Aktivieren der Protokollierung für die Problembehandlung

Aktivieren Sie die Protokollierung nur, wenn in Ihrer Profilverwaltungsbereitstellung Probleme auftreten und Sie diese lösen möchten. Deaktivieren Sie die Protokollierung wieder, nachdem das Problem gelöst wurde, und löschen Sie die Protokolldateien, die u. U. vertrauliche Informationen enthalten.

Richtlinie: Protokollierung aktivieren

Mit dieser Richtlinie wird die Protokollierung aktiviert oder deaktiviert. Aktivieren Sie diese Richtlinie nur bei der Problembehandlung für die Profilverwaltung.

Wenn Protokollierung aktivieren deaktiviert ist, werden nur Fehler protokolliert. Wenn diese Richtlinie nicht in Gruppenrichtlinien konfiguriert ist, wird der Wert in der INI-Datei verwendet. Wenn diese Richtlinie weder in Gruppenrichtlinien noch in der INI-Datei konfiguriert ist, werden nur Fehler protokolliert.

Richtlinie: Protokolleinstellungen

Diese Richtlinie enthält Optionen, mit denen Sie bestimmte Aktionen und Ereignisse genauer untersuchen können. Stellen Sie diese Optionen nur bei der Problembehandlung ein und verwenden Sie alle, außer wenn Citrix Mitarbeiter etwas anderes verlangen.

Wenn Protokolleinstellungen nicht in der Gruppenrichtlinie konfiguriert ist, verwendet die Profilverwaltung den Wert in der INI-Datei. Wenn diese Richtlinie weder in Gruppenrichtlinien noch in der INI-Datei konfiguriert ist, werden Fehler und allgemeine Informationen protokolliert.

Richtlinie: Max. Größe der Protokolldatei

Der Standardwert für die maximale Größe der Protokolldatei der Profilverwaltung ist 10 MB (10485760 Byte). Wenn Sie ausreichend Speicherplatz auf der Festplatte haben, können Sie den Wert auf 20 MB (20971520 Byte) oder mehr erhöhen. Wenn die Protokolldatei die maximale Größe überschreitet, wird eine vorhandene Sicherungskopie der Datei (.bak) gelöscht. Die Protokolldatei erhält die Erweiterung .bak und eine neue Protokolldatei wird erstellt. Die Protokolldatei wird unter “%SystemRoot%\System32\Logfiles\UserProfileManager” erstellt.

In Citrix Virtual Desktops-Bereitstellungen, die Maschinenerstellungsdienste verwenden, legt ein persistenter Ordner ein Limit von 15 MB (15728640 Byte) für Protokolldateien (nicht nur für Protokolldateien der Profilverwaltung) fest. Sie können die Protokolldateien auf einer Systemdiskette speichern, für die diese Einschränkung nicht gilt. Oder verwenden Sie diese Richtlinie, um die Größe der Protokolldatei auf maximal 7 MB (7864320 Byte) zu beschränken. Die Profilverwaltung kann dann im permanenten Ordner die aktuelle Protokolldatei und die vorherige als BAK-Datei speichern.

Wenn diese Richtlinie deaktiviert ist, wird der Standardwert 10 MB (10485760 Byte) verwendet. Wenn diese Einstellung nicht in Gruppenrichtlinien konfiguriert ist, wird der Wert in der INI-Datei verwendet. Wenn diese Einstellung weder in Gruppenrichtlinien noch in der INI-Datei konfiguriert ist, wird der Standardwert verwendet.

Richtlinie: Pfad zur Protokolldatei

Hiermit können Sie einen alternativen Pfad festlegen, unter dem die Protokolldateien gespeichert werden. Der Pfad kann zu einem lokalen Laufwerk oder einem Remotelaufwerk im Netzwerk (UNC-Pfad) führen. Remotepfade können in großen, verteilten Umgebungen nützlich sein, führen jedoch zu hohem Netzwerkdatenverkehr, was für Protokolldateien nicht angebracht ist.

Überlegen Sie bei Profilen auf virtuellen Maschinen, ob Laufwerke auf den Desktops permanent sind, da dies die Protokollierung beeinflusst. Wenn ein Desktop ein permanentes Laufwerk hat (z. B. wenn er mit einer persönlichen vDisk mit Citrix Virtual Desktops erstellt wurde), geben Sie einen lokalen Pfad zu dem Laufwerk an. Die Protokolldateien werden beim Neustart der Maschine beibehalten. Wenn ein Desktop ein permanentes Laufwerk hat (z. B. wenn er ohne eine persönliche vDisk mit Citrix Virtual Desktops erstellt wurde), geben Sie einen Pfad zu dem Laufwerk an. So werden Protokolldateien beibehalten. Das Systemkonto für die Maschinen muss aber Schreibzugriff auf die UNC-Freigabe haben. Verwenden Sie für Laptops, die vom Feature für Offlineprofile verwaltet werden, einen lokalen Pfad.

Verwenden eines UNC-Pfades für die Protokolldateien:

  • Citrix empfiehlt, dass eine Zugriffssteuerungsliste auf den Protokolldateiordner angewendet wird. So soll sichergestellt werden, dass nur autorisierte Benutzer- oder Computerkonten auf die gespeicherten Dateien zugreifen können.
  • Duplikate von Protokolldateien bleiben auf der lokalen Festplatte. Diese Dateien können auf dem Computer verbleiben. Wenn Sie sie jedoch entfernen möchten, müssen Sie zuerst den Profilverwaltungsdienst anhalten. Löschen Sie die Protokolldatei und die Konfigurationsprotokolldatei. Starten Sie den Computer neu.
  • Legen Sie die Berechtigungen für die NTFS- und SMB-Freigabeebene auf Domänencomputern als Lese- und Schreibberechtigungen fest.

Beispiele:

  • D:\LogFiles\ProfileManagement
  • \\servername\LogFiles\ProfileManagement

Wenn Pfad zur Protokolldatei nicht in Gruppenrichtlinien konfiguriert ist, wird der Wert in der INI-Datei verwendet. Wenn diese Richtlinie weder in Gruppenrichtlinien noch in der INI-Datei konfiguriert ist, wird der Standardspeicherort “%SystemRoot%\System32\Logfiles\UserProfileManager” verwendet.

Citrix Virtual Desktops-Maschinenerstellungsdienste stellen einen speziellen Fall dar, bei dem ein lokaler, beständiger Ordner dem C-Laufwerk unter C:\Programme\Citrix\PvsVM\Service\PersistedData zugeordnet wird. Es ist ein guter Speicherort für bis zu 15 MB Protokolldaten. Beachten Sie das Limit für Maximale Größe der Protokolldatei.

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