Einstellungen der Richtlinie “Visuelle Anzeige”

Der Abschnitt “Visuelle Anzeige” enthält Richtlinieneinstellungen, mit denen die Qualität der von virtuellen Desktops an das Benutzergerät gesendeten Bilder gesteuert wird.

Bevorzugte Farbtiefe für einfache Grafiken

Diese Richtlinieneinstellung ist in VDAs ab Version 7.6 FP3 verfügbar. Die 8-Bit-Option ist in VDA-Versionen ab 7.12 verfügbar.

Mit dieser Einstellung können Sie für die Übertragung einfacher Grafiken über das Netzwerk eine geringere Farbtiefe wählen. Eine Verringerung der Farbtiefe auf 8 oder 16 Bit pro Pixel verbessert unter geringen Bildqualitätseinbußen die Reaktion bei Verbindungen mit geringer Bandbreite. Die 8-Bit-Farbtiefe wird nicht unterstützt, wenn die Richtlinieneinstellung “Videocodec zur Komprimierung verwenden” auf Für den gesamten Bildschirm festgelegt ist.

Die Standardeinstellung für die Farbtiefe ist 24 Bits pro Pixel.

Wird die Einstellung von 8-Bit auf VDAs bis Version 7.11 angewendet, erfolgt automatisch eine Rückstellung auf 24 Bit (Standard).

Frameratesollwert

Mit dieser Einstellung geben Sie die maximale Anzahl von Frames pro Sekunde an, die vom virtuellen Desktop zum Benutzergerät gesendet werden.

In der Standardeinstellung ist die Höchstanzahl 30 Frames pro Sekunde.

Die Festlegung auf eine hohe Anzahl von Frames pro Sekunde (z. B. 30) führt zu einer besseren Benutzererfahrung, erfordert aber mehr Bandbreite. Wenn Sie die Anzahl von Frames pro Sekunde herabsetzen (z. B. auf 10), wird die Serverskalierbarkeit auf Kosten der Benutzererfahrung erhöht. Bei Benutzergeräten mit langsamen CPUs erzielen Sie durch Festlegen eines niedrigeren Werts eine bessere Benutzererfahrung.

Die maximal unterstützte Framerate pro Sekunde ist 60.

Bildqualität

Mit dieser Einstellung legen Sie die Bildqualität für auf dem Benutzergerät angezeigte Bilder fest.

Die Standardeinstellung ist “Mittel”.

Zum Festlegen der Bildqualität wählen Sie eine der folgenden Optionen:

  • Niedrig: empfohlen für Netzwerke mit eingeschränkter Bandbreite, bei denen zugunsten der Interaktivität auf hohe optische Qualität verzichtet werden kann.
  • Mittel: bietet die beste Leistung und Bandbreiteneffizienz in den meisten Anwendungsfällen.
  • Hoch: empfiehlt sich, wenn visuell verlustfreie Bildqualität gewünscht wird.
  • Zu verlustfrei verbessern: sendet verlustreiche Bilder in Zeiträumen mit hoher Netzwerkaktivität und verlustfreie Bilder bei verringerter Netzwerkaktivität. Mit dieser Einstellung wird die Leistung bei Netzwerkverbindungen mit beschränkter Bandbreite verbessert.
  • Immer verlustfrei: Wenn kein Qualitätsverlust akzeptabel ist, wählen Sie “Immer verlustfrei”, um sicherzustellen, dass keine verlustreichen Daten an das Benutzergerät gesendet werden. Ein Beispiel hierfür wären Röntgenbilder.

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