Problembehandlung bei Maschinen

Hinweis:

Citrix Health Assistant ist ein Tool zum Beheben von Konfigurationsproblemen bei nicht registrierten VDAs. Durch verschiedene automatisierte Systemdiagnosen wird die mögliche Ursache von Konfigurationsproblemen bei der VDA-Registrierung, beim Sitzungsstart und bei der Zeitzonenumleitung gesucht. Der Knowledge Center-Artikel Citrix Health Assistant - Troubleshoot VDA Registration and Session Launch enthält eine Downloadversion von Citrix Health Assistant und Anweisungen zu dessen Verwendung.

Die Ansicht Filter > Maschinen in der Director-Konsole zeigt die in der Site konfigurierten Maschinen an. Die Registerkarte “Serverbetriebssystemmaschinen” enthält den Lastauswertungsprogrammindex, der die Verteilung der Leistungsindikatoren angibt, und Quickinfos zur Sitzungsanzahl, die Sie aufrufen können, wenn Sie mit der Maus auf den Link zeigen.

Klicken Sie für fehlerhafte Maschinen auf die Spalte Fehlerursache, um eine detaillierte Beschreibung des Fehlers und Empfehlungen zur Behebung aufzurufen. Informationen zu Ursachen von Maschinen- und Verbindungsfehler sowie empfohlene Korrekturmaßnahmen finden Sie in dem Handbuch Citrix Director 7.12 Failure Reasons Troubleshooting Guide.

Klicken Sie auf Link mit dem Maschinennamen, um die Seite Maschinendetails aufzurufen.

Die Seite “Maschinendetails” enthält die Einzelheiten zu der Maschine, der Infrastruktur und den auf die Maschine angewandten Hotfixes.

Echtzeit-Ressourcennutzung auf Maschinen

Im Bereich Maschinenauslastung wird die Echtzeit-Auslastung von CPU und Speicher angezeigt. Darüber hinaus stehen für Sites mit Delivery Controller(n) und VDAs ab Version 7.14 Diagramme zur Datenträger- und GPU-Überwachung zur Verfügung.

Datenträgerüberwachung, durchschnittliche IOPS und Datenträgerlatenz sind wichtige Kennzahlen für die Leistungsmessung, mit deren Hilfe Sie VDAs überwachen und Probleme bei VDA-Datenträgern beheben können. Das Diagramm der durchschnittlichen IOPS repräsentiert die durchschnittliche Zahl der Lese-/Schreibvorgänge auf einem Datenträger. Wählen Sie Datenträgerlatenz, um ein Diagramm der Verzögerung zwischen Datenanforderungen und Datenrückgabe vom Datenträger in Millisekunden anzuzeigen.

Maschinendetails

Über GPU-Auslastung können Sie die prozentuale Auslastung von GPU, GPU-Speicher und Encoder sowie Decoder aufrufen und anhand dieser Informationen GPU-Probleme auf Serverbetriebssystem- oder Desktopbetriebssystem-VDAs behandeln. Die GPU-Auslastungsdiagramme stehen nur bei VDAs mit 64-Bit-Versionen von Windows, NVIDIA Tesla M60-GPUs und Grafiktreibern ab Version 369.17 zur Verfügung. Auf den VDAs muss HDX 3D Pro für die GPU-Beschleunigung aktiviert sein. Weitere Informationen finden Sie unter “GPU-Beschleunigung für Windows-Desktopbetriebssysteme” sowie “GPU-Beschleunigung für Windows-Serverbetriebssysteme”. Wenn ein VDA auf mehrere GPUs greift, zeigt das Auslastungsdiagramm den Durchschnitt der bei den einzelnen GPUs gesammelten Kennzahlen. GPU-Kennzahlen werden für den gesamten VDA und nicht für einzelne Prozesse gesammelt.

Historische Ressourcennutzung auf Maschinen

Klicken Sie im Bereich Maschinenauslastung auf Historische Auslastung anzeigen, um die historische Auslastung der Ressourcen auf der ausgewählten Maschine anzuzeigen. Die Auslastungsdiagramme enthalten wichtige Leistungsindikatoren für CPU, Speicher, maximale gleichzeitige Sitzungen, durchschnittliche IOPS und Datenträgerlatenz.

Hinweis: Die Überwachungsrichtlinieneinstellung Prozessüberwachung aktivieren muss auf “Zugelassen” festgelegt sein, damit Daten für die Tabelle “Top-10-Prozesse” auf der Seite “Historische Maschinenauslastung” gesammelt und angezeigt werden können. Die Sammlung ist standardmäßig auf “Nicht zugelassen” festgelegt.

Daten zur CPU- und Arbeitsspeicherauslastung sowie IOPS und Datenträgerlatenz werden standardmäßig gesammelt. Die Datensammlung kann über die Richtlinieneinstellung Ressourcenüberwachung aktivieren deaktiviert werden.

Historische Maschinenauslastung

  1. Wählen Sie im Bereich Maschinenauslastung der Ansicht Maschinendetails die Option Historische Auslastung anzeigen.
  2. Legen Sie auf der Seite Historische Maschinenauslastung die Option Zeitraum auf die letzten 2 oder 24 Stunden, auf die letzten 7 Tage, den letzten Monat oder das letzte Jahr fest. Hinweis: Durchschnittliche Daten für IOPS und Datenträgerlatenz sind nur für die letzten 24 Stunden, den letzten Monat und das laufende Jahr verfügbar. Eine benutzerdefinierte Einstellung der Endzeit wird nicht unterstützt.
  3. Klicken Sie auf Anwenden und wählen Sie die erforderlichen Diagramme aus.
  4. Zeigen Sie auf die einzelnen Abschnitte des Diagramms, um weitere Informationen zu dem ausgewählten Zeitabschnitt einzublenden.

Historische Maschinenauslastung mit IOPS und Festplattenlatenz.

Wenn Sie beispielsweise Letzte 2 Stunden auswählen, gelten als Grundlinienzeitraum die beiden Stunden vor dem ausgewählten Zeitraum. Angezeigt werden die Trends für CPU, Arbeitsspeicher und Sitzungen über die letzten beiden Stunden und die Grundlinienzeit. Wenn Sie Letzten Monat auswählen, gilt als Basis der Vormonat. Wählen Sie die Anzeige der durchschnittlichen IOPS und Datenträgerlatenz im letzten Monat und den Basiszeitraum.

  1. Klicken Sie auf Exportieren, um die Ressourcenauslastungsdaten für den gewählten Zeitraum zu exportieren. Weitere Informationen finden Sie unter “Überwachen von Bereitstellungen” im Abschnitt Exportieren von Berichten.
  2. Unterhalb der Diagramme wird eine Tabelle mit den 10 Prozessen mit der höchsten CPU- bzw. Speicherauslastung angezeigt. Sie können diese nach einer beliebigen Spalte (Anwendungsname, Benutzername, Sitzungs-ID, CPU-Durchschnitt, CPU-Maximum, Speicherdurchschnitt und Speichermaximum) sortieren. Die Spalten für IOPS und Datenträgerlatenz können nicht sortiert werden.

Hinweis: Die Sitzungs-ID für Systemprozesse wird mit “0000” angegeben.

  1. Zum Anzeigen des historischen Trends für den Ressourcenverbrauch einzelner Prozesse können Sie einen Drilldown für jeden der aufgelisteten Top-10-Prozesse durchführen.

Zugriff auf die Maschinenkonsole

Sie können auf die Konsolen von auf XenServer ab Version 7.3 gehosteten Desktop- und Serverbetriebssystemmaschinen direkt von Director aus zugreifen. XenCenter ist dann nicht zur Problembehandlung von auf XenServer gehosteten VDAs erforderlich. Das Feature erfordert Folgendes:

  • Delivery Controller ab Version 7.16
  • Der XenServer, der die Maschine hostet, muss Version 7.3 oder höher haben und über die Director-Benutzeroberfläche zugänglich sein.

Zugriff auf die Maschinenkonsole

Zur Problembehandlung auf einer Maschine klicken Sie im zugehörigen Bereich “Maschinendetails” auf den Link Konsole. Nach Authentifizierung der von Ihnen angegebenen Hostanmeldeinformationen wird die Maschinenkonsole mit dem webbasierten VNC-Client noVNC auf einer separaten Registerkarte geöffnet. Sie haben nun über Tastatur und Maus Zugriff auf die Konsole.

Hinweise:

  • Das Feature wird unter Internet Explorer 11 nicht unterstützt.
  • Ist der Mauszeiger auf der Maschinenkonsole nicht korrekt ausgerichtet, finden Sie unter CTX230727 einen Fix.
  • Der Konsolenzugriff wird von Director auf einer neuen Registerkarte gestartet. Vergewissern Sie sich daher, dass Ihre Browsereinstellungen Popups zulassen.
  • Citrix empfiehlt aus Sicherheitsgründen die Installation von SSL-Zertifikaten in Ihrem Browser.