Product Documentation

Info über Citrix Receiver für Linux 13.2.x

Jun 05, 2015

Citrix Receiver für Linux ist ein Softwareclient, mit dem Sie mühelos und sicher von vielen Linux-Gerätetypen auf Desktops, Anwendungen und Daten zugreifen. Receiver arbeitet mit einer Citrix-aktivierten IT-Infrastruktur und bietet Ihnen Mobilität, Komfort und Freiheit, die Sie für das Erledigen Ihrer Arbeit benötigen.

Receiver für Linux 13.2.1

Neue Funktionen in diesem Release

  • Dieses Release bietet ein Sicherheitsfix durch das Upgrade von OpenSSL auf Version 1.0.1n.
  • Zusätzliche RPM-Installationspakete.

{1}In diesem Release behobene Probleme{2}

  • Russische Zeitzoneninformationen können in Receiver für Linux aktualisiert werden. [LC1971] Implementieren des Fixes:
    • Für XenApp 6.5 müssen Sie mindestens Hotfix Rollup Pack 5 oder aktuellere Rollup Pack Hotfixes installieren, damit alle Zeitzonen richtig umgeleitet werden.
    • Für den VDA auf XenApp und XenDesktop 7.6-Serverbetriebssystemen müssen Sie Hotfix ICATS760WX64014 installieren.
    • Wird auf dem Server Windows Server 2008 R2 Service Pack 1 ausgeführt, installieren Sie Microsoft Hotfix KB2870165 auf dem Server.
    • Aktualisieren Sie die Betriebssysteme des Servers und der Benutzergeräte, damit die aktuellen Zeitzoneninformationen angewendet werden.
    • Installieren Sie den Microsoft Hotfix KB2998527 für Windows und aktualisieren Sie dann die Zeitzonendaten für Linux.
  • Wenn Sie eine lokale Stadt einstellen, gibt Receiver für Linux u. U. falsche Daten zur Stadt zurück. Beispielsweise gibt Receiver für Linux Daten zu "America/Bahia_Banderas" zurück, wenn nach Daten zu "America/Bahia" gesucht wird. [LC2980]
  • Wenn Benutzer eine neue Lotus Notes-E Mail erhalten, wechselt der Fokus u. U. vom Eingabefenster in Receiver für Linux zum Nachrichtenfenster. [LC3059]
  • Wenn Sie mit dem Parameter "-span" eine Desktopsitzung im Vollbildmodus anzeigen und die Spanne mehr als zwei Bildschirme umfasst, wird die Desktopsitzung nur auf einem Bildschirm angezeigt. [LC3122]

Bekannte Probleme in diesem Release

  • Flash-Umleitung ist auf 64-Bit-Clients nicht verfügbar. Wenn diese Funktion für Ihre Umgebung wichtig ist, wenden Sie sich an das Citrix Produktverwaltungsteam oder informieren Sie sich über die Supportforen. [0582627]
  • Das ARMEL-Browser-Plug-In (zum Starten von Sitzungen in einem Webbrowser) startet nicht und Benutzer können keine Sitzung starten. Sie lösen das Problem, indem Sie das Plug-In in den Browsereinstellungen deaktivieren, sodass ein Fallback stattfinden kann. [0580782]
  • Receiver fügt keine Favoritenanwendungen hinzu, wenn Sie in der Detailansicht "Zu Favoriten hinzufügen" auswählen. Dieses Problem tritt auf, wenn SuSE SLED 11sp3 ohne die Installation der Updates ausgeführt wird. Sie vermeiden dieses Problem, indem Sie sicherstellen, dass das Paket libwebkit-1_0-2 Version 1.2.7-0.17.1 (oder höher) ist. [0585295]
  • Bei der Ausführung von SLED 11sp3 kann das Starten von storebrowse oder selfservice von einem Terminal aus zu folgender Fehlermeldung bei mehreren Programmen führen: "libidn.so.11: no version information available." Dieses Problem hat kaum Auswirkungen (wenn überhaupt) auf Citrix Receiver. [0582512]
  • In Version EPEL 2.2.4 von libwebkitgtk+ tritt ein Drittanbieterproblem auf. Citrix empfiehlt die Verwendung EPEL-Repositorys (Extra Packages for Enterprise Linux) zum Abrufen der Version GTK+2 von libwebkitgtk unter Red Hat 7 und Centos 7. Es tritt jedoch ein Problem mit der angegebenen EPEL-Version auf, wenn die Namen gehosteter Anwendungen auf dem Server japanische bzw. chinesische Zeichen enthalten. Daher hat Receiver keine passende Methode zum Sichern eines stabilen libwebkitgtk-Builds unter Red Hat 7 und Centos 7, der für APAC-Zeichen geeignet ist. [0586967] 
  • Auf einigen Plattformen kann die Installation des Clients mit einer Tarball-Distribution dazu führen, dass das System hängen bleibt, nachdem Sie zur Integration mit KDE und GNOME aufgefordert wurden. Das Problem tritt bei der ersten Initialisierung von gstreamer-0.10 auf. Wenn dieses Problem auftritt, brechen Sie den Installationsvorgang mit Strg+C ab und führen Sie den folgenden Befehl aus: gst-inspect-0.10 -- gst-disable-registry-fork --version. Nachdem der Befehl ausgeführt wurde, sollten Sie den Tarball-Setup erneut ausführen können, ohne dass das System hängen bleibt. [0587640]
  • In einigen GNOME-Desktopumgebungen kann ein Client abstürzen, wenn die Microsoft Remote Desktop-App (Mstsc) gestartet wird. Dieses Problem tritt auf, wenn eine Verbindung mit einem Remotedesktop hergestellt wird. Nach dem Eingeben der Anmeldeinformationen kann die Sitzung nicht durch Klicken auf das 'X' beendet werden, stattdessen wird die folgende Fehlermeldung angezeigt: "A problem has occurred and the system can't recover." [0587922]
  • Windows Media Player zeigt folgende Fehlermeldung an: "Beim Wiedergeben der Datei ist in Windows Media Player ein Problem aufgetreten". Schließen Sie die Fehlermeldung und klicken Sie auf das Symbol für Wiedergabe. [0588009]
  • Wenn Windows Media Player auf einem Windows 7-Desktop von einem 64-Bit-Receiver aus gestartet wird, schlägt die Wiedergabe von Audio/Video u. U. fehl. Dieses Problem ist auf ein bekanntes Problem mit Ubuntu 14.04 zurückzuführen. Erwartete GStreamer-Komponenten werden nicht installiert. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Problembehandlung unter "Windows Media Player gibt bestimmte Dateiformate nicht wieder". [0588298]
Windows Media Player gibt bestimmte Dateiformate nicht wieder

Receiver für Linux 13.2

Neue Funktionen in diesem Release

  • Beim Verwenden von Receiver für Linux zusammen mit den zentralisierten Anpassungs- und Brandingfunktionen von StoreFront 3.0 können Benutzer von Receiver für Linux von der zentral verwalteten App- und Desktopauswahl in StoreFront profitieren. Dies ist dieselbe konsistente Benutzererfahrung, die Benutzern von Windows und Mac Desktop-Receivern sowie HTML5- und Chrome Web-Receivern in Verbindung mit StoreFront 3.0 geboten wird.
  • Vollständige 64-Bit-Pakete
  • Unterstützung für Russisch

{1}In diesem Release behobene Probleme{2}

Bekannte Probleme in diesem Release

  • Proxyunterstützung für die Befehle "selfservice" und "storebrowse" steht nicht standardmäßig zur Verfügung. Zur Verwendung eines Proxyservers mit einem StoreFront-Server legen Sie vor Verwendung eines dieser Befehle die Umgebungsvariable http_proxy fest. Verwenden Sie das folgende Format für die Umgebungsvariable [#403729]:

    .[:]

  • Falls Receiver für Linux einen Segmentierungsfehler beim Zugriff auf Smartcards anzeigt, kann das Problem in der PKCS#11-Bibliothek liegen. Sie können die Bibliothek mit dem pkcs11-Tool überprüfen. Das pkcs11-Tool ist Teil des opensc-Pakets. Ein Beispiel für den Test:

    pkcs11-tool --module /usr/lib/libgtop11dotnet.so -I

    Wenn der Test auch einen Segmentierungsfehler ergibt, wenden Sie sich an den Anbieter des Treibers. Sie können auch einen Treiber von einer anderen Quelle für den gleichen Typ der Karte ausprobieren. Dieses Problem trat beim Gemalto .NET-Treiber in Fedora 19 und Fedora 20 auf.[#493172]

  • Receiver für Linux unterstützt mehrere Smartcardleser, jedoch kann nur jeweils eine Smartcard verwendet werden. [#494524]

  • Beim Arbeiten in XenDesktop im Vollbildmodus in Receiver für Linux wird der lokale Bildschirmschoner u. U. nicht aktiviert. Dies ist ein Drittanbieterproblem und das Verhalten hängt vom Clientbetriebssystem ab. [#496398]

  • Receiver für Linux lässt keine Verbindung zu einem nicht sicheren StoreFront-Store (http://) zu. Abhängig von der Konfiguration des Stores erhält der Benutzer entweder eine Fehlermeldung, dass das Discoverydokument nicht abgerufen werden kann, oder die anfängliche Verbindung erfolgt über HTTP und spätere Kommunikationen wechseln zu HTTPS. Wenn Sie die IP-Adresse für den Hostnamen verwenden, werden u. U. Fehler zu Citrix XenApp Services (früher PNAgent) angezeigt. Verwenden Sie entweder ausdrücklich HTTPS:// oder geben Sie bei der Eingabe der URL HTTP:// nicht an. [#473027, #478667 und #492402]

  • Receiver für Linux unterstützt keine Anmeldung mit einer Smartcard, die mehrere Authentifizierungszertifikate enthält. [#488614]

  • Bei einigen leistungsschwachen Geräten in einer Vollbildsitzung dauert die Anmeldung mit der Smartcard-Authentifizierung länger als erwartet und ein Timeout tritt auf. Sie können dieses Problem u. U. durch Deaktivieren von H264 vermeiden. Deaktivieren Sie die Verwendung von H624 wie folgt:

    1. Öffnen Sie die Datei wfclient.ini.
    2. Navigieren Sie auf den Abschnitt "Thinwire3.0".
    3. Fügen Sie den Eintrag "H264Enabled=False" hinzu.

    Dieses Problem wurde auf Maschinen festgestellt, die auf armhf (ARM-Hardfloat) ohne hardwarebeschleunigtes H264 festgestellt. [#497720]

  • Wenn ein PNAgent-Server die benutzerseitige Änderung von abgelaufenen Kennwörtern durch direktes Kontaktieren des Domänencontrollers zulässt, können Sie dies nur mit der MIT-kompatiblen Version der Bibliothek libkcpm.so tun. Die Ursache sind Probleme mit der Heimdal-kompatiblen Version. Diese Einschränkung gilt für x86, armel und x64. Sie gilt nicht für armhf. [#498037]

  • Wenn Sie die falsche Smartcard bei einem Verbindungsversuch mit einem StoreFront-Store einstecken, wird u. U. eine Fehlermeldung wie "Protokollfehler" oder "Dieser Store konnte nicht gefunden werden" angezeigt, die das Problem nicht erläutert [#496904].

  • Ein neues Skript, mit dem Dateitypzuordnungen für den Clientserver erstellt werden, wurde hinzugefügt. Das Skript, ctx_app_bind, ermöglicht die Verwendung einer veröffentlichten Anwendung zum Öffnen eines bestimmten Dateityps.Das Skript übernimmt entweder den Namen der veröffentlichten Anwendung, einer Beispieldatei oder eines MIME-Typs und ermöglicht zudem das Einschließen eines Servernamens oder einer URL. [#0558649]
    Beispiel:

ctx_app_bind example_file published_app_name server
ctx_app_bind application/some-mime-name published_app_name

Verwenden Sie die Option –p zur Verwendung von pnabrowse statt storebrowse zum Starten von Sitzungen.

Hinweis: Citrix empfiehlt, beim Ausführen des Skripts vorsichtig zu sein, da es noch nicht mit allen Betriebssystemen getestet worden ist.    

  • Wenn ein Benutzer keine Verbindung zum Store herstellen kann, können Sie zur Problembehandlung in Receiver Verbindungsprotokolle aktivieren. Aktivieren der Sammlung von Verbindungsprotokollen in Receiver:

1. Bearbeiten Sie mit Administratorprivilegien die folgenden Parameter in der Datei /opt/citrix/ICAClient/config/AuthManConfig.xml:

TracingEnabled
true

LoggingMode
verbose

2.    Halten Sie die folgenden Prozesse an: AuthManagerDaemon, selfservice, ServiceRecord, storebrowse.

3.    Starten Sie Receiver und stellen Sie eine Verbindung zum Store her.

 

4.    Überprüfen Sie die Protokolle unter $HOME/.ICAClient/logs.

  • Für die HDX RealTime-Webcamvideokomprimierung ist Folgendes erforderlich:
    • Eine Video4Linux-kompatible Webkamera
    • GStreamer 0.10.25 (oder eine höhere 0.10.x-Version) einschließlich des Pakets mit den Good Plug-Ins der Distribution. [#0559817]
  • Wenn Sie Linux Receiver X1 zum Entfernen einer App verwenden, bleibt die App erhalten, wenn Sie sich abmelden und zum Store zurückkehren. [#0561719]

Die in diesem Release eingeführte Linux Receiver X1-Benutzeroberfläche bietet die Steuerung von abonnierten Apps und Desktops auf Serverebene durch die Verwendung obligatorischer Apps in StoreFront. Die Apps werden automatisch vom Server für den Benutzer abonniert und daher als "obligatorische Apps" bezeichnet. Benutzer können andere Apps hinzufügen und entfernen, jedoch nicht die von StoreFront bereitgestellten obligatorischen Apps. 

  • Die Ausgabe von Storelisten wurde durch Anzeigenamen für Stores erweitert. Die folgenden Befehlszeilen listen Stores auf [#0567833]:

. /util/storebrowse -l

./util/storebrowse --liststores

Bei beiden Optionen ist die Ausgabe identisch. Beispiel:

'https://my.examplestore.net/Citrix/Store/discovery' 'Store' 'Store'
'149397992' '"My Default GW",https://my.defaultgateway.com'
'"Alternative Gateway",https://
my.alternativegateway.com,"Alternative Gateway
2",my.alternativegateway2.com'
'https://my.secondexamplestore.net/Citrix/Second/discovery'
'Second' '401460086' '"Alternative Gateway",https://
my.alternativegateway.com' '"My Default GW",https://
my.defaultgateway.com,"Alternative Gateway
2",my.alternativegateway2.com'
storebrowse listet Stores im folgenden Format auf, wobei \t ein Tabulatorzeichen ist.
''\t''\t''\t''\t'"
Gateway Name>",'\t'"
1 Unique Name>",, … "
Gateway n Name>",'