Konfigurieren und Installieren mit Befehlszeilenparametern

Passen Sie das Citrix Receiver für Windows-Installationsprogramm mit Befehlszeilenoptionen an. Das Installationspaket wird automatisch vor dem Start des Setupprogramms im Temp-Verzeichnis des Benutzers extrahiert. Der benötigte Speicherplatz berücksichtigt Programmdateien, Benutzerdaten und Temp-Verzeichnisse nach dem Start mehrerer Anwendungen.

Weitere Informationen zu Speicherplatzanforderungen finden Sie unter Systemanforderungen.

Installieren Sie Citrix Receiver für Windows an einer Eingabeaufforderung mit der folgenden Syntax:

CitrixReceiver.exe [Optionen]

Automatische Updates

Option /AutoUpdateCheck = auto/manual/disabled
Beschreibung Gibt an, dass Citrix Receiver für Windows erkennt, wenn ein Update verfügbar ist. Auto: Sie werden benachrichtigt, wenn ein Update zur Verfügung steht (Standardeinstellung). Manual: Sie werden nicht benachrichtigt, wenn Updates zur Verfügung stehen. Suchen Sie manuell nach Updates. Disabled: Das Feature für automatische Updates ist deaktiviert.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe / AutoUpdateCheck = auto CitrixReceiver.exe / AutoUpdateCheck = manual CitrixReceiver.exe / AutoUpdateCheck = disabled
Option /AutoUpdateStream= LTSR/Current
Beschreibung Gibt den Versionstyp von Citrix Receiver für Windows an. LTSR: Release ist ein Long Term Service Release Current: Release ist die aktuelle Version von Citrix Receiver für Windows
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe /AutoUpdateStream= LTSR CitrixReceiver.exe / AutoUpdateStream= Current
Option /DeferUpdateCount
Beschreibung Gibt an, wie oft die Option Später erinnern angezeigt wird. Gibt an, wie oft das Update verschoben werden kann. -1: Gibt an, dass Sie Benachrichtigungen beliebig oft verschieben können (Standardwert = -1). 0: Gibt an, dass die Option “Später erinnern” nicht angezeigt wird. Beliebige andere Zahl: Gibt an, wie oft die Option “Später erinnern” angezeigt wird. Beispiel: Bei einem Wert von 10 wird die Option “Später erinnern” zehnmal angezeigt.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe /DeferUpdateCount=-1 CitrixReceiver.exe /DeferUpdateCount=-0 CitrixReceiver.exe /DeferUpdateCount=<beliebige andere Zahl>
Option /AURolloutPriority
Beschreibung Gibt den Zeitrahmen für die Rolloutphase an. Fast: Das Rollout des Updates erfolgt zu Beginn des Bereitstellungszeitraums. Medium: Das Rollout des Updates erfolgt in der Mitte des Bereitstellungszeitraums. Slow: Das Rollout des Updates erfolgt am Ende des Bereitstellungszeitraums.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe /AURolloutPriority=Fast CitrixReceiver.exe /AURolloutPriority=Medium CitrixReceiver.exe /AURolloutPriority=Slow

Aktivieren der bidirektionalen Inhaltsumleitung

Hinweis

Standardmäßig installiert Citrix Receiver für Windows keine Komponenten der bidirektionalen Inhaltsumleitung, wenn sie bereits auf dem Server installiert sind. Bei Verwendung von XenDesktop als eine Clientmaschine müssen Sie Citrix Receiver für Windows installieren und mit der Option /FORCE_LAA die Komponenten der bidirektionalen Inhaltsumleitung installieren. Das Feature muss jedoch sowohl auf dem Server und dem Client konfiguriert werden.

Option ALLOW_BIDIRCONTENTREDIRECTION=1
Beschreibung Gibt an, dass die bidirektionale Inhaltsumleitung zwischen Client-zu-Host und Host-zu-Client aktiviert ist.
Beispielverwendung CitrixReceiver.exe /ALLOW_BIDIRCONTENTREDIRECTION=1

Aktivieren des lokalen App-Zugriffs

Option FORCE_LAA=1
Beschreibung Standardmäßig installiert Citrix Receiver für Windows nicht die Komponenten für den clientseitigen lokalen App-Zugriff, wenn die Komponenten bereits auf dem Server installiert sind. Verwenden Sie zum Erzwingen der Komponenten für den clientseitigen App-Zugriff in Citrix Receiver den Befehlszeilenschalter FORCE_LAA. Zum Ausführen dieser Schritte sind Administratorprivilegien erforderlich. Weitere Informationen zum lokalen App-Zugriff finden Sie unter Lokaler App-Zugriff in der XenApp- und XenDesktop-Dokumentation.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe /FORCE_LAA = 1

Anzeigen der Verwendungsinformationen

Option /? oder/Help
Beschreibung Zeigt Informationen zur Verwendung an
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe /? CitrixReceiver.exe /help

Unterdrücken eines Neustarts bei der Installation der Benutzeroberfläche

Option /noreboot
Beschreibung Unterdrückt einen Neustart bei der Installation der Benutzeroberfläche. Diese Option wird nicht bei Installationen ohne Benutzereingriffe benötigt. Wenn Sie Neustartaufforderungen unterdrücken, werden USB-Geräte, die bei der Citrix Receiver für Windows-Installation im ausgesetzten Zustand sind, erst nach dem Neustart des Benutzergeräts von Citrix Receiver für Windows erkannt.
Beispielverwendung CitrixReceiver.exe /noreboot

Automatische Installation

Option /silent
Beschreibung Deaktiviert die Fehler- und Fortschrittsdialogfelder und führt eine automatische Installation aus.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe /silent

Aktivieren von Single Sign-On bei der Authentifizierung

Option /includeSSON
Beschreibung Gibt an, dass Citrix Receiver für Windows mit der Single Sign-On-Komponente installiert wird. Die verwandte Option ENABLE_SSON wird aktiviert wenn Sie /includeSSON an der Befehlszeile angeben. Wenn Sie Features mit ADDLOCAL= angeben und Single Sign-On installieren möchten, müssen Sie auch den Wert SSON angeben. Zum Aktivieren von Passthrough-Authentifizierung für ein Benutzergerät müssen Sie Citrix Receiver für Windows mit lokalen Administratorrechten über eine Befehlszeile installieren, die die Option /includeSSON enthält. Weitere Informationen finden Sie unter How to Manually Install and Configure Citrix Receiver for Pass-through Authentication. Hinweis: Die Richtlinien “Smartcard”, “Kerberos” und “Lokaler Benutzername und Kennwort” sind voneinander abhängig. Die Reihenfolge der Konfiguration ist wichtig. Wir empfehlen, unerwünschte Richtlinien zunächst zu deaktivieren und anschließend die benötigten Richtlinien zu aktivieren. Prüfen Sie das Ergebnis sorgfältig.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe /includeSSON

Aktivieren von Single Sign-On, wenn /includeSSON angegeben ist

Option ENABLE_SSON={Yes | No}
Beschreibung Aktiviert Single Sign-On, wenn /includeSSON angegeben ist. Der Standardwert ist “Yes”. Aktiviert Single Sign-On, wenn /includeSSON ebenfalls angegeben ist. Diese Eigenschaft wird für Single Sign-On per Smartcard benötigt. Hinweis: Alle Benutzer müssen sich nach der Installation mit aktivierter Single Sign-On-Authentifizierung an den Geräten ab- und erneut anmelden. Hierfür sind Administratorrechte erforderlich.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe ENABLE_SSON=Yes

Always-On-Ablaufverfolgung

Option /EnableTracing={true | false}
Beschreibung Standardmäßig ist dieses Feature auf “true” festgelegt. Mit dieser Eigenschaft aktivieren oder deaktivieren Sie das Feature “Always-On-Ablaufverfolgung” explizit. Mit dem Feature “Always-On-Ablaufverfolgung” werden wichtige Protokolle während der Verbindungszeit gesammelt. Die Protokolle können bei der Problembehandlung von zeitweiligen Verbindungsproblemen hilfreich sein. Die Richtlinie “Always-On-Ablaufverfolgung” überschreibt diese Einstellung.
Beispielverwendung CitrixReceiver.exe /EnableTracing=true

Citrix Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit (CEIP)

Option EnableCEIP={true | false}
Beschreibung Wenn Sie die Teilnahme am Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit (Customer Experience Improvement Program, CEIP) aktivieren, werden anonyme Statistiken und Nutzungsinformationen an Citrix gesendet, damit Citrix die Qualität und Leistung von Produkten verbessern kann.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe EnableCEIP=true

Angeben des Installationsverzeichnisses

Option INSTALLDIR=<Installationsverzeichnis>
Beschreibung Gibt den Pfad zum Installationsverzeichnis an, wobei Installationsverzeichnis das Verzeichnis ist, in dem der Großteil der Receiver-Software installiert ist. Der Standardwert ist C:\Programme\Citrix\Receiver. Die folgenden Receiver-Komponenten werden im Pfad C:\Programme\Citrix installiert: Authentifizierungsmanager, Citrix Receiver und das Self-Service-Plug-In. Wenn Sie diese Option verwenden und ein Installationsverzeichnis angeben, müssen Sie RIInstaller.msi im Verzeichnis Installationsverzeichnis\Receiver und die anderen MSI-Dateien im Installationsverzeichnis installieren.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe INSTALLDIR=c:\Citrix\Test

Identifizieren eines Benutzergerätes

Option CLIENT_NAME=<Clientname>
Beschreibung Gibt den Clientnamen an, wobei Clientname der Name ist, mit dem das Benutzergerät beim Server identifiziert wird. Der Standardwert ist %COMPUTERNAME%.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe CLIENT_NAME=%COMPUTERNAME%.

Dynamischer Clientname

Option ENABLE_CLIENT_NAME= Yes | No
Beschreibung Bei dynamischen Clientnamen stimmt der Clientname mit dem Computernamen überein. Wenn Benutzer den Computernamen ändern, wird der Clientname entsprechend angepasst. Der Standardwert ist Yes. Stellen Sie diese Eigenschaft auf No ein und geben Sie einen Wert für die Eigenschaft CLIENT_NAME an, wenn Sie die Unterstützung dynamischer Clientnamen deaktivieren möchten.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe ENABLE_DYNAMIC_CLIENT_NAME =Yes

Installieren bestimmter Komponenten

Option ADDLOCAL=<feature… ,>
Beschreibung Installiert die angegebenen Komponenten. Wenn Sie mehrere Parameter angeben, trennen Sie die Parameter durch Kommas und ohne Leerzeichen. Bei den Namen wird Groß- und Kleinschreibung erkannt. Wenn Sie diesen Parameter nicht angeben, werden alle Komponenten standardmäßig installiert. Zu den Komponenten gehören u. a.: ReceiverInside: Installiert die Citrix Receiver Experience (für den Receiver-Betrieb benötigte Komponente). ICA_Client: Installiert die Standardversion von Citrix Receiver (für den Receiver-Betrieb benötigte Komponente). WebHelper: Installiert die WebHelper-Komponente. Diese Komponente ruft die ICA-Datei aus StoreFront ab und leitet sie an die HDX Engine weiter. Darüber hinaus verifiziert sie Umgebungsparameter und teilt sie mit StoreFront (ähnlich der ICO-Clienterkennung). [Optional] SSON: Installiert Single Sign-On. Hierfür sind Administratorrechte erforderlich. AM: Installiert den Authentifizierungsmanager. SELFSERVICE: Installiert das Self-Service-Plug-In. Der Wert AM muss an der Befehlszeile angegeben werden und .NET 3.5 Service Pack 1 muss auf dem Benutzergerät installiert sein. Das Self-Service Plug-In ist für Windows Thin PC-Geräte, die .NET 3.5 nicht unterstützen, nicht verfügbar. Informationen zum Skripting des Self-Service-Plug-Ins (SSP) und eine Liste mit in Receiver für Windows 4.2 und höheren Versionen verfügbaren Parametern finden Sie im Knowledge Center unter CTX200337. Mit dem Self-Service-Plug-In greifen Benutzer auf virtuelle Desktops und Anwendungen vom Receiver-Fenster aus oder über eine Befehlszeile zu. Dies wird nachfolgend unter “Starten eines virtuellen Desktops oder einer Anwendung an einer Befehlszeile” beschrieben. USB: Installiert die USB-Unterstützung. Hierfür sind Administratorrechte erforderlich. DesktopViewer: Installiert Desktop Viewer. Flash: Installiert HDX MediaStream für Flash. Vd3d: Aktiviert die Windows Aero-Oberfläche (für Betriebssysteme, die sie unterstützen)
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe ADDLOCAL=ReceiverInside,ICA_Client,AM,SELFSERVICE,DesktopViewer,Flash,Vd3d,usb,WebHelper

Konfigurieren von Citrix Receiver für Windows zum manuellen Hinzufügen von Stores

Option ALLOWADDSTORE={N | S | A}
Beschreibung Gibt an, ob Benutzer Stores, die nicht mit Merchandising Server-Bereitstellungen konfiguriert sind, hinzufügen oder entfernen können. Benutzer können Stores, die mit Merchandising Server-Bereitstellungen konfiguriert sind, aktivieren oder deaktivieren, sie können die Stores jedoch nicht entfernen oder die Namen oder URLs ändern. Der Standardwert ist “S”. Optionen sind u. a.: N: Benutzer können nie einen eigenen Store hinzufügen. S: Benutzer können nur sichere Stores hinzufügen oder entfernen (mit HTTPS konfiguriert). A: Benutzer können sichere (HTTPS) und nicht sichere (HTTP) Stores hinzufügen oder entfernen. Gilt nicht, wenn Citrix Receiver pro Benutzer installiert wird. Sie können dieses Feature auch durch Aktualisieren des Registrierungsschlüssels “HKLM\Software[Wow6432Node]Citrix\Dazzle\AllowAddStore” steuern. Hinweis: Nur sichere (HTTPS) Stores sind in der Standardeinstellung zulässig; dies wird für Produktionsumgebungen empfohlen. In Testumgebungen können Sie HTTP-Storeverbindungen mit der folgenden Konfiguration verwenden: Stellen Sie HKLM\Software[Wow6432Node]Citrix\Dazzle\AllowAddStore auf A ein, damit Benutzer nicht sichere Stores hinzufügen können. Stellen Sie HKLM\Software[Wow6432Node]Citrix\Dazzle\AllowSavePwd auf A ein, damit Benutzer die Kennwörter für nicht sichere Stores speichern können. Damit ein Store, der in StoreFront mit einem Transporttyp von HTTP konfiguriert ist, hinzugefügt werden kann, fügen Sie für HKLM\Software[Wow6432Node]Citrix\AuthManager den Wert ConnectionSecurityMode (Typ REG_SZ) hinzu und stellen ihn auf “Any” ein. Beenden und starten Sie Citrix Receiver neu.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe ALLOWADDSTORE=N

Lokales Speichern von Anmeldeinformationen für Stores mit dem PNAgent-Protokoll

Option ALLOWSAVEPWD={N | S | A}
Beschreibung Der Standard ist der Wert, der vom PNAgent-Server zur Laufzeit angegeben wird. Gibt an, ob Benutzer Anmeldeinformationen für Stores lokal auf ihren Computern speichern können und gilt nur für Stores, die das PNAgent-Protokoll verwenden. Der Standardwert ist S. Folgende Optionen sind verfügbar: N: Benutzer können nie die Kennwörter speichern. S: Benutzer können nur Kennwörter für sichere Stores speichern (mit HTTPS konfiguriert). A: Benutzer können Kennwörter für sichere (HTTPS) und nicht sichere (HTTP) Stores speichern. Sie können dieses Feature auch durch Aktualisieren des Registrierungsschlüssels “HKLM\Software[Wow6432Node]\Citrix\Dazzle\AllowSavePwd” steuern. Hinweis: Der folgende Registrierungsschlüssel muss manuell hinzugefügt werden, wenn AllowSavePwd nicht funktioniert. Schlüssel für Client mit 32-Bit-Betriebssystem: HKLM\Software\Citrix\AuthManager •Schlüssel für Client mit 64-Bit-Betriebssystem: HKLM\Software\wow6432node\Citrix\AuthManager •Typ: REG_SZ •Wert: Never: Benutzer dürfen nie ihre Kennwörter speichern. Secureonly: Benutzer dürfen Kennwörter nur in sicheren Stores (mit HTTPS konfiguriert) speichern. Always: Benutzer dürfen Kennwörter in sicheren Stores (HTTPS) und nicht sicheren Stores (HTTP) speichern.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe ALLOWSAVEPWD=N

Zertifikat auswählen

Option AM_CERTIFICATESELECTIONMODE={Prompt |SmartCardDefault | LatestExpiry}
Beschreibung Mit dieser Option wählen Sie ein Zertifikat aus. Der Standardwert ist “Prompt”, d. h. der Benutzer wird zur Auswahl eines Zertifikats aus einer Liste aufgefordert. Ändern Sie diese Eigenschaft, sodass das Standardzertifikat (gemäß des Smartcardanbieters) oder das Zertifikat mit dem spätesten Ablaufdatum ausgewählt wird. Wenn keine gültigen Anmeldezertifikate vorhanden sind, wird der Benutzer benachrichtigt und kann eine alternative Anmeldemethode (falls vorhanden) verwenden. Mit dieser Option wählen Sie ein Zertifikat aus. Der Standardwert ist “Prompt”, d. h. der Benutzer wird zur Auswahl eines Zertifikats aus einer Liste aufgefordert. Ändern Sie diese Eigenschaft, sodass das Standardzertifikat (gemäß des Smartcardanbieters) oder das Zertifikat mit dem spätesten Ablaufdatum ausgewählt wird. Wenn keine gültigen Anmeldezertifikate vorhanden sind, wird der Benutzer benachrichtigt und kann eine alternative Anmeldemethode (falls vorhanden) verwenden. Sie können dieses Feature auch durch Aktualisieren des Registrierungsschlüssels HKCU oder HKLM\Software[Wow6432Node]Citrix\AuthManager: CertificateSelectionMode={ Prompt | SmartCardDefault | LatestExpiry } steuern. In HKCU definierte Werte haben Priorität über Werte in HKLM, um dem Benutzer die Auswahl des Zertifikats zu erleichtern.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe AM_CERTIFICATESELECTIONMODE=Prompt

Verwalten von Smartcard-PIN-Eingaben mit CSP-Komponenten

Option AM_SMARTCARDPINENTRY=CSP
Beschreibung Verwalten Sie Smartcard-PIN-Eingaben mit CSP-Komponenten. Die PIN-Aufforderungen, die den Benutzern angezeigt werden, werden standardmäßig von Citrix Receiver und nicht von dem Smartcard-Kryptografiedienstanbieter bereitgestellt. Receiver fordert Benutzer bei Bedarf zur Eingabe einer PIN auf und übergibt die PIN den Smartcard-Kryptografiedienstanbieter. Geben Sie diese Eigenschaft an, um die PIN-Eingabe, einschließlich der Aufforderung für eine PIN, mit den Kryptografiedienstanbieter-Komponenten zu verwalten.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe AM_SMARTCARDPINENTRY=CSP

Verwenden von Kerberos

Option ENABLE_KERBEROS={Yes | No}
Beschreibung Der Standardwert ist “No”. Gibt an, ob die HDX-Engine Kerberos-Authentifizierung verwendet und gilt nur, wenn die Authentifizierung mit Single Sign-On (Passthrough-Authentifizierung) aktiviert ist. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren der Domänen-Passthrough-Authentifizierung mit Kerberos.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe ENABLE_KERBEROS=No

Anzeigen von Legacy-FTA-Symbolen

Option LEGACYFTAICONS={False | True}
Beschreibung Mit dieser Option zeigen Sie Legacy-FTA-Symbole an. Der Standardwert ist “False”. Gibt an, ob Anwendungssymbole für Dokumente angezeigt werden, die Dateitypzuordnungen für abonnierte Anwendungen haben. Wenn “False” angegeben ist, erstellt Windows Symbole für Dokumente, denen kein spezielles Symbol zugeordnet ist. Die von Windows erstellten Symbole bestehen aus einem generischen Dokumentsymbol mit einer kleineren Version des Anwendungssymbols darüber. Citrix empfiehlt, dass diese Option aktiviert ist, wenn Sie Microsoft Office-Anwendungen für Benutzer, die Windows 7 ausführen, bereitstellen.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe LEGACYFTAICONS=False

Aktivieren des Vorabstarts

Option ENABLEPRELAUNCH={False | True}
Beschreibung Der Standardwert ist “False”. Weitere Informationen zum Vorabstart von Sitzungen finden Sie unter Verkürzen des Anwendungsstarts.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe ENABLEPRELAUNCH=False

Angeben des Verzeichnisses für Startmenüverknüpfungen

Option STARTMENUDIR={Directory Name}
Beschreibung Standardmäßig werden Anwendungen unter Start > Alle Programme angezeigt. Sie können den relativen Pfad für die Verknüpfungen zu den abonnierten Anwendungen unter dem Ordner “Programme” angeben. Beispiel: Geben Sie STARTMENUDIR=\Receiver an, um Verknüpfungen unter Start > Alle Programme > Receiver zu platzieren. Benutzer können jederzeit den Ordnernamen ändern oder den Ordner verschieben. Sie können dieses Feature auch über einen Registrierungsschlüssel steuern: Erstellen Sie einen REG_SZ-Eintrag für StartMenuDir und geben Sie ihm einen Wert von “\RelativePath”. Speicherort: HKLM\Software[Wow6432Node]Citrix\Dazzle HKCU\Software\Citrix\Dazzle Für Anwendungen, die mit XenApp veröffentlicht wurden, für die ein Clientanwendungsordner (auch Program Neighborhood-Ordner genannt) angegeben ist, können Sie festlegen, dass der Clientanwendungsordner dem Verknüpfungspfad wie folgt angehängt wird: Erstellen Sie einen REG_SZ-Eintrag für UseCategoryAsStartMenuPath und geben Sie ihm den Wert “true”. Verwenden Sie die gleichen Registrierungsspeicherorte wie oben angegeben. Hinweis: In Windows 8/8.1 ist die Erstellung von verschachtelten Ordnern im Startmenü nicht zulässig. Die Anwendungen werden einzeln oder im Stammordner angezeigt, jedoch nicht in mit XenApp definierten Unterordnern für Kategorien. Beispiele: •Bei einem Clientanwendungsordner von \Office, Einstellung von true für UseCategoryAsStartMenuPath und keiner Angabe von StartMenuDir werden Verknüpfungen unter Start > Alle Programme > Office abgelegt. •Bei einem Clientanwendungsordner von \Office, Einstellung von true für UseCategoryAsStartMenuPath und StartMenuDir von \Receiver werden Verknüpfungen unter Start > Alle Programme > Office abgelegt. Änderungen an diesen Einstellungen wirken sich nicht auf bereits erstellte Verknüpfungen aus. Zum Verschieben von Verknüpfungen müssen Sie die Anwendungen deinstallieren und dann neu installieren.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe STARTMENUDIR=\Office

Angeben des Storenamens

Option STOREx=”storename;http[s]://servername.domain/IISLocation/discovery;[On | Off] ; [storedescription]” [ STOREy=”…”]
Beschreibung Geben Sie mit dieser Option den Storenamen an. Geben Sie bis zu 10 Stores ein, die mit Citrix Receiver verwendet werden. Werte: x und y: Ganzzahlen 0 bis 9. Storename: Standardwert ist "store". Dieser Name muss mit dem auf dem StoreFront-Server konfigurierten Namen übereinstimmen. Servername.domäne: Der vollqualifizierte Domänenname des Servers, der den Store hostet. IISLocation: Der Pfad zum Store in IIS. Die Store-URL muss mit der URL in den StoreFront-Provisioningdateien übereinstimmen. Die Store-URLs haben das Format "/Citrix/store/discovery". Um die URL zu erhalten, exportieren Sie eine Provisioningdatei von StoreFront, öffnen Sie sie im Editor und kopieren Sie die URL aus dem Element <Address>. •On | Off: Die optionale Konfigurationseinstellung "Off" ermöglicht die Bereitstellung deaktivierter Stores. So können Benutzer entscheiden, ob sie darauf zugreifen oder nicht. Wenn kein Storestatus angegeben ist, ist die Standardeinstellung "On". storedescription: Eine optionale Beschreibung des Stores, z. B. HR App Store. Hinweis: In diesem Release ist es für eine erfolgreiche Passthrough-Authentifizierung wichtig, dass “/discovery” in der Store-URL enthalten ist.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe STORE0=”Storehttps://test.xx.com/Citrix/Store/Discovery

Aktivieren der URL-Umleitung auf Benutzergeräten

Option ALLOW_CLIENTHOSTEDAPPSURL=1
Beschreibung Aktiviert die URL-Umleitung auf Benutzergeräten. Hierfür sind Administratorrechte erforderlich. Citrix Receiver muss für alle Benutzer installiert sein. Weitere Informationen zur URL-Umleitung finden Sie unter Lokaler App-Zugriff in der XenDesktop 7-Dokumentation.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe ALLOW_CLIENTHOSTEDAPPSURL=1

Angeben des Verzeichnisses für Desktopverknüpfungen

Option DESKTOPDIR=<Verzeichnisname>
Beschreibung Fasst alle Verknüpfungen in einem Ordner zusammen. CategoryPath wird für Desktopverknüpfungen unterstützt. Hinweis: Wenn Sie die Option DESKTOPDIR verwenden, setzen Sie den Schlüssel PutShortcutsOnDesktop auf True.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe DESKTOPDIR=\Office

Upgrade von einer nicht unterstützten Citrix Receiver-Version

Option /rcu
Beschreibung Ermöglicht das Upgrade von einer nicht unterstützten Citrix Receiver-Version auf die aktuelle Version.
Beispiel für Verwendung CitrixReceiver.exe /rcu

Problembehebung bei der Installation

Sollte ein Problem bei der Installation auftreten, suchen Sie im Verzeichnis des Benutzers %TEMP%/CTXReceiverInstallLogs nach den Protokollen mit dem Präfix CtxInstall- oder TrollyExpress-. Beispiel:

CtxInstall-ICAWebWrapper-20141114-134516.log

TrolleyExpress-20090807-123456.log

Beispiele für eine Installation über die Befehlszeile:

Installieren aller Komponenten ohne Benutzereingriffe und Angeben von zwei Anwendungsstores:

CitrixReceiver.exe /silent STORE0=”AppStore;https://testserver.net/Citrix/MyStore/discovery;on;HR App Store" STORE1=”BackUpAppStore;https://testserver.net/Citrix/MyBackupStore/discovery;on;Backup HR App Store"

Angeben von Single Sign-On (Passthrough-Authentifizierung) und Hinzufügen eines Stores, der auf eine XenApp Services-URL verweist:

CitrixReceiver.exe /INCLUDESSON /STORE0=”PNAgent;https://testserver.net/Citrix/PNAgent/config.xml;on;My PNAgent Site"

Starten eines virtuellen Desktops oder einer virtuellen Anwendung über eine Befehlszeile

Citrix Receiver für Windows erstellt eine Stubanwendung für jeden abonnierten Desktop bzw. jede abonnierte Anwendung. Mit einer Stubanwendung können Sie einen virtuellen Desktop oder eine virtuelle Anwendung über die Befehlszeile starten. Stubanwendungen befinden sich in %appdata%\Citrix\SelfService. Der Dateiname einer Stubanwendung ist der Anzeigename der Anwendung ohne Leerstellen. Beispielsweise ist der Dateiname der Stubanwendung für Internet Explorer InternetExplorer.exe.