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Installieren von Linux Virtual Delivery Agent für RHEL/CentOS

Jul 06, 2017

Mit den nachfolgenden Schritten können Sie die Installation manuell durchführen oder verwenden Sie Easy Install für die automatische Installation und Konfiguration. Easy Install spart Zeit und Arbeitskraft und ist weniger fehleranfällig als die manuelle Installation. 

Hinweis: Verwenden Sie Easy Install bei Neuinstallationen. Zum Aktualisieren von vorhandenen Installationen eignet Easy Install sich nicht.

Schritt 1: Vorbereiten von RHEL 7/CentOS 7 oder RHEL 6/CentOS 6 für die VDA-Installation

Schritt 1a: Überprüfen der Netzwerkkonfiguration

Citrix empfiehlt, dass Netzwerk zu verbinden und richtig zu konfigurieren, bevor Sie fortfahren.

Schritt 1b: Festlegen des Hostnamens

Damit der Hostname der Maschine richtig gemeldet wird, ändern Sie die Datei /etc/hostname, sodass sie nur den Hostnamen der Maschine enthält.

HOSTNAME=Hostname

Schritt 1c: Zuweisen einer Loopbackadresse für den Hostnamen

Damit der DNS-Domänenname und der vollqualifizierte Domänenname (FQDN) der Maschine richtig gemeldet werden, ändern Sie die folgende Zeile in der Datei /etc/hosts, sodass der FQDN und der Hostname die ersten zwei Einträge sind:

127.0.0.1 hostname-fqdn hostname localhost localhost.localdomain localhost4 localhost4.localdomain4

Beispiel:

127.0.0.1  vda01.example.com vda01 localhost localhost.localdomain localhost4 localhost4.localdomain4

Entfernen Sie alle anderen Verweise auf hostname-fqdn oder hostname aus anderen Einträgen in der Datei.

Hinweis

Der Linux VDA unterstützt derzeit keine abgeschnittenen NetBIOS-Namen, daher darf der Hostname nicht länger als 15 Zeichen sein.

Tipp

Verwenden Sie nur Buchstaben (a-z oder A-Z), Ziffern (0-9) und Bindestriche (-). Vermeiden Sie Unterstriche (_), Leerzeichen und andere Symbole. Hostnamen sollten nicht mit einer Zahl beginnen und nicht mit einem Bindestrich enden. Diese Regel gilt auch für Delivery Controller-Hostnamen.

Schritt 1d: Überprüfen des Hostnamens

Stellen Sie sicher, dass der Hostname richtig festgelegt ist:

command Kopieren

hostname

Nur der Hostname der Maschine sollte zurückgegeben werden und nicht der vollqualifizierte Domänenname (FQDN).

Stellen Sie sicher, dass der FQDN richtig festgelegt ist:

command Kopieren

hostname -f

Der FQDN der Maschine sollte zurückgegeben werden.

Schritt 1e: Überprüfen von Namensauflösung und Diensterreichbarkeit

Stellen Sie sicher, dass Sie den FQDN auflösen können und pingen Sie den Domänencontroller und den XenDesktop Delivery Controller:

command Kopieren

nslookup domain-controller-fqdn

ping domain-controller-fqdn

nslookup delivery-controller-fqdn

ping delivery-controller-fqdn

Wenn Sie den FQDN nicht auflösen und eine der beiden Maschinen nicht pingen können, überprüfen Sie die vorherigen Schritte, bevor Sie fortfahren.

Schritt 1f: Konfigurieren der Uhrsynchronisierung

Es ist wichtig, dass die Uhrsynchronisierung zwischen den VDAs, den XenDesktop Controllern und den Domänencontrollern genau ist. Beim Hosten eines Linux VDAs als virtuelle Maschine kann es zu Zeitabweichungen kommen. Aus diesem Grund sollte die Zeit remote von einem Zeitdienst synchronisiert werden.

RHEL 6.x und frühere Releases verwenden den NTP-Daemon (ntpd) zum Synchronisieren der Uhr, während in einer RHEL 7.x-Standardumgebung der neuere Chrony-Daemon (chronyd) verwendet wird. Die Konfiguration und Betriebsprozesse zwischen den beiden Diensten sind ähnlich.

Konfigurieren des NTP-Diensts (nur für RHEL 6/CentOS 6)

Bearbeiten Sie als Root-Benutzer die Datei /etc/ntp.conf und fügen Sie pro Remote-Zeitserver einen Servereintrag hinzu:

config Kopieren

server peer1-fqdn-or-ip-address iburst

server peer2-fqdn-or-ip-address iburst

In einer typischen Bereitstellung sollte die Zeit von den lokalen Domänencontrollern synchronisiert werden und nicht direkt von öffentlichen NTP-Poolservern. Fügen Sie pro Active Directory-Domänencontroller in der Domäne einen Servereintrag hinzu.

Entfernen Sie alle anderen Servereinträge, einschließlich Einträge für Loopback-IP-Adressen, Localhost und öffentliche Servereinträge wie *.pool.ntp.org.

Speichern Sie die Änderungen und starten Sie den NTP-Daemon neu:

command Kopieren

sudo /sbin/service ntpd restart

Konfigurieren des Chrony-Diensts (nur für RHEL 7/CentOS 7)

Bearbeiten Sie als Root-Benutzer die Datei /etc/chrony.conf und fügen Sie pro Remote-Zeitserver einen Servereintrag hinzu:

server peer1-fqdn-or-ip-address iburst

server peer2-fqdn-or-ip-address iburst

In einer typischen Bereitstellung sollte die Zeit von den lokalen Domänencontrollern synchronisiert werden und nicht direkt von öffentlichen NTP-Poolservern. Fügen Sie pro Active Directory-Domänencontroller in der Domäne einen Servereintrag hinzu.

Entfernen Sie alle anderen Servereinträge, einschließlich Einträge für Loopback-IP-Adressen, Localhost und öffentliche Servereinträge wie *.pool.ntp.org.

Speichern Sie die Änderungen und starten Sie den Chrony-Daemon neu:

command Kopieren

sudo /sbin/service chronyd restart

Schritt 1g: Installieren von OpenJDK

Der Linux VDA ist von OpenJDK abhängig. Die Laufzeitumgebung sollte als Teil der Betriebssysteminstallation installiert worden sein.

Bestätigen Sie die richtige Version mit folgendem Befehl:

  • RHEL 7/CentOS 7:
command Kopieren

sudo yum info java-1.8.0-openjdk

  • RHEL 6/CentOS 6:
command Kopieren

sudo yum info java-1.7.0-openjdk

Das OpenJDK-Paket ist möglicherweise eine frühere Version. Aktualisieren Sie ggf. auf die aktuelle Version:

  • RHEL 7/CentOS 7:
command Kopieren

sudo yum -y update java-1.8.0-openjdk

  • RHEL 6/CentOS 6:
command Kopieren

sudo yum -y update java-1.7.0-openjdk

Legen Sie die Umgebungsvariable JAVA_HOME fest, indem Sie der Datei ~/.bashrc folgende Zeile hinzufügen:

export JAVA_HOME=/usr/lib/jvm/java

Öffnen Sie eine neue Shell und prüfen Sie die Java-Version:

command Kopieren

java –version

Tipp

Stellen Sie zum Vermeiden von Problemen sicher, dass bei RHEL 6/CentOS 6 nur die OpenJDK-Version 1.7.0 oder 1.8.0 installiert ist und bei RHEL 7/CentOS 7 nur die OpenJDK-Version 1.8.0. Entfernen Sie alle anderen auf dem System vorhandenen Java-Versionen.

Schritt 1h: Installieren von PostgreSQL

Der Linux VDA erfordert auf RHEL 6 PostgreSQL 8.4 oder höher und auf RHEL 7 PostgreSQL 9.2 oder höher.

Installieren Sie die folgenden Pakete:

command Kopieren

sudo yum -y install postgresql-server

sudo yum -y install postgresql-jdbc

Anschließend ist der folgende Schritt erforderlich, um die Datenbank zu initialisieren und zu gewährleisten, dass der Dienst beim Booten startet. Mit dem Befehl werden unter /var/lib/pgsql/data Datenbankdateien erstellt. Der Befehl ist für PostgreSQL 8 und 9 unterschiedlich.

  • Nur RHEL 7: PostgreSQL 9
command Kopieren

sudo postgresql-setup initdb

  • Nur RHEL 6: PostgreSQL 8
command Kopieren

sudo /sbin/service postgresql initdb

Schritt 1i: Starten von PostgreSQL

Konfigurieren Sie den Dienst so, dass er beim Booten startet und auch sofort startet:

  • Nur RHEL 7: PostgreSQL 9
command Kopieren

sudo systemctl start postgresql

sudo systemctl enable postgresql

  • Nur RHEL 6: PostgreSQL 8
command Kopieren

sudo /sbin/chkconfig postgresql on

sudo /sbin/service postgresql start

Überprüfen Sie die Version von PostgreSQL mit folgendem Befehl:

command Kopieren

psql --version

Stellen Sie mit dem psql-Befehlszeilenprogramm sicher, dass das Datenverzeichnis festgelegt ist:

command Kopieren

sudo -u postgres psql -c 'show data_directory'

Important

Diesem Release wurde eine neue Abhängigkeit für gperftools-libs hinzugefügt, die im ursprünglichen Repository nicht vorhanden ist. Fügen Sie mit folgendem Befehl ein neues Repository hinzu:

sudo rpm -ivh https://dl.fedoraproject.org/pub/epel/epel-release-latest-6.noarch.rpm

Dies wirkt sich nur auf RHEL 6/CentOS 6 aus. Sie müssen den Befehl ausführen, bevor Sie das Linux VDA-Paket installieren.

Schritt 2: Vorbereiten des Hypervisors

Wenn Sie den Linux VDA als virtuelle Maschine auf einem unterstützten Hypervisor ausführen, sind einige Änderungen erforderlich. Nehmen Sie entsprechend der verwendeten Hypervisorplattform die folgenden Änderungen vor. Wenn Sie die Linux-Maschine auf Bare-Metal-Hardware ausführen, sind keine Änderungen erforderlich.

Festlegen der Zeitsynchronisierung auf Citrix XenServer

Wenn das Zeitsynchronisierungsfeature auf XenServer aktiviert ist, treten auf den paravirtualisierten Linux-VMs Probleme auf, da NTP und XenServer gleichzeitig versuchen, die Systemuhr zu verwalten. Damit es nicht zu Zeitabweichungen zwischen der Uhr und den anderen Servern kommt, muss die Systemuhr aller Linux-Gäste mit dem NTP synchronisiert werden. Dazu muss die Hostzeitsynchronisierung deaktiviert werden. Im HVM-Modus sind keine Änderungen erforderlich.

Auf einigen Linux-Distributionen, auf denen ein paravirtualisierter Linux-Kernel mit installierten XenServer-Tools ausgeführt wird, können Sie direkt in der Linux-VM prüfen, ob das XenServer- Zeitsynchronisierungsfeature vorhanden und aktiviert ist:

command Kopieren

su -

cat /proc/sys/xen/independent_wallclock

Mögliche Ergebnisse:

  • 0: Das Zeitsynchronisierungsfeature ist aktiviert und muss deaktiviert werden.
  • 1: Das Zeitsynchronisierungsfeature ist deaktiviert und keine weitere Aktion ist erforderlich.

Wenn die Datei /proc/sys/xen/indepent_wallclock nicht vorhanden ist, sind die folgenden Schritte nicht erforderlich.

Wenn das Zeitsynchronisierungsfeature aktiviert ist, deaktivieren Sie es, indem Sie "1" in die Datei eingeben:

command Kopieren

sudo echo 1 > /proc/sys/xen/independent_wallclock

Damit die Änderung permanent wird und nach dem Neustart erhalten bleibt, bearbeiten Sie die Datei /etc/sysctl.conf und fügen Sie die folgende Zeile hinzu:

config Kopieren

xen.independent_wallclock = 1

Starten Sie das System neu, um die Änderungen zu überprüfen:

command Kopieren

su -

cat /proc/sys/xen/independent_wallclock

Der Wert "1" sollte zurückgegeben werden.

Festlegen der Zeitsynchronisierung auf Microsoft Hyper-V

Linux-VMs, auf denen Hyper-V Linux-Integrationsdienste installiert sind, können mit dem Hyper-V-Zeitsynchronisierungsfeature die Systemzeit des Hostbetriebssystems verwenden. Um sicherzustellen, dass die Betriebssystemzeit korrekt ist, muss das Feature zusätzlich zu den NTP-Diensten aktiviert sein.

Auf dem verwaltenden Betriebssystem:

  1. Öffnen Sie die Hyper-V-Manager-Konsole. 
  2. Wählen Sie für die Einstellungen einer Linux-VM Integration Services aus. 
  3. Stellen Sie sicher, dass Time synchronization ausgewählt ist. 

Hinweis

Diese Methode unterscheidet sich von VMware und XenServer, wo die Hostzeitsynchronisierung deaktiviert ist, um Konflikte mit dem NTP zu vermeiden. Hyper-V-Zeitsynchronisierung kann gleichzeitig mit der NTP-Zeitsynchronisierung bestehen und sie ergänzen.

Festlegen der Zeitsynchronisierung auf ESX und ESXi

Wenn das VMware-Zeitsynchronisierungsfeature aktiviert ist, treten auf den paravirtualisierten Linux-VMs Probleme auf, da NTP und der Hypervisor gleichzeitig versuchen, die Systemuhr zu verwalten. Damit es nicht zu Zeitabweichungen zwischen der Uhr und den anderen Servern kommt, muss die Systemuhr aller Linux-Gäste mit dem NTP synchronisiert werden. Dazu muss die Hostzeitsynchronisierung deaktiviert werden.

Wenn Sie einen paravirtualisierten Linux-Kernel ausführen und VMware-Tools installiert sind:

  1. Öffnen Sie den vSphere-Client.
  2. Bearbeiten Sie die Einstellungen für die Linux-VM.
  3. Öffnen Sie im Dialogfeld Virtual Machine Properties die Registerkarte Options.
  4. Wählen Sie VMware Tools.
  5. Deaktivieren Sie im Feld "Advanced" das Kontrollkästchen Synchronize guest time with host.

Schritt 3: Hinzufügen der virtuellen Linux-Maschine zur Windows-Domäne

Linux-Maschinen können mit verschiedenen Methoden der Active Directory-Domäne hinzugefügt werden, die von XenDesktop für Linux unterstützt wird:

  • Samba Winbind
  • Quest Authentication Service
  • Centrify DirectControl
  • SSSD

Folgen Sie den Anweisungen unten für die von Ihnen gewählte Methode.

Samba Winbind

Installieren oder aktualisieren Sie die erforderlichen Pakete:

command Kopieren

sudo yum -y install samba-winbind samba-winbind-clients krb5-workstation authconfig oddjob-mkhomedir

Starten des Winbind-Daemon beim Booten

Der Winbind-Daemon muss zum Starten beim Booten konfiguriert werden:

command Kopieren

sudo /sbin/chkconfig winbind on

Konfigurieren der Winbind-Authentifizierung

Konfigurieren Sie die Maschine für die Kerberos-Authentifizierung mit Winbind:

command Kopieren

sudo authconfig --disablecache --disablesssd --disablesssdauth --enablewinbind --enablewinbindauth --disablewinbindoffline --smbsecurity=ads --smbworkgroup=domain --smbrealm=REALM --krb5realm=REALM --krb5kdc=fqdn-of-domain-controller --winbindtemplateshell=/bin/bash --enablemkhomedir --updateall

REALM ist der Kerberos-Bereichsname in Großbuchstaben und domain ist der kurze NetBIOS-Name der Active Directory-Domäne.

Wenn DNS-basierte Suchvorgänge nach dem KDC-Server und -Bereichsname erforderlich sind, fügen Sie dem oben aufgeführten Befehl die folgenden beiden Optionen hinzu:

command Kopieren

--enablekrb5kdcdns --enablekrb5realmdns

Ignorieren Sie alle Fehler hinsichtlich des Winbind-Dienststarts, die vom Befehl "authconfig" zurückgegeben wurden. Diese sind darauf zurückzuführen, dass authconfig versucht, den Winbind-Dienst zu starten, bevor die Maschine mit einer Domäne verbunden wurde.

Öffnen Sie die Datei /etc/samba/smb.conf und fügen Sie im Abschnitt [Global] nach dem von dem Tool authconfig erstellten Abschnitt die folgenden Einträge hinzu.

config Kopieren

kerberos method = secrets and keytab

winbind refresh tickets = true

Der Linux VDA benötigt die Systemdatei für die Schlüsseltabelle /etc/krb5.keytab, um sich beim Delivery Controller zu authentifizieren und zu registrieren. Die Einstellung "kerberos method" zwingt Winbind zum Erstellen der Systemdatei für die Schlüsseltabelle, wenn die Maschine der Domäne beitritt. 

Beitreten zu einer Windows-Domäne

Es wird vorausgesetzt, dass der Domänencontroller erreichbar ist und dass Sie über ein Active Directory-Benutzerkonto mit Berechtigungen zum Hinzufügen von Computern zur Domäne verfügen:

command Kopieren

sudo net ads join REALM -U user

REALM ist der Kerberos-Bereichsname in Großbuchstaben und user ist ein Domänenbenutzer mit Berechtigungen zum Hinzufügen von Computern zur Domäne.

Konfigurieren von PAM für Winbind

Standardmäßig wird bei der Konfiguration des Winbind PAM-Moduls (pam_winbind) nicht das Zwischenspeichern von Kerberos-Tickets und das Erstellen von Basisverzeichnissen aktiviert. Öffnen Sie die Datei /etc/security/pam_winbind.conf und ändern Sie die folgenden Einträge im Abschnitt [Global] oder fügen Sie sie hinzu:

config Kopieren

krb5_auth = yes

krb5_ccache_type = FILE

mkhomedir = yes

Entfernen Sie ggf. den Einstellungen vorangehende Semikolons. Diese Änderungen erfordern den Neustart des Winbind-Daemon:

command Kopieren

sudo /sbin/service winbind restart

Tipp

Der Winbind-Daemon wird nur weiterhin ausgeführt, wenn die Maschine zu einer Domäne gehört.

Öffnen Sie die Datei /etc/krb5.conf und ändern Sie im Abschnitt [libdefaults] die folgende Einstellung von KEYRING in FILE:

config Kopieren

default_ccache_name = FILE:/tmp/krb5cc_%{uid}

Überprüfen der Domänenmitgliedschaft

Für den XenDesktop Controller ist es erforderlich, dass alle VDA-Maschinen, Windows und Linux, ein Computerobjekt in Active Directory haben.

Stellen Sie mit dem Samba-Befehl net ads sicher, dass die Maschine zu einer Domäne gehört:

command Kopieren

sudo net ads testjoin

Überprüfen Sie zusätzliche Domänen- und Computerobjektinformationen mit folgendem Befehl:

command Kopieren

sudo net ads info

Überprüfen der Kerberos-Konfiguration

Überprüfen Sie, ob Kerberos zur Verwendung mit dem Linux VDA ordnungsgemäß konfiguriert ist, indem Sie sicherstellen, dass die Systemdatei für die Schlüsseltabelle erstellt wurde und gültige Schlüssel enthält:

command Kopieren

sudo klist -ke

Daraufhin sollte die Liste der Schlüssel angezeigt werden, die für die verschiedenen Kombinationen aus Prinzipalnamen und Verschlüsselungssammlungen verfügbar sind. Führen Sie den Kerberos-Befehl "kinit" aus, um die Maschine bei dem Domänencontroller mit diesen Schlüsseln zu authentifizieren:

command Kopieren

sudo kinit -k MACHINE\$@REALM

Maschinen- und Bereichsname müssen in Großbuchstaben angegeben werden und das Dollarzeichen ($) muss durch einen umgekehrten Schrägstrich (\) geschützt werden, um die Ersetzung in der Shell zu verhindern. In einigen Umgebungen sind DNS-Domänenname und Kerberos-Bereichsname unterschiedlich. Stellen Sie sicher, dass der Bereichsname verwendet wird. Wenn dieser Befehl erfolgreich ist, wird keine Ausgabe angezeigt.

Stellen Sie mit folgendem Befehl sicher, dass das TGT-Ticket für das Maschinenkonto zwischengespeichert wurde:

Code Kopieren

sudo klist

Überprüfen Sie die Maschinenkontodetails mit folgendem Befehl:

command Kopieren

sudo net ads status

Überprüfen der Benutzerauthentifizierung

Überprüfen Sie mit dem wbinfo-Tool, dass Domänenbenutzer sich bei der Domäne authentifizieren können:

command Kopieren

wbinfo --krb5auth=domain\\username%password

Die hier angegebene Domäne ist der AD-Domänenname und nicht der Kerberos-Bereichsname. Für die Bash-Shell muss der umgekehrte Schrägstrich (\) durch einen weiteren umgekehrten Schrägstrich geschützt werden. Bei diesem Befehl wird eine Erfolgs- oder Fehlermeldung zurückgegeben.

Um sich zu vergewissern, dass das Winbind PAM-Modul richtig konfiguriert ist, melden Sie sich lokal mit einem Domänenbenutzerkonto an, mit dem noch nie eine Anmeldung an der Maschine vorgenommen wurde:

command Kopieren

ssh localhost -l domain\\username

id -u

Stellen Sie sicher, dass die Tickets im Kerberos-Anmeldeinformationscache des Benutzers gültig und nicht abgelaufen sind:

command Kopieren

klist

Beenden Sie die Sitzung:

command Kopieren

exit

Ein ähnlicher Test kann ausgeführt werden, wenn Sie sich direkt an der Gnome- oder KDE-Konsole anmelden.

Quest Authentication Service

Konfigurieren von Quest auf dem Domänencontroller

Es wird vorausgesetzt, dass Sie die Quest-Software auf den Active Directory-Domänencontrollern installiert und konfiguriert haben und über Administratorrechte zum Erstellen von Computerobjekten in Active Directory verfügen.

Domänenbenutzern die Anmeldung an Linux VDA-Maschinen ermöglichen

Für alle Domänenbenutzer, die HDX-Sitzungen auf einer Linux VDA-Maschine herstellen, führen Sie folgende Schritte aus:

  1. Öffnen Sie in der Verwaltungskonsole für Active Directory-Benutzer und -Computer die Active Directory-Eigenschaften für das jeweilige Benutzerkonto.
  2. Wählen Sie die Registerkarte Unix Account aus.
  3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Unix-enabled.
  4. Legen Sie Primary GID Number auf die Gruppen-ID einer vorhandenen Domänenbenutzergruppe fest.

Hinweis

Mit diesen Anleitungen können Domänenbenutzer für die Anmeldung mit der Konsole, RDP, SSH oder anderen Remotingprotokollen eingerichtet werden.

Konfigurieren von Quest auf Linux VDA

Workaround bei SELinux-Richtlinienerzwingung

In der RHEL-Standardumgebung wird SELinux vollständig erzwungen. Das beeinträchtigt die von Quest verwendeten IPC-Methoden der Unix-Domänensockets und verhindert, dass Domänenbenutzer sich anmelden.

Tipp

Hier finden Sie einige Workarounds.

Am einfachsten ist es, SELinux zu deaktivieren. Bearbeiten Sie als Root-Benutzer die Datei /etc/selinux/config und ändern Sie die SELinux-Einstellung:

config Kopieren

SELINUX=disabled

Diese Änderung erfordert einen Neustart:

command Kopieren

reboot

Important

Seien Sie vorsichtig beim Verwenden dieser Einstellung. Das erneute Aktivieren der SELinux-Richtlinienerzwingung nach ihrer Deaktivierung kann selbst für den Root-Benutzer und anderen lokale Benutzer zu einer vollständigen Sperrung führen. 

Konfigurieren des VAS-Daemon

Die automatische Erneuerung von Kerberos-Tickets muss aktiviert und getrennt sein. Authentifizierung (für Offlineanmeldung) muss deaktiviert sein:

command Kopieren

sudo /opt/quest/bin/vastool configure vas vasd auto-ticket-renew-interval 32400

sudo /opt/quest/bin/vastool configure vas vas_auth allow-disconnected-auth false

Hiermit wird das Verlängerungsintervall auf 9 Stunden (32400 Sekunden) festgelegt. Das ist eine Stunde weniger als die Standardgültigkeitsdauer (10 Stunden) eines Tickets. Bei Systemen mit einer kürzeren Ticketgültigkeitsdauer legen Sie diesen Parameter auf einen niedrigeren Wert fest.

Konfigurieren von PAM und NSS

Quest erfordert, dass PAM und NSS manuell konfiguriert werden, um Domänenbenutzern die Anmeldung per HDX und anderen Diensten, wie SU, SSH und RDP, zu ermöglichen. Konfigurieren von PAM und NSS:

command Kopieren

sudo /opt/quest/bin/vastool configure pam

sudo /opt/quest/bin/vastool configure nss

Beitreten zu einer Windows-Domäne

Machen Sie die Linux-Maschine mit dem Quest-Befehl "vastool" zu einem Mitglied der Active Directory-Domäne:

command Kopieren

sudo /opt/quest/bin/vastool -u user join domain-name

Der Benutzer ist ein beliebiger Domänenbenutzer mit der Berechtigung, Computer zu Mitgliedern der Active Directory-Domäne zu machen. Der Domänenname ist der DNS-Name der Domäne, z. B. example.com.

Überprüfen der Domänenmitgliedschaft

Für den XenDesktop Controller ist es erforderlich, dass alle VDA-Maschinen, Windows und Linux, ein Computerobjekt in Active Directory haben. Mit folgendem Befehl prüfen Sie, ob eine per Quest angemeldete Linux-Maschine zur Domäne gehört:

command Kopieren

sudo /opt/quest/bin/vastool info domain

Wenn die Maschine zu einer Domäne gehört, wird der Domänenname zurückgegeben. Wenn sie nicht zur Domäne gehört, wird die folgende Fehlermeldung angezeigt:

Fehler Kopieren

ERROR: No domain could be found.

ERROR: VAS_ERR_CONFIG: at ctx.c:414 in _ctx_init_default_realm

default_realm not configured in vas.conf. Computer may not be joined to domain

Überprüfen der Benutzerauthentifizierung

Um sicherzustellen, dass Quest Domänenbenutzer mit PAM authentifizieren kann, melden Sie sich mit einem Domänenbenutzerkonto an, mit dem noch nie eine Anmeldung an der Maschine vorgenommen wurde:

command Kopieren

ssh localhost -l domain\\username

id -u

Vergewissern Sie sich, dass eine entsprechende Cachedatei mit Kerberos-Anmeldeinformationen für die mit dem Befehl id -u zurückgegebene UID erstellt wurde:

command Kopieren

ls /tmp/krb5cc_uid

Stellen Sie sicher, dass die im Tickets Kerberos-Anmeldeinformationscache des Benutzers gültig und nicht abgelaufen sind:

command Kopieren

/opt/quest/bin/vastool klist

Beenden Sie die Sitzung:

command Kopieren

exit

Ein ähnlicher Test kann ausgeführt werden, wenn Sie sich direkt an der Gnome- oder KDE-Konsole anmelden.

Centrify DirectControl

Beitreten zu einer Windows-Domäne

Wenn der Centrify DirectControl Agent installiert ist, machen Sie die Linux-Maschine mit dem Centrify-Befehl adjoin zu einem Mitglied der Active Directory-Domäne:

command Kopieren

su – 

adjoin -w -V -u user domain-name

Der Parameter user ist ein Active Directory-Domänenbenutzer mit der Berechtigung, Computer zu Mitgliedern von Active Directory-Domänen zu machen. Der Parameter "domain-name" ist der Name der Domäne, der die Linux-Maschine beitritt.

Überprüfen der Domänenmitgliedschaft

Für den XenDesktop Controller ist es erforderlich, dass alle VDA-Maschinen, Windows und Linux, ein Computerobjekt in Active Directory haben. Mit folgendem Befehl prüfen Sie, ob eine per Centrify hinzugefügte Linux-Maschine Mitglied der Domäne ist:

command Kopieren

su –

adinfo

Stellen Sie sicher, dass der Wert Joined to domain gültig ist und dass CentrifyDC mode den Wert connected zurückgibt. Wenn der Modus im Startzustand stecken bleibt, hat der Centrify-Client Serververbindungs- oder Authentifizierungsprobleme.

Umfassendere System- und Diagnoseinformationen sind mit folgenden Befehlen verfügbar:

command Kopieren

adinfo --sysinfo all

adinfo –diag

Testen der Verbindung mit den verschiedenen Active Directory- und Kerberos-Diensten:

command Kopieren

adinfo --test

SSSD

Verwenden Sie die folgenden Informationen zum Einrichten von SSSD. Dazu gehören der Beitritt einer Linux VDA-Maschine zu einer Windows-Domäne und das Konfigurieren der Kerberos-Authentifizierung.

Hinweis

Wenn Sie SSSD verwenden, folgen Sie den Anweisungen in diesem Abschnitt anstelle denen unter Hinzufügen einer Linux-Maschine zu einer Windows-Domäne.

Was ist SSSD?

SSSD ist ein System-Daemon. Seine primäre Funktion ist die Bereitstellung des Zugriffs zur Identifizierung und Authentifizierung von Remoteressourcen über ein gemeinsames Framework, das Zwischenspeicherung und Offlineunterstützung für das System liefert. Es bietet PAM- und NSS-Module und soll künftig D-BUS-Schnittstellen für erweiterte Benutzerinformationen unterstützen. Es bietet zudem eine bessere Datenbank für lokale Benutzer und erweiterte Benutzerdaten.

Das Einrichten von SSSD unter RHEL und CentOS umfasst die folgenden Schritte:

  1. Domänenbeitritt und Erstellen einer Hostschlüsseltabelle mit Samba
  2. Einrichten von SSSD
  3. Konfigurieren von NSS/PAM
  4. Überprüfen der Kerberos-Konfiguration
  5. Überprüfen der Benutzerauthentifizierung

Erforderliche Software

Der Active Directory-Anbieter wurde mit SSSD Version 1.9.0 eingeführt. Wenn Sie eine ältere Version verwenden, folgen Sie den Anweisungen unter Configuring the LDAP provider with Active Directory.

Die folgenden Umgebungen wurden gemäß den Anweisungen in diesem Artikel getestet:

  • RHEL 7.2 oder höher/CentOS 7.2 oder höher
  • Linux VDA-Version 1.3 oder höher

Domänenbeitritt und Erstellen einer Hostschlüsseltabelle mit Samba

SSSD bietet keine Active Directory-Clientfunktionen für den Domänenbeitritt und die Verwaltung der Systemschlüsseltabelle. Es gibt hierfür mehrere Methoden:

  • adcli
  • realmd
  • winbind
  • samba

Die Informationen in diesem Abschnitt basieren auf der Verwendung von Samba. Informationen über realmd finden Sie in der Dokumentation über RHEL oder CentOS. Diese Schritte müssen vor der Konfiguration von SSSD ausgeführt werden.

Auf dem Linux-Client mit ordnungsgemäß konfigurierten Dateien:

  • /etc/krb5.conf
  • /etc/samba/smb.conf:

Konfigurieren Sie die Maschine für die Authentifizierung mit Samba und Kerberos:

command Kopieren

sudo authconfig --smbsecurity=ads --smbworkgroup=domain --smbrealm=REALM --krb5realm=REALM --krb5kdc=fqdn-of-domain-controller --update

REALM ist der Kerberos-Bereichsname in Großbuchstaben und domain ist der kurze NetBIOS-Name der Active Directory-Domäne.

Wenn DNS-basierte Suchvorgänge nach dem KDC-Server und -Bereichsname erforderlich sind, fügen Sie dem oben aufgeführten Befehl die folgenden beiden Optionen hinzu:

command Kopieren

--enablekrb5kdcdns --enablekrb5realmdns

Öffnen Sie die Datei /etc/samba/smb.conf und fügen Sie im Abschnitt [Global] nach dem von dem Tool authconfig erstellten Abschnitt die folgenden Einträge hinzu.

config Kopieren

kerberos method = secrets and  keytab

Der Windows-Domänenbeitritt erfordert, dass der Domänencontroller erreichbar ist und dass Sie über ein Active Directory-Benutzerkonto mit Berechtigungen zum Hinzufügen von Computern zur Domäne verfügen:

command Kopieren

sudo net ads join REALM -U user

REALM ist der Kerberos-Bereichsname in Großbuchstaben und user ist ein Domänenbenutzer mit Berechtigungen zum Hinzufügen von Computern zur Domäne.

Einrichten von SSSD

Die Einrichtung von SSSD umfasst die folgenden Schritte:

  • Installieren des Pakets sssd-ad auf dem Linux-Clientcomputer
  • Ändern der Konfiguration verschiedener Dateien (z. B. sssd.conf)
  • Starten des Diensts sssd

Muster einer sssd.conf-Konfiguration (zusätzliche Optionen können bei Bedarf hinzugefügt werden):

config Kopieren

[sssd]

config_file_version = 2

domains = ad.example.com

services = nss, pam

 

[domain/ad.example.com]

# Uncomment if you need offline logins

# cache_credentials = true

 

id_provider = ad

auth_provider = ad

access_provider = ad

ldap_id_mapping = true

ldap_schema = ad

 

# Should be specified as the lower-case version of the long version of the Active Directory domain.

ad_domain = ad.example.com

 

# Kerberos settings

krb5_ccachedir = /tmp

krb5_ccname_template = FILE:%d/krb5cc_%U

 

# Uncomment if service discovery is not working

# ad_server = server.ad.example.com

 

# Comment out if the users have the shell and home dir set on the AD side

default_shell = /bin/bash

fallback_homedir = /home/%d/%u

 

# Uncomment and adjust if the default principal SHORTNAME$@REALM is not available

# ldap_sasl_authid = host/client.ad.example.com@AD.EXAMPLE.COM

Ersetzen Sie ad.example.com und server.ad.example.com durch den jeweils gültigen Wert. Weitere Informationen finden Sie unter sssd-ad(5) - Linux man page.

Legen Sie Dateieigentümer und Berechtigungen für sssd.conf fest:

command Kopieren

chown root:root /etc/sssd/sssd.conf

chmod 0600 /etc/sssd/sssd.conf

restorecon /etc/sssd/sssd.conf

Konfigurieren von NSS/PAM

RHEL/CentOS

Aktiveren Sie SSSD mit authconfig und installieren Sie oddjob-mkhomedir, damit die Erstellung des Homeverzeichnisses mit SELinux funktioniert:

command Kopieren

authconfig --enablesssd --enablesssdauth --enablemkhomedir –-update

sudo service sssd start

sudo chkconfig sssd on

Überprüfen der Kerberos-Konfiguration

Überprüfen Sie, ob Kerberos zur Verwendung mit dem Linux VDA ordnungsgemäß konfiguriert ist, indem Sie sicherstellen, dass die Systemdatei für die Schlüsseltabelle erstellt wurde und gültige Schlüssel enthält:

command Kopieren

sudo klist -ke

Daraufhin sollte die Liste der Schlüssel angezeigt werden, die für die verschiedenen Kombinationen aus Prinzipalnamen und Verschlüsselungssammlungen verfügbar sind. Führen Sie den Kerberos-Befehl kinit aus, um die Maschine bei dem Domänencontroller mit diesen Schlüsseln zu authentifizieren:

command Kopieren

sudo kinit –k MACHINE\$@REALM

Maschinen- und Bereichsname müssen in Großbuchstaben angegeben werden und das Dollarzeichen ($) muss durch einen umgekehrten Schrägstrich (\) geschützt werden, um die Ersetzung in der Shell zu verhindern. In einigen Umgebungen sind DNS-Domänenname und Kerberos-Bereichsname unterschiedlich. Stellen Sie sicher, dass der Bereichsname verwendet wird. Wenn dieser Befehl erfolgreich ist, wird keine Ausgabe angezeigt.

Stellen Sie mit folgendem Befehl sicher, dass das TGT-Ticket für das Maschinenkonto zwischengespeichert wurde:

command Kopieren

sudo klist

Überprüfen der Benutzerauthentifizierung

Prüfen Sie mit dem Befehl getent, ob das Anmeldeformat unterstützt wird und ob NSS funktioniert:

command Kopieren

sudo getent passwd DOMAIN\\username

Der Parameter DOMAIN muss die kurze Version des Domänennamens sein. Wenn ein anderes Anmeldeformat von Citrix Receiver erforderlich ist, überprüfen Sie dies zunächst mit dem Befehl getent.

Unterstützte Anmeldeformate:

  • Down-Level-Anmeldename: DOMÄNE\Benutzername
  • UPN: Benutzername@Domäne.com
  • Format mit NetBIOS-Suffix: Benutzername@DOMÄNE

Um sich zu vergewissern, dass das SSSD-PAM-Modul richtig konfiguriert ist, melden Sie sich lokal mit einem Domänenbenutzerkonto an, mit dem noch nie eine Anmeldung an der Maschine vorgenommen wurde.

command Kopieren

sudo ssh localhost –l DOMAIN\\username

id -u

Stellen Sie sicher, dass eine entsprechende Cachedatei mit Kerberos-Anmeldeinformationen für die mit dem Befehl uid zurückgegebene UID erstellt wurde:

command Kopieren

ls /tmp/krb5cc_{uid}

Stellen Sie sicher, dass die Tickets im Kerberos-Anmeldeinformationscache des Benutzers gültig und nicht abgelaufen sind:

command Kopieren

klist

Installieren von NVIDIA GRID-Treibern

Zum Aktivieren von HDX 3D Pro sind weitere Installationsschritte erforderlich, um die erforderlichen Grafiktreiber auf dem Hypervisor und auf den VDA-Maschinen zu installieren.

Konfigurieren Sie Folgendes:

  1. Citrix XenServer
  2. VMware ESX

Folgen Sie den Anweisungen für den von Ihnen gewählten Hypervisor.

Citrix XenServer

In diesem Abschnitt wird die Installation und Konfiguration von NVIDIA GRID-Treibern unter Citrix XenServer detailliert beschrieben. 

VMware ESX

Installieren und konfigurieren Sie die NVIDIA GRID-Treiber für VMware ESX entsprechend den Informationen in diesem Dokument.

VDA-Maschinen

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Treiber für die Linux-VM-Gäste zu installieren und zu konfigurieren:

  1. Stellen Sie zu Beginn sicher, dass die Linux-VM heruntergefahren ist.
  2. Fügen Sie in XenCenter der VM eine GPU im GPU-Passthrough-Modus hinzu.
  3. Starten Sie die RHEL-VM.

Zum Vorbereiten der Maschine für die NVIDIA GRID-Treiber sind die folgenden Schritte erforderlich:

command Kopieren

yum install gcc

yum install "kernel-devel-uname-r == $(uname -r)"

systemctl set-default multi-user.target

Wenn Sie diese Schritte ausgeführt haben, folgen Sie den Anleitungen im Red Hat Enterprise Linux-Dokument zum Installieren des NVIDIA GRID-Treibers.

Hinweis

Wählen Sie während der GPU-Treiberinstallation für jede Frage den Standardwert ("no").

Important

Wenn GPU-Passthrough aktiviert wurde, ist über XenCenter kein Zugriff auf die Linux-VM mehr möglich, daher müssen Sie SSH zum Herstellen einer Verbindung verwenden.

localized image

Legen Sie die richtige Konfiguration für die Karte fest:

command Kopieren

etc/X11/ctx-nvidia.sh

Um die hohen Auflösungen und Multimonitorfunktionen nutzen zu können, benötigen Sie eine gültige NVIDIA-Lizenz. Anleitungen zum Anwenden der Lizenz finden Sie in der Produktdokumentation in "GRID Licensing Guide.pdf - DU-07757-001 September 2015".

Schritt 4: Installieren des Linux VDA

Schritt 4a: Deinstallieren der alten Version

Wenn bereits eine ältere Linux VDA-Version als Version 1.0 installiert ist, deinstallieren Sie diese Version, bevor Sie die neue Version installieren.

    (a) Halten Sie die Linux VDA-Dienste an:

command Kopieren

sudo /sbin/service ctxvda stop

sudo /sbin/service ctxhdx stop

   (b)  Deinstallieren Sie das Paket:

command Kopieren

sudo rpm -e XenDesktopVDA

Hinweis

Upgrades von den letzten zwei Versionen werden unterstützt.

Hinweis

Ab Version 1.3 wurde der Installationspfad geändert. In vorherigen Releases waren die Installationskomponenten unter /usr/local/. Der neue Speicherort ist /opt/Citrix/VDA/.

Zum Ausführen eines Befehls ist der vollständige Pfad erforderlich. Alternativ können Sie /opt/Citrix/VDA/sbin und /opt/Citrix/VDA/bin dem Systempfad hinzufügen.

Schritt 4b: Herunterladen des Linux VDA-Pakets

Gehen Sie zur Citrix-Website und laden Sie das Ihrer Linux-Distribution entsprechende Linux VDA-Paket herunter.

Schritt 4c: Installieren des Linux VDA

Installieren der Linux VDA-Software mit Yum:

RHEL 7/CentOS 7:

command Kopieren

sudo yum install -y XenDesktopVDA-7.14.0.400-1.el7_2.x86_64.rpm

RHEL 6.8/CentOS 6.8:

command Kopieren

sudo yum install -y XenDesktopVDA-7.14.0.400-1.el6_8.x86_64.rpm

RHEL 6.6, RHEL 6.7/CentOS 6.7: 

command Kopieren

sudo yum install -y XenDesktopVDA-7.14.0.400-1.el6_7.x86_64.rpm

Installieren Sie die Linux VDA-Software mit dem RPM-Paketmanager. Lösen Sie zuvor die folgenden Abhängigkeiten:

RHEL 7/CentOS 7:

command Kopieren

sudo rpm -i XenDesktopVDA-7.14.0.400-1.el7_2.x86_64.rpm

RHEL 6.9, RHEL 6.8/CentOS 6.8:

command Kopieren

sudo rpm -i XenDesktopVDA-7.14.0.400-1.el6_8.x86_64.rpm

RHEL 6.6, RHEL 6.7/CentOS 6.7:

command Kopieren

sudo rpm -i XenDesktopVDA-7.14.0.400-1.el6_7.x86_64.rpm

RPM-Abhängigkeitsliste für RHEL 7:

Abhängigkeiten Kopieren

postgresql-server >= 9.2
postgresql-jdbc >= 9.2
java-1.8.0-openjdk >= 1.8.0
ImageMagick >= 6.7.8.9
firewalld >= 0.3.9
policycoreutils-python >= 2.0.83
dbus >= 1.6.12
dbus-x11 >= 1.6.12
xorg-x11-server-utils >= 7.7
xorg-x11-xinit >= 1.3.2
libXpm >= 3.5.10
libXrandr >= 1.4.1
libXtst >= 1.2.2
motif >= 2.3.4
pam >= 1.1.8
util-linux >= 2.23.2
bash >= 4.2
findutils >= 4.5
gawk >= 4.0
sed >= 4.2
cups >= 1.6.0
foomatic-filters >= 4.0.9
openldap >= 2.4
cyrus-sasl >= 2.1
cyrus-sasl-gssapi >= 2.1
libxml2 >= 2.9
python-requests >= 2.6.0
gperftools-libs >= 2.4
xorg-x11-server-Xorg >= 1.17
xorg-x11-server-Xorg < 1.18
rpmlib(FileDigests) <= 4.6.0-1
rpmlib(PayloadFilesHavePrefix) <= 4.0-1
rpmlib(CompressedFileNames) <= 3.0.4-1
rpmlib(PayloadIsXz) <= 5.2-1

RPM-Abhängigkeitsliste für RHEL 6.9, RHEL 6.8/CentOS 6.8:

Abhängigkeiten Kopieren

postgresql-jdbc >= 8.4
postgresql-server >= 8.4
java-1.7.0-openjdk >= 1.7.0
ImageMagick >= 6.5.4.7
GConf2 >= 2.28.0
system-config-firewall-base >= 1.2.27
policycoreutils-python >= 2.0.83
xorg-x11-server-utils >= 7.7
xorg-x11-xinit >= 1.0.9
ConsoleKit >= 0.4.1
dbus >= 1.2.24
dbus-x11 >= 1.2.24
libXpm >= 3.5.10
libXrandr >= 1.4.1
libXtst >= 1.2.2
openmotif >= 2.3.3
pam >= 1.1.1
util-linux-ng >= 2.17.2
bash >= 4.1
findutils >= 4.4
gawk >= 3.1
sed >= 4.2
cups >= 1.4.0
foomatic >= 4.0.0
openldap >= 2.4
cyrus-sasl >= 2.1
cyrus-sasl-gssapi >= 2.1
libxml2 >= 2.7
python-requests >= 2.6.0
gperftools-libs >= 2.0
xorg-x11-server-Xorg >= 1.17
xorg-x11-server-Xorg < 1.18
rpmlib(FileDigests) <= 4.6.0-1
rpmlib(PayloadFilesHavePrefix) <= 4.0-1
rpmlib(CompressedFileNames) <= 3.0.4-1
rpmlib(PayloadIsXz) <= 5.2-1

RPM-Abhängigkeitsliste für RHEL 6.6/6.7:

Abhängigkeiten Kopieren

postgresql-jdbc >= 8.4
postgresql-server >= 8.4
java-1.7.0-openjdk >= 1.7.0
ImageMagick >= 6.5.4.7
GConf2 >= 2.28.0
system-config-firewall-base >= 1.2.27
policycoreutils-python >= 2.0.83
xorg-x11-server-utils >= 7.7
xorg-x11-xinit >= 1.0.9
ConsoleKit >= 0.4.1
dbus >= 1.2.24
dbus-x11 >= 1.2.24
libXpm >= 3.5.10
libXrandr >= 1.4.1
libXtst >= 1.2.2
openmotif >= 2.3.3
pam >= 1.1.1
util-linux-ng >= 2.17.2
bash >= 4.1
findutils >= 4.4
gawk >= 3.1
sed >= 4.2
cups >= 1.4.0
foomatic >= 4.0.0
openldap >= 2.4
cyrus-sasl >= 2.1
cyrus-sasl-gssapi >= 2.1
libxml2 >= 2.7
python-requests >= 2.6.0
gperftools-libs >= 2.0
xorg-x11-server-Xorg >= 1.15
xorg-x11-server-Xorg < 1.16
rpmlib(FileDigests) <= 4.6.0-1
rpmlib(PayloadFilesHavePrefix) <= 4.0-1
rpmlib(CompressedFileNames) <= 3.0.4-1
rpmlib(PayloadIsXz) <= 5.2-1

Schritt 4d: Upgrade des Linux VDA (optional)

Sie können die Versionen 7.13 und 7.12 der Linux VDA-Software mit Yum aktualisieren:

RHEL 7/CentOS 7:

command Kopieren

sudo yum install -y XenDesktopVDA-7.14.0.400-1.el7_2.x86_64.rpm

RHEL 6/CentOS 6:

command Kopieren

sudo yum install -y XenDesktopVDA-7.14.0.400-1.el6_8.x86_64.rpm

Führen Sie ein Upgrade der Linux VDA-Software mit dem RPM-Paketmanager durch:

RHEL 7/CentOS 7:

command Kopieren

sudo rpm -U XenDesktopVDA-7.14.0.400-1.el7_2.x86_64.rpm

RHEL 6/CentOS 6:

command Kopieren

sudo rpm -U XenDesktopVDA-7.14.0.400-1.el6_8.x86_64.rpm

Important

Nach dem Upgrade müssen Sie die Linux VDA-Maschine neu starten.

Schritt 5: Konfigurieren des Linux VDA

Important

Nach der Installation des Pakets müssen Sie den Linux VDA konfigurieren, indem Sie das Skript ctxsetup.sh ausführen. Wenn Sie das Paket aktualisiert haben, müssen Sie das Skript ctxsetup.sh ausführen, um das Upgrade abzuschließen. Das Skript überprüft die Umgebung und stellt sicher, dass alle Abhängigkeiten installiert sind. Führen Sie Änderungen erst danach durch. Sie können dieses Skript nach Bedarf jederzeit erneut ausführen, um Einstellungen zu ändern.

Sie können das Skript manuell unter Reaktion auf Aufforderungen oder automatisch mit vorkonfigurierten Antworten ausführen. Lesen Sie die Hilfe zu diesem Skript durch, bevor Sie fortfahren:

command Kopieren

sudo /opt/Citrix/VDA/sbin/ctxsetup.sh --help

Konfiguration mit Aufforderungen

Führen Sie eine manuelle Konfiguration mit Aufforderungen aus:

command Kopieren

sudo /opt/Citrix/VDA/sbin/ctxsetup.sh

Automatische Konfiguration

Bei einer automatischen Installation geben Sie die für das Setupskript erforderlichen Optionen mit Umgebungsvariablen an. Wenn alle erforderlichen Variablen vorhanden sind, werden von dem Skript keine Eingabeaufforderungen für Informationen angezeigt.

Unterstützte Umgebungsvariablen umfassen u. a.:

  • CTX_XDL_SUPPORT_DDC_AS_CNAME = Y | N: Der Linux VDA unterstützt die Angabe des Namens eines Delivery Controllers mit einem DNS CNAME-Datensatz. Die Einstellung ist normalerweise N.
  • CTX_XDL_DDC_LIST = list-ddc-fqdns: Der Linux VDA erfordert eine durch Leerzeichen getrennte Liste vollqualifizierter Domänennamen (FQDNs) von Delivery Controllern zur Registrierung mit einem Delivery Controller. Mindestens ein FQDN oder CNAME-Alias muss angegeben werden.
  • TX_XDL_VDA_PORT = port-number: Der Linux VDA kommuniziert mit Delivery Controllern über einen TCP/IP-Port. Dies ist normalerweise Port 80.
  • CTX_XDL_REGISTER_SERVICE = Y | N: Der Support für Linux Virtual Desktop-Dienste wird während des Startvorgangs gestartet. Die Einstellung ist normalerweise Y.
  • CTX_XDL_ADD_FIREWALL_RULES = Y | N: Für die Linux Virtual Desktop-Dienste muss die Systemfirewall eingehende Netzwerkverbindungen zulassen. Sie können die erforderlichen Ports (standardmäßig Port 80 und 1494) in der Systemfirewall automatisch für Linux Virtual Desktop öffnen. Die Einstellung ist normalerweise Y.
  • CTX_XDL_AD_INTEGRATION = 1 | 2 | 3 | 4: Für den Linux VDA müssen Kerberos-Konfigurationseinstellungen von den Delivery Controllern authentifiziert werden. Die Kerberos-Konfiguration wird durch das auf dem System installierte und konfigurierte Active Directory-Integrationstool bestimmt. Geben Sie die zu verwendende Active Directory-Integrationsmethode an:
    • 1 – Samba Winbind
    • 2 – Quest-Authentifizierungsdienst
    • 3 – Centrify DirectControl
    • 4 – SSSD
  • CTX_XDL_HDX_3D_PRO = Y | N: Linux Virtual Desktop unterstützt HDX 3D Pro – Grafikbeschleunigungstechnologien zum Optimieren der Virtualisierung reichhaltiger Grafikanwendungen. Für HDX 3D Pro muss eine kompatible NVIDIA Grid-Grafikkarte installiert sein. Wenn HDX 3D Pro aktiviert ist, muss der Virtual Delivery Agent für VDI-Desktopmodus (Einzelsitzungen) konfiguriert werden (d. h. CTX_XDL_VDI_MODE=Y). Dies wird unter SUSE nicht unterstützt. Stellen Sie sicher, dass dieser Wert auf N eingestellt ist.
  • CTX_XDL_VDI_MODE =J | N: ermöglicht die Konfiguration der Maschine als dediziertes Desktopbereitstellungsmodell (VDI) oder als gehostetes, freigegebenes Desktopbereitstellungsmodell. Legen Sie dies bei Umgebungen mit HDX 3D Pro auf Y fest. Die Einstellung ist normalerweise N.
  • CTX_XDL_SITE_NAME = dns-name: Der Linux VDA ermittelt LDAP-Server mit DNS durch die Abfrage von LDAP-Diensteinträgen. Geben Sie einen DNS-Sitenamen an, wenn Sie die Suchergebnisse auf eine lokale Site beschränken möchten. Normalerweise ist nichts angegeben [none].
  • CTX_XDL_LDAP_LIST = list-ldap-servers: Der Linux VDA fragt standardmäßig DNS zur Erkennung von LDAP-Servern ab. Falls DNS keine LDAP-Diensteinträge bereitstellen kann, können Sie eine durch Leerzeichen getrennte Liste der FQDNs mit LDAP-Ports angeben (z. B. ad1.mycompany.com:389). Normalerweise ist nichts angegeben [none].
  • CTX_XDL_SEARCH_BASE = search-base: Die Suchbasis bei LDAP-Abfragen des Linux VDA ist standardmäßig das Stammverzeichnis der Active Directory-Domäne (z. B. DC=mycompany,DC=com). Zur Verbesserung der Suchleistung können Sie eine Suchbasis angeben (z. B. OU=VDI, DC=mycompany,DC=com). Normalerweise ist nichts angegeben [none].
  • CTX_XDL_START_SERVICE = Y | N: legt fest, ob die Linux VDA-Dienste gestartet werden, wenn die Linux VDA-Konfiguration abgeschlossen ist. Die Einstellung ist normalerweise Y.

Legen Sie die Umgebungsvariable fest und führen Sie das Konfigurationsskript aus:

command Kopieren

export CTX_XDL_SUPPORT_DDC_AS_CNAME=Y|N

export CTX_XDL_DDC_LIST=list-ddc-fqdns

export CTX_XDL_VDA_PORT=port-number

export CTX_XDL_REGISTER_SERVICE=Y|N

export CTX_XDL_ADD_FIREWALL_RULES=Y|N

export CTX_XDL_AD_INTEGRATION=1|2|3|4

export CTX_XDL_HDX_3D_PRO=Y|N

export CTX_XDL_VDI_MODE=Y|N

export CTX_XDL_SITE_NAME=dns-name

export CTX_XDL_LDAP_LIST=list-ldap-servers

export CTX_XDL_SEARCH_BASE=search-base

export CTX_XDL_START_SERVICE=Y|N

sudo -E /opt/Citrix/VDA/sbin/ctxsetup.sh

Sie müssen die Option -E mit sudo angeben, damit die vorhandenen Umgebungsvariablen an die neu erstellte Shell weitergegeben werden. Citrix empfiehlt, dass Sie mit den oben aufgeführten Befehlen eine Shellskriptdatei erstellen, deren erste Zeile #!/bin/bash enthält.

Alternativ können Sie alle Parameter mit einem einzigen Befehl festlegen:

command Kopieren

sudo CTX_XDL_SUPPORT_DDC_AS_CNAME=Y|N \

CTX_XDL_DDC_LIST=list-ddc-fqdns \

CTX_XDL_VDA_PORT=port-number \

CTX_XDL_REGISTER_SERVICE=Y|N \

CTX_XDL_ADD_FIREWALL_RULES=Y|N \

CTX_XDL_AD_INTEGRATION=1|2|3|4 \

CTX_XDL_HDX_3D_PRO=Y|N \

CTX_XDL_VDI_MODE=Y|N \

CTX_XDL_SITE_NAME=dns-name \

CTX_XDL_LDAP_LIST=list-ldap-servers \

CTX_XDL_SEARCH_BASE=search-base \

CTX_XDL_START_SERVICE=Y|N \

/opt/Citrix/VDA/sbin/ctxsetup.sh

Entfernen von Konfigurationsänderungen

In einigen Fällen müssen die vom Skript ctxsetup.sh vorgenommenen Konfigurationsänderungen entfernt werden, ohne das Linux VDA-Paket zu deinstallieren.

Lesen Sie die Hilfe zu diesem Skript durch, bevor Sie fortfahren:

command Kopieren

sudo /opt/Citrix/VDA/sbin/ctxcleanup.sh --help

Entfernen von Konfigurationsänderungen:

command Kopieren

sudo /opt/Citrix/VDA/sbin/ctxcleanup.sh

Important

Dieses Skript löscht alle Konfigurationsdaten aus der Datenbank, sodass der Linux VDA nicht funktionsfähig ist.

Konfigurationsprotokolle

Die Skripts ctxsetup.sh und ctxcleanup.sh zeigen Fehler auf der Konsole an und schreiben weitere Informationen in die Konfigurationsprotokolldatei /tmp/xdl.configure.log.

Starten Sie die Linux VDA-Dienste neu, damit die Änderungen wirksam werden.

Schritt 6: Ausführen des Linux VDA

Wenn Sie den Linux VDA mit dem Skript ctxsetup.sh konfiguriert haben, können Sie den Linux VDA mit den folgenden Befehlen steuern.

Starten des Linux VDA

Starten der Linux VDA-Dienste:

command Kopieren

sudo /sbin/service ctxhdx start

sudo /sbin/service ctxvda start

Anhalten des Linux VDA

Anhalten der Linux VDA-Dienste:

command Kopieren

sudo /sbin/service ctxvda stop

sudo /sbin/service ctxhdx stop

Neustarten des Linux VDA

Neustarten der Linux VDA-Dienste:

command Kopieren

sudo /sbin/service ctxvda stop

sudo /sbin/service ctxhdx restart

sudo /sbin/service ctxvda start

Überprüfen des Linux VDA-Status

Überprüfen des Ausführungsstatus der Linux VDA-Dienste:

command Kopieren

sudo /sbin/service ctxvda status

sudo /sbin/service ctxhdx status

Schritt 7: Erstellen des Maschinenkatalogs in XenApp oder XenDesktop

Der Prozess zum Erstellen von Maschinenkatalogen und Hinzufügen von Linux VDA-Maschinen ist der traditionellen Windows VDA-Methode sehr ähnlich.Umfassendere Informationen zu diesen Prozessen finden Sie unter Erstellen von Maschinenkatalogen und Verwalten von Maschinenkatalogen.

Beim Erstellen von Maschinenkatalogen mit Linux VDA-Maschinen gibt es einige Einschränkungen, durch die sich der Prozess von der Maschinenkatalogerstellung für Windows VDA-Maschinen unterscheidet:

  • Auswahl des Betriebssystems:
    • Windows-Serverbetriebssystem oder Serverbetriebssystem für ein gehostetes, freigegebenes Desktopbereitstellungsmodell. 
    • Windows-Desktopbetriebssystem oder Desktopbetriebssystem für ein VDI-dediziertes Desktopbereitstellungsmodell.
  • Stellen Sie sicher, dass für die Maschinen keine Energieverwaltung festgelegt ist.
  • Da PVS und MCS für Linux VDAs nicht unterstützt werden, wählen Sie die Bereitstellungsmethode Anderer Dienst oder andere Technologie (vorhandene Images).
  • In einem Maschinenkatalog darf sich keine Mischung aus Linux und Windows VDA-Maschinen befinden.

Hinweis

In früheren Citrix Studio-Versionen wurde Linux als Betriebssystem nicht unterstützt. Durch die Auswahl von Windows-Serverbetriebssystem oder Serverbetriebssystem wird ein äquivalentes gehostetes, freigegebenes Desktopbereitstellungsmodell bereitgestellt. Durch die Auswahl von Windows-Desktopbetriebssystem oder Desktopbetriebssystem wird ein Bereitstellungsmodell für XenDesktop Einzelbenutzermaschinen bereitgestellt.

Tipp

Wenn eine Maschine eine Active Directory-Domäne verlässt und ihr dann wieder beitritt, muss die Maschine aus dem Maschinenkatalog entfernt und ihm dann erneut hinzugefügt werden.

Schritt 8: Erstellen der Bereitstellungsgruppe in XenApp oder XenDesktop

Die Prozesse zum Erstellen einer Bereitstellungsgruppe und zum Hinzufügen von Maschinenkatalogen mit Linux VDA- bzw. Windows VDA-Maschinen sind fast identisch.Umfassendere Informationen zu diesen Prozessen finden Sie unter Erstellen von Bereitstellungsgruppen.

Beim Erstellen von Bereitstellungsgruppen mit Linux VDA-Maschinenkatalogen gelten die folgenden Einschränkungen:

  • Wählen Sie als Bereitstellungstyp "Desktops" oder "Anwendungen" aus.
  • Stellen Sie sicher, dass die ausgewählten Active Directory-Benutzer und -Gruppen für die Anmeldung an Linux VDA-Maschinen richtig konfiguriert wurden.
  • Lassen Sie nicht die Anmeldung nicht authentifizierter (anonymer) Benutzer zu.
  • Die Bereitstellungsgruppe darf keine Maschinenkataloge mit Windows Maschinen enthalten.

Important

Die Veröffentlichung von Anwendungen wird unter Linux VDA-Version 1.4 und höher unterstützt. Der Linux VDA unterstützt jedoch keine Bereitstellung von Desktops und Anwendungen für dieselbe Maschine.

Informationen zum Erstellen von Maschinenkatalogen und Bereitstellungsgruppen enthält folgende Citrix Dokumentation:

Frühere Versionen von XenDesktop werden nicht unterstützt.