Product Documentation

Verwaltung

Feb 29, 2016

Die Verwaltung einer XenApp- oder XenDesktop-Site hat vielfältige Aspekte.

Lizenzierung

Eine gültige Verbindung mit dem Citrix Lizenzserver ist zum Erstellen einer Site erforderlich. Anschließend können Sie Aufgaben wie das Hinzufügen von Lizenzen, das Ändern von Lizenztyp oder -modell und das Verwalten von Lizenzadministratoren über Studio erledigen. Über Studio können Sie auch auf die License Administration Console zugreifen.

Zonen

In geografisch verteilten Bereitstellungen führen Sie Anwendungen und Desktops mithilfe von Zonen näher am Benutzer, um die Leistung zu verbessern. Beim Installieren und Konfigurieren einer Site sind alle Controller, Maschinenkataloge und Hostverbindungen in der primären Zone. Später können Sie mit Studio Satellitenzonen für diese Elemente erstellen. Wenn Sie mehrere Zonen haben, können Sie angeben, in welcher Zone neu erstellte Maschinenkataloge, Hostverbindungen und Controller hinzugefügt werden sollen. Sie können Elemente auch zwischen Zonen verschieben.

Verbindungen und Ressourcen

Wenn die Maschinen, über die Anwendungen und Desktops für Benutzer bereitgestellt werden, von einem Hypervisor oder Clouddienst gehostet werden, richten Sie die erste Verbindung beim Erstellen einer Site mit dem Hypervisor bzw. Clouddienst ein. Die Speicher- und Netzwerkdetails dieser Verbindung sind ihre Ressourcen. Später können Sie die Verbindung und ihre Ressourcen ändern und neue Verbindungen erstellen. Sie können auch die Maschinen verwalten, die eine konfigurierte Verbindung verwenden.

Verbindungsleasing

Das Verbindungsleasing ergänzt die bewährten Methoden zur hohen Verfügbarkeit bei SQL Server, da es Benutzern die Wiederverbindung mit den zuletzt verwendeten Anwendungen und Desktops ermöglicht, selbst wenn die Sitedatenbank nicht verfügbar ist. Das Verbindungsleasing kann zwar die Verbindungsresilienz und die Produktivität der Benutzer verbessern, in diesem Artikel werden jedoch Überlegungen im Hinblick auf Verfügbarkeit, Betrieb und Leistung anderer Funktionen für Controller mit geleaster Verbindung behandelt.

Virtuelle IP-Adressen und virtuelles Loopback

Die Microsoft virtuelle IP-Adresse stellt einer veröffentlichten Anwendung eine eindeutige dynamisch zugeordnete IP-Adresse für jede Sitzung bereit. Mit dem Citrix Feature des virtuellen Loopbacks können Sie Anwendungen, die mit dem lokalen Host (localhost) kommunizieren (normalerweise 127.0.0.1), so konfigurieren, dass sie eine eindeutige virtuelle Loopbackadresse im Bereich des lokalen Hosts verwenden (127.*).

Delivery Controller

Bevor ein VDA die Bereitstellung von Anwendungen und Desktops unterstützen kann, muss er bei einem Controller zum Aufbau der Kommunikation registriert werden. Controlleradressen können bei der Installation eines VDAs, über Citrix Richtlinieneinstellungen oder Registrierungseinstellungen und auf andere Weise angegeben werden. Es ist wichtig, dass die VDAs beim Hinzufügen, Verschieben und Entfernen von Controllern immer aktualisierte Informationen erhalten.  In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie und wann VDAs registriert werden, wie die Controllerinformationen aktualisiert werden und wie Controller hinzugefügt, verschoben und entfernt werden.

Sitzungen

Das Erhalten der Sitzungsaktivität ist wichtig, um eine optimale Benutzererfahrung zu gewährleisten. Mit diversen Features können Sie die Sitzungszuverlässigkeit optimieren und damit das Risiko von Problemen, Ausfallzeiten und Produktivitätsverlusten verringern.

  • Sitzungszuverlässigkeit
  • Automatische Wiederverbindung von Clients
  • ICA-Keep-Alive
  • Workspace Control
  • Sitzungsroaming

Durchführung einer Suche in Studio

Zum Anzeigen von Informationen zu Maschinen, Sitzungen, Maschinenkatalogen, Anwendungen und Bereitstellungsgruppen in Studio steht ein flexibles Suchfeature zur Verfügung.

IPv4/ipv6

Dieses Release von XenApp und XenDesktop unterstützt reines IPv4, reines IPv6a und Bereitstellungen mit dualem Stapel, bei denen überlappende IPv4- und IPv6-Netzwerke verwendet werden. In diesem Abschnitt werden solche Bereitstellungen beschrieben. Außerdem werden die Citrix Richtlinieneinstellungen vorgestellt, mit denen die Verwendung von IPv4 bzw. IPv6 gesteuert wird.

Clientordnerumleitung

Durch die Clientordnerumleitung ändert sich der Zugriff auf clientseitige Dateien bei der hostseitigen Sitzung. Wird auf dem Server nur die Clientlaufwerkzuordnung aktiviert, werden die clientseitigen vollständigen Volumes den Sitzungen automatisch als UNC-Link (Universal Naming Convention) zugeordnet. Wenn Sie die Clientordnerumleitung auf dem Server aktivieren und der Benutzer sie auf dem Windows-Desktopgerät konfiguriert, wird der Teil des vom lokalen Benutzer angegebenen lokalen Volumes umgeleitet.

Benutzerprofile

Standardmäßig wird die Citrix Profilverwaltung automatisch zusammen mit einem VDA installiert. Wenn Sie diese Lösung verwenden, lesen Sie diesen Artikel mit allgemeinen Hinweisen und die Dokumentation zur Profilverwaltung mit umfassenden Informationen.