Product Documentation

Systemanforderungen

Nov 03, 2016

Datenbankanforderungen

Die folgenden Datenbanken werden unterstützt: Microsoft SQL Server 2008 SP3 bis 2016 (x86, x64 und Express Edition).

Datenbankclustering wird unterstützt.

Hinweis

Weitere Informationen zu unterstützten Datenbanken und Clients finden Sie unter Supported Databases for XenApp and XenDesktop Components im Knowledge Center.

Lizenzierungsanforderungen

Der Download für die Citrix Lizenzierung für dieses Release ist auf dem Installationsmedium enthalten. Lizenzdetails und -anforderungen finden Sie in der Citrix Lizenzserverdokumentation. Sie sollten zu jeder Zeit die aktuelle Version des Citrix Lizenzservers verwenden, um die neusten Features einsetzen zu können.

Anforderungen für den Provisioningserver

Betriebssysteme

  • Windows Server 2016
  • Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2: Standard-, Essential- und Datacenter-Editionen
  • Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2008 R2 SP1; Standard-, Enterprise- und Datacenter-Editionen

Provisioning Services wird für folgende Sprachen unterstützt: Chinesisch (vereinfacht), Chinesisch (traditionell), Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch, Koreanisch, Russisch und Spanisch. 

Prozessoren

Intel oder AMD x64-kompatibel; 2 GHz Minimum; 3 GHz bevorzugt; 3,5 GHz Dual Core/HT oder ähnlich für mehr als 250 Zielgeräte.

Memory

Minimum 2 GB RAM; 4 GB bevorzugt; 4 GB ist für eine größere Anzahl an vDisks (mehr als 250) erforderlich.

Festplatte und Speicher

Die Verwaltung des Datenträgerspeichers ist wichtig, da auf einem Provisioningserver viele vDisks gespeichert sein können und jede vDisk mehrere Gigabyte groß sein kann. Durch die Verwendung eines RAID-Arrays, von SAN oder NAS kann die Streamingleistung verbessert werden.

Auf der Festplatte muss ausreichend Speicherplatz zum Speichern der vDisks vorhanden sein. Wenn Sie beispielsweise eine Festplatte mit 15 GB haben, können Sie nur eine vDisk mit 14 GB erstellen

Zusätzliche Anforderungen hängen von verschiedenen Faktoren ab, z. B.:

  • Festplattenkapazität: die Anforderungen des Betriebssystems und der Anwendungen, die auf einem Zielgerät ausgeführt werden. Citrix empfiehlt, der Basisgröße des endgültig installierten Images 20 % an Kapazität hinzuzufügen.
  • Private Image Mode: die Anzahl der Zielgeräte, die eine vDisk im Privatimagemodus verwenden (vDisks im Privatimagemodus sollten täglich gesichert werden)
  • Standard Image Mode: die Anzahl der Zielgeräte, die eine vDisk im Standardimagemodus verwenden. Zu den optimalen Verfahren gehört das Erstellen einer Kopie der erstellten vDisk.
  • Mindestgrößen für gängigen Speicher
    • 250 MB für die Datenbank
    • 5 GB auf einem neu installierten Windows-System
    • 15 GB pro vDisk für Images der Vista-Klasse (geschätzt)

Netzwerkadapter

  • Statische IP
  • Minimum 100 MB Ethernet, 1 GB Ethernet bevorzugt; Dual 1 GB Ethernet für mehr als 250 Zielgeräte. Zwei Netzwerkkarten bieten oft eine bessere Leistung als eine einzelne Dual-Port-Netzwerkkarte.

Provisioningserver-Software

  • Für das Provisioningserver-Installationsprogramm ist Microsoft .NET 4.5.2 und Windows PowerShell 3.0 erforderlich.

Netzwerkanforderungen

UDP- und TCP-Port-Anforderungen
Kommunikation zwischen Provisioningservern
  • Alle Provisioningserver müssen dieselben Ports (UDP) verwenden, damit sie mit dem Messaging Manager miteinander kommunizieren können. Der ausgewählte Portbereich muss mindestens fünf Ports enthalten. Der Portbereich wird beim Ausführen des Konfigurationsassistenten im Dialogfeld "Stream Services" konfiguriert.
    Hinweis: Bei einer Konfiguration für hohe Verfügbarkeit (High Availability, HA) müssen sich alle als Failoverserver ausgewählten Provisioningserver in derselben Site befinden. Die hohe Verfügbarkeit ist nicht zum Einsatz über mehrere Sites hinweg gedacht.
  • Der erste Port im Standardbereich ist UDP 6890 und der letzte Port ist 6909.

Provisioningserver zu Zielgerät-Kommunikation

  • Alle Provisioningserver müssen dieselben Ports (UDP) verwenden, damit sie unter Verwendung des Streamprozesses mit den Zielgeräten kommunizieren können.
  • Der Portbereich wird in der Konsole auf der Registerkarte "Network" im Dialogfeld "Server Properties" konfiguriert.
  • Die Standardports umfassen: UDP 6910, 6911, 6912, 6913, 6914, 6915, 6916, 6917, 6918, 6919, 6920, 6921, 6922, 6923, 6924, 6925, 6926, 6927, 6928, 6929 und 6930. Allerdings sind die ersten 3 Ports (6910, 6911, 6912) für Provisioning Services reserviert.

Zielgerät zu Provisioning Services-Kommunikation

Zielgeräte kommunizieren mit Provisioning Services über die Ports UDP 6901, 6902 und 6905. Anders als die Portnummern für die Provisioningserver zu Zielgerät-Kommunikation, kann die Zielgerät zu Provisioning Services-Kommunikation nicht konfiguriert werden.

Kommunikation mit Anmeldeservern

  • Jeder Provisioningserver, der als Anmeldeserver verwendet wird, muss bei Ausführung des Konfigurationsassistenten im Dialogfeld "Stream Servers Boot List" konfiguriert werden.
  • Der für Anmeldeserver zu verwendende Standardport ist UDP 6910.

Konsolenkommunikation

Beim Zugriff auf die Konsole wird der SOAP-Server verwendet. Die Ports (TCP) werden bei Ausführung des Konfigurationsassistenten im Dialogfeld "Stream Services" konfiguriert. Für PowerShell: MCLI-Run SetupConnection. Für MCLI: MCLI Run SetupConnection.

TFTP-Kommunikation

  • Der TFTP-Portwert wird in der Registrierung gespeichert: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\BNTFTP\Parameters Port
  • Der Standardwert für den TFTP-Port lautet UDP 69.

TSB-Kommunikation

  • Der TSB-Portwert wird in der Registrierung gespeichert: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\PVSTSB\Parameters Port
  • Der Standardwert für den TSB-Port lautet UDP 6969.

Port Fast

Port Fast muss aktiviert sein.

Netzwerkkarte

PXE 0.99j, PXE 2.1 oder höher

Netzwerkadressierung

DHCP

Anforderungen für Zielgeräte

Bei den meisten Implementierungen gibt es eine einzelne vDisk, die ein Standardimage für mehrere Zielgeräte bereitstellt. Die Wartung von vDisks und Zielgeräten wird vereinfacht, indem Sie weniger vDisks erstellen und verwalten und jeder vDisk mehrere Zielgeräte zuweisen.

Um eine einzelne vDisk verwenden zu können, müssen alle Zielgeräte bestimmte Gemeinsamkeiten aufweisen, damit das Betriebssystem über alle Treiber verfügt, die zur ordnungsgemäßen Ausführung erforderlich sind. Die drei wichtigen Komponenten, die konsistent sein müssen, sind die Hauptplatine, die Netzwerkkarte und die Grafikkarte.

Installieren und konfigurieren Sie den Microsoft NIC-Teamingtreiber oder die OEM-NIC-Teamingsoftware, bevor Sie die Zielgerätsoftware installieren.

Die Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) wird unterstützt. Beachten Sie jedoch Folgendes:

  • Der Startgerätmanager (BDM) und das Startmenü sind für UEFI-Umgebungen nicht verfügbar.
  • Das Netzwerkstartprogramm (Network Boot Program, NBP) von Provisioning Services unterstützt UEFI SecureBoot. Citrix empfiehlt, SecureBoot zu aktivieren, wenn es von der Firmware unterstützt wird. Die Ausnahme sind Hyper-V-VMs der 2. Generation. Hyper-V enthält folgende Stammzertifikate nicht: Microsoft Windows Production CA 2011 und Microsoft Corporation UEFI CA 2011. Das für UEFI zertifizierte NBP von Provisioning Services wird nicht ordnungsgemäß von Hyper-V authentifiziert, daher müssen Sie Hyper-V SecureBoot deaktivieren.

Zielgerätbetriebssysteme

Zielgeräte werden durch das Betriebssystem identifiziert, das auf diesem Gerät ausgeführt wird. Die folgenden Betriebssysteme werden für Zielgeräte unterstützt.

Hinweis: Dual-Boot-vDisk-Images werden nicht unterstützt.
  • Provisioning Services-Zielgeräte, auf denen kein Virtual Delivery Agent (VDA) installiert ist:
    • Windows Server 2016
    • Windows 10 (32 Bit oder 64 Bit): alle Editionen
    • Windows 8 (32 oder 64 Bit) und Windows 8.1 (32 oder 64 Bit), alle Editionen
    • Windows 7 SP1 (32 oder 64 Bit): Enterprise, Professional und Ultimate
      Hinweis: Die Ultimate Edition von Windows 7 wird nur im Privatimagemodus unterstützt.
    • Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2: Standard-, Essential- und Datacenter-Editionen
    • Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2008 R2 SP1; Standard-, Datacenter- und Enterprise-Editionen
  • XenDesktop-Zielgeräte mit der neuesten Version von VDA installiert:
    • Windows 10
    • Windows 8 (32 oder 64 Bit) und Windows 8.1 (32 oder 64 Bit), alle Editionen
    • Windows 7 SP1 (32 Bit oder 64 Bit): Enterprise, Professional und Ultimate
      Hinweis: Die Ultimate Edition von Windows 7 wird nur im Privatimagemodus unterstützt.
    • Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2: Standard-, Essential- und Datacenter-Editionen
    • Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2008 R2 SP1; Standard-, Datacenter- und Enterprise-Editionen
    Hinweis: Die VDA-Softwareversion muss für alle Computer in einem XenDesktop-Katalog dieselbe sein. Beim Aktualisieren des VDA auf dem vDisk-Image müssen Sie auch die Funktionsebene des VDA für den Katalog festlegen. Weitere Informationen finden Sie unter den Themen zum XenDesktop Upgrade.

Provisioning Services in Englisch wird auf Betriebssystemen mit folgender Sprache unterstützt: Chinesisch (vereinfacht), Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch, Koreanisch, Russisch, Spanisch und Chinesisch (traditionell).

Zielgerätsoftwareanforderungen:

.NET 4.5.2 (Standard)  

Überlegungen zum Microsoft Lizenzschlüssel

  • Windows 10, Windows 8, Windows 7, Windows Server 2012 und Windows Server 2008 R2 werden entweder mit Volumenlizenzschlüsseln des Typs "Key Management Server" (KMS) oder des Typs "Microsoft Multiple Activation Key" (MAK) bereitgestellt.
  • Windows Office 2010 und Office 2013 werden mit KMS bereitgestellt.
    Hinweis: Damit die MAK-Lizenzierung funktioniert, muss das Volume Activation Management Tool (VAMT) für das Clientbetriebssystem auf allen Anmeldeservern in der Farm installiert sein.
    Hinweis: Sowohl der Privatimagemodus als auch der Standardimagemodus unterstützen MAK und KMS.
    Die Volumenlizenzierung wird innerhalb des vDisk-Images konfiguriert, wenn der Imagingassistent auf dem Masterzielgerät ausgeführt wird. Die Volumenlizenzierung für die vDisk-Datei wird im Konsolendialogfeld "vDisk File Properties" auf der Registerkarte "Microsoft Volume Licensing" konfiguriert.

Unterstützte Dateisystemtypen

NTFS

Anforderungen für die Konsole

  • Prozessor: Minimum 1 GHz, bevorzugt 2 GHz
  • Speicher: Minimum 1 GB, bevorzugt 2 GB
  • Festplatte: Minimum 500 MB
  • Unterstützte Betriebssysteme:
    • Windows Server 2012: Standard-, Essential- und Datacenter-Editionen
    • Windows Server 2012 R2: Standard-, Essential- und Datacenter-Editionen
    • Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2008 R2 SP1; Standard-, Datacenter- und Enterprise-Editionen
    • Windows 10
    • Windows 8.1, alle 64-Bit-Editionen
    • Windows 8 (32 Bit oder 64 Bit): alle Editionen
    • Windows 7, 32 und 64 Bit
    • Windows Vista (32 oder 64 Bit); Business, Enterprise, Ultimate (Retail-Lizenz)
  • Software:
    • MMC 3.0, Microsoft .NET 4.5.2, Windows PowerShell 3.0

Anforderungen für den Store

Der Store muss in der Lage sein, mit der Provisioning Services-Datenbank zu kommunizieren.

Anforderungen für den XenDesktop-Setupassistenten

Der Provisioning Services XenDesktop-Setupassistent funktioniert nur mit der entsprechenden Version von XenDesktop-Controller, d. h. die Versionsstufen müssen identisch sein.

  • Mindestens ein konfigurierter XenDesktop-Host mit identischen Vorlagen muss vorhanden sein.
  • In der Provisioning Services-Site muss eine Gerätesammlung erstellte worden sein.
  • Die vDisk, die jeder VM zugewiesen wird, muss im Standardimagemodus sein.
  • Berechtigungen:
    • Ein XenDesktop-Controller muss mit den Berechtigungen für den aktuellen Benutzer vorhanden sein.
    • Mindestberechtigungen für vCenter, SCVMM und XenServer müssen konfiguriert sein.
    • Ein Provisioning Services Console-Benutzerkonto muss als XenDesktop-Administrator konfiguriert und einer PVS SiteAdmin-Gruppe oder höher hinzugefügt worden sein.
    • Wenn Provisioning Services mit XenDesktop verwendet wird, muss das Benutzerkonto des SOAP-Servers volle XenDesktop-Administratorrechte haben.
    • Beim Erstellen neuer Konten in der Konsole benötigt der Benutzer die Active Directory-Berechtigung zum Erstellen von Konten. Wenn Sie vorhandene Konten verwenden, müssen die Active Directory-Konten bereits in einer bekannten Organisationseinheit vorhanden sein, damit sie ausgewählt werden können.
    • Beim Erstellen eines Maschinenkatalogs in XenDesktop wird die Startdatei für das Gerät automatisch erstellt (das Starten mit PXE ist somit nicht erforderlich), und ein unformatierter Schreibcachedatenträger wird beim ersten Starten automatisch zugewiesen und formatiert.
    • Beim Aktualisieren des Virtual Desktop Agent (VDA) auf dem vDisk-Image müssen Sie mit dem XenDesktop Console auch die entsprechende Funktionsebene für den Katalog festlegen. Weitere Informationen finden Sie unter den Themen zum XenDesktop Upgrade.
    • Verwenden Sie für den Import einer Active Directory-CSV-Datei das folgende Format: <Name>,<Typ>,<Beschreibung>. Die CSV-Datei muss den Spaltenheader enthalten. Beispielsweise lautet der Inhalt der CSV-Datei:

      Name,Typ,Beschreibung,

      PVSPC01,Computer,,

      Das nachstehende Komma muss vorhanden sein, um drei Werte darzustellen, selbst wenn es keine Beschreibung gibt. Dies entspricht der Formatierung, die von der MMC Active Directory-Benutzer und -Computer verwendet wird, wenn die Inhalte einer Organisationseinheit exportiert werden.

    • Wenn Sie Personal vDisks mit XenDesktop verwenden, muss das Benutzerkonto für den SOAP-Server volle XenDesktop-Administratorrechte haben.
  • Anforderungen an die Vorlage für die virtuelle Maschine (VM):
    • Eine VM-Vorlage muss von einer funktionierenden virtuellen Maschine erstellt werden (mit dem Netzwerk verbunden und lässt sich erfolgreich starten)
    • Startreihenfolge: Erster Eintrag in der Liste für Netzwerk/PXE (genauso wie bei physikalischen Maschinen)
    • Netzwerk: Statische MAC-Adressen. Bei Verwendung von XenServer darf die Adresse 00-00-00-00-00-00 nicht verwendet werden
    Hinweis: Bei Verwendung von Festplatten erstellt und formatiert der Assistent automatisch den Datenträger (NTFS) mit einer Schreibcachepartition groß genug für den Cache. Es werden keine Festplatten benötigt.
  • Anforderungen für System Center Virtual Machine Management (SCVMM):
    • Für SCVMM-Server (System Center Virtual Machine Management) muss PowerShell 2.0 installiert und für die Anzahl der Verbindungen konfiguriert sein. Für einen SCVMM-Server sollte die Anzahl der benötigten Verbindungen größer als oder gleich der Anzahl gehosteter Hypervisors sein, die vom Setupassistenten für das Klonen virtueller Maschinen verwendet wird. Beispiel: Zum Einstellen von 25 Verbindungen an einer Powershell-Eingabeaufforderung führen Sie winrm set winrm/config/winrs @{MaxShellsPerUser="25"}winrm set winrm/config/winrs @{MaxConcurrentUsers="25"} aus.
    • Microsoft System Center - Verwaltung virtueller Maschinen funktioniert nur mit XenDesktop, wenn der Benutzer den folgenden PowerShell-Befehl auf SCVMM ausführt set-ExecutionPolicy unrestricted.
    • Stellen Sie für Microsoft System Center - Verwaltung virtueller Maschinen sicher, dass die MAC-Adresse der Vorlage nicht 00-00-00-00-00-00 ist, bevor Sie die Vorlage klonen. Weisen Sie eine MAC-Adresse ggf. in den Eigenschaften der Vorlage zu.
  • Falls ein vCenter-Server auf einem anderen Port ausgeführt wird, müssen Sie die folgenden Registrierungsänderungen vornehmen, um eine Verbindung von Provisioning Services zu ermöglichen:
    • Erstellen Sie einen neuen Schlüssel HKLM\Software\Citrix\ProvisioningServices\PlatformEsx
    • Erstellen Sie eine neue Zeichenfolge im Schlüssel PlatformEsx, nennen Sie sie ServerConnectionString und stellen Sie sie auf http://{0}:PORT#/sdk ein.
      Hinweis: Bei Verwendung von Port 300 gilt ServerConnectionString= http://{0}:300/sdk.
  • Bei Verwendung mehrerer Netzwerkkarten geht der XenDesktop-Assistent davon aus, dass die erste Netzwerkkarte die Provisioning Services-Netzwerkkarte ist, die dann gemäß des VM-Netzwerks in den Domänencontroller geändert wird. Diese Netzwerkkarte wird als erste in den Eigenschaften der virtuellen Maschine aufgeführt.
  • Damit Sie auf die Option "Synthetisch" umschalten können, müssen sich die erste Legacynetzwerkkarte und die synthetische Netzwerkkarte im gleichen Netzwerk befinden. Wenn der Provisioning Services XenDesktop-Setupassistent mit SCVMM verwendet wird, ändern sich die Netzwerke sowohl der ersten Legacynetzwerkkarte als auch der synthetischen Netzwerkkarte entsprechend den von XenDesktop festgelegten Netzwerkressource oder entsprechend den Einstellungen des Benutzers, wenn der SCVMM Host über mehrere Netzwerkressourcen verfügt.
  • Für private XenDesktop VM-Desktops werden mehrere Netzwerkkarten unterstützt.
  • Legacy XenDesktop Virtual Desktop Agents werden auf VMs unterstützt. Weitere Informationen finden Sie in den VDA-Anforderungen in der XenDesktop-Dokumentation.

Anforderungen für den Setupassistenten für gestreamte VMs

  • Mindestens ein Hypervisorhost mit einer konfigurieren Vorlage muss vorhanden sein.
  • Eine Gerätesammlung muss in der Provisioning Services-Site vorhanden sein.
  • Eine vDisk im Standardimagemodus muss vorhanden sein, die einer ausgewählten VM-Vorlage zugeordnet werden kann.
  • Voraussetzungen für die Vorlagen-VM:
    • Startreihenfolge: Erster Eintrag in der Liste muss Netzwerk/PXE sein (genauso wie bei physikalischen Maschinen).
    • Festplatten: Bei Verwendung des lokalen Schreibcache muss ein mit NTFS formatierter Datenträger vorhanden sein, der groß genug für den Cache ist. Sonst werden keine Festplatten benötigt.
    • Netzwerk: Statische MAC-Adressen. Bei Verwendung von XenServer darf die Adresse 00-00-00-00-00-00 nicht verwendet werden
    • Bevor Sie eine Vorlage von einer VM erstellen, stellen Sie sicher, dass die VM voll funktionsfähig ist.
  • Berechtigungen:
    • Das Provisioning Services Console-Benutzerkonto muss einer PVS SiteAdmin-Gruppe oder höher hinzugefügt worden sein.
    • Bei Verwendung von Active Directory benötigt der Benutzer beim Erstellen neuer Konten in der Konsole die Active Directory-Berechtigung zum Erstellen von Konten. Wenn Sie vorhandene Konten verwenden, müssen die Active Directory-Konten bereits in einer bekannten Organisationseinheit vorhanden sein, damit sie ausgewählt werden können.

ESD-Serveranforderungen für die vDisk-Updateverwaltung

  • WSUS Server - 3.0 SP2
  • Microsoft System Center Configuration Management (SCCM):
    • SCCM 2012 R2
    • SCCM 2012 SP1
    • SCCM 2012

Anforderungen für Hypervisor

Eine aktuelle Liste der unterstützten Hypervisors finden Sie unter XenDesktop and Provisioning Services Hypervisor Support.

Überlegungen zum Hypervisor

XenServer 5.6 und neuer
  • Die MAC-Adresse der Vorlage darf nicht 00-00-00-00-00-00-00 sein.
System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) VMM 2012 und neuer
  • VMM 2012, 2012 SP1 und 2012 R2 unterscheiden sich deutlich voneinander.
  • Stellen Sie beim Erstellen einer Maschinenvorlage nur für VMM 2012 sicher, dass sie eine ähnliche Festplattenstruktur hat und von einer vDisk im Privatimagemodus startet. Beispiele:
    • Für den PXE-Start einer VM mit Schreibcache erstellen Sie eine VM mit einer einzigen Festplatte.
    • Wenn Sie den Startgerätmanager verwenden, um eine VM mit Schreibcache zu starten, erstellen Sie eine VM mit zwei Festplatten.
    • Wenn Sie den Startgerätmanager verwenden, um eine VM mit einer Personal vDisk und Schreibcache zu starten, erstellen Sie eine VM mit drei Festplatten.
  • Damit Sie auf eine synthetische Netzwerkkarte wechseln können (Hochfahren des Systems mit der Legacynetzwerkkarte und anschließendes Streamen mit der synthetischen Netzwerkkarte), müssen sich sowohl die Legacynetzwerkkarte als auch die synthetische Netzwerkkarte im selben VLAN in den Vorlagen-VMs befinden. Der Provisioning Services XenDesktop-Setupassistent ändert das VLAN der beiden Netzwerkkarten in das VLAN, das beim Ausführen des XenDesktop-Setupassistenten ausgewählt wurde. Dabei werden zwei IP-Adressen verwendet.
  • Beim Ausführen des Imagingassistenten muss die MAC-Adresse der Legacynetzwerkkarte ausgewählt sein.
  • Provisioning Services unterstützt nicht mehrere Legacynetzwerkkarten in der VM der VMM. Der Grund ist, dass VMM die letzte Legacynetzwerkkarte und der XenDesktop-Setupassistent immer die erste Netzwerkkarte verwendet, unabhängig davon, ob es sich um eine Legacynetzwerkkarte oder eine synthetische Netzwerkkarte handelt.
  • Beim Erstellen einer VMM-Vorlage vergewissern Sie sich, dass Sie None – customization not required (Keine – Anpassung nicht erforderlich) als Profil für das Gast-BS im Menü Configure Operating System (Betriebssystem konfigurieren) ausgewählt ist.
  • Bei der Verwendung des XenDesktop-Setupassistenten werden möglicherweise die Ziele erstellt, können aber nicht hochgefahren werden. Stattdessen wird die Fehlermeldung Device not found in PVS dB ausgegeben. Die Ursache ist normalerweise, dass die Reihenfolge der Legacynetzwerkkarte und der synthetischen Netzwerkkarte in der Vorlage vertauscht ist, d. h., die synthetische ist NIC 1 und die Legacy-Karte NIC 2. Um dieses Problem zu beheben, löschen Sie die Netzwerkkarten in der Vorlage. Definieren Sie die Legacynetzwerkkarte als NIC 1 und die synthetische Netzwerkkarte als NIC 2.
VMware vSphere ESX 4.1 und neuer
  • Unterstützte Netzwerkkarten für Provisioning Services PXE
    • ESX 4.x: E1000
    • ESX 5.0 und neuer: VMXNET3
  • Vorlage-VM und Master-VM
    • Auf beiden muss dasselbe Gastbetriebssystem, dieselbe Konfiguration und dieselbe Version der virtuellen Maschine sein. Unterschiede führen dazu, dass der Prozess unerwartet angehalten wird.
  • Provisioning Services und Version der virtuellen ESX-Maschine
    • vCenter 5.5 verwendet standardmäßig virtuelle Maschinen der Version 8, d. h. für ESX 5.0.
    • Die Version der virtuellen Maschine muss vor der Installation des Betriebssystems geändert werden.
    • Vorlagen- und Master-VM müssen dieselbe Version der virtuellen Maschine haben.
  • Windows 7 und Windows 2008 R2 mit VMXNET3-Netzwerkkarten
    • Windows 7 und Windows 2008 R2 ohne Service Packs: Installieren Sie das Microsoft iSCSI-Hotfix http://support.microsoft.com/kb/2344941 und starten Sie die VM neu, bevor Sie die Zielgerätesoftware der Provisioning Services installieren.
    • Windows 7 und Windows 2008 R2 mit Service Pack 1: Installieren Sie den Microsoft iSCSI-Hotfix http://support.microsoft.com/kb/2550978 und starten Sie die VM neu, bevor Sie die Zielgerätesoftware von Provisioning Services installieren.
  • Nur bei ESX 5.0: Der Interrupt Safe Mode muss auf dem Provisioning Services Bootstrap aktiviert werden. Anderenfalls zeigt die VM während des Neustarts eine unvollständige MAC-Adresse an.
  • Bei ESX 5.5 hat eine VM, die mit dem Webclient erstellt wurde, standardmäßig die virtuelle Hardwareversion 10 (ESX 5.5) und eine VM, die mit dem vSphere-Client erstellt wurde, standardmäßig Version 8 (ESX 5.0).
  • Wenn Sie eine neue ESXi 5.5-Vorlage mit dem vSphere-Webclient erstellen, können Sie nur Hardware Version 10-Vorlagen erstellen. Achten Sie darauf, den virtuellen Modus für CD/DVD-Laufwerke in der Vorlage von SATA in IDE zu ändern. Entfernen Sie den SATA-Controller, wenn Sie den VMXNet3-Treiber verwenden möchten. So ist sichergestellt, dass die Vorlage kompatibel mit dem XenDesktop-Setupassistent ist. Für den XenDesktop-Setupassistent müssen die die Laufwerke, die für das Ziel erstellt werden, über den SCSI-Treiber angeschlossen sein.
  • Beim Verwenden mehrerer NICs in ESX VM beachten Sie, dass die Reihenfolge der Netzwerkkarten in den Eigenschaften der VM, im BIOS und im Betriebssystem unterschiedlich sein kann. Beachten Sie dies, wenn Sie Einstellungen für die Streaming-NIC festlegen. Dabei sollte es sich um die erste Netzwerkkarte in den Eigenschaften der VM handeln. Sie können die PXE-Netzwerkkarte im BIOS auswählen.
  • Host-Datensatz: Unabhängig von der ESX-Version handelt es sich bei der Host-Adresse für den XenDesktop-Host um die des vCenter-Systems. Geben Sie nicht die vom Webclient verwendete Adresse ein.