Product Documentation

Info zu diesem Release

Nov 11, 2013

Citrix Receiver für Linux ist ein einfach zu installierender Softwareclient, mit dem Sie mühelos und sicher von vielen Linux-Gerätetypen auf Desktops, Anwendungen und Daten zugreifen können. Receiver arbeitet mit einer Citrix-aktivierten IT-Infrastruktur und bietet Ihnen Mobilität, Komfort und Freiheit, die Sie für das Erledigen Ihrer Arbeit benötigen.

Neue Features

Dieses Release enthält die folgenden neuen Features:

  • Unterstützung für XenDesktop 7-Features: Receiver unterstützt viele der neuen Features und Verbesserungen von XenDesktop 7, u. a. den clientseitigen Inhaltsabruf von Windows Media, HDX 3D Pro, HDX RealTime-Webcamvideokomprimierung, serverseitige Wiedergabe reichhaltiger Grafik und Unterstützung für IPv6.
    Hinweis: Link-Local-Netzwerkadressen werden für IPv6-Umgebungen nicht unterstützt. Mindestens eine globale oder Unique Local Address (ULA) muss Ihrer Netzwerkschnittstelle zugewiesen sein.
  • Unterstützung für VDI-in-a-Box: Sie können mit Receiver eine Verbindung mit virtuellen Desktops herstellen, die mit Citrix VDI-in-a-Box erstellt wurden.
  • Self-Service-Benutzeroberfläche: Eine neue grafische Benutzeroberfläche ersetzt wie in anderen Citrix Receiver-Varianten die Konfigurationsverwaltung wfcmgr. Benutzer, für die ein Konto eingerichtet wurde, können Desktops und Anwendungen abonnieren und dann starten.
  • Veraltete und entfernte Hilfsprogramme: Das veraltete Befehlszeilenprogramm pnabrowse wurde durch das neue Befehlszeilenprogramm storebrowse ersetzt. Die Hilfsprogramme icabrowse und wfcmgr wurden entfernt.
  • StoreFront-Unterstützung: Sie können jetzt eine Verbindung mit StoreFront-Stores und Citrix XenApp-Sites (oder auch "Program Neighborhood Agent-Sites") herstellen.
  • Unterstützung für UDP-Audio: Die meisten Audiofeatures werden über den ICA-Stream transportiert und werden auf dieselbe Weise gesichert wie anderer ICA-Datenverkehr. UDP-Audio (User Datagram Protocol) verwendet einen separaten, ungesicherten Übertragungsmechanismus, ist jedoch bei ausgelastetem Netzwerk konsistenter. UDP-Audio ist hauptsächlich für VoIP-Verbindungen konzipiert (Voice over IP) und erfordert Audiodatenverkehr einer mittleren Qualität (d. h. Speex-Breitband ohne Verschlüsselung).
  • Verpackung: Die Downloadpakete enthalten nun ein ARM Hard Float- (armhf) und ein Tarball-Paket. Außerdem verwendet das Debian-Paket für Intel-Systeme multiarch (ein Debian-Feature) für die Installation auf 32- und 64-Bit-Systemen. 32-Bit-Binärdateien sind auch in RPM-Paketen verfügbar.
  • Systemflusssteuerung: Die Videoanzeige wurde auf Benutzergeräten mit geringer Leistung verbessert, die eine Verbindung zu Servern mit hoher Leistung herstellen. In solchen Fällen verhindert die Systemflusssteuerung, dass Sitzungen nicht mehr gesteuert werden können und unbrauchbar werden.
  • Lokalisierung: Receiver ist jetzt in Deutsch, Spanisch, Französisch, Japanisch und Chinesisch (vereinfacht) verfügbar.
  • Tastaturverbesserungen: Sie können jetzt angeben, welche lokale Tastenkombination (Strg+Alt+Ende oder Strg+Alt+Eingabetaste) die Kombination Strl+Alt+Entfernen auf einem remoten Windows-Desktop generiert. Zusätzlich unterstützt die neue Option kroatische Tastaturlayouts.
  • Verzögertes XSync: Während ein Frame noch auf dem Bildschirm ist, kann Receiver jetzt die Kacheln für den nächsten Frame decodieren. Daraus ergibt sich eine Leistungssteigerung im Vergleich zu früheren Releases, in denen auf die Fertigstellung der Anzeige eines Frames gewartet wurde, bevor der nächste Frame decodiert wurde.
  • Verbesserungen bei der Audio- und Webcamwiedergabe: Verschiedene Änderungen wurden implementiert, die wertvolle CPU-Zyklen erhalten und die Latenz reduzieren.
  • Audioeinstellungen: Mehrere neue Audioeinstellungen stehen jetzt module.ini zur Verfügung.

Bekannte Probleme

Installationsprobleme

libxerces-c 3.1 ist eine erforderliche Komponente für dieses Release. Es ist jedoch in einigen Linux-Distributionen, bei denen die RPM-Verpackung verwendet wird, nicht enthalten. [#384324] Wenn diese Komponente in Ihrer Distribution fehlt, suchen Sie sie auf einer geeigneten Website und fügen Sie sie der Linux-Systeminstallation hinzu. [#384324]

Auf Plattformen, die die libxerces- oder libwebkitgtk-Systemanforderung (oder beide Anforderungen) nicht erfüllen können, können Sie Receiver mit dem Tarball-Paket installieren oder die Installation des Debian- oder RPM-Pakets erzwingen und den browserbasierten Receiver für Web zum Herstellen von Verbindungen verwenden. Beispielsweise können Sie das RPM-Paket nicht auf CentOS-Systemen installieren, da es libwebkitgtk-1.0.so.0 erfordert und diese Komponente unter CentOS nicht verfügbar ist. Installieren Sie als Workaround das Paket mit --nodeps oder --force oder verwenden Sie alternativ das Tarball-Paket. Starten Sie dann einen Browser und geben Sie die URL für den Receiver für Web-Store ein. [#426176]

Sie können Receiver mit dem RPM-Paket auf der 32-Bit-Version von OpenSUSE 13.1 installieren, die Ausführung schlägt jedoch fehl. Sie vermeiden dieses Problem, indem Sie erst das folgende RPM-Paket herunterladen und installieren und dann die Installation wiederholen: ftp://rpmfind.net/linux/opensuse/factory/repo/oss/suse/i586/libpng12-0-1.2.50-7.3.i586.rpm. [#429879]

Nach der Installation von Receiver mit dem 64-Bit-RPM-Paket in einer 64-Bit-Fedora 19.1-Umgebung müssen Sie zusätzliche Schritte ausführen, bevor Sie pnabrowse oder die Clientengine wfica verwenden, um Verbindungen herzustellen. (Mit diesen Schritten werden Fehler bei storebrowse und selfservice behoben, da diese aufgrund von versionsbedingten Einschränkungen von curl in dieser Umgebung nicht funktionieren.) So umgehen Sie das Problem:

  1. Installieren Sie das 32-Bit-Paket libpng12 mit dem folgenden Befehl:
    yum install libpng12.i686
    
  2. Zur Minimierung von Audiofehlern installieren Sie das 32-Bit-ALSA-Plug-In mit dem folgenden Befehl:
    yum install alsa-plugins-pulseaudio.i686
    
  3. Zur Minimierung von GtK-Fehlern installieren Sie die folgenden Pakete mit den folgenden Befehlen:
    yum install adwaita-gtk2-theme.i686
    yum install PackageKit-gtk3-module.i686
    yum install libcanberra-gtk2.i686
    
  4. Damit Verbindungen über Firefox erstellt werden können, installieren Sie das Plug-In nspluginwrapper.i686 und registrieren Sie es beim Webbrowser mit den folgenden Befehlen:
    yum install nspluginwrapper.i686 
    mozilla-plugin-config
    

[#429886]

Allgemeine Probleme

Die Self-Service-Benutzeroberfläche und die zugehörigen StoreFront-Komponenten (Authentifizierungsmanager und Diensteintragsdaemon) werden aufgrund von Bibliotheksinkompatibilitäten unter Fedora nicht unterstützt. Receiver wird ohne Fehler installiert, funktioniert jedoch nicht. Starten Sie als Workaround Receiver über das Webinterface (eine Legacykomponente) oder Web Receiver. [#419662]

Einige Medientypen können nur auf Benutzergeräten wiedergegeben werden, wenn der entsprechende Codec auf dem Server verfügbar ist, selbst wenn GStreamer eine direkte Verbindung mit der Medienquelle herstellen und diese mit den Decodern auf dem Gerät wiedergeben kann. Für dieses Problem gibt es keinen Workaround. [#339394]

Unter Ubuntu 12.04 mit dem Gnome 3-Desktop werden Infobereichssymbole für veröffentlichte Anwendungen nicht in den systemeigenen Desktop integriert. Sie erscheinen stattdessen in einem separaten Infobereichsfenster. Für dieses Problem gibt es keinen Workaround. [#395140]

Linux-Benutzer können ihre E-Mail-Adresse nicht verwenden, um StoreFront-Stores zu erstellen. Benutzer sollten stattdessen die URL der erforderlichen Stores mit der Seite Konten im Dialogfeld Einstellungen hinzufügen. Alternativ können Sie auch eine Provisioningdatei mit Kontoinformationen bereitstellen, die zur Erstellung neuer Konten verwendet wird. [#395394]

Inhaltsumleitung vom Client zum Server (Ablegen veröffentlichten Inhalts auf ein Desktopsymbol) funktioniert bei der Self-Service-Benutzeroberfläche nicht. Für dieses Problem gibt es keinen Workaround. [#403739]

Proxyunterstützung für die Befehle "selfservice" und "storebrowse" steht nicht standardmäßig zur Verfügung. Zur Verwendung eines Proxyservers mit einem StoreFront-Server legen Sie vor Verwendung eines dieser Befehle die Umgebungsvariable http_proxy fest. Verwenden Sie das folgende Format für die Umgebungsvariable [#403729]:

.[:]

Wenn Sie eine Webcam-Framerate konfigurieren, die nicht von der Webcam unterstützt wird, wird standardmäßig ein anderer Wert eingesetzt, der möglicherweise höher ist als erwartet. [414576]

Gibt es in der Desktopumgebung keine Fensterdekorationen (z. B. wenn in der LXDE-Umgebung Dekorationen deaktiviert sind), können Self-Service-Dialogfelder möglicherweise nicht geschlossen werden. [#416689]

Wenn Sie bei der Anmeldung bei Receiver Ihre Anmeldeinformationen mit einer Verzögerung von etwa fünf Minuten eingeben, werden Ihre Anwendungen nicht auf der Self-Service-Benutzeroberfläche angezeigt. Wählen Sie als Workaround Apps aktualisieren aus dem Dropdownmenü in der Benutzeroberfläche aus und geben Sie die Anmeldeinformationen neu ein. [#417564]

Das Sicherheitsmodul Security-Enhanced Linux (SELinux) in RedHat Fedora kann die Clientlaufwerkzuordnung und die USB-Umleitung (unter XenApp und XenDesktop) beeinträchtigen. Wenn Sie eines dieser Features (oder beide) benötigen, deaktivieren Sie SELinux, bevor Sie es auf dem Server konfigurieren. [#413554]

Die HDX MediaStream Flash-Umleitung wurde nicht auf der ARM Hard Float-Plattform (armhf) getestet, da in diesem Release Receiver nicht mit Flash-Plug-Ins auf dieser Plattform funktioniert. [#414253]

Wenn Sie in Receiver eine nicht standardmäßige Auflösung für eine Webcam einstellen, werden von der Webcam bei ihrer ersten Verwendung für Citrix GoToMeeting keine Videodaten gestreamt. Die Webcam erscheint aktiv und gst_read wird ausgeführt aber es wird kein Bild angezeigt. Beenden Sie als Workaround die Webcam in GoToMeeting und starten Sie sie dann neu. [#414878]

Ein Administrator, der eine Benutzersitzung spiegelt, bemerkt u. U. Anzeigefehler, wenn sein Bildschirm kleiner ist als der des Benutzergeräts. Beispiel: Bildlaufleisten passen möglicherweise nicht auf den Bildschirm des Administrators und es kann auf manche Bereiche des Bildschirms des Benutzers nicht zugegriffen werden. Für dieses Problem gibt es keinen Workaround. Außerdem kann eine Größenänderung der gespiegelten Sitzung auf der Maschine des Administrators zu einem Ausfall der Sitzungsanzeige auf dem Benutzergerät führen. Um dieses Problem zu umgehen, klicken Sie auf die Schaltfläche "Wiederherstellen" im Sitzungsfenster auf der Maschine des Administrators (nicht auf dem Benutzergerät).[#418672, #418690]

Bestehen Abonnements für viele Anwendungen oder Desktops, enthält die Self-Service-Benutzeroberfläche eine Bildlaufleiste. Diese wird erwartungsgemäß ausgeblendet, wenn die Benutzeroberfläche so vergrößert wird, dass alle Anwendungs- und Desktopsymbole angezeigt werden. Die Bildlaufleiste wird jedoch nicht neu angezeigt, wenn die Benutzeroberfläche verkleinert wird. Dieses Problem wurde nur unter Ubuntu 13.04 beobachtet. Klicken Sie als Workaround auf die Menüoption Aktualisieren, wiederholen Sie die Größenänderung einige Male oder beenden und starten Sie Receiver. [#422520]

Beim Fortsetzen einer Audiowiedergabe kann es zu Nebengeräuschen kommen. Diese treten nur auf, wenn eine Audiowiedergabe angehalten und dann fortgesetzt wird, aber nicht bei der ersten Wiedergabe. Dieses Problem wurde bei XenDesktop-Verbindungen mit dem Feature Remote-PC-Zugriff beobachtet. Für dieses Problem gibt es keinen Workaround. [#308772]

Wenn Sie eine HTTPS-Storeadresse in der Self-Service-Benutzeroberfläche eingeben, wird folgende Fehlermeldung angezeigt, wenn kein Zertifikat vorhanden ist: Ihr Konto kann nicht mit dieser Serveradresse hinzugefügt werden. Prüfen Sie die Eingabe. Dieser Fehler wird angezeigt, wenn die Adresse richtig aber kein Zertifikat vorhanden ist. Um dieses Problem zu umgehen, installieren Sie ein Zertifikat. [#423757, #424674]

Sie können eine XenDesktop-Richtlinie anwenden, um die höchste Framerate in Receiver-Sitzungen auf über 30 Frames pro Sekunde (F/s) anzuheben. Dieser Wert wird jedoch nicht berücksichtigt und die Framerate in den Sitzungen übersteigt diesen Wert nie, da sie durch das Feature Flusssteuerung begrenzt wird. Dieses Problem wurde bei XenDesktop 7 und 7.1 beobachtet. Um dieses Problem zu umgehen, deaktivieren Sie die Flusssteuerung. [#423950]

Zum Wechseln von Konten (und für den Zugriff auf Desktops und Anwendungen von einem anderen Store) wird das Menü "Konten" in der Self-Service-Benutzeroberfläche verwendet. Dies ist möglicherweise für Benutzer nicht offensichtlich. [#424027]

Wenn Sie storebrowse in mehreren Gebietsschemas verwenden, die nicht in UTF-8 codiert sind, können Teile des Texts im Anmeldedialogfeld fehlerhaft sein. Beispielsweise enthält im Gebietsschema Spanisch die Schaltfläche Anmelden keinen Text. Um dieses Problem zu umgehen, wechseln Sie zu einem UTF-8-Gebietsschema (z. B. durch Erstellen eines Wrapperskripts um storebrowse und die ausführbaren Dateien des Authentifizierungsmanager- und Diensteintragsdaemons).[#424052]

Sie können die Verbindung virtueller Desktops mit Connection Center nicht trennen und diese dort nicht abmelden. Die Schaltfläche Trennen ist nicht verfügbar und die Schaltfläche Abmelden funktioniert nicht. Um dieses Problem zu umgehen, führen Sie das Trennen bzw. die Abmeldung über die Desktopsitzung und nicht Connection Center durch. Dieses Problem tritt bei virtuellen Anwendungen nicht auf. [#424847]

Wenn storebrowse verwendet wird, um eine Sitzung mit einem virtuellen Desktop in einer Gruppe zu starten, in der alle Desktops ausgeschaltet sind, wird der Beendigungsstatus "255 EXEC_FAILED" angezeigt (manchmal verzögert). Dadurch wird angegeben, dass der Start fehlgeschlagen ist. Der Desktop wird in Wirklichkeit jedoch gestartet oder registriert und steht kurz danach zur Verfügung. Empfehlen Sie als Workaround Benutzern, bei denen dieses Problem auftritt, zu versuchen, den Desktop neu zu starten, bzw. stellen Sie sicher, dass alle Startskripts dies auch veranlassen. [#425076, #425103]

Bei einigen Versionen von XenApp oder XenDesktop kann nach dem Starten eines Desktops oder einer Anwendung nicht geprüft werden, welcher Server für eine Verbindung verwendet wird, da kein Server in Connection Center angezeigt wird. Um dieses Problem zu umgehen, klicken Sie auf Eigenschaften. Der Servername wird im Dialogfeld "Eigenschaften" angezeigt. [#417114]

Beim Herstellen der ersten Verbindung macht sich möglicherweise eine Verzögerung bemerkbar. Diese kann je nach Netzwerk erheblich variieren. Eine 3G-Verbindung ist wahrscheinlich langsamer als eine ADSL-Verbindung. [#423663]

Das openssl-Tool c_rehash wird für den Import und die Hashverarbeitung von Stammzertifikaten für den Schutz der Kommunikation mit StoreFront verwendet. Manche c_rehash-Versionen können Zertifikate mit MS-DOS-artigen Zeilenenden nicht richtig verarbeiten. Werden durch die c_rehash-Ausgabe keine symbolischen Verknüpfungen für ein Zertifikat generiert, müssen Sie die Zeilenenden möglicherweise in das UNIX-Format konvertieren. Sie können dies mit der folgenden tr-Befehlszeile tun:

tr -d '\r' < root_certificate_name.pem > new_root_certificate_name.pem

Anschließend führen Sie das c_rehash-Skript an dem mit diesem Befehl erstellten neuen Stammzertifikat aus. [#425775]

Auf Debian-Plattformen wird der ctxusbd-Daemon nicht neu gestartet, wenn das System neu gestartet wird, wodurch die USB-Umleitung fehlschlägt. Dies liegt daran, dass das init-Skript /etc/init.d/ctxusbd die Variable ###INIT_UDEV### enthält, die auf udev erweitert werden müsste. Bearbeiten Sie als Workaround das Skript /etc/init.d/ctxusbd wie nachfolgend beschrieben. Sie müssen hierfür Rootberechtigungen haben:

sed -ie 's,###INIT_UDEV###,udev,g' /etc/init.d/ctxusbd 

Anschließend führen Sie insserv manuell neu aus (mit Rootberechtigung):

/sbin/insserv /etc/init.d/ctxusbd

Dieses Problem wurde nur auf Debian-Plattformen beobachtet. [#425810]

Wenn Sie eine Verbindung mit Program Neighborhood Agent-Sites herstellen, verursachen fehlende oder abgelaufene Zertifikate möglicherweise ein Blinken der Receiver-Benutzeroberfläche, mehrfache Aufforderung an den Benutzer zur Eingabe der Anmeldeinformationen oder eine hohe CPU-Auslastung. Als Workaround empfiehlt Citrix, dass Sie die Zertifikate richtig installieren und regelmäßig pflegen. Das Problem wird bei Verbindungen mit StoreFront-Sites nicht beobachtet. [#425848]

Symbole in der Self-Service-Benutzeroberfläche werden möglicherweise nicht angezeigt, wenn neue Benutzer Anwendungen oder Desktops suchen. Klicken Sie als Workaround auf Apps aktualisieren. [#426364]

Wenn Sie mit pnabrowse eine Verbindung zu mit HTTPS geschützten Program Neighborhood Agent-Sites auf bestimmten Microsoft Server 2012-Servern in Hard Float-Umgebungen (armhf) herstellen, wird eine generische Fehlermeldung angezeigt und die Verbindung schlägt fehl. Dieses Problem ist nicht vollständig untersucht. Ursache kann jedoch sein, dass die Server einen vollqualifizierten Domänennamen haben, der in ".local" endet oder dass der im Feld "Öffentlicher Schlüssel" angegebene Schlüssel 2048 Bits und nicht 1024 Bits lang ist. Dieses Problem tritt nicht bei storebrowse und nur in armhf-Umgebungen auf. [#426420]

Wenn Sie sich von Receiver abmelden (durch Klicken auf "Abmelden" in der Self-Service-Benutzeroberfläche), anschließend versuchen, eine Verbindung mit einem Desktop oder einer Anwendung herzustellen, und dann den Vorgang abbrechen, wenn Sie dazu aufgefordert werden, Ihre Anmeldeinformationen einzugeben, wird die Meldung "Anforderung kann nicht verarbeitet werden" angezeigt. Sie können diese Meldung ignorieren. Die Abmeldung war erfolgreich. [#426424]

Ein Segmentierungsfehler tritt auf und Receiver schlägt fehl, wenn Sie zum ersten Mal mit der Self-Service-Benutzeroberfläche eine Verbindung zu einer Program Neighborhood Agent-Site herstellen, auf Abbrechen im Anmeldedialogfeld klicken, dann auf Apps aktualisieren klicken und das Receiver-Fenster dann schließen. Für dieses Problem gibt es keinen Workaround. [#426625]

Werden Datenspeicher- oder Ladeprozedurverfahren zur gleichen Zeit von mehreren Prozessen aufgerufen, kann dies zu Datenverlust in den Dateien im Arbeitsspeicher (z. B. StoreCache.xml) führen. Die jeweils letzte Änderung an den einzelnen Dateien wird beibehalten, frühere Änderungen gehen verloren. Es besteht keine Gefahr der Dateibeschädigung. [#426692]

Wenn Sie einen Store entfernen und dann hinzufügen, wird der neue Store auf der Seite "Konten" im Dialogfeld "Einstellungen" nicht angezeigt, bis Sie das Dialogfeld schließen und wieder öffnen. [#426735]

Wenn die Einstellung Apps und Desktops wieder verbinden auf Beim Starten oder Aktualisieren von Apps festgelegt ist und eine Verbindung mit einem Desktop oder einer Anwendung besteht, reagiert nach Auswahl von Apps aktualisieren im Receiver-Menü die Benutzeroberfläche erst dann wieder, wenn die Verbindung hergestellt ist. [#426761]

Es wird keine Fehlermeldung angezeigt, wenn Sie versuchen, einen Store oder ein Gateway hinzuzufügen, der bzw. das bereits in Receiver aufgeführt wird. Es gibt keinen Workaround für dieses Problem, es werden jedoch keine doppelten Einträge erstellt und der vorhandene Store bzw. das vorhandene Gateway funktionieren weiterhin ordnungsgemäß. [#427379]

In der japanischen und der vereinfacht chinesischen Version von Receiver funktionieren Tastenkombinationen in einigen Dialogfeldern nicht. [#425275, #425278, #425281, #425332]

In der deutschen, französischen und spanischen Version von Receiver sind bei Ausführung unter Ubuntu in einigen Dialogfeldern Tastenkombinationen nicht sichtbar, sie können aber verwendet werden. [#425282, #425285, #425289, #425294, #425339]

In der deutschen Version von Receiver gibt es einige Tastenkombinationen in manchen Dialogfeldern doppelt. [#425284, #425338]

Menüs in veröffentlichten Anwendungen verschwinden, wenn auf sie geklickt wird. Dieses Verhalten wurde bei maximierten Anwendungsfenstern in GNOME 3-Desktopumgebungen unter Ubuntu 12.04 beobachtet, jedoch nicht in Unit-Umgebungen unter Ubuntu 12.04.3.[#429686]

Achtung: Eine Einschränkung in Windows führt dazu, dass die Lautstärke bei Audiowiedergabe maximiert ist, wenn eine Sitzung nach einem Netzwerkausfall automatisch wieder verbunden wird. Für dieses Problem gibt es keinen Workaround. [#430160]

Receiver-Einstellungen wirken sich nur auf neue oder wiederverbundene Sitzungen aus und nicht auf getrennte Sitzungen. Beispielsweise können Sie Citrix GoToMeeting von einem virtuellen Desktop aus starten und dann die Verbindung mit der Desktopsitzung trennen (aber nicht mit GoToMeeting). Wenn Sie dann im Dialogfeld "Einstellungen" auf der Seite "Mikrofon & Webcam" die Option Mikrofon und Webcam verwenden auswählen, wird die Webcam in der GoToMeeting-Sitzung nicht gestartet. Sie vermeiden dieses Problem, indem Sie die betroffene Sitzung schließen und neu starten (in diesem Beispiel die GoToMeeting-Sitzung).[#430692]

Wenn selfservice von einem Terminal ausgeführt wird und das Terminal vor selfservice geschlossen wird, wird das Standardsignal zum Beenden an alle Vordergrundprozesse gesendet, die vom Terminal gehostet werden. Andere Linux Receiver-Prozesse, wie die Authentifizierungsmanager- und Diensteintragsdaemons, ignorieren das Signal nicht, aber selfservice ignoriert es. Dadurch kann selfservice einfrieren, denn die Prozesse, von denen es abhängig ist, werden beendet. Sie vermeiden dieses Problem, indem Sie die Daemons mit storebrowse in einem Fenster starten und dann selfservice in einem zweiten Fenster ausführen. Auf diese Weise können Sie das Terminalfenster, in dem selfservice ausgeführt wird, schließen, während die Daemons im Hintergrund weiter ausgeführt werden und die Benutzeroberfläche weiterhin funktioniert. [#430697]