Product Documentation

System requirements

Jun 20, 2017

Einführung

Die Systemanforderungen in diesem Dokument galten zum Zeitpunkt der Freigabe der Produktversion, Änderungen werden regelmäßig veröffentlicht. Nicht in diesem Dokument aufgeführte Systemanforderungen (z. B. StoreFront, Hostsysteme, Citrix Receiver und Plug-Ins oder Provisioning Services) werden in der jeweiligen Dokumentation behandelt.

Wichtig: Vor Beginn einer Installation lesen Sie den Artikel Vorbereiten der Installation.

Sofern nicht anders angegeben, wird erforderliche Software (z. B. .NET und C++-Pakete) automatisch bereitgestellt, wenn die erforderlichen Versionen nicht auf der Maschine erkannt werden. Das Citrix Installationsmedium enthält außerdem einige erforderliche Softwarekomponenten.

Das Installationsmedium enthält mehrere Komponenten von Drittanbietern. Bevor Sie diese Citrix Software verwenden, überprüfen Sie, ob Sicherheitsupdates von Drittanbietern nötig sind und installieren Sie sie.

Informationen zur Globalisierung finden Sie unter CTX119253.

Für XenApp und XenDesktop-Komponenten und Features, die auf Windows-Servern installiert werden können, werden Server Core- und Nano Server-Installationen nicht unterstützt, es sei denn, dies wird ausdrücklich erwähnt.

Komponenten und Features, die auf Maschinen mit Windows 10 verwendet werden können, unterstützen folgende Windows 10-Wartungsoptionen und -Versionen:

  • Current Branch for Business (CBB): Pro, Enterprise, Education, Mobile Enterprise (IoT Core Pro Edition wird nur von Citrix Receiver unterstützt)
  • Long Term Service Branch (LTSB): LTSB
  • Current Branch (CB): nicht unterstützt

Hardwareanforderungen

Schätzwerte für RAM und Festplatte verstehen sich zuzüglich des für Produktimage, Betriebssystem und andere Software auf der Maschine erforderlichen Speicherplatzes. Die Leistung hängt von der Konfiguration ab. Dazu gehören die verwendeten Features, die Anzahl der Benutzer und weitere Faktoren. Die Verwendung der Mindestkonfiguration kann die Leistung beeinträchtigen.

Der auf dem Controller für das standardmäßig aktivierte Verbindungsleasing erforderliche Speicherplatz hängt beispielsweise von der Anzahl Benutzer und Anwendungen und vom Modus ab: Bei 100.000 RDS-Benutzern mit 100 vor kurzem verwendeten Anwendungen werden ca. 3 GB für das Verbindungsleasing benötigt, bei Bereitstellungen mit mehr Anwendungen ist ggf. mehr Speicherplatz erforderlich. Bei dedizierten VDI-Desktops benötigen 40.000 Desktops mindestens 400-500 MB. Auf jeden Fall empfiehlt es sich, mehrere GB an zusätzlichem Speicherplatz bereitzustellen.

Die folgende Tabelle enthält die Mindestanforderungen für die Kernkomponenten.

Komponente

Minimum

Alle Kernkomponenten auf einem Server, nur für Evaluation, keine Produktionsumgebung

4 GB RAM

Alle Kernkomponenten auf einem Server, für Testbereitstellung oder kleinere Produktionsumgebung

12 GB RAM

Delivery Controller

(mehr Speicherplatz erforderlich, wenn ein Feature für hohe Verfügbarkeit, z. B. Verbindungsleasing, aktiviert ist)

5 GB RAM

800-MB-Festplatte

Datenbank: siehe Leitfaden für die Datenbankgröße

Studio

1 GB RAM

100-MB-Festplatte

Director

2 GB RAM

200-MB-Festplatte

StoreFront

2 GB RAM

Empfehlungen zur Festplatte finden Sie in der Dokumentation von StoreFront.

Lizenzserver

2 GB RAM

Empfehlungen zur Festplatte finden Sie in der Dokumentation zur Lizenzierung.

 

Dimensionierung von VMs zur Bereitstellung von Desktops und Anwendungen

Aufgrund der Komplexität und Dynamik des Hardwareangebots sind keine spezifischen Empfehlungen möglich. Außerdem hat jede XenApp- und XenDesktop-Bereitstellung ganz individuelle Anforderungen. Im Allgemeinen werden XenApp-VMs auf der Basis der Hardware und nicht der Benutzerarbeitslasten dimensioniert. Ausnahme bildet der RAM, der größer sein muss, wenn RAM-intensive Anwendungen verwendet werden.

  • Der Blogbeitrag Sizing XenApp Windows 2012 R2 Virtual Machines enthält Überlegungen zur Dimensionierung.
  • Im Video Citrix Synergy 2016 werden (ab 1:15:00) die Unterschiede zwischen der Dimensionierung von VMs zum Bereitstellen von Anwendungen und solcher zur Bereitstellung von Desktops erläutert. Außerdem werden Schätzungen für die Skalierbarkeit behandelt (wie viele Benutzer ein Server bedienen kann). Die Tests basierend zwar auf einem Modell mit freigegebenem Desktop, gemessen wird jedoch die Kapazität bis Erreichen der maximalen CPU-Auslastung unter Verwendung von jeweils einer Anwendung. Der Wechsel von Anwendungen dürfte sich nur minimal auf die gesamte Dichte auswirken.

Delivery Controller

Unterstützte Betriebssysteme:

  • Windows Server 2016, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2012 R2, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2012, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2008 R2 SP1, Standard, Enterprise und Datacenter Edition

Anforderungen:

  • Microsoft .NET Framework 3.5.1 (nur Windows Server 2008 R2)
  • Microsoft .NET Framework 4.5.2 (4.6, 4.6.1 und 4.6.2 werden auch unterstützt).
  • Windows PowerShell 2.0 (in Windows Server 2008 R2 enthalten) oder 3.0 (in neueren unterstützten Windows Server-Versionen enthalten)
  • Visual C++ 2008 SP1 Redistributable Package

Datenbanken

Unterstützte Versionen von Microsoft SQL Server für die Datenbanken für Sitekonfiguration, Konfigurationsprotokollierung und Überwachung:

  • SQL Server 2016, Express, Standard und Enterprise Edition.
  • SQL Server 2014 bis SP2, Express, Standard und Enterprise Edition.Standardmäßig wird SQL Server 2014 SP2 Express zusammen mit dem Controller installiert, wenn keine unterstützte SQL Server-Installation erkannt wird.
  • SQL Server 2012 bis SP3, Express, Standard und Enterprise Edition. 
  • SQL Server 2008 R2 SP2 und SP3, Express, Standard, Enterprise und Datacenter Edition.

Die folgenden Lösungen für hohe Verfügbarkeit der Datenbank werden unterstützt (außer bei SQL Server Express, das nur den eigenständigen Modus unterstützt):

  • SQL Server AlwaysOn-Failoverclusterinstanzen
  • SQL Server 2012-AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen
  • SQL Server-Datenbankspiegelung

Die Windows-Authentifizierung ist für Verbindungen zwischen dem Controller und der SQL Server-Sitedatenbank erforderlich.

Wenn Sie einen Controller installieren, wird standardmäßig eine SQL Server Express-Datenbank zur Verwendung mit dem lokalen Hostcache installiert. Diese Installation erfolgt separat von der standardmäßigen SQL Server Express-Installation für die Sitedatenbank.

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Artikeln:

Citrix Studio

Unterstützte Betriebssysteme:

  • Windows 10 (Informationen zu unterstützten Editionen siehe Abschnitt Einführung)
  • Windows 8.1, Professional und Enterprise Edition
  • Windows 7, Professional, Enterprise und Ultimate Edition
  • Windows Server 2016, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2012 R2, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2012, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2008 R2 SP1, Standard, Enterprise und Datacenter Edition

Anforderungen:

  • Microsoft .NET Framework 4.5.2 (4.6, 4.6.1 und 4.6.2 werden auch unterstützt)
  • Microsoft .NET Framework 3.5 SP1 (nur Windows Server 2008 R2 und Windows 7)
  • Microsoft Management Console 3.0 (in allen unterstützten Betriebssystemen enthalten)
  • Windows PowerShell 2.0 (in Windows 7 und Windows Server 2008 R2 enthalten) oder 3.0 (in neueren unterstützten Windows-Versionen enthalten)

Citrix Director

Unterstützte Betriebssysteme:

  • Windows Server 2016, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2012 R2, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2012, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2008 R2 SP1, Standard, Enterprise und Datacenter Edition

Anforderungen:

  • Microsoft .NET Framework 4.5.2 (4.6, 4.6.1 und 4.6.2 werden auch unterstützt).
  • Microsoft .NET Framework 3.5 SP1 (nur Windows Server 2008 R2)
  • Microsoft Internetinformationsdienste (IIS) 7.0 und ASP.NET 2.0. Stellen Sie sicher, dass der Static-Content-Rollendienst für die IIS-Serverrolle installiert ist. Wenn diese Komponenten nicht auf Ihrem Server installiert sind, werden Sie möglicherweise aufgefordert, das Windows Server-Installationsmedium einzulegen. Sie werden dann installiert.

Anforderungen für eine System Center Operations Manager-Integration:

  • Windows Server 2012 R2
  • System Center 2012 R2 Operations Manager

Unterstützte Browser zum Anzeigen von Director:

  • Internet Explorer 11. (Auf Windows Server 2012 R2-Maschinen können Sie nur Internet Explorer 10 verwenden.) Der Kompatibilitätsmodus wird für Internet Explorer nicht unterstützt. Für den Zugriff auf Director müssen Sie die empfohlenen Webbrowsereinstellungen verwenden. Akzeptieren Sie bei der Installation von Internet Explorer die Standardeinstellung zur Verwendung der empfohlenen Sicherheits- und Kompatibilitätseinstellungen. Wenn der Browser bereits ohne die empfohlenen Einstellungen installiert ist, navigieren Sie auf "Extras > Internetoptionen > Erweitert" > Zurücksetzen" und folgen Sie den Anweisungen.
  • Microsoft Edge
  • Firefox ESR (Extended Support Release)
  • Chrome

Die empfohlene optimale Bildschirmauflösung für die Anzeige von Director ist 1366 x 1024.

Virtual Delivery Agent (VDA) für Desktopbetriebssysteme

Unterstützte Betriebssysteme:

  • Windows 10 (Informationen zu unterstützten Editionen siehe Abschnitt Einführung). Die folgenden Features werden unter Windows 10 nicht unterstützt: Desktopgestaltungsumleitung und Legacy-Grafikmodus.
  • Windows 8.1, Professional und Enterprise Edition
  • Windows 7 SP1, Professional, Enterprise und Ultimate Edition

Anforderungen:

  • Microsoft .NET Framework 4.5.2 (4.6, 4.6.1 und 4.6.2 werden auch unterstützt)
  • Microsoft .NET Framework 3.5.1 (nur Windows 7)
  • Microsoft Visual C++ 2008 SP1, 2010 SP1 und 2013 Runtimes (32-Bit und 64-Bit)

Remote-PC-Zugriff verwendet diesen VDA, den Sie auf physischen Büro-PCs installieren. Dieser VDA unterstützt den sicheren Start für XenDesktop-Remote-PC-Zugriff unter Windows 10. 

Mehrere Multimediabeschleunigungsfunktionen (z. B. HDX MediaStream-Windows Media-Umleitung) erfordern, dass Microsoft Media Foundation auf dem Computer installiert wird, auf dem der VDA installiert ist. Wenn Media Foundation nicht installiert ist, werden die Multimediabeschleunigungsfeatures nicht installiert und sind nicht funktionsfähig. Entfernen Sie Media Foundation nicht nach der Installation der Citrix Software von der Maschine, sonst können sich Benutzer nicht an der Maschine anmelden. Bei den meisten Editionen von Windows-Desktopbetriebssystemen ist Media Foundation bereits installiert und kann nicht entfernt werden. Bei N-Editionen sind bestimmte medienrelevante Technologien nicht enthalten; Sie können die Software von Microsoft oder einem Drittanbieter beziehen.

Bei der VDA-Installation können Sie den HDX 3D Pro-Modus des VDAs für Windows-Desktopbetriebssysteme auswählen. Dieser Modus eignet sich besonders für DirectX- und OpenGL-gesteuerte Anwendungen sowie Rich Media-Inhalte wie Video. Weitere Informationen zur Unterstützung finden Sie im Abschnitt HDX 3D Pro.

Informationen über den Linux VDA finden Sie in den Artikeln zu Linux Virtual Delivery Agent

Für das Verwenden des Server-VDI-Features können Sie über die Befehlszeilenschnittstelle einen VDA für Windows-Desktopbetriebssysteme auf einem unterstützten Serverbetriebssystem installieren. Weitere Informationen finden Sie im Artikel Server-VDI. (Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2 werden für Server-VDI unterstützt, nicht aber Windows Server 2016.)

Virtual Delivery Agent (VDA) für Serverbetriebssysteme

Unterstützte Betriebssysteme:

  • Windows Server 2016, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2012 R2, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2012, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2008 R2 SP1, Standard, Enterprise und Datacenter Edition

Das Installationsprogramm stellt die folgenden Anforderungen automatisch bereit, die auch auf den Citrix Installationsmedien in den Ordnern \Support zur Verfügung stehen:

  • Microsoft .NET Framework 4.5.2 (4.6 und 4.6.1 werden auch unterstützt)
  • Microsoft .NET Framework 3.5.1 (nur Windows Server 2008 R2)
  • Microsoft Visual C++ 2008 SP1, 2010 SP1 und 2013 Runtimes (32-Bit und 64-Bit)

Das Installationsprogramm installiert und aktiviert automatisch die Rollendienste für Remotedesktopdienste, wenn sie nicht bereits installiert und aktiviert sind.

Mehrere Multimediabeschleunigungsfunktionen (z. B. HDX MediaStream-Windows Media-Umleitung) erfordern, dass Microsoft Media Foundation auf dem Computer installiert wird, auf dem der VDA installiert ist. Wenn Media Foundation nicht installiert ist, werden die Multimediabeschleunigungsfeatures nicht installiert und sind nicht funktionsfähig. Entfernen Sie Media Foundation nicht nach der Installation der Citrix Software von der Maschine, sonst können sich Benutzer nicht an der Maschine anmelden. Bei den meisten Windows-Versionen wird Media Foundation über den Server-Manager installiert (bei Windows Server 2012 und neuer: ServerMediaFoundation, bei Windows Server 2008 R2: DesktopExperience). Bei N-Editionen sind bestimmte medienrelevante Technologien nicht enthalten; Sie können die Software von Microsoft oder einem Drittanbieter beziehen.

Informationen über den Linux VDA finden Sie in den Artikeln zu Linux Virtual Delivery Agent

Hosts/Virtualisierungsressourcen

Einige XenApp- und XenDesktop-Features werden möglicherweise nicht auf allen Hostplattformen bzw. allen Plattformversionen unterstützt. AppDisks werden beispielsweise auf XenServer-, VMware- und System Center Virtual Machine Manager-Hosts unterstützt. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu dem jeweiligen Feature. 

CTX131239 enthält zusätzliche Informationen zu unterstützten Hypervisors sowie Links zu Informationen über bekannte Probleme. Im Artikel Verbindungen und Ressourcen finden Sie eine Liste der Informationsquellen zu Hosts.

Das Wake-On-LAN-Feature von Remote-PC-Zugriff erfordert mindestens Microsoft System Center Configuration Manager 2012.

Unterstützte Hostplattformen und Virtualisierungsumgebungen

Die folgenden major.minor Versionen werden unterstützt, einschließlich von Updates für diese Versionen (z. B. a-, b- oder c-Releases).

XenServer

  • XenServer 7.2
  • XenServer 7.1
  • XenServer 7.0
  • XenServer 6.5 und SP1
  • XenServer 6.2 SP1 und Hotfixes (Sie müssen SP1 anwenden, damit die Anwendung zukünftiger Hotfixes möglich ist)
  • XenServer 6.1

VMware vSphere (vCenter + ESXi). Der "Linked Mode"-Betrieb von vSphere vCenter wird nicht unterstützt.

  • VMware vSphere 6.5
  • VMware vSphere 6.0 und Updates 1 und 2
  • VMware vSphere 5.5 und Update 1 bis 3
  • VMware vSphere 5.1 Updates 2 und 3
  • VMware vSphere 5.0 Updates 2 und 3
  • VMware vCenter 5.5-/6-Gerät

System Center Virtual Machine Manager:enthält alle Versionen von Hyper-V, die mit den unterstützten Versionen von System Center Virtual Machine Manager registriert werden können.

  • System Center Virtual Machine Manager 2016
  • System Center Virtual Machine Manager 2012 R2
  • System Center Virtual Machine Manager 2012 SP1
  • System Center Virtual Machine Manager 2012

Nutanix Acropolis 4.5:

Amazon Web Services (AWS)

  • Sie können Anwendungen und Desktops auf unterstützten Windows Server-Betriebssystemen bereitstellen.
  • Amazon Relational Database Service (RDS) wird nicht unterstützt.
  • Weitere Informationen finden Sie unter Citrix XenDesktop auf AWS.

CloudPlatform

  • Die unterstützte Mindestversion ist 4.2.1 mit Hotfixes 4.2.1-4.
  • Bereitstellungen wurden mit XenServer 6.2 (mit Service Pack 1 und Hotfix XS62ESP1003) und vSphere 5.1-Hypervisors getestet.
  • CloudPlatform unterstützt keine Hyper-V-Hypervisors.
  • CloudPlatform 4.3.0.1 unterstützt VMware vSphere 5.5.
  • Weitere Informationen finden Sie in der CloudPlatform-Dokumentation (einschließlich den Versionshinweisen zu Ihrer CloudPlatform-Version).

Microsoft Azure

Microsoft Azure-Ressourcen-Manager

Funktionsebenen von Active Directory

Die folgenden Funktionsebenen werden für Active Directory-Gesamtstrukturen und -Domänen unterstützt:

  • Windows Server 2016
  • Windows Server 2012 R2
  • Windows Server 2012
  • Windows Server 2008 R2
  • Windows Server 2008
  • Windows Server 2003
  • Natives Windows 2000 (auf Domänencontrollern nicht unterstützt)

HDX

UDP-Audio für Multistream-ICA wird unter Citrix Receiver für Windows und Citrix Receiver für Linux 13 unterstützt.

Die Echounterdrückung wird unter Receiver für Windows unterstützt.

Siehe Informationen zu Unterstützung und Anforderungen für HDX unten.

HDX-Desktopgestaltungsumleitung

Das Windows-Benutzergerät bzw. der Thin Client muss Folgendes unterstützen oder enthalten:

  • DirectX 9
  • Pixel Shader 2.0 (in Hardware unterstützt)
  • 32 Bit pro Pixel
  • 1,5 GHz Prozessor (32-Bit oder 64-Bit)
  • 1 GB RAM
  • 128 MB Videospeicher auf der Grafikkarte oder einem integrierten Grafikprozessor

HDX überprüft das Windows-Gerät auf die erforderlichen GPU-Anforderungen und schaltet dann ggf. automatisch auf serverseitige Desktopgestaltung um. Geräte, die die erforderlichen GPU-Anforderungen erfüllen aber nicht die benötigte Prozessorgeschwindigkeit oder RAM-Spezifikationen haben, müssen in der GPO-Gruppe der Geräte erfasst werden, die von der Desktopgestaltungsumleitung ausgeschlossen sind.

Als Mindestausstattung ist eine verfügbare Bandbreite von 1,5 MBit/s erforderlich, empfohlen werden 5 MBit/s. Die Werte schließen End-to-End-Latenz ein.

HDX und Windows Media-Bereitstellung

Für den clientseitigen Abruf von Windows Media-Inhalten, die Windows Media-Umleitung und die Windows Media-Multimediatranscodierung in Echtzeit werden folgende Clients unterstützt: Citrix Receiver für Windows, Citrix Receiver für iOS und Citrix Receiver für Linux.

Zur Verwendung des clientseitigen Inhaltsabrufs von Windows Media auf Windows 8-Geräten legen Sie Citrix Multimedia Redirector als Standardprogramm fest: Navigieren Sie zu Systemsteuerung > Programme > Standardprogramme > Standardprogramme festlegen, wählen Sie Citrix Multimedia Redirector und klicken Sie auf Dieses Programm als Standard festlegen oder auf Standards für dieses Programm auswählen. Für die GPU-Transcodierung ist ein NVIDIA CUDA-fähiger GPU mit Compute Capability 1.1 oder höher erforderlich. Siehe http://developer.nvidia.com/cuda/cuda-gpus.

HDX-Flash-Umleitung

Die folgenden Clients und Adobe Flash Player-Versionen werden unterstützt:

  • Citrix Receiver für Windows: Die zweite Generation der Flash-Umleitungsfeatures erfordert Adobe Flash Player for Other Browsers, diese Version wird auch als NPAPI Flash Player (Netscape Plugin Application Programming Interface) bezeichnet.
  • Citrix Receiver für Linux: Die zweite Generation der Flash-Umleitungsfeatures erfordert Adobe Flash Player for other Linux oder Adobe Flash Player for Ubuntu.
  • Citrix Online Plug-In 12.1: Für Legacyfeatures der Flash-Umleitung wird Adobe Flash Player für Windows Internet Explorer benötigt (auch ActiveX Player genannt).

Die Hauptversionsnummer von Flash Player auf dem Benutzergerät muss größer oder gleich der Hauptversionsnummer von Flash Player auf dem Server sein. Wenn eine ältere Version oder gar keine Version von Flash Player auf dem Benutzergerät installiert ist, werden Flash-Inhalte auf dem Server wiedergegeben.

Die Maschinen, auf denen VDAs ausgeführt werden, erfordern Folgendes:

  • Adobe Flash Player für Windows Internet Explorer (ActiveX Player)
  • Internet Explorer 11 (im Modus "Nicht-moderne-Oberfläche"). Sie können Internet Explorer 7-10 verwenden, doch die von Microsoft unterstützte und von Citrix empfohlene Version ist Version 11. Flash-Umleitung erfordert Internet Explorer auf dem Server; mit anderen Browsern werden Flash-Inhalte auf dem Server wiedergegeben.
  • Der geschützte Modus muss in Internet Explorer deaktiviert sein (Extras > Internetoptionen > Registerkarte "Sicherheit" > Kontrollkästchen "Geschützten Modus aktivieren" deaktiviert). Starten Sie Internet Explorer neu, damit die Änderung wirksam wird.

HDX 3D Pro

Wenn Sie einen VDA für Windows-Desktopbetriebssysteme installieren, können Sie die Version HDX 3D Pro installieren.

Auf der physischen bzw. virtuellen Maschine, auf der die Anwendung gehostet wird, kann GPU-Passthrough oder Virtual GPU (vGPU) verwendet werden:

  • GPU-Passthrough ist mit folgenden Anwendungen verfügbar: Citrix XenServer, VMware vSphere und VMware ESX (= "Virtual Direct Graphics Acceleration" bzw. vDGA) sowie Microsoft Hyper-V unter Windows Server 2016 (= "Discrete Device Assignment" bzw. DDA).
  • vGPU ist mit Citrix XenServer und VMware vSphere verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.citrix.com/products/xenapp-xendesktop/hdx-3d-pro.html.

Als Minimalausstattung für den Hostcomputer empfiehlt Citrix 4 GB RAM und vier virtuelle CPUs mit einer Taktfrequenz von 2,3 GHz.

Grafikprozessor (GPU):

  • Im Hinblick auf CPU-basierte Komprimierung, einschließlich verlustfreier Komprimierung, unterstützt HDX 3D Pro alle Grafikkarten auf dem Hostcomputer, die mit der bereitgestellten Anwendung kompatibel sind.
  • Für Virtual Graphics Acceleration mit der NVIDIA GRID-API kann HDX 3D Pro mit unterstützten NVIDIA GRID-Karten verwendet werden (siehe NVIDIA GRID). NVIDIA GRID liefert eine hohe Framerate und dadurch eine sehr interaktive Benutzererfahrung.
  • Virtual Graphics Acceleration wird auf Datencenter-Grafikplattformen der Serie Intel Xeon Processor E3 unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.citrix.com/intel und http://www.intel.com/content/www/us/en/servers/data-center-graphics.html
  • Virtual Graphics Acceleration wird auf Serverkarten der AMD FirePro S-Serie mit AMD RapidFire unterstützt (siehe AMD – Virtualisierung).

Benutzergerät:

  • HDX 3D Pro unterstützt alle Monitorauflösungen, die von dem GPU auf dem Hostcomputer unterstützt werden. Um mit den empfohlenen Minimalspezifikationen für Benutzergeräte und GPUs eine optimale Leistung zu erzielen, empfiehlt Citrix jedoch eine maximale Monitorauflösung für Benutzergeräte von 1920 x 1200 Pixeln für LAN-Verbindungen sowie von 1280 x 1024 Pixeln für WAN-Verbindungen.
  • Als Mindestausstattung für Benutzergeräte empfiehlt Citrix mindestens 1 GB RAM und eine CPU mit einer Taktfrequenz von 1,6 GHz. Zur Verwendung des standardmäßigen Tiefenkomprimierungscodecs, der bei Verbindungen mit geringer Bandbreite erforderlich ist, ist eine leistungsfähigere CPU erforderlich, es sei denn, die Decodierung erfolgt in der Hardware. Zur Erzielung der optimalen Leistung empfiehlt Citrix die Ausstattung von Benutzergeräten mit mindestens 2 GB RAM und einer Dual-Core-CPU mit einer Taktfrequenz von mindestens 3 GHz.
  • Bei Multimonitorzugriff empfiehlt Citrix Benutzergeräte mit Vierkern-CPUs.
  • Benutzergeräte benötigen keinen GPU für den Zugriff auf Desktops oder Anwendungen, die mit HDX 3D Pro bereitgestellt werden.
  • Citrix Receiver muss installiert sein.

Weitere Informationen finden Sie unter HDX 3D Pro und www.citrix.com/xenapp/3d.

HDX-Videokonferenzen – Anforderungen für Webcam-Videokomprimierung

Unterstützte Clients: Citrix Receiver für Windows, Citrix Receiver für Mac und Citrix Receiver für Linux

Unterstützte Videokonferenzanwendungen:

  • Adobe Connect
  • Cisco WebEx
  • Citrix GoToMeeting HDFaces
  • Google + Hangouts
  • IBM Sametime
  • Media Foundation-basierte Videoanwendungen auf Windows 8.x, Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2
  • Microsoft Lync 2010 und 2013
  • Für Microsoft Office Communicator:
  • Microsoft Skype 6.7

Zum Verwenden von Skype auf einem Windows-Client bearbeiten Sie die Registrierung auf Client und Server folgendermaßen:

Clientregistrierungsschlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\Citrix\HdxRealTime

Name: DefaultHeight, Typ: REG_DWORD, Wert: 240

Name: DefaultWidth, Typ: REG_DWORD, Wert: 320

Serverregistrierungsschlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Citrix\Vd3d\Kompatibilität

Name: skype.exe, Typ: REG_DWORD, Wert: 0

Andere Anforderungen an Benutzergeräte:

  • Geeignete Hardware für die Audiowiedergabe
  • DirectShow-kompatible Webcam (Webcam-Standardeinstellungen verwenden). Hardware-verschlüsselungsfähige Webcams senken die clientseitige CPU-Nutzung.
  • Webcam-Treiber (möglichst vom Kamerahersteller)

Sitzungsaufzeichnung

Verwaltungskomponenten der Sitzungsaufzeichnung

Sie können die Verwaltungskomponenten der Sitzungsaufzeichnung (Datenbank für die Sitzungsaufzeichnung, Sitzungsaufzeichnungsserver und Richtlinienkonsole) auf dem gleichen oder auf verschiedenen Servern installieren.

Datenbank für die Sitzungsaufzeichnung

Unterstützte Betriebssysteme:

  • Windows Server 2016
  • Windows Server 2012 R2
  • Windows Server 2012
  • Windows Server 2008 R2 SP1

Unterstützte Microsoft SQL Server-Versionen:

  • Microsoft SQL Server 2016 SP1 Enterprise, Express und Standard Edition
  • Microsoft SQL Server 2014 SP2 Enterprise, Express und Standard
  • Microsoft SQL Server 2012 SP3 Enterprise, Express und Standard
  • Microsoft SQL Server 2008 R2 SP3 Enterprise, Express und Standard

Voraussetzung: .NET Framework 4.6.2 oder 4.5.2

Sitzungsaufzeichnungsserver

Unterstützte Betriebssysteme:

  • Windows Server 2016
  • Windows Server 2012 R2
  • Windows Server 2012
  • Windows Server 2008 R2 SP1

Sie müssen die Voraussetzungen vor dem Sitzungsaufzeichnungsserver installieren. Fügen Sie im Server-Manager die IIS-Rolle hinzu und wählen Sie folgende Optionen:

  • Anwendungsentwicklung > ASP.NET 4.6 (Server 2016), ASP.NET 4.5 (Server 2012 und Server 2012 R2), ASP.NET (Server 2008 R2) Andere Komponenten werden automatisch ausgewählt; klicken Sie auf Hinzufügen, um die erforderlichen Rollen zu übernehmen.
  • Sicherheit > Windows-Authentifizierung
  • Verwaltungsprogramme > IIS 6-Verwaltungskompatibilität: IIS 6-Metabasiskompatibilität, IIS 6-WMI-Kompatibilität, IIS 6-Skriptingtools, IIS 6-Verwaltungskonsole

Weitere Anforderungen:

  • Internetinformationsdienste (IIS) Version 10, 8.5, 8.0 oder 7.5
  • .NET Framework Version 4.6.2 oder 4.5.2
  • Wenn der Sitzungsaufzeichnungsserver HTTPS als Kommunikationsprotokoll verwendet, fügen Sie ein gültiges Zertifikat hinzu. Die Sitzungsaufzeichnung verwendet in der Standardeinstellung HTTPS; dies wird von Citrix empfohlen.
  • Microsoft Message Queuing (MSMQ) mit deaktivierter Active Directory-Integration und aktivierter MSMQ-HTTP-Unterstützung
  • Administratorprotokollierung:
    • Neueste Version von Chrome, Firefox oder Internet Explorer 11
    • .NET Framework 4.5 (oder 4.6) Features > WCF-Dienste > HTTP-Aktivierung (Unter Windows Server 2008 R2 SP1 .NET Framework 3.5 installieren, dann Features > WCF-Aktivierung > HTTP-Aktivierung und dann .NET Framework 4.5 oder höher installieren).

Richtlinienkonsole für die Sitzungsaufzeichnung

Unterstützte Betriebssysteme:

  • Windows Server 2016
  • Windows Server 2012 R2
  • Windows Server 2012
  • Windows Server 2008 R2 SP1

Voraussetzung: .NET Framework 4.6.2, 4.5.2

Sitzungsaufzeichnungsagent

Installieren Sie den Sitzungsaufzeichnungsagent auf jedem XenApp-Server, auf dem Sie Sitzungen aufzeichnen möchten.

Unterstützte Betriebssysteme:

  • Windows Server 2016
  • Windows Server 2012 R2
  • Windows Server 2012
  • Windows Server 2008 R2 SP1
  • Windows 10
  • Windows 8.1
  • Windows 7 SP1

Anforderungen:

  • XenApp/XenDesktop 7.13 mit Platinum-Linzenz
  • XenApp/XenDesktop 7.6.3000 mit Platinum-Lizenz (nur VDA für Windows-Serverbetriebssysteme; VDA für Windows-Desktopbetriebssysteme wird nicht unterstützt)
  • .NET Framework 4.6.2 oder 4.5.2
  • Microsoft Message Queuing (MSMQ) mit deaktivierter Active Directory-Integration und aktivierter MSMQ-HTTP-Unterstützung

Sitzungsaufzeichnungsplayer

Unterstützte Betriebssysteme:

  • Windows 10
  • Windows 8.1
  • Windows 7 SP1

Voraussetzung: .NET Framework 4.6.2 oder 4.5.2

Für optimale Ergebnisse sollten Sie den Sitzungsaufzeichnungsplayer auf einer Arbeitsstation installieren, die folgende Anforderungen erfüllt:

  • Eine Bildschirmauflösung von 1024 x 768
  • Eine Farbtiefe von mindestens 32 Bit
  • Mindestens 2 GB RAM, größere RAM- und CPU-/GPU-Ressourcen können die Leistung bei der Wiedergabe grafikintensiver Aufzeichnungen verbessern, insbesondere, wenn die Aufzeichnungen viele Animationen enthalten.

Die Reaktionszeit bei der Suche hängt von der Größe der Aufzeichnung und der Computerhardware ab.

Universeller Druckserver

Der universelle Druckserver umfasst Client- und Serverkomponenten. Die UPsClient-Komponente ist in der VDA-Installation enthalten. Die UPsServer-Komponente wird auf jedem Druckserver installiert, auf dem die freigegebenen Drucker gespeichert sind, die Sie mit dem universellen Druckertreiber von Citrix in Benutzersitzungen bereitstellen möchten.

Die UpsServer-Komponente wird unter folgenden Betriebssystemen unterstützt:

  • Windows Server 2016
  • Windows Server 2012 R2 und 2012
  • Windows Server 2008 R2 SP1
  • Windows Server 2008 32-Bit

Voraussetzung: Microsoft Visual C++ 2013 Runtime

Für VDAs für Windows-Serverbetriebssysteme erfordert die Benutzerauthentifizierung bei Druckvorgängen, dass der universelle Druckserver in der gleichen Domäne ist wie der VDA.

Auch eigenständige Client- und Server-Komponentenpakete stehen zum Download zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie unter Bereitstellen von Druckern.

Andere Version

StoreFront 3.0.1 ist die in diesem Release unterstützte Mindestversion.Zur Verwendung des Zonenpräferenz-Features müssen Sie mindestens StoreFront 3.7 und NetScaler Gateway 11.0-65.x ausführen.

Wenn Sie Provisioning Services mit diesem Release verwenden, wird als Mindestversion Provisioning Services 7.0 unterstützt.

Es wird nur Citrix Lizenzserver 11.14 unterstützt.

Die Microsoft-Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole ist erforderlich, wenn Sie Citrix Richtlinieninformationen in Active Directory und nicht in der Sitekonfigurationsdatenbank speichern. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation von Microsoft.

Die Verwendung mehrerer Netzwerkkarten wird nicht unterstützt.

Standardmäßig wird zusammen mit einem VDA Citrix Receiver für Windows installiert. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation von Citrix Receiver für Windows.

Informationen zu unterstützten Versionen von Microsoft App-V finden Sie unter App-V.

Unter Lokaler App-Zugriff finden Sie Informationen zu unterstützten Browsern für dieses Feature.

Informationen zu Unterstützung und Systemanforderungen für die Self-Service-Kennwortzurücksetzung finden Sie in der zugehörigen Dokumentation.

Clientordnerumleitung – unterstützte Betriebssysteme:

  • Server: Windows Server 2008 R2 SP1, Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2
  • Client (mit der aktuellen Version von Citrix Receiver für Windows): Windows 7, Windows 8, und Windows 8.1

Gemischte DPI-Werte bei mehreren Monitoren: Die Verwendung verschiedener DPI-Werte bei mehreren Monitoren wird in Citrix XenDesktop- und XenApp-Umgebungen nicht unterstützt. Sie können den DPI-Wert (Skalierung in %) unter "Windows-Systemsteuerung" > "Anzeige" überprüfen. Wenn Sie ein Windows 8.1- oder Windows 10-Clientgerät verwenden, können Sie unter "Windows-Systemsteuerung > Anzeige" mit der Option Manuell eine Skalierungsstufe für alle Anzeigegeräte auswählen die Monitore entsprechend konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter CTX201696.

Diese Version von XenApp und XenDesktop ist nicht kompatibel mit AppDNA 7.8 und AppDNA 7.9. Citrix empfiehlt, die aktuelle AppDNA-Version zu verwenden.