Product Documentation

Verwalten von Maschinen in Bereitstellungsgruppen

Feb 29, 2016

Einführung

Sie können auch Maschinen in einem Maschinenkatalog verwalten. Informationen hierzu finden Sie unter Verwalten von Maschinenkatalogen.

Herunterfahren und Neustart von Maschinen

Dieser Vorgang wird für Remote-PC-Zugriff-Maschinen nicht unterstützt.

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen.
  2. Wählen Sie eine Gruppe und dann im Aktionsbereich Maschinen anzeigen.
  3. Wählen Sie die Maschine und anschließend im Aktionsbereich eine der folgenden Optionen (einige Optionen sind je nach Maschinenzustand ggf. nicht verfügbar):
  • Herunterfahren erzwingen: Das Abschalten der Maschine wird erzwungen und die Liste der Maschinen wird aktualisiert.
  • Neu starten: Das Betriebssystem wird heruntergefahren und die Maschine dann neu gestartet. Wenn das Betriebssystem diese Aufgaben nicht ausführen kann, bleibt die Maschine im aktuellen Zustand.
  • Neustart erzwingen Das Betriebssystem wird heruntergefahren und die Maschine dann neu gestartet.
  • Anhalten: Die Maschine wird angehalten, ohne sie herunterzufahren, und die Liste der Maschinen aktualisiert.
  • Herunterfahren: Das Betriebssystem wird heruntergefahren.

Wird bei Aktionen ohne Erzwingen eine Maschine nicht innerhalb von 10 Minuten heruntergefahren, wird sie ausgeschaltet. Wenn Windows versucht, während des Herunterfahrens Updates zu installieren, besteht die Gefahr, dass die Maschine ausgeschaltet wird, bevor die Updates abgeschlossen sind.

Citrix empfiehlt, dass Sie das Herunterfahren von Desktopbetriebssystemmaschinen durch Benutzer während einer Sitzung nicht zulassen. Einzelheiten finden Sie in der Microsoft-Dokumentation zu Richtlinien.

Energieverwaltung für Maschinen

Die Energieverwaltung ist nur bei virtuellen Desktopbetriebssystemmaschinen, nicht aber bei physischen Maschinen (einschließlich Remote-PC-Zugriff-Maschinen) möglich. Desktopbetriebssystemmaschinen mit GPU-Funktionen können nicht angehalten werden, sodass Energieverwaltungsvorgänge fehlschlagen. Für Serverbetriebssystemmaschinen können Sie einen Neustartzeitplan erstellen. Das Verfahren wird im vorliegenden Abschnitt beschrieben.

In Bereitstellungsgruppen mit gepoolten Maschinen können virtuelle Desktopbetriebssystemmaschinen einen der folgenden Zustände annehmen:

  • Zufällig zugewiesen und in Verwendung
  • Nicht zugewiesen und nicht verbunden

In Bereitstellungsgruppen mit statischen Maschinen können virtuelle Desktopbetriebssystemmaschinen einen der folgenden Zustände aufweisen:

  • Dauerhaft zugeordnet und in Verwendung
  • Dauerhaft zugewiesen und nicht verbunden (aber bereit für Verbindungen)
  • Nicht zugewiesen und nicht verbunden

Statische Bereitstellungsgruppen enthalten im Normalbetrieb sowohl dauerhaft zugewiesene als auch nicht zugewiesene Maschinen. Anfangs sind alle Maschinen nicht zugewiesen (außer beim Erstellen der Bereitstellungsgruppe manuell zugewiesene Maschinen). Wenn Benutzer eine Verbindung herstellen, werden Maschinen dauerhaft zugewiesen. Die Energieverwaltung ist bei nicht zugewiesenen Maschinen in den Bereitstellungsgruppen vollständig, bei dauerhaft zugewiesenen Maschinen nur teilweise möglich.

Pools und Puffer: Unter einem Pool versteht man bei gepoolten Bereitstellungsgruppen und statischen Bereitstellungsgruppen mit nicht zugewiesenen Maschinen eine Gruppe nicht zugewiesener (oder temporär zugewiesener) Maschinen, die eingeschaltet bleiben und mit denen Benutzer eine Verbindung herstellen können (eine Maschine ist direkt nach der Anmeldung verfügbar). Die Poolgröße (d. h. die Zahl der Maschinen, die eingeschaltet bleiben) kann abhängig von der Tageszeit konfiguriert werden. Verwenden Sie zum Konfigurieren des Pools bei statischen Bereitstellungsgruppen das SDK.

Ein Puffer ist eine zusätzliche Gruppe nicht zugewiesener Maschinen, die eingeschaltet werden, wenn die Anzahl der Maschinen im Pool unter einen Schwellenwert (Prozentsatz der Größe der Bereitstellungsgruppe) fällt. Für große Bereitstellungsgruppen wird unter Umständen eine große Zahl Maschinen eingeschaltet, wenn der Schwellenwert unterschritten wird. Planen Sie die Größe Ihrer Bereitstellungsgruppen daher sorgfältig oder passen Sie die Standardpuffergröße mit dem SDK an.

Energiestatustimer: Sie können mit den Energiestatustimern Maschinen anhalten, wenn die Verbindung eine bestimmte Zeit lang getrennt war. Maschinen werden zum Beispiel automatisch außerhalb der Bürostunden angehalten, wenn die Verbindung mindestens 10 Minuten lang getrennt war. Zufällige Maschinen oder Maschinen mit persönlichen vDisks werden bei Abmeldung des Benutzers automatisch heruntergefahren, es sei denn, Sie konfigurieren die Bereitstellungsgruppeneigenschaft "ShutdownDesktopsAfterUse" im SDK.

Sie können Timer für Werktage und Wochenenden sowie für Spitzen- und Nebenzeiten konfigurieren.

Teilweise Energieverwaltung bei dauerhaft zugewiesenen Maschinen: Bei dauerhaft zugewiesenen Maschinen können Sie Energiestatustimer, aber keine Pools oder Puffer einrichten. Die Maschinen werden zu Beginn jeder Spitzenzeit eingeschaltet und zu Beginn eines Zeitraums mit geringer Auslastung ausgeschaltet. Es ist keine Feinsteuerung der Zahl der Maschinen möglich, die als Ausgleich für verwendete Maschinen verfügbar werden (im Gegensatz zu nicht zugewiesenen Maschinen).

Einstellen der Energieverwaltung für Desktopbetriebssystemmaschinen

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und dann im Aktionsbereich Bereitstellungsgruppe bearbeiten.
  3. Wählen Sie auf der Seite Energieverwaltung im Dropdownmenü "Energieverwaltung für Maschinen" die Option Werktage aus. Wochentage umfassen standardmäßig die Tage von Montag bis Freitag.
  4. Wählen Sie bei zufälligen Bereitstellungsgruppen unter Maschinen einschalten die Option Bearbeiten und geben Sie die Poolgröße während der Werktage an. Wählen Sie anschließend die Anzahl der einzuschaltenden Maschinen.
  5. Legen Sie unter Spitzenzeiten die Zeiträume für Spitzen- und Nebenzeiten für jeden Tag fest.
  6. Stellen Sie die Energiestatustimer für Spitzen- und Nebenzeiten an Werktagen ein: Geben Sie für Während Spitzenzeiten > Wenn getrennt die Verzögerung in Minuten ein, nach der getrennte Maschinen in der Bereitstellungsgruppe angehalten werden sollen, und klicken Sie auf "Anhalten". Geben Sie für Während Nicht-Spitzenzeiten > Wenn getrennt die Verzögerung in Minuten ein, nach der abgemeldete Maschinen in der Bereitstellungsgruppe heruntergefahren werden, und klicken Sie auf Herunterfahren. Dieser Timer ist für Bereitstellungsgruppen mit zufälligen Maschinen nicht verfügbar.
  7. Wählen Sie im Dropdownmenü "Energieverwaltung für Maschinen" die Option Wochenende aus und konfigurieren Sie die Spitzenzeiten und Energiestatustimer für Wochenenden.
  8. Klicken Sie auf OK oder Übernehmen.

Verwenden Sie das SDK für Folgendes:

  • Herunterfahren anstelle von Anhalten von Maschinen basierend auf Energiestatustimern, oder wenn Timer auf Abmeldungen anstatt von Verbindungstrennungen reagieren sollen
  • Ändern der Standardeinstellungen für Werktage und Wochenende

Erstellen eines Neustartzeitplans

Über einen Neustartzeitplan wird der regelmäßige Neustart aller Maschinen in einer Bereitstellungsgruppe festgelegt.

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und dann im Aktionsbereich Bereitstellungsgruppe bearbeiten.
  3. Wenn Sie nicht möchten, dass die Maschinen in der Bereitstellungsgruppe automatisch neu gestartet werden, wählen Sie auf der Seite Neustartzeitplan das Optionsfeld Nein und fahren Sie mit dem letzten Schritt dieses Verfahrens fort. Es wird kein Neustartzeitplan bzw. keine Rolloutstrategie konfiguriert. Wenn Sie zuvor einen Zeitplan konfiguriert hatten, wird er durch diese Auswahl aufgehoben.
  4.  Sollen die Maschinen in der Bereitstellungsgruppe automatisch neu gestartet werden, wählen Sie das Optionsfeld Ja.
  5. Wählen Sie für Neustartintervall die Option Täglich oder den Wochentag, an dem der Neustart durchgeführt werden soll.
  6. Wählen Sie für Neustart beginnen um die Tageszeit, zu der der Neustart beginnen soll.
  7. Wählen Sie unter Neustartdauer aus, ob alle Maschinen gleichzeitig gestartet werden sollen oder geben Sie die Gesamtzeitdauer zum Beginnen des Neustarts an. Ein interner Algorithmus bestimmt, wann welche Maschine während dieses Zeitraums neu gestartet wird.
  8. Wählen Sie in der Dropdownliste Benachrichtigung aus, ob auf den betroffenen Maschinen eine Meldung angezeigt werden soll, bevor der Neustart beginnt. In der Standardeinstellung wird keine Meldung angezeigt. Wenn Sie festlegen, dass 15 Minuten vor dem Neustart eine Meldung angezeigt wird, können Sie in der Dropdownliste Benachrichtigung erneut senden vorgeben, dass die Meldung alle fünf Minuten nach Erstanzeige wiederholt werden soll. Standardmäßig wird die Meldung nicht wiederholt angezeigt. 
  9. Geben Sie im Feld Benachrichtigung den Text der Meldung ein (es gibt keinen Standardtext). Wenn die Meldung die Zeit in Minuten bis zum Neustart enthalten soll, verwenden Sie die Variable %m% (z. B. "Achtung: Der Computer wird in %m% Minuten automatisch neu gestartet.") Wenn Sie die Benachrichtigung wiederholen lassen und die Variable "%m%" verwenden, wird die Zeitangabe bei jeder Wiederholung um fünf Minuten verringert. Sofern Sie keinen gleichzeitigen Neustart aller Maschinen festgelegt haben, wird die Meldung auf jeder Maschine in der Bereitstellungsgruppe zu der von dem internen Algorithmus berechneten Zeit angezeigt.
  10. Klicken Sie auf OK oder Übernehmen.

Sie können kein automatisiertes Einschalten oder Herunterfahren über Studio durchführen, sondern nur Neustarts.

Unterbinden der Benutzerverbindung mit Maschinen (Wartungsmodus)

Wenn Sie vorübergehend verhindern möchten, dass neue Verbindungen mit Maschinen hergestellt werden, können Sie den Wartungsmodus für eine oder alle Maschinen in einer Bereitstellungsgruppe aktivieren. Das ist beispielsweise vor dem Anwenden von Patches oder der Verwendung von Verwaltungstools nützlich.

  • Wenn sich eine Serverbetriebssystemmaschine im Wartungsmodus befindet, können Benutzer eine Verbindung mit vorhandenen Sitzungen herstellen, aber keine neuen Sitzungen starten.
  •  Bei einer Desktopbetriebssystemmaschine (oder einem Computer mit Remote-PC-Zugriff) im Wartungsmodus können Benutzer keine Verbindung herstellen. Aktuelle Verbindungen bleiben bis zur Trennung oder Abmeldung erhalten.

Wartungsmodus ein- oder ausschalten:

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich "Bereitstellungsgruppen" aus.
  2. Wählen Sie eine Gruppe aus.
  3. Zum Aktivieren des Wartungsmodus für alle Maschinen in der Bereitstellungsgruppe wählen Sie im Aktionsbereich "Wartungsmodus einschalten". Zum Aktivieren des Wartungsmodus für einzelne Maschinen wählen Sie im Aktionsbereich "Maschinen anzeigen". Wählen Sie eine Maschine aus und wählen Sie dann im Aktionsbereich "Wartungsmodus einschalten".
  4. Zum Deaktivieren des Wartungsmodus für eine oder alle Maschinen in einer Bereitstellungsgruppe befolgen Sie die o. g. Anweisungen oben unter Auswahl der Option "Wartungsmodus ausschalten" im Aktionsbereich.

Einstellungen für Windows-Remotedesktopverbindungen wirken sich auch darauf aus, ob eine Serverbetriebssystemmaschine im Wartungsmodus ist. Der Wartungsmodus ist in folgenden Fällen aktiviert:

  • Der Wartungsmodus wurde wie oben beschrieben aktiviert.
  • Die Remotedesktopverbindung wurde auf Keine Verbindung mit diesem Computer zulassen festgelegt.
  • Die Remotedesktopverbindung wurde auf Keine Verbindung mit diesem Computer zulassen festgelegt und für den Anmeldemodus der Remotehostkonfiguration wurde Neue Verbindungen zulassen, doch neue Anmeldungen verhindern oder Neue Verbindungen zulassen, doch Neuanmeldungen bis zum Neustart des Servers verweigern gewählt.

Sie können auch den Wartungsmodus für eine Verbindung ein- und ausschalten, was sich auf die Maschine auswirkt, die die Verbindung verwendet, oder für einen Maschinenkatalog, was sich auf alle Maschinen in diesem auswirkt.

Ändern der Maschinen-Benutzer-Zuweisung

Sie können die Zuweisungen von Desktopbetriebssystemmaschinen, nicht aber die von Serverbetriebssystemmaschinen oder Maschinen, die mit Provisioning Services erstellt wurden, ändern.

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen.
  2. Wählen Sie eine Gruppe aus.
  3. Zum Ändern der Zuweisung mehrerer Maschinen wählen Sie im Aktionsbereich Bereitstellungsgruppe bearbeiten. Wählen Sie auf der Seite Maschinenzuteilung die Maschinen aus und geben Sie die neuen Benutzer an. Klicken Sie auf OK oder Anwenden.
  4. Zum Ändern der Zuweisung einer Maschine wählen Sie im Aktionsbereich Maschinen anzeigen. Wählen Sie die Maschine und dann im Aktionsbereich Benutzer ändern. Fügen Sie einen Benutzer hinzu oder entfernen Sie den Benutzer.

Ändern der maximalen Anzahl Maschinen pro Benutzer

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und dann im Aktionsbereich Bereitstellungsgruppe bearbeiten.
  3. Legen Sie auf der Seite Benutzereinstellungen (bzw. Grundeinstellungen) einen Wert für "Desktops pro Benutzer" fest.
  4. Klicken Sie auf OK oder Übernehmen.

Lastverwaltung

Die Lastverwaltung ist nur bei Serverbetriebssystemmaschinen möglich.

Bei der Lastverwaltung wird die Serverlast gemessen und festgelegt, welcher Server unter den aktuellen Umgebungsbedingungen auszuwählen ist. Diese Auswahl basiert auf folgenden Faktoren:

Wartungsmodusstatus des Servers: Eine Serverbetriebssystemmaschine wird nur für den Lastausgleich berücksichtigt, wenn der Wartungsmodus für sie deaktiviert ist.

Serverlastindex: bestimmt, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Server, der Serverbetriebssystemmaschinen bereitstellt, Verbindungen erhält. Der Index basiert auf einer Kombination von Lastauswertungskriterien: Anzahl der Sitzungen sowie Einstellungen für Leistungswerte (z. B. CPU-, Datenträger- und Speichernutzung). Die die Lastauswertungskriterien werden in den Richtlinieneinstellungen für die Lastverwaltung festgelegt.

Sie können den Lastindex in Director, über die Suche in Studio und im SDK überwachen.

In Studio ist die Serverlastindexspalte standardmäßig ausgeblendet. Zum Anzeigen der Spalte wählen Sie eine Maschine, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Spaltenüberschrift und wählen Sie "Spalte auswählen". Klicken Sie in der Kategorie "Maschine" auf Serverlastindex.

Verwenden Sie im SDK das Cmdlet Get-BrokerMachine. Weitere Informationen finden Sie unter CTX202150.

Ein Serverlastindex von 10.000 bedeutet, dass der Server voll ausgelastet ist. Wenn keine anderen Server verfügbar sind, erhalten die Benutzer beim Starten einer Sitzung u. U. eine Meldung, dass der Desktop oder die Anwendung zurzeit nicht verfügbar ist.

Richtlinieneinstellung "Toleranzwert für gleichzeitige Anmeldungen": maximale Anzahl gleichzeitiger Serveranmeldeanforderungen. (Diese Einstellung entspricht der Lastdrosselung in XenApp-Versionen vor 7.5.)

Wenn alle Server den Toleranzwert für gleichzeitige Anmeldungen erreichen oder überschreiten, wird die nächste Anmeldeanforderung dem Server mit der niedrigsten Anzahl ausstehender Anmeldungen zugewiesen. Wenn mehrere Server diese Kriterien erfüllen, wird der Server mit dem niedrigsten Lastindex ausgewählt.

Entfernen von Maschinen aus Bereitstellungsgruppen

Beim Entfernen einer Maschine wird diese aus der Bereitstellungsgruppe gelöscht, jedoch nicht aus dem Maschinenkatalog, den die Bereitstellungsgruppe verwendet. Die Maschine steht daher für Zuweisungen zu anderen Bereitstellungsgruppen zur Verfügung.

Maschinen müssen heruntergefahren werden, bevor sie entfernt werden können. Wenn Sie vorübergehend verhindern möchten, dass Benutzer eine Verbindung mit der Maschine herstellen, während Sie sie löschen, setzen Sie die Maschine in den Wartungsmodus, bevor Sie sie herunterfahren.

Wenn Sie eine Maschine einem anderen Benutzer zuweisen, denken Sie daran, dass Maschinen persönliche Daten enthalten können. Es empfiehlt sich ggf. ein Reimaging der Maschine.

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und wählen Sie dann im Aktionsbereich Maschinen anzeigen.
  3. Stellen Sie sicher, dass die Maschine heruntergefahren ist.
  4. Wählen Sie im Aktionsbereich Aus Bereitstellungsgruppe entfernen.

Einschränken des Zugriffs auf Maschinen

Alle Änderungen zum Einschränken des Zugriffs auf Maschinen in einer Bereitstellungsgruppe haben Vorrang vor zuvor durchgeführten Einstellungen, unabhängig von der verwendeten Methode. Sie haben folgende Möglichkeiten:

Einschränken des Zugriffs für Administratoren über Geltungsbereiche für die delegierte Administration. Sie können einen Geltungsbereich erstellen und zuweisen, in dem Administratoren auf alle Anwendungen zugreifen können, und einen zweiten Geltungsbereich, der nur den Zugriff auf spezifische Anwendungen zulässt. Weitere Informationen finden Sie im Artikel Delegierte Administration.

Einschränken des Zugriffs für Benutzer über SmartAccess-Richtlinienausdrücke, mit denen über NetScaler Gateway hergestellte Benutzerverbindungen gefiltert werden.

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und dann im Aktionsbereich Bereitstellungsgruppe bearbeiten.
  3. Wählen Sie auf der Seite "Zugriffsrichtlinie" Über NetScaler Gateway hergestellte Verbindungen.
  4. Wenn Sie nur einen Teil dieser Verbindungen auswählen möchten, wählen Sie Verbindungen, auf die mindestens einer der folgenden Filter zutrifft. Legen Sie dann die NetScaler Gateway-Site fest und fügen Sie SmartAccess-Richtlinienausdrücke für zulässige Benutzerzugriffsszenarios hinzu, bzw. bearbeiten oder löschen Sie diese. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu NetScaler Gateway.
  5. Klicken Sie auf OK oder Übernehmen.

Einschränken des Zugriffs für Benutzer über Ausschlussfilter für mit dem SDK festgelegte Zugriffsrichtlinien. Zugriffsrichtlinien werden auf Bereitstellungsgruppen angewendet, um Verbindungen genauer zu definieren. Sie können beispielsweise den Maschinenzugriff für eine Untergruppe von Benutzern einschränken und zulässige Benutzergeräte festlegen. Mit Ausschlussfiltern können Zugriffsrichtlinien weiter angepasst werden. Aus Sicherheitsgründen können Sie beispielsweise den Zugriff für eine Untergruppe der Benutzer oder Geräte verweigern. Ausschlussfilter sind in der Standardeinstellung deaktiviert.

Wenn Sie beispielsweise den Zugriff von einem Lernlabor im Subnetz des Unternehmensnetzwerks auf eine spezifische Bereitstellungsgruppe verhindern möchten, unabhängig davon, wer die Maschinen im Labor nutzt, verwenden Sie folgenden Befehl: Set-BrokerAccessPolicy -Name VPDesktops_Direct -ExcludedClientIPFilterEnabled $True -

Sie können das Sternchen (*) als Platzhalter für alle Tags, die mit dem gleichen Richtlinienausdruck beginnen, verwenden. Wenn Sie beispielsweise auf einer Maschine das Tag "VPDesktops_Direct" hinzufügen und auf einer anderen das Tag "VPDesktops_Test", wird der Filter durch Festlegen des Tags auf "VPDesktops_*" im Skript "Set-BrokerAccessPolicy" auf beide Maschinen angewendet.

Aktualisieren einer Maschine

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen.
  2. Wählen Sie eine Gruppe und dann im Aktionsbereich Maschinen anzeigen.
  3. Wählen Sie eine Maschine und dann im Aktionsbereich Maschinen aktualisieren.

Zum Auswählen eines anderen Masterimages wählen Sie Masterimage und dann einen Snapshot.

Zum Anwenden der Änderungen und Benachrichtigen der Benutzer der Maschine wählen Sie Rolloutbenachrichtigung für Endbenutzer. Legen Sie anschließend Folgendes fest: ob die Aktualisierung des Masterimages sofort oder beim nächsten Neustart erfolgen soll, die Neustartverteilung (Gesamtzeit des Beginns der Aktualisierung aller Maschinen in der Gruppe) und ob Benutzer über den Neustart benachrichtigt werden sollen sowie die entsprechende Meldung.