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Konfigurieren der XenDesktop-Umgebung

Jun 13, 2016

In diesen Abschnitten wird beschrieben, wie Sie die USB-Unterstützung konfigurieren, verhindern, dass das Desktop Viewer-Fenster abgeblendet wird, und Einstellungen für mehrere Benutzer und Geräte konfigurieren.

Konfigurieren der USB-Unterstützung für XenDesktop- und XenApp-Verbindungen

Mit der USB-Unterstützung können Benutzer mit zahlreichen USB-Geräten interagieren, wenn sie mit einem virtuellen Desktop verbunden sind. Benutzer können USB-Geräte an die Geräte anschließen und mit Remoting der Geräte stehen sie auf dem virtuellen Desktop zur Verfügung. Zu den USB-Geräten, die für Remoting verfügbar sind, gehören Flashlaufwerke, Smartphones, PDAs, Drucker, Scanner, MP3 Player, Sicherheitsgeräte und Tablets. Benutzer von Desktop Viewer können mit einer Einstellung auf der Symbolleiste steuern, ob USB-Geräte auf dem virtuellen Desktop verfügbar sind.

Isochrone Features in USB-Geräten wie Webkameras, Mikrofonen, Lautsprechern und Headsets werden in typischen LAN-Umgebungen mit geringer Latenz und hoher Geschwindigkeit unterstützt. Dadurch können diese Geräte mit Programmpaketen wie Microsoft Office Communicator und Skype verwendet werden.

Die folgenden Gerätetypen werden direkt in einer XenDesktop- bzw. XenApp-Sitzung unterstützt und verwenden daher keine USB-Unterstützung:

  • Tastaturen
  • Mäuse
  • Smartcards
Hinweis: USB-Spezialgeräte (beispielsweise Bloomberg Tastaturen und 3-D-Maus) können für die USB-Unterstützung konfiguriert werden. Weitere Informationen zur Konfiguration von Bloomberg-Tastaturen finden Sie unter Konfigurieren von Bloomberg-Tastaturen. Weitere Informationen zur Konfiguration von Richtlinienregeln für andere USB-Spezialgeräte finden Sie im Knowledge Center-Artikel CTX119722.

Standardmäßig werden bestimmte Arten von USB-Geräten nicht für das Remoting über XenDesktop und XenApp unterstützt. Beispielsweise könnte ein Benutzer eine Netzwerkkarte über internes USB mit der Systemplatine verbunden haben. Remoting wäre bei einem solchen Gerät nicht angebracht. Die folgenden Typen von USB-Geräten können standardmäßig nicht in einer XenDesktop-Sitzung verwendet werden:

  • Bluetooth-Dongle
  • Integrierte Netzwerkkarten
  • USB-Hubs
  • USB-Grafikkarten

Remoting für USB-Geräte, die mit einem Hub verbunden sind, ist möglich, für den Hub selbst ist es nicht.

Die folgenden USB-Gerätetypen können standardmäßig nicht in einer XenApp-Sitzung verwendet werden:

  • Bluetooth-Dongle
  • Integrierte Netzwerkkarten
  • USB-Hubs
  • USB-Grafikkarten
  • Audiogeräte
  • Massenspeichergeräte

Weitere Informationen zum Ändern des Bereichs der USB-Geräte, die Benutzern zur Verfügung stehen, finden Sie unter Aktualisieren der für Remoting verfügbaren USB-Geräte-Liste.

Anleitungen, wie Sie bestimmte USB-Geräte automatisch umleiten, finden Sie im Knowledge Center-Artikel CTX123015.

Funktionsweise der USB-Unterstützung

Wenn ein Benutzer ein USB-Gerät anschließt, wird es mit der USB-Richtlinie überprüft, und wenn das Gerät zulässig ist, erfolgt ein Remoting zum virtuellen Desktop. Wenn das Gerät von der Standardrichtlinie abgelehnt wird, steht es nur auf dem lokalen Desktop zur Verfügung.

Wenn ein Benutzer ein USB-Gerät anschließt, wird eine Meldung über den Anschluss eines neuen Geräts angezeigt. Der Benutzer wählt die Geräte, für die ein Remoting zum virtuellen Desktop erfolgen soll, bei jeder Verbindung in der Liste aus. Der Benutzer kann die USB-Unterstützung auch so konfigurieren, dass für alle USB-Geräte, die vor oder während einer Sitzung angeschlossen werden, ein Remoting zum virtuellen Desktop erfolgt, der den Fokus hat.

Massenspeichergeräte

Ausschließlich für Massenspeichergeräte ist nicht nur die USB-Unterstützung sondern auch der Remotezugriff über die Clientlaufwerkzuordnung verfügbar, die Sie in der Citrix Receiver-Richtlinie "Remoting von Clientgeräten > Clientlaufwerkzuordnung" konfigurieren. Wenn diese Richtlinie angewendet wird, werden die Laufwerke auf dem Benutzergerät automatisch Laufwerkbuchstaben auf dem virtuellen Desktop zugeordnet, wenn sich Benutzer anmelden. Die Laufwerke werden als freigegebene Ordner mit zugeordneten Laufwerksbuchstaben angezeigt.

Die Hauptunterschiede zwischen den beiden Typen der Remotingrichtlinie sind:
Feature Clientlaufwerkzuordnung USB-Unterstützung

Diese Option ist in der Standardeinstellung aktiviert.

Ja

Nein

Konfigurierbare Leserechte

Ja

Nein

Sicheres Entfernen des Geräts in einer Sitzung

Nein

Ja, wenn der Benutzer im Infobereich auf Hardware sicher entfernen klickt.

Wenn die Richtlinien für die generische USB-Umleitung und die Clientlaufwerkzuordnung aktiviert sind und ein Massenspeichergerät vor dem Sitzungsstart angeschlossen wird, wird es zuerst mit der Clientlaufwerkzuordnung umgeleitet, bevor eine Umleitung mit der USB-Unterstützung erwägt wird. Wenn das Gerät nach dem Sitzungsstart angeschlossen wird, wird die Umleitung mit der USB-Unterstützung vor der Clientlaufwerkzuordnung erwogen.

In der Standardeinstellung zulässige USB-Geräteklassen

Verschiedene Klassen von USB-Geräten werden von den USB-Standardrichtlinienregeln in der Standardeinstellung zugelassen.

Auch wenn sie in dieser Liste sind, stehen manche Klassen nur nach zusätzlicher Konfiguration für das Remoting in XenDesktop- bzw. XenApp-Sitzungen zur Verfügung. Es wird im Folgenden darauf hingewiesen.

  • Audio (Geräteklasse 01): Umfasst Audioeingabegeräte (Mikrofone), Audioausgabegeräte und MIDI-Controller. Moderne Audiogeräte verwenden im Allgemeinen isochrone Transfers, die von XenDesktop 4 oder höher unterstützt werden. Audio (Geräteklasse01) ist für XenApp nicht relevant, da Geräte dieser Klasse für das Remoting in XenApp mit USB-Unterstützung nicht verfügbar sind.
    Hinweis: Für manche Spezialgeräte (z. B. VOIP-Telefone) ist eine zusätzliche Konfiguration erforderlich. Weitere Informationen finden Sie im Knowledge Center-Artikel CTX123015.
  • PID (Physical Interface Devices) (Geräteklasse 05): Diese Geräte ähneln HIDs (Human Interface Devices), bieten jedoch im Allgemeinen Eingabe oder Feedback in Echtzeit, hierzu gehören u. a. Force-Feedback-Joysticks, Bewegungsplattformen und Force-Feedback-Exoskelette.
  • Bilder (Geräteklasse 06): Hierzu gehören digitale Kameras und Scanner. Digitale Kameras unterstützen oft die Bilderklasse, in der Bilder mit den Protokollen PTP (Picture Transfer Protocol) oder MTP (Media Transfer Protocol) zu einem Computer oder zu einem anderen Peripheriegerät übertragen werden. Kameras können auch als Massenspeichergeräte angezeigt werden und eine Kamera kann möglicherweise über die Setupmenüs der Kamera für beide Klassen konfiguriert werden.


    Hinweis
    : Wird eine Kamera als Massenspeichergerät angezeigt, wird die Clientlaufwerkzuordnung verwendet und die USB-Unterstützung wird nicht benötigt.

  • Drucker (Geräteklasse 07): Die meisten Drucker gehören zu dieser Klasse, obwohl einige herstellerspezifische Protokolle (Klasse ff) verwenden. Mehrfunktionsdrucker haben ggf. einen internen Hub oder sind Composite-Geräte. In beiden Fällen verwendet das Druckerelement meistens die Druckerklasse und das Scanner- oder Faxelement verwendet eine andere Klasse, z. B. Bilder.

    Drucker funktionieren normalerweise ohne USB-Unterstützung.

    Hinweis: Für diese Klasse von Geräten (vor allem Drucker mit Scanfunktion) ist eine zusätzliche Konfiguration erforderlich. Anweisungen hierzu finden Sie im Knowledge Center-Artikel CTX123015.
  • Massenspeicher (Geräteklasse 08): Die gängigsten Massenspeichergeräte sind USB-Flashlaufwerke sowie über USB angeschlossene Festplatten, CD- bzw. DVD-Laufwerke und SD/MMC-Kartenleser. Außerdem gibt es zahlreiche Geräte mit einem internen Speicher, der auch eine Massenspeicherschnittstelle darstellt, u. a. Media Player, digitale Kameras und Mobiltelefone. Massenspeicher (Geräteklasse 08) ist für XenApp nicht relevant, da Geräte dieser Klasse für das Remoting in XenApp mit USB-Unterstützung nicht verfügbar sind. Bekannte Unterklassen:
    • 01: Begrenzte Flashlaufwerke
    • 02: Normalerweise CD- bzw. DVD-Geräte (ATAPI/MMC-2)
    • 03: Normalerweise Bandgeräte (QIC-157)
    • 04: Normalerweise Diskettenlaufwerke (UFI)
    • 05: Normalerweise Diskettenlaufwerke (SFF-8070i)
    • 06: Die meisten Massenspeichergeräte verwenden diese SCSI-Variante

    Der Zugriff auf Massenspeichergeräte erfolgt oft über die Clientlaufwerkzuordnung und USB-Unterstützung wird daher nicht benötigt.

    Wichtig: Einige Viren werden aktiv mit allen Typen des Massenspeichers übertragen. Überlegen Sie genau, ob die Verwendung von Massenspeichergeräten entweder über die Clientlaufwerkzuordnung oder die USB-Unterstützung im Unternehmen wirklich erforderlich ist.
  • Content Security (Geräteklasse 0d): Content-Security-Geräte erzwingen Inhaltsschutz normalerweise für die Lizenzierung oder das Management digitaler Rechte. Dongles gehören zu dieser Klasse.
  • Video (Geräteklasse 0e): Die Videoklasse umfasst Geräte, mit denen Videos und mit Video zusammenhängendes Material manipuliert werden, u. a. Webkameras, digitale Camcorder, analoge Videokonverter, einige Fernsehtuner und einige digitale Kameras, die Videostreaming unterstützen.
    Hinweis: Moderne Videostreaminggeräte verwenden meistens isochrone Transfers, die von XenDesktop 4 oder höher unterstützt werden. Für manche Videogeräte (z. B. Webcams mit Bewegungserkennung) ist eine zusätzliche Konfiguration erforderlich. Anweisungen hierzu finden Sie im Knowledge Center-Artikel CTX123015.
  • Personal Healthcare (Geräteklasse 0f): Hierzu gehören Geräte zur persönlichen Gesundheitspflege, u. a. Blutdruckmessgeräte, Herzfrequenzmessgeräte, Schrittzähler, Geräte zur Medikamenteneinnahmeüberwachung und Spirometer.
  • Anwendungs- und herstellerspezifisch (Geräteklasse fe und ff): Viele Geräte verwenden herstellerspezifische Protokolle oder Protokolle, die nicht vom USB-Konsortium genormt sind; sie werden normalerweise als herstellerspezifisch (Geräteklasse ff) angezeigt.

In der Standardeinstellung nicht zugelassene USB-Geräteklassen

Die folgenden USB-Geräteklassen werden von den USB-Standardrichtlinienregeln nicht zugelassen:

  • Kommunikation und CDC-Steuerung (Geräteklasse 02 und 0a) Die USB-Standardrichtlinie lässt diese Geräte nicht zu, da ein solches Gerät möglicherweise selbst die Verbindung zum virtuellen Desktop bereitstellt.
  • HID (Human Interface Devices) (Geräteklasse 03): Umfasst viele Eingabe- und Ausgabegeräte. Typische HIDs sind Tastaturen, Mäuse, Zeigegeräte, Grafiktabletts, Sensoren, Game Controller, Tasten und Steuerfunktionen.

    Die Unterklasse 01 wird "Boot Interface"-Klasse genannt und für Tastaturen und Mäuse verwendet.

    USB-Tastaturen (Klasse 03, Unterklasse 01, Protokoll 1) oder USB-Mäuse (Klasse 03, Unterklasse 01, Protokoll 2) werden von der USB-Standardrichtlinie nicht zugelassen. Begründung: Die meisten Tastaturen und Mäuse werden ohne USB-Unterstützung ausreichend gehandhabt und werden sowohl lokal als auch remote bei Verbindungen mit einem virtuellen Desktop verwendet.

  • USB-Hub (Geräteklasse 09): Mit USB-Hubs können zusätzliche Geräte am lokalen Computer angeschlossen werden. Auf diese Geräte muss nicht remote zugegriffen werden.
  • Chipkarte (Smartcard) (Geräteklasse 0b): Zu Smartcardlesegeräten gehören berührungslose und Smartcard-Berührungslesegeräte sowie USB-Token mit einem eingebetteten smartcardäquivalenten Chip.

    Der Zugriff auf Smartcardlesegeräte erfolgt nicht mit Smartcard-Remoting und erfordert keine USB-Unterstützung.

  • Kabelloser Controller (Geräteklasse e0): Einige dieser Geräte sind u. U. unabdingbar für den Netzwerkzugang oder die Verbindung mit Peripheriegeräten wie Bluetooth-Tastaturen oder -Mäuse.

    Die USB-Standardrichtlinie lässt diese Geräte nicht zu. Es kann jedoch Geräte geben, denen Zugriff mit USB-Unterstützung gegeben werden sollte.

  • Verschiedene Netzwerkgeräte (Geräteklasse ef, Unterklasse 04): Einige dieser Geräte sind u. U. unabdingbar für den Netzwerkzugang. Die USB-Standardrichtlinie lässt diese Geräte nicht zu. Es kann jedoch Geräte geben, denen Zugriff mit USB-Unterstützung gegeben werden sollte.

Aktualisieren der für Remoting verfügbaren USB-Geräteliste

Sie können die USB-Geräte aktualisieren, die für das Remoting zu Desktops verfügbar sind, indem Sie die Vorlagendatei für Citrix Receiver für Windows bearbeiten. Sie können so Citrix Receiver für Windows über eine Gruppenrichtlinie ändern. Die Datei ist in folgendem Installationsordner:

:\Programme\Citrix\ICA Client\Configuration\

Sie können auch die Registrierung auf jedem Benutzergerät ändern und den folgenden Registrierungsschlüssel hinzufügen:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Policies\Citrix\ICA Client\GenericUSB Type=String Name="DeviceRules" Wert=

Achtung: Eine unsachgemäße Bearbeitung der Registrierung kann schwerwiegende Probleme verursachen und eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Citrix übernimmt keine Garantie dafür, dass Probleme, die auf eine unsachgemäße Verwendung des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind, behoben werden können. Die Verwendung des Registrierungs-Editors geschieht daher auf eigene Gefahr. Machen Sie auf jeden Fall eine Sicherungskopie der Registrierung, bevor Sie sie bearbeiten.

Die Standardregeln für das Produkt sind an folgendem Speicherort gespeichert:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Citrix\ICA Client\GenericUSB Type=MultiSz Name=“DeviceRules” Value=

Ändern Sie nicht die Produktstandardregeln.

Weitere Informationen zu Regeln und deren Syntax finden Sie unter http://support.citrix.com/article/ctx119722/.

Konfigurieren von USB-Audio pro Benutzer

Citrix empfiehlt, Regeln für das Netzwerkrouting, für die Proxyserver und für die vertrauenswürdige Serverkonfiguration, für das Benutzerrouting, für die Remoteclientgeräte und die Benutzererfahrung mit der Gruppenrichtlinienobjektvorlage receiver.admx/receiver.adml zu konfigurieren.
Sie können die Vorlagendatei receiver.admx für Domänenrichtlinien und lokale Computerrichtlinien verwenden. Importieren Sie die Vorlagendatei für Domänenrichtlinien mit der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole. Dies ist besonders nützlich, wenn Sie Citrix Receiver für Windows-Einstellungen auf mehrere verschiedene Benutzergeräte im Unternehmen anwenden möchten. Wenn Sie nur ein einziges Benutzergerät bearbeiten möchten, importieren Sie die Vorlagendatei mit dem lokalen Gruppenrichtlinien-Editor auf dem Gerät.

Hinweis: Dieses Feature ist nur für XenApp-Server verfügbar.

Konfigurieren von USB-Audiogeräten pro Benutzer

  1. Öffnen Sie als Administrator den Gruppenrichtlinien-Editor, indem Sie gpedit.msc lokal vom Startmenü ausführen, wenn Sie einen einzelnen Computer ändern, oder indem Sie die Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole verwenden, wenn Sie Domänenrichtlinien anwenden.
    Hinweis: Wenn Sie die Receiver-Vorlage bereits dem Gruppenrichtlinien-Editor hinzugefügt haben, können Sie die Schritte 2 bis 5 überspringen.
  2. Wählen Sie im linken Bereich des Gruppenrichtlinien-Editors den Ordner "Administrative Vorlagen" aus.
  3. Klicken Sie im Menü Aktion auf Vorlagen hinzufügen/entfernen.
  4. Klicken Sie auf Hinzufügen, navigieren Sie zum Konfigurationsordner für Receiver (für 32-Bit-Maschinen üblicherweise C:\Programme\Citrix\ICA Client\Configuration, für 64-Bit-Maschinen üblicherweise C:\Programme (x86)\Citrix\ICA Client\Configuration), und wählen Sie receiver.admx aus.
  5. Klicken Sie auf Öffnen, um die Vorlage hinzuzufügen, und klicken Sie dann auf Schließen, um zum Gruppenrichtlinien-Editor zurückzukehren.
  6. Navigieren Sie unter dem Knoten "Computerkonfiguration" zu Administrative Vorlagen > Klassische administrative Vorlagen (ADM) > Citrix Komponenten > Citrix Receiver > Benutzererfahrung und wählen Sie Audio über generische USB-Umleitung.
  7. Bearbeiten Sie die Einstellungen. 
  8. Klicken Sie auf Anwenden und auf OK.
  9. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung im Administratormodus.
  10. Führen Sie den Befehl unten aus
    gpupdate /force
Hinweis: Bei Änderungen an der Richtlinie muss der XenApp-Server neu gestartet werden, damit die Änderungen wirksam werden.

Konfigurieren von Bloomberg-Tastaturen

Bloomberg-Tastaturen (aber keine anderen USB-Tastaturen) werden in XenDesktop- und XenApp-Sitzungen unterstützt. Die benötigten Komponenten werden automatisch mit dem Plug-in installiert; Sie müssen dieses Feature jedoch entweder während der Installation oder später durch Ändern eines Registrierungsschlüssels aktivieren.

Mehrere Sitzungen zu Bloomberg-Tastaturen sind auf keinem Benutzergerät empfehlenswert. Die Tastatur funktioniert nur in Umgebungen mit einer Sitzung richtig.

Aktivieren bzw. Deaktivieren der Unterstützung für Bloomberg-Tastaturen

Achtung: Eine unsachgemäße Bearbeitung der Registrierung kann schwerwiegende Probleme verursachen und eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Citrix übernimmt keine Garantie dafür, dass Probleme, die auf eine unsachgemäße Verwendung des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind, behoben werden können. Die Verwendung des Registrierungs-Editors geschieht daher auf eigene Gefahr. Machen Sie auf jeden Fall eine Sicherungskopie der Registrierung, bevor Sie sie bearbeiten.
  1. Gehen Sie zu folgendem Schlüssel in der Registrierung:

    HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Citrix\ICA Client\GenericUSB

  2. Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
    • Zum Aktivieren dieses Features müssen Sie den Eintrag mit Typ DWORD und dem Namen EnableBloombergHID auf den Wert 1 setzen.
    • Zum Deaktivieren dieses Features setzen Sie den Wert auf 0.

Verhindern des Abblendens des Desktop Viewer-Fensters

Wenn Benutzer mehrere Desktop Viewer-Fenster verwenden, sind die nicht aktiven Desktops in der Standardeinstellung abgeblendet. Wenn Benutzer mehrere Desktops gleichzeitig anzeigen möchten, können dadurch die Informationen auf den Desktops unlesbar sein. Sie können das Standardverhalten deaktivieren und das Abblenden des Desktop Viewer-Fensters durch Bearbeiten der Registrierung verhindern.

Achtung: Eine unsachgemäße Bearbeitung der Registrierung kann schwerwiegende Probleme verursachen und eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Citrix übernimmt keine Garantie dafür, dass Probleme, die auf eine unsachgemäße Verwendung des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind, behoben werden können. Die Verwendung des Registrierungs-Editors geschieht daher auf eigene Gefahr. Machen Sie auf jeden Fall eine Sicherungskopie der Registrierung, bevor Sie sie bearbeiten.
  1. Erstellen Sie auf dem Benutzergerät einen REG_DWORD-Eintrag mit dem Namen DisableDimming in einem der folgenden Registrierungsschlüssel, abhängig davon, ob Sie ein Abblenden für den aktuellen Benutzer des Geräts oder für das Gerät selbst einstellen möchten. Ein Eintrag ist bereits vorhanden, wenn Desktop Viewer auf dem Gerät verwendet wurde:

    • HKEY_CURRENT_USER\Software\Citrix\XenDesktop\DesktopViewer
    • HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Citrix\XenDesktop\DesktopViewer

    Sie können das Abblenden mit den obigen Benutzer- oder Geräteeinstellungen steuern oder auch eine lokale Richtlinie festlegen, indem Sie denselben REG_WORD-Eintrag in einem der folgenden Schlüssel erstellen:

    • HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Citrix\XenDesktop\DesktopViewer
    • HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Citrix\XenDesktop\DesktopViewer

    Die Verwendung der Registrierungsschlüssel ist optional, da XenDesktop-Administratoren und nicht Plug-in-Administratoren oder Benutzern normalerweise die Richtlinieneinstellungen mit der Gruppenrichtlinie steuern. Vor der Verwendung dieser Registrierungsschlüssel sollten Sie beim XenDesktop-Administrator nachfragen, ob eine Richtlinie für dieses Feature festgelegt wurde.

  2. Stellen Sie den Eintrag auf einen Wert ungleich Null ein, z. B. 1 oder true.

    Wenn keine Einträge angegeben sind, oder der Eintrag auf 0 gesetzt ist, wird das Desktop Viewer-Fenster abgeblendet. Bei Angabe mehrerer Einträge wird die folgende Priorität verwendet. Der erste Eintrag und Wert in der Liste legen fest, ob das Fenster abgeblendet wird:

    1. HKEY_CURRENT_USER\Software\Policies\Citrix\...
    2. HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Citrix\...
    3. HKEY_CURRENT_USER\Software\Citrix\...
    4. HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Citrix\...