Product Documentation

Einrichten hoch verfügbarer Stores mit mehreren Sites

Jan 20, 2017

Für Stores mit Ressourcen aus mehreren Bereitstellungen, insbesondere wenn die Bereitstellungen sich an verschiedenen geografischen Standorten befinden, können Sie Lastausgleich und Failover zwischen Bereitstellungen konfigurieren, den Bereitstellungen Benutzer zuordnen und spezifische Bereitstellungen für die Notfallwiederherstellung mit hoch verfügbaren Ressourcen konfigurieren. Wenn Sie konfigurierte separate NetScaler Gateway-Geräte für die Bereitstellungen haben, können Sie das optimale Gerät für den Zugriff auf die Bereitstellungen definieren. Wenn Sie NetScaler Gateway in einer Konfiguration mit globalem Serverlastausgleich bereitstellen, müssen Sie die Storekonfiguration mit Details zu jedem der Geräte aktualisieren.

Konfigurieren von Lastausgleich, Failover, Notfallwiederherstellung und Benutzerzuordnung für einen Store

Zur Einrichtung von Lastausgleich, Failover, Notfallwiederherstellung und Benutzerzuordnung müssen Sie die Konfigurationsdateien des Stores bearbeiten. Nach dem Konfigurieren von Lastausgleich, Failover, Notfallwiederherstellung und Benutzerzuordnung für einen Store stehen einige Aufgaben nicht mehr in der Citrix StoreFront-Verwaltungskonsole zur Verfügung, um Konfigurationsfehler zu verhindern.

Wichtig: Verwenden Sie in einer Multiserverbereitstellung jeweils nur einen Server, um Änderungen an der Konfiguration der Servergruppe vorzunehmen. Stellen Sie sicher, dass die Citrix StoreFront-Verwaltungskonsole nicht auf den anderen Servern der Bereitstellung ausgeführt wird. Wenn Sie die Änderungen vorgenommen haben, übertragen Sie die Konfigurationsänderungen auf die Servergruppe, sodass die anderen Server der Bereitstellung aktualisiert werden.
  1. Stellen Sie sicher, dass Sie den Store mit Details aller XenDesktop- und XenApp-Bereitstellungen, die Sie in der Konfiguration verwenden möchten (einschließlich der Notfallwiederherstellung), konfiguriert haben. Weitere Informationen zum Hinzufügen von Bereitstellungen zu Stores finden Sie unter Verwalten der durch Stores zur Verfügung gestellten Ressourcen.
  2. Öffnen Sie die Datei web.config für den Store mit einem Text-Editor. Die Datei ist normalerweise im Verzeichnis C:\inetpub\wwwroot\Citrix\storename\, wobei storename für den Namen steht, der beim Erstellen des Stores angegeben wurde.
  3. Suchen Sie den folgenden Abschnitt in der Datei.
    <resourcesWingConfigurations>
    <resourcesWingConfiguration name="Default" wingName="Default" />
    </resourcesWingConfigurations>
    
  4. Geben Sie Ihre Konfiguration wie unten gezeigt an.
    <resourcesWingConfigurations>
    <resourcesWingConfiguration name="Default" wingName="Default">
    <userFarmMappings>
           <clear />
           <userFarmMapping name="user_mapping">
             <groups>
               <group name="domain\usergroup" sid="securityidentifier" />
               <group ... /> 
              ... 
            </groups>
             <equivalentFarmSets>
               <equivalentFarmSet name="setname" loadBalanceMode="{LoadBalanced | Failover}"
                 aggregationGroup="aggregationgroupname"> 
                <primaryFarmRefs>
                   <farm name="primaryfarmname" />
                   <farm ... /> 
                  ... 
                </primaryFarmRefs>
                 <backupFarmRefs> 
                  <farm name="backupfarmname" /> 
                  <farm ... />
                   ...
                 </backupFarmRefs>
               </equivalentFarmSet>
               <equivalentFarmSet ... >
                 ...
               </equivalentFarmSet>
             </equivalentFarmSets>
           </userFarmMapping> 
          <userFarmMapping>
             ...
           </userFarmMapping>
         </userFarmMappings>
       </resourcesWingConfiguration>
     </resourcesWingConfigurations>
    

    Verwenden Sie die folgenden Elemente zum Definieren der Konfiguration.

    userFarmMapping
    Dient zum Angeben von Bereitstellungsgruppen und zum Festlegen der Funktionsweise von Lastausgleich und Failover zwischen diesen Bereitstellungen. Dient zum Identifizieren der für die Notfallwiederherstellung zu verwendenden Bereitstellungen. Steuert den Zugriff auf Ressourcen durch Zuordnen von Microsoft Active Directory-Benutzergruppen zu den angegebenen Bereitstellungsgruppen.
    groups
    Namen und Sicherheits-IDs (SIDs) der Active Directory-Benutzergruppen, auf die die Zuordnung angewendet wird. Benutzergruppennamen müssen im Format Domäne\Benutzergruppe eingegeben werden. Werden mehrere Gruppen aufgeführt, gilt die Zuordnung nur für Benutzer, die Mitglieder aller angegebenen Gruppen sind. Zum Zuweisen von Zugriff für alle Active Directory-Benutzerkonten legen Sie als Gruppennamen & SID Jeder fest.
    equivalentFarmSet
    Dient zum Angeben einer Gruppe äquivalenter Bereitstellungen, deren aggregierte Ressourcen für Lastausgleich bzw. Failover verwendet werden, sowie einer zugeordneten Gruppe von Bereitstellungen für die Notfallwiederherstellung. Das Attribut loadBalanceMode bestimmt die Zuweisung von Benutzern zu Bereitstellungen. Legen Sie den Wert des Attributs loadBalanceMode auf LoadBalanced fest, um Benutzer per Zufallsprinzip Bereitstellungen in dem Satz der äquivalenten Bereitstellungen zuzuweisen, sodass alle Benutzer gleichmäßig auf alle verfügbaren Bereitstellungen verteilt werden. Wenn Sie den Wert des Attributs loadBalanceMode auf Failover festlegen, werden die Benutzer mit der ersten verfügbaren Bereitstellung verbunden, und zwar in der Reihenfolge, in der diese in der Konfiguration aufgelistet sind. Auf diese Weise wird die Anzahl gleichzeitig verwendeter Bereitstellungen minimiert. Geben Sie Namen für Aggregationsgruppen an, um äquivalente Bereitstellungssätze mit zu aggregierenden Ressourcen zu identifizieren. Ressourcen aus äquivalenten Bereitstellungssätzen, die zur gleichen Aggregationsgruppe gehören, werden aggregiert. Bereitstellungen innerhalb eines äquivalenten Bereitstellungssatzes müssen identisch sein. Aus anderen Sätzen aggregierte Bereitstellungen müssen nicht genau dieselben Ressourcen umfassen. Um anzugeben, dass die Bereitstellungen eines bestimmten äquivalenten Bereitstellungssatzes nicht mit anderen aggregiert werden sollen, legen Sie den Namen der Aggregationsgruppe auf Kein fest.
    primaryFarmRefs
    Dient zum Angeben eines Satzes äquivalenter XenDesktop- oder XenApp-Bereitstellungen mit identischen Ressourcen. Geben Sie Namen von Bereitstellungen an, die Sie dem Store bereits hinzugefügt haben. Die hier eingegebenen Namen müssen genau mit denen übereinstimmen, die Sie beim Hinzufügen der Bereitstellungen zum Store angegeben haben.
    optimalGatewayForFarms
    Dient zum Angeben von Bereitstellungsgruppen und zum Definieren der optimalen NetScaler Gateway-Geräte, über die Benutzer auf die Ressourcen dieser Bereitstellungen zugreifen können. Normalerweise ist das optimale Gerät für eine Bereitstellung an demselben geografischen Standort wie die Bereitstellung. Sie müssen optimale NetScaler Gateway-Geräte für Bereitstellungen nur definieren, wenn das Gerät, über das Benutzer auf StoreFront zugreifen, nicht das optimale Gerät ist.

Konfigurieren der Abonnementsynchronisierung

Zum Konfigurieren der regelmäßigen Pullsynchronisierung von Anwendungsabonnements von Stores in unterschiedlichen StoreFront-Bereitstellungen führen Sie Windows PowerShell-Befehle aus.

Hinweis: Die StoreFront- und PowerShell-Konsolen können nicht gleichzeitig geöffnet sein. Schließen Sie immer zuerst die StoreFront-Verwaltungskonsole, bevor Sie die PowerShell-Konsole zum Verwalten der StoreFront-Konfiguration öffnen. Schließen Sie gleichermaßen immer alle Instanzen von PowerShell, bevor Sie die StoreFront-Konsole öffnen.
Wichtig: Verwenden Sie in einer Multiserverbereitstellung jeweils nur einen Server, um Änderungen an der Konfiguration der Servergruppe vorzunehmen. Stellen Sie sicher, dass die Citrix StoreFront-Verwaltungskonsole nicht auf den anderen Servern der Bereitstellung ausgeführt wird. Wenn Sie die Änderungen vorgenommen haben, übertragen Sie die Konfigurationsänderungen auf die Servergruppen, sodass die anderen Server der Bereitstellung aktualisiert werden.

Für die Abonnementsynchronisierung müssen die konfigurierten Delivery Controller der synchronisierten Stores identische Namen haben. Beachten Sie bei den Namen der Delivery Controller die Groß-/Kleinschreibung. Wenn die Namen der Delivery Controller nicht identisch sind, haben Benutzer in den synchronisierten Stores möglicherweise unterschiedliche Abonnements.

  1. Starten Sie Windows PowerShell von einem Konto mit lokalen Administratorrechten und geben Sie an der Eingabeaufforderung die folgenden Befehle ein, damit die StoreFront-Module importiert werden.
    Import-Module "installationlocation\Management\Cmdlets\UtilsModule.psm1"
     Import-Module "installationlocation\Management\Cmdlets\
       SubscriptionSyncModule.psm1"
    

    installationlocation ist das Verzeichnis, in dem StoreFront installiert ist (in der Regel C:\Programme\Citrix Receiver StoreFront\).

  2. Zum Angeben der Remote-StoreFront-Bereitstellung, deren Store synchronisiert werden soll, geben Sie den folgenden Befehl ein.
    Add-DSSubscriptionsRemoteSyncCluster –clusterName deploymentname
       –clusterAddress deploymentaddress
    

    deploymentname ist ein Name zum Identifizieren der Remote-Bereitstellung und deploymentaddress ist die extern zugängliche Adresse des StoreFront-Servers oder der Lastausgleichsservergruppe für die Remotebereitstellung.

  3. Zum Angeben des Remotestores, mit dem die Anwendungsabonnements der Benutzer synchronisiert werden sollen, geben Sie den folgenden Befehl ein.
    Add-DSSubscriptionsRemoteSyncStore –clusterName deploymentname
       –storeName storename
    

    deploymentname ist der Name, den Sie für die Bereitstellung im vorherigen Schritt angegeben haben und storename der bei der Erstellung des lokalen und des remoten Stores verwendete Name. Anwendungsabonnements zwischen Stores können nur synchronisiert werden, wenn die Namen beider Stores in der jeweiligen StoreFront-Bereitstellung identisch sind.

  4. Zum Konfigurieren eines bestimmten Zeitpunkts für die Synchronisierung geben Sie den folgenden Befehl ein.
    Add-DSSubscriptionsSyncSchedule –scheduleName
       synchronizationname –startTime hh:mm
    

    synchronizationname ist ein Name zur Identifizierung des Zeitplans, der erstellt werden soll. Legen Sie mit der Einstellung -startTime den Zeitpunkt fest, zu dem Abonnements zwischen Stores synchronisiert werden sollen. Konfigurieren Sie weitere Zeitpläne zum Festlegen zusätzlicher Synchronisierungszeiten.

  5. Alternativ können Sie regelmäßige Synchronisierung in bestimmten Intervallen konfigurieren, indem Sie folgenden Befehl eingeben.
    Add-DSSubscriptionsSyncReoccuringSchedule –scheduleName
       synchronizationname –startTime hh:mm:ss -repeatMinutes interval
    

    synchronizationname ist ein Name zur Identifizierung des Zeitplans, der erstellt werden soll. Legen Sie mit der Einstellung -startTime den Zeitpunkt fest, zu dem der Zeitplan beginnen soll. Geben Sie für interval das Zeitintervall in Minuten zwischen den einzelnen Synchronisierungen an.

  6. Fügen Sie dann die Microsoft Active Directory-Domänenmaschinenkonten jedes StoreFront-Servers der Remote-Bereitstellungsgruppe der lokalen Windows-Benutzergruppe "CitrixSubscriptionSyncUsers" auf dem aktuellen Server hinzu.

    Dadurch können die Server in der Remote-Bereitstellung auf den Abonnementstoredienst der lokalen Bereitstellung zugreifen, nachdem Sie einen Synchronisierungszeitplan für die Remote-Bereitstellung konfiguriert haben. Die Gruppe "CitrixSubscriptionSyncUsers" wird automatisch erstellt, wenn Sie das Abonnementsynchronisierungsmodul gemäß Schritt 1 importieren. Weitere Informationen zum Ändern der lokalen Benutzergruppen finden Sie unter http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc772524.aspx.

  7. Wenn die lokale StoreFront-Bereitstellung aus mehreren Servern besteht, verwenden Sie die Citrix StoreFront-Managementkonsole, um die Konfigurationsänderungen auf die anderen Server in der Gruppe zu übertragen.

    Weitere Informationen über die Übertragung von Änderungen in einer StoreFront-Multiserverbereitstellung finden Sie unter Konfigurieren von Servergruppen.

  8. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 7 für die Remotebereitstellung von StoreFront, um einen Zeitplan für die Abonnementsynchronisierung von der Remotebereitstellung zur lokalen Bereitstellung zu konfigurieren.

    Achten Sie bei der Konfiguration von Zeitplänen für die Synchronisierung von StoreFront-Bereitstellungen darauf, dass es nicht zu einer gleichzeitigen Synchronisierung kommen kann.

  9. Zum Starten der Synchronisierung der Anwendungsabonnements zwischen den Stores starten Sie den Abonnementstoredienst für die lokale und die remote Bereitstellung neu. Geben Sie an einer Windows PowerShell-Eingabeaufforderung auf einem Server in jeder Bereitstellung folgenden Befehl ein.
    Restart-DSSubscriptionsStoreSubscriptionService
    
  10. Geben Sie zum Entfernen eines Abonnements aus dem Synchronisierungszeitplan folgenden Befehl ein. Verteilen Sie dann die Konfigurationsänderungen auf die anderen StoreFront-Server in der Bereitstellung und starten Sie den Abonnementstoredienst neu.
    Remove-DSSubscriptionsSchedule –scheduleName synchronizationname  
    

    synchronizationname ist der Name für den Zeitplan, den Sie bei dessen Erstellung angegeben haben.

  11. Um die derzeit für die StoreFront-Bereitstellung konfigurierten Zeitpläne der Abonnementsynchronisierung aufzulisten, geben Sie den folgenden Befehl ein.
    Get-DSSubscriptionsSyncScheduleSummary
    

Konfigurieren des optimalen NetScaler Gateway-Routings für einen Store

Wichtig: Verwenden Sie in einer Multiserverbereitstellung jeweils nur einen Server, um Änderungen an der Konfiguration der Servergruppe vorzunehmen. Stellen Sie sicher, dass die Citrix StoreFront-Verwaltungskonsole nicht auf den anderen Servern der Bereitstellung ausgeführt wird. Wenn Sie die Änderungen vorgenommen haben, übertragen Sie die Konfigurationsänderungen auf die Servergruppe, sodass die anderen Server der Bereitstellung aktualisiert werden.

Konfigurieren des optimalen NetScaler Gateway-Routings für einen Store mit PowerShell

Konfigurieren Sie mit StoreFront das optimale NetScaler Gateway-Routing zum Optimieren der Handhabung von ICA-Verbindungsrouting von der HDX Engine zu veröffentlichten Ressourcen, wie XenDesktop-VDAs oder mit XenApp oder XenDesktop veröffentlichte Anwendungen. Normalerweise ist das optimale Gateway für eine Site am selben geografischen Standort.

Sie müssen optimale NetScaler Gateway-Geräte für Bereitstellungen nur definieren, wenn das Gerät, über das Benutzer auf StoreFront zugreifen, nicht das optimale Gateway ist. Wenn Starts über das Gateway, das die Startanforderung durchführt, zurückgeleitet werden sollen, macht StoreFront das automatisch.

Beispielszenario

1 x DE-Gateway –> 1 x DE-StoreFront

–> DE-lokale Apps und Desktops

–> US Apps und Desktops ausschließlich für DE-Failover

   

1 x US-Gateway–> 1 x DE-StoreFront

–> US-lokale Apps und Desktops

–> DE Apps und Desktops ausschließlich für US-Failover

Ein DE-Gateway bietet Remotezugriff auf DE gehostete Ressourcen wie Apps und Desktops über DE-StoreFront.

Für das DE-StoreFront ist ein DE-basierter und ein US-basierter NetScaler Gateway definiert und sowohl DE- als auch US-Farmen sind auf seiner Delivery Controller-Liste. DE-Benutzer greifen über den Gateway, StoreFront und die Farmen, die sich am selben Standort befinden, auf Remoteressourcen zu. Wenn kein Zugriff auf die DE-Ressourcen möglich ist, können sie als temporäre Failoverlösung auf US-Ressourcen zugreifen.

Ohne optimales Gateway-Routing würden alle ICA-Starts über das DE-Gateway geleitet, das die Startanforderung stellte, unabhängig vom geografischen Standort der Ressourcen. Standardmäßig werden die für die Startanforderungen verwendeten Gateways dynamisch von StoreFront identifiziert, wenn die Anforderung gestellt wird. Das optimale Gateway-Routing überschreibt die Standardeinstellung und erzwingt die Leitung von US-Verbindungen über das Gateway, das den US-Farmen, die die Apps und Desktops verfügbar machen, am nächsten ist.

Hinweis: Sie können für einen StoreFront-Store nur ein optimales Gateway pro Site zuordnen.
Abbildung 1 Suboptimales Gateway-Routing
Abbildung 2 Optimales Gateway-Routing

PowerShell-API-Parameter

Parameter Description
-SiteId (Int)

Site-ID in IIS. Der Wert ist normalerweise 1 für die Site in IIS, wo StoreFront standardmäßig installiert ist.

-ResourcesVirtualPath (String)

Pfad für den Store, der konfiguriert werden muss, damit eine Farm zur optimalen Gateway-Zuordnung verwendet werden kann.

Beispiel: "/Citrix/Store"

-GatewayName (String)

Name zum Identifizieren von NetScaler Gateway innerhalb von StoreFront.

Beispiel 1: ExternalGateway

Beispiel 2: InternalGateway

-Hostnames (String Array)

Dient zur Angabe des vollqualifizierten Domänennamens (FQDN) und des Ports des optimalen NetScaler Gateway-Geräts.

Beispiel 1 für den vServer-Standardport 443: gateway.example.com

Beispiel 2 für den nicht standardmäßigen vServer-Port 500: gateway.example.com:500

-Farms (String Array)

Gibt einen Satz (normalerweise am selben Standort befindlicher) XenDesktop- und XenApp-Bereitstellungen an, die ein optimales NetScaler Gateway-Gerät gemeinsam verwenden. Eine Farm kann nur einen oder mehrere Delivery Controller enthalten, der bzw. die veröffentlichte Ressourcen bereitstellen.

Sie können eine XenDesktop-Site in StoreFront unter "Delivery Controller" als "XenDesktop" konfigurieren. Dies repräsentiert eine einzelne Farm.

Sie kann mehrere Delivery Controller in ihrer Failover-Liste enthalten:

Beispiel: "XenDesktop"

XenDesktop-A.example.com

XenDesktop-B.example.com

XenDesktop-C.example.com

-staUrls (String Array)

Dient zur Angabe der URLs für XenDesktop- und XenApp-Server, auf denen die Secure Ticket Authority (STA) ausgeführt wird. Wenn Sie mehrere Farmen verwenden, listen Sie die jeweiligen STA-Server durch Kommas getrennt auf:

Beispiel: "http://xenapp-a.ptd.com/scripts/ctxsta.dll","http://xendesktop-a.ptd.com/scripts/ctxsta.dll"

-StasUseLoadBalancing (Boolean)

Wert ist "true": Sitzungstickets werden nach dem Zufallsprinzip aus allen STAs abgerufen, sodass alle Anforderungen gleichmäßig über alle STAs verteilt werden.

Wert ist "false": Benutzer werden mit der ersten verfügbaren STA verbunden, und zwar in der Reihenfolge, in der diese in der Konfiguration aufgelistet sind. Auf diese Weise wird die Anzahl gleichzeitig verwendeter STAs minimiert.

-StasBypassDuration

Legen Sie den Zeitraum in Stunden, Minuten und Sekunden fest, für den eine STA im Anschluss an eine fehlgeschlagene Anforderung als nicht verfügbar gilt.

Beispiel: 00.02:00:00

-EnableSessionReliability (Boolean)

Wert ist "true": Getrennte Sitzungen bleiben geöffnet, während Receiver versucht, die Verbindung automatisch wiederherzustellen. Wenn Sie mehrere STAs konfiguriert haben und sicherstellen möchten, dass Sitzungszuverlässigkeit immer verfügbar ist, legen Sie den Wert des Attributs useTwoTickets auf "true" fest, um Tickets von zwei verschiedenen STAs zu erhalten, falls eine STA während der Sitzung ausfällt.

-UseTwoTickets (Boolean)

Wert ist "true": Sitzungstickets werden von zwei verschiedenen STAs abgerufen, falls eine STA während der Sitzung ausfällt.

Wert ist "false": Es wird nur ein STA-Server verwendet.

-EnabledOnDirectAccess (Boolean)

Wert ist "true": Stellt sicher, dass die Verbindungen zu Ressourcen weiterhin durch das optimale, für die Farm festgelegte Gerät geleitet werden, wenn lokale Benutzer im internen Netzwerk sich direkt bei StoreFront anmelden.

Wert ist "false": Die Verbindungen zu Ressourcen werden nicht durch das optimale, für die Farm festgelegte Gerät geleitet, es sei denn, Benutzer greifen auf StoreFront über NetScaler Gateway zu.

Hinweis: Wenn PowerShell-Skripts wie unten dargestellt mehrere Zeilen umfassen, muss jede Zeile mit einem Graviszeichen (`) enden.

Kopieren Sie die folgenden Codebeispiele in die Windows PowerShell Integrated Scripting Environment (ISE), um den Code vor dem Ausführen mit dem Dynamic Compiler zu verifizieren.

Konfigurieren eines optimalen Gateways für eine Farm

Beispiel:

Erstellen oder überschreiben Sie die Zuordnungen OptimalGatewayForFarms für den Store Internal.

& "$Env:PROGRAMFILES\Citrix\Receiver StoreFront\Scripts\ImportModules.ps1"
  Set-DSOptimalGatewayForFarms -SiteId 1 `
                        -ResourcesVirtualPath /Citrix/Internal  `
                        -GatewayName "gateway1"  `
                        -Hostnames "gateway1.example.com:500" `
                        -Farms "XenApp","XenDesktop" `
                        -StaUrls "https://xenapp.example.com/scripts/ctxsta.dll","https://xendesktop.example.com/scripts/ctxsta.dll"  `
                        -StasUseLoadBalancing:$false `
                        -StasBypassDuration 00.02:00:00 `
                        -EnableSessionReliability:$false `
                        -UseTwoTickets:$false `
                        -EnabledOnDirectAccess:$true

Beispiel:

Das Skript gibt konfigurierte OptimalGatewayForFarms für den Store namens Internal zurück.

Get-DSOptimalGatewayForFarms -SiteId 1 –ResourcesVirtualPath “/Citrix/Internal”

Beispiel:

Entfernen Sie alle optimalen Gateways für Farmzuordungen für den Store namens Internal.

Remove-DSOptimalGatewayForFarms -SiteId 1 -ResourcesVirtualPath “/Citrix/Internal”

Konfigurieren eines NULL-Gateways für eine Farm

Beispiel:

Dieses Skript verhindert für den Store Internal, dass ICA-Starts für die angegebenen Farmen ein Gateway passieren.

Set-DSFarmsWithNullOptimalGateway -SiteId 1 -ResourcesVirtualPath /Citrix/Store -Farms "Farm1","Farm2"

Beispiel:

Dieses Skript gibt alle Farmen zurück, die so konfiguriert sind, dass ICA-Starts am Passieren eines Gateways für den Store Internal gehindert werden.

Get-DSFarmsWithNullOptimalGateway -SiteId 1 -ResourcesVirtualPath “/Citrix/Internal”

Ermitteln, ob Ihre OptimalGatewayForFarms-Zuordungen von StoreFront verwendet werden

  1. Aktivieren Sie StoreFront-Ablaufverfolgung auf allen Servergruppenknoten, die PowerShell ausführen, indem Sie Folgendes ausführen:
    & "$Env:PROGRAMFILES\Citrix\Receiver StoreFront\Scripts\ImportModules.ps1"  #Traces output is to c:\Program Files\Citrix\Receiver Storefront\admin\trace\ Set-DSTraceLevel -All -TraceLevel Verbose
    
  2. Öffnen Sie auf dem Desktop eines StoreFront-Servers das Programm "DebugView". Wenn Sie eine StoreFront-Servergruppe verwenden, müssen Sie diese Schritte möglicherweise für alle Knoten ausführen, damit Sie den Ablauf des Knotens verfolgen können, der die Startanforderungen erhält.
  3. Aktivieren Sie die Option "Capture Global Win32".

  4. Speichern Sie die Ausgabe der Ablaufverfolgung als LOG-Datei und öffnen Sie die Datei mit dem Editor. Suchen Sie nach den Einträgen, die in den Beispielszenarios unten angezeigt werden.
  5. Deaktivieren Sie die Ablaufverfolgung danach, da sie sehr viel Speicherplatz auf den StoreFront-Servern benötigt.
    Set-DSTraceLevel -All -TraceLevel Off
    

    Getestete optimale Gateway-Szenarios

    • Ein externer Client meldet sich an Gateway1 an. Der Start wird über das dedizierte optimale Gateway Gateway2 für die Farm Farm2 geleitet.
      Set-DSOptimalGatewayForFarms -onDirectAccess=false
      

      Farm2 ist zur Verwendung des optimalen Gateways Gateway2 konfiguriert.

      Für Farm2 ist das optimale Gateway bei direktem Zugriff deaktiviert.

      Das optimale Gateway Gateway2 wird für den Start verwendet.

    • Ein interner Client meldet sich über StoreFront an. Der Start wird über das dedizierte optimale Gateway Gateway1 für die Farm Farm1 geleitet.
      Set-DSOptimalGatewayForFarms -onDirectAccess=true
      

      Kein dynamisch identifiziertes Gateway wird angefordert. StoreFront wurde direkt kontaktiert.

      Farm1 ist zur Verwendung des optimalen Gateways Gateway1 konfiguriert.

      Für Farm1 ist das optimale Gateway bei direktem Zugriff aktiviert.

      Das optimale Gateway Gateway1 wird für den Start verwendet.

    • Ein interner Client meldet sich über Gateway1 an. Die Starts von Ressourcen auf Farm1 können keinen Gateway passieren und StoreFront wird direkt kontaktiert.
      Set-DSFarmsWithNullOptimalGateway
      

      Angefordertes dynamisch identifiziertes Gateway: Gateway1.

      Farm1 ist nicht zum Verwenden eines Gateways konfiguriert. Zum Start wird kein Gateway verwendet.

Konfigurieren eines Stores für den globalen Serverlastausgleich für NetScaler Gateway

Wichtig: Verwenden Sie in einer Multiserverbereitstellung jeweils nur einen Server, um Änderungen an der Konfiguration der Servergruppe vorzunehmen. Stellen Sie sicher, dass die Citrix StoreFront-Verwaltungskonsole nicht auf den anderen Servern der Bereitstellung ausgeführt wird. Wenn Sie die Änderungen vorgenommen haben, übertragen Sie die Konfigurationsänderungen auf die Servergruppe, sodass die anderen Server der Bereitstellung aktualisiert werden.
  1. Mit der Aufgabe Remotezugriff aktivieren konfigurieren Sie den Store mit den Details der NetScaler Gateway-Bereitstellung mit Lastausgleich. Weitere Informationen finden Sie unter Verwalten des Remotezugriffs auf Stores über NetScaler Gateway.
  2. Wenn Sie zur Eingabe der NetScaler Gateway-URL aufgefordert werden, geben Sie die URL mit Lastausgleich für die Bereitstellung an. Als Subnetz-IP-Adresse geben Sie die IP-Adresse des virtuellen Servers für eines der Geräte in Ihrer Bereitstellung an.
  3. Wiederholen Sie den Vorgang mit genau denselben Einstellungen mit Ausnahme von Anzeigenamen und Subnetz-IP-Adresse. Als Subnetz-IP-Adresse geben Sie die IP-Adresse des virtuellen Servers eines anderen Geräts in Ihrer Bereitstellung an.
  4. Fügen Sie auf diese Weise Einträge für alle Geräte in Ihrer NetScaler Gateway-Bereitstellung mit Lastausgleich an. Alle Einträge müssen bis auf den Anzeigenamen und die Subnetz-IP-Adresse identisch sein.