt sich auf die rollenbasierte Administration aus).

  • Use Active Directory groups for security: (Standard). Wählen Sie diese Option für eine Windows-Domäne, die Active Directory ausführt. Mit dieser Option können Sie Active Directory für die Provisioning Services-Administrationsrollen nutzen.
    Hinweis: Windows 2000-Domänen werden nicht mehr unterstützt.
  • Use Windows groups for security: Wählen Sie diese Option für einen einzelnen Server oder in einer Arbeitsgruppe. Mit dieser Option können Sie die lokalen Benutzer/Gruppen auf diesem Server für Provisioning Services-Administrationsrollen nutzen.

Konsolenbenutzer greifen nicht direkt auf die Datenbank zu.

Zu den Mindestberechtigungen, die für zusätzliche Provisioning Services-Funktionalität benötigt werden, gehören u. a.:

  • Provisioning Services XenDesktop-Setupassistent, Setupassistent für gestreamte VMs und Imageupdatedienst
    • Mindestberechtigungen für vCenter, SCVMM und XenServer
    • Ein XenDesktop-Controller ist mit den Berechtigungen für den aktuellen Benutzer vorhanden.
    • Ein Provisioning Services Console-Benutzerkonto ist als XenDesktop-Administrator konfiguriert und wurde einer PVS SiteAdmin-Gruppe oder höher hinzugefügt.
    • Beim Erstellen neuer Konten in der Konsole benötigt der Benutzer die Active Directory-Berechtigung zum Erstellen von Konten. Wenn Sie vorhandene Konten verwenden, müssen die Active Directory-Konten bereits in einer bekannten Organisationseinheit vorhanden sein, damit sie ausgewählt werden können.
    • Wenn Sie Personal vDisks mit XenDesktop verwenden, muss das Benutzerkonto für den SOAP-Server volle XenDesktop-Administratorrechte haben.
  • Active Directory-Kontosynchronisierung
    • Berechtigungen für Erstellen, Zurücksetzen und Löschen
  • vDisk
    • Privilegien zum Durchführen von Volumenwartungsaufgaben

Kerberos-Sicherheit

In der Standardeinstellung verwendet die Provisioning Services Console, der Imagingassistent, das PowerShell-Snap-In und MCLI in einer Active Directory-Umgebung für die Kommunikation mit dem Provisioning Services-SOAP-Dienst die Kerberos-Authentifizierung. Im Rahmen der Kerberos-Architektur muss sich ein Dienst beim Domänencontroller (Kerberos Key Distribution Center) registrieren (ein SPN (Service Principal Name) erstellen). Die Registrierung ist wichtig, da Active Directory dann das Konto erkennen kann, unter dem der Provisioning Services-SOAP-Dienst ausgeführt wird. Wenn die Registrierung nicht durchgeführt wird, schlägt die Kerberos-Authentifizierung fehl und Provisioning Services greift auf die NTLM-Authentifizierung zurück.

Der Provisioning Services-SOAP-Dienst wird bei jedem Dienststart registriert und die Registrierung wird beim Anhalten des Dienstes aufgehoben. Die Registrierung kann jedoch fehlschlagen, da das Dienstbenutzerkonto keine Berechtigungen hat. In der Standardeinstellung haben das Netzwerkdienstkonto und die Domänenadministratoren Berechtigungen; ein normales Domänenbenutzerkonto hat keine Berechtigungen.

Sie können dieses Problem auf verschiedene Weise umgehen:

  • Verwenden Sie ein anderen Konto, das SPNs erstellen kann.
  • Weisen Sie dem Dienstkonto Berechtigungen zu.
    Kontotyp Berechtigung
    Computerkonto Schreibrechte für geprüften SPN
    Benutzerkonto Schreibrechte für öffentliche Informationen
  • Erstellen Sie die SPNs manuell mit dem Tool SETSPN.EXE, das mit Windows 2008 ausgeliefert oder Teil des Windows Support Tools auf der Windows 2003-Betriebssystem-CD ist. Führen Sie die folgenden Befehle als Administrator aus:
    • setspn -a PVSSoap/
    • setspn -a PVSSoap/
      Hinweis: Wenn das Dienstkonto geändert wird, müssen die SPNs entfernt werden und neue SPNs müssen für das neue Konto erstellt werden. Führen Sie zum Entfernen der SPNs die folgenden Befehle aus:
      • setspn -d PVSSoap/
      • setspn -d PVSSoap/

Anforderungen für den Provisioningserver

Achtung: Provisioning Services ist nicht kompatibel mit Windows, wenn die Sicherheitseinstellung System cryptography: Use FIPS compliant algorithms for encryption, hashing, and signing aktiviert ist.

Betriebssysteme

Provisioning Services auf Englisch wird auf allen Betriebssystemversionen und Editions ab Windows Server 2003 bis Windows Server 2012 R2 in folgenden Sprachen unterstützt: Chinesisch (vereinfacht), Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch, Koreanisch, Russisch, Spanisch und Chinesisch (traditionell).

Prozessoren

Intel oder AMD x86- oder x64-kompatibel; 2 GHz Minimum; 3 GHz bevorzugt; 3,5 GHz Dual Core/HT oder ähnlich für mehr als 250 Zielgeräte.

Speicher

Minimum 2 GB RAM; 4 GB bevorzugt; 4 GB ist für eine größere Anzahl an vDisks (mehr als 250) erforderlich.

Festplatte und Speicher

Die Verwaltung des Datenträgerspeichers ist sehr wichtig, da auf einem Provisioningserver viele vDisks gespeichert sein können und jede vDisk mehrere Gigabytes groß sein kann. Durch die Verwendung eines RAID-Arrays, von SAN oder NAS kann die Streamingleistung verbessert werden.

Auf der Festplatte muss ausreichend Speicherplatz zum Speichern der vDisks vorhanden sein. Wenn Sie beispielsweise eine Festplatte mit 15 GB haben, können Sie nur eine vDisk mit 14 GB erstellen

Zusätzliche Anforderungen hängen von verschiedenen Faktoren ab, z. B.:

  • Festplattenkapazität: Anforderungen des Betriebssystems und der Anwendungen, die auf einem Zielgerät ausgeführt werden. Citrix empfiehlt, der Basisgröße des endgültig installierten Images 20 % an Kapazität hinzuzufügen.
  • Private Image Mode: Anzahl der Zielgeräte, die eine vDisk im Privatimagemodus verwenden (vDisks im Privatimagemodus sollten täglich gesichert werden)
  • Standard Image Mode: Anzahl der Zielgeräte, die eine vDisk im Standardimagemodus verwenden.
    Hinweis: Optimale Verfahren empfehlen das Erstellen einer Kopie der erstellten vDisk.
  • Mindestgrößen für gängigen Speicher
    • 250 MB für die Datenbank
    • 5 GB auf einem neu installierten Windows-System
    • 15 GB pro vDisk für Images der Vista-Klasse (geschätzt)

Zusätzlicher Speicherplatz pro vDisk auf Basis zusätzlich geladener Anzahl der Anwendungen.

Netzwerkadapter

  • Statische IP
  • Minimum 100 MB Ethernet, 1 GB Ethernet bevorzugt; Dual 1 GB Ethernet für mehr als 250 Zielgeräte
    Hinweis: Zwei Netzwerkkarten bieten oft eine bessere Leistung als eine einzelne Dual-Port-Netzwerkkarte.

Erforderliche Provisioningserversoftware

  • Für das Provisioningserver-Installationsprogramm ist Microsoft .NET 4.0 und Windows PowerShell 2.0 erforderlich.
  • Wenn Sie Provisioning Services mit XenDesktop verwenden, ist NET 3.5.1 erforderlich.
  • Wenn Sie Provisioning Services mit SCVMM 2012 SP1 verwenden, ist PowerShell 3.0 erforderlich.

Netzwerkanforderungen

UDP- und TCP-Port-Anforderungen
  • Kommunikation zwischen Provisioningservern: Alle Provisioningserver müssen dieselben Ports (UDP) verwenden, damit sie (mit dem Messaging Manager) miteinander kommunizieren können. Der ausgewählte Portbereich muss mindestens fünf Ports enthalten. Der Portbereich wird beim Ausführen des Konfigurationsassistenten im Dialogfeld "Stream Services" konfiguriert.
    Hinweis: Bei einer Konfiguration für hohe Verfügbarkeit (High Availability, HA) müssen sich alle als Failoverserver ausgewählten Provisioningserver innerhalb derselben Site befinden. Die hohe Verfügbarkeit ist nicht zum Einsatz über mehrere Sites hinweg gedacht.
  • Der erste Port im Standardbereich ist UDP 6890 und der letzte Port ist 6909.

Provisioningserver zu Zielgerät-Kommunikation

  • Alle Provisioningserver müssen dieselben Ports (UDP) verwenden, damit sie (unter Verwendung des Streamprozesses) mit den Zielgeräten kommunizieren können.
  • Der Portbereich wird in der Konsole auf der Registerkarte "Network" im Dialogfeld "Server Properties" konfiguriert.
  • Die Standardports umfassen: UDP 6910, 6911, 6912, 6913, 6914, 6915, 6916, 6917, 6918, 6919, 6920, 6921, 6922, 6923, 6924, 6925, 6926, 6927, 6928, 6929 und 6930. Allerdings sind die ersten 3 Ports (6910, 6911, 6912) für Provisioning Services reserviert.

Zielgerät zu Provisioning Services-Kommunikation

  • Zielgeräte kommunizieren mit Provisioning Services über die Ports UDP 6901, 6902 und 6905.
    Hinweis: Anders als die Portnummern für die Provisioningserver-zu-Zielgerät-Kommunikation kann die Zielgerät-zu-Provisioning-Services-Kommunikation nicht konfiguriert werden.

Kommunikation mit Anmeldeservern

  • Jeder Provisioningserver, der als Anmeldeserver verwendet wird, muss bei Ausführung des Konfigurationsassistenten im Dialogfeld "Stream Servers Boot List" konfiguriert werden.
  • Der für Anmeldeserver zu verwendende Standardport ist UDP 6910

Konsolenkommunikation

  • Beim Zugriff auf die Konsole wird der SOAP-Server verwendet. Die Ports (TCP) werden bei Ausführung des Konfigurationsassistenten im Dialogfeld "Stream Services" konfiguriert. Für PowerShell: MCLI-Run SetupConnection. Für MCLI: MCLI Run SetupConnection.
    Hinweis: Weitere Informationen finden Sie in den Programmierhandbüchern für Provisioningserver.

TFTP-Kommunikation

  • Der TFTP-Portwert wird in der Registrierung gespeichert: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\BNTFTP\Parameters Port
  • Der Standardwert für den TFTP-Port lautet UDP 69.

TSB-Kommunikation

  • Der TSB-Portwert wird in der Registrierung gespeichert: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\PVSTSB\Parameters Port
  • Der Standardwert für den TSB-Port lautet UDP 6969.

Port Fast

  • Port Fast muss aktiviert sein.

Netzwerkkarte

  • PXE 0.99j, PXE 2.1 oder höher

Netzwerkadressierung

  • DHCP

Anforderungen für Zielgeräte

Bei den meisten Implementierungen gibt es eine einzelne vDisk, die ein Standardimage für mehrere Zielgeräte bereitstellt. Die Wartung von vDisks und Zielgeräten wird vereinfacht, indem Sie weniger vDisks erstellen und pflegen und jeder vDisk mehr Zielgeräte zuweisen.

Um eine einzelne vDisk verwenden zu können, müssen alle Zielgeräte bestimmte Gemeinsamkeiten aufweisen, damit das Betriebssystem über alle Treiber verfügt, die zur ordnungsgemäßen Ausführung erforderlich sind. Die drei wichtigen Komponenten, die konsistent sein müssen, sind die Hauptplatine, die Netzwerkkarte und die Grafikkarte.

Installieren und konfigurieren Sie den in Windows Server 2012 eingeführten Microsoft NIC-Teamingtreiber oder die OEM-NIC-Teamingsoftware, bevor Sie die Zielgerätsoftware installieren.

Zielgeräte werden durch das Betriebssystem identifiziert, das auf diesem Gerät ausgeführt wird. In der folgenden Tabelle werden die unterstützten Betriebssysteme für Zielgeräte aufgelistet.

Hinweis: Dual-Boot-vDisk-Images werden nicht unterstützt.

Betriebssysteme

  • Provisioning Services-Zielgeräte, auf denen kein Virtual Desktop Agent (VDA) installiert ist:
    • Windows 8 (32 oder 64 Bit) und Windows 8.1 (64 oder 86 Bit), alle Editionen
    • Windows 7 SP1 (32 oder 64 Bit): Enterprise, Professional und Ultimate
      Hinweis: Die Ultimate Edition von Windows 7 wird nur im Privatimagemodus unterstützt.
    • Windows XP Professional SP3 (32 Bit) und Windows XP Professional SP2 (64 Bit)
    • Windows Server 2012 und 2012 R2: Standard-, Essential- und Datacenter-Editionen
    • Windows Server 2008 R2 SP1; Standard-, DataCenter- und Enterprise-Editionen
      Achtung: Lesen Sie sich vor der Verwendung von Windows Server 2008 alle dazu bekannten Probleme hier durch: http://support.citrix.com/article/CTX131944. Wenn Sie Probleme mit dem Aktualisieren eines Microsoft-Stammzertifikats haben, gehen Sie mit Internet Explorer zu der Website von Microsoft, um das Zertifikat zu installieren, und installieren Sie dann die Zielgerätsoftware neu.
    • Windows Server 2003 und 2003 R2, Standard, Enterprise und Datacenter Edition
  • XenDesktop Zielgeräte mit der neuesten Version von Virtual Desktop Agent (VDA) installiert:
    • Windows 8 (32 oder 64 Bit) und Windows 8.1 (64 oder 86 Bit), alle Editionen
    • Windows 7 SP1 (32 Bit oder 64 Bit): Enterprise, Professional und Ultimate
      Hinweis: Die Ultimate Edition von Windows 7 wird nur im Privatimagemodus unterstützt.
    • Windows Server 2008 R2 SP1: Standard-, DataCenter- und Enterprise-Editionen
      Achtung: Lesen Sie sich vor der Verwendung von Windows Server 2008 alle dazu bekannten Probleme hier durch: http://support.citrix.com/article/CTX131944. Wenn Sie Probleme mit dem Aktualisieren eines Microsoft-Stammzertifikats haben, gehen Sie mit Internet Explorer zu der Website von Microsoft, um das Zertifikat zu installieren, und installieren Sie dann die Zielgerätsoftware neu.
    • Windows Server 2012 und 2012 R2: Standard-, Essential- und Datacenter-Editionen
    • Windows Server 2003 und 2003 R2, Standard, Enterprise und Datacenter Edition
    Hinweis: Das Installationsmedium enthält die VDA 5.6-Software zur Unterstützung von Geräten, auf denen Windows XP Professional (32 Bit und 64 Bit) ausgeführt wird. Citrix empfiehlt jedoch, dass Sie ein Upgrade auf ein Betriebssystem durchführen, das von der aktuellen Version des VDA unterstützt wird.
    Hinweis: Die VDA-Softwareversion muss für alle Computer in einem XenDesktop-Katalog dieselbe sein.
    Hinweis: Beim Aktualisieren des VDA auf dem vDisk-Image müssen Sie auch die Funktionsebene des VDA für den Katalog festlegen. Weitere Informationen finden Sie unter den Themen zum XenDesktop Upgrade.

Unterstützte Sprachen

Provisioning Services in Englisch wird auf Betriebssystemen mit folgender Sprache unterstützt: Chinesisch (vereinfacht), Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch, Koreanisch, Russisch, Spanisch und Chinesisch (traditionell).

Zielgerätsoftwareanforderungen:

.NET 4.0 (Standard). Optional: Bei Verwendung von XenDesktop und der Image-Updateverwaltung wird Microsoft .NET 3.5.1 ebenfalls benötigt.

Überlegungen zum Microsoft Lizenzschlüssel

  • Windows 7, Windows 8, Windows Server 2008 und Windows Server 2012 werden entweder mit Volumenlizenzschlüsseln des Typs "Key Management Server" (KMS) oder des Typs "Microsoft Multiple Activation Key" (MAK) bereitgestellt.
  • Windows Office 2010 wird mit der KMS-Lizenzierung bereitgestellt.
    Hinweis: Sowohl der Privatimagemodus als auch der Standardimagemodus unterstützen MAK und KMS.
    Die Volumenlizenzierung wird innerhalb des vDisk-Images konfiguriert, wenn der Imagingassistent auf dem Masterzielgerät ausgeführt wird. Die Volumenlizenzierung für die vDisk-Datei wird im Konsolendialogfeld "vDisk File Properties" auf der Registerkarte "Microsoft Volume Licensing" konfiguriert.

Unterstützte Dateisystemtypen

NTFS

Anforderungen für die Konsole

  • Prozessor: Minimum 1 GHz, bevorzugt 2 GHz
  • Speicher: Minimum 1 GB, bevorzugt 2 GB
  • Festplatte: Minimum 500 MB
  • Unterstützte Betriebssysteme:
    • Windows Server 2008 (32 oder 64 Bit); alle Editionen
    • Windows Server 2008 R2: Standard-, DataCenter- und Enterprise-Editionen
    • Windows Server 2012: Standard-, Essential- und Datacenter-Editionen
    • Windows Server 2012 R2: Standard-, Essential- und Datacenter-Editionen
    • Windows 7 (32 Bit oder 64 Bit), Windows XP Professional (32 Bit oder 64 Bit), Windows Vista (32 Bit oder 64 Bit): Business, Enterprise und Ultimate (Einzelhandelslizenz)
    • Windows 8 (32 Bit oder 64 Bit): alle Editionen
    • Windows 8.1, alle 64-Bit-Editionen
  • Software:
    • MMC 3.0, Microsoft .NET 4.0, Windows PowerShell 2.0
    • Wenn Sie Provisioning Services mit XenDesktop verwenden, ist NET 3.5.1 erforderlich.
    • Wenn Sie Provisioning Services mit SCVMM verwenden, ist PowerShell 3.0 erforderlich.
Hinweis: Wenn Sie Provisioning Services-Zielgerätsoftware auf NT6.x-Systemen in einer Umgebung mit mehreren Netzwerkkarten installieren, können alle verfügbaren Netzwerkkarten verwendet werden. "bindcfg.exe" wird in diesem Fall nicht benötigt und nicht mehr mit der Zielgerätsoftware installiert (Windows Vista, Windows 2008, Windows 7, Windows 2008 R2, Windows 8 und Windows Server 2012). Erkennt Provisioning Services jedoch ein NT5.x-System (Windows XP oder Windows 2003), wird "bindcfg.exe" weiterhin mit der Zielgerät-Produktsoftware installiert und während des Installationsprozesses auf dem Zielgerät angezeigt. Wenn die inaktive Netzwerkkarte auf einem NT5.x-Windows XP- oder -Windows 2003-System nicht an Provisioning Services gebunden werden kann, starten Sie "bindcfg.exe" manuell aus dem Installationsverzeichnis von Provisioning Services (Standardpfad: C:\Programme\Citrix\Provisioning Services).

Anforderungen für den Store

Der Store muss in der Lage sein, mit der Provisioning Services-Datenbank zu kommunizieren.

Hinweis: Ein Store ist der logische Name für den physischen Speicherort des vDisk-Ordners. Dieser Ordner kann sich auf einem lokalen Server oder auf freigegebenem Speicher befinden. Wenn vDisk-Dateien in der Konsole erstellt werden, werden sie einem Store zugewiesen. Store-Informationen werden in der Provisioning Services-Datenbank gespeichert.

Die Verwaltung des Datenträgerspeichers ist sehr wichtig, da auf einem Provisioningserver viele vDisks gespeichert sein können und jede vDisk mehrere Gigabytes groß sein kann. Durch die Verwendung eines RAID-Arrays, von SAN oder NAS kann die Streamingleistung verbessert werden.

Anforderungen für den XenDesktop-Setupassistenten

Der Provisioning Services XenDesktop-Setupassistent funktioniert nur mit der entsprechenden Version von XenDesktop-Controller, d. h. die Versionsstufen müssen identisch sein.

  • Mindestens ein konfigurierter XenDesktop-Host mit identischen Vorlagen ist vorhanden.
  • Eine in der Provisioning Services-Site erstellte Gerätesammlung.
  • Die vDisk, die jeder VM zugewiesen wird, muss im Standardimagemodus sein.
  • Berechtigungen:
    • Ein XenDesktop-Controller ist mit den Berechtigungen für den aktuellen Benutzer vorhanden.
    • Mindestberechtigungen für vCenter, SCVMM und XenServer
    • Ein Provisioning Services Console-Benutzerkonto ist als XenDesktop-Administrator konfiguriert und wurde einer PVS SiteAdmin-Gruppe oder höher hinzugefügt
    • Wenn Provisioning Services mit XenDesktop verwendet wird, muss das Benutzerkonto des SOAP-Servers volle XenDesktop-Administratorrechte haben.
    • Beim Erstellen neuer Konten in der Konsole benötigt der Benutzer die Active Directory-Berechtigung zum Erstellen von Konten. Wenn Sie vorhandene Konten verwenden, müssen die Active Directory-Konten bereits in einer bekannten Organisationseinheit vorhanden sein, damit sie ausgewählt werden können.
    • Beim Erstellen eines Maschinenkatalogs in XenDesktop wird die Startdatei für das Gerät automatisch erstellt (das Starten mit PXE ist somit nicht erforderlich), und ein unformatierter Schreibcachedatenträger wird beim ersten Starten automatisch zugewiesen und formatiert.
    • Beim Aktualisieren des Virtual Desktop Agent (VDA) auf dem vDisk-Image müssen Sie mit dem XenDesktop Console auch die entsprechende Funktionsebene für den Katalog festlegen. Weitere Informationen finden Sie unter den Themen zum XenDesktop Upgrade.
    • Verwenden Sie für den Import einer Active Directory-CSV-Datei das folgende Format: ,,. Die CSV-Datei muss den Spaltenheader enthalten. Beispielsweise lautet der Inhalt der CSV-Datei:

      Name,Typ,Beschreibung,

      PVSPC01,Computer,,

      Das nachstehende Komma muss vorhanden sein, um drei Werte darzustellen, selbst wenn es keine Beschreibung gibt. Dies entspricht der Formatierung, die von der MMC Active Directory-Benutzer und -Computer verwendet wird, wenn die Inhalte einer Organisationseinheit exportiert werden.

    • Wenn Sie Personal vDisks mit XenDesktop verwenden, muss das Benutzerkonto für den SOAP-Server volle XenDesktop-Administratorrechte haben.
  • Anforderungen an die Vorlage für die virtuelle Maschine (VM):
    • Eine VM-Vorlage muss von einer funktionierenden virtuellen Maschine erstellt werden (mit dem Netzwerk verbunden und lässt sich erfolgreich starten)
    • Startreihenfolge: Erster Eintrag in der Liste für Netzwerk/PXE (genauso wie bei physikalischen Maschinen)
    • Netzwerk: Statische MAC-Adressen. Bei Verwendung von XenServer darf die Adresse 00-00-00-00-00-00 nicht verwendet werden
    Hinweis: Bei Verwendung von Festplatten erstellt und formatiert der Assistent automatisch den Datenträger (NTFS) mit einer Schreibcachepartition groß genug für den Cache. Es werden keine Festplatten benötigt.
  • Anforderungen für System Center Virtual Machine Management (SCVMM):
    • Für SCVMM-Server (System Center Virtual Machine Management) muss PowerShell 2.0 installiert und für die Anzahl der Verbindungen konfiguriert sein. Für einen SCVMM-Server sollte die Anzahl der benötigten Verbindungen größer als oder gleich der Anzahl gehosteter Hypervisors sein, die vom Setupassistenten für das Klonen virtueller Maschinen verwendet wird. Beispiel: Zum Einstellen von 25 Verbindungen führen Sie an einer Powershell-Eingabeaufforderung winrm set winrm/config/winrs @{MaxShellsPerUser="25"}winrm set winrm/config/winrs @{MaxConcurrentUsers="25"} aus.
    • SCCM 2012 SP1 erfordert PowerShell 3.0.
    • Microsoft System Center - Verwaltung virtueller Maschinen funktioniert nur mit XenDesktop, wenn der Benutzer den folgenden PowerShell-Befehl auf SCVMM ausführt set-ExecutionPolicy unrestricted.
    • Stellen Sie für Microsoft System Center - Verwaltung virtueller Maschinen sicher, dass die MAC-Adresse der Vorlage nicht 00-00-00-00-00-00 ist, bevor Sie die Vorlage klonen. Weisen Sie eine MAC-Adresse ggf. in den Eigenschaften der Vorlage zu.
  • Falls ein vCenter-Server auf einem anderen Port ausgeführt wird, müssen Sie die folgenden Registrierungsänderungen vornehmen, um eine Verbindung von Provisioning Services zu ermöglichen:
    • Erstellen Sie einen neuen Schlüssel HKLM\Software\Citrix\ProvisioningServices\PlatformEsx
    • Erstellen Sie eine neue Zeichenfolge im Schlüssel PlatformEsx, nennen Sie sie ServerConnectionString und stellen Sie sie auf http://{0}:PORT#/sdk ein.
      Hinweis: Bei Verwendung von Port 300 gilt ServerConnectionString= http://{0}:300/sdk.
  • Bei Verwendung mehrerer Netzwerkkarten geht der XenDesktop-Assistent davon aus, dass die erste Netzwerkkarte die Provisioning Services-Netzwerkkarte ist, die dann gemäß des VM-Netzwerks in den Domänencontroller geändert wird. Diese Netzwerkkarte wird als erste in den Eigenschaften der virtuellen Maschine aufgeführt.
  • Damit Sie auf die Option "Synthetisch" umschalten können, müssen sich die erste Legacynetzwerkkarte und die synthetische Netzwerkkarte im gleichen Netzwerk befinden. Wenn der Provisioning Services XenDesktop-Setupassistent mit SCVMM verwendet wird, ändern sich die Netzwerke sowohl der ersten Legacynetzwerkkarte als auch der synthetischen Netzwerkkarte entsprechend den von XenDesktop festgelegten Netzwerkressource oder entsprechend den Einstellungen des Benutzers, wenn der SCVMM Host über mehrere Netzwerkressourcen verfügt.
  • Für private XenDesktop VM-Desktops werden mehrere Netzwerkkarten unterstützt.
  • Legacy XenDesktop Virtual Desktop Agents werden auf VMs unterstützt. Weitere Informationen finden Sie in den VDA-Anforderungen in der XenDesktop-Dokumentation.

Anforderungen für den Setupassistenten für gestreamte VMs

  • Mindestens ein Hypervisorhost ist mit einer konfigurieren Vorlage vorhanden.
  • Eine Gerätesammlung ist in der Provisioning Services-Site vorhanden.
  • Eine vDisk im Standardimagemodus ist vorhanden, die einer ausgewählten VM-Vorlage zugeordnet werden kann.
  • Für die Image-Updateverwaltung müssen Microsoft .NET 4.0 und Microsoft .NET 3.5 SP1 auf dem Client installiert sein. Das Clientinstallationsprogramm stellt nur Microsoft .NET 3.0 bereit, eine Mindestvoraussetzung auf dem Client.
  • Voraussetzungen für die Vorlagen-VM:
    • Startreihenfolge: Erster Eintrag in der Liste für Netzwerk/PXE (genauso wie bei physikalischen Maschinen).
    • Festplatten: Bei Verwendung des lokalen Schreibcache ein mit NTFS formatierter Datenträger, der groß genug für den Cache ist. Sonst werden keine Festplatten benötigt.
    • Netzwerk: Statische MAC-Adressen. Bei Verwendung von XenServer darf die Adresse 00-00-00-00-00-00 nicht verwendet werden
    • Bevor Sie eine Vorlage von einer VM erstellen, stellen Sie sicher, dass die VM voll funktionsfähig ist.
  • Berechtigungen:
    • Das Provisioning Services Console-Benutzerkonto wurde einer PVS SiteAdmin-Gruppe oder höher hinzugefügt.
    • Bei Verwendung von Active Directory benötigt der Benutzer beim Erstellen neuer Konten in der Konsole die Active Directory-Berechtigung zum Erstellen von Konten. Wenn Sie vorhandene Konten verwenden, müssen die Active Directory-Konten bereits in einer bekannten Organisationseinheit vorhanden sein, damit sie ausgewählt werden können.

ESD-Serveranforderungen für die vDisk-Updateverwaltung

  • WSUS Server - 3.0 SP2
  • Microsoft System Center Configuration Management (SCCM):
    • SCCM 2012
    • SCCM 2012 SP1
    • SCCM 2012 R2

Anforderungen für Hypervisor

Eine aktuelle Liste der unterstützten Hypervisors finden Sie unter XenDesktop and Provisioning Services Hypervisor Support.

Überlegungen zum Hypervisor

XenServer 5.6 und neuer
  • Die MAC-Adresse der Vorlage darf nicht 00-00-00-00-00-00-00 sein.
System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) VMM 2012 und neuer
  • VMM 2012, 2012 Sp1 und 2012 R2 unterscheiden sich deutlich voneinander.
  • Stellen Sie beim Erstellen einer Maschinenvorlage nur für VMM 2012 sicher, dass sie eine ähnliche Festplattenstruktur hat und von einer vDisk im Privatimagemodus startet. Beispiele:
    • Für den PXE-Start einer VM mit Schreibcache erstellen Sie eine VM mit einer einzigen Festplatte.
    • Wenn Sie den Startgerätmanager verwenden, um eine VM mit Schreibcache zu starten, erstellen Sie eine VM mit zwei Festplatten.
    • Wenn Sie den Startgerätmanager verwenden, um eine VM mit einer Personal vDisk und Schreibcache zu starten, erstellen Sie eine VM mit drei Festplatten.
  • Damit Sie auf eine synthetische Netzwerkkarte wechseln können (Hochfahren des Systems mit der Legacynetzwerkkarte und anschließendes Streamen mit der synthetischen Netzwerkkarte), müssen sich sowohl die Legacynetzwerkkarte als auch die synthetische Netzwerkkarte im selben VLAN in den Vorlagen-VMs befinden. Der Provisioning Services XenDesktop-Setupassistent ändert das VLAN der beiden Netzwerkkarten in das VLAN, das beim Ausführen des XenDesktop-Setupassistenten ausgewählt wurde. Dabei werden zwei IP-Adressen verwendet.
  • Beim Ausführen des Imagingassistenten muss die MAC-Adresse der Legacynetzwerkkarte ausgewählt sein.
  • Provisioning Services unterstützt nicht mehrere Legacynetzwerkkarten in der VM der VMM. Der Grund ist, dass VMM die letzte Legacynetzwerkkarte und der XenDesktop-Setupassistent immer die erste Netzwerkkarte verwendet, unabhängig davon, ob es sich um eine Legacynetzwerkkarte oder eine synthetische Netzwerkkarte handelt.
  • Beim Erstellen einer VMM-Vorlage vergewissern Sie sich, dass Sie None – customization not required als Profil für das Gast-BS im Menü Configure Operating System ausgewählt ist.
  • Problembeschreibung: Bei der Verwendung des XenDesktop-Setupassistenten werden die Ziele erstellt, können aber nicht hochgefahren werden. Stattdessen wird die Fehlermeldung Device not found in PVS dB ausgegeben. Die Ursache ist normalerweise, dass die Reihenfolge der Legacynetzwerkkarte und der synthetischen Netzwerkkarte in der Vorlage vertauscht ist, d. h., die synthetische ist NIC 1 und die Legacy-Karte NIC 2. Um dieses Problem zu beheben, löschen Sie die Netzwerkkarten in der Vorlage. Definieren Sie die Legacynetzwerkkarte als NIC 1 und die synthetische Netzwerkkarte als NIC 2.
VMware vSphere ESX 4.1 und neuer. Abhängig von der Version von Provisioning Services.
  • Unterstützte Netzwerkkarten für Provisioning Services PXE.
    • ESX 4.x: E1000
    • ESX 5.0 und neuer: VMXNET3
  • Vorlage-VM und Master-VM.
    • Auf beiden muss dasselbe Gastbetriebssystem, dieselbe Konfiguration und dieselbe Version der virtuellen Maschine sein. Unterschiede führen dazu, dass der Prozess unerwartet angehalten wird.
  • Provisioning Services und Version der virtuellen ESX-Maschine.
    • vCenter 5.5 verwendet standardmäßig virtuelle Maschinen der Version 8, d. h. für ESX 5.0.
    • Die Version der virtuellen Maschine muss vor der Installation des Betriebssystems geändert werden.
    • Vorlagen- und Master-VM müssen dieselbe Version der virtuellen Maschine haben.
  • Windows 7 und Windows 2008 R2 mit VMXNET3-Netzwerkkarten.
    • Windows 7 und Windows 2008 R2 ohne Service Packs: Installieren Sie das Microsoft iSCSI-Hotfix http://support.microsoft.com/kb/2344941 und starten Sie die VM neu, bevor Sie die Zielgerätesoftware der Provisioning Services installieren.
    • Windows 7 und Windows 2008 R2 mit Service Pack 1: Installieren Sie den Microsoft iSCSI-Hotfix http://support.microsoft.com/kb/2550978 und starten Sie die VM neu, bevor Sie die Zielgerätesoftware von Provisioning Services installieren.

  • Nur bei ESX 5.0: Der Interrupt Safe Mode muss auf dem Provisioning Services Bootstrap aktiviert werden. Anderenfalls zeigt die VM während des Neustarts eine unvollständige MAC-Adresse an.
  • Bei ESX 5.5 hat eine VM, die mit dem Webclient erstellt wurde, standardmäßig die virtuelle Hardwareversion 10 (ESX 5.5) und eine VM, die mit dem vSphere-Client erstellt wurde, standardmäßig Version 8 (ESX 5.0).
  • Wenn Sie eine neue ESXi 5.5-Vorlage mit dem vSphere-Webclient erstellen, können Sie nur Hardware Version 10-Vorlagen erstellen. Achten Sie darauf, den virtuellen Modus für CD/DVD-Laufwerke in der Vorlage von SATA in IDE zu ändern. Entfernen Sie den SATA-Controller, wenn Sie den VMXNet3-Treiber verwenden möchten. So ist sichergestellt, dass die Vorlage kompatibel mit dem XenDesktop-Setupassistent ist. Für den XenDesktop-Setupassistent müssen die die Laufwerke, die für das Ziel erstellt werden, über den SCSI-Treiber angeschlossen sein.
  • Beim Verwenden von mehreren NICs in ESX VM beachten Sie, dass die Reihenfolge der Netzwerkkarten in den Eigenschaften der VM, im BIOS und im Betriebssystem nicht notwendigerweise identisch ist. Beispielsweise kann bei einer VM mit drei Netzwerkkarten in den Eigenschaften der VM nicht garantiert werden, dass die Reihenfolge im BIOS oder unter Windows dieselbe ist. Beachten Sie dies, wenn Sie Einstellungen für die Streaming-NIC festlegen. Dabei sollte es sich um die erste Netzwerkkarte in den Eigenschaften der VM handeln. Sie können die PXE-Netzwerkkarte im BIOS auswählen.
  • Host-Datensatz: Unabhängig von der ESX-Version handelt es sich bei der Host-Adresse für den XenDesktop-Host um die des vCenter-Systems. Geben Sie nicht die vom Webclient verwendete Adresse ein.