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Geräterichtlinie zum Steuern von Betriebssystemupdates

27. April 2018

Mit der Geräterichtlinie “OS-Updates steuern” können Sie Folgendes bereitstellen:

  • Die aktuellen Betriebssystemupdates auf betreuten iOS-Geräten.

    Bei Geräten mit iOS 10.3 oder höher funktioniert die Richtlinie zum Steuern von Betriebssystemupdates auf betreuten Geräten. Bei Geräten mit einer Version vor iOS 10.3 funktioniert die Richtlinie zum Steuern von Betriebssystemupdates auf Geräten, die betreut und über das DEP registriert sind.

  • Die neuesten Betriebssystem- und App-Updates für DEP-registrierte macOS-Geräte, auf denen macOS 10.11.5 und höher ausgeführt wird.

  • Die aktuellen Betriebssystemupdates auf betreuten Samsung SAFE-Geräten.

    Bei Samsung SAFE-Geräten sendet XenMobile die Richtlinie zum Steuern von Betriebssystemupdates an Secure Hub, von wo die Richtlinie dann auf das Gerät angewendet wird. Auf der Seite Verwalten > Geräte wird angezeigt, wann XenMobile Server die Richtlinie sendet und wenn das Gerät die Richtlinie erhält.

  • Die aktuellen Betriebssystemupdates auf betreuten Windows 10 Desktop- und Tablet-Geräten.

    Sie können über die Richtlinie zum Steuern von Betriebssystemupdates auch Einstellungen für die Übermittlungsoptimierung für Desktops und Tablets mit Windows 10 Version 1607 verwalten. Die Übermittlungsoptimierung ist ein Peer-to-Peer-Clientupdatedienst von Microsoft für Windows 10-Updates. Zweck der Übermittlungsoptimierung ist die Reduzierung der bei Updates verwendeten Bandbreite. Die Reduzierung der Bandbreite wird erreicht, indem der Downloadtask auf mehrere Geräte verteilt wird. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft-Artikel Configure Delivery Optimization for Windows 10 updates.

  • Die aktuellen Betriebssystemupdates auf verwalteten Android for Work-Geräte (Android 7.0 und höher).
  • Die aktuellen Betriebssystemupdates auf betreuten Chrome OS-Geräten.
  • Die angegebene Betriebssystemupdatedatei für Citrix Ready Workspace Hub-Geräte.

Zum Hinzufügen oder Konfigurieren dieser Richtlinie gehen Sie zu Konfigurieren > Geräterichtlinien. Weitere Informationen finden Sie unter Geräterichtlinien.

iOS-Einstellungen

Bild des Konfigurationsbildschirms für Geräterichtlinien

  • OS-Updateoptionen: Durch beide Optionen werden die aktuellen Updates auf betreute Geräte gemäß der Einstellung OS-Updatehäufigkeit heruntergeladen. Der Benutzer wird zum Installieren von Updates aufgefordert. Die Aufforderung wird nach dem Entsperren des Geräts angezeigt.
  • OS-Updatehäufigkeit: legt fest, wie häufig XenMobile das Gerätebetriebssystem überprüft und aktualisiert. Die Standardeinstellung ist 7 Tage.

macOS-Einstellungen

Bild des Konfigurationsbildschirms für Geräterichtlinien

  • OS-Updateoptionen: Durch beide Optionen werden die aktuellen macOS-Updates gemäß der Einstellung OS-Updatehäufigkeit heruntergeladen. Sie können wählen, ob die Updates installiert werden oder ob der Benutzer nur benachrichtigt wird, dass Updates verfügbar sind.
  • OS-Updatehäufigkeit: legt fest, wie häufig XenMobile das Gerätebetriebssystem überprüft und aktualisiert. Die Standardeinstellung ist 7 Tage.

Statusabfragen für iOS- und macOS-Update-Aktionen

Unter iOS und macOS stellt XenMobile die Richtlinie zum Steuern von Betriebssystemupdates nicht auf Geräten bereit. Stattdessen werden über die Richtlinie folgende MDM-Befehle an Geräte gesendet:

  • OS-Updatescan planen: Das Gerät wird aufgefordert, im Hintergrund nach Betriebssystemupdates zu suchen. (optional für iOS)
  • Verfügbares OS-Update: Eine Liste verfügbarer Betriebssystemupdates wird vom Gerät abgerufen.
  • OS Update planen: Das Gerät wird zum Durchführen von macOS-Updates, App-Updates oder beidem aufgefordert. Das Gerätebetriebssystem legt damit selbst fest, wann Betriebssystem- und App-Updates heruntergeladen und installiert werden.

Auf der Seite Verwalten > Geräte > Gerätedetails wird der Status geplanter und verfügbarer OS-Updatescans und geplanter macOS- und App-Updates angezeigt.

Abbildung der Bildschirms "Gerätedetails"

Weitere Informationen zum Status der Updateaktionen finden Sie auf der Seite Verwalten > Geräte > Gerätedetails (Bereitstellungsgruppen).

Abbildung der Bildschirms "Gerätedetails"

Weitere Informationen, z. B. verfügbare Betriebssystemupdates und Angaben zum letzten Installationsversuch, finden Sie auf der Seite Verwalten > Geräte > Gerätedetails (Eigenschaften).

Abbildung der Bildschirms "Gerätedetails"

Abbildung der Bildschirms "Gerätedetails"

Samsung SAFE-Einstellungen

Mit Samsung Enterprise FOTA (E-FOTA) können Sie festlegen, wann Geräte aktualisiert werden und welche Firmwareversion verwendet werden soll. Verwenden von E-FOTA:

  1. Erstellen Sie eine Geräterichtlinie für Samsung-MDM-Lizenzschlüssel mit den Schlüsseln und Lizenzinformationen, die Sie von Samsung erhalten haben. Weitere Informationen finden Sie unter Geräterichtlinie für Samsung MDM-Lizenzschlüssel.
  2. Erstellen Sie eine Geräterichtlinie zum Steuern von Betriebssystemupdates, um Enterprise FOTA zu aktivieren.

    Bild des Konfigurationsbildschirms für Geräterichtlinien

    • Enterprise FOTA: Wählen Sie Ein.
    • Enterprise FOTA-Lizenzschlüssel: Wählen Sie den Namen der Samsung MDM-Lizenzschlüsselrichtlinie aus.

Windows-Desktop-/Tablet-Einstellungen

Bild des Konfigurationsbildschirms für Geräterichtlinien

  • Modus für Nutzungszeit auswählen: Wählen Sie einen Modus zum Festlegen der Nutzungszeit für die Durchführung von Betriebssystemupdates. Die Nutzungszeit kann als Zeitraum in Stunden oder durch Angabe der Start- und Endzeit konfiguriert werden. Nach Auswahl des Modus werden weitere Einstellungen angezeigt: Zeitraum für Nutzungszeit angeben oder Beginn der Nutzungszeit und Ende der Nutzungszeit. Bei Auswahl von Nicht konfiguriert können Betriebssystemupdates jederzeit durchgeführt werden. Der Standardwert ist Nicht konfiguriert.
  • Verhalten bei automatischen Updates: Konfiguriert das Download-, Installations- und Neustartverhalten des Windows Update-Diensts auf Benutzergeräten. Standardeinstellung ist Autom. Installation und Neustart.
    • Benutzer vor dem Download des Updates benachrichtigen: Windows benachrichtigt die Benutzer, wenn Updates verfügbar sind. Updates werden nicht automatisch heruntergeladen und installiert. Die Benutzer müssen den Download und die Installation initiieren.
    • Autom. Installation und Benachrichtigung, um den Geräteneustart zu planen: In Netzwerken ohne Datenlimit lädt Windows Updates automatisch herunter. Windows installiert Updates während der automatischen Wartung, wenn das Gerät nicht verwendet wird und nicht im Akkubetrieb läuft. Wenn die automatische Wartung zwei Tage lang keine Updates installieren kann, installiert Windows Update die Updates sofort. Wenn die Installation einen Neustart erfordert, fordert Windows den Benutzer auf, die Neustartzeit zu planen. Der Benutzer kann den Neustart für einen Zeitraum von bis zu sieben Tagen planen. Nach sieben Tagen erzwingt Windows das Neustarten des Geräts. Wenn Benutzer den Zeitpunkt des Neustarts selbst wählen können, wird das Risiko versehentlicher Datenverluste durch Apps reduziert, die beim Neustart nicht ordnungsgemäß heruntergefahren werden.
    • Autom. Installation und Neustart: Dies ist die Standardeinstellung. In Netzwerken ohne Datenlimit lädt Windows Updates automatisch herunter. Windows installiert Updates während der automatischen Wartung, wenn das Gerät nicht verwendet wird und nicht im Akkubetrieb läuft. Wenn die automatische Wartung zwei Tage lang keine Updates installieren kann, installiert Windows Update die Updates sofort. Wenn die Installation einen Neustart erfordert, startet Windows das Gerät automatisch neu, wenn es inaktiv ist.
    • Autom. Installation und Neustart zu einem bestimmten Zeitpunkt: Wenn Sie diese Option auswählen, werden weitere Einstellungen angezeigt, sodass Sie Tag und Uhrzeit angeben können. Die Standardeinstellung ist täglich um 3 Uhr. Die automatische Installation erfolgt zur angegebenen Zeit und der Geräteneustart 15 Minuten später. Wenn Windows zum Neustart bereit ist kann ein zu diesem Zeitpunkt angemeldeter Benutzer den 15-minütigen Countdown unterbrechen, um den Neustart zu verzögern.
    • Autom. Installation und Neustart ohne Endbenutzerbeteiligung: In Netzwerken ohne Datenlimit lädt Windows Updates automatisch herunter. Windows installiert Updates während der automatischen Wartung, wenn das Gerät nicht verwendet wird und nicht im Akkubetrieb läuft. Wenn die automatische Wartung zwei Tage lang keine Updates installieren kann, installiert Windows Update die Updates sofort. Wenn die Installation einen Neustart erfordert, startet Windows das Gerät automatisch neu, wenn es inaktiv ist. Mit dieser Option wird auch das Benutzer-Bedienpanel auf schreibgeschützt festgelegt.
    • Automatische Updates deaktivieren: deaktiviert die automatischen Windows-Updates auf dem Gerät.
  • Auf App-Updates von Microsoft Update scannen: gibt an, ob Windows Updates für andere Microsoft-Apps vom Microsoft Update-Dienst akzeptiert. Der Standardwert ist Nicht konfiguriert.
    • Nicht konfiguriert: Verwenden Sie diese Einstellung, wenn Sie das Verhalten nicht konfigurieren möchten. Windows ändert die zugehörige Benutzeroberfläche auf Benutzergeräten nicht. Die Benutzer können Updates für andere Microsoft-Apps akzeptieren oder ablehnen.
    • Ja: Windows ermöglicht die Installation von App-Updates über den Windows Update-Dienst. Die Einstellung auf dem Benutzergerät ist inaktiv, sodass der Benutzer sie nicht ändern kann.
    • Nein: Windows ermöglicht die Installation von App-Updates über den Windows Update-Dienst nicht. Die Einstellung auf dem Benutzergerät ist inaktiv, sodass der Benutzer sie nicht ändern kann.
  • Updates-Branch angeben: gibt an, welcher Windows Update-Branch für Updates verwendet werden soll. Der Standardwert ist Nicht konfiguriert.
    • Nicht konfiguriert: Verwenden Sie diese Einstellung, wenn Sie das Verhalten nicht konfigurieren möchten. Windows ändert die zugehörige Benutzeroberfläche auf Benutzergeräten nicht. Die Benutzer können einen Windows Update-Branch auswählen.
    • Current Branch: Windows empfängt Updates vom Current Branch. Die Einstellung auf dem Benutzergerät ist inaktiv, sodass der Benutzer sie nicht ändern kann.
    • Current Branch for Business: Windows empfängt Updates vom Current Business Branch. Die Einstellung auf dem Benutzergerät ist inaktiv, sodass der Benutzer sie nicht ändern kann.
  • Anzahl der Tage konfigurieren, die Featureupdates zurückgestellt werden können: Mit Ein werden Featureupdates von Windows um die angegebene Anzahl von Tagen verzögert und der Benutzer kann die Einstellung nicht ändern. Wenn Aus, kann der Benutzer den Zeitraum der Verschiebung von Featureupdates ändern. Der Standardwert ist Aus.
  • Anzahl der Tage konfigurieren, die Qualitätsupdates zurückgestellt werden können: Mit Ein werden Qualitätsupdates von Windows um die angegebene Anzahl von Tagen verzögert und der Benutzer kann die Einstellung nicht ändern. Wenn Aus, kann der Benutzer den Zeitraum der Verschiebung von Qualitätsupdates ändern. Der Standardwert ist Aus.
  • Qualitätsupdates zurückstellen: gibt an, ob Qualitätsupdates 35 Tage lang zurückgestellt werden sollen. Der Standardwert ist Nicht konfiguriert.
    • Nicht konfiguriert: Verwenden Sie diese Einstellung, wenn Sie das Verhalten nicht konfigurieren möchten. Windows ändert die zugehörige Benutzeroberfläche auf Benutzergeräten nicht. Die Benutzer können Qualitätsupdates für 35 Tage zurückstellen.
    • Ja: Windows stellt die Installation von Qualitätsupdates aus dem Windows Update-Dienst 35 Tage zurück. Die Einstellung auf dem Benutzergerät ist inaktiv, sodass der Benutzer sie nicht ändern kann.
    • Nein: Windows stellt die Installation von Qualitätsupdates aus dem Windows Update-Dienst nicht zurück. Die Einstellung auf dem Benutzergerät ist inaktiv, sodass der Benutzer sie nicht ändern kann.
  • Nur Updates entsprechend Genehmigungsliste zulassen: gibt an, ob nur die Updates installiert werden sollen, die von einem MDM-Server genehmigt wurden. XenMobile Server unterstützt derzeit keine Konfiguration einer Liste genehmigter Updates. Der Standardwert ist Nicht konfiguriert.
    • Nicht konfiguriert: Verwenden Sie diese Einstellung, wenn Sie das Verhalten nicht konfigurieren möchten. Windows ändert die zugehörige Benutzeroberfläche auf Benutzergeräten nicht. Die Benutzer können auswählen, welche Updates zulässig sind.
    • Ja, nur genehmigte Updates installieren: Es werden nur genehmigte Updates installiert.
    • Nein, alle anwendbaren Updates installieren: ermöglicht die Installation aller anwendbaren Updates.
  • Internen Updateserver verwenden: gibt an, ob Updates über den Windows Update-Dienst oder einen internen Updateserver über Windows Server Update Services (WSUS) abgerufen werden sollen. Bei Auswahl von Aus wird der Windows Update-Dienst verwendet. Bei Auswahl von Ein stellen Geräte eine Verbindung zum angegebenen WSUS-Server her, um Updates zu erhalten. Der Standardwert ist Aus.
    • Updates akzeptieren, die von anderen Entitäten als Microsoft signiert sind: gibt an, ob Updates akzeptiert werden sollen, die von Drittanbieterentitäten signiert wurden. Das Feature erfordert, dass das Gerät dem Drittanbieterzertifikat vertraut. Der Standardwert ist Aus.
    • Verbindung zum Microsoft Updatedienst zulassen: ermöglicht eine regelmäßige Verbindung zwischen Windows Update auf dem Gerät und dem Microsoft Updatedienst, selbst wenn das Gerät so konfiguriert ist, dass Updates von einem WSUS-Server abgerufen werden. Die Standardeinstellung ist Ein.
    • WSUS-Server: Geben Sie die Server-URL für den WSUS-Server ein.
    • Alternativer Intranetserver zum Hosten von Updates: Geben Sie die URL eines alternativen Intranetservers zum Hosten von Updates und Empfang von Berichtsinformationen an.
  • Übermittlungsoptimierung konfigurieren: gibt an, ob die Übermittlungsoptimierung für Windows 10-Updates verwendet werden soll. Der Standardwert ist Aus.
  • Cachegröße: die maximale Größe des Cache für die Übermittlungsoptimierung. Ein Wert von 0 bedeutet eine unbegrenzte Cachegröße. Der Standardwert ist 10 GB.
  • VPN-Peercaching zulassen: gibt an, ob Geräte, die über VPN mit dem Domänennetzwerk verbunden sind, am Peercaching teilnehmen können. Mit Ein können Geräte über ein VPN oder das Unternehmensdomänennetzwerk Updatedaten von anderen Geräten im Domänennetzwerk herunterladen oder auf diese hochladen. Der Standardwert ist Aus.
  • Downloadmethode: Die Downloadmethode, die von der Übermittlungsoptimierung zum Download von Windows-Updates, Apps und App-Updates verwendet werden kann. Standardeinstellung ist HTTP kombiniert mit Peering hinter der gleichen NA. Optionen:
    • Nur HTTP, kein Peering: deaktiviert das Peercaching, ermöglicht jedoch den Download von Inhalten von Windows Update-Servern oder WSUS-Servern (Windows Server Update Services) per Übermittlungsoptimierung.
    • HTTP kombiniert mit Peering hinter der gleichen NAT: ermöglicht das Peersharing im gleichen Netzwerk. Der Übermittlungsoptimierungs-Clouddienst sucht andere Clients, die unter Verwendung derselben öffentlichen IP-Adresse wie der Zielclient eine Verbindung mit dem Internet herstellen. Diese Clients versuchen dann, eine Verbindung mit anderen Peers im selben Netzwerk unter Verwendung der privaten Subnetz-IP herzustellen.
    • HTTP kombiniert mit Peering in einer privaten Gruppe: wählt automatisch eine Gruppe basierend auf der Site der Active Directory-Domänendienste (AD DS) des Geräts oder der Domäne, in der das Gerät authentifiziert ist. Die Auswahl gemäß AD-Standort findet unter Windows 10 Version 1607 statt. Die Auswahl gemäß Domäne findet unter Windows 10 Version 1511 statt. Das Peering erfolgt in internen Subnetzen zwischen Geräten, die zu derselben Gruppe gehören, einschließlich solchen in Remotebüros.
    • HTTP kombiniert mit Internetpeering: aktiviert Internetpeerquellen für die Übermittlungsoptimierung.
    • Einfacher Downloadmodus ohne Peering: deaktiviert den Übermittlungsoptimierungs-Clouddienst. Die Übermittlungsoptimierung wechselt automatisch in diesen Modus, wenn der Übermittlungsoptimierungs-Clouddienst nicht verfügbar oder nicht erreichbar ist oder wenn die Größe der Inhaltsdatei unter 10 MB liegt. In diesem Modus bietet die Übermittlungsoptimierung einen zuverlässigen Download ohne Peercaching.
    • Keine Übermittlungsoptimierung, sondern BITS verwenden: ermöglicht Clients die Verwendung von BranchCache. Weitere Informationen finden Sie in dem Microsoft-Artikel BranchCache.
  • Max. Downloadbandbreite: die maximale Downloadbandbreite in KBit/s. Der Standardwert ist 0 und bewirkt eine dynamische Anpassung der Bandbreite.
  • Prozentsatz der maximalen Downloadbandbreite: die maximale Downloadbandbreite, die von der Übermittlungsoptimierung für alle gleichzeitig ablaufenden Downloadaktivitäten genutzt werden kann. Der Wert ist ein Prozentsatz der verfügbaren Downloadbandbreite. Der Standardwert ist 0 und bewirkt eine dynamische Anpassung.
  • Max. Uploadbandbreite: die maximale Uploadbandbreite in KBit/s. Der Standardwert ist 0. Ein Wert von 0 bedeutet eine unbegrenzte Bandbreite.
  • Obergrenze für monatliche Upload-Daten: die maximale Datenmenge (in GB), die die Übermittlungsoptimierung in jedem Kalendermonat auf Internetpeers hochladen kann. Der Standardwert ist 20 GB. Ein Wert von 0 bedeutet unbegrenzte monatliche Uploads.

Genehmigte Updates für Windows Desktop- und Tablet-Geräte in XenMobile

Sie können festlegen, dass nur genehmigte Updates installiert werden. XenMobile verarbeitet Updates wie folgt:

  • Sicherheitsupdates wie Windows Defender-Definitionen werden automatisch genehmigt und bei der nächsten Synchronisierung installiert.
  • Bei allen übrigen Updates sendet XenMobile erst nach Ihrer Genehmigung einen Installationsbefehl an das Gerät.

Voraussetzungen

Ausschließliche Installation von genehmigten Updates

  1. Navigieren Sie zu Konfigurieren > Geräterichtlinien und öffnen Sie die Richtlinie “OS-Updates steuern”.
  2. Ändern Sie die Einstellung Nur Updates entsprechend Genehmigungsliste zulassen in Ja, nur genehmigte Updates installieren.

Genehmigen eines Updates

  1. Führen Sie in der Geräterichtlinie “OS-Updates steuern” einen Bildlauf nach unten zur Tabelle Updates verfügbar durch. XenMobile ruft die in der Tabelle aufgeführten Updates von den Geräten ab.

  2. Suchen Sie nach Updates mit einem Genehmigungsstatus von Ausstehend.

  3. Klicken Sie in die Zeile für das zu genehmigende Update und klicken Sie auf das Symbol “Bearbeiten” für diese Zeile (in der Spalte Hinzufügen).

    Bild des Konfigurationsbildschirms für Geräterichtlinien

  4. Klicken Sie zum Genehmigen des Updates auf Genehmigt und klicken Sie auf Speichern.

    Bild des Konfigurationsbildschirms für Geräterichtlinien

Hinweis: Obwohl die Tabelle “Updates verfügbar” auch Befehle zum Hinzufügen und Löschen enthält, bewirken diese Befehle keine Änderungen an der XenMobile-Datenbank. Das Bearbeiten des Genehmigungsstatus ist die einzige verfügbare Aktion für ausstehende Updates.

Zur Anzeige des Windows-Updatestatus für ein Gerät gehen Sie zu Verwalten > Geräte > Eigenschaften.

Abbildung des Bildschirms zur Gerätekonfiguration

Bei Veröffentlichung eines Updates wird in der ersten Spalte die Update-ID mit Status (Erfolg oder Fehler) angezeigt. Sie können einen Bericht oder eine automatisierte Aktion für Geräte mit fehlgeschlagenem Update erstellen. Datum und Uhrzeit der Veröffentlichung werden ebenfalls angezeigt.

Funktionsweise von Updates für erste und nachfolgende Bereitstellungen

Die Geräterichtlinie “OS-Updates steuern” wirkt sich bei der ersten Bereitstellung anders aus als bei einer Bereitstellung, nachdem Geräte Updates erhalten.

  • Damit XenMobile Update-Abfragen an Geräte sendet, müssen Sie einer Bereitstellungsgruppe mindestens eine Gruppenrichtlinie “OS-Updates steuern” zuweisen.

    XenMobile überprüft ein Gerät während einer MDM-Synchronisierung auf installierbare Updates.

  • Nach der ersten Bereitstellung der Geräterichtlinie “OS-Updates steuern” ist die Liste der Windows-Updates leer, da noch keine Gerätedaten abgefragt wurden.
  • Sobald Geräte in der zugewiesenen Bereitstellungsgruppe Updates melden, werden diese Updates von XenMobile in der Datenbank gespeichert. Zum Genehmigen von gemeldeten Updates bearbeiten Sie erneut die Richtlinie.

    Die Update-Genehmigung gilt nur für die derzeit bearbeitete Richtlinie. Updates, die in einer Richtlinie genehmigt wurden, werden in anderen Richtlinien nicht als genehmigt angezeigt. Bei der nächsten Gerätesynchronisierung sendet XenMobile eine Bestätigung an das Gerät, dass das Update genehmigt ist.

  • Für eine zweite Geräterichtlinie vom Typ “OS-Updates steuern” enthält die Updateliste alle in der XenMobile-Datenbank gespeicherten Updates. Sie müssen Updates für jede Richtlinie genehmigen.

    Bei jeder Gerätesynchronisierung fragt XenMobile den Status genehmigter Updates ab, bis das Gerät die Installation des Updates bestätigt. Ist nach der Installation ein Neustart des Geräts erforderlich, prüft XenMobile den Updatestatus, bis das Gerät den Abschluss der Installation meldet.

  • Die auf der Seite zur Richtlinienkonfiguration angezeigten Updates werden von XenMobile nicht nach Bereitstellungsgruppe oder Gerät beschränkt. Alle von den Geräten gemeldeten Updates werden in der Liste angezeigt.

Android for Work-Einstellungen

Bild des Konfigurationsbildschirms für Geräterichtlinien

  • Systemupdate: Diese Richtlinie legt fest, wann Systemupdates durchgeführt werden. Automatisch: Das Update wird installiert, sobald es verfügbar ist. Im Wartungsfenster: Das Update wird automatisch im Rahmen des täglichen Wartungsfensters installiert, das unter Startzeit und Endzeit definiert ist. Verschieben: Der Benutzer kann die Installation des Updates bis zu 30 Tage verschieben.
    • Startzeit: Start des Wartungsfensters, angegeben in Minuten (01440) nach Mitternacht in der lokalen Zeitzone des Geräts. Der Standardwert ist 0.
    • Endzeit: Ende des Wartungsfensters, angegeben in Minuten (01440) nach Mitternacht in der lokalen Zeitzone des Geräts. Der Standardwert ist 120.

Einstellungen für Chrome OS

Bild des Konfigurationsbildschirms für Geräterichtlinien

  • Update aktiviert: gibt an, ob Chromebook-Geräte automatisch auf eine neu veröffentlichte Version von Chrome OS aktualisiert werden. Der Standardwert ist Aus.
  • Neustart nach Aktualisierung: gibt an, ob ein Chromebook-Gerät nach einem erfolgreichen automatischen Update neu gestartet wird, sobald der Benutzer sich abmeldet. Der Standardwert ist Aus.
  • Versionspräfix für Zielplattform: Wenn auf einem Gerät eine ältere Version installiert ist, gibt diese Einstellung das Präfix der Zielversion an, auf die aktualisiert werden soll. Informationen zu Chrome-Plattformversionen finden Sie unter https://chromereleases.googleblog.com/. Wenn die Version mit dem angegebenen Präfix bereits vorliegt, wird das Gerät nicht aktualisiert. Wenn das Gerät eine höhere Version verwendet, wird die höhere Version beibehalten. Ein Rollback wird nicht unterstützt. Standardmäßig leer.

    Verwenden Sie eines der folgenden Versionsformate:

    • ”“ oder nicht definiert: Update erfolgt auf die neueste verfügbare Version.
    • 10323.: Update erfolgt auf eine beliebige Nebenversion von 10323 (z. B. 10323.58.0).
    • 10323.58.: Update erfolgt auf eine beliebige Nebenversion von 10323.58 (z. B. 10323.58.0).
    • 10323.58.0: Update erfolgt nur auf diese Version.
    • Updatezeitraum verzögern: gibt an, wie lange ein Gerät warten kann, bevor es ein Update herunterlädt. Die Verzögerungsfrist beginnt, sobald das Update erstmalig auf dem Server bereitgestellt wird. Das Gerät wartet möglicherweise einen Teil der Zeit gemäß der tatsächlich verstrichenen Zeit und den verbleibenden Teil gemäß der Anzahl der Updateprüfungen. Die maximale Dauer beträgt 14 Tage. Der Standardwert ist 0.

Workspace Hub-Einstellungen

Mit der Geräterichtlinie “OS-Updates steuern” können Sie eine Updatedatei für Citrix Ready Workspace Hub-Geräte angeben. Wenn sich ein Workspace Hub-Gerät bei XenMobile Server anmeldet, lädt das Gerät die Updatedatei herunter und installiert sie automatisch.

Bild des Konfigurationsbildschirms für Geräterichtlinien

  • URL: die URL, unter der Sie die Betriebssystemupdatedatei hochgeladen haben. Laden Sie zunächst die Betriebssystemupdatedatei vom Betriebssystemhersteller herunter und laden Sie sie auf eine Freigabe hoch, auf die über http oder https zugegriffen werden kann. Schützen Sie die Freigabe nicht mit Anmeldeinformationen. Die Updatedatei für eine Klasse gilt nur für Geräte derselben Klasse.

    Die URL muss außerdem in der in der Betriebssystemupdatedatei im Format VERSION-CLASS-KERNEL-ARCHITECTURE-BUILDNUM.lfi verwendeten Benennung enden.

    Wenn sich ein Citrix Ready Workspace Hub-Gerät bei XenMobile Server anmeldet, lädt das Gerät die Updatedatei herunter und installiert sie automatisch. Die Installation erfolgt unabhängig davon, ob auf dem Gerät eine niedrigere oder eine höhere Version des Betriebssystems als die heruntergeladene installiert ist.

    Die Richtlinie gilt nur für Geräte der in der Richtlinie für die Updatedatei konfigurierten Klasse. Wenn die Richtlinie beispielsweise eine Updatedatei für ein NComputing-Gerät (NC-Klasse) enthält, empfangen nur die NComputing-Geräte, die sich anmelden, das Update. Wenn sich ein ViewSonic-Gerät (VS-Klasse) anmeldet, wendet XenMobile das Update nicht an.

  • OS-Version: die OS-Version im Format VERSION-CLASS-KERNEL-ARCHITECTURE-BUILDNUM oder VERSION-CLASS-KERNEL-BUILDNUM.