Erweiterte Storeeinstellungen

Sie können erweiterte Storeeigenschaften über “Erweiterte Einstellungen” auf der Seite “Storeeinstellungen konfigurieren” festlegen.

Wichtig:

Verwenden Sie in einer Multiserverbereitstellung jeweils nur einen Server, um Änderungen an der Konfiguration der Servergruppe vorzunehmen. Stellen Sie sicher, dass die Citrix StoreFront-Verwaltungskonsole nicht auf den anderen Servern der Bereitstellung ausgeführt wird. Wenn Sie die Änderungen vorgenommen haben, übertragen Sie die Konfigurationsänderungen auf die Servergruppe, sodass die anderen Server der Bereitstellung aktualisiert werden.

  1. Klicken Sie auf der Windows-Startseite oder auf der Seite “Apps” auf die Kachel Citrix StoreFront.

  2. Wählen Sie im linken Bereich der Citrix StoreFront-Verwaltungskonsole den Knoten “Stores” und im mittleren Bereich den Store aus und wählen Sie dann im Aktionsbereich Storeeinstellungen konfigurieren aus.

  3. Wählen Sie auf der Seite Storeeinstellungen konfigurieren die Option Erweiterte Einstellungen, wählen Sie die erweiterte Einstellung, nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor und klicken Sie auf OK.

Adressauflösungstyp

Auf der Seite Erweiterte Einstellungen geben Sie den Adresstyp an, der vom Server angefordert werden soll. Der Standardwert ist “DnsPort”. Wählen Sie im Dropdownmenü Adressauflösungstyp unter Erweiterte Einstellungen eine der folgenden Optionen:

  • Dns
  • DnsPort
  • IPV4
  • IPV4Port
  • Dot
  • DotPort
  • Uri
  • NoChange

Schriftartenglättung zulassen

Sie können festlegen, ob bei HDX-Sitzungen die Schriftglättung verwendet werden soll. Die Standardeinstellung ist Ein.

Aktivieren Sie über die Aufgabe Erweiterte Einstellungen das Kontrollkästchen Schriftglättung zulassen und klicken Sie auf OK.

Sitzungswiederverbindung zulassen

Sie können festlegen, ob HDX-Sitzungen wieder verbunden werden sollen. Die Standardeinstellung ist Ein.

Aktivieren Sie in der Aufgabe Erweiterte Einstellungen das Kontrollkästchen Sitzungswiederverbindung zulassen und klicken Sie auf OK, um die Sitzungswiederverbindung zu aktivieren.

Umleitung spezieller Ordner zulassen

Verwenden Sie die Aufgabe Erweiterte Einstellungen zum Aktivieren oder Deaktivieren der Umleitung spezieller Ordner. Wenn die Umleitung spezieller Ordner konfiguriert ist, können Benutzer spezielle Windows-Ordner auf dem Server den Ordnern auf ihrem lokalen Computer zuordnen. Unter speziellen Ordner versteht man Windows-Standardordner, z. B. \Dokumente oder \Desktop, die unabhängig vom Betriebssystem immer gleich angezeigt werden.

Aktivieren oder deaktivieren Sie über Erweiterte Einstellungen das Kontrollkästchen Umleitung spezieller Ordner zulassen und klicken Sie auf OK.

Intervall für Hintergrundsystemdiagnose

StoreFront führt regelmäßig Systemdiagnosen an jedem Citrix Virtual Desktops-Broker und Citrix Virtual Apps-Server durch, um Probleme durch zeitweilige Serverausfälle zu vermindern. Die Standardeinstellung ist jede Minute (00:01:00). Geben Sie über Erweiterte Einstellungen eine Zeit für Abfragezeit für Systemdiagnose im Hintergrund ein und klicken Sie auf OK, um die Häufigkeit der Diagnosen zu steuern.

Kommunikationstimeoutdauer

Standardmäßig ist das Timeout für Anforderungen von StoreFront an den Server, der die Ressourcen für einen Store bereitstellt, 30 Sekunden. Der Server gilt als nicht verfügbar, wenn 1 Kommunikationsversuch gescheitert ist. Wählen Sie die Aufgabe Erweiterte Einstellungen, ändern Sie die Standardzeit nach Bedarf und klicken Sie auf OK.

Verbindungstimeout

Sie können die Zeit in Sekunden festlegen, die beim Herstellen einer ersten Verbindung mit einem Delivery Controller gewartet werden soll. Der Standardwert ist 6.

Geben Sie mit der Aufgabe Erweiterte Einstellungen die Sekunden ein, die beim Herstellen der ersten Verbindung gewartet werden soll, und klicken Sie auf OK.

Erweiterte Enumeration aktivieren

Sie können die parallele Kommunikation mit Delivery Controllern aktivieren oder deaktivieren. Die Standardeinstellung ist Ein.

Aktivieren oder Deaktivieren Sie in der Aufgabe Erweiterte Einstellungen das Kontrollkästchen Erweiterte Enumeration aktivieren und klicken Sie auf OK.

Aktivieren von Socketpooling

Socketpooling ist in Stores standardmäßig deaktiviert. Ist Socketpooling aktiviert, verwaltet StoreFront einen Socketpool, anstatt Sockets jedes Mal neu zu erstellen und die Sockets beim Trennen der Verbindung an das Betriebssystem zurückzugeben. Das Aktivieren von Socketpooling verbessert die Leistung, besonders für SSL-Verbindungen (Secure Sockets Layer). Bearbeiten Sie die Storekonfigurationsdatei, um Socketpooling zu aktivieren. Aktivieren Sie über die Aufgabe Erweiterte Einstellungen das Kontrollkästchen Socketpooling aktivieren und klicken Sie auf OK.

Ressourcen nach Ausschlussschlüsselwörtern filtern

Sie können Ressourcen nach Ausschlussschlüsselwörtern filtern. Durch das Festlegen von Ausschlussschlüsselwörtern werden zuvor konfigurierte Einschlussschlüsselwörter entfernt. Der Standardwert ist “Kein Filtern (alle Ressourcentypen eingeschlossen)”.

Wählen Sie über Erweiterte Einstellungen die Option Ressourcen nach Ausschlussschlüsselwörtern filtern, klicken Sie rechts daneben, geben Sie die Schlüsselwörter durch Semikola getrennt ein und klicken Sie auf OK.

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Ressourcen nach Einschlussschlüsselwörtern filtern

Sie können Ressourcen nach Einschlussschlüsselwörtern filtern. Durch das Festlegen von Einschlussschlüsselwörtern werden zuvor konfigurierte Ausschlussschlüsselwörter entfernt. Der Standardwert ist “Kein Filtern (alle Ressourcentypen eingeschlossen)”.

Wählen Sie über Erweiterte Einstellungen die Option Ressourcen nach Einschlussschlüsselwörtern filtern, klicken Sie rechts daneben, geben Sie die Schlüsselwörter durch Semikola getrennt ein und klicken Sie auf OK.

Ressourcen nach Typ filtern

Wählen Sie die Ressourcentypen, die bei der Enumeration der Ressourcen berücksichtigt werden sollen. Der Standardwert ist “Kein Filtern (alle Ressourcentypen eingeschlossen)”.

Wählen Sie über Erweiterte Einstellungen die Option Ressourcen nach Typ filtern, klicken Sie rechts daneben, wählen Sie die Ressourcentypen für die Enumeration aus und klicken Sie auf OK.

Maximum gleichzeitiger Enumerationen

Legen Sie fest, wie viele Anforderungen gleichzeitig an verschiedene Delivery Controller gesendet werden sollen. Der Standardwert ist 0 (kein Maximum).

Wählen Sie über Erweiterte Einstellungen die Option Maximum gleichzeitiger Enumerationen, geben Sie einen Zahlenwert ein und klicken Sie auf OK.

Minimum Farmen für gleichzeitige Enumeration

Legen Sie die Mindestanzahl Delivery Controller fest, die für eine parallele Enumeration vorhanden sein muss. Der Standardwert ist 3.

Wählen Sie über Erweiterte Einstellungen die Option Minimum Farmen für gleichzeitige Enumerationen, geben Sie einen Zahlenwert ein und klicken Sie auf OK.

ICA-Clientnamen überschreiben

Durch diese Option wird der Clientname in der ICA-Startdatei durch eine von Citrix Receiver für Web generierte ID ersetzt. Wenn die Option deaktiviert ist, wird der Clientname der Citrix Workspace-App festgelegt. Die Standardeinstellung ist Aus.

Aktivieren Sie über die Aufgabe Erweiterte Einstellungen das Kontrollkästchen ICA-Clientnamen überschreiben und klicken Sie auf OK.

Tokenkonsistenz erforderlich

Ist diese Option aktiviert, erzwingt StoreFront Konsistenz zwischen dem für die Authentifizierung verwendeten Gateway und dem für den Zugriff auf den Store verwendeten Gateway. Sind diese Werte nicht konsistent, müssen die Benutzer eine erneute Authentifizierung durchführen. Sie müssen diese Option für SmartAccess aktivieren. Die Standardeinstellung ist Ein.

Aktivieren Sie über die Aufgabe Erweiterte Einstellungen das Kontrollkästchen Tokenkonsistenz erforderlich und klicken Sie auf OK.

Serverkommunikationsversuche

Legen Sie die Anzahl der Kommunikationsversuche mit Delivery Controllern fest, bevor diese als nicht verfügbar markiert werden. Die Standardeinstellung ist 1.

Wählen Sie über Erweiterte Einstellungen die Option Serverkommunikationsversuche, geben Sie einen Zahlenwert ein und klicken Sie auf OK.

Desktop Viewer für Legacyclients anzeigen

Legen Sie fest, ob Fenster und Symbolleiste von Citrix Desktop Viewer angezeigt werden sollen, wenn Benutzer von Legacyclients aus auf ihre Desktops zugreifen. Die Standardeinstellung ist Aus.

Aktivieren Sie über die Aufgabe Erweiterte Einstellungen das Kontrollkästchen Desktop Viewer für Legacyclients anzeigen und klicken Sie auf OK.