Linux Virtual Delivery Agent

Erstellen von Linux-VMs mit Maschinenerstellungsdiensten (MCS)

Ab Release 7.18 können Sie mit MCS auch Linux-VMs erstellen.

Unterstützte Hypervisors

  • AWS
  • Citrix Hypervisor
  • Microsoft Azure
  • VMware vSphere

Das Vorbereiten des Masterimages auf einem anderen Hypervisor als den unterstützten kann zu unerwarteten Ergebnissen führen.

Verwenden von MCS zum Erstellen von Linux-VMs auf Citrix Hypervisor

Schritt 1: Vorbereiten eines Masterimages

Ein Masterimage enthält das Betriebssystem, nicht virtualisierte Anwendungen, den VDA und andere Software. Zum Vorbereiten eines Masterimages führen Sie folgende Schritte aus:

Schritt 1a: Installieren von Citrix VM Tools

Citrix VM Tools muss auf der Vorlagen-VM für jede VM installiert sein, die die xe-Befehlszeilenschnittstelle oder XenCenter verwenden soll. Sind die Tools nicht installiert, kann dies die Leistung der VM beeinträchtigen. Folgende Schritte sind ohne diese Tools nicht möglich:

  • Herunterfahren, Neustarten oder Anhalten einer VM.
  • Anzeige der VM-Leistungsdaten in XenCenter.
  • Migration einer laufenden VM (mit XenMotion).
  • Erstellen von Prüfpunkten (Snapshots mit oder ohne Arbeitsspeicher) und Wiederherstellen der Snapshots
  • Anpassen der Anzahl der vCPUs auf einer laufenden Linux-VM.
  1. Führen Sie folgenden Befehl aus, um Citrix VM Tools bereitzustellen (Dateiname: guest-tools.iso).

    sudo mount /dev/cdrom /mnt
    <!--NeedCopy-->
    
  2. Führen Sie je nach Linux-Distribution folgenden Befehl aus, um das Paket xe-guest-utilities zu installieren.

    RHEL/CentOS:

    sudo rpm -i /mnt/Linux/xe-guest-utilities_{package-version}_all.rpm
    <!--NeedCopy-->
    

    Ubuntu:

    sudo dpkg -i /mnt/Linux/xe-guest-utilities_{package-version}_all.deb
    <!--NeedCopy-->
    

    SUSE 12:

    sudo rpm -i /mnt/Linux/xe-guest-utilities_{package-version}_all.rpm
    <!--NeedCopy-->
    
  3. Überprüfen Sie den Virtualisierungsstatus der Vorlagen-VM auf der Registerkarte Allgemein in XenCenter. Wenn Citrix VM Tools ordnungsgemäß installiert ist, wird der Virtualisierungsstatus als Optimiert angezeigt:

    Virtualisierungstatus wird optimiert

Schritt 1b: Installieren des Linux VDA-Pakets auf der Vorlagen-VM

Hinweis : Wenn Sie einen aktuell ausgeführten VDA als Vorlagen-VM verwenden möchten, lassen Sie diesen Schritt aus.

Installieren Sie .NET Core Runtime 3.1, bevor Sie das Linux VDA-Paket auf der Vorlagen-VM installieren. Weitere Informationen finden Sie unter Installationsübersicht.

Führen Sie gemäß Ihrer Linux-Distribution folgenden Befehl aus, um die Umgebung für den Linux VDA einzurichten:

RHEL/CentOS:

sudo yum –y localinstall <PATH>/<Linux VDA RPM>
<!--NeedCopy-->

Ubuntu:

sudo dpkg –i  <PATH>/<Linux VDA DEB>

apt-get install -f
<!--NeedCopy-->

SUSE 12:

sudo zypper –i install <PATH>/<Linux VDA RPM>
<!--NeedCopy-->

Schritt 1c: Aktivieren der Repositories zum Installieren des tdb-tools-Pakets

RHEL 7-Server:

subscription-manager repos --enable=rhel-7-server-optional-rpms
<!--NeedCopy-->

RHEL 7-Arbeitsstation:

subscription-manager repos --enable=rhel-7-workstation-optional-rpms
<!--NeedCopy-->

Schritt 1d: Installieren des EPEL-Repositorys mit ntfs-3g

Installieren Sie das EPEL-Repository unter RHEL 6/CentOS 6, RHEL 7/CentOS 7, sodass später bei Ausführung von deploymcs.sh das enthaltene ntfs-3g-Paket installiert.

Schritt 1e: Manuelle Installation von ntfs-3g unter SUSE 12

Auf der SUSE 12-Plattform gibt es kein Repository, das ntfs-3g bereitstellt. Laden Sie den Quellcode herunter, führen Sie die Kompilation aus und installieren Sie ntfs-3g manuell:

  1. Installieren Sie das GNU Compiler Collection (GCC) Compiler-System und das make-Paket:

    sudo zypper install gcc
    sudo zypper install make
    <!--NeedCopy-->
    
  2. Laden Sie das ntfs-3g-Paket herunter.

  3. Dekomprimieren Sie das ntfs-3g-Paket:

    sudo tar -xvzf ntfs-3g_ntfsprogs-<package version>.tgz
    <!--NeedCopy-->
    
  4. Geben Sie den Pfad zum ntfs-3g-Paket ein:

    sudo cd ntfs-3g_ntfsprogs-<package version>
    <!--NeedCopy-->
    
  5. Installieren Sie ntfs-3g:

    ./configure
    make
    make install
    <!--NeedCopy-->
    

Schritt 1f: Einrichten der Laufzeitumgebung

Machen Sie Folgendes, bevor Sie deploymcs.sh ausführen:

  • Ändern Sie die Variablen in /etc/xdl/mcs/mcs.conf. Die Konfigurationsdatei mcs.conf enthält Variablen zum Einrichten von MCS und Linux VDA. Folgende Variablen können Sie festlegen:

    • Use_Existing_Configurations_Of_Current_VDA: Bestimmt, ob die vorhandenen Konfigurationen des aktuell ausgeführten VDA verwendet werden sollen. Bei Einstellung auf Y entsprechen die Konfigurationsdateien von durch MCS erstellten Maschinen den äquivalenten Dateien auf dem aktuell ausgeführten VDA. Die Variablen dns und AD_INTEGRATION müssen Sie dennoch konfigurieren. Der Standardwert ist N, was bedeutet, dass die Konfigurationsdateien von durch MCS erstellten Maschinen durch Konfigurationsvorlagen auf dem Masterimage festgelegt werden.
    • dns: Festlegen der DNS-IP-Adresse
    • AD_INTEGRATION: Einrichten von Winbind oder SSSD (SSSD wird unter SUSE nicht unterstützt).
    • WORKGROUP: Festlegen des Arbeitsgruppennamens. Dies ist der NetBIOS-Name (Groß-/Kleinschreibung wird beachtet), falls er in AD konfiguriert ist. Andernfalls ist es standardmäßig der Domänenname.
  • Fügen Sie auf der Vorlagenmaschine der Datei /etc/xdl/mcs/mcs_local_setting.reg Befehlszeilen hinzu, um Registrierungswerte nach Bedarf zu schreiben oder zu aktualisieren. Diese Aktion verhindert den Verlust von Daten und Einstellungen bei jedem Neustart einer von MCS-Provisioningmaschine.

    Jede Zeile in der Datei /etc/xdl/mcs/mcs_local_setting.reg ist ein Befehl zum Festlegen oder Aktualisieren eines Registrierungswerts.

    Beispielsweise können Sie die folgenden Befehlszeilen zur Datei /etc/xdl/mcs/mcs_local_setting.reg hinzufügen, um einen Registrierungswert zu schreiben bzw. zu aktualisieren:

     create -k "HKLM\System\CurrentControlSet\Control\Citrix\VirtualChannels\Clipboard\ClipboardSelection" -t "REG_DWORD" -v "Flags" -d "0x00000003" --force
     <!--NeedCopy-->
    
     update -k "HKLM\System\CurrentControlSet\Control\Citrix\VirtualChannels\Clipboard\ClipboardSelection" -v "Flags" -d "0x00000003"
     <!--NeedCopy-->
    

Schritt 1g: Erstellen eines Masterimages

  1. Führen Sie /opt/Citrix/VDA/sbin/deploymcs.sh aus.
  2. (Optional) Aktualisieren Sie auf der Vorlagen-VM die Konfigurationsvorlagen, um die relevanten Dateien /etc/krb5.conf, /etc/samba/smb.conf und /etc/sssd/sssd.conf auf allen erstellten VMs anzupassen.

    Aktualisieren Sie für Winbind-Benutzer die Vorlagen /etc/xdl/mcs/winbind_krb5.conf.tmpl und /etc/xdl/mcs/winbind_smb.conf.tmpl.

    Für SSSD-Benutzer aktualisieren Sie die Vorlagen /etc/xdl/mcs/sssd.conf.tmpl, /etc/xdl/mcs/sssd_krb5.conf.tmpl und /etc/xdl/mcs/sssd_smb.conf.tmpl.

    Hinweis: Behalten Sie das vorhandene Format bei, das in den Vorlagendateien verwendet wird, und verwenden Sie Variablen wie $WORKGROUP, $REALM, $realm und $AD_FQDN.

  3. Beenden Sie auf Citrix Hypervisor die Vorlagen-VM. Erstellen und benennen Sie einen Snapshot Ihres Masterimages.

Schritt 2: Erstellen eines Maschinenkatalogs

Erstellen Sie einen Maschinenkatalog in Citrix Studio und geben Sie die Anzahl der VMs im Katalog an. Führen Sie nach Bedarf weitere Konfigurationsaufgaben aus. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen eines Maschinenkatalogs mit Studio.

Schritt 3: Erstellen einer Bereitstellungsgruppe

Eine Bereitstellungsgruppe ist eine Sammlung von Maschinen aus einem oder mehreren Maschinenkatalogen. Sie gibt die Benutzer an, die diese Maschinen verwenden können, und die für die Benutzer verfügbaren Anwendungen und Desktops. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Bereitstellungsgruppen.

Verwenden von MCS zum Erstellen von Linux-VMs in Azure

Schritt 1: Erstellen einer Hostverbindung zu Azure in Citrix Studio

  1. Wählen Sie in Citrix Studio Konfiguration > Hosting > Verbindung und Ressourcen hinzufügen, um eine Verbindung zu Azure herzustellen.

    Erstellen der Verbindung zu Azure

  2. Wählen Sie als Verbindungstyp “Microsoft Azure”.

    Auswahl des Azure-Verbindungstyps

  3. Geben Sie die Abonnement-ID Ihres Azure-Kontos und Ihren Verbindungsnamen ein.

    Eingeben der Azure-Abonnement-ID

    Eine neue Verbindung wird im Hostingbereich angezeigt.

    Neue Azure-Verbindung

Schritt 2: Vorbereiten eines Masterimages auf der Vorlagenmaschine

Ein Masterimage enthält das Betriebssystem, nicht virtualisierte Anwendungen, den VDA und andere Software. Zum Vorbereiten eines Masterimages führen Sie folgende Schritte aus:

Schritt 2a: Konfigurieren von cloud-init für Ubuntu 18.04

Um sicherzustellen, dass ein VDA-Hostname beim Neustart oder Beenden einer VM beibehalten wird, führen Sie den folgenden Befehl aus.

 echo "preserve_hostname: true" > /etc/cloud/cloud.cfg.d/99_hostname.cfg
<!--NeedCopy-->

Stellen Sie sicher, dass die folgenden Zeilen im Abschnitt system_info in der Datei /etc/cloud/cloud.cfg vorhanden sind:

system_info:
   network:
       renderers: ['netplan', 'eni', 'sysconfig']
<!--NeedCopy-->

Schritt 2b: Installieren des Linux VDA-Pakets auf der Vorlagen-VM

Hinweis : Wenn Sie einen aktuell ausgeführten VDA als Vorlagen-VM verwenden möchten, lassen Sie diesen Schritt aus.

Installieren Sie .NET Core Runtime 3.1, bevor Sie das Linux VDA-Paket auf der Vorlagen-VM installieren. Weitere Informationen finden Sie unter Installationsübersicht.

Führen Sie gemäß Ihrer Linux-Distribution folgenden Befehl aus, um die Umgebung für den Linux VDA einzurichten:

RHEL/CentOS:

sudo yum –y localinstall <PATH>/<Linux VDA RPM>
<!--NeedCopy-->

Ubuntu:

sudo dpkg –i  <PATH>/<Linux VDA DEB>

apt-get install -f
<!--NeedCopy-->

SUSE 12:

sudo zypper –i install <PATH>/<Linux VDA RPM>
<!--NeedCopy-->

Schritt 2c: Aktivieren der Repositories zum Installieren des tdb-tools-Pakets

RHEL 7-Server:

subscription-manager repos --enable=rhel-7-server-optional-rpms
<!--NeedCopy-->

RHEL 7-Arbeitsstation:

subscription-manager repos --enable=rhel-7-workstation-optional-rpms
<!--NeedCopy-->

Schritt 2d: Installieren des EPEL-Repositorys mit ntfs-3g

Installieren Sie das EPEL-Repository unter RHEL 6/CentOS 6, RHEL 7/CentOS 7, sodass später bei Ausführung von deploymcs.sh das enthaltene ntfs-3g-Paket installiert.

Schritt 2e: Manuelle Installation von ntfs-3g unter SUSE 12

Auf der SUSE 12-Plattform gibt es kein Repository, das ntfs-3g bereitstellt. Laden Sie den Quellcode herunter, führen Sie die Kompilation aus und installieren Sie ntfs-3g manuell:

  1. Installieren Sie das GNU Compiler Collection (GCC) Compiler-System und das make-Paket:

    sudo zypper install gcc
    sudo zypper install make
    <!--NeedCopy-->
    
  2. Laden Sie das ntfs-3g-Paket herunter.

  3. Dekomprimieren Sie das ntfs-3g-Paket:

    sudo tar -xvzf ntfs-3g_ntfsprogs-<package version>.tgz
    <!--NeedCopy-->
    
  4. Geben Sie den Pfad zum ntfs-3g-Paket ein:

    sudo cd ntfs-3g_ntfsprogs-<package version>
    <!--NeedCopy-->
    
  5. Installieren Sie ntfs-3g:

    ./configure
    make
    make install
    <!--NeedCopy-->
    

Schritt 2f: Einrichten der Laufzeitumgebung

Machen Sie Folgendes, bevor Sie deploymcs.sh ausführen:

  • Ändern Sie die Variablen in /etc/xdl/mcs/mcs.conf. Die Konfigurationsdatei mcs.conf enthält Variablen zum Einrichten von MCS und Linux VDA. Im Folgenden sind einige der Variablen aufgeführt, von denen dns und AD_INTEGRATION festgelegt werden müssen:

    Hinweis: Wenn für eine Variable mehrere Werten festgelegt werden können, setzen Sie diese in einfache Anführungszeichen und trennen Sie sie durch Leerzeichen. Beispiel: LDAP_LIST=’aaa.lab:389 bbb.lab:389.’

    • Use_Existing_Configurations_Of_Current_VDA: Bestimmt, ob die vorhandenen Konfigurationen des aktuell ausgeführten VDA verwendet werden sollen. Bei Einstellung auf Y entsprechen die Konfigurationsdateien von durch MCS erstellten Maschinen den äquivalenten Dateien auf dem aktuell ausgeführten VDA. Die Variablen dns und AD_INTEGRATION müssen Sie dennoch konfigurieren. Der Standardwert ist N, was bedeutet, dass die Konfigurationsdateien von durch MCS erstellten Maschinen durch Konfigurationsvorlagen auf dem Masterimage festgelegt werden.
    • dns: Festlegen der DNS-IP-Adresse
    • AD_INTEGRATION: Einrichten von Winbind oder SSSD (SSSD wird unter SUSE nicht unterstützt).
    • WORKGROUP: Festlegen des Arbeitsgruppennamens. Dies ist der NetBIOS-Name (Groß-/Kleinschreibung wird beachtet), falls er in AD konfiguriert ist. Andernfalls ist es standardmäßig der Domänenname.
  • Fügen Sie auf der Vorlagenmaschine der Datei /etc/xdl/mcs/mcs_local_setting.reg Befehlszeilen hinzu, um Registrierungswerte nach Bedarf zu schreiben oder zu aktualisieren. Diese Aktion verhindert den Verlust von Daten und Einstellungen bei jedem Neustart einer von MCS-Provisioningmaschine.

    Jede Zeile in der Datei /etc/xdl/mcs/mcs_local_setting.reg ist ein Befehl zum Festlegen oder Aktualisieren eines Registrierungswerts.

    Beispielsweise können Sie die folgenden Befehlszeilen zur Datei /etc/xdl/mcs/mcs_local_setting.reg hinzufügen, um einen Registrierungswert zu schreiben bzw. zu aktualisieren:

     create -k "HKLM\System\CurrentControlSet\Control\Citrix\VirtualChannels\Clipboard\ClipboardSelection" -t "REG_DWORD" -v "Flags" -d "0x00000003" --force
     <!--NeedCopy-->
    
     update -k "HKLM\System\CurrentControlSet\Control\Citrix\VirtualChannels\Clipboard\ClipboardSelection" -v "Flags" -d "0x00000003"
     <!--NeedCopy-->
    

Schritt 2g: Erstellen eines Masterimages

  1. Führen Sie /opt/Citrix/VDA/sbin/deploymcs.sh aus.
  2. (Optional) Aktualisieren Sie auf der Vorlagen-VM die Konfigurationsvorlagen, um die relevanten Dateien /etc/krb5.conf, /etc/samba/smb.conf und /etc/sssd/sssd.conf auf allen erstellten VMs anzupassen.

    Aktualisieren Sie für Winbind-Benutzer die Vorlagen /etc/xdl/mcs/winbind_krb5.conf.tmpl und /etc/xdl/mcs/winbind_smb.conf.tmpl.

    Für SSSD-Benutzer aktualisieren Sie die Vorlagen /etc/xdl/mcs/sssd.conf.tmpl, /etc/xdl/mcs/sssd_krb5.conf.tmpl und /etc/xdl/mcs/sssd_smb.conf.tmpl.

    Hinweis: Behalten Sie das vorhandene Format bei, das in den Vorlagendateien verwendet wird, und verwenden Sie Variablen wie $WORKGROUP, $REALM, $realm und $AD_FQDN.

  3. Installieren Sie Anwendungen auf der Vorlagen-VM und fahren Sie die Vorlagen-VM vom Azure-Portal aus herunter. Stellen Sie sicher, dass der Energiestatus der Vorlagen-VM als gestoppt (Zuordnung aufgehoben) angezeigt wird. Merken Sie sich den Namen der Ressourcengruppe. Sie benötigen diesen Namen später, um Ihr Masterimage in Azure zu finden.

    Gestoppte Vorlagen-VM

Schritt 3: Erstellen eines Maschinenkatalogs

Erstellen Sie einen Maschinenkatalog in Citrix Studio und geben Sie die Anzahl der VMs im Katalog an. Wählen Sie beim Erstellen des Maschinenkatalogs Ihr Masterimage aus der Ressourcengruppe aus, zu der die Vorlagen-VM gehört, und suchen Sie die virtuelle Festplatte der Vorlagen-VM. Siehe folgenden Screenshot.

Suche der virtuellen Festplatte der Vorlagen-VM

Führen Sie nach Bedarf weitere Konfigurationsaufgaben aus. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen eines Maschinenkatalogs mit Studio.

Schritt 4: Erstellen einer Bereitstellungsgruppe

Eine Bereitstellungsgruppe ist eine Sammlung von Maschinen aus einem oder mehreren Maschinenkatalogen. Sie gibt die Benutzer an, die diese Maschinen verwenden können, und die für die Benutzer verfügbaren Anwendungen und Desktops. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Bereitstellungsgruppen.

Verwenden von MCS zum Erstellen von Linux-VMs in VMware vSphere

Schritt 1: Erstellen einer Hostverbindung zu VMware in Citrix Studio

  1. Installieren Sie vCenter Server in der vSphere-Umgebung. Weitere Informationen finden Sie unter VMware vSphere.

  2. Wählen Sie in Citrix Studio Konfiguration > Hosting > Verbindung und Ressourcen hinzufügen, um eine Verbindung zu VMware vSphere herzustellen.

    Erstellen der Verbindung zu Azure

  3. Wählen Sie als Verbindungstyp “VMware vSphere” aus.

    Auswahl von VMware vSphere

  4. Geben Sie die Verbindungsadresse (die vCenter Server-URL) Ihres VMware-Kontos, Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort sowie Ihren Verbindungsnamen ein.

    VMware-Verbindungsname

    Eine neue Verbindung wird im Hostingbereich angezeigt.

    Neue vSphere-Verbindung

Schritt 2: Vorbereiten eines Masterimages

Ein Masterimage enthält das Betriebssystem, nicht virtualisierte Anwendungen, den VDA und andere Software. Zum Vorbereiten eines Masterimages führen Sie folgende Schritte aus:

Schritt 2a: Installieren des Linux VDA-Pakets auf der Vorlagen-VM

Hinweis : Wenn Sie einen aktuell ausgeführten VDA als Vorlagen-VM verwenden möchten, lassen Sie diesen Schritt aus.

Installieren Sie .NET Core Runtime 3.1, bevor Sie das Linux VDA-Paket auf der Vorlagen-VM installieren. Weitere Informationen finden Sie unter Installationsübersicht.

Führen Sie gemäß Ihrer Linux-Distribution folgenden Befehl aus, um die Umgebung für den Linux VDA einzurichten:

RHEL/CentOS:

sudo yum –y localinstall <PATH>/<Linux VDA RPM>
<!--NeedCopy-->

Ubuntu:

sudo dpkg –i  <PATH>/<Linux VDA DEB>

apt-get install -f
<!--NeedCopy-->

SUSE 12:

sudo zypper –i install <PATH>/<Linux VDA RPM>
<!--NeedCopy-->

Schritt 2b: Aktivieren der Repositorys zum Installieren des tdb-tools-Pakets

RHEL 7-Server:

subscription-manager repos --enable=rhel-7-server-optional-rpms
<!--NeedCopy-->

RHEL 7-Arbeitsstation:

subscription-manager repos --enable=rhel-7-workstation-optional-rpms
<!--NeedCopy-->

Schritt 2c: Installieren des EPEL-Repositorys mit ntfs-3g

Installieren Sie das EPEL-Repository unter RHEL 6/CentOS 6, RHEL 7/CentOS 7, sodass später bei Ausführung von deploymcs.sh das enthaltene ntfs-3g-Paket installiert.

Schritt 2d: Manuelle Installation von ntfs-3g unter SUSE 12

Auf der SUSE 12-Plattform gibt es kein Repository, das ntfs-3g bereitstellt. Laden Sie den Quellcode herunter, führen Sie die Kompilation aus und installieren Sie ntfs-3g manuell:

  1. Installieren Sie das GNU Compiler Collection (GCC) Compiler-System und das make-Paket:

    sudo zypper install gcc
    sudo zypper install make
    <!--NeedCopy-->
    
  2. Laden Sie das ntfs-3g-Paket herunter.

  3. Dekomprimieren Sie das ntfs-3g-Paket:

    sudo tar -xvzf ntfs-3g_ntfsprogs-<package version>.tgz
    <!--NeedCopy-->
    
  4. Geben Sie den Pfad zum ntfs-3g-Paket ein:

    sudo cd ntfs-3g_ntfsprogs-<package version>
    <!--NeedCopy-->
    
  5. Installieren Sie ntfs-3g:

    ./configure
    make
    make install
    <!--NeedCopy-->
    

Schritt 2e: Einrichten der Laufzeitumgebung

Machen Sie Folgendes, bevor Sie deploymcs.sh ausführen:

  • Ändern Sie die Variablen in /etc/xdl/mcs/mcs.conf. Die Konfigurationsdatei mcs.conf enthält Variablen zum Einrichten von MCS und Linux VDA. Im Folgenden sind einige der Variablen aufgeführt, von denen dns und AD_INTEGRATION festgelegt werden müssen:

    Hinweis: Wenn für eine Variable mehrere Werten festgelegt werden können, setzen Sie diese in einfache Anführungszeichen und trennen Sie sie durch Leerzeichen. Beispiel: LDAP_LIST=’aaa.lab:389 bbb.lab:389.’

    • Use_Existing_Configurations_Of_Current_VDA: Bestimmt, ob die vorhandenen Konfigurationen des aktuell ausgeführten VDA verwendet werden sollen. Bei Einstellung auf Y entsprechen die Konfigurationsdateien von durch MCS erstellten Maschinen den äquivalenten Dateien auf dem aktuell ausgeführten VDA. Die Variablen dns und AD_INTEGRATION müssen Sie dennoch konfigurieren. Der Standardwert ist N, was bedeutet, dass die Konfigurationsdateien von durch MCS erstellten Maschinen durch die Konfigurationsvorlagen auf dem Masterimage festgelegt werden.
    • dns: Festlegen der DNS-IP-Adresse
    • AD_INTEGRATION: Einrichten von Winbind oder SSSD (SSSD wird unter SUSE nicht unterstützt).
    • WORKGROUP: Festlegen des Arbeitsgruppennamens. Dies ist der NetBIOS-Name (Groß-/Kleinschreibung wird beachtet), falls er in AD konfiguriert ist. Andernfalls ist es standardmäßig der Domänenname.
  • Fügen Sie auf der Vorlagenmaschine der Datei /etc/xdl/mcs/mcs_local_setting.reg Befehlszeilen hinzu, um Registrierungswerte nach Bedarf zu schreiben oder zu aktualisieren. Diese Aktion verhindert den Verlust von Daten und Einstellungen bei jedem Neustart einer von MCS-Provisioningmaschine.

    Jede Zeile in der Datei /etc/xdl/mcs/mcs_local_setting.reg ist ein Befehl zum Festlegen oder Aktualisieren eines Registrierungswerts.

    Beispielsweise können Sie die folgenden Befehlszeilen zur Datei /etc/xdl/mcs/mcs_local_setting.reg hinzufügen, um einen Registrierungswert zu schreiben bzw. zu aktualisieren:

     create -k "HKLM\System\CurrentControlSet\Control\Citrix\VirtualChannels\Clipboard\ClipboardSelection" -t "REG_DWORD" -v "Flags" -d "0x00000003" --force
     <!--NeedCopy-->
    
     update -k "HKLM\System\CurrentControlSet\Control\Citrix\VirtualChannels\Clipboard\ClipboardSelection" -v "Flags" -d "0x00000003"
     <!--NeedCopy-->
    

Schritt 2f: Erstellen eines Masterimages

  1. Führen Sie /opt/Citrix/VDA/sbin/deploymcs.sh aus.
  2. (Optional) Aktualisieren Sie auf der Vorlagen-VM die Konfigurationsvorlagen, um die relevanten Dateien /etc/krb5.conf, /etc/samba/smb.conf und /etc/sssd/sssd.conf auf allen erstellten VMs anzupassen.

    Aktualisieren Sie für Winbind-Benutzer die Vorlagen /etc/xdl/mcs/winbind_krb5.conf.tmpl und /etc/xdl/mcs/winbind_smb.conf.tmpl.

    Für SSSD-Benutzer aktualisieren Sie die Vorlagen /etc/xdl/mcs/sssd.conf.tmpl, /etc/xdl/mcs/sssd_krb5.conf.tmpl und /etc/xdl/mcs/sssd_smb.conf.tmpl.

    Hinweis: Behalten Sie das vorhandene Format bei, das in den Vorlagendateien verwendet wird, und verwenden Sie Variablen wie $WORKGROUP, $REALM, $realm und $AD_FQDN.

  3. Nach der Installation von Anwendungen auf der Vorlagen-VM fahren Sie die Vorlagen-VM vom VMware-Portal aus herunter. Erstellen Sie einen Schnappschuss der Vorlagen-VM.

Schritt 3: Erstellen eines Maschinenkatalogs

Erstellen Sie einen Maschinenkatalog in Citrix Studio und geben Sie die Anzahl der VMs im Katalog an. Wählen Sie beim Erstellen des Maschinenkatalogs Ihr Masterimage aus der Snapshot-Liste.

Auswahl eines Masterimages

Führen Sie nach Bedarf weitere Konfigurationsaufgaben aus. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen eines Maschinenkatalogs mit Studio.

Schritt 4: Erstellen einer Bereitstellungsgruppe

Eine Bereitstellungsgruppe ist eine Sammlung von Maschinen aus einem oder mehreren Maschinenkatalogen. Die Bereitstellungsgruppe gibt die Benutzer an, die diese Maschinen verwenden können, und die für die Benutzer verfügbaren Anwendungen und Desktops. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Bereitstellungsgruppen.

Verwenden von MCS zum Erstellen von Linux-VMs in AWS

Schritt 1: Erstellen einer Hostverbindung zu AWS in Citrix Studio

  1. Wählen Sie in Citrix Studio Konfiguration > Hosting > Verbindung und Ressourcen hinzufügen, um eine Verbindung zu AWS herzustellen.

    Erstellen der Verbindung zu AWS

  2. Wählen Sie als Verbindungstyp Amazon EC2 aus.

    Auswahl von Amazon EC2

  3. Geben Sie den API-Schlüssel und den geheimen Schlüssel Ihres AWS-Kontos und Ihren Verbindungsnamen ein.

    Zugriffsschlüsselpaar

    Der API-Schlüssel ist Ihre Zugriffsschlüssel-ID und der geheime Schlüssel ist Ihr geheimer Zugriffsschlüssel. Beide zusammen sind das Zugriffsschlüsselpaar. Wenn Sie Ihren geheimen Zugriffsschlüssel verlieren, können Sie den Zugriffsschlüssel löschen und einen neuen erstellen. Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Zugriffsschlüssel zu erstellen:

    1. Melden Sie sich bei AWS an.
    2. Navigieren Sie zur IAM-Konsole (Identity and Access Management).
    3. Wählen Sie im linken Navigationsbereich Users aus.
    4. Wählen Sie den Zielbenutzer aus und scrollen Sie nach unten, um die Registerkarte Security credentials auszuwählen.
    5. Scrollen Sie nach unten und klicken Sie auf Create access key. Ein neues Fenster wird angezeigt.
    6. Klicken Sie auf Download .csv file und speichern Sie den Zugriffsschlüssel an einem sicheren Speicherort.

    Eine neue Verbindung wird im Hostingbereich angezeigt.

    Neue AWS-Verbindung

Schritt 2: Vorbereiten eines Masterimages

Ein Masterimage enthält das Betriebssystem, nicht virtualisierte Anwendungen, den VDA und andere Software. Zum Vorbereiten eines Masterimages führen Sie folgende Schritte aus:

Schritt 2a: Konfigurieren von cloud-init

  1. Um sicherzustellen, dass ein VDA-Hostname beim Neustart oder Beenden einer EC2-Instanz beibehalten wird, führen Sie den folgenden Befehl aus.

     echo "preserve_hostname: true" > /etc/cloud/cloud.cfg.d/99_hostname.cfg
    <!--NeedCopy-->
    

    Stellen Sie bei Ubuntu 18.04 sicher, dass die folgenden Zeilen im Abschnitt system_info in der Datei /etc/cloud/cloud.cfg vorhanden sind:

    system_info:
        network:
            renderers: ['netplan', 'eni', 'sysconfig']
    <!--NeedCopy-->
    
  2. Um SSH für den Remotezugriff auf durch MCS erstellte VMs in AWS zu verwenden, aktivieren Sie die Kennwortauthentifizierung, da diesen VMs kein Schlüsselname angehängt ist. Führen Sie die folgenden Schritte nach Bedarf aus.

    • Bearbeiten Sie die cloud-init-Konfigurationsdatei /etc/cloud/cloud.cfg. Stellen Sie sicher, dass die Zeile ssh_pwauth: true vorhanden ist. Entfernen Sie die Zeile set-password und eventuell vorhandene nachfolgende Zeilen oder kommentieren Sie sie aus.

       users:
       - default
       <!--NeedCopy-->
      
    • Wenn Sie den Standardbenutzer ec2-user oder den von ubuntu erstellten Benutzer ubuntu verwenden möchten, können Sie das Benutzerkennwort mit dem Befehl passwd ändern. Merken Sie sich das neue Kennwort zur späteren Verwendung bei der Anmeldung an von MCS erstellten VMs.
    • Bearbeiten Sie die Datei /etc/ssh/sshd_config, um sicherzustellen, dass die folgende Zeile vorhanden ist:

       PasswordAuthentication yes
       <!--NeedCopy-->
      

      Speichern Sie die Datei und führen Sie den Befehl sudo service sshd restart aus.

Schritt 2b: Installieren des Linux VDA-Pakets auf der Vorlagen-VM

Hinweis : Wenn Sie einen aktuell ausgeführten VDA als Vorlagen-VM verwenden möchten, lassen Sie diesen Schritt aus.

Installieren Sie .NET Core Runtime 3.1, bevor Sie das Linux VDA-Paket auf der Vorlagen-VM installieren. Weitere Informationen finden Sie unter Installationsübersicht.

Führen Sie gemäß Ihrer Linux-Distribution folgenden Befehl aus, um die Umgebung für den Linux VDA einzurichten:

RHEL/CentOS:

sudo yum –y localinstall <PATH>/<Linux VDA RPM>
<!--NeedCopy-->

Ubuntu:

sudo dpkg –i  <PATH>/<Linux VDA DEB>

apt-get install -f
<!--NeedCopy-->

SUSE 12:

sudo zypper –i install <PATH>/<Linux VDA RPM>
<!--NeedCopy-->

Schritt 2c: Aktivieren der Repositories zum Installieren des tdb-tools-Pakets

RHEL 7-Server:

subscription-manager repos --enable=rhel-7-server-optional-rpms
<!--NeedCopy-->

RHEL 7-Arbeitsstation:

subscription-manager repos --enable=rhel-7-workstation-optional-rpms
<!--NeedCopy-->

Schritt 2d: Installieren des EPEL-Repositorys mit ntfs-3g

Installieren Sie das EPEL-Repository unter RHEL 6/CentOS 6, RHEL 7/CentOS 7, sodass später bei Ausführung von deploymcs.sh das enthaltene ntfs-3g-Paket installiert.

Schritt 2e: Manuelle Installation von ntfs-3g unter SUSE 12

Auf der SUSE 12-Plattform gibt es kein Repository, das ntfs-3g bereitstellt. Laden Sie den Quellcode herunter, führen Sie die Kompilation aus und installieren Sie ntfs-3g manuell:

  1. Installieren Sie das GNU Compiler Collection (GCC) Compiler-System und das make-Paket:

    sudo zypper install gcc
    sudo zypper install make
    <!--NeedCopy-->
    
  2. Laden Sie das ntfs-3g-Paket herunter.

  3. Dekomprimieren Sie das ntfs-3g-Paket:

    sudo tar -xvzf ntfs-3g_ntfsprogs-<package version>.tgz
    <!--NeedCopy-->
    
  4. Geben Sie den Pfad zum ntfs-3g-Paket ein:

    sudo cd ntfs-3g_ntfsprogs-<package version>
    <!--NeedCopy-->
    
  5. Installieren Sie ntfs-3g:

    ./configure
    make
    make install
    <!--NeedCopy-->
    

Schritt 2f: Einrichten der Laufzeitumgebung

Machen Sie Folgendes, bevor Sie deploymcs.sh ausführen:

  • Ändern Sie die Variablen in /etc/xdl/mcs/mcs.conf. Die Konfigurationsdatei mcs.conf enthält Variablen zum Einrichten von MCS und Linux VDA. Im Folgenden sind einige der Variablen aufgeführt, von denen dns und AD_INTEGRATION festgelegt werden müssen:

    Hinweis: Wenn für eine Variable mehrere Werten festgelegt werden können, setzen Sie diese in einfache Anführungszeichen und trennen Sie sie durch Leerzeichen. Beispiel: LDAP_LIST=’aaa.lab:389 bbb.lab:389.’

    • Use_Existing_Configurations_Of_Current_VDA: Bestimmt, ob die vorhandenen Konfigurationen des aktuell ausgeführten VDA verwendet werden sollen. Bei Einstellung auf Y entsprechen die Konfigurationsdateien von durch MCS erstellten Maschinen den äquivalenten Dateien auf dem aktuell ausgeführten VDA. Die Variablen dns und AD_INTEGRATION müssen Sie dennoch konfigurieren. Der Standardwert ist N, was bedeutet, dass die Konfigurationsdateien von durch MCS erstellten Maschinen durch Konfigurationsvorlagen auf dem Masterimage festgelegt werden.
    • dns: Festlegen der DNS-IP-Adresse
    • AD_INTEGRATION: Einrichten von Winbind oder SSSD (SSSD wird unter SUSE nicht unterstützt).
    • WORKGROUP: Festlegen des Arbeitsgruppennamens. Dies ist der NetBIOS-Name (Groß-/Kleinschreibung wird beachtet), falls er in AD konfiguriert ist. Andernfalls ist es standardmäßig der Domänenname.
  • Fügen Sie auf der Vorlagenmaschine der Datei /etc/xdl/mcs/mcs_local_setting.reg Befehlszeilen hinzu, um Registrierungswerte nach Bedarf zu schreiben oder zu aktualisieren. Diese Aktion verhindert den Verlust von Daten und Einstellungen bei jedem Neustart einer von MCS-Provisioningmaschine.

    Jede Zeile in der Datei /etc/xdl/mcs/mcs_local_setting.reg ist ein Befehl zum Festlegen oder Aktualisieren eines Registrierungswerts.

    Beispielsweise können Sie die folgenden Befehlszeilen zur Datei /etc/xdl/mcs/mcs_local_setting.reg hinzufügen, um einen Registrierungswert zu schreiben bzw. zu aktualisieren:

     create -k "HKLM\System\CurrentControlSet\Control\Citrix\VirtualChannels\Clipboard\ClipboardSelection" -t "REG_DWORD" -v "Flags" -d "0x00000003" --force
     <!--NeedCopy-->
    
     update -k "HKLM\System\CurrentControlSet\Control\Citrix\VirtualChannels\Clipboard\ClipboardSelection" -v "Flags" -d "0x00000003"
     <!--NeedCopy-->
    

Schritt 2g: Erstellen eines Masterimages

  1. Führen Sie /opt/Citrix/VDA/sbin/deploymcs.sh aus.
  2. (Optional) Aktualisieren Sie auf der Vorlagen-VM die Konfigurationsvorlagen, um die relevanten Dateien /etc/krb5.conf, /etc/samba/smb.conf und /etc/sssd/sssd.conf auf allen erstellten VMs anzupassen.

    Aktualisieren Sie für Winbind-Benutzer die Vorlagen /etc/xdl/mcs/winbind_krb5.conf.tmpl und /etc/xdl/mcs/winbind_smb.conf.tmpl.

    Für SSSD-Benutzer aktualisieren Sie die Vorlagen /etc/xdl/mcs/sssd.conf.tmpl, /etc/xdl/mcs/sssd_krb5.conf.tmpl und /etc/xdl/mcs/sssd_smb.conf.tmpl.

    Hinweis: Behalten Sie das vorhandene Format bei, das in den Vorlagendateien verwendet wird, und verwenden Sie Variablen wie $WORKGROUP, $REALM, $realm und $AD_FQDN.

  3. Installieren Sie Anwendungen auf der Vorlagen-VM und fahren Sie die Vorlagen-VM vom AWS EC2-Portal aus herunter. Stellen Sie sicher, dass der Instanzstatus der Vorlagen-VM als gestoppt angezeigt wird.

  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Vorlagen-VM und wählen Sie Image > Image erstellen aus. Geben Sie nach Bedarf Informationen ein und nehmen Sie die Einstellungen vor. Klicken Sie auf Image erstellen.

    Erstellen eines Images

Schritt 3: Erstellen eines Maschinenkatalogs

Erstellen Sie einen Maschinenkatalog in Citrix Studio und geben Sie die Anzahl der VMs im Katalog an. Wählen Sie beim Erstellen des Maschinenkatalogs Ihre Maschinenvorlage (das zuvor erstellte Masterimage) und eine oder mehrere Sicherheitsgruppen.

Erstellen eines Maschinenkatalogs

Auswahl von Sicherheitsgruppen

Führen Sie nach Bedarf weitere Konfigurationsaufgaben aus. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen eines Maschinenkatalogs mit Studio.

Schritt 4: Erstellen einer Bereitstellungsgruppe

Eine Bereitstellungsgruppe ist eine Sammlung von Maschinen aus einem oder mehreren Maschinenkatalogen. Sie gibt die Benutzer an, die diese Maschinen verwenden können, und die für die Benutzer verfügbaren Anwendungen und Desktops. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Bereitstellungsgruppen.

Upgrade des Linux VDAs mit MCS

Um MCS zum Aktualisieren des Linux VDA zu verwenden, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Aktualisieren Sie Ihren Linux VDA auf der Vorlagenmaschine

    Für RHEL 7/CentOS 7:

    sudo rpm -U XenDesktopVDA-19.12.0.50-1.el7_x.x86_64.rpm
    <!--NeedCopy-->
    

    Für RHEL 6/CentOS 6:

    sudo rpm -U XenDesktopVDA-19.12.0.50-1.el6_x.x86_64.rpm
    <!--NeedCopy-->
    

    SUSE 12:

    sudo rpm -U XenDesktopVDA-19.12.0.50-1.sle12_x.x86_64.rpm
    <!--NeedCopy-->
    

    Ubuntu 16.04:

    sudo dpkg -i xendesktopvda_19.12.0.50-1.ubuntu16.04_amd64.deb
    <!--NeedCopy-->
    

    Ubuntu 18.04:

    sudo dpkg -i xendesktopvda_19.12.0.50-1.ubuntu18.04_amd64.deb
    <!--NeedCopy-->
    
  2. Bearbeiten Sie /etc/xdl/mcs/mcs.conf und /etc/xdl/mcs/mcs_local_setting.reg.

  3. Erstellen Sie einen neuen Snapshot.

  4. Wählen Sie in Citrix Studio den neuen Snapshot aus, um Ihren Maschinenkatalog zu aktualisieren. Warten Sie auf jeden Maschineneustart. Starten Sie eine Maschine nicht manuell neu.