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Konfigurieren und Installieren von Receiver für Windows mit Befehlszeilenparametern

Nov 19, 2015

Passen Sie das Receiver-Installationsprogramm mit Befehlszeilenoptionen an. Das Installationspaket wird automatisch vor dem Start des Setupprogramms im Temp-Verzeichnis des Benutzers extrahiert und benötigt 78,8 MB freien Speicherplatz im Verzeichnis %temp%. Der benötigte Speicherplatz berücksichtigt Programmdateien, Benutzerdaten und Temp-Verzeichnisse nach dem Start mehrerer Anwendungen.

Citrix Receiver 4.2 für Windows herunterladen.

Achtung: Die unsachgemäße Verwendung des Registrierungs-Editors kann zu schwerwiegenden Problemen führen, die nur durch eine Neuinstallation des Betriebssystems gelöst werden können. Citrix übernimmt keine Garantie dafür, dass Probleme, die auf eine falsche Verwendung des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind, behoben werden können. Die Verwendung des Registrierungs-Editors geschieht daher auf eigene Gefahr. Sichern Sie die Registrierung auf jeden Fall vor dem Bearbeiten ab.

Installieren sie Receiver für Windows an einer Eingabeaufforderung mit der folgenden Syntax:

CitrixReceiver.exe [Optionen]

Es gibt folgende Optionen:

  • /? oder /help zeigen Syntaxinformationen an.
  • /noreboot unterdrückt einen Neustart bei Benutzeroberflächeninstallationen. Diese Option wird nicht bei Installationen ohne Benutzereingriffe benötigt. Wenn Sie Neustartaufforderungen unterdrücken, werden USB-Geräte, die bei der Receiver-Installation im ausgesetzten Zustand sind, erst nach dem Neustart des Benutzergeräts von Receiver erkannt.
  • /silent deaktiviert die Fehler- und Fortschrittsdialogfelder und führt eine unbeaufsichtigte Installation durch. Siehe auch: /noreboot.
  • /includeSSON installiert die Single Sign-On-Authentifizierung (Passthrough-Authentifizierung). Diese Option wird für Smartcard-Single Sign-On benötigt.

    Die verwandte Option ENABLE_SSON wird aktiviert wenn Sie /includeSSON an der Befehlszeile angeben. Wenn Sie Features mit ADDLOCAL= angeben und Single Sign-On installieren möchten, müssen Sie auch den Wert SSON angeben.

    Zum Aktivieren von Passthrough-Authentifizierung für ein Benutzergerät müssen Sie Receiver mit lokalen Administratorrechten über eine Befehlszeile installieren, die die Option /includeSSON enthält. Auf dem Benutzergerät müssen Sie zudem die folgenden Richtlinien aktivieren, die Sie hier finden: Administrative Vorlagen > Klassische administrative Vorlage (ADM) > Citrix Components > Citrix Receiver > User authentication:

    Local user name and password

    Enable pass-through authentication

    Allow pass-through authentication for all ICA (abhängig von der Konfiguration des Webinterface und der Sicherheitseinstellungen möglicherweise notwendig)

    Starten Sie nach dem Ausführen der Änderungen das Benutzergerät neu. Weitere Informationen finden Sie unter How to Manually Install and Configure Citrix Receiver for Pass-Through Authentication.

    Hinweis: Die Richtlinien "Smartcard", "Kerberos" und "Local user name and password" sind voneinander abhängig. Die Reihenfolge der Konfiguration ist wichtig. Wir empfehlen, unerwünschte Richtlinien zunächst zu deaktivieren und anschließend die benötigten Richtlinien zu aktivieren. Prüfen Sie das Ergebnis sorgfältig.
  • EIGENSCHAFT=Wert

    Wobei EIGENSCHAFT eine der folgenden in Großbuchstaben geschriebenen Variablen (Schlüssel) ist, die mit einem Wert angegeben wird.

    • INSTALLDIR=Installationsverzeichnis, wobei Installationsverzeichnis das Verzeichnis ist, in dem der Großteil der Receiver-Software installiert ist. Der Standardwert ist C:\Programme\Citrix\Receiver. Die folgenden Receiver-Komponenten werden im Pfad C:\Programme\Citrix installiert: Authentifizierungsmanager, Receiver und das Self-Service Plug-In.

      Wenn Sie diese Option verwenden und ein Installationsverzeichnis angeben, müssen Sie RIInstaller.msi im Verzeichnis Installationsverzeichnis\Receiver installieren und die anderen MSI-Dateien im Installationsverzeichnis installieren.

    • CLIENT_NAME=Clientname, wobei Clientname der Name ist, mit dem das Benutzergerät für die Serverfarm identifiziert wird. Der Standardwert ist %COMPUTERNAME%.
    • ENABLE_DYNAMIC_CLIENT_NAME={Yes | No}. Bei dynamischen Clientnamen stimmt der Clientname mit dem Computernamen überein. Wenn Benutzer den Computernamen ändern, wird der Clientname entsprechend angepasst. Standard ist Yes. Stellen Sie diese Eigenschaft auf No ein und geben Sie einen Wert für die Eigenschaft CLIENT_NAME an, wenn Sie die Unterstützung dynamischer Clientnamen deaktivieren möchten.
    • ADDLOCAL=feature[,...] installiert die angegebenen Komponenten. Wenn Sie mehrere Parameter angeben, trennen Sie die Parameter durch Kommas und ohne Leerzeichen. Bei den Namen wird Groß- und Kleinschreibung erkannt. Wenn Sie diesen Parameter nicht angeben, werden alle Komponenten standardmäßig installiert.
      Hinweis: ReceiverInside und ICA_Client sind Voraussetzungen für alle anderen Komponenten und müssen installiert werden.

      ReceiverInside: Installiert die Receiver-Oberfläche. (Erforderliche Komponente für die Funktion von Receiver.)

      ICA_Client: Installiert den Standard-Receiver. (Erforderliche Komponente für die Funktion von Receiver.)

      SSON: Installiert Single Sign-On. Administratorrechte erforderlich.

      AM: Installiert den Authentifizierungsmanager.

      SELFSERVICE: Installiert das Self-Service Plug-In. Der Wert AM muss an der Befehlszeile angegeben werden und .NET 3.5 Service Pack 1 muss auf dem Benutzergerät installiert sein. Das Self-Service Plug-In ist für Windows Thin PC-Geräte, die .NET 3.5 nicht unterstützen.

      Informationen zum Skripting des Self-Service Plug-Ins (SSP) und eine Liste mit in Receiver für Windows 4.2 und höheren Versionen verfügbaren Parametern finden Sie unter http://support.citrix.com/article/CTX200337.

      Das Self-Service Plug-In ermöglicht Benutzern den Zugriff auf virtuelle Desktops und Anwendungen vom Receiver-Fenster aus oder über eine Befehlszeile. Dies wird nachfolgend unter Starten eines virtuellen Desktops oder einer Anwendung an einer Befehlszeile erläutert.

      USB: Installiert die USB-Unterstützung. Administratorrechte erforderlich.

      DesktopViewer: Installiert Desktop Viewer.

      Flash: Installiert HDX MediaStream für Flash.

      Vd3d: Aktiviert die Windows Aero-Oberfläche (für Betriebssysteme, die sie unterstützen)

    • ALLOWADDSTORE={N | S | A}: Gibt an, ob Benutzer Stores, die nicht in Merchandising Server-Bereitstellungen konfiguriert sind, hinzufügen und entfernen können. (Benutzer können Stores, die in Merchandising Server-Bereitstellungen konfiguriert sind, aktivieren oder deaktivieren. Sie können sie aber nicht entfernen oder Namen oder URLs ändern.) Der Standard ist S.

      N: Benutzer können nie einen eigenen Store hinzufügen.

      S: Benutzer können nur sichere Stores hinzufügen oder entfernen (mit HTTPS konfiguriert).

      A: Benutzer können sichere (HTTPS) und nicht sichere (HTTP) Stores hinzufügen oder entfernen. Gilt nicht, wenn Receiver pro Benutzer installiert wird.

      Sie können dieses Feature auch durch Aktualisieren des Registrierungsschlüssels HKLM\Software\[Wow6432Node\]Citrix\Dazzle\AllowAddStore steuern.

      Hinweis: Nur sichere (HTTPS) Stores sind in der Standardeinstellung zulässig; dies wird für Produktionsumgebungen empfohlen. In Testumgebungen können Sie HTTP-Storeverbindungen mit der folgenden Konfiguration verwenden:
      1. Stellen Sie HKLM\Software\[Wow6432Node\]Citrix\Dazzle\AllowAddStore auf A ein, damit Benutzer nicht sichere Stores hinzufügen können.
      2. Stellen Sie HKLM\Software\[Wow6432Node\]Citrix\Dazzle\AllowSavePwd auf A ein, damit Benutzer die Kennwörter für nicht sichere Stores speichern können.
      3. Damit ein Store, der in StoreFront mit einem Transporttyp von HTTP konfiguriert ist, hinzugefügt werden kann, fügen Sie HKLM\Software\[Wow6432Node\]Citrix\AuthManager den Wert ConnectionSecurityMode (Typ REG_SZ) hinzu und stellen ihn auf Any ein.
      4. Beenden und starten Sie Receiver neu.
    • ALLOWSAVEPWD={N | S | A}: Der Standard ist der Wert, der vom PNAgent-Server zur Laufzeit angegeben wird. Gibt an, ob Benutzer Anmeldeinformationen für Stores lokal auf ihren Computern speichern können, und gilt nur für Stores, die das PNAgent-Protokoll verwenden.

      N: Benutzer können nie die Kennwörter speichern.

      S: Benutzer können nur Kennwörter für sichere Stores speichern (mit HTTPS konfiguriert).

      A: Benutzer können Kennwörter für sichere (HTTPS) und nicht sichere (HTTP) Stores speichern.

      Sie können dieses Feature auch durch Aktualisieren des Registrierungsschlüssels HKLM\Software\[Wow6432Node\]Citrix\Dazzle\AllowSavePwd steuern.

      Hinweis: Der folgenden Registrierungsschlüssel muss manuell hinzugefügt werden, wenn AllowSavePwd nicht funktioniert.

      Schlüssel für 32-Bit-Client: HKLM\Software\Citrix\AuthManager

      Schlüssel für 64-Bit-Client: HKLM\Software\wow6432node\Citrix\AuthManager

      Name: SavePasswordMode

      Typ: REG_SZ

      Wert: never – Benutzer können nie die Kennwörter speichern. secureonly – Benutzer können nur Kennwörter für sichere Stores speichern (mit HTTPS konfiguriert). always – Benutzer können Kennwörter für sichere (HTTPS) und nicht sichere (HTTP) Stores speichern.
    • ENABLE_SSON={Yes | No}: Der Standardwert ist Yes. Aktiviert Single Sign-On, wenn /includeSSON ebenfalls angegeben ist. Diese Eigenschaft wird für Smartcard-Single Sign-On benötigt. Hinweis: Alle Benutzer müssen sich nach der Installation mit aktivierter Single Sign-On-Authentifizierung an den Geräten ab- und erneut anmelden. Administratorrechte erforderlich.
      Wichtig: Wenn Sie die Single Sign-On-Authentifizierung deaktivieren, müssen Benutzer Receiver neu installieren, wenn Sie sie später aktivieren.
    • AM_CERTIFICATESELECTIONMODE={ Prompt | SmartCardDefault | LatestExpiry } : Der Standardwert ist Prompt, d. h. der Benutzer wird zur Auswahl eines Zertifikats aus einer Liste aufgefordert. Ändern Sie diese Eigenschaft, sodass das Standardzertifikat (gemäß des Smartcardanbieters) oder das Zertifikat mit dem spätesten Ablaufdatum ausgewählt wird. Wenn keine gültigen Anmeldezertifikate vorhanden sind, wird der Benutzer benachrichtigt und kann eine alternative Anmeldemethode (falls vorhanden) verwenden.

      Sie können dieses Feature auch durch Aktualisieren des Registrierungsschlüssels HKCU oder HKLM\Software\[Wow6432Node\]Citrix\AuthManager: CertificateSelectionMode={ Prompt | SmartCardDefault | LatestExpiry } steuern. In HKCU definierte Werte haben Priorität über Werte in HKLM, um dem Benutzer die Auswahl des Zertifikats zu erleichtern.

    • AM_SMARTCARDPINENTRY=CSP: Die PIN-Aufforderungen, die den Benutzern angezeigt werden, werden standardmäßig von Receiver und nicht von dem Smartcard-Kryptografiedienstanbieter bereitgestellt. Receiver fordert Benutzer bei Bedarf zur Eingabe einer PIN auf und übergibt die PIN den Smartcard-Kryptografiedienstanbieter. Geben Sie diese Eigenschaft an, um die PIN-Eingabe, einschließlich der Aufforderung für eine PIN, mit den Kryptografiedienstanbieter-Komponenten zu verwalten.

      Sie können dieses Feature auch mit dem Registrierungsschlüssel HKLM\Software\[Wow6432Node\]Citrix\AuthManager: SmartCardPINEntry=CSP steuern.

    • ENABLE_KERBEROS={Yes | No}: Der Standardwert ist No. Gibt an, ob die HDX-Engine Kerberos-Authentifizierung verwendet und gilt nur, wenn die Authentifizierung mit Single Sign-On (Passthrough-Authentifizierung) aktiviert ist. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren der Domänen-Passthrough-Authentifizierung mit Kerberos.
    • LEGACYFTAICONS={False | True}: Der Standardwert ist False. Gibt an, ob Anwendungssymbole für Dokumente angezeigt werden, die Dateitypzuordnungen für abonnierte Anwendungen haben. Wenn "False" angegeben ist, erstellt Windows Symbole für Dokumente, denen kein spezielles Symbol zugeordnet ist. Die von Windows erstellten Symbole bestehen aus einem generischen Dokumentsymbol mit einer kleineren Version des Anwendungssymbols darüber. Citrix empfiehlt, dass diese Option aktiviert ist, wenn Sie Microsoft Office-Anwendungen für Benutzer, die Windows 7 ausführen, bereitstellen.
    • ENABLEPRELAUNCH={False | True}: Der Standardwert ist False. Weitere Informationen zum Vorabstart von Sitzungen finden Sie unter Verkürzen des Anwendungsstarts.
    • STARTMENUDIR=Textzeichenfolge: Anwendungen werden in der Standardeinstellung unter Start > Alle Programme angezeigt. Sie können den relativen Pfad für die Verknüpfungen zu den abonnierten Anwendungen unter dem Ordner "Programme" angeben. Beispiel: Geben Sie STARTMENUDIR=\Receiver\ an, um Verknüpfungen unter Start > Alle Programme > Receiver zu platzieren. Benutzer können jederzeit den Ordnernamen ändern oder den Ordner verschieben.

      Sie können dieses Feature auch über einen Registrierungsschlüssel steuern: Erstellen Sie einen REG_SZ-Eintrag für StartMenuDir und geben Sie ihm einen Wert von "\RelativePath". Speicherort:

      HKLM\Software\[Wow6432Node\]Citrix\Dazzle

      HKCU\Software\Citrix\Dazzle

      Für Anwendungen, die mit XenApp veröffentlicht wurden, für die ein Clientanwendungsordner (auch Program Neighborhood-Ordner genannt) angegeben ist, können Sie angeben, dass der Clientanwendungsordner dem Verknüpfungspfad wie folgt angehängt wird: Erstellen Sie einen REG_SZ-Eintrag für UseCategoryAsStartMenuPath und geben Sie ihm einen Wert von "true". Verwenden Sie die gleichen Registrierungsspeicherorte wie oben angegeben.

      Hinweis: In Windows 8/8.1 ist die Erstellung von verschachtelten Ordnern im Startmenü nicht zulässig. Die Anwendungen werden einzeln oder im Stammordner angezeigt, jedoch nicht in mit XenApp definierten Unterordnern für Kategorien.

      Beispiele: Bei einem Clientanwendungsordner von \Office, UseCategoryAsStartMenuPath von true und keiner Angabe von StartMenuDir werden Verknüpfungen unter Start > Alle Programme > Office abgelegt. Bei einem Clientanwendungsordner von \Office, UseCategoryAsStartMenuPath von true und StartMenuDir von \Receiver werden Verknüpfungen unter Start > Alle Programme > Office abgelegt.

      Änderungen an diesen Einstellungen wirken sich nicht auf bereits erstellte Verknüpfungen aus. Zum Verschieben von Verknüpfungen müssen Sie die Anwendungen deinstallieren und dann neu installieren.

    • STOREx="storename;http[s]://servername.domäne/IISLocation/discovery;[On | Off];[storedescription]"[ STOREy="..."]: Gibt bis zu 10 Stores für die Verwendung mit Receiver an. Werte:
      • x und y: Ganzzahlen 0 bis 9.
      • storename: Standardwert ist store. Dieser Name muss mit dem auf dem StoreFront-Server konfigurierten Namen übereinstimmen.
      • servername.domäne: Der vollqualifizierte Domänenname des Servers, der Store hostet.
      • IISLocation: Der Pfad zum Store in IIS. Die Store-URL muss mit der URL in den StoreFront-Provisioningdateien übereinstimmen. Die Store-URLs haben das Format "/Citrix/store/discovery". Um die URL zu erhalten, exportieren Sie eine Provisioningdatei von StoreFront, öffnen Sie sie im Editor und kopieren Sie die URL aus dem Element .
      • On | Off: Die optionale Konfigurationseinstellung "Off" ermöglicht die Bereitstellung deaktivierter Stores. So können Benutzer entscheiden, ob sie auf sie zugreifen oder nicht. Wenn kein Storestatus angegeben ist, ist die Standardeinstellung "On".
      • storedescription: Eine optionale Beschreibung des Stores, z. B. HR App Store.
        Hinweis: In diesem Release ist es für eine erfolgreiche Passthrough-Authentifizierung wichtig, dass "/discovery" in der Store-URL enthalten ist.
      • ALLOW_CLIENTHOSTEDAPPSURL=1: Aktiviert die URL-Umleitung auf Benutzergeräten. Administratorrechte erforderlich. Receiver muss für alle Benutzer installiert sein. Weitere Informationen zur URL-Umleitung finden Sie in den Abschnitten Lokaler App-Zugriff in der XenDesktop 7-Dokumentation.
      • SELFSERVICEMODE={False | True}: Der Standardwert ist "True". Wenn der Administrator das SelfServiceMode-Flag auf "false" festlegt, hat der Benutzer keinen Zugriff mehr auf die Self-Service-Benutzeroberfläche von Receiver. Der Zugriff auf abonnierte Apps ist stattdessen über das Startmenü und über Desktopverknüpfungen möglich. Dies wird als "Nur-Verknüpfungsmodus" bezeichnet. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Konfigurieren des Nur-Verknüpfungsmodus.
      • DESKTOPDIR=Dir_Name: fasst alle Verknüpfungen in einem Ordner zusammen. CategoryPath wird für Desktopverknüpfungen unterstützt.
        Hinweis: DESKTOPDIR erfordert, dass der SchlüsselPutShortcutsOnDesktop auf "True" festgelegt ist. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Konfigurieren des Nur-Verknüpfungsmodus.
      • Anzeigen eines Dialogfelds "Installation abgeschlossen" während unbeaufsichtigten Installationen

        Bei unbeaufsichtigten Installationen von CitrixReceiver.exe wird einem Erstbenutzer ein Dialogfeld für die Kontoeinrichtung vor dem Abschluss der Installation angezeigt. Der Benutzer muss eine E-Mail-Adresse oder eine Serveradresse in das Dialogfeld "Konto hinzufügen" eingeben, um die Installation abzuschließen. Sie können das Dialogfeld "Konto hinzufügen" durch ein Dialogfeld zum Einrichten eines Kontos ersetzen, das dem Benutzer nach dem Abschluss der Installation angezeigt wird, indem Sie den folgenden Schlüsselwert dem Registrierungsschlüssel HKCU\Software\Citrix\Receiver and HKCU\Software\Policies\Citrix: EnableFTU=0 hinzufügen. 

        Fügen Sie den gleichen Registrierungsschlüssel den maschinenweiten Richtlinien hinzu, wenn sich mehrere Benutzer an derselben Maschine anmelden. 

        Hinweis: Wenn durch das STOREx-Argument oder ein Gruppenrichtlinienobjekt kein gemeinsamer Speicher definiert wurde, wird für Benutzer, die sich zuvor noch nicht bei einem Computer, auf dem Receiver installiert ist, angemeldet haben, möglicherweise das Dialogfeld zum Hinzufügen eines Kontos angezeigt. Zum Unterdrücken dieses Dialogfelds erstellen Sie einen REG_DWORD-Wert EnableFTU in einem der folgenden Registrierungsschlüssel HKCU\Software\Citrix\Receiver oder HKCU\Software\Policies\Citrix und legen ihn auf folgenden Wert fest:0.

        Behandlung von Installationsproblemen

        Sollte ein Problem bei der Installation auftreten, suchen Sie im Verzeichnis des Benutzers %TEMP%/CTXReceiverInstallLogs nach den Protokollen mit dem Präfix CtxInstall- oder TrollyExpress-. Beispiel:

        CtxInstall-ICAWebWrapper-20141114-134516.log

        TrolleyExpress-20090807-123456.log

        Beispiele für eine Installation über die Befehlszeile

        Installieren aller Komponenten ohne Benutzereingriffe und Angeben von zwei Anwendungsstores:

        CitrixReceiver.exe /silent STORE0="AppStore;https://testserver.net/Citrix/MyStore/discovery;on;Apps on HR" STORE1="BackUpAppStore;https://testserver.net/Citrix/MyBackupStore/discovery;on;Backup Store Apps on HR"

        Angeben von Single Sign-On (Passthrough-Authentifizierung) und Hinzufügen eines Stores , der auf eine XenApp Services-URL verweist:

        CitrixReceiver.exe /INCLUDESSON /STORE0="PNAgent;https://testserver.net/Citrix/PNAgent/config.xml;on;My PNAgent Site"

Starten eines virtuellen Desktops oder einer virtuellen Anwendung über eine Befehlszeile

Receiver erstellt eine Stubanwendung für jede jeden abonnierten Desktop bzw. jede abonnierte Anwendung. Mit einer Stubanwendung können Sie einen virtuellen Desktop oder eine virtuelle Anwendung über die Befehlszeile starten. Stubanwendungen befinden sich in %appdata%\Citrix\SelfService. Der Dateiname einer Stubanwendung ist der Anzeigename der Anwendung ohne Leerstellen. Beispielsweise ist der Dateiname der Stubanwendung für Internet Explorer InternetExplorer.exe.