Citrix Virtual Apps and Desktops

Bereitstellungsgruppen verwalten

Einführung

In diesem Artikel werden Verfahren zum Verwalten von Bereitstellungsgruppen über die Verwaltungskonsole beschrieben. Sie können die Einstellungen ändern, die Sie beim Erstellen der Gruppe gewählt haben, und Sie können weitere Einstellungen konfigurieren, die beim Erstellen von Bereitstellungsgruppen nicht zur Verfügung stehen.

Verfahrenskategorien: Allgemeines, Benutzer, Maschinen und Sitzungen. Einige Aufgaben fallen in mehrere Kategorien. Das Thema “Unterbinden der Benutzerverbindung mit Maschinen” wird beispielsweise in der Kategorie “Maschinen” beschrieben, es betrifft aber auch Benutzer. Wenn Sie eine Aufgabe unter einer Kategorie nicht finden, schauen Sie unter einer verwandten Kategorie nach.

Auch andere Artikel enthalten verwandte Informationen:

  • Unter Anwendungen finden Sie Informationen zur Verwaltung von Anwendungen in Bereitstellungsgruppen.
  • Das Verwalten von Bereitstellungsgruppen erfordert die Berechtigungen des Bereitstellungsgruppen-Administrators. Weitere Informationen finden Sie unter Delegierte Administration.

Allgemein

Ändern des Bereitstellungstyps von Bereitstellungsgruppen

Der Bereitstellungstyp bestimmt, was eine Gruppe bereitstellen kann: Anwendungen, Desktops oder beides.

Bevor Sie eine Bereitstellungsgruppe des Typs Nur Anwendungen oder Desktops und Anwendungen in eine Bereitstellungsgruppe des Typs Nur Desktops ändern, löschen Sie alle Anwendungen aus der Bereitstellungsgruppe.

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und klicken Sie im Aktionsbereich auf Bereitstellungsgruppe bearbeiten.
  3. Wählen Sie auf der Seite Bereitstellungstyp den gewünschten Bereitstellungstyp.
  4. Klicken Sie auf Anwenden, damit die Änderungen angewendet werden und das Fenster geöffnet bleibt. Alternativ klicken Sie auf OK um die Konfigurationsänderungen anzuwenden und das Fenster zu schließen.

Ändern der StoreFront-Adressen

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und klicken Sie im Aktionsbereich auf Bereitstellungsgruppe bearbeiten.
  3. Wählen Sie auf der Seite StoreFront die StoreFront-URLs aus oder fügen Sie sie hinzu. Diese URLs werden von der auf jeder Maschine in der Bereitstellungsgruppe installierten Citrix Workspace-App-Instanz verwendet.
  4. Klicken Sie auf Anwenden, damit die Änderungen angewendet werden und das Fenster geöffnet bleibt. Alternativ klicken Sie auf OK um die Konfigurationsänderungen anzuwenden und das Fenster zu schließen.

Sie können die StoreFront-Serveradresse auch festlegen, indem Sie im Navigationsbereich Konfiguration > StoreFront auswählen.

Durchführen eines Upgrades einer Bereitstellungsgruppe und Rückgängigmachen eines Bereitstellungsgruppenupgrades

Nach dem Upgrade der Virtual Delivery Agents (VDAs) auf Maschinen einer Bereitstellungsgruppe sowie auf den Maschinen in den von ihr verwendeten Maschinenkatalogen führen Sie ein Upgrade der Bereitstellungsgruppe durch.

Führen Sie vor dem Upgrade der Bereitstellungsgruppe folgende Schritte durch:

  • Wenn Sie Citrix Provisioning (zuvor “Provisioning Services”) verwenden, aktualisieren Sie die VDA-Version in der Citrix Provisioning Console.
  • Starten Sie die Maschinen mit dem aktualisierten VDA, damit sie sich bei dem Delivery Controller registrieren können. Dadurch wird in der Konsole darüber informiert, welche Elemente in der Bereitstellungsgruppe aktualisiert werden müssen.
  • Wenn Sie ältere VDA-Versionen weiterverwenden, sind neuere Produktfeatures nicht verfügbar. Weitere Informationen finden Sie in der Upgrade-Dokumentation.

Bereitstellungsgruppen aktualisieren:

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und klicken Sie im Aktionsbereich auf Upgrade von Bereitstellungsgruppe durchführen. Die Aktion Upgrade von Bereitstellungsgruppe durchführen wird nur angezeigt, wenn aktualisierte VDAs erkannt werden.

Es wird angezeigt, welche Maschinen ggf. nicht aktualisiert werden können und warum. Sie können das Upgrade dann abbrechen, die Ursachen beheben und das Upgrade erneut starten.

Wenn das Upgrade abgeschlossen ist, können Sie Maschinen auf ihren vorherigen Zustand zurücksetzen, indem Sie die Bereitstellungsgruppe auswählen und dann im Aktionsbereich auf Rückgängig machen klicken.

Verwalten von Remote-PC-Zugriff-Bereitstellungsgruppen

Wenn eine Maschine eines Remote-PC-Zugriff-Maschinenkatalogs nicht zugewiesen wurde, wird sie vorübergehend einer Bereitstellungsgruppe zugewiesen, die dem Maschinenkatalog zugeordnet ist. Dadurch kann sie später einem Benutzer zugewiesen werden.

Die Zuweisung der Bereitstellungsgruppe zum Maschinenkatalog ist mit einem Prioritätswert verbunden. Die Priorität bestimmt die Bereitstellungsgruppe einer Maschine bei der Registrierung beim System oder wenn ein Benutzer eine Maschinenzuweisung benötigt. Je geringer der Wert, desto höher die Priorität. Wenn ein Remote-PC-Zugriff-Maschinenkatalog mehrere Bereitstellungsgruppenzuweisungen hat, wird die mit der höchsten Priorität vom System ausgewählt. Die Priorität legen Sie mit dem PowerShell-SDK fest.

Beim Erstellen eines Remote-PC-Zugriff-Maschinenkatalogs wird dieser einer Bereitstellungsgruppe zugeordnet. Dem Maschinenkatalog später hinzugefügte Maschinenkonten oder Organisationseinheiten können in der Bereitstellungsgruppe hinzugefügt werden. Die Zuordnung kann deaktiviert oder aktiviert werden.

Hinzufügen oder Entfernen der Zuordnung eines Remote-PC-Zugriff-Maschinenkatalogs zu einer Bereitstellungsgruppe

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Remote-PC-Zugriff-Gruppe aus.
  3. Klicken Sie im Abschnitt Details auf die Registerkarte Maschinenkataloge und wählen Sie einen Remote-PC-Zugriff-Maschinenkatalog.
  4. Um eine Zuordnung hinzuzufügen oder wiederherzustellen, klicken Sie auf Desktops hinzufügen. Zum Entfernen einer Zuordnung klicken Sie auf Zuordnung entfernen.

Benutzer

Ändern der Benutzereinstellungen für eine Bereitstellungsgruppe

Der Name dieser Seite lautet Benutzereinstellungen oder Grundeinstellungen.

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und klicken Sie im Aktionsbereich auf Bereitstellungsgruppe bearbeiten.
  3. Ändern Sie auf der Seite Benutzereinstellungen (bzw. Grundeinstellungen), die folgenden Optionen nach Bedarf.
  4. Klicken Sie auf Anwenden, damit die Änderungen angewendet werden und das Fenster geöffnet bleibt. Alternativ klicken Sie auf OK um die Konfigurationsänderungen anzuwenden und das Fenster zu schließen.
Einstellung Beschreibung
Beschreibung Text, der in Citrix Workspace (oder StoreFront) angezeigt wird
Bereitstellungsgruppe aktivieren Zeigt an, ob die Bereitstellungsgruppe aktiviert ist.
Zeitzone Die Zeitzone, die für die Maschinen dieser Bereitstellungsgruppe gelten muss. Die Option listet die von der Site unterstützten Zeitzonen auf.
Secure ICA aktivieren Die gesamte Kommunikation zu und von Maschinen in der Bereitstellungsgruppe wird mit SecureICA, das das ICA-Protokoll verschlüsselt, geschützt. Die Standardebene ist 128-Bit. Die Ebene kann über das SDK geändert werden. Citrix empfiehlt die Verwendung zusätzlicher Verschlüsselungsmethoden, z. B. TLS-Verschlüsselung, wenn Datenübertragungen über öffentliche Netzwerke stattfinden. Bei SecureICA wird die Datenintegrität auch nicht geprüft.

Hinzufügen und Entfernen von Benutzern zu bzw. aus Bereitstellungsgruppen

Ausführliche Informationen zu Benutzern finden Sie unter Benutzer.

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und klicken Sie im Aktionsbereich auf Bereitstellungsgruppe bearbeiten.
  3. Gehen Sie auf der Seite Benutzer folgendermaßen vor:

    • Zum Hinzufügen von Benutzern klicken Sie auf Hinzufügen und geben Sie die Benutzer an, die Sie hinzufügen möchten.
    • Zum Entfernen von Benutzern wählen Sie mindestens einen Benutzer aus und klicken Sie auf Entfernen.
    • Aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen zur Steuerung des Zugriffs durch nicht authentifizierte Benutzer.
  4. Klicken Sie auf Anwenden, damit die Änderungen angewendet werden und das Fenster geöffnet bleibt. Alternativ klicken Sie auf OK um die Konfigurationsänderungen anzuwenden und das Fenster zu schließen.

Importieren und Exportieren von Benutzerlisten

Bei Bereitstellungsgruppen mit physischen Maschinen mit Windows-Einzelsitzungs-OS können Sie Benutzerinformationen nach dem Erstellen der Bereitstellungsgruppe aus einer CSV-Datei importieren. Sie können Benutzerinformationen auch in eine CSV-Datei exportieren. Die CSV-Datei kann Daten aus einer vorherigen Produktversion enthalten.

Die erste Zeile der CSV-Datei muss durch Trennzeichen getrennte Spaltenüberschriften (in beliebiger Reihenfolge) enthalten, z. B. ADComputerAccount, AssignedUser, VirtualMachine und HostId. Die nachfolgenden Zeilen enthalten durch Trennzeichen getrennte Daten. Die Einträge unter ADComputerAccount können allgemeine Namen, IP-Adressen Distinguished Names oder Domänen-/Computernamenpaare sein.

Importieren oder Exportieren von Benutzerinformationen

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und klicken Sie im Aktionsbereich auf Bereitstellungsgruppe bearbeiten.
  3. Klicken Sie auf der Seite Maschinenzuteilung auf Liste importieren bzw. Liste exportieren und navigieren Sie zum Speicherort der Datei.
  4. Klicken Sie auf Anwenden, damit die Änderungen angewendet werden und das Fenster geöffnet bleibt. Alternativ klicken Sie auf OK um die Konfigurationsänderungen anzuwenden und das Fenster zu schließen.

Maschinen

Ändern der Maschinen-Benutzer-Zuweisung in einer Bereitstellungsgruppe

Sie können die Zuweisungen von Maschinen mit Windows-Einzelsitzungs-OS ändern, die mit MCS bereitgestellt wurden. Die Zuweisungen für Maschinen mit Windows-Multisitzungs-OS und mit Citrix Provisioning bereitgestellte Maschinen können Sie nicht ändern.

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und klicken Sie im Aktionsbereich auf Bereitstellungsgruppe bearbeiten.
  3. Geben Sie die neuen Benutzer auf der Seite Desktops bzw. Desktopzuweisungsregeln (Seitentitel abhängig vom Typ des Maschinenkatalogs) an.
  4. Klicken Sie auf Anwenden, damit die Änderungen angewendet werden und das Fenster geöffnet bleibt. Alternativ klicken Sie auf OK um die Konfigurationsänderungen anzuwenden und das Fenster zu schließen.

Ändern der maximalen Anzahl Maschinen pro Benutzer in einer Bereitstellungsgruppe

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und klicken Sie im Aktionsbereich auf Bereitstellungsgruppe bearbeiten.
  3. Legen Sie auf der Seite Desktopzuweisungsregeln einen Wert für “Maximale Desktops pro Benutzer” fest.
  4. Klicken Sie auf Anwenden, damit die Änderungen angewendet werden und das Fenster geöffnet bleibt. Alternativ klicken Sie auf OK um die Konfigurationsänderungen anzuwenden und das Fenster zu schließen.

Aktualisieren einer Maschine in einer Bereitstellungsgruppe

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Gruppe und klicken Sie im Aktionsbereich auf Maschinen anzeigen.
  3. Wählen Sie eine Maschine und klicken Sie im Aktionsbereich auf Maschinen aktualisieren.

Zum Auswählen eines anderen Images wählen Sie Masterimage und dann einen Snapshot.

Zum Anwenden der Änderungen und Benachrichtigen der Benutzer der Maschine wählen Sie Rolloutbenachrichtigung für Endbenutzer. Geben Sie anschließend Folgendes an:

  • Zeitpunkt der Aktualisierung des Masterimages: jetzt oder beim nächsten Neustart
  • Neustart-Verteilungszeit (Zeit insgesamt, während derer das Update aller Maschinen beginnen soll)
  • Ob Benutzer über den Neustart benachrichtigt werden
  • Meldung, die die Benutzer erhalten

Hinzufügen, Ändern oder Entfernen von Tagbeschränkungen für einen Desktop

Das Hinzufügen, Bearbeiten und Entfernen von Tagbeschränkungen kann unerwartete Auswirkungen darauf haben, welche Desktops für den Start in Betracht gezogen werden. Lesen Sie die Informationen und Hinweise unter Tags.

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und klicken Sie im Aktionsbereich auf Bereitstellungsgruppe bearbeiten.
  3. Wählen Sie auf der Seite Desktops den Desktop und klicken Sie auf Bearbeiten.
  4. Zum Hinzufügen einer Tagbeschränkung wählen Sie Starts auf Maschinen mit Tag beschränken und wählen Sie dann das Tag aus.
  5. Ändern oder Entfernen einer Tagbeschränkung:

    • Wählen Sie ein anderes Tag.
    • Entfernen Sie die Tagbeschränkung durch Deaktivieren von Starts auf Maschinen mit Tag beschränken.
  6. Klicken Sie auf Anwenden, damit die Änderungen angewendet werden und das Fenster geöffnet bleibt. Alternativ klicken Sie auf OK um die Konfigurationsänderungen anzuwenden und das Fenster zu schließen.

Entfernen von Maschinen aus Bereitstellungsgruppen

Durch Entfernen von Maschinen werden diese aus Bereitstellungsgruppen gelöscht. Sie werden jedoch nicht aus dem Maschinenkatalog der Bereitstellungsgruppe gelöscht. Die Maschine steht daher für Zuweisungen zu anderen Bereitstellungsgruppen zur Verfügung.

Maschinen müssen heruntergefahren werden, bevor sie entfernt werden können. Wenn Sie vorübergehend verhindern möchten, dass Benutzer eine Verbindung mit der Maschine herstellen, während Sie sie löschen, setzen Sie die Maschine in den Wartungsmodus, bevor Sie sie herunterfahren.

Wenn Sie eine Maschine einem anderen Benutzer zuweisen, denken Sie daran, dass Maschinen persönliche Daten enthalten können. Ziehen Sie ggf. ein Reimaging solcher Maschinen in Betracht.

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Gruppe und klicken Sie im Aktionsbereich auf Maschinen anzeigen.
  3. Stellen Sie sicher, dass die Maschine heruntergefahren ist.
  4. Wählen Sie die Maschine aus und klicken Sie auf im Aktionsbereich auf Aus Bereitstellungsgruppe entfernen.

Sie können eine Maschine auch über die von der Maschine verwendete Verbindung aus einer Bereitstellungsgruppe entfernen.

Einschränken des Zugriffs auf Maschinen einer Bereitstellungsgruppe

Alle Änderungen zum Einschränken des Zugriffs auf Maschinen in einer Bereitstellungsgruppe haben Vorrang vor zuvor durchgeführten Einstellungen, unabhängig von der verwendeten Methode. Sie haben folgende Möglichkeiten:

  • Einschränken des Zugriffs für Administratoren über Geltungsbereiche für die delegierte Administration: Erstellen Sie einen Geltungsbereich, in dem Administratoren auf alle Anwendungen zugreifen können, und einen zweiten Geltungsbereich, der nur den Zugriff auf spezifische Anwendungen zulässt, und weisen Sie diese Geltungsbereiche zu. Weitere Informationen finden Sie unter Delegierte Administration.

  • Einschränken des Zugriffs für Benutzer über SmartAccess-Richtlinienausdrücke: Verwenden Sie Richtlinienausdrücke, mit denen über Citrix Gateway hergestellte Benutzerverbindungen gefiltert werden.

    1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
    2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und klicken Sie im Aktionsbereich auf Bereitstellungsgruppe bearbeiten.
    3. Wählen Sie auf der Seite Zugriffsrichtlinie die Option Über NetScaler Gateway hergestellte Verbindungen aus.
    4. Wenn Sie nur einen Teil dieser Verbindungen auswählen möchten, wählen Sie Verbindungen, auf die mindestens einer der folgenden Filter zutrifft. Legen Sie dann die Citrix Gateway-Site fest und fügen Sie SmartAccess-Richtlinienausdrücke für zulässige Benutzerzugriffsszenarios hinzu, bzw. bearbeiten oder löschen Sie diese. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Citrix Gateway.
    5. Klicken Sie auf Anwenden, damit die Änderungen angewendet werden und das Fenster geöffnet bleibt. Alternativ klicken Sie auf OK um die Konfigurationsänderungen anzuwenden und das Fenster zu schließen.
  • Einschränken des Zugriffs für Benutzer über Ausschlussfilter: Verwenden Sie Ausschlussfilter für mit dem SDK festgelegte Zugriffsrichtlinien. Zugriffsrichtlinien werden auf Bereitstellungsgruppen angewendet, um Verbindungen genauer zu definieren. Sie können beispielsweise den Maschinenzugriff für eine Untergruppe von Benutzern einschränken und zulässige Benutzergeräte festlegen. Mit Ausschlussfiltern können Zugriffsrichtlinien weiter angepasst werden. Aus Sicherheitsgründen können Sie beispielsweise den Zugriff für eine Untergruppe der Benutzer oder Geräte verweigern. Ausschlussfilter sind in der Standardeinstellung deaktiviert.

    Beispiel: Ein Lehrlabor in einem unternehmensinternen Teilnetz, das den Zugriff vom Labor auf eine bestimmte Bereitstellungsgruppe verhindert. Unabhängig davon, wer die Maschinen im Labor verwendet, verwenden Sie den Befehl Set-BrokerAccessPolicy -Name VPDesktops_Direct -ExcludedClientIPFilterEnabled $True -.

    Verwenden Sie das Sternchen (*) als Platzhalter für alle Tags, die mit dem gleichen Richtlinienausdruck beginnen. Wenn Sie beispielsweise auf einer Maschine das Tag VPDesktops_Direct hinzufügen und auf einer anderen das Tag VPDesktops_Test, wird der Filter durch Festlegen des Tags im Skript Set-BrokerAccessPolicy auf VPDesktops_* auf beide Maschinen angewendet.

    Wenn Sie über einen Webbrowser verbunden sind oder die Citrix Workspace-App-Benutzeroberfläche im Store aktiviert ist, können Sie keinen Ausschlussfilter auf Basis des Clientnamens verwenden.

Unterbinden der Benutzerverbindung mit Maschinen (Wartungsmodus) in einer Bereitstellungsgruppe

Wenn Sie vorübergehend verhindern möchten, dass neue Verbindungen mit Maschinen hergestellt werden, können Sie den Wartungsmodus für eine oder alle Maschinen in einer Bereitstellungsgruppe aktivieren. Das ist beispielsweise vor dem Anwenden von Patches oder der Verwendung von Verwaltungstools nützlich.

  • Wenn eine Maschine mit Windows-Multisitzungs-OS im Wartungsmodus ist, können Benutzer eine Verbindung mit vorhandenen Sitzungen herstellen, aber keine neuen Sitzungen starten.
  • Bei einer Maschine mit Windows-Einzelsitzungs-OS (oder mit Remote-PC-Zugriff) im Wartungsmodus können Benutzer keine Verbindung herstellen. Aktuelle Verbindungen bleiben bis zur Trennung oder Abmeldung erhalten.

Wartungsmodus ein- oder ausschalten:

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Gruppe aus.
  3. Zum Aktivieren des Wartungsmodus für alle Maschinen in der Bereitstellungsgruppe klicken Sie im Aktionsbereich auf Wartungsmodus einschalten.

    Zum Aktivieren des Wartungsmodus für einzelne Maschinen klicken Sie im Aktionsbereich auf Maschinen anzeigen. Wählen Sie eine Maschine aus und klicken Sie im Aktionsbereich auf Wartungsmodus einschalten.

  4. Zum Deaktivieren des Wartungsmodus für eine oder alle Maschinen in einer Bereitstellungsgruppe folgen Sie den Anweisungen oben unter Auswahl der Option Wartungsmodus ausschalten im Aktionsbereich.

Einstellungen für Windows-Remotedesktopverbindungen wirken sich auch darauf aus, ob eine Multisitzungs-OS-Maschine im Wartungsmodus ist. Der Wartungsmodus ist in folgenden Fällen aktiviert:

  • Der Wartungsmodus wurde wie oben beschrieben aktiviert.
  • Die Remotedesktopverbindung wurde auf Keine Verbindung mit diesem Computer zulassen festgelegt.
  • Die Remotedesktopverbindung wurde nicht auf Keine Verbindung mit diesem Computer zulassen festgelegt. Der Anmeldemodus der Remotehostkonfiguration wurde auf Neue Verbindungen zulassen, doch neue Anmeldungen verhindern oder Neue Verbindungen zulassen, doch Neuanmeldungen bis zum Neustart des Servers verweigern festgelegt.

Sie können den Wartungsmodus auch für Folgendes ein- oder ausschalten:

  • Verbindungen, dies wirkt sich auf die Maschinen aus, die die Verbindung verwenden.
  • Maschinenkataloge, dies wirkt sich auf die Maschinen in dem betreffenden Katalog aus.

Herunterfahren und Neustarten von Maschinen in einer Bereitstellungsgruppe

Dieser Vorgang wird für Remote-PC-Zugriff-Maschinen nicht unterstützt.

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Gruppe und klicken Sie im Aktionsbereich auf Maschinen anzeigen.
  3. Wählen Sie die Maschine und klicken Sie im Aktionsbereich auf einen der folgenden Einträge:

    • Herunterfahren erzwingen: Die Maschine wird zwingend abgeschaltet und die Liste der Maschinen wird aktualisiert.
    • Neu starten: Das Betriebssystem wird heruntergefahren und die Maschine wird neu gestartet. Wenn das Betriebssystem diese Aufgaben nicht ausführen kann, bleibt die Maschine im aktuellen Zustand.
    • Neustart erzwingen: Das Betriebssystem wird zwangsweise heruntergefahren und die Maschine dann neu gestartet.
    • Anhalten: Die Maschine wird ohne Herunterfahren angehalten die Liste der Maschinen wird aktualisiert.
    • Herunterfahren: Das Betriebssystem wird aufgefordert, herunterzufahren.

Wird bei Aktionen ohne Erzwingen eine Maschine nicht innerhalb von 10 Minuten heruntergefahren, wird sie ausgeschaltet. Wenn Windows versucht, während des Herunterfahrens Updates zu installieren, besteht die Gefahr, dass die Maschine ausgeschaltet wird, bevor die Updates abgeschlossen sind.

Citrix empfiehlt, dass Sie die Auswahl des Befehls Herunterfahren durch Benutzer bei Maschinen mit Windows-Einzelsitzungs-OS während einer Sitzung nicht zulassen. Einzelheiten finden Sie in der Microsoft-Dokumentation zu Richtlinien.

Sie können auch Maschinen mit Verbindung herunterfahren und neu starten.

Erstellen und Verwalten von Neustartzeitplänen für Maschinen in einer Bereitstellungsgruppe

Über einen Neustartzeitplan wird der regelmäßige Neustart aller Maschinen in einer Bereitstellungsgruppe festgelegt. Sie können einen oder mehrere Zeitpläne für eine Bereitstellungsgruppe erstellen. Ein Zeitplan kann sich auf Folgendes auswirken:

  • Alle Maschinen in der Gruppe
  • Eine oder mehrere (aber nicht alle) Maschinen Die Maschinen werden durch ein Tag identifiziert. Es handelt sich hierbei um eine “Tagbeschränkung”, da die Aktion auf Elemente beschränkt wird, die über das Tag verfügen.

Angenommen, alle Maschinen befinden sich in einer Bereitstellungsgruppe. Sie möchten alle Maschinen mindestens einmal wöchentlich neu starten. Die Maschinen der Buchhaltung sollen täglich neu gestartet werden. Sie richten hierzu einen Zeitplan für alle Maschinen und einen weiteren für die Maschinen der Buchhaltung ein.

Ein Zeitplan enthält Datum und Uhrzeit des Beginns sowie die Dauer des Neustarts.

Sie können Zeitpläne aktivieren und deaktivieren. Das Deaktivieren kann beim Testen, während bestimmter Zeiten oder beim Vorbereiten von Zeitplänen hilfreich sein.

Sie können Zeitpläne nicht für das automatisierte Einschalten oder Herunterfahren über die Verwaltungskonsole verwenden, sondern nur für Neustarts.

Zeitplanüberlagerungen

Mehrere Zeitpläne können einander überschneiden. Im obigen Beispiel wirken sich beide Pläne auf die Maschinen der Buchhaltung aus. Die Maschinen können am Sonntag zweimal neu gestartet werden. Der Zeitplancode ist darauf ausgelegt, unerwünschte Neustarts zu vermeiden, es besteht jedoch keine Garantie, dass dies immer vermieden wird.

  • Wenn Start- und Dauer beider Zeitpläne genau übereinstimmen, ist es wahrscheinlicher, dass die Maschinen nur einmal neu gestartet werden.
  • Je stärker sich die Zeitpläne unterscheiden, umso wahrscheinlicher wird das Auftreten zweier Neustarts.
  • Auch die Zahl der von einem Zeitplan betroffenen Maschinen wirkt sich auf die Möglichkeit einer Überlagerung aus. In dem hier aufgeführten Beispiel kann der wöchentliche Zeitplan für den Neustart aller Maschinen Neustarts schneller auslösen, als der tägliche Zeitplan für die Buchhaltung (je nach der jeweils konfigurierten Dauer).

Weitere Informationen zu Neustartplänen finden Sie unter Reboot schedule internals.

Anzeigen von Neustartzeitplänen

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und klicken Sie im Aktionsbereich auf Bereitstellungsgruppe bearbeiten.
  3. Wählen Sie die Seite Neustartzeitplan.

Die Seite Neustartzeitplan enthält die folgenden Informationen für jeden konfigurierten Zeitplan:

  • Zeitplanname
  • Gegebenenfalls verwendete Tagbeschränkung
  • Anzahl der Maschinenneustarts
  • Ob Maschinenbenutzer eine Benachrichtigung erhalten
  • Ob der Zeitplan aktiviert ist

Hinzufügen (Anwenden) von Tags

Wenn Sie einen Neustartzeitplan mit einer Tagbeschränkung konfigurieren, stellen Sie sicher, dass das Tag den Maschinen hinzugefügt wird, auf die der Zeitplan angewendet werden soll. Im obigen Beispiel wird ein Tag auf jede Maschine der Buchhaltung angewendet. Einzelheiten finden Sie unter Tags.

Sie können zwar mehrere Tags auf eine Maschine anwenden, ein Neustartzeitplan kann jedoch nur ein Tag enthalten.

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie die Bereitstellungsgruppe mit den Maschinen, für die Sie den Zeitplan erstellen möchten.
  3. Klicken Sie auf Maschinen anzeigen und wählen Sie die Maschinen, denen Sie das Tag hinzufügen möchten.
  4. Klicken Sie im Aktionsbereich auf Tags verwalten.
  5. Wenn das Tag bereits vorhanden ist, aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Tagnamen. Ist das Tag noch nicht vorhanden, klicken Sie auf Erstellen und geben Sie einen Namen für das Tag ein. Aktivieren Sie nach dem Erstellen des Tags das Kontrollkästchen neben dessen Namen.
  6. Klicken Sie im Dialogfeld Tags verwalten auf Speichern.

Erstellen eines Neustartzeitplans

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und klicken Sie im Aktionsbereich auf Bereitstellungsgruppe bearbeiten.
  3. Klicken Sie auf der Seite Neustartzeitplan auf Hinzufügen.
  4. Führen Sie auf der Seite Neustartzeitplan folgende Schritte aus:

    • Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung für den Zeitplan ein.
    • Wenn Sie eine Tagbeschränkung verwenden möchten, wählen Sie das Tag aus.
    • Legen Sie unter Neustartintervall fest, wie oft der Neustart durchgeführt werden soll: täglich, an Werktagen, am Wochenende oder an einem bestimmten Wochentag.
    • Geben Sie die Tageszeit an, zu der der Neustart beginnen soll.
    • Wählen Sie unter Neustartdauer aus, dass alle Maschinen gleichzeitig gestartet werden, oder geben Sie die Gesamtdauer für den Beginn der Neustarts an. Ein interner Algorithmus bestimmt, wann welche Maschine während dieses Zeitraums neu gestartet wird.

      Hinweis:

      Die Neustartdauer kann auch über PowerShell festgelegt werden. Siehe Neustart nach Draining.

    • Wählen Sie unter Benachrichtigung an Benutzer senden aus, ob auf den betroffenen Maschinen eine Meldung angezeigt werden soll, bevor der Neustart beginnt. In der Standardeinstellung wird keine Meldung angezeigt.
    • Wenn Sie festlegen, dass 15 Minuten vor dem Neustart eine Meldung angezeigt wird, können Sie unter Benachrichtigungsintervall vorgeben, dass die Meldung alle fünf Minuten nach Erstanzeige wiederholt werden soll. Standardmäßig wird die Meldung nicht wiederholt angezeigt.
    • Geben Sie den Titel und den Text der Benachrichtigung ein. Es gibt keinen Standardtext.

      Wenn die Meldung die Zeit in Minuten bis zum Neustart enthalten soll, verwenden Sie die Variable %m%. Beispiel: Warnung: Ihr Computer wird in %m% Minuten automatisch neu gestartet. Der Wert verringert sich in jeder wiederholten Nachricht um fünf Minuten. Sofern Sie keinen gleichzeitigen Neustart aller Maschinen festgelegt haben, wird die Meldung auf jeder Maschine zu der von dem internen Algorithmus berechneten Zeit angezeigt.

    • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Zeitplan zu aktivieren. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, um den Zeitplan zu deaktivieren.
  5. Klicken Sie auf Anwenden, damit die Änderungen angewendet werden und das Fenster geöffnet bleibt. Alternativ klicken Sie auf OK um die Konfigurationsänderungen anzuwenden und das Fenster zu schließen.

Neustart nach Draining

Die Neustartdauer kann auch festgelegt werden, wenn Sie mit PowerShell einen Maschinenneustart planen bzw. ändern (New-BrokerRebootSchedulev2 oder Set-BrokerRebootSchedulev2).

Wenn Sie das Feature “Neustart nach Draining” mit dem Parameter -UseNaturalReboot <Boolean> definieren, werden alle Maschinen nach dem Draining aller Sitzungen neu gestartet. Bei Erreichen der Neustartzeit werden Maschinen in den Drainingzustand versetzt und neu gestartet, sobald alle Sitzungen abgemeldet sind.

Das Feature wird für Bereitstellungsgruppen mit Einzelsitzungs- und Multisitzungs-Maschinen unterstützt. Für die Maschinen muss die Energieverwaltung aktiviert sein.

In einer On-Premises-Umgebung wird dieses Feature nur bei Verwendung von PowerShell unterstützt. Das Feature ist in Studio nicht verfügbar.

Bearbeiten, Entfernen, Aktivieren und Deaktivieren von Neustartzeitplänen

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und klicken Sie im Aktionsbereich auf Bereitstellungsgruppe bearbeiten.
  3. Wählen Sie auf der Seite Neustartzeitplan das Kontrollkästchen eines Zeitplans.
    • Um den Zeitplan zu bearbeiten, klicken Sie auf Bearbeiten. Aktualisieren Sie die Zeitplankonfiguration gemäß den Anweisungen unter Erstellen eines Neustartzeitplans.
    • Klicken Sie auf Bearbeiten, um den Zeitplan zu aktivieren oder zu deaktivieren. Aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Neustartzeitplan aktivieren.
    • Klicken Sie zum Entfernen des Zeitplans auf Löschen. Bestätigen Sie das Entfernen. Das Entfernen eines Zeitplans hat keine Auswirkungen auf die auf die betroffenen Maschinen angewendeten Tags.

Verzögerung geplanter Neustarts aufgrund eines Datenbankausfalls

Hinweis:

Dieses Feature ist nur über PowerShell verfügbar.

Fällt vor einem geplanten Neustart von Maschinen (VDAs) in einer Bereitstellungsgruppe die Standortdatenbank aus, beginnt der Neustart erst nach Ende des Ausfalls. Dies kann zu unbeabsichtigten Ergebnissen führen.

Angenommen, Sie haben die Neustarts einer Bereitstellungsgruppe für außerhalb der Produktion (ab 3:00 Uhr) geplant. Ein Ausfall der Standortdatenbank tritt eine Stunde vor Beginn des geplanten Neustarts (um 2:00 Uhr) auf. Der Ausfall dauert sechs Stunden (bis 08:00 Uhr). Der Neustartzeitplan beginnt, wenn die Verbindung zwischen dem Delivery Controller und der Standortdatenbank wiederhergestellt ist. Der VDA-Neustart beginnt nun fünf Stunden nach dem ursprünglichen Zeitplan und somit während der Produktion.

Um dies zu vermeiden, können Sie den Parameter MaxOvertimeStartMins für die Cmdlets New-BrokerRebootScheduleV2 und Set-BrokerRebootScheduleV2 verwenden. Der Wert gibt den maximalen Zeitraum außerhalb der geplanten Startzeit in Minuten an, nach dem ein Neustart-Zeitplan beginnen darf.

  • Wenn die Datenbankverbindung innerhalb dieser Zeit wiederhergestellt wird (geplante Zeit + MaxOvertimeStartMins), beginnt der VDA-Neustart.

  • Wenn die Datenbankverbindung innerhalb dieser Zeit nicht wiederhergestellt wird, beginnt der VDA-Neustart nicht.

  • Wird dieser Parameter weggelassen oder hat er einen Null-Wert, beginnt der geplante Neustart unabhängig von der Ausfalldauer, sobald die Verbindung zur Datenbank wiederhergestellt wird.

Weitere Informationen finden Sie in der Hilfe zum Cmdlet. Dieses Feature ist nur über PowerShell verfügbar. Sie können diesen Wert nicht festlegen, wenn Sie einen Neustartzeitplan in Studio konfigurieren.

Geplante Neustarts für Maschinen im Wartungsmodus

Hinweis:

Dieses Feature ist nur über PowerShell verfügbar.

Wenn Sie angeben möchten, ob sich ein Neustartzeitplan auf Maschinen auswirkt, die sich im Wartungsmodus befinden, verwenden Sie die Option IgnoreMaintenanceMode mit BrokerRebootScheduleV2-Cmdlets.

Das folgende Cmdlet erstellt beispielsweise einen Zeitplan, der Maschinen neu startet, die im Wartungsmodus sind (zusätzlich zu Maschinen, die nicht im Wartungsmodus sind).

New-Brokerrebootschedulev2 rebootSchedule1 -DesktopGroupName <myDesktopGroup> -IgnoreMaintenanceMode $true

Mit dem folgenden Cmdlet wird ein vorhandener Neustartzeitplan geändert.

Set-Brokerrebootschedulev2 rebootSchedule1 -IgnoreMaintenanceMode $true

Weitere Informationen finden Sie in der Hilfe zum Cmdlet. Dieses Feature ist nur über PowerShell verfügbar.

Lastverwaltete Maschinen in Bereitstellungsgruppen

Die Lastverwaltung ist nur bei Maschinen mit Windows-Multisitzungs-OS möglich.

Bei der Lastverwaltung wird die Serverlast gemessen und festgelegt, welcher Server unter den aktuellen Umgebungsbedingungen auszuwählen ist. Diese Auswahl basiert auf folgenden Faktoren:

  • Wartungsmodusstatus des Servers: Eine Maschine mit Windows-Multisitzungs-OS wird nur für den Lastausgleich berücksichtigt, wenn der Wartungsmodus für sie deaktiviert ist.

  • Serverlastindex: bestimmt, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Server, der Maschinen mit Windows-Multisitzungs-OS bereitstellt, Verbindungen erhält. Der Index basiert auf einer Kombination von Lastauswertungskriterien: Anzahl der Sitzungen sowie Einstellungen für Leistungswerte (z. B. CPU-, Datenträger- und Speichernutzung). Die Lastauswertungskriterien werden in den Richtlinieneinstellungen für die Lastverwaltung festgelegt.

    Ein Serverlastindex von 10.000 bedeutet, dass der Server voll ausgelastet ist. Wenn keine anderen Server verfügbar sind, erhalten die Benutzer beim Starten einer Sitzung u. U. eine Meldung, dass der Desktop oder die Anwendung nicht verfügbar ist.

    Sie können den Lastindex in Director (Überwachung), über die Suche in Studio (Verwalten) und im SDK überwachen.

    Wählen Sie in Konsolenanzeigen zum Einblenden der Spalte Lastindex (die standardmäßig ausgeblendet ist) eine Maschine, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Spaltenüberschrift und wählen Sie Spalte auswählen. Wählen Sie in der Kategorie Maschine die Option Lastindex.

    Verwenden Sie im SDK das Cmdlet Get-BrokerMachine. Weitere Informationen finden Sie unter CTX202150.

  • Richtlinieneinstellung “Toleranzwert für gleichzeitige Anmeldungen”: maximale Anzahl gleichzeitiger Serveranmeldeanforderungen. (Diese Einstellung entspricht der Lastdrosselung in XenApp-Versionen 6.x.)

    Wenn alle Server den Toleranzwert für gleichzeitige Anmeldungen erreichen oder überschreiten, wird die nächste Anmeldeanforderung dem Server mit der niedrigsten Anzahl ausstehender Anmeldungen zugewiesen. Wenn mehrere Server diese Kriterien erfüllen, wird der Server mit dem niedrigsten Lastindex ausgewählt.

Energieverwaltete Maschinen in einer Bereitstellungsgruppe

Die Energieverwaltung ist nur bei virtuellen Maschinen mit Windows-Einzelsitzungs-OS, nicht aber bei physischen Maschinen (einschließlich Remote-PC-Zugriff-Maschinen) möglich. Maschinen mit Windows-Einzelsitzungs-OS und GPU-Funktionen können nicht angehalten werden, sodass Energieverwaltungsvorgänge fehlschlagen. Für Maschinen mit Windows-Multisitzungs-OS können Sie einen Neustartzeitplan erstellen.

In Bereitstellungsgruppen mit gepoolten Maschinen können virtuelle Maschinen mit Windows-Einzelsitzungs-OS einen der folgenden Zustände annehmen:

  • Zufällig zugewiesen und in Verwendung
  • Nicht zugewiesen und nicht verbunden

In Bereitstellungsgruppen mit statischen Maschinen können virtuelle Maschinen mit Windows-Einzelsitzungs-OS einen der folgenden Zustände aufweisen:

  • Dauerhaft zugeordnet und in Verwendung
  • Dauerhaft zugewiesen und nicht verbunden (aber bereit für Verbindungen)
  • Nicht zugewiesen und nicht verbunden

Statische Bereitstellungsgruppen enthalten im Normalbetrieb sowohl dauerhaft zugewiesene als auch nicht zugewiesene Maschinen. Anfangs sind alle Maschinen nicht zugewiesen (außer beim Erstellen der Bereitstellungsgruppe manuell zugewiesene Maschinen). Wenn Benutzer eine Verbindung herstellen, werden Maschinen dauerhaft zugewiesen. Die Energieverwaltung ist bei nicht zugewiesenen Maschinen in den Bereitstellungsgruppen vollständig, bei dauerhaft zugewiesenen Maschinen nur teilweise möglich.

  • Pools und Puffer: Unter einem Pool versteht man bei gepoolten Bereitstellungsgruppen und statischen Bereitstellungsgruppen mit nicht zugewiesenen Maschinen eine Gruppe nicht zugewiesener (oder temporär zugewiesener) Maschinen, die eingeschaltet bleiben und mit denen Benutzer eine Verbindung herstellen können. Eine Maschine ist direkt nach der Anmeldung des Benutzers verfügbar. Die Poolgröße (d. h. die Zahl der Maschinen, die eingeschaltet bleiben) kann abhängig von der Tageszeit konfiguriert werden. Verwenden Sie zum Konfigurieren des Pools bei statischen Bereitstellungsgruppen das SDK.

    Ein Puffer ist eine zusätzliche Gruppe nicht zugeordneter Maschinen, die aktiviert werden, wenn die Anzahl der Maschinen im Pool unter einen Schwellenwert fällt. Der Schwellenwert ist ein Prozentsatz der Bereitstellungsgruppengröße. Bei großen Bereitstellungsgruppen wird bei Erreichen des Schwellenwerts evtl. eine große Zahl Maschinen aktiviert. Dies ist beim Planen der Bereitstellungsgruppengröße zu berücksichtigen, alternativ verwenden Sie das SDK, um die Standardpuffergröße anzupassen.

  • Energiestatustimer: Sie können mit den Energiestatustimern Maschinen anhalten, wenn die Verbindung eine bestimmte Zeit lang getrennt war. Maschinen werden zum Beispiel automatisch außerhalb der Bürostunden angehalten, wenn die Verbindung mindestens 10 Minuten lang getrennt war.

    Sie können Timer für Werktage und Wochenenden sowie für Spitzen- und Nebenzeiten konfigurieren.

  • Teilweise Energieverwaltung bei dauerhaft zugewiesenen Maschinen: Bei dauerhaft zugewiesenen Maschinen können Sie Energiestatustimer, aber keine Pools oder Puffer einrichten. Die Maschinen werden zu Beginn der Spitzenzeit eingeschaltet und zu Beginn der Nebenzeit ausgeschaltet. Es ist keine Feinsteuerung der Zahl der Maschinen möglich, die als Ausgleich für verwendete Maschinen verfügbar werden (im Gegensatz zu nicht zugeordneten Maschinen).

Energieverwaltung bei virtuellen Maschinen mit Windows-Einzelsitzungs-OS

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und klicken Sie im Aktionsbereich auf Bereitstellungsgruppe bearbeiten.
  3. Wählen Sie auf der Seite Energieverwaltung unter Energieverwaltung für Maschinen die Option Wochentage. Wochentage umfassen standardmäßig die Tage von Montag bis Freitag.
  4. Klicken Sie bei zufälligen Bereitstellungsgruppen unter Maschinen einschalten auf Bearbeiten und geben Sie die Poolgröße während der Werktage an. Wählen Sie anschließend die Anzahl der einzuschaltenden Maschinen.
  5. Legen Sie unter Spitzenzeiten die Zeiträume für Spitzen- und Nebenzeiten für jeden Tag fest.
  6. Stellen Sie die Energiestatustimer für Spitzen- und Nebenzeiten an Werktagen ein: Geben Sie für Während Spitzenzeiten > Wenn getrennt die Verzögerung in Minuten ein, nach der getrennte Maschinen in der Bereitstellungsgruppe angehalten werden sollen, und klicken Sie auf Anhalten. Geben Sie für Während Nicht-Spitzenzeiten > Wenn getrennt die Verzögerung in Minuten ein, nach der abgemeldete Maschinen in der Bereitstellungsgruppe heruntergefahren werden, und klicken Sie auf Herunterfahren. Dieser Timer ist für Bereitstellungsgruppen mit zufälligen Maschinen nicht verfügbar.
  7. Wählen Sie unter Energieverwaltung für Maschinen die Option Wochenende und konfigurieren Sie die Spitzenzeiten und Energiestatustimer für Wochenenden.
  8. Klicken Sie auf Anwenden, damit die Änderungen angewendet werden und das Fenster geöffnet bleibt. Alternativ klicken Sie auf OK um die Konfigurationsänderungen anzuwenden und das Fenster zu schließen.

Verwenden Sie das SDK für Folgendes:

  • Herunterfahren anstelle von Anhalten von Maschinen basierend auf Energiestatustimern, oder wenn Timer auf Abmeldungen anstatt von Verbindungstrennungen reagieren sollen
  • Ändern der Standardeinstellungen für Werktage und Wochenende
  • Deaktivieren der Energieverwaltung Siehe CTX217289.

Energieverwaltung von VDI-Maschinen beim Übergang in einen anderen Zeitraum mit getrennten Sitzungen

Wichtig:

Diese Erweiterung gilt nur für VDI-Maschinen mit getrennten Sitzungen. Sie gilt nicht für VDI-Maschinen mit abgemeldeten Sitzungen.

In früheren Versionen blieben VDI-Maschinen beim Übergang in einen Zeitraum, in dem eine Aktion (Trennaktion = Anhalten oder Herunterfahren) erforderlich war, eingeschaltet. Das Szenario trat auf, wenn eine Maschine während eines Zeitraums (Spitzen- oder Nebenzeit) getrennt wurde, in der keine Aktion (Trennaktion = Nothing) erforderlich war.

Ab Citrix Virtual Apps and Desktops 7 1909 werden Maschinen angehalten oder ausgeschaltet, wenn die angegebene Trennzeit abläuft, abhängig von der für den Zielzeitraum konfigurierten Trennaktion.

Beispielsweise konfigurieren Sie die folgenden Energierichtlinien für eine VDI-Bereitstellungsgruppe:

  • PeakDisconnectAction = Nothing
  • OffPeakDisconnectAction = Shutdown
  • OffPeakDisconnectTimeout = 10

Hinweis:

Weitere Informationen zur Energierichtlinie mit Trennaktionen finden Sie unter https://developer-docs.citrix.com/projects/delivery-controller-sdk/en/latest/Broker/about_Broker_PowerManagement/#power-policy und https://developer-docs.citrix.com/projects/delivery-controller-sdk/en/latest/Broker/Get-BrokerDesktopGroup/.

In früheren Versionen blieben VDI-Maschinen, bei denen während der Spitzenzeit eine Sitzung getrennt wurde, beim Übergang von der Spitzen- in die Nebenzeit eingeschaltet. Ab Citrix Virtual Apps and Desktops 7 1909 werden die Richtlinienaktionen OffPeakDisconnectAction und OffPeakDisconnectTimeout beim Übergang zu einem neuen Zeitraum auf VDI-Maschinen angewendet. Infolgedessen werden solche Maschine 10 Minuten nach dem Übergang in die Nebenzeit ausgeschaltet.

Wenn Sie zum vorherigen Verhalten zurückkehren möchten (d. h. keine Aktion auf Maschinen mit getrennten Sitzungen beim Übergang von der Spitzen- zur Nebenzeit oder umgekehrt auszuführen), führen Sie einen der folgenden Schritte aus:

  • Legen Sie den Registrierungswert “LegacyPeakTransitionDisconnectedBehaviour” auf 1 (= wahr) fest, wodurch das vorherige Verhalten aktiviert wird. Standardmäßig ist der Wert 0 (= falsch), wodurch beim Übergang die Trennaktion der Energierichtlinie ausgelöst wird.
    • Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Citrix\DesktopServer
    • Name: LegacyPeakTransitionDisconnectedBehaviour
    • Typ: REG_DWORD
    • Wert: 0x00000001 (1)
  • Konfigurieren Sie die Einstellung mit dem PowerShell-Befehl Set-BrokerServiceConfigurationData. Beispiel:
    • PS C:\> Set-BrokerServiceConfigurationData HostingManagement.LegacyPeakTransitionDisconnectedBehaviour -SettingValue $true

Eine Maschine muss die folgenden Kriterien erfüllen, damit Energierichtlinienaktionen beim Zeitraumwechsel auf sie angewendet werden können:

  • Es liegt eine getrennte Sitzung vor.
  • Es stehen keine Energieaktionen aus.
  • Sie gehört zu einer VDI-Bereitstellungsgruppe (für Einzelsitzungen), die in einen anderen Zeitraum übergeht.
  • Es liegt eine Sitzung vor, die während eines bestimmten Zeitraums (Spitzen- oder Nebenzeit) getrennt wurde und die Maschine wechselt zu einem Zeitraum, für den eine Energieaktion zugewiesen ist.

Ändern des Prozentsatzes der VDAs im aktivierten Zustand für Kataloge

  1. Passen Sie die Spitzenzeiten für die Bereitstellungsgruppe über den Bereich Energieverwaltung für die Bereitstellungsgruppe an.
  2. Notieren Sie sich den Namen der Desktopgruppe.
  3. Starten Sie PowerShell mit Administratorrechten und führen Sie die folgenden Befehle aus. Ersetzen Sie “Desktop Group Name” durch den Namen der Desktopgruppe mit dem geänderten Prozentsatz ausgeführter VDAs.

    asnp Citrix*

    # Set-BrokerDesktopGroup "Desktop Group Name" -PeakBufferSizePercent 100

    Der Wert 100 bedeutet, dass 100 Prozent der VDAs betriebsbereit sind.

  4. Überprüfen Sie die Lösung mit folgendem Befehl:

    #Get-BrokerDesktopGroup "Desktop Group Name"

    Desktopgruppenname

Es kann bis zu einer Stunde dauern, bis Änderungen wirksam werden.

Zum Herunterfahren der VDAs nach dem Abmelden der Benutzer geben Sie Folgendes ein:

# Set-BrokerDesktopGroup "Desktop Group Name" -ShutDownDesktopsAfterUse $True

Um VDAs zu Spitzenzeiten neu zu starten, damit sie für die Benutzer nach deren Abmeldung bereit sind, geben Sie Folgendes ein:

# Set-BrokerDesktopGroup "Desktop Group Name" -AutomaticPowerOnForAssignedDuringPeak $True

Sitzungen

Abmelden oder Trennen einer Sitzung

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und wählen Sie dann im Aktionsbereich die Option Maschinen anzeigen.
  3. Wählen Sie im mittleren Bereich die Maschine aus und wählen Sie im Aktionsbereich die Option Sitzungen anzeigen und anschließend eine Sitzung.
    • Alternativ können Sie im mittleren Bereich die Registerkarte Sitzung und dann eine Sitzung auswählen.
  4. Zum Abmelden von einer Sitzung wählen Sie im Aktionsbereich die Option Abmelden. Die Sitzung wird geschlossen und der Benutzer abgemeldet. Die Maschine steht nun anderen Benutzern zur Verfügung, sofern sie nicht einem bestimmten Benutzer zugewiesen ist.
  5. Zum Trennen einer Sitzung wählen Sie im Aktionsbereich die Option Trennen. Anwendungen werden in der Sitzung weiter ausgeführt und die Maschine bleibt dem Benutzer zugewiesen. Der Benutzer kann eine Verbindung mit derselben Maschine wiederherstellen.

Sie können die Energiestatustimer für Maschinen mit Einzelsitzungs-OS so konfigurieren, dass nicht genutzte Sitzungen automatisch verarbeitet werden. Einzelheiten finden Sie unter Energieverwaltung für Maschinen.

Senden einer Nachricht an eine Bereitstellungsgruppe

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und wählen Sie dann im Aktionsbereich die Option Maschinen anzeigen.
  3. Wählen Sie im mittleren Bereich die Maschine, an die Sie eine Nachricht senden möchten.
  4. Wählen Sie im Aktionsbereich die Option Sitzungen anzeigen.
  5. Wählen Sie im mittleren Bereich alle Sitzungen aus und wählen Sie im Aktionsbereich die Option Nachricht senden.
  6. Geben Sie die Nachricht ein und klicken Sie auf OK. Sie können bei Bedarf einen Schweregrad angeben. Zur Auswahl stehen Kritisch, Frage, Warnung und Informationen.

Alternativ können Sie eine Nachricht über Citrix Director senden. Weitere Informationen finden Sie unter Senden von Nachrichten an Benutzer.

Konfigurieren des Vorabstarts und des Fortbestehens von Sitzungen in einer Bereitstellungsgruppe

Diese Features werden nur auf Maschinen mit Multisitzungs-OS unterstützt.

Vorabstart und Fortbestehen von Sitzungen ermöglichen einen schnellen Zugriff durch Benutzer auf Anwendungen, indem Sitzungen gestartet werden, bevor sie angefordert werden, und aktiv bleiben, nachdem ein Benutzer alle Anwendungen geschlossen hat.

Standardmäßig werden Sitzungsvorabstart und Sitzungsfortbestehen nicht verwendet. Eine Sitzung wird gestartet, wenn ein Benutzer eine Anwendung startet und sie bleibt aktiv, bis die letzte geöffnete Anwendung in der Sitzung geschlossen wird.

Überlegungen:

  • Die Bereitstellungsgruppe muss Anwendungen unterstützen und auf den Maschinen muss ein VDA für Multisitzungs-OS in mindestens Version 7.6 ausgeführt werden.
  • Diese Features werden nur bei Verwendung der Citrix Workspace-App für Windows unterstützt, sie erfordern außerdem zusätzliche Citrix Workspace-App-Konfigurationsschritte. Anweisungen hierzu finden Sie in der Produktdokumentation zu Ihrer Citrix Workspace-App für Windows-Version. Suchen Sie dort nach “Sitzungsvorabstart”.
  • Die Citrix Workspace-App für HTML5 wird nicht unterstützt.
  • Wird eine Maschine in den Modus “Anhalten” oder in den Ruhezustand versetzt, funktioniert der Sitzungsvorabstart unabhängig von den Vorabstarteinstellungen nicht. Die Benutzer können ihre Maschinen/Sitzungen sperren. Wenn sie sich jedoch von der Citrix Workspace-App abmelden, wird die Sitzung beendet und ein Vorabstart ist nicht mehr möglich.
  • Wird der Sitzungsvorabstart verwendet, können die Energieverwaltungsfunktionen “Anhalten” und “Ruhezustand” auf physischen Clientcomputern nicht verwendet werden. Clientmaschinenbenutzer können ihre Sitzungen sperren, sollten sich aber nicht abmelden.
  • Vorab gestartete und fortbestehende Sitzungen verbrauchen eine Lizenz, jedoch nur wenn sie verbunden sind. Bei Verwendung einer Benutzer-/Gerätelizenz gilt die Lizenz 90 Tage. Nicht genutzte vorab gestartete und fortbestehende Sitzungen werden standardmäßig nach 15 Minuten getrennt. Dieser Wert kann über das PowerShell-Cmdlet New/Set-BrokerSessionPreLaunch konfiguriert werden.
  • Eine sorgfältige Planung und Überwachung der Aktivitätsmuster von Benutzern ist wichtig, damit diese Features so eingerichtet werden können, dass sie einander ergänzen. In einer optimalen Konfiguration besteht ein Gleichgewicht zwischen dem Vorteil einer schnelleren Anwendungsverfügbarkeit für Benutzer und den durch den Verbrauch von Lizenzen und die fortdauernde Zuteilung von Ressourcen entstehenden Kosten.
  • Sie können den Vorabstart von Sitzungen auch für eine spezifische Uhrzeit in der Citrix Workspace-App konfigurieren.

Dauer des Aktivbleibens nicht genutzter vorab gestarteter und fortbestehender Sitzungen

Wie lange eine nicht genutzte Sitzung aktiv bleibt, wenn der Benutzer keine Anwendung startet, kann über ein Timeout oder über Serverlast-Schwellenwerte angegeben werden. Sie können alle Parameter konfigurieren. Die Sitzung wird jeweils durch das zuerst auftretende Ereignis beendet.

  • Timeout: Ein konfiguriertes Timeout gibt die Anzahl der Minuten, Stunden oder Tage an, die eine nicht genutzte, vorab gestartete oder fortbestehende Sitzung aktiv bleibt. Wenn Sie ein zu kurzes Timeout konfigurieren, werden vorab gestartete Sitzungen beendet, bevor der Benutzer in den Genuss des schnelleren Anwendungszugriffs kommt. Ist das Timeout zu lang, werden eingehende Benutzerverbindungen möglicherweise abgewiesen, da der Server nicht genügend Ressourcen hat.

    Sie können dieses Timeout nur über das SDK (New/Set-BrokerSessionPreLaunch Cmdlet) und nicht über die Verwaltungskonsole aktivieren. Wenn Sie das Timeout deaktivieren, wird es für die betreffende Bereitstellungsgruppe in der Konsole und auf den Seiten zum Bearbeiten von Bereitstellungsgruppen nicht angezeigt.

  • Schwellenwerte: Das automatische Beenden vorab gestarteter und fortbestehender Sitzungen auf der Basis der Serverlast gewährleistet, dass Sitzungen so lange wie möglich geöffnet bleiben (vorausgesetzt, es sind Serverressourcen verfügbar). Nicht genutzte vorab gestartete und fortbestehende Sitzungen verursachen keine Abweisung von Verbindungen, da sie automatisch beendet werden, wenn Ressourcen für neue Benutzersitzungen benötigt werden.

    Sie können zwei Schwellenwerte konfigurieren: die durchschnittliche Last aller Server der Bereitstellungsgruppe und die höchste Last eines Servers in der Bereitstellungsgruppe (beides in Prozent). Wird ein Schwellenwert überschritten, werden jeweils die Sitzungen beendet, die sich am längsten im Zustand “vorab gestartet” bzw. “fortbestehend” befinden. Das Beenden erfolgt einzeln im Minutentakt bis die Last unter den Schwellenwert fällt. Solange der Schwellenwert überschritten ist, werden keine neuen Sitzungen vorab gestartet.

Server mit VDAs, die nicht bei einem Controller registriert sind, und Server im Wartungsmodus gelten als voll ausgelastet. Bei einem ungeplanten Ausfall werden vorab gestartete und fortbestehende Sitzungen automatisch beendet, um Kapazität freizugeben.

Aktivieren des Vorabstarts von Sitzungen

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und klicken Sie im Aktionsbereich auf Bereitstellungsgruppe bearbeiten.
  3. Aktivieren Sie den Vorabstart von Sitzungen, indem Sie auf der Seite Anwendungsvorabstart auswählen, wann Sitzungen gestartet werden sollen:

    • Wenn Benutzer eine Anwendung starten. Dies ist die Standardeinstellung. Vorabstartsitzungen sind deaktiviert.
    • Wenn ein Benutzer der Bereitstellungsgruppe sich bei der Citrix Workspace-App für Windows anmeldet.
    • Wenn ein beliebiger Benutzer einer Liste mit Benutzern und Bereitstellungsgruppen sich bei der Citrix Workspace-App für Windows anmeldet. Bei Auswahl dieser Option müssen Sie auch die Benutzer oder Benutzergruppen festlegen.

    Seite "Vorabstart von Sitzungen für Anwendungen"

  4. Eine vorab gestartete Sitzung wird durch eine normale Sitzung ersetzt, wenn der Benutzer eine Anwendung startet. Wenn der Benutzer keine Anwendung startet (d. h. die vorab gestartete Sitzung wird nicht verwendet), wird durch die folgenden Einstellungen bestimmt, wie lange die Sitzung aktiv bleibt.

    • Ablauf eines vorgegebenen Zeitintervalls. Das Zeitintervall können Sie ändern: 1–99 Tage, 1–2376 Stunden oder 1–142.560 Minuten.
    • Wenn die durchschnittliche Last auf allen Maschinen in der Bereitstellungsgruppe einen bestimmten Prozentsatz (1–99 %) übersteigt.
    • Wenn die Last auf einer Maschine in der Bereitstellungsgruppe einen bestimmten Prozentsatz (1–99 %) übersteigt.

    Eine vorab gestartete Sitzung bleibt also bis zum Eintreten eines der folgenden Ereignisse aktiv: ein Benutzer startet eine Anwendung, das vorgegebene Zeitintervall läuft ab oder der angegebene Lastschwellenwert wird überschritten.

Aktivieren des Sitzungsfortbestehens

  1. Wählen Sie im Navigationsbereich Bereitstellungsgruppen aus.
  2. Wählen Sie eine Bereitstellungsgruppe und klicken Sie im Aktionsbereich auf Bereitstellungsgruppe bearbeiten.
  3. Aktivieren Sie auf der Seite Anwendungsfortbestehen das Sitzungsfortbestehen durch Aktivieren von Sitzungen bleiben aktiv bis.

    Seite "Sitzungsfortbestehen für Anwendungen"

  4. Mehrere Einstellungen wirken sich darauf aus, wie lange eine Sitzung aktiv bleibt, wenn der Benutzer keine weitere Anwendung startet.

    • Ablauf eines vorgegebenen Zeitintervalls. Das Zeitintervall können Sie ändern: 1–99 Tage, 1–2376 Stunden oder 1–142.560 Minuten.
    • Wenn die durchschnittliche Last auf allen Maschinen in der Bereitstellungsgruppe einen bestimmten Prozentsatz (1–99 %) übersteigt.
    • Wenn die Last auf einer Maschine in der Bereitstellungsgruppe einen bestimmten Prozentsatz (1–99 %) übersteigt.

    Eine fortbestehende Sitzung bleibt also bis zum Eintreten eines der folgenden Ereignisse aktiv: ein Benutzer startet eine Anwendung, das vorgegebene Zeitintervall läuft ab oder der angegebene Lastschwellenwert wird überschritten.

Problembehandlung

  • Nicht bei einem Delivery Controller registrierte VDAs kommen beim Start gebrokerter Sitzungen nicht in die Auswahl. Dies hat eine mangelnde Auslastung verfügbarer Ressourcen zur Folge. Es gibt eine Reihe von Gründen, warum ein VDA nicht registriert sein könnte. Viele können vom Administrator behandelt werden. Die Detailanzeige bietet Informationen zur Problembehandlung im Assistenten zum Erstellen von Maschinenkatalogen und nach dem Hinzufügen eines Katalogs zu einer Bereitstellungsgruppe.

    Nach Erstellung einer Bereitstellungsgruppe wird im zugehörigen Detailbereich die Anzahl der Maschinen angezeigt, die registriert sein können, es jedoch nicht sind. Es kann beispielsweise Maschinen geben, die eingeschaltet und nicht im Wartungsmodus sind, jedoch nicht bei einem Controller registriert sind. Beim Anzeigen einer Maschine, die eigentlich registriert sein müsste, enthält die Registerkarte Problembehandlung im Detailbereich Informationen zu möglichen Ursachen und empfohlene Korrekturmaßnahmen.

    Informationen zu Meldungen zur Funktionsebene finden Sie unter VDA-Versionen und Funktionsebenen.

    Informationen zur Fehlerbehebung bei der VDA-Registrierung finden Sie unter CTX136668.

  • Im Detailbereich für Bereitstellungsgruppen unter Installierte VDA-Version möglicherweise nicht die tatsächlich auf den Maschinen installierte Version angezeigt. In der Maschine wird in Windows unter “Programme und Features” die tatsächliche VDA-Version angezeigt.
  • Empfehlungen für Maschinen mit einem unbekannten Energiezustand finden Sie unter CTX131267.
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