Systemanforderungen und Kompatibilität

Die Systemanforderungen in diesem Artikel galten zum Zeitpunkt der Freigabe dieser Citrix Provisioning-Version; Änderungen werden regelmäßig veröffentlicht. Nicht in diesem Dokument aufgeführte Systemanforderungen (z. B. StoreFront, Hostsysteme und Citrix Receiver und Plug-Ins) werden in der jeweiligen Dokumentation behandelt.

Wichtig:

Lesen Sie den Artikel Vorbereitungen zur Installation, bevor Sie Citrix Provisioning installieren.

Sofern nicht anders angegeben, wird erforderliche Software (z. B. .NET-Elemente) automatisch bereitgestellt, wenn die erforderlichen Versionen nicht auf der Maschine erkannt werden. Das Citrix Installationsmedium enthält außerdem einige erforderliche Softwarekomponenten.

Informationen über die Internationalisierung finden Sie unter Globalization Status of Citrix Products.

Datenbank

Die folgenden Datenbanken werden unterstützt: Microsoft SQL Server 2008 SP3 bis 2016 (x86, x64 und Express Edition).

Datenbankclustering wird unterstützt.

Hinweis:

Weitere Informationen zu unterstützten Datenbanken und Clients finden Sie unter Supported Databases for Citrix Virtual Apps and Desktops Components im Knowledge Center.

Lizenzierung

Der Download für die Citrix Lizenzierung für dieses Release ist auf dem Citrix Virtual Apps and Desktops-Installationsmedium enthalten. Sie sollten zu jeder Zeit die aktuelle Version des Citrix Lizenzservers verwenden, um die neusten Features einsetzen zu können.

Wichtig:

Citrix Provisioning-Server müssen mit dem Lizenzserver verbunden sein, damit sie erfolgreich ausgeführt werden können. Nur mit der aktuellen Version des Citrix Lizenzservers können Sie die neusten Features einsetzen. Citrix empfiehlt, dass Sie den Lizenzserver vor dem Upgrade von Citrix Provisioning aktualisieren, um Lizenzierungskonflike zu vermeiden. Weitere Informationen finden Sie unter Lizenzierung.

Provisioningserver

  • Betriebssysteme: Folgende Betriebssysteme werden unterstützt: Windows Server 2016 und Windows Server 2012 R2; Standard, Essential und Datacenter Edition, Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2008 R2 SP1; Standard, Enterprise und Datacenter Edition. Versionen in Englisch, Japanisch und vereinfachtem Chinesisch werden unterstützt.
  • Prozessoren: Es werden folgende Prozessoren unterstützt: Intel oder AMD x64-kompatibel; 2 GHz Minimum; 3 GHz bevorzugt; 3,5 GHz Dual Core/HT oder ähnlich für mehr als 250 Zielgeräte.
  • Speicher: Die Verwaltung des Datenträgerspeichers ist wichtig, da auf einem Provisioningserver viele vDisks gespeichert sein können und jede vDisk mehrere Gigabyte groß sein kann. Verbessern Sie die Streamingleistung mit einem RAID-Array, SAN oder NAS. Auf der Festplatte muss ausreichend Speicherplatz zum Speichern der vDisks vorhanden sein. Wenn Sie beispielsweise eine Festplatte mit 15 GB haben, können Sie nur eine vDisk mit 14 GB erstellen. Zusätzliche Anforderungen hängen von verschiedenen Faktoren ab, z. B.:
    • Festplattenkapazität: die Anforderungen des Betriebssystems und der Anwendungen, die auf einem Zielgerät ausgeführt werden. Citrix empfiehlt, der Basisgröße des endgültig installierten Images 20 % an Kapazität hinzuzufügen.
    • Private Image Mode - die Anzahl der Zielgeräte, die eine vDisk im Privatimagemodus verwenden (vDisks im Privatimagemodus sollten täglich gesichert werden)
    • Standard Image Mode: die Anzahl der Zielgeräte, die eine vDisk im Standardimagemodus verwenden. Zu den optimalen Verfahren gehört das Erstellen einer Kopie der erstellten vDisk. Mindestgröße gemeinsam genutzten Speichers: 250 MB für die Datenbank, 5 GB auf einem sauberen Windows-System, 15 GB pro vDisk für Images der Vista-Klasse (geschätzt).
  • Netzwerkkarte: statische IP, Minimum 100 MB Ethernet, 1 GB Ethernet bevorzugt; Dual 1 GB Ethernet für mehr als 250 Zielgeräte. Zwei Netzwerkkarten bieten oft eine bessere Leistung als eine einzelne Dual-Port-Netzwerkkarte.
  • Citrix Provisioning-Abhängigkeiten: Für das Provisioningserver-Installationsprogramm ist Microsoft .NET 4.7.1 und Windows PowerShell 3.0 erforderlich.

Netzwerk

Die folgende Liste enthält eine Beschreibung der Netzwerktypen und zugehörigen Ports.

UDP- und TCP-Ports

  • Kommunikation zwischen Provisioningservern: Alle Provisioningserver müssen dieselben Ports (UDP) verwenden, damit sie über den Messaging Manager miteinander kommunizieren können. Der ausgewählte Portbereich muss mindestens fünf Ports enthalten. Konfigurieren Sie den Portbereich im Dialogfeld “Stream Services” des Konfigurationsassistenten.

    Hinweis:

    Bei einer Konfiguration für hohe Verfügbarkeit (High Availability, HA) müssen sich alle als Failoverserver ausgewählten Provisioningserver in derselben Site befinden. Die hohe Verfügbarkeit ist nicht zum Einsatz über mehrere Sites hinweg gedacht.

    Standardportbereich (UDP): 6890–6909

  • Kommunikation von Provisioningservern zu den Zielgeräten: Alle Provisioningserver müssen dieselben Ports (UDP) verwenden, damit sie unter Verwendung des Streamprozesses mit den Zielgeräten kommunizieren können. Der Portbereich wird auf der Registerkarte Console Network im Dialogfeld “Server Properties” konfiguriert.

    Hinweis:

    Die ersten 3 Ports sind für Citrix Provisioning reserviert.

    Standardportbereich (UDP): 6910–6930

  • Kommunikation von Zielgeräten zu Citrix Provisioning: Anders als die Portnummern für die Provisioningserver-zu-Zielgerät-Kommunikation, kann die Zielgerät-zu-Citrix Provisioning-Kommunikation nicht konfiguriert werden.

    Ports (UDP): 6901, 6902, 6905

  • Anmeldeserverkommunikation: Jeder Provisioningserver, der als Anmeldeserver verwendet wird, muss im Konfigurationsassistenten im Dialogfeld “Stream Servers Boot List” konfiguriert werden.

    Standardport (UDP): 6910

  • Konsolenkommunikation: Beim Zugriff auf die Konsole wird der SOAP-Server verwendet. Die Ports (TCP) werden im Dialogfeld Stream Services im Konfigurationsassistenten konfiguriert. Powershell: MCLI-Run SetupConnection. MCLI: MCLI Run SetupConnection.

TFTP

  • Der TFTP-Portwert wird in der Registrierung gespeichert: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\BNTFTP\Parameters Port

    Standardport (TFTP): 69

TSB

  • Der TSB-Portwert wird in der Registrierung gespeichert: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\PVSTSB\Parameters Port

    Standardport (UDP): 6969

    Port Fast: Port Fast muss aktiviert sein.

    Netzwerkkarte: PXE 0.99j, PXE 2.1 oder höher

    Adressierung: DHCP

Zielgerät

Bei den meisten Implementierungen gibt es eine einzelne vDisk, die ein Standardimage für mehrere Zielgeräte bereitstellt. Die Wartung von vDisks und Zielgeräten wird vereinfacht, indem Sie weniger vDisks erstellen und verwalten und jeder vDisk mehrere Zielgeräte zuweisen.

Tipp:

Wenn Sie den vDisk-Imagingassistenten für ein Zielgerät verwenden, können Probleme mit nicht installierten Microsoft-Komponenten auftreten. Bei Betriebssystemen ohne Microsoft Visual C++ kann beispielsweise eine Fehlermeldung der folgenden Art ausgegeben werden:

api-ms-win-crt-runtime-11-1-01.dll is missing

Citrix empfiehlt, vor der Installation von Citrix Provisioning alle Windows- und Komponentenupdates zu installieren.

Um eine einzelne vDisk verwenden zu können, müssen alle Zielgeräte bestimmte Gemeinsamkeiten aufweisen, damit das Betriebssystem über alle Treiber verfügt, die zur ordnungsgemäßen Ausführung erforderlich sind. Die drei wichtigen Komponenten, die konsistent sein müssen, sind die Hauptplatine, die Netzwerkkarte und die Grafikkarte.

Wenn NIC-Teaming gewünscht wird, installieren und konfigurieren Sie den Microsoft NIC-Teamingtreiber oder die OEM-NIC-Teamingsoftware, bevor Sie die Zielgerätsoftware installieren.

Tipp:

Die Unified Extensible Firmware Interface (UEFI) wird unterstützt. Secure Boot wird jedoch nur mit einer Hyper-V 2016 Secure Boot-VM unterstützt, die die Microsoft UEFI-Zertifizierungsstellenvorlage verwendet.

Zielgeräte werden durch das Betriebssystem identifiziert, das auf diesem Gerät ausgeführt wird.

Hinweis:

Dual-Boot-vDisk-Images werden nicht unterstützt.

Die Betriebssysteme in der folgenden Liste werden für Zielgeräte unterstützt:

  • Betriebssystem: Windows 10 (32 oder 64 Bit), alle Editionen. Beachten Sie Folgendes:

    • Unterstützung für die öffentlich verfügbare Version zum Releasezeitpunkt. Windows 8.1 (32 oder 64 Bit), alle Editionen Windows 7 SP1 (32 oder 64 Bit): Enterprise, Professional und Ultimate
    • Die Ultimate Edition von Windows 7 wird nur im Private Image mode unterstützt. Windows Server 2016, Windows Server 2012 R2; Standard, Essential und Datacenter Edition, Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2008 R2 SP1; Standard, Datacenter und Enterprise Edition.
    • Installieren Sie alle aktuellen Windows-Updates, bevor Sie Citrix Provisioning-Komponenten installieren. In einigen Fällen müssen Sie möglicherweise zahlreiche Updates installieren. Citrix empfiehlt, dass Sie nach der Installation aller Windows-Updates einen Neustart ausführen.
  • VMs der 2. Generation: Unter den folgenden Betriebssystemen unterstützt Citrix Provisioning VMs der 2. Generation in einer Virtual Apps and Desktops-Umgebung:
    • Windows 2016
    • Windows 10 (mit oder ohne sicheren Start)
    • Windows Server 2016 und Windows Server 2012 R2: Standard-, Essential- und Datacenter-Editionen
  • Linux-Streaming: Für das Linux-Streaming werden folgende Betriebssysteme unterstützt: Ubuntu-Desktopversionen 16.04, 16.04.1 und 16.04.2 (mit 4.4.x-Kernel)
    • Wenn Sie diese Distributionen für Linux-Streaming verwenden, beachten Sie, dass das Citrix Provisioning-Installationsprogramm eine Linux-Kernelversion ab 4.4.0.53 erfordert. Das Installationsprogramm gibt während der Installation automatisch die richtige Version an. RedHat Enterprise Linux Server 7.2, 7.3, CentOS 7.2, 7.3, SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 12.1, 12.2 werden unterstützt.
    • Der Standardkernel für Ubuntu 16.04.2 ist Version 4.8. Diese Kernelversion wird zurzeit nicht unterstützt.
    • Wenn Sie die Linux-Streamingfunktion verwenden, werden keine neuen Installationspakete in diesem Release bereitgestellt. Verwenden Sie das Paket “Citrix Provisioning 7.15 Linux DEB/RPM”. Nach dem Download des ISO-Image Citrix Provisioning 1808 ist die Zielsoftware für CentOS/Red Hat beispielsweise pvs_RED_HAT_7.15_18089_x86_64.rpm.
  • Weitere Abhängigkeiten: .NET 4.7.1 (Standard)
  • Microsoft-Lizenzierung: Berücksichtigen Sie Folgendes, wenn Sie Microsoft-Lizenzschlüssel für Zielgeräte verwenden:
    • Windows 10, Windows 8.1, Windows 8, Windows 7, Windows Server 2016, Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2018 R2 werden entweder mit Volumenlizenzschlüsseln des Typs “Key Management Server” (KMS) oder des Typs “Microsoft Multiple Activation Key” (MAK) bereitgestellt.
    • Windows Office 2010, Office 2016 und Office 2013 werden mit KMS bereitgestellt. Die Volumenlizenzierung wird innerhalb des vDisk-Images konfiguriert, wenn der Imagingassistent auf dem Masterzielgerät ausgeführt wird. Die Volumenlizenzierung für die vDisk-Datei wird im Dialogfeld Console vDiskFile Properties auf der Registerkarte “Microsoft Volume Licensing” konfiguriert.
    • Damit die MAK-Lizenzierung funktioniert, muss das Tool für die Volumenaktivierungsverwaltung (VAMT) für das Clientbetriebssystem auf allen Anmeldeservern in der Farm installiert sein. Außerdem unterstützen sowohl der Privatimagemodus als auch der Standardimagemodus MAK und KMS.
  • Dateisystemtyp: Für Linux-Streaming werden die folgenden Dateisystemtypen unterstützt: EXT4, BTRFS, XFS.

Hinweis:

Betriebssystemen mit folgender Sprache werden u.a. unterstützt: Chinesisch (vereinfacht), Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch, Koreanisch, Russisch, Spanisch und Chinesisch (traditionell).

Konsole

Prozessor: Minimum 1 GHz, bevorzugt 2 GHz

Speicher: Minimum 1 GB, bevorzugt 2 GB

Festplatte: Minimum 500 MB

Betriebssysteme:

  • Windows Server 2016
  • Windows Server 2012 R2: Standard-, Essential- und Datacenter-Editionen
  • Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2008 R2 SP1; Standard, Datacenter und Enterprise Edition
  • Windows 10 (32 oder 64 Bit)
  • Windows 8.1 (32 oder 64 Bit), alle Editionen
  • Windows 8 (32 Bit oder 64 Bit): alle Editionen
  • Windows 7 (32 oder 64 Bit)
  • Weitere Abhängigkeiten: MMC 3.0, Microsoft .NET 4.7.1, Windows PowerShell 3.0

Store

Stellen Sie sicher, dass der Store mit der Citrix Provisioning-Datenbank kommunizieren kann.

Citrix Virtual Apps and Desktops-Setupassistent

Der Setupassistent von Citrix Virtual Apps and Desktops kann nur mit der entsprechenden Version des Citrix Virtual Apps and Desktops-Controllers arbeiten. Die Versionen müssen identisch sein. Darüber hinaus gilt Folgendes:

  • Mindestens ein konfigurierter Citrix Virtual Apps and Desktops-Host mit identischen Vorlagen muss vorhanden sein.
  • Sie müssen eine Gerätesammlung in der Citrix Provisioning-Site erstellen.
  • Die vDisk, die jeder VM zugewiesen ist, muss im Standardimagemodus sein.

Zusätzliche Voraussetzungen:

Berechtigungen:

Beachten Sie Folgendes:

  • Ein Citrix Virtual Apps and Desktops-Controller muss mit den Berechtigungen für den aktuellen Benutzer vorhanden sein.
  • Mindestberechtigungen für vCenter, SCVMM und XenServer müssen konfiguriert sein.
  • Ein Benutzer, der auf die Citrix Provisioning-Console zugreift, muss als XenDesktop-Administrator konfiguriert und einer Provisioning-SiteAdmin-Gruppe hinzugefügt worden sein.
  • Wenn Citrix Provisioning mit XenDesktop verwendet wird, muss das Benutzerkonto des SOAP-Servers volle Citrix Virtual Apps and Desktops-Administratorrechte haben.
  • Beim Erstellen neuer Konten in der Konsole benötigt der Benutzer die Active Directory-Berechtigung zum Erstellen von Konten. Wenn Sie vorhandene Konten verwenden, müssen die Active Directory-Konten bereits in einer bekannten Organisationseinheit vorhanden sein, damit sie ausgewählt werden können.
  • Beim Erstellen eines Maschinenkatalogs in Citrix Virtual Apps and Desktops wird die Startdatei für das Gerät automatisch erstellt (das Starten mit PXE ist somit nicht erforderlich), und ein unformatierter Schreibcachedatenträger wird beim ersten Starten automatisch zugewiesen und formatiert.
  • Beim Aktualisieren des Virtual Desktop Agent (VDA) auf dem vDisk-Image müssen Sie mit der Citrix Virtual Apps and Desktops-Konsole auch die entsprechende Funktionsebene für den Citrix Virtual Apps and Desktops-Katalog festlegen. Weitere Informationen finden Sie unter den Themen zum Citrix Virtual Apps and Desktops-Upgrade.
  • Verwenden Sie für den Import einer Active Directory-CSV-Datei das folgende Format: <name>,<type>,<description>.
  • Die CSV-Datei muss den Spaltenheader enthalten. Der Inhalt der csv-Datei ist: Name,Type,Description, PVSPC01,Computer,,. Das nachgestellte Komma ist obligatorisch, um drei Werte zu kennzeichnen, auch wenn keine Beschreibung vorhanden ist. Dies entspricht der Formatierung, die von der MMC Active Directory-Benutzer und -Computer verwendet wird, wenn die Inhalte einer Organisationseinheit exportiert werden. Wenn Sie persönliche vDisks mit Citrix Virtual Apps and Desktops verwenden, muss das Benutzerkonto des SOAP-Servers volle Citrix Virtual Apps and Desktops-Administratorrechte haben.

SCVMM:

  • Für SCVMM-Server (System Center Virtual Machine Management) muss PowerShell 2.0 installiert und für die Anzahl der geplanten Verbindungen konfiguriert sein.
  • Für einen SCVMM-Server sollte die Anzahl der benötigten Verbindungen größer als oder gleich der Anzahl gehosteter Hypervisors sein, die vom Setupassistenten für das Klonen virtueller Maschinen verwendet wird. Um die Anzahl der Verbindungen beispielsweise über eine PowerShell-Eingabeaufforderung auf 25 zu setzen, führen Sie Folgendes aus: winrm set winrm/config/winrs @{MaxShellsPerUser="25"}winrm set winrm/config/winrs @{MaxConcurrentUsers="25"}
  • Damit Microsoft SCVMM mit Citrix Virtual Apps and Desktops funktioniert, muss der folgende PowerShell-Befehl ausgeführt werden: set-ExecutionPolicy unrestricted unter SCVMM. Stellen Sie für Microsoft SCVMM sicher, dass die MAC-Adresse der Vorlage nicht 00-00-00-00-00-00 ist, bevor Sie die Vorlage klonen.
  • Weisen Sie eine MAC-Adresse ggf. im Dialogfeld Template Properties zu.

Zusätzliche Voraussetzungen:

  • Wenn Sie einen vCenter-Server an alternativen Ports ausführen, müssen die folgenden Registrierungsänderungen vorgenommen werden, um mit Citrix Provisioning eine Verbindung mit dem Server herzustellen: Erstellen Sie den SchlüsselHKLM\Software\Citrix\ProvisioningServices\PlatformEsx -Erstellen Sie die Zeichenfolge im PlatformEsx-Schlüssel ServerConnectionString und setzen Sie sie auf <http://{0}:PORT\#/sdk>.
  • Wenn Sie Port 300 verwenden, setzen Sie ServerConnectionString=<http://{0}:300/sdk>.
  • Bei Verwendung mehrerer Netzwerkkarten geht der Setupassistent von Citrix Virtual Apps and Desktops davon aus, dass die erste Netzwerkkarte die Citrix Provisioning-Netzwerkkarte ist, die dann gemäß des VM-Netzwerks in den Domänencontroller geändert wird. Diese Netzwerkkarte wird als erste in den Eigenschaften der virtuellen Maschine aufgeführt.
  • Damit Sie auf die Option “Synthetisch” umschalten können, müssen sich die erste Legacynetzwerkkarte und die synthetische Netzwerkkarte im gleichen Netzwerk befinden.
  • Wenn der Setupassistent von Citrix Virtual Apps and Desktops mit SCVMM verwendet wird, ändern sich die Netzwerke sowohl der ersten Legacynetzwerkkarte als auch der synthetischen Netzwerkkarte entsprechend den von Citrix Virtual Apps and Desktops festgelegten Netzwerkressource oder entsprechend den Einstellungen des Benutzers, wenn der SCVMM Host über mehrere Netzwerkressourcen verfügt.
  • Multi-NIC-Unterstützung für Citrix Virtual Apps and Desktops.
  • Legacy Citrix Virtual Apps and Desktops-Agents werden auf VMs unterstützt. Weitere Informationen finden Sie in den VDA-Anforderungen in der Citrix Virtual Apps and Desktops-Dokumentation.

Setupassistent für gestreamte VMs

Anforderungen für den Setupassistenten für gestreamte VMs:

  • Mindestens ein Hypervisorhost mit einer konfigurieren Vorlage muss vorhanden sein.
  • Eine Gerätesammlung muss in der Citrix Provisioning-Site vorhanden sein.
  • Eine vDisk im Standardimagemodus muss vorhanden sein, die einer ausgewählten VM-Vorlage zugeordnet werden kann.

Zusätzliche Anforderungen werden unten aufgeführt:

Vorlagen-VM:

  • Startreihenfolge: Erster Eintrag in der Liste muss Netzwerk/PXE sein (genauso wie bei physischen Maschinen).
  • Festplatten: Bei Verwendung des lokalen Schreibcache muss ein mit NTFS formatierter Datenträger vorhanden sein, der groß genug für den Cache ist. Sonst werden keine Festplatten benötigt.
  • Netzwerk: statische MAC-Adressen. Bei Verwendung von XenServer darf die Adresse nicht 00-00-00-00-00-00 sein. Bevor Sie eine Vorlage von einer VM erstellen, stellen Sie sicher, dass die VM voll funktionsfähig ist.

Berechtigungen:

  • Das Citrix Provisioning-Konsolenbenutzerkonto muss einer SiteAdmin-Gruppe für Provisioning hinzugefügt worden sein.
  • Bei Verwendung von Active Directory benötigt der Benutzer beim Erstellen neuer Konten in der Konsole die Active Directory-Berechtigung zum Erstellen von Konten. Um vorhandene Konten zu verwenden, müssen sie in einer bekannten Organisationseinheit für die Auswahl vorhanden sein.

ESD-Serveranforderungen für die vDisk-Updateverwaltung

ESD-Serveranforderungen umfassen:

  • WSUS Server: 3.0 SP2
  • SCCM: SSCM 2016, SCCM 2012 R2, SCCM 2012 SP1, SCCM 2012

Hypervisor

Eine aktuelle Liste der unterstützten Hypervisors finden Sie unter Citrix Virtual Apps and Desktops and Citrix Provisioning Hypervisor support.

Zusätzliche Anforderungen für jeden unterstützten Hypervisor werden in den folgenden Abschnitten beschrieben:

Citrix Hypervisor 5.6 und höher

Die MAC-Adresse der Vorlage darf nicht 00-00-00-00-00-00-00 sein.

Nutanix Acropolis

Nutanix Acropolis-Hypervisors werden mit dem Setupassistenten von Citrix Virtual Apps and Desktops unterstützt. Folgende Komponenten werden nicht unterstützt:

  • Linux-VMs
  • BDM-Partition
  • UEFI

Informationen zur Konfiguration finden Sie unter Bereitstellen von virtuellen Desktops auf VMs mit dem Konfigurationsassistenten von Citrix Virtual Apps and Desktops.

Wichtig:

Ein Acropolis-Hypervisor-Plug-In von Nutanix, das Citrix Provisioning unterstützt, ist erforderlich. Laden Sie dieses Plug-In von der Nutanix Support-Website herunter. Informationen zur Installation finden Sie in der Nutanix-Dokumentation.

System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) VMM 2012 und neuer

Berücksichtigen Sie Folgendes, wenn Sie einen Hypervisor dieses Typs konfigurieren:

  • VMM 2012, 2012 SP1 und 2012 R2 unterscheiden sich deutlich voneinander.
  • Stellen Sie beim Erstellen einer Maschinenvorlage nur für VMM 2012 sicher, dass sie eine ähnliche Festplattenstruktur hat und von einer vDisk im Privatimagemodus startet. Beispiele:
    • Für den PXE-Start einer VM mit Schreibcache erstellen Sie eine VM mit einer einzigen Festplatte.
    • Wenn Sie den Startgerätmanager verwenden, um eine VM mit Schreibcache zu starten, erstellen Sie eine VM mit zwei Festplatten.
    • Wenn Sie den Startgerätmanager verwenden, um eine VM mit einer Personal vDisk und Schreibcache zu starten, erstellen Sie eine VM mit drei Festplatten.
  • Damit Sie auf eine synthetische Netzwerkkarte wechseln können (Hochfahren des Systems mit der Legacynetzwerkkarte und anschließendes Streamen mit der synthetischen Netzwerkkarte), müssen sich sowohl die Legacynetzwerkkarte als auch die synthetische Netzwerkkarte im selben VLAN in den Vorlagen-VMs befinden. Der Setupassistent von Citrix Virtual Apps and Desktops ändert das VLAN beider Netzwerkkarten in das VLAN, das im Assistenten ausgewählt wurde. Dieser Prozess verwendet zwei IP-Adressen.
  • Beim Ausführen des Imagingassistenten muss die MAC-Adresse der Legacynetzwerkkarte ausgewählt sein.
  • Citrix Provisioning unterstützt nicht mehrere Legacynetzwerkkarten in der VM der VMM. Der Grund ist, dass VMM die letzte Legacynetzwerkkarte und der Setupassistent von Citrix Virtual Apps and Desktops immer die erste Netzwerkkarte verwendet, unabhängig davon, ob es sich um eine Legacynetzwerkkarte oder eine synthetische Netzwerkkarte handelt.
  • Beim Erstellen einer VMM-Vorlage vergewissern Sie sich, dass Sie None – customization not required als Profil für das Gast-BS im Menü “Configure Operating System” ausgewählt ist.
  • Bei der Verwendung des Setupassistenten für Citrix Virtual Apps and Desktops werden möglicherweise die Ziele erstellt, können aber nicht hochgefahren werden. Stattdessen wird die Fehlermeldung angezeigt, dass das Gerät nicht in der Citrix Provisioning-Datenbank gefunden wurde. Die Ursache ist normalerweise, dass die Reihenfolge der Legacynetzwerkkarte und der synthetischen Netzwerkkarte in der Vorlage vertauscht ist, d. h. die synthetische ist NIC 1 und die Legacy-Karte NIC 2. Um dieses Problem zu beheben, löschen Sie die Netzwerkkarten in der Vorlage. Definieren Sie die Legacynetzwerkkarte als NIC 1 und die synthetische Netzwerkkarte als NIC 2.

VMware vSphere ESX 4.1 und neuer

  • Unterstützte Citrix Provisioning PXE-Netzwerkkarten: ESX 4.x - E1000, ESX 5.0 und neuer - VMXNET3
  • Vorlagen-VM und Master-VM: Gastbetriebssystem, Konfiguration und VM-Version müssen auf beiden identisch sein. Unterschiede führen dazu, dass der Prozess unerwartet angehalten wird.
  • Citrix Provisioning und ESX VM-Version:
    • vCenter 5.5 verwendet standardmäßig virtuelle Maschinen der Version 8, d. h. für ESX 5.0.
    • Die Version der virtuellen Maschine muss vor der Installation des Betriebssystems geändert werden.
    • Vorlagen- und Master-VM müssen dieselbe Version der virtuellen Maschine haben.
  • Windows 7 und Windows 2008 R2 mit VMXNET-NICs:- Windows 7 und Windows 2008 R2 ohne Service Packs: Installieren Sie den Microsoft iSCSI-Hotfix http://support.microsoft.com/kb/2344941 und starten Sie die VM neu, bevor Sie die Citrix Provisioning-Zielgerätesoftware installieren.
    • Windows 7 und Windows 2008 R2 mit Service Pack 1: Installieren Sie den Microsoft iSCSI-Hotfix http://support.microsoft.com/kb/2550978 und starten Sie die VM neu, bevor Sie die Citrix Provisioning-Zielgerätesoftware installieren.
  • ESX:
    • Nur bei ESX 5.0: “Interrupt Safe Mode” muss auf dem Citrix Provisioning-Bootstrap aktiviert werden. Andernfalls zeigt die VM während des Neustarts eine unvollständige MAC-Adresse an.
    • Bei ESX 5.5 hat eine VM, die mit dem Webclient erstellt wurde, standardmäßig die virtuelle Hardwareversion 10 (ESX 5.5) und eine VM, die mit dem vSphere-Client erstellt wurde, standardmäßig Version 8 (ESX 5.0).
    • Wenn Sie eine neue ESXi 5.5-Vorlage mit dem vSphere-Webclient erstellen, können Sie nur Hardware Version 10-Vorlagen erstellen. Achten Sie darauf, den virtuellen Modus für CD/DVD-Laufwerke in der Vorlage von SATA in IDE zu ändern. Entfernen Sie den SATA-Controller, wenn Sie den VMXNet3-Treiber verwenden möchten. So ist sichergestellt, dass die Vorlage kompatibel mit dem Setupassistenten von Citrix Virtual Apps and Desktops ist. Für den Setupassistenten müssen die für das Ziel erstellten Laufwerke über den SCSI-Treiber angeschlossen sein.
    • Beim Verwenden mehrerer NICs in ESX VM beachten Sie, dass die Reihenfolge der Netzwerkkarten in den Eigenschaften der VM, im BIOS und im Betriebssystem unterschiedlich sein kann. Beachten Sie dies, wenn Sie Einstellungen für die Streaming-NIC festlegen. Dabei sollte es sich um die erste Netzwerkkarte in den Eigenschaften der VM handeln. Sie können die PXE-Netzwerkkarte im BIOS auswählen.
  • Hostdatensatz: Unabhängig von der ESX-Version handelt es sich bei der Hostadresse für den Citrix Virtual Apps and Desktops-Host um die des vCenter-Systems. Geben Sie nicht die vom Webclient verwendete Adresse ein.

Linux-Streaming

Wichtig:

Wenn Sie die Linux-Streamingfunktion verwenden, werden keine neuen Installationspakete in diesem Release bereitgestellt. Verwenden Sie das Paket “Citrix Provisioning 7.15 Linux DEB/RPM”. Nach dem Download des ISO-Image Citrix Provisioning-7.16 ist die Zielsoftware für CentOS/Red Hat beispielsweise pvs_RED_HAT_7.15_18089_x86_64.rpm.

Distributionen:

  • Ubuntu 16.04, 16.04.01 und 16.04.02 mit Kernelversion 4.4.x
    • Wenn Sie diese Distributionen für Linux-Streaming verwenden, beachten Sie, dass das Citrix Provisioning-Installationsprogramm eine Linux-Kernelversion ab 4.4.0.53 erfordert. Das Citrix Provisioning-Installationsprogramm gibt während der Installation automatisch die richtige Version an.
    • Folgende Distributionen werden unterstützt: RedHat Enterprise Linux Server 7.2, 7.3, CentOS 7.2, 7.3, SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 12.1, 12.2
  • Hypervisors: XenServer, ESX

  • Imageverwaltung: Versionierung.

    Hinweis:

    Invertiertes Imaging ist mit Linux nicht erforderlich.

  • Caching: Alle Cachemodi werden unterstützt.
    • Weitere Informationen zu unterstützten Cachetypen finden Sie unter Verwalten von vDisks.
    • Nachdem der Schreibcachedatenträger formatiert wurde, wird der Linux-Client nicht heruntergefahren. Stattdessen beginnt er automatisch, den Cachedatenträger zu verwenden.
    • Cache on device hard disk und Cache in device RAM with overflow on hard disk verwenden beide den Cachemodus für das Linux-Dateisystem.

Wichtig:

Die Linux-Streamingfunktionalität funktioniert mit der neuesten Version von Citrix Provisioning zusammen mit den entsprechenden Versionen von Citrix Virtual Apps and Desktops.