Konfiguration von Cloud Connector-Proxy und Firewall

Der Cloud Connector unterstützt die Verbindung zum Internet über einen Webproxyserver. Das Installationsprogramm und die von ihm installierten Services erfordern Verbindungen mit Citrix Cloud. An beiden Punkten muss Internetzugriff möglich sein.

Konnektivitätsanforderungen

Verwenden Sie Port 443 mit HTTP-Datenverkehr (nur Ausgang). Eine Liste der erforderlichen kontaktierbaren Adressen finden Sie unter Anforderungen an die Internetkonnektivität. Bei der Erstellung einer Positivliste dieser Adressen werden Platzhalter (*) unterstützt.

Die erforderlichen kontaktierbaren Adressen für Citrix Cloud werden als FQDN und nicht als IP-Adressen angegeben. Da sich IP-Adressen ändern können, stellt die Positivliste mit FQDNs sicher, dass die Verbindung mit Citrix Cloud stabil bleibt. Da Citrix die Citrix Cloud-Plattform kontinuierlich verbessert und erweitert, gestattet die Verwendung von Platzhaltern (z. B. *.citrixworkspacesapi.net) anstelle spezifischer Adressen (z. B. trust.citrixworkspacesapi.net) für diese Domänen die Nutzung der Verbesserungen ohne Auswirkungen auf die Verbindung mit Citrix Cloud. Einige wichtige Funktionen der Plattform, z. B. das Datenverkehr-Failover basierend auf der geografischen Region, müssen Aufrufe unter mehreren Unterdomänen weiterleiten können. Eine Positivliste auf Unterdomänenebene erhöht das Risiko eines Ausfalls, da diese Funktionen möglicherweise Unterdomänen verwenden, die nicht auf der Positivliste stehen. Die Verwendung von Platzhaltern gewährleistet, dass solche Funktionen einwandfrei funktionieren, ohne dass für jeden Citrix Cloud Service mühevoll eine große Zahl Unterdomänen auf die Positivliste gesetzt werden müssen.

Wichtig:

Auf einigen Proxys wird durch Aktivieren der SSL-Verschlüsselung u. U. ein erfolgreicher Verbindungsaufbau zwischen Cloud Connector und Citrix Cloud verhindert. Weitere Informationen zum Beheben des Problems finden Sie unter CTX221535.

Installer

Das Installationsprogramm verwendet die für Internetverbindungen konfigurierten Einstellungen. Wenn Sie von der Maschine aus im Internet surfen können, müsste auch das Installationsprogramm funktionieren.

Weitere Informationen zum Konfigurieren der Proxyeinstellungen finden Sie unter Konfigurieren von Proxyservereinstellungen in Windows 8.

Services zur Laufzeit

Der Laufzeitdienst läuft im Kontext eines lokalen Diensts. Die für den Benutzer definierte Einstellung (siehe oben) wird nicht verwendet. Sie müssen die Einstellung vom Browser importieren.

Sie konfigurieren die Proxyeinstellungen hierfür indem Sie ein Eingabeaufforderungsfenster öffnen und netsh wie folgt verwenden:

netsh winhttp import proxy source =ie

Starten Sie nach dem Ausführen des Befehls die Cloud Connector-Maschine neu, damit die Services mit diesen Proxyeinstellungen gestartet werden.

Ausführliche Informationen finden Sie unter Netsh Commands for Windows Hypertext Transfer Protocol (WINHTTP).

Hinweis:

Es gibt keine Unterstützung für Skripts zur automatischen Erkennung oder PAC-Skripts.

Verbindungen zu internen Ressourcen

Aufgrund der Windows-Proxykonfiguration versucht der Cloud Connector evtl., über den Webproxy auf interne Ressourcen zuzugreifen. Die Ressourcen können möglicherweise keine Verbindung zum Cloud Connector und zu Virtual Apps and Desktops Service herstellen, selbst wenn die erforderlichen URLs auf der Positivliste stehen. Außerdem blockiert der Webproxy evtl. Verbindungen zwischen Cloud Connector und dem Azure Service-Bus, weil eine IP-Adresse als URL im HTTP Connect-Befehl verwendet wird. Infolgedessen können Ressourcenfunktionen ausfallen. Beispielsweise kann Citrix Provisioning keine Maschinenkataloge erstellen.

Um sicherzustellen, dass diese internen Ressourcen eine Verbindung herstellen können, fügen Sie den FQDN oder die IP-Adresse jeder Ressource zur Proxyumgehungsliste auf der Cloud Connector-Maschine hinzu. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter CTX241222 im Citrix Support Knowledge Center.

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