Szenario 5: Lastausgleich bei Benutzerspeichern

“Ich möchte Lastausgleich durchführen und meine Benutzer auf geografisch nahe Netzwerkbenutzerspeicher verteilen.”

Hintergrundliteratur

Anders als in Szenario 1 gibt es in diesem Szenario einen Standort, der so groß ist, dass mehrere Netzwerkbenutzerspeicher erforderlich sind. Mit DFS-Namespaces kann die Lösung aus Szenario 1 verbessert werden.

In Szenario 1 (Option 1) wurden mehrere Standorte mit DFS-Namespaces unterschiedlichen Ordnern auf demselben Server zugeordnet. Mit einer ähnlichen Methode können Sie Unterordner auf einem Namespace Ordnern auf anderen Servern zuordnen.

Idealerweise sollten Sie ein AD-Attribut verwenden, mit dem die Benutzerkonten in ähnlich große Gruppen aufgeteilt werden, z. B. #department#. Wie in Szenario 1 muss #department# immer definiert sein und garantiert einen gültigen Ordnernamen enthalten.

Richten Sie hierzu wie in Szenario 1 einen Namespace für den Netzwerkbenutzerspeicher ein. Nennen Sie ihn \\MeineFirma\Profile.

Die Abbildung zeigt, wie der Namespace eingerichtet wird.

Diagramm

Sobald Sie das Setup abgeschlossen haben, konfigurieren Sie die Einstellung “Pfad zum Benutzerspeicher” wie folgt:

\\MyCorp\Profiles\#l#\#department#

Mit dieser Konfiguration werden die Benutzer in Wagga Wagga über zwei Server mit Netzwerkbenutzerspeichern verteilt, die beide lokal sind.

Szenario 5: Lastausgleich bei Benutzerspeichern

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