StoreFront

Systemanforderungen

Lesen Sie vor der Installation von StoreFront den Artikel StoreFront-Bereitstellung planen.

StoreFront-Serveranforderungen

Nach entsprechenden Tests bietet Citrix nun Unterstützung für StoreFront auf folgenden Plattformen:

  • Windows Server 2019 (Standard- und Datacenter-Editionen)
  • Windows Server 2016 (Standard- und Datacenter-Editionen)
  • Windows Server 2012 R2 Datacenter- und Standard-Editionen

Alle StoreFront-Server in einer Servergruppe müssen dieselbe Betriebssystemversion, Sprache und dasselbe Gebietsschema verwenden.

Das Aktualisieren des Betriebssystems eines Servers, auf dem StoreFront ausgeführt wird, wird nicht unterstützt. Citrix empfiehlt die Installation von StoreFront auf einer neuen Installation des Betriebssystems.

Storefront-Server müssen zusätzlich zu den Anforderungen an das Betriebssystem die folgenden Mindestanforderungen erfüllen:

  • Prozessor: 2 virtuelle CPUs

  • RAM: 4 GB plus 700 Byte pro verfügbarer Ressource pro Benutzer.

  • Speicher:

    • 250 MB für StoreFront selbst.
    • 30 MB für jeden Store (sofern eine Website pro Store).
    • Für jeden Store mit aktivierten Favoriten 5 MB plus 8 MB für jeweils 1000 Favoriten.
    • Ausreichend Speicherplatz für IIS-Protokolldateien gemäß Ihren Anforderungen (siehe Microsoft-Dokumentation zur Verwaltung des IIS-Protokolldateispeicher).
    • Ausreichend Speicherplatz für StoreFront-Diagnoseprotokolle. Standardmäßig speichert StoreFront Protokolle nur bis zu 15 MB, Sie können diesen Wert bei Bedarf aber erhöhen. Siehe Problembehandlung bei StoreFront.

Bevor Sie StoreFront installieren können, müssen die folgenden Windows-Funktionen auf dem Webserver aktiviert sein. Diese Komponenten sind standardmäßig bei Windows-Neuinstallationen aktiviert, es ist also nur dann eine Aktion erforderlich, wenn sie explizit deinstalliert wurden.

  • NET-Framework-45-Features
    • NET-Framework-45-Core
  • PowerShellRoot
    • PowerShell

Wenn die installierte Version von .NET Framework älter als 4.7.0 ist, wird .NET Framework 4.7.0 automatisch vom Installationsprogramm installiert. Beachten Sie, dass hierfür die Windows-Funktion NET-Framework-45-Core bereits installiert sein muss.

Wenn das StoreFront-Installationsprogramm erkennt, dass eines der folgenden Windows-Features fehlt, werden sie automatisch installiert:

  • Web-Server
    • Web-WebServer
      • Web-Common-Http
        • Web-Default-Doc
        • Web-Http-Errors
        • Web-Static-Content
        • Web-Http-Redirect
      • Web-Health
        • Web-Http-Logging
      • Web-Security
        • Web-Filtering
        • Web-Basic-Auth
        • Web-Windows-Auth
      • Web-App-Dev
        • Web-Net-Ext45
        • Web-AppInit
        • Web-Asp-Net45
        • Web-ISAPI-Ext
        • Web-ISAPI-Filter
      • Web-Mgmt-Tools
        • Web-Mgmt-Console
      • Web-Scripting-Tools
  • NET-Framework-45-Features
    • NET-Framework-45-ASPNET
    • NET-WCF-Services45
      • NET-WCF-TCP-PortSharing45

Es ist möglich, die IIS-Website vor der Installation von StoreFront in ein anderes Verzeichnis oder Laufwerk zu verschieben. Der relative Pfad zu StoreFront in IIS muss auf allen Servern in einer Servergruppe identisch sein.

StoreFront verwendet die folgenden Ports für die Kommunikation. Stellen Sie sicher, dass Firewalls und andere Netzwerkgeräte den Zugriff auf diese Ports zulassen.

  • Die TCP-Ports 80 und 443 werden für die Kommunikation über HTTP bzw. HTTPS verwendet und müssen von innerhalb und außerhalb des Unternehmensnetzwerks zugänglich sein.
  • TCP-Port 808 wird für die Kommunikation zwischen StoreFront-Servern verwendet und muss daher zugänglich sein.
  • Ein nach dem Zufallsprinzip unter allen nicht reservierten Ports ausgewählter TCP-Port wird für die Kommunikation zwischen den StoreFront-Servern in eine Servergruppe verwendet. Wenn Sie StoreFront installieren, wird eine Windows-Firewallregel konfiguriert, die den Zugriff auf die ausführbare StoreFront-Datei gestattet. Da der Port jedoch nach dem Zufallsprinzip zugewiesen wird, müssen Sie sicherstellen, dass Firewalls oder andere Geräte im internen Netzwerk keinen Datenverkehr an einen der nicht zugewiesenen TCP-Ports blockieren.
  • TCP-Port 8008 wird (wo aktiviert) von der Citrix Workspace-App für HTML5 bzw. unterstützten Versionen der Citrix Workspace-App für die Kommunikation zwischen lokalen Benutzern im internen Netzwerk und den Servern verwendet, die die Desktops und Anwendungen bereitstellen.

StoreFront unterstützt reine IPv6-Netzwerke und Umgebungen mit dualem Stapel (IPv4 und IPv6).

Speichern von Abonnementdaten mit Microsoft SQL Server

Optional können Sie Abonnementdaten mit Microsoft SQL Server speichern. StoreFront unterstützt hierfür dieselben Microsoft SQL Server-Versionen wie die Datenbanken von Citrix Virtual Apps and Desktops. Informationen zu den Systemanforderungen für Citrix Virtual Apps and Desktops finden Sie unter Datenbanken.

Anforderungen an die Infrastruktur

Citrix hat StoreFront mit den folgenden Citrix Produktversionen getestet und unterstützt sie.

Citrix Virtual Apps and Desktops

In StoreFront-Stores aggregierte Desktops und Anwendungen von den folgenden Produkten.

  • Citrix Virtual Apps and Desktops 7 1912 LTSR
  • Citrix Virtual Apps and Desktops 7 1909
  • Citrix Virtual Apps and Desktops 7 1906
  • Citrix Virtual Apps and Desktops 7 1903
  • Citrix Virtual Apps and Desktops 7 1811
  • Citrix Virtual Apps and Desktops 7 1808
  • XenApp und XenDesktop 7.15 LTSR *
  • XenApp und XenDesktop 7.6 LTSR *

Citrix Gateway

Die folgenden Versionen von Citrix Gateway und NetScaler Gateway können verwendet werden, um Benutzern in öffentlichen Netzwerken Zugriff auf StoreFront zu geben.

  • Citrix Gateway 13.0
  • Citrix Gateway 12.1
  • NetScaler Gateway 12.0
  • NetScaler Gateway 11.1

Verbindungen über Citrix Gateway können per ICA-Proxy, Citrix Gateway-Plug-In oder clientloses VPN hergestellt werden.

Anforderungen für Benutzergeräte

StoreFront bietet Benutzern verschiedene Optionen für den Zugriff auf Desktops und Anwendungen. Citrix Benutzer können über die Citrix Workspace-App oder einen Webbrowser auf Stores zugreifen.

Beim Zugriff auf einen Store über einen Webbrowser können Apps und Desktops entweder über eine nativ installierte Citrix Workspace-App oder über die Citrix Workspace-App für HTML5 gestartet werden. Je nach Konfiguration Ihrer Website können Endbenutzer zwischen den beiden Startmethoden wechseln.

Um Microsoft Application Virtualization (App-V)-Sequenzen für Benutzer bereitzustellen, benötigen Sie außerdem eine unterstützte Version von Microsoft Application Virtualization Desktop Client. Weitere Informationen finden Sie unter App-V. Benutzer können nicht über einen Webbrowser auf Offlineanwendungen oder App-V-Sequenzen zugreifen.

Citrix Workspace-App verwenden

Sie können alle derzeit unterstützten Versionen der Citrix Workspace-App für den Zugriff auf StoreFront-Stores über interne Netzwerkverbindungen und über Citrix Gateway verwenden. Lebenszyklusdaten der Citrix Workspace-App finden Sie unter https://www.citrix.com/support/product-lifecycle/workspace-app.html.

Webbrowser für Storezugriff verwenden

Verwenden Sie die neuesten Versionen der folgenden Browser, um über einen Webbrowser auf Storewebsites zuzugreifen.

Unter Windows:

  • Internet Explorer 11
  • Microsoft Edge
  • Google Chrome
  • Mozilla Firefox

Mac:

  • Safari
  • Google Chrome
  • Mozilla Firefox

Unter Linux:

  • Google Chrome
  • Mozilla Firefox

Webbrowser für die Verbindung mit virtuellen Apps und Desktops

Informationen zum Ermöglichen des Verbindungsaufbaus mit Desktops und Anwendungen mit der Citrix Workspace-App für HTML5 finden Sie unter Systemanforderungen.

Legacygeräte

Legacy Citrix Clients können XenApp Services-URLs verwenden, um auf StoreFront-Stores mit eingeschränkter Funktionalität zuzugreifen. XenApp Services-URLs bieten abwärtskompatible Legacyunterstützung für Verbindungen von Citrix Receiver 3.4 Enterprise und älteren Clients, die nur Verbindungen über PNAgent unterstützen.

Anforderungen für Smartcards

Citrix Workspace-App mit Smartcards verwenden

Citrix testet die Kompatibilität mit folgenden Smartcards: CAC (Common Access Card, US-Behörden), NIST PIV (National Institute of Standards and Technology Personal Identity Verification, USA) und diverse USB-Smartcardtoken. Sie können Kontaktkartenleser verwenden, die mit der Spezifikation “USB Chip/Smart Card Interface Devices” (CCID) übereinstimmen und vom deutschen Zentralen Kreditausschuss (ZKA) als Klasse 1-Smartcardleser klassifiziert wurden. Bei ZKA Klasse 1-Kontaktkartenlesern müssen Benutzer die Smartcards in den Leser einlegen. Andere Smartcardleser, einschließlich Klasse 2-Leser (mit Tastatur für die PIN-Eingabe), kontaktlose Leser und virtuelle TPM-Chip-basierte (Trusted Platform Module) Smartcards werden nicht unterstützt.

Für Windows-Geräte basiert die Smartcard-Unterstützung auf dem PC/SC-Standard (Personal Computer/Smart Card) von Microsoft. Als Mindestanforderung müssen Smartcards und Smartcardleser vom Betriebssystem unterstützt werden und über die Windows-Hardwarezertifizierung verfügen.

Weitere Informationen über Citrix-kompatible Smartcards und Middleware finden Sie unter Smartcards in der Citrix Virtual Apps and Desktops-Dokumentation und unter http://www.citrix.com/ready.

Anforderungen für Citrix Analytics

Sie können Citrix StoreFront so konfigurieren, dass die Citrix Workspace-App Daten an Citrix Analytics senden kann. Konfigurationsdetails werden unter Citrix Analytics Service beschrieben. Diese Funktionalität wird für die folgenden Szenarien unterstützt:

  • Stores, auf die über Webbrowser zugegriffen wird.
  • Stores, auf die über die Citrix Workspace-App 1903 für Windows oder höher zugegriffen wird.
  • Stores, auf die über die Citrix Workspace-App 1901 für Linux oder höher zugegriffen wird.
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