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Konfigurieren der Flash-Umleitung

Sep 29, 2015
Bei der Flash-Umleitung wird die Verarbeitung der meisten Adobe Flash-Inhalte (einschließlich Animationen, Videos und Anwendungen) an über LAN- und WAN-angeschlossene Windows-Benutzergeräte übertragen. Durch das Verschieben der Verarbeitung auf das Benutzergerät werden Serverressourcen gespart und die Server- und Netzwerklast reduziert. Dies führt zu größerer Skalierbarkeit, während gleichzeitig eine High Definition-Benutzererfahrung sichergestellt wird. Das Konfigurieren der Flash-Umleitung erfordert sowohl server- als auch clientseitige Einstellungen.
Achtung: Bei der Flash-Umleitung findet eine erhebliche Anzahl von Interaktionen zwischen dem Benutzergerät und den Serverkomponenten statt. Dieses Feature sollte daher nur in Umgebungen benutzt werden, in denen eine sicherheitsbedingte Trennung zwischen dem Benutzergerät und dem Server nicht erforderlich ist. Zudem müssen Benutzergeräten so konfiguriert werden, dass Sie dieses Feature nur mit vertrauenswürdigen Servern verwenden. Da für die Flash-Umleitung der Flash Player auf dem Benutzergerät installiert sein muss, ist diese Funktion nur zu aktivieren, wenn der Flash Player gesichert ist.

Die zweite Generation und Legacyversionen der Flash-Umleitung sind unabhängige Lösungen und werden in separaten virtuellen Kanälen ausgeführt.

  • Legacy-Flash-Umleitungsfeatures werden nur auf dem Client unterstützt. Wenn eine ältere Version oder gar keine Version des Flash Players auf dem Benutzergerät installiert ist, werden Flash-Inhalte auf dem Server wiedergegeben.
  • Die zweite Generation der Flash-Umleitung wird sowohl auf Clients als auch auf Servern unterstützt. Wenn der Client die Flash-Umleitung der zweiten Generation unterstützt, werden Flash-Inhalte auf dem Client wiedergegeben. Neue Features der zweiten Generation der Flash-Umleitung:
    • Unterstützung für Benutzerverbindungen über das WAN.
    • Intelligentes Fallback, wobei die Entscheidung für die Wiedergabe von Flash-Inhalten auf dem Server effizienzorientiert von Fall zu Fall getroffen wird.
    • Flash-URL-Kompatibilitätsliste, die festlegt, ob bestimmte URLs auf dem Client oder auf dem Server wiedergegeben oder blockiert werden.

Aktuelle Updates für HDX Flash-Kompatibilität finden Sie unter CTX136588.

 

Flash-Ereignisprotokollierung

Flash-Umleitung verwendet die Windows-Ereignisprotokollierung auf dem Server, um Flash-Ereignisse zu protokollieren. Das Ereignisprotokoll gibt an, ob Flash-Umleitung verwendet wird und ob Probleme vorliegen. Folgendes gilt für alle Ereignisse, die von der Flash-Umleitung protokolliert werden:
  • Die Flash-Umleitung meldet Ereignisse an das Anwendungsprotokoll.
  • Unter Windows 8 und Windows 7 wird ein spezifisches Protokoll für die Flash-Umleitung im Knoten "Anwendungs- und Dienstprotokolle" angezeigt.
  • Der Quellwert ist Flash.
  • Es wird keine Kategorie angegeben.

Konfigurieren der Flash-Umleitung auf dem Server

Aktualisiert: 2014-8-11

Zum Konfigurieren der Flash-Umleitung auf dem Server, verwenden Sie die folgenden Citrix Richtlinieneinstellungen:

  • Flash-Standardverhalten
  • Flash - intelligentes Fallback
  • URL-Liste für serverseitigen Flash-Inhaltsabruf
  • Flash-URL-Kompatibilitätsliste
  • Flash-Hintergrundfarbenliste

Festlegen des Flash-Standardverhaltens

Mit der Citrix Richtlinieneinstellung Flash-Standardverhalten können Sie das Standardverhalten der Flash-Beschleunigung festlegen. Standardmäßig ist die Flash-Umleitung aktiviert.

Zum Überschreiben dieses Standardverhaltens für einzelne Webseiten und Flash-Instanzen verwenden Sie die Einstellung Flash-URL-Kompatibilitätsliste.

Drei Optionen stehen zur Verfügung.

Option Ergebnis
Flash Player blockieren Flash-Umleitung sowie serverseitiges Rendering werden nicht verwendet. Der Benutzer kann keine Flash-Inhalte anzeigen.
Flash-Beschleunigung deaktivieren Flash-Umleitung wird nicht verwendet. Der Benutzer kann auf dem Server wiedergegebene Flash-Inhalte anzeigen, wenn ein mit den Inhalten kompatibler Adobe Flash Player für Windows Internet Explorer auf dem Server installiert ist.
Flash-Beschleunigung aktivieren Die Flash-Umleitung wird verwendet. Dies ist die Standardeinstellung.
Wichtig: Bei dieser Option ist es erforderlich, dass die Richtlinieneinstellung für Gruppenrichtlinienobjekte HDX MediaStream-Flash-Umleitung auf dem Benutzergerät aktivieren auf dem Benutzergerät aktiviert ist.

Steuern des intelligenten Fallbacks

"Flash - intelligentes Fallback" ist standardmäßig aktiviert, damit kleinere Flash-Filme (z. B. Werbefilme) erkannt und auf dem Server wiedergegeben werden und nicht auf das Benutzergerät umgeleitet werden.

"Flash - intelligentes Fallback" verursacht keine Unterbrechung oder Fehler beim Laden der Webseite oder der Flash-Anwendung.

Zum Umleiten aller Flash-Inhalte für die Wiedergabe auf dem Benutzergerät, deaktivieren Sie Flash - intelligentes Fallback.

Angabe von Websites für den serverseitigen Inhaltsabruf

Bei der standardmäßigen Flash-Umleitung werden Flash-Inhalte auf das Benutzergerät heruntergeladen und dort wiedergegeben. Mit der Einstellung für URL-Liste für serverseitigen Flash-Inhaltsabruf geben Sie die Websites an, deren Flash-Inhalte zum Server heruntergeladen und dann zum Benutzergerät gesendet werden. Diese Einstellung ist mit der Einstellung Serverseitigen Inhaltsabruf aktivieren auf dem Benutzergerät verknüpft und ist hauptsächlich für Intranetsites und interne Flash-Anwendungen vorgesehen. Sie funktioniert auch mit den meisten Websites und kann verwendet werden, wenn das Benutzergerät keinen direkten Internetzugang hat (z. B. wenn der XenApp- oder XenDesktop-Server die Verbindung herstellt).

Hinweis: Beim serverseitigen Inhaltsabruf werden keine Flash-Anwendungen unterstützt, die Real Time Messaging Protocol (RTMP) verwenden; stattdessen wird serverseitiges Rendering verwendet, bei dem HTTP und HTTPS unterstützt werden.
Zum Erstellen der Liste der zugelassenen URLs fügen Sie die Einstellung URL-Liste für serverseitigen Flash-Inhaltsabruf einer Richtlinie hinzu und klicken Sie auf Neu, um URLs der Liste hinzuzufügen. Gehen Sie beim Konfigurieren der URL-Liste für serverseitigen Flash-Inhaltsabruf wie folgt vor:
  • Fügen Sie die URL der Flash-Anwendung hinzu und nicht die oberste Ebene der HTML-Seite, die den Flash Player der Liste hinzufügt.
  • Verwenden Sie ein Sternchen am Anfang oder Ende der URL als Platzhalter, um die Liste zu erweitern.
  • Verwenden Sie den Platzhalter am Ende, um alle untergeordneten URLs zuzulassen, z. B. http://www.zulässigeSite.com/*.
  • Die Präfixe http:// oder https:// sind nicht erforderlich, werden aber verwendet, falls vorhanden.
Wichtig: Aktivieren Sie auf dem Benutzergerät die Richtlinieneinstellung Serverseitigen Inhaltsabruf aktivieren.

Festlegen der Wiedergabe von Flash-Inhalten

Über die Richtlinieneinstellung Flash-URL-Kompatibilitätsliste können Sie angeben, wie Flash-Inhalte von aufgelisteten Websites gehandhabt werden sollen:
  • Wiedergabe auf dem Benutzergerät
  • Wiedergabe auf dem Server
  • Wiedergabe gesperrt
Gehen Sie beim Konfigurieren der Einstellung Flash-URL-Kompatibilitätsliste wie folgt vor:
  • Sortieren Sie die Liste nach Priorität, sodass die wichtigsten URLs, Aktionen und Wiedergabeorte ganz oben stehen.
  • Fügen Sie mit den Optionen Auf Server wiedergeben oder Blockieren Sites der Liste hinzu, deren Flash-Inhalte nicht korrekt auf dem Benutzergerät wiedergegeben werden.
  • Verwenden Sie ein Sternchen am Anfang oder Ende der URL als Platzhalter, um die Liste zu erweitern.
  • Verwenden Sie den Platzhalter am Ende, um alle untergeordneten URLs einzubeziehen (z. B. http://www.gesperrteSite.com/*).
  • Die Präfixe http:// oder https:// sind nicht erforderlich, werden aber verwendet, falls vorhanden.
Hinzufügen der Einstellung Flash-URL-Kompatibilitätsliste zu einer Richtlinie
  1. Klicken Sie auf Neu, um das Dialogfeld Flash-URL-Kompatibilitätslisteneintrag hinzufügen zu öffnen.
  2. Wählen Sie eine Aktion: Auf Client wiedergeben, Auf Server wiedergeben oder Blockieren.
  3. Geben Sie im Feld URL-Schema die URL der Website ein.
  4. Wählen Sie die Flash-Instanz aus, die Sie als Auslöser festlegen möchten.
    • Bei Wahl von Jede wird die Aktion jedes Mal ausgeführt, wenn eine Flash-Instanz eine Verbindung mit der festgelegten Website herstellt.
    • Wählen Sie Bestimmte und geben Sie die Flash Player-ID ein, um den Vorgang nur ausführen zu lassen, wenn diese spezifische Flash-Instanz eine Verbindung mit der festgelegten Website herstellt.

Aktivieren der Farbabstimmung zwischen der Webseite und Flash-Instanzen

Um die Darstellung der Webseite bei Flash-Umleitung zu verbessern, verwenden Sie die Richtlinieneinstellung Flash-Hintergrundfarbenliste. Hiermit können Sie die Farben von Webseiten und Flash-Instanzen aufeinander abstimmen.

Gehen Sie beim Konfigurieren der Einstellung Flash-URL-Hintergrundfarbenliste wie folgt vor:
  • Beste Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie eine Farbe verwenden, die normalerweise nicht auf der Webseite verwendet wird, z. B. Schwarz.
  • Verwenden Sie einen Platzhalter am Ende, um die Anpassung für alle untergeordneten URLs zu erreichen, z. B. http://www.webseite.com/* FF0000).
Gehen Sie beim Hinzufügen der Einstellung Flash-URL-Hintergrundfarbenliste einer Richtlinie wie folgt vor:
  1. Klicken Sie auf Neu und geben Sie die URL der Webseite gefolgt von der entsprechenden hexadezimalen Zahl der 24-Bit-Webfarbe ein (z. B. http://www.sitetomatch.com/FF0000).
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Annehmen.

Konfigurieren der Flash-Umleitung auf dem Benutzergerät

Zum Verwenden der Flash-Umleitung installieren Sie Citrix Receiver und Adobe Flash Player auf dem Benutzergerät. Es ist keine weitere Konfiguration auf dem Benutzergerät erforderlich. Sie können die Standardeinstellungen mit Gruppenrichtlinienobjekten wie in diesem Abschnitt beschrieben ändern.

Verwenden von Gruppenrichtlinienobjekten zum Konfigurieren der Flash-Umleitung auf dem Benutzergerät

  1. Erstellen Sie ein Gruppenrichtlinienobjekt oder wählen Sie ein vorhandenes aus.
  2. Importieren und fügen Sie die Datei HdxFlash-Client.adm (administrative Vorlage für HDX MediaStream Flash-Umleitung - Client) hinzu, die im folgenden Verzeichnis verfügbar ist:
    • 32-Bit-Computer: %ProgramFiles%\Citrix\ICA Client\Configuration\Sprache
    • 64-Bit-Computer: %Program Files (x86)%\Citrix\ICA Client\Configuration\Sprache
Die Einstellungen werden unter Administrative Vorlagen > Klassische administrative Vorlage (ADM) > HDX MediaStream Flash-Umleitung - Client aufgeführt.
Hinweis: Einzelheiten über das Erstellen von Gruppenrichtlinienobjekten und Importieren von Vorlagen finden Sie in der Dokumentation für Microsoft Active Directory unter http://www.microsoft.com.

Ändern der Verwendung der Flash-Umleitung

In Verbindung mit serverseitigen Einstellungen steuert die Richtlinie HDX MediaStream-Flash-Umleitung auf dem Benutzergerät, ob Adobe Flash-Inhalte für die lokale Wiedergabe auf dem Benutzergerät umgeleitet werden.
Hinweis: Wenn keine Konfiguration festgelegt ist und Desktop Lock verwendet wird, wird die Flash-Umleitung auf dem Benutzergerät standardmäßig aktiviert.
Standardmäßig ist die Flash-Umleitung aktiviert und ermittelt mit der intelligenten Netzwerkerkennung, wann Flash-Inhalte auf dem Benutzergerät wiedergegeben werden. Gehen Sie zum Ändern der Verwendung von Flash-Umleitung bzw. zum Deaktivieren der Flash-Umleitung auf dem Benutzergerät wie folgt vor:
  1. Wählen Sie aus der Liste Einstellung den Eintrag HDX MediaStream Flash-Umleitung auf dem Benutzergerät aktivieren und klicken Sie auf Richtlinieneinstellung bearbeiten.
  2. Wählen Sie Nicht konfiguriert, Aktiviert (Standardeinstellung) oder Deaktiviert.
  3. Wenn Sie Aktiviert eingestellt haben, wählen Sie eine Option unter HDX MediaStream Flash-Umleitung verwenden aus:
    • Die Einstellung Nur zweite Generation dient dazu, die aktuelle Flash-Umleitung zu verwenden, wenn die erforderliche Konfiguration vorhanden ist bzw. auf serverseitige Wiedergabe umzuschalten, wenn dies nicht der Fall ist.
    • Bei Wahl von Immer wird die Flash-Umleitung immer verwendet. Flash-Inhalte werden auf dem Benutzergerät wiedergegeben.
    • Bei Wahl von Nie wird die Flash-Umleitung nie verwendet. Flash-Inhalte werden auf dem Server wiedergegeben.
    • Mit Fragen (Standardeinstellung) wird festgelegt, dass die Entscheidung, ob Flash-Umleitung verwendet wird, durch intelligente Netzwerkerkennung zur Beurteilung der Sicherheitsstufe des clientseitigen Netzwerks erfolgt. Wenn die Sicherheit des Netzwerks nicht bestimmt werden kann, erhält der Benutzer die Entscheidung über die Flash-Umleitung. Es erscheint eine Aufforderung, die Flash-Umleitung zu aktivieren bzw. zu deaktivieren.

Die folgende Abbildung zeigt, wie die Flash-Umleitung für verschiedene Netzwerke verarbeitet wird.


Intelligent Netzwerkerkennung für die Flash-Umleitung
Hinweis: Benutzer können die intelligente Netzwerkerkennung über das Dialogfeld Citrix Receiver - Desktop Viewer-Einstellungen mit der Option Optimieren überschreiben oder über die Option Nicht optimieren auf der Registerkarte Flash. Welche Optionen zur Auswahl stehen, hängt davon ab, wie die Flash-Umleitung auf dem Benutzergerät konfiguriert ist (siehe folgende Abbildung).

Benutzersteuerung der Flash-Umleitung

Synchronisieren der clientseitigen HTTP-Cookies mit den serverseitigen HTTP-Cookies

Die Option zur serverseitigen HTTP-Cookie-Synchronisierung ist standardmäßig deaktiviert. Aktivieren Sie Funktion, um HTTP-Cookies vom Server herunterzuladen. Diese HTTP-Cookies werden dann für den clientseitigen Inhaltsabruf verwendet und können bei Bedarf von Sites mit Flash-Inhalten gelesen werden.
Hinweis: Clientseitige Cookies werden bei der Synchronisierung nicht ersetzt; sie sind weiterhin verfügbar, wenn die Synchronisierungsrichtlinie zu einem späteren Zeitpunkt deaktiviert wird.
  1. Klicken Sie in der Liste Einstellung auf Synchronisierung der clientseitigen HTTP-Cookies mit den serverseitigen HTTP-Cookies aktivieren und klicken Sie auf Richtlinieneinstellung bearbeiten.
  2. Wählen Sie Nicht konfiguriert, Aktiviert oder Deaktiviert (Standardeinstellung).

Aktivieren Sie den serverseitigen Inhaltsabruf.

Bei der standardmäßigen Flash-Umleitung werden Flash-Inhalte auf das Benutzergerät heruntergeladen und dort wiedergegeben. Bei Aktivierung des serverseitigen Inhaltsabrufs werden die Flash-Inhalte zum Server heruntergeladen und dann an das Benutzergerät gesendet. Die Inhalte werden auf dem Benutzergerät wiedergegeben, sofern keine überschreibende Richtlinie dies verhindert, z. B. wenn eine Site durch die Richtlinieneinstellung Flash-URL-Kompatibilitätsliste blockiert wird.

Serverseitiger Inhaltsabruf wird in folgenden Fällen häufig verwendet:
  • Das Benutzergerät stellt über Citrix NetScaler Gateway eine Verbindung zu internen Sites her.
  • Das Benutzergerät hat keinen direkten Zugang zum Internet.
Hinweis: Der serverseitige Inhaltsabruf unterstützt keine Flash-Anwendungen, die Real Time Messaging Protocol (RTMP) verwenden. Stattdessen wird die serverseitige Wiedergabe für solche Sites verwendet.
Die zweite Generation der Flash-Umleitung unterstützt drei Optionen für den serverseitigen Inhaltsabruf (siehe folgende Tabelle). Zwei dieser Optionen umfassen das Zwischenspeichern serverseitiger Inhalte auf dem Benutzergerät; dies verbessert die Leistung, da wiederverwendeter Inhalt bereits wiedergabebereit auf dem Benutzergerät verfügbar ist.
Hinweis: Der Inhalt dieses Caches wird separat von anderen HTTP-Inhalten auf dem Benutzergerät gespeichert.
Option Beschreibung
Deaktiviert Deaktiviert serverseitigen Inhaltsabruf und überschreibt die Einstellung URL-Liste für serverseitigen Flash-Inhaltsabruf auf dem Server. Fallback auf serverseitigen Inhaltsabruf ist auch deaktiviert.
Aktiviert Aktiviert serverseitigen Inhaltsabruf für Webseiten und Flash-Anwendungen, die in der URL-Liste für serverseitigen Flash-Inhaltsabruf angegeben sind. Fallback auf serverseitigen Inhaltsabruf ist verfügbar, aber der Inhalt wird nicht zwischengespeichert.
Aktiviert (permanentes Caching) Aktiviert serverseitigen Inhaltsabruf für Webseiten und Flash-Anwendungen, die in der URL-Liste für serverseitigen Flash-Inhaltsabruf angegeben sind. Fallback auf serverseitigen Inhaltsabruf ist verfügbar. Über serverseitigen Inhaltsabruf erhaltener Inhalt wird auf dem Benutzergerät zwischengespeichert und von Sitzung zu Sitzung gespeichert.
Aktiviert (temporäres Caching) Aktiviert serverseitigen Inhaltsabruf für Webseiten und Flash-Anwendungen, die in der URL-Liste für serverseitigen Flash-Inhaltsabruf angegeben sind. Fallback auf serverseitigen Inhaltsabruf ist verfügbar. Über serverseitigen Inhaltsabruf erhaltener Inhalt wird auf dem Benutzergerät zwischengespeichert und am Ende der Sitzung gelöscht.
Hinweis: Bei der Flash-Umleitung der zweiten Generation wird der Fallback auf serverseitigen Inhaltsabruf automatisch gestartet, wenn eine der oben genannten Optionen ausgewählt ist und der clientseitige Abruf von SWF-Dateien fehlschlägt.

Zum Aktivieren des serverseitigen Inhaltsabrufs müssen auf dem Clientgerät und dem Server folgende Einstellungen gegeben sein:

  1. Wählen Sie in der Liste Einstellung den Eintrag Serverseitigen Inhaltsabruf aktivieren und klicken Sie auf Richtlinieneinstellung bearbeiten.
  2. Wählen Sie Nicht konfiguriert, Aktiviert oder Deaktiviert (Standardeinstellung). Wenn Sie diese Einstellung aktivieren, wählen Sie eine der Optionen aus der Liste Serverseitiger Inhaltsabrufstatus:
    • Deaktiviert
      Hinweis: Diese Einstellung wird in der Registrierung gespeichert.
    • Aktiviert
    • Aktiviert (permanentes Caching)
    • Aktiviert (temporäres Caching)
  3. Aktivieren Sie auf dem Server die Richtlinieneinstellung URL-Liste für serverseitigen Flash-Inhaltsabruf und füllen Sie sie mit Ziel-URLs.

Umleiten der Benutzergeräte für clientseitigen Inhaltsabruf an andere Server

Sie können einen Versuch, Flash-Inhalte abzurufen, mit der Einstellung URL-Neuschreibregeln für clientseitigen Inhaltsabruf umleiten. Hierbei handelt es sich um ein Feature der Flash-Umleitung der zweiten Generation. Bei der Konfiguration dieses Features geben Sie mit regulären Ausdrücken in Perl zwei URL-Schemas an. Wenn das Benutzergerät versucht, Inhalte von einer Webseite abzurufen, die dem ersten Schema (dem Übereinstimmungsschema) entspricht, werden sie an eine Webseite weitergeleitet, die mit dem zweiten Schema festgelegt wurde (dem Ersetzungsschema).

Mit dieser Einstellung können Sie die Auswirkungen von Inhaltsübermittlungsnetzwerken (Content Delivery Networks, CDN) kompensieren. Manche Webseiten, die Flash-Inhalte bereitstellen, verwenden CDN-Umleitung, damit Benutzer den Inhalt vom nächstgelegenen Server in einer Gruppe von Servern, auf denen derselbe Inhalt zur Verfügung steht, abrufen können. Bei der Verwendung des clientseitigen Inhaltsabrufs der Flash-Umleitung wird der Flash-Inhalt vom Benutzergerät abgerufen, während der Rest der Webseite, auf der sich der Flash-Inhalt befindet, vom Server abgerufen wird. Wenn CDN verwendet wird, wird die Serveranfrage an den am nächsten gelegenen Server geleitet und die Benutzergerätanfrage geht an denselben Standort. Beachten Sie, dass dies möglicherweise nicht der Speicherort ist, der dem Benutzergerät am nächsten liegt; je nach Entfernung, kann eine sichtbare Verzögerung zwischen dem Laden der Webseite und die Wiedergabe von Flash-Inhalten entstehen.

  1. Wählen Sie in der Liste Einstellung den Eintrag URL-Neuschreibregeln für clientseitigen Inhaltsabruf und klicken Sie auf Richtlinieneinstellung bearbeiten.
  2. Wählen Sie Nicht konfiguriert, Aktiviert oder Deaktiviert. Nicht konfiguriert ist der Standardwert; Deaktiviert bewirkt, dass alle URL-Neuschreibregeln des nächsten Schrittes ignoriert werden.
  3. Wenn Sie Aktiviert ausgewählt haben, klicken Sie auf Anzeigen. Verwenden Sie die Perl-Syntax für reguläre Ausdrücke und geben Sie das URL-Schema im Feld Wert und das neu geschriebene URL-Format im Feld Wert ein.