Arbeitslastenausgleich — Grundkonzepte

Der Workload Balancing erfasst Daten für die Ressourcenleistung auf virtuellen Maschinen und physischen Hosts. Diese Daten werden zusammen mit den von Ihnen festgelegten Voreinstellungen verwendet, um Optimierungs- und Platzierungsempfehlungen bereitzustellen. Der Workload Balancing speichert Leistungsdaten in einer internen Datenbank: Je länger der Workload Balancing ausgeführt wird, desto besser werden die Empfehlungen.

Workload Balancing empfiehlt, Arbeitslasten virtueller Computer über einen Pool zu verschieben, um die maximale Effizienz zu erzielen, d. h. je nach Ihren Zielen Leistung oder Dichte. In einem Workload Balancing-Kontext:

  • Leistung bezieht sich auf die Nutzung physischer Ressourcen auf einem Host (z. B. CPU-, Arbeitsspeicher-, Netzwerk- und Festplattenauslastung auf einem Host). Wenn Sie den Workload Balancing so einstellen, dass die Leistung maximiert wird, empfiehlt es sich, virtuelle Maschinen zu platzieren, um sicherzustellen, dass die maximale Menge an Ressourcen für jede virtuelle Maschine verfügbar ist.
  • DieDichte bezieht sich auf die Anzahl der virtuellen Maschinen auf einem Host. Wenn Sie den Workload Balancing so einstellen, dass die Dichte maximiert wird, empfiehlt es sich, virtuelle Maschinen auf möglichst wenigen Hosts zu platzieren und gleichzeitig eine ausreichende Rechenleistung zu gewährleisten, sodass Sie die Anzahl der in einem Pool eingeschalteten Hosts reduzieren können.

Mit dem Workload Balancing können Sie Einstellungen für Platzierung (Leistung oder Dichte), Energieverwaltung, Automatisierung, Metrikgewichtung und Leistungsschwellenwerte ändern.

Der Arbeitslastenausgleich steht nicht in Konflikt mit den Einstellungen für hohe Verfügbarkeit; die Einstellungen für hohe Verfügbarkeit haben immer Vorrang.

Arbeitslastenausgleich — Grundkonzepte