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Erstellen von allgemeinen Images für die Verwendung mit XenServer-VMs und physischen Geräten oder Bladeservern

Nov 16, 2015

Mit XenServer Platinum Edition können physische und virtuelle Server von demselben Arbeitslastimage bereitgestellt werden.

Voraussetzungen:

  • Entsprechende XenServer Platinum-Lizenzierung
  • Unterstützung von PXE im lokalen Netzwerk
  • DHCP muss im lokalen Netzwerk installiert und konfiguriert sein.

Wählen Sie aus den folgenden Zielgerätplattformen aus:

  • Erstellen Sie ein allgemeines Image, das von einem physischen oder virtuellen Server startet.
  • Erstellen Sie ein allgemeines Image, das von einem Bladeserver startet.

Erstellen eines allgemeinen Images, das von einem physischen oder virtuellen Server startet

Folgen Sie diesen Anweisungen, um ein allgemeines Image zu erstellen, das von einer VM oder einer physischen Maschine startet.

Vorbereiten des Masterzielgeräts

Installieren Sie ein unterstütztes Windows-Betriebssystem, die aktuellen Patches und Gerätetreiber auf einem physischen Computer. Dieser physische Computer ist das Masterzielgerät.
Hinweis: Eine Liste der unterstützten Windows-Betriebssysteme finden Sie unter Anforderungen für Zielgeräte.

Installieren Sie die Provisioning Services-Zielgerätsoftware.

  1. Melden Sie sich am Masterzielgerät als ein Domänenadministrator oder als ein Domänenbenutzer (mit lokalen Installationsprivilegien) an.
  2. Installieren Sie die Provisioningserver-Zielgerätsoftware auf einem physischen Computer.
  3. Folgen Sie den auf dem Bildschirm angezeigten Aufforderungen und wählen Sie die Standardeinstellungen für die Installation aus.
  4. Starten Sie das Masterzielgerät von der Festplatte neu, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

Installieren der XenConvert-Software

Die XenConvert-Software und die Installationsanweisungen können von der Provisioning Services-Produktdownloadsite oder der XenServer-Produktdownloadsite heruntergeladen werden.

Nach erfolgreicher Installation von XenConvert auf dem Zielgerät:
  1. Führen Sie XenConvert auf dem Zielgerät aus, um den physischen Computer in eine XenServer-VM zu konvertieren.
  2. Stellen Sie die vCPU-Einstellungen der VM auf die gleichen Werte wie die vCPU-Einstellung des physischen Systems ein.
    Hinweis: Dieser Schritt ist für NT5 OS sehr wichtig.
  3. Ändern Sie die MAC-Adressen der XenServer-VM (sie verwendet die MAC-Adresse der Netzwerkkarte des physischen Computers) oder entfernen Sie die Netzwerkkarte und fügen eine neue hinzu.
  4. Starten Sie die XenServer-VM.

Installieren der XenServer Tools

  1. Melden Sie sich am Masterzielgerät als ein Domänenadministrator oder als ein Domänenbenutzer (mit lokalen Installationsprivilegien) an.
  2. Führen Sie windows-pvdrivers-xensetup.exe aus; die Datei steht auf der XenServer-Produktinstallations-CD zur Verfügung oder kann von der Produktdownloadsite heruntergeladen werden. Eine Warnmeldung des Citrix XenServer Windows Tools-Setupprogramms wird angezeigt.
  3. Klicken Sie auf Yes, um die Installation fortzusetzen.
  4. Folgen Sie den auf dem Bildschirm angezeigten Aufforderungen und wählen Sie die Standardeinstellungen aus. Klicken Sie im Dialogfeld Choose Install Location auf Install.
  5. Wenn Sie von Windows-Plug&Play-Dialogfeldern aufgefordert werden, wählen Sie die Option zur automatischen Suche der Treiber.
  6. Bestätigen Sie jedes Dialogfeld hinsichtlich nicht signierten Treibern mit Yes.
  7. Starten Sie dann an entsprechender Stelle das Masterzielgerät neu.
  8. Überprüfen Sie, dass Provisioning Services erfolgreich eine Bindung an die XenServer-Netzwerkkarte und die Netzwerkkarte des physischen Systems hergestellt hat.

Imaging des Provisioningserver-Masterzielgeräts

Erstellen Sie das XenServer-vDisk-Image entweder mit dem Provisioning Services-Imagingassistent oder mit XenConvert. Beim Erstellen des vDisk-Images müssen Sie die Option zum Optimieren der Zielgeräteinstellungen auswählen. Andernfalls kann die VM möglicherweise nicht gestartet werden.

Starten Sie nach dem erfolgreichen Erstellen des XenServer-vDisk-Images den physischen Computer und die VM im Standardimagemodus.

Weitere Informationen zum Verwenden des Provisioning Services-Imagingassistenten finden Sie unter Verwenden des Imagingassistenten. Weitere Informationen zum Erstellen des XenServer-vDisk-Images mit XenConvert finden Sie in der XenConvert-Produktdokumentation auf der Provisioning Services- oder XenServer-Produktdownloadsite.

Erstellen eines allgemeinen Images, das von einem Bladeserver startet

Folgen Sie diesen Anweisungen, um mit der Methode, die eine allgemeine Festplatte verwendet, ein allgemeines Image zu erstellen, das von heterogenen Bladeservern startet.

  1. Verwenden Sie die Konsole, um eine neue vDisk-Datei zu erstellen.
  2. Melden Sie sich auf dem Bladeserver an, um ein neues System zu erstellen:
    1. Installieren Sie das Betriebssystem auf der neuen Maschine.
    2. Installieren Sie das HP System Pack (installiert alle Treiber).
    3. Installieren Sie alle erforderlichen Windows-Updates.
    4. Installieren Sie die Zielgerätsoftware der Provisioning Services.
  3. Führen Sie einen PXE-Start von der Festplatte des neuen Systems aus und überprüfen Sie dann, dass das System die vDisk erkennt. Die vDisk wird in "Arbeitsplatz" als eine Partition angezeigt.
  4. Verschieben Sie die Festplatte(n) physisch in ein RAID-System auf dem anderen System (im Allgemeinen das ältere System).
  5. Starten Sie von der Festplatte des neuen Systems.
  6. Nachdem Windows die Treiber installiert hat, starten Sie das System neu, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
  7. Überprüfen Sie, dass die Netzwerkkartentreiber korrekt installiert sind.
  8. Führen Sie einen PXE-Start von der Festplatte des zweiten Systems aus.
  9. Erstellen Sie das vDisk-Image entweder mit dem Provisioning Services-Imagingassistent oder mit XenConvert.
  10. Fahren Sie das System nach dem Abschluss des Imaging herunter.
  11. Stellen Sie ein, dass beide Systeme von der vDisk starten.
  12. Ändern Sie in der Konsole den vDisk-Modus so, dass standardmäßig auf der lokalen Festplatte zwischengespeichert wird.