Upgrade

Provisioning Services unterstützt Upgrades auf die aktuelle Produktversion ab Version 7.6. LTSR.

Führen Sie die folgenden Schritte vor dem Upgrade einer Provisioning Services-Farm aus:

  • Wählen Sie einen Wartungszeitraum mit dem geringsten Datenverkehr.
  • Erstellen Sie eine Sicherungskopie der Provisioning Services-Datenbank.
  • Erstellen Sie Sicherungskopien aller vDisks.

Tipp:

Führen Sie für Hochverfügbarkeitsumgebungen eine Datenspiegelung durch. Weitere Informationen finden Sie unter Datenbankspiegelung. Wenn die Spiegelung einmal eingerichtet ist, sind keine besonderen Schritte erforderlich.

Beachten Sie Folgendes beim Upgrade von Provisioning Services:

  • Führen Sie ein Upgrade auf den aktuellen Lizenzserver durch. Beachten Sie dabei folgende Faktoren:
    • Lizenzserver sind abwärtskompatibel und bieten aktuelle Sicherheitsfixes.
    • Aktualisieren Sie bei Bedarf einzelne Lizenzen. Neue Features von Provisioning Services erfordern eine Citrix Lizenz mit einem Subscription Advantage-Mindestdatum.
  • Erstellen Sie eine Sicherungskopie der Provisioning Services-Datenbank. Jedes Datenbankupgrade wird zwar von Citrix getestet, dennoch können unvorhergesehene Umstände auftreten. Citrix empfiehlt daher dringend, die Datenbank vor dem Upgrade zu sichern.
  • Erstellen Sie eine Sicherungskopie der Provisioning Services-vDisk. Citrix empfiehlt, die vDisk vor dem Upgrade zu sichern. Dies ist nur dann erforderlich, wenn Sie ein invertiertes Imaging mit privaten Images planen.
  • Beim Ausführen des Installationsprogramms zur Aktualisierung der Server- oder Konsolenkomponente werden beide Komponenten automatisch aktualisiert, wenn eine ältere Version von Provisioning Services erkannt wird.

Hinweis:

Für das Upgrade von Provisioning Services sind lokale Administratorberechtigungen erforderlich.

Aktualisieren der Umgebung

Für die Aktualisierung von einer vorherigen Provisioning Services-Farm müssen die folgenden Schritte ausgeführt werden:

  1. Upgrade des ersten Provisioningservers; die Provisioning Services-Datenbank wird dabei auch aktualisiert.
  2. Upgrade der Konsolen. Die Konsole ist eine eigenständige ausführbare Datei, die auf Servern installiert oder aktualisiert werden kann (PVS_Console.exe oder PVS_Console_64.exe). Citrix empfiehlt, für jedes Provisioningserver-System in der Farm die Server- und Konsolensoftware für Provisioning Services zur gleichen Zeit zu aktualisieren. Remotekonsolen können jederzeit aktualisiert werden.
  3. Upgrade der restlichen Provisioningserver in der Farm.
  4. Upgrade der vDisks.

Wichtig:

Beim Upgrade einer Provisioning Services-vDisk in einer XenDesktop-Bereitstellung muss die Software des Provisioning Services-Masterzielgeräts vor der XenDesktop-VDA-Software aktualisiert werden.

Upgradedienstprogramme

Der Upgradeassistent enthält die folgenden Programme:

  • Das Programm UpgradeAgent.exe wird auf dem Zielgerät ausgeführt, um bereits installierte Produktsoftware zu aktualisieren.
  • Das Programm UpgradeManager.exe wird auf dem Provisioningserver ausgeführt, um den Upgradeprozess auf dem Zielgerät zu steuern.

Der Upgradeprozess im Überblick

Dieser Abschnitt beschreibt die Schrittfolge zur Aktualisierung der Provisioning Services-Komponenten. Informationen zum Server-Upgrade finden Sie unter Server. Informationen zum Upgrade von vDisks finden Sie unter vDisks.

Upgrade des Servers und der Konsole

Zum Aktualisieren des Servers und der Konsole führen Sie folgende Schritte aus:

  1. Führen Sie die Programmdateien für Server und Konsole aus, um den Upgradeprozess automatisch zu initiieren. Citrix empfiehlt, dass Sie zuerst die Konsole und dann den Server aktualisieren.

    Tipp:

    Nutzen Sie ein paralleles Upgrade (Rolling Upgrade), um Provisioning Services-Farm und Zielgeräte während des Upgrades betriebsbereit zu halten. Bei diesem Verfahren werden PVS-Server einzeln aktualisiert.

  2. Bei einem parallelen Serverupgrade werden die Server einzeln und nacheinander aktualisiert.

    Hinweis:

    Während der Aktualisierung kann der PVS-Server nicht von PVS-Zielgeräten genutzt werden. Stellen Sie darum sicher, dass die übrigen PVS-Server in der Farm in der Lage sind, das Failover der PVS-Zielgeräte (Clients) zu unterstützen, während der Server aktualisiert wird.

    Zur Durchführung eines parallelen Upgrades wird zunächst der erste PVS-Server in der Farm aktualisiert:

    a. Öffnen Sie die MSC-Datei (services.msc) der Dienste und halten Sie den Citrix PVS-Streamdienst an. Für alle mit diesem PVS-Server verbundenen PVS-Ziele wird daraufhin ein Failover auf andere PVS-Server in der Farm ausgelöst. Im Anschluss aktualisieren Sie den PVS-Server und die Konsolenkomponente.

    b. Aktualisieren Sie die PVS-Datenbank. Dieser Vorgang muss nur einmal durchgeführt werden. Dies kann mit zwei Möglichkeiten erreicht werden:

    • Erstellen Sie mit der Datei dbScript.exe ein SQL-Skript (wählen Sie die Option zum Upgrade und Benennen der Datenbank) und nutzen Sie dieses Skript, um in SQL Management oder an der SQL-Befehlszeile ein Upgrade der PVS-Datenbank durchzuführen.
    • Führen Sie mit dem Konfigurationsassistenten ein Upgrade der PVS-Datenbank durch. Berücksichtigen Sie dabei Folgendes:
    • Nach einem erfolgreichen Upgrade des PVS-Servers wird der PVS-Konfigurationsassistent automatisch gestartet, sobald die Schaltfläche “Finish” ausgewählt wird.
    • Verwenden Sie die Standardeinstellungen, damit der PVS-Konfigurationsassistent die zuvor konfigurierten Einstellungen verwendet. Wählen Sie auf der Seite “Farm Configuration” die Option Farm is already configured. Nachdem sämtliche Konfigurationsdaten eingegeben sind, überprüfen Sie die Informationen auf der Seite “Finish”. Klicken Sie dann auf “Finish”, um mit der Konfiguration des PVS-Servers zu beginnen. Wenn die PVS-Datenbank bislang nicht aktualisiert wurde, wird eine Meldung angezeigt, dass die Datenbank nun aktualisiert wird. Klicken Sie auf OK, um die Datenbank zu aktualisieren.
    • Stellen Sie sicher, dass alle PVS-Dienste mit services.msc gestartet wurden. Starten Sie ein Zielgerät, um zu bestätigen, dass es eine Verbindung zum PVS-Server herstellen kann.

Upgrade der übrigen PVS-Server

Nach dem Upgrade des ersten PVS-Servers aktualisieren Sie die übrigen PVS-Server in der Farm:

  1. Öffnen Sie die MSC-Datei (services.msc) der Dienste und halten Sie den Citrix PVS-Streamdienst an. Für alle mit diesem PVS-Server verbundenen PVS-Ziele wird daraufhin ein Failover auf andere PVS-Server in der Farm ausgelöst. Im Anschluss aktualisieren Sie den PVS-Server und die Konsolenkomponente.

    Tipp:

    Nach einem erfolgreichen Upgrade des Servers wird der PVS-Konfigurationsassistent automatisch gestartet, sobald Sie auf “Finish” klicken. Die PVS-Datenbank wird nur nach dem Upgrade des ersten PVS-Servers aktualisiert.

  2. Verwenden Sie die Standardeinstellungen. Der PVS-Konfigurationsassistent verwendet dann die zuvor konfigurierten Einstellungen. Stellen Sie sicher, dass auf der Seite “Farm Configuration” die Option Farm is already configured ausgewählt ist. Nachdem sämtliche Konfigurationsdaten eingegeben sind, überprüfen Sie die Informationen auf der Seite “Finish”. Klicken Sie dann auf Finish, um mit der Konfiguration des PVS-Servers zu beginnen.

  3. Wiederholen Sie diese Schritte, um alle verbleibenden PVS-Server in der Farm zu aktualisieren.

Ausgleich von PVS-Clients

Nach dem Aktualisieren und Konfigurieren aller PVS-Server empfiehlt Citrix einen Ausgleich aller PVS-Clients (Zielgeräte) in der Farm. Ausgleich von PVS-Clients

  1. Starten Sie die PVS-Konsole und melden Sie sich an der PVS-Farm an.
  2. Navigieren Sie zur Registerkarte “Servers”.
  3. Markieren Sie alle PVS-Server, die zuletzt aktualisiert wurden, und klicken Sie mit der rechten Maustaste, um das Kontextmenü anzuzeigen.
  4. Wählen Sie Rebalance Clients.

Upgrade des PVS-Zielgeräts

Provisioning Services unterstützt drei Verfahren zum Aktualisieren von Zielgeräten:

  • Direktes Upgrade
  • Direkter VHD-/VHDX-Start
  • Manuelles Upgrade mit invertiertem Imaging

Wichtig:

Citrix empfiehlt dringend, dass Sie eine Sicherungskopie der vDisk erstellen, wenn das Upgrade ohne Versionierung erfolgt.

Bei Verwendung von Installationsprogrammen für Provisioning Services-Zielgeräte:

  • Wenn auf dem System ein Zielgerät der PVS-Version 7.6.2 (7.6 CU1) oder höher ausgeführt wird, starten Sie das Installationsprogramm des neuen PVS-Zielgeräts (die Version, die auf dem Zielgerät installiert ist). Das Upgrade wird dann vom Installationsprogramm durchgeführt.
  • Wenn auf dem System ältere Zielgeräte bis PVS-Version 7.6.1 ausgeführt werden, deinstallieren Sie zunächst die alten PVS-Zielgeräte und installieren dann die neue Softwareversion der PVS-Zielgeräte.

Direkte Upgrades

Für direkte Upgrades kann eine Wartungsversion der vDisk mit dem privaten Image ausgetauscht werden. Citrix empfiehlt jedoch, dass Sie die PVS-Versionierung zur Durchführung eines direkten Upgrades nutzen.

Schrittfolge für ein direktes Upgrade:

  1. Erstellen Sie eine Wartungsversion der vDisk.
  2. Navigieren Sie mit der PVS-Konsole zu den Geräteeigenschaften und wählen Sie als Gerätetyp die Einstellung “Maintenance”.
  3. Wählen Sie im Startmenü die Option 1, um einen Client mit der Wartungsversion im vDisk-Modus zu starten.
  4. Melden Sie sich in Windows an und führen Sie das Installationsprogramm für das PVS-Zielgerät aus. Installieren Sie die gesamte Software wie bei einer vollständigen Installation. Das Installationsprogramm für das Zielgerät führt das Upgrade aus. Führen Sie nicht den Imagingassistenten aus. Starten Sie auf Aufforderung das Zielgerät neu.
  5. Sobald Windows geladen ist, melden Sie sich am System an und überprüfen Sie in der PVS-Statusleiste, ob die erwartete Version der Zielgerätsoftware angezeigt wird. Beachten Sie, dass die PVS-Statusleiste möglicherweise von Windows ausgeblendet ist. Klicken Sie dann auf den Aufwärtspfeil in der Statusleiste, um sie anzuzeigen.
  6. Fahren Sie das PVS-Zielgerät herunter.
  7. Wenn die Versionierung aktiviert wird, müssen Sie die Wartungsversion mit der PVS-Konsole hochstufen, um die Versionsfunktionalität zu testen. Prüfen Sie die neue Version und stufen Sie sie auf die Produktionsversion hoch, wenn sie die erforderliche Qualität besitzt. Verteilen Sie diese Version an Benutzer, indem Sie einen Neustart aller Zielgeräte durchführen, die diese vDisk verwenden.

Upgrade mit VHD/VHDX-Start

Bei Aktualisierung eines Zielgeräts mit dieser Methode sollten Sie Folgendes berücksichtigen:

  • XenServer unterstützt nur .vhd
  • Hyper-V 2012 und 2008 R2 unterstützt nur .vhd
  • Hyper-V 2012 R2 und 2016 unterstützt .vhd und .vhdx
  1. Laden Sie die VHDX-Datei. Berücksichtigen Sie dabei:

    • Wenn die vDisk keine Version hat, kopieren Sie die VHDX-Datei auf den Hyper-V-Server oder importieren Sie die Datei in XenServer mit XenCenter (Files > Import).
    • Wenn die vDisk eine Version hat, führen Sie eine Basiszusammenführung durch und erstellen Sie eine VHDX-Datei im Wartungsmodus.
  2. Führen Sie einen direkten VHD-Start mit XenServer aus:

    a. Kopieren Sie die VHD-Datei in ein System mit XenCenter und importieren Sie die Datei in XenServer mit “Files > Import”.

    b. Erstellen Sie eine VM mit der importierten VHD-Datei. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt “Importieren und Exportieren von VMs” in der XenServer-Dokumentation.

    c. Starten Sie die VM.

    d. Führen Sie ein Upgrade der Zielgerätsoftware durch. Informationen zur Verwendung der Installationsprogramme für PVS-Zielgeräte finden Sie am Anfang dieses Abschnitts.

  3. Führen Sie einen direkten VHD/VHDX-Start mit Hyper-V durch:

    1. Kopieren Sie die VHDX auf den Hyper-V-Server, oder

    2. Erstellen Sie eine neue Hyper-V-VM mit der Option “Use an existing virtual hard disk” und verweisen Sie auf die VHDX-Datei. Lesen Sie die folgenden Links zum Erstellen von VMs in Hyper-V. Stellen Sie für Hyper-V 2012 R2 und 2016 sicher, dass die Generation der VM und der vDisk miteinander übereinstimmen:

      • Generation 1 = traditionelle BIOS-VMs und -Systeme
      • Generation 2 = UEFI-VMs und -Systeme

      Für Umgebungen mit Hyper-V 2016:

      https://docs.microsoft.com/de-de/windows-server/virtualization/hyper-v/get-started/create-a-virtual-machine-in-hyper-v

      Für Hyper-V 2012 und 2012 R2:

      https://technet.microsoft.com/de-de/library/hh846766(v=ws.11).aspx

      Für Hyper-V 2008 R2 und 2008 R2 Sp1:

      https://technet.microsoft.com/de-de/library/cc956091.aspx

    3. Starten Sie die VM.

    4. Aktualisieren Sie die Zielgerätsoftware. Aktualisieren Sie die Zielgerätsoftware. Informationen zur Verwendung der Installationsprogramme für PVS-Zielgeräte finden Sie am Anfang dieses Abschnitts.

  4. Kopieren Sie die .vhdx.vhd-Datei zurück in den vDisk-Store, wo sie ursprünglich gespeichert war.

    • Wenn die .vhdx.vhd-Datei aus einer Version mit Basiszusammenführung stammt, kann die Datei jetzt getestet und überprüft werden.
    • Wenn die Datei von der Basis-vDisk kopiert wurde, importieren Sie die vDisk mit der Option Add or import existing vDisk in die PVS-Datenbank, die auf der vDisk-Pool/Store-Ebene in der PVS-Konsole ausgeführt wird.

Upgrade über ein manuelles invertiertes Imaging mit P2PVS

Dieser Abschnitt enthält Informationen zum Durchführen von PVS-Upgrades mit invertiertem Imaging mit P2PVS.

Abbildung des Prozesses zum manuellen invertierten Imaging

Die Tabelle unten enthält die unterstützten Upgrademethoden:

Invertiertes Imaging Xen Tools VM-Tools Hyper-V-Kompatibilität NIC-Treiber Windows 10-Upgrade Antivirenupdates Firewall/Netzwerksicherheitssoftware
Invertiertes P2PVS-Imaging x x x x x x x
VHD-Start von Hypervisor x   x     x x
Direkter VHD-Start x x x x   x x
  1. Starten Sie das PVS-Zielgerät unter Verwendung des Privatimage-/Wartungsmodus in die vDisk.

  2. Installieren Sie PVS_UpgradeWizard.exe oder PVS_UpgradeWizard_x64.exe aus dem Ordner “Upgrade” des ISO-Images. Dieser Ordner befindet sich im Bereich für den aktuellen Provisioning Services-Release und enthält die aktuelle Datei P2PVS.exe. Der Upgradeassistent kann auch über die Option “Target Device Installation > Install Upgrade Wizard” mit dem PVS-MetaInstaller installiert werden.

  3. Führen Sie P2PVS.exe aus dem Verzeichnis des PVS-Upgradeassistenten aus. In der Standardeinstellung ist die Datei im Ordner C:\Programme\Citrix\Provisioning Services Upgrade Wizard.

  4. Klicken Sie im Dropdownmenü auf From, um die PVS-vDisk auszuwählen. Klicken Sie auf Weiter.

  5. Wählen Sie im Bildschirm “Partition” die Partitionen, für die ein invertiertes Imaging durchgeführt werden soll. Alle Systempartitionen, unabhängig davon, ob sie einen Laufwerksbuchstaben haben, werden beim invertierten Imaging verwendet. Klicken Sie auf Weiter.

  6. Klicken Sie auf der letzten Seite auf Convert, um das invertierte Imaging zu starten.

    Hinweis:

    Bedenken Sie beim Einsatz des invertierten Imaging Folgendes:

    • Invertiertes Imaging für BIOS-Systeme ist nicht destruktiv. Die Partitionentabelle des Systems wird nicht geändert. Da PVS-Imaging blockbasiert ist, muss die Partitionentabelle der lokalen Festplatte mit denen der vDisk identisch sein.
    • Invertiertes Imaging für UEFI-Systeme ist destruktiv. Alle Partitionen der lokalen Festplatte werden gelöscht und in Übereinstimmung mit denen der vDisk neu erstellt.
  7. Nach Abschluss des invertierten Imaging starten Sie die VM vom Festplattenlaufwerk neu, ohne das Netzwerk zu starten.

  8. Aktualisieren Sie das Zielgerät. Weitere Informationen hierzu finden Sie am Anfang dieses Abschnitts.

  9. Erstellen Sie ein neues Betriebssystemimage auf der vDisk. Sie können dafür eine neue vDisk erstellen oder eine vorhandene vDisk verwenden.

Upgrade von Windows 10-Maschinen mit invertiertem Imaging

Gehen Sie zum Aktualisieren von Windows 10-Maschinen mit invertiertem Imaging wie folgt vor:

  1. Erstellen Sie ein Zielgerät mit einem virtuellen Datenträger, der so groß wie oder größer als die vDisk ist.
  2. Starten Sie über das Netzwerk (PXE/ISO) die VM zur vDisk unter Verwendung des Wartungs- oder Privateimage-Modus.
  3. Wenn die vDisk Provisioning Servcies 7.15 oder eine ältere Version verwendet, installieren Sie PVS_UpgradeWizard.exe oder PVS_UpgradeWizard\x64.exe aus dem Ordner “Upgrade” des ISO-Images (= aktueller Provisioning Services-Release), um die aktuelle P2PVS.exe zu erhalten. Der Upgradeassistent kann auch über die Option “Target Device Installation > Install Upgrade Wizard” mit dem Provisioning Services-MetaInstaller installiert werden.
  4. Führen Sie P2PVS.exe aus dem Verzeichnis des Upgradeassistenten des Provisioning Services-Zielgeräts aus (in der Standardeinstellung ist dies C:\Programme\Citrix\Provisioning Services oder C:\Programme\Citrix\Provisioning Services Upgrade Wizard).
  5. Wählen Sie im Dropdownmenü From die Option Provisioning Services vDisk und klicken Sie auf Next.
  6. Wählen Sie im Bildschirm “Partition” die Partitionen, die invertiert geimaged werden sollen. Alle Systempartitionen, unabhängig davon, ob sie einen Laufwerksbuchstaben haben, werden beim invertierten Imaging verwendet. Klicken Sie auf Weiter.
  7. Klicken Sie auf der letzten Seite auf Convert, um das invertierte Imaging zu starten.
  8. Sobald das invertierte Imaging abgeschlossen ist, konfigurieren Sie für die VM den Start von der Festplatte und starten Sie die VM neu.
  9. Deinstallieren Sie das Provisioning Services-Zielgerät.
  10. Fahren Sie die VM herunter.

    Notieren Sie sich:

    freien Speicherplatz in der Partition C:\. Einiges an Speicherplatz kann durch Löschen des Ordners Windows.old in C:\ freigegeben werden. Weitere Informationen finden Sie im Windows-Support.

  11. Erhöhen Sie anhand des freien Speicherplatzes auf der Partition C:\ ggf. die Größe der VM-Festplatte.

    Hinweis:

    Unter Windows 10 1607 (Codename Redstone 1 oder Anniversary Update) wird von Windows-Update eine weitere Systempartition nach Partition C:\ erstellt. Derzeit ist es nicht möglich, die Größe der Partition C:\ zu erhöhen.

  12. Starten Sie die VM. Merken Sie sich das lokale Administratorkonto der VM und das zugehörige Kennwort.
  13. Führen Sie Windows 10-Update aus, um Windows 10 zu aktualisieren.
  14. Möglicherweise müssen Sie sich mit rlocal-Anmeldeinformationen als Administrator anmelden, da das Windows 10-Upgrade sich auf Active Directory auswirken kann.
  15. Stellen Sie die Verbindung zwischen VM und Active Directory bei Bedarf wieder her.
  16. Installieren Sie bei Bedarf neue Treiber und weitere Windows-Updates.
  17. Nach Ausführen aller Updates installieren Sie die Provisioning Services-Zielgerätesoftware.
  18. Erstellen Sie mithilfe des Imagingassistenten oder von P2PVS eine neue vDisk Die alte vDisk kann verwendet werden, wenn die Größe des virtuellen Datenträgers der VM in Schritt 11 nicht erhöht wurde.