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Aktualisieren von vDisks mit Hyper-V

Nov 03, 2016

Wenn Sie ein Upgrade von Provisioning Services 6.x auf 7.1 oder 7.6 durchführen, wird diese Inlinemethode für das Upgrade empfohlen, da sie schneller ist als ein Reimaging und den geringsten Speicherplatz verwendet.

Machen Sie sich vor dem Aktualisieren mit Microsoft Hyper-V mit den folgenden Anforderungen vertraut:

  • Allgemeine Kenntnisse über Hyper-V.
  • Hyper-V muss installiert sein (Hyper-V muss nicht auf dem Provisioningserver installiert sein).

Hinweis

Das Hyper-V-Upgrade unterstützt keine vDisks mit 16 MB Blockgröße. Beim Erstellen neuer vDisk-Images sollte die Blockgröße 2 MB oder höher sein. 

  1. Deinstallieren Sie auf dem Hyper-V-Server bereits installierte Provisioning Services-Software.
  2. Installieren Sie die neuere Version der Provisioning Services-Software.
  3. Kopieren Sie eine neu erstellte VHDX-Datei auf den Hyper-V-Server.
    1. Erstellen Sie eine neue Version der vDisk.
    2. Stufen Sie die neue Version auf "Test" hoch.
    3. Führen Sie eine Basiszusammenführung im Testmodus durch.
    4. Kopieren Sie die VHDX aus Schritt C auf den Hyper-V-Server
  4. Erstellen Sie im Hyper-V Manager eine neue virtuelle Maschine.
  5. Weisen Sie während der Schritte für die Erstellung die vorhandene Datei newvDisk.vhdx zu, statt eine neue VHDX-Datei zu verwenden.
  6. Rufen Sie die Eigenschaften der neu erstellten virtuellen Hyper-V-Maschine auf (Fenster "Action" > "Settings") und entfernen Sie den Netzwerkadapter. Navigieren Sie zu Add Hardware und fügen Sie die Legacy-Netzwerkkarte hinzu.
  7. Wechseln Sie zur Legacy-Netzwerkkarte und weisen Sie sie der Netzwerkkarte des physischen Systems zu.
  8. Starten Sie die virtuelle Maschine.
  9. Lassen Sie das System die neuen Treiber installieren und führen Sie anschließend einen Neustart aus.
  10. Deinstallieren Sie die Zielgerätsoftware der Provisioning Services und führen Sie einen Neustart aus.
  11. Optional: Installieren Sie die Integrationsdienste von Hyper-V. Dies ist nur erforderlich, wenn die resultierende VHDX-Datei in physischen und virtuellen Systemen startbar sein muss. Navigieren Sie bei eingeschalteter virtueller Maschine auf Action, wählen Sie anschließend Insert Integration Services set up disk und installieren Sie dann.
  12. Installieren Sie die Zielgerätsoftware der Provisioning Services.
  13. Binden Sie Provisioning Services an die inaktive Netzwerkkarte (die physische Netzwerkkarte vom ursprünglichen Zielgerät). Wenn Sie Provisioning Services-Zielgerätsoftware auf NT6.x-Systemen in einer Umgebung mit mehreren Netzwerkkarten installieren, können alle verfügbaren Netzwerkkarten verwendet werden. Aus diesem Grund wird bindcfg.exe nicht mehr benötigt und nicht mehr mit der Zielgerätsoftware installiert.
  14. Fahren Sie die virtuelle Maschine herunter.
  15. Navigieren Sie zu den Eigenschaften der virtuellen Maschine (Bereich "Action" > Settings) und legen Sie fest, dass die Legacy-Netzwerkkarte zuerst gestartet wird.
  16. Übertragen Sie die VHDX-Datei (newvDisk.vhdx) zurück auf den Provisioningserver.
  17. Führen Sie in der Provisioning Services Console die folgenden Schritte aus:
    1. Fügen Sie die VHDX-Datei unter Verwendung der Menüoption Add existing vDisk der Provisioning Services-Datenbank hinzu.
    2. Fügen Sie die virtuelle Hyper-V-Maschine der Liste der Zielgeräte hinzu.
    3. Ordnen Sie der vDisk die entsprechenden Zielgeräte zu.
    4. Stellen Sie für die vDisk den Standardimagemodus ein.
  18. Starten Sie das physische Zielgerät (davon ausgehend, dass dieses auf PXE gesetzt ist) und anschließend die virtuelle Hyper-V-Maschine.
Die ursprüngliche vDisk ist nun aktualisiert und ein gemeinsames Image der physischen und der virtuellen Maschine wurde erstellt.