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Beispiele für Konfigurationen hoch verfügbarer Stores mit mehreren Sites

Jan 20, 2017

StoreFront ermöglicht die Konfiguration von Lastausgleich und Failover zwischen den Bereitstellungen von Ressourcen für Stores, die Zuweisung von Benutzern zu Bereitstellungen und die Bestimmung spezifischer Bereitstellungen für die Notfallwiederherstellung zur Erhöhung der Systemstabilität. Das Konfigurationsbeispiel unten zeigt, wie Sie StoreFront-Bereitstellungen über mehrere Sites verteilen können, um eine hohe Verfügbarkeit der Stores zu gewährleisten.

Die Abbildung zeigt ein Beispiel für eine hoch verfügbare Konfiguration mit mehreren Sites.


Das Beispiel umfasst zwei Hauptstandorte mit eigenen Gruppen von StoreFront-Servern mit Lastausgleich, über die Desktops und Anwendungen für Benutzer bereitgestellt werden. Ein dritter Standort bietet die Ressourcen für die Notfallwiederherstellung, die nur verwendet werden sollen, wenn alle Ressourcen der beiden anderen Standorte nicht verfügbar sind. Standort 1 hat eine Gruppe von identischen Bereitstellungen (XenDesktop-Sites, XenApp-Farmen oder VDI-in-a-Box-Raster), die genau dieselben Desktops und Anwendungen bereitstellen. Standort 2 hat eine ähnliche Gruppe identischer Bereitstellungen, die im Wesentlichen dieselben Ressourcen wie bei Standort 1 umfassen. Es gibt aber einige Unterschiede. Einige Ressourcen, die nicht an Standort 2 zur Verfügung stehen, werden separat über eine eindeutige Bereitstellung an Standort 1 bereitgestellt.

Beispiel: Lastausgleich und Failover

In diesem Beispiel sollen Benutzer an beiden Standorten sich, wenn möglich, an lokalen StoreFront-Servern anmelden und auf lokale Desktops und Anwendungen zugreifen. Falls die lokalen Ressourcen nicht verfügbar sind, aufgrund eines Fehlers oder aufgrund von Kapazitätsproblemen, müssen Benutzer automatisch und ohne Benutzereingriffe an Ressourcen von einem anderen Standort umgeleitet werden. Wenn alle von beiden Standorten bereitgestellten Ressourcen nicht verfügbar sind, müssen Benutzer mit einer Teilmenge der allerwichtigsten Desktops und Anwendungen weiter arbeiten können.

Um diese Benutzererfahrung zu erzielen, konfigurieren Sie den Store in Standort 1 wie unten dargestellt.

<resourcesWingConfigurations>
   <resourcesWingConfiguration name="Default" wingName="Default">
     <userFarmMappings>
       <clear />
       <userFarmMapping name="user_mapping">
         <groups>
           <group name="Everyone" sid="everyone" />
         </groups>
         <equivalentFarmSets>
           <equivalentFarmSet name="Location1" loadBalanceMode="LoadBalanced"
             aggregationGroup="AggregationGroup1">
             <primaryFarmRefs>
               <farm name="Location1Deployment1" />
               <farm name="Location1Deployment2" />
               <farm name="Location1Deployment3" />
             </primaryFarmRefs>
             <backupFarmRefs>
               <farm name="DisasterRecoveryDeployment" />
             </backupFarmRefs>
           </equivalentFarmSet>
           <equivalentFarmSet name="Location2" loadBalanceMode="Failover"
             aggregationGroup="AggregationGroup1">
             <primaryFarmRefs>
               <farm name="Location2Deployment1" />
               <farm name="Location2Deployment2" />
               <farm name="Location2Deployment3" />
             </primaryFarmRefs>
             <backupFarmRefs>
               <farm name="DisasterRecoveryDeployment" />
             </backupFarmRefs>
           </equivalentFarmSet>
           <equivalentFarmSet name="Location1Unique"
             loadBalanceMode="LoadBalanced" aggregationGroup="">
             <primaryFarmRefs>
               <farm name="Location1UniqueDeployment" />
             </primaryFarmRefs>
             <backupFarmRefs>
             </backupFarmRefs>
           </equivalentFarmSet>
         </equivalentFarmSets>
       </userFarmMapping>
     </userFarmMappings>
   </resourcesWingConfiguration>
 </resourcesWingConfigurations> 

Es gibt eine einzelne für alle Benutzer verfügbare Zuordnung, die Bereitstellungen an Standort 1 zuerst aufführt und anschließend die an Standort 2. In beiden Fällen ist eine Bereitstellung für die Notfallwiederherstellung als Backup konfiguriert und alle Bereitstellungen sind der gleichen Aggregationsgruppe zugewiesen. Die Konfiguration des Stores an Standort 2 ist fast identisch, außer dass die Bereitstellungen in umgekehrter Reihenfolge aufgelistet werden, sodass Bereitstellungen an Standort 2 zuerst kommen. In beiden Fällen wird die Bereitstellung als letztes aufgelistet, die Ressourcen enthält, die nur an Standort 1 vorkommen, und es ist keine Backupbereitstellung oder Aggregationsgruppe definiert.

Wenn Benutzer an Standort 1 sich an ihrem lokalen Store anmelden, kontaktiert StoreFront eine Bereitstellung an Standort 1, um die verfügbaren Desktops und Anwendungen zu enumerieren. Wenn das Attribut loadBalanceMode auf LoadBalanced gesetzt ist, wird die kontaktierte Bereitstellung zufällig unter den verfügbaren Bereitstellungen ausgewählt, um Anforderungen gleichmäßig zu verteilen. Wenn die ausgewählte Bereitstellung an Standort 1 nicht verfügbar ist, wählt StoreFront zufällig eine andere Bereitstellung an Standort 1.

Für den Bereitstellungen an Standort 2 ist das Attribut loadBalanceMode auf Failover gesetzt. Dies bedeutet, dass StoreFront die Bereitstellungen immer in der angegebenen Reihenfolge kontaktiert. Ressourcen werden daher für jede Benutzeranfrage von Standort 2, Bereitstellung 1 enumeriert, bis die Bereitstellung 1 nicht mehr reagiert. Weitere Anfragen werden dann an Bereitstellung 2 geleitet, bis Bereitstellung 1 wieder verfügbar ist. So wird die Anzahl der Bereitstellungen minimiert, die zu einem beliebigen Zeitpunkt an Standort 2 verwendet werden.

Wenn eine Bereitstellung an Standort 1 antwortet, kontaktiert StoreFront keine weiteren Bereitstellungen an Standort 1. Wenn Sie alle Bereitstellungen an Standort 1 in ein einziges <equivalentFarmSet>-Element einschließen, bedeutet dies, dass die Bereitstellungen genau dieselben Ressourcen enthalten. Ein ähnliches Verhalten liegt auch bei der Enumeration der Ressourcen an Standort 2 vor. Zuletzt wird eine Bereitstellung kontaktiert, die nur an Standort 1 vorkommt. Da es in diesem Fall keine Alternative gibt, werden die einzigartigen Ressourcen nicht enumeriert, wenn die Bereitstellung nicht verfügbar ist.

Wenn ein Desktop oder eine Anwendung mit dem gleichen Namen und Pfad auf dem Server an Standort 1 und Standort 2 verfügbar ist, aggregiert StoreFront diese Ressourcen und zeigt Benutzern ein einzelnes Symbol. Dieses Verhalten wird durch Setzen des Attributs aggregationGroup auf AggregationGroup1 für die Bereitstellungen an Standort 1 und Standort 2 erzielt. Benutzer, die auf ein aggregiertes Symbol klicken, werden normalerweise mit der Ressource an ihrem Standort verbunden, soweit verfügbar. Wenn ein Benutzer aber bereits eine aktive Sitzung in einer anderen Bereitstellung hat, die die Sitzungsfreigabe unterstützt, wird der Benutzer bevorzugt mit der Ressource in dieser Bereitstellung verbunden, um die Anzahl der verwendeten Sitzungen zu minimieren.

Da für Ressourcen, die nur an Standort 1 vorkommen, keine Aggregationsgruppe angegeben wird, sehen Benutzer für jede der einzigartigen Ressourcen separate Symbole. In diesem Beispiel ist keine der einzigartigen Ressourcen in anderen Bereitstellungen verfügbar. Wenn aber ein Desktop oder eine Anwendung mit dem gleichen Namen und Pfad auf dem Server in einer anderen Bereitstellung verfügbar wäre, würden Benutzer zwei Symbole mit dem gleichen Namen sehen.

Nur wenn Ressourcen von keiner der Bereitstellungen an Standort 1 oder Standort 2 enumeriert werden können, kontaktiert StoreFront die Bereitstellung für die Notfallwiederherstellung. Da die gleiche Bereitstellung für die Notfallwiederherstellung von Standort 1 und Standort 2 konfiguriert ist, müssen alle diese Bereitstellungen nicht verfügbar sein, bevor StoreFront die Ressourcen aus der Notfallwiederherstellung enumeriert. In diesem Beispiel ist keine Alternative zur Notfallwiederherstellung für die Bereitstellung konfiguriert, die nur an Standort 1 vorkommt, sodass die Verfügbarkeit der einzigartigen Bereitstellung nicht von diese Bestimmung betroffen ist.

Beispiel: Benutzerzuordnung

In diesem Beispiel möchten Sie unterschiedlichen Benutzern auf der Grundlage ihrer Gruppenmitgliedschaft von Microsoft Active Directory verschiedene Ressourcensätze bereitstellen. Standardbenutzer an Standort 1 und 2 benötigen nur Zugriff auf Desktops und Anwendungen, die lokal bereitgestellt werden. Diese Benutzer brauchen keinen Zugriff auf Ressourcen an anderen Speicherorten. Sie haben auch eine Gruppe Poweruser, denen Sie Zugriff auf alle verfügbaren Ressourcen gewähren möchten, einschließlich eindeutiger Ressourcen für Standort 1 mit hoher Verfügbarkeit und Notfallwiederherstellung. In diesem Beispiel wird angenommen, dass Standort 1 und 2 eine gemeinsame Active Directory-Domäne haben.

Um diese Benutzererfahrung zu erzielen, konfigurieren Sie die Stores in beiden Standorten wie unten dargestellt.

<resourcesWingConfigurations> 
  <resourcesWingConfiguration name="Default" wingName="Default"> 
    <userFarmMappings> 
      <clear /> 
      <userFarmMapping name="UserMapping1"> 
        <groups> 
          <group name="Location1Users"  
           sid="S-1-5-21-1004336348-1177238915-682003330-1001" /> 
        </groups> 
        <equivalentFarmSets> 
          <equivalentFarmSet name="Location1" loadBalanceMode="LoadBalanced"  
           aggregationGroup="AggregationGroup1"> 
            <primaryFarmRefs> 
              <farm name="Location1Deployment1" /> 
              <farm name="Location1Deployment2" /> 
              <farm name="Location1Deployment3" /> 
            </primaryFarmRefs> 
            <backupFarmRefs> 
              <farm name="DisasterRecoveryDeployment" /> 
            </backupFarmRefs> 
          </equivalentFarmSet> 
        </equivalentFarmSets> 
      </userFarmMapping> 
      <userFarmMapping name="UserMapping2"> 
        <groups> 
          <group name="Location2Users"  
           sid="S-1-5-21-1004336348-1177238915-682003330-1002" /> 
        </groups> 
        <equivalentFarmSets> 
          <equivalentFarmSet name="Location2" loadBalanceMode="Failover"  
           aggregationGroup="AggregationGroup1"> 
            <primaryFarmRefs> 
              <farm name="Location2Deployment1" /> 
              <farm name="Location2Deployment2" /> 
              <farm name="Location2Deployment3" /> 
            </primaryFarmRefs> 
            <backupFarmRefs> 
              <farm name="DisasterRecoveryDeployment" /> 
            </backupFarmRefs> 
          </equivalentFarmSet> 
        </equivalentFarmSets> 
      </userFarmMapping> 
      <userFarmMapping name="UserMapping3"> 
        <groups> 
          <group name="Location1Users"  
           sid="S-1-5-21-1004336348-1177238915-682003330-1001" /> 
          <group name="Location2Users"  
           sid="S-1-5-21-1004336348-1177238915-682003330-1002" /> 
        </groups> 
        <equivalentFarmSets> 
          <equivalentFarmSet name="Location1Unique"  
           loadBalanceMode="LoadBalanced" aggregationGroup=""> 
            <primaryFarmRefs> 
              <farm name="Location1UniqueDeployment" /> 
            </primaryFarmRefs> 
            <backupFarmRefs> 
            </backupFarmRefs> 
          </equivalentFarmSet> 
        </equivalentFarmSets> 
      </userFarmMapping> 
    </userFarmMappings> 
  </resourcesWingConfiguration> 
</resourcesWingConfigurations>

Statt der Erstellung einer Zuordnung für alle Benutzer wie im Beispiel zu Lastausgleich und Failover, erstellen Sie Zuordnungen für bestimmte Benutzergruppen. Die Hauptbereitstellungen für Standort 1 werden für Benutzer des Standorts 1 der Domänenbenutzergruppe zugeordnet. Analog dazu werden die Hauptbereitstellungen für Standort 2 der Benutzergruppe von Standort 2 zugeordnet. Die Zuordnung eindeutiger Ressourcen von Standort 1 spezifiziert beide Benutzergruppen. Benutzer müssen daher Mitglied beider Gruppen sein, um auf eindeutige Ressourcen zugreifen zu können.

Mitglieder der Benutzergruppe von Standort 1 sehen beim Anmelden an einem Store nur Ressourcen von Standort 1, selbst wenn der Store an Standort 2 ist. Analog dazu sehen Mitglieder der Benutzergruppe 2 nur Ressourcen von Standort 2. Keine der beiden Gruppen hat Zugriff auf eindeutige Ressourcen von Standort 1. Domänenbenutzer, die nicht Mitglied einer der beiden Gruppen sind, können sich am Store anmelden, sehen aber keine Desktops oder Anwendungen.

Um Powerusern Zugriff auf alle Ressourcen, einschließlich der eindeutigen Ressourcen, zu geben, fügen Sie sie beiden Benutzergruppen hinzu. Wenn Benutzer, die Mitglied der Benutzergruppen von Standort 1 und 2 sind, sich am Store anmelden, sehen sie die verfügbaren Ressourcen aus beiden Standorten sowie die eindeutigen Ressourcen von Standort 1. Wie in den Beispielen zu Lastausgleich und Failover werden die Bereitstellungen für Standort 1 und 2 derselben Aggregationsgruppe zugewiesen. Die Aggregation von Ressourcen funktioniert genauso wie die bei Lastausgleich und Failover.

Die Notfallwiederherstellung erfolgt auch so wie im Beispiel für Lastausgleich und Failover beschrieben. Benutzer sehen nur Ressourcen für die Notfallwiederherstellung, wenn alle Bereitstellungen von Standort 1 und Standort 2 nicht verfügbar sind. Leider folgt daraus, dass in bestimmten Szenarios die Standardbenutzer nicht auf Desktops oder Anwendungen zugreifen können. Beispiel: Wenn alle Bereitstellungen von Standort 1 nicht verfügbar sind, Bereitstellungen von Standort 2 jedoch weiterhin zur Verfügung stehen, listet StoreFront die Ressourcen für die Notfallwiederherstellung nicht auf. Benutzer, die nicht Mitglieder der Benutzergruppe von Standort 2 sind sehen keine Ressourcen dieses Stores.

Um dieses Problem zu lösen, müssten Sie separate Bereitstellungen für die Notfallwiederherstellung für Standort 1 und Standort 2 konfigurieren. Sie würden dann diese Bereitstellungen derselben Aggregationsgruppe hinzufügen, damit die Ressourcen für die Notfallwiederherstellung für Poweruser aggregiert werden.

Beispiel: Abonnementsynchronisierung

In den Beispielen zu Lastausgleich, Failover und Benutzerzuordnung wäre es für Benutzer, die sich zwischen Standort 1 und Standort 2 bewegen, von Nutzen, wenn ihre Anwendungsabonnements zwischen den beiden Bereitstellungen synchronisiert würden. Beispiel: Ein Benutzer von Standort 1 meldet sich bei der zugehörigen StoreFront-Bereitstellung an, greift auf den Store zu und abonniert einige Anwendungen. Wenn der gleiche Benutzer dann zu Standort 2 wechselt und auf einen ähnlichen Store in der StoreFront-Bereitstellung von Standort 2 zugreift, muss er alle Anwendungen neu abonnieren, um von Standort 2 aus Zugriff auf sie zu haben. Standardmäßig enthalten die StoreFront-Bereitstellungen an jedem Ort die Informationen zu Anwendungsabonnements von Benutzern separat .

Um sicherzustellen, dass Benutzer nur an einem Standort Anwendungen abonnieren müssen, konfigurieren Sie die Synchronisierung von Abonnements zwischen den Stores der beiden StoreFront-Bereitstellungen.

Wichtig: Die StoreFront- und PowerShell-Konsolen können nicht gleichzeitig geöffnet sein. Schließen Sie immer zuerst die StoreFront-Verwaltungskonsole, bevor Sie die PowerShell-Konsole zum Verwalten der StoreFront-Konfiguration öffnen. Schließen Sie gleichermaßen immer alle Instanzen von PowerShell, bevor Sie die StoreFront-Konsole öffnen.

Bei den Delivery Controller-Namen wird Groß- und Kleinschreibung erkannt. Wenn die Namen der Delivery Controller nicht identisch sind, werden möglicherweise falsche Ressourcen-IDs für die von der Abonnementsynchronisierung betroffenen Stores erstellt.

 

  1. Beide Stores müssen in beiden Bereitstellungen den gleichen Namen haben. GlobalStore an Location 1 – London und Location 2 – New York könnte beispielsweise folgendermaßen konfiguriert sein:

  2. Stellen Sie sicher, dass die im Store "GlobalStore" konfigurierten Delivery Controller den gleichen Namen (in der gleichen Groß-/Kleinschreibung) haben.

  3. Starten Sie eine neue PowerShell-Sitzung auf einem StoreFront-Server an Standort 1: London und führen Sie folgende Befehle aus:
    # Import the required StoreFront modules 
    Import-Module "C:\Program Files\Citrix\Receiver StoreFront\Scripts\ImportModules.ps1" 
     
    # Add the New York cluster as one to synchronize from. 
    # The clusterName is used to identify the cluster. 
    # The clusterAddress is either the address of the single 
    # StoreFront server when not in a group or the loadbalanced address when it is. 
    # The storeFriendlyNames is the display name of the store. 
     
    Add-DSSubscriptionsRemoteSyncClusterAndStores –clusterName "NewYork"  
    -clusterAddress "newyork.citrix.com" -storeFriendlyNames @("GlobalStore") 
     
    # Add the servers from the New York deployment on the 
    # XenDesktop domain to the Windows permissions group on the 
    # London1 server. 
     
    Add-DSLocalGroupMember -GroupName "CitrixSubscriptionsSyncUsers"  
    -AccountName "my.xendesktop.com/newyork1$" 
    Add-DSLocalGroupMember -GroupName "CitrixSubscriptionsSyncUsers"  
    -AccountName "my.xendesktop.com/newyork2$" 
     
    # Add a schedule to pull subscription data from New York to London starting at 18:00  
    # repeating every 24 hours. 
     
    Add-DSSubscriptionsSyncReoccuringSchedule -scheduleName "SyncFromNewYork" -startTime "18:00:00"  
    -repeatMinutes 1440 
     
    # Restart the synchronization service and propagate settings to the other servers in the  
    # London deployment. 
     
    Restart-Service "CitrixSubscriptionsStore" 
    Start-DSConfigurationReplicationClusterUpdate 
    Get-DSSubscriptionsRemoteClusterSyncSummary 
    Get-DSSubscriptionsSyncScheduleSummary   
    
  4. Schließen Sie die PowerShell-Sitzung.
  5. Starten Sie eine neue PowerShell-Sitzung auf einem Server an Standort 2: New York und führen Sie folgende Befehle aus:
    # Import the required StoreFront modules 
    Import-Module "C:\Program Files\Citrix\Receiver StoreFront\Scripts\ImportModules.ps1" 
     
    # Add the London cluster as one to synchronize from. 
    # The clusterName is used to identify the cluster. 
    # The clusterAddress is either the address of the single 
    # StoreFront server when not in a group or the loadbalanced address when it is. 
    # The storeFriendlyNames is the display name of the store. 
    Add-DSSubscriptionsRemoteSyncClusterAndStores –clusterName "London"  
    -clusterAddress "london.citrix.com" -storeFriendlyNames @("GlobalStore") 
     
    # Add the servers from the London deployment on the 
    # XenDesktop domain to the Windows permissions group on the NewYork1 server. 
     
    Add-DSLocalGroupMember -GroupName "CitrixSubscriptionsSyncUsers"  
    –AccountName “my.xendesktop.com/london1$” 
    Add-DSLocalGroupMember -GroupName "CitrixSubscriptionsSyncUsers"  
    –AccountName "my.xendesktop.com/london2$" 
     
    # Add a schedule to pull subscription data from London to New York starting at 20:00  
    # repeating every 24 hours. 
     
    Add-DSSubscriptionsSyncReoccuringSchedule –scheduleName "SyncFromNewYork" –startTime "20:00:00"  
    -repeatMinutes 1440 
     
    # Restart the synchronization service and propagate settings to the other servers in  
    # the New York deployment. 
     
    Restart-Service "CitrixSubscriptionsStore" 
    Start-DSConfigurationReplicationClusterUpdate 
    Get-DSSubscriptionsRemoteClusterSyncSummary 
    Get-DSSubscriptionsSyncScheduleSummary  
    

Beispiel: Das optimale NetScaler Gateway-Routing

In diesem Beispiel konfigurieren Sie separate NetScaler Gateway-Geräte für Standort 1 und Standort 2. Da Standort 1-Ressourcen Benutzern in Standort 2 zur Verfügung stehen, sollten Sie sicherstellen, dass Benutzerverbindungen zu Standort 1-Ressourcen immer durch das NetScaler Gateway-Gerät an Standort 1 geleitet werden, egal welches Gerät für den Zugriff auf den Store verwendet wird. Eine ähnliche Konfiguration ist für Standort 2 erforderlich.

Für Ressourcen, die es nur an Standort 1 gibt, haben Sie diese Desktops und Anwendungen ausschließlich für lokale Benutzer im internen Netzwerk verfügbar gemacht. Dennoch sollen Benutzer sich bei NetScaler Gateway authentifizieren, um auf den Store zuzugreifen. Sie wollen also sicherstellen, dass Benutzerverbindungen zu Ressourcen, die es nur an Standort 1 gibt, nicht durch NetScaler Gateway geleitet werden, obwohl Benutzer sich über NetScaler Gateway mit den Stores verbinden.

Um diese Benutzererfahrung zu erzielen, konfigurieren Sie die Stores in beiden Standorten wie unten dargestellt.

<optimalGatewayForFarmsCollection> 
  <optimalGatewayForFarms enabledOnDirectAccess="true"> 
    <farms> 
      <farm name="Location1Deployment1" /> 
      <farm name="Location1Deployment2" /> 
      <farm name="Location1Deployment3" /> 
    </farms> 
    <optimalGateway key="_" name="Location1Appliance" stasUseLoadBalancing="false" 
     stasBypassDuration="02:00:00" enableSessionReliability="true" 
     useTwoTickets="false"> 
      <hostnames> 
        <add hostname="location1appliance.example.com" /> 
      </hostnames> 
      <staUrls> 
        <add staUrl="https://location1appliance.example.com/scripts/ctxsta.dll" /> 
      </staUrls> 
    </optimalGateway> 
  </optimalGatewayForFarms> 
  <optimalGatewayForFarms enabledOnDirectAccess="true"> 
    <farms> 
      <farm name="Location2Deployment1" /> 
      <farm name="Location2Deployment2" /> 
      <farm name="Location2Deployment3" /> 
    </farms> 
    <optimalGateway key="_" name="Location2Appliance" stasUseLoadBalancing="false" 
     stasBypassDuration="02:00:00" enableSessionReliability="true" 
     useTwoTickets="false"> 
      <hostnames> 
        <add hostname="location2appliance.example.com" /> 
      </hostnames> 
      <staUrls> 
        <add staUrl="https://location2appliance.example.com/scripts/ctxsta.dll" /> 
      </staUrls> 
    </optimalGateway> 
  </optimalGatewayForFarms> 
  <optimalGatewayForFarms enabledOnDirectAccess="false"> 
    <farms> 
      <farm name="Location1UniqueDeployment" /> 
    </farms> 
  </optimalGatewayForFarms> 
</optimalGatewayForFarmsCollection>

Sie ordnen die Hauptbereitstellungen an Standort 1 dem NetScaler Gateway-Gerät an Standort 1 zu. Mit dieser Konfiguration wird sichergestellt, dass Benutzer sich immer über das NetScaler Gateway-Gerät an Standort 1 mit den Ressourcen an diesem Ort verbinden, einschließlich Benutzer, die sich über das Gerät an Standort 2 am Store angemeldet haben. Eine ähnliche Zuordnung wird für Standort 2 konfiguriert. Stellen Sie für beide Bereitstellungen den Wert des Attributs enabledOnDirectAccess auf true ein, damit alle Verbindungen mit Ressourcen durch das optimale für die Bereitstellung festgelegte Gerät geleitet werden, einschließlich für lokale Benutzer im internen Netzwerk, die sich direkt bei StoreFront anmelden. So wird die Reaktionszeit von Desktops und Anwendungen für lokale Benutzer verbessert, da Daten nicht das Unternehmens-WAN durchlaufen müssen.

Für Ressourcen, die es nur an Standort 1 gibt, konfigurieren Sie eine Zuordnung für die Bereitstellung, geben jedoch nicht ein NetScaler Gateway-Geräts an. Diese Konfiguration stellt sicher, dass Benutzerverbindungen zu Ressourcen, die es nur an Standort 1 gibt, nicht durch NetScaler Gateway geleitet werden, auch für Benutzer, die sich über NetScaler Gateway am Store angemeldet haben. Daher werden nur lokale Benutzer im internen Netzwerk auf diese Desktops und Anwendungen zugreifen können.

Sie müssen auch eine spezifischen interne virtuelle IP-Adresse für das Gerät konfigurieren sowie einen unzugänglichen internen Beacon. Dadurch das der interne Beacon für lokale Benutzer nicht zugänglich ist, erfordert Citrix Receiver für Geräte, die mit dem internen Netzwerk verbunden sind, den Zugriff auf Stores über NetScaler Gateway. So können Sie beispielsweise die NetScaler Gateway-Endpunktanalyse auf lokale Benutzer im internen Netzwerk anwenden, ohne den Mehraufwand zu haben, der durch das Routing von allen Benutzerverbindungen zu Ressourcen über das Gerät entsteht.