Profile Management

Definieren Sie, welche Gruppenprofile verarbeitet werden

Sie können die Benutzer definieren, deren Profile verarbeitet werden, und Profile, die nicht verarbeitet werden. Sie können sowohl lokale Computergruppen als auch Domänengruppen (lokal, global und universell) verwenden. Geben Sie Domänengruppen im Format <DOMÄNENNAME>\<GRUPPENNAME> an. Geben Sie lokale Gruppen im Format GRUPPENNAME an.

Hinweis: Lokale Computergruppen müssen neu erstellte lokale Gruppen sein, und die Mitglieder müssen Domänenbenutzer sein.

  1. Doppelklicken Sie unter “Profilverwaltung” auf die Richtlinie Verarbeitete Gruppen.

  2. Wählen Sie Aktiviert.

  3. Klicken Sie auf Anzeigen.

  4. Fügen Sie die Gruppen hinzu, die die Benutzer enthalten, deren Profile von Profile Management verarbeitet werden sollen. Trennen Sie mehrere Einträge mit der Eingabetaste.

    Wenn diese Einstellung hier nicht konfiguriert ist, wird der Wert aus der INI-Datei verwendet. Wenn diese Einstellung weder hier noch in der INI-Datei konfiguriert ist, werden Mitglieder aller Benutzergruppen verarbeitet, es sei denn, Sie schließen sie mit der Richtlinie “Ausgeschlossene Gruppen” aus.

  5. Doppelklicken Sie unter “Profilverwaltung” auf die Richtlinie “Ausgeschlossene Gruppen”.

  6. Wählen Sie Aktiviert.

  7. Klicken Sie auf Anzeigen.

  8. Fügen Sie die Gruppen hinzu, die die Benutzer enthalten, deren Profile von Profile Management nicht verarbeitet werden sollen. Trennen Sie mehrere Einträge mit der Eingabetaste.

    Wenn diese Einstellung hier nicht konfiguriert ist, wird der Wert aus der INI-Datei verwendet. Wenn diese Einstellung weder hier noch in der INI-Datei konfiguriert ist, werden keine Mitglieder von Gruppen ausgeschlossen.

  9. Um die Profile lokaler Administratoren zu verwalten, doppelklicken Sie unter “Profilverwaltung” auf die Richtlinie Anmeldungen lokaler Administratoren verarbeiten und klicken Sie auf Aktiviert.

    Wichtig: Standardmäßig erkennt Profile Management das verwendete Betriebssystem und verarbeitet die Konten lokaler Administratoren auf Desktop-Betriebssystemen, nicht auf Server-Betriebssystemen. Der Grund dafür ist, dass Benutzer in der Regel nur auf Desktops Mitglieder der Gruppe “Lokale Administratoren” sind und der Ausschluss lokaler Administratoren von der Verarbeitung in Serverumgebungen bei der Fehlerbehebung hilft. Aktivieren Sie diese Richtlinie daher nur, wenn Sie das Standardverhalten ändern möchten.

    Die Richtlinie Ausgeschlossene Gruppen hat Vorrang vor der Richtlinie Anmeldungen lokaler Administratoren verarbeiten. Wenn ein Konto in beiden Richtlinien aufgeführt ist, verarbeitet Profile Management es nicht.

    Wenn diese Einstellung hier nicht konfiguriert ist, wird der Wert aus der .ini-Datei verwendet. Wenn diese Einstellung weder hier noch in der .ini-Datei konfiguriert ist, werden die Profile lokaler Administratoren nicht verarbeitet.

Damit Ihre Änderungen wirksam werden, führen Sie den Befehl gpupdate /force über die Eingabeaufforderung aus, wie unter https://docs.microsoft.com/de-de/windows-server/administration/windows-commands/gpupdate dokumentiert.

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