Verbindungen und Ressourcen

Einführung

Sie können die erste Verbindung mit Hosting-Ressourcen erstellen, wenn Sie eine Site erstellen. Später können Sie die Verbindung ändern und weitere Verbindungen erstellen. Beim Konfigurieren einer Verbindung wählen Sie den Typ der Verbindung aus der Liste unterstützter Hypervisors und Clouddienste aus. Der von Ihnen ausgewählte Speicher und das Netzwerk sind die Ressourcen der Verbindung.

Lesezugriffadministratoren können die Verbindung und Ressourcendetails anzeigen. Sie müssen Volladministrator sein, um Verwaltungsaufgaben an Verbindungen und Ressourcen durchzuführen. Weitere Informationen finden Sie unter Delegierte Administration.

Informationen zu Verbindungstypen

Mit den unterstützten Virtualisierungsplattformen können Sie Maschinen in der Citrix Virtual Apps and Desktops-Umgebung hosten und verwalten. In dem Artikel über die Systemanforderungen werden die unterstützten Typen aufgeführt. Sie können mit den unterstützten Cloudbereitstellungslösungen Produktkomponenten hosten und virtuelle Maschinen bereitstellen. Mit diesen Lösungen werden Computing-Ressourcen gepoolt, um öffentliche oder private Infrastructure-as-a-Service (IaaS)-Clouds sowie Hybrid-IaaS-Clouds zu erstellen.

Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Informationsquellen:

  • Microsoft Azure Resource Manager:

  • Amazon Web Services (AWS):

    • Citrix XenDesktop auf AWS.
    • AWS-Dokumentation
    • Beim Erstellen einer Verbindung in Studio müssen Sie den API-Schlüssel und die Werte des geheimen Schlüssels angeben. Sie können die Schlüsseldatei mit diesen Werten aus AWS oder CloudPlatform exportieren und anschließend importieren. Sie müssen auch die Werte für Region, Availability Zone, VPC-Namen, Subnetzadressen, Domänenname, Namen der Sicherheitsgruppen und Anmeldeinformationen angeben.
    • Die für das AWS-Rootkonto von der AWS-Konsole abgerufene Anmeldeinformationsdatei hat nicht das gleiche Format wie die Anmeldeinformationsdateien, die für Standard-AWS-Benutzer heruntergeladen werden. Deshalb kann diese Datei von Studio nicht zum Ausfüllen der Felder “API-Schlüssel” und “Geheimer Schlüssel” verwendet werden. Verwenden Sie AWS IAM-Anmeldeinformationsdateien.
    • Standardmäßig werden AWS-Maschinen nach dem Ausschalten (z. B. bei einem Neustart) nicht beibehalten. Dies ist für viele Bereitstellungen kein Problem. Wenn Sie jedoch die Maschine (und ihre Instanz-ID) über solche Operationen hinweg beibehalten möchten:

      1. Bearbeiten Sie die Verbindung.
      2. Geben Sie auf der Seite Erweitert Folgendes in das Feld “Verbindungsoptionen” ein: CreateNewInstanceOnReset=false
  • Citrix XenServer:

  • Nutanix Acropolis:

  • VMware:

  • Microsoft Hyper-V:

  • Microsoft Azure (Classic):

  • CloudPlatform:

    • Dieser Hosttyp ist veraltet.
    • CloudPlatform-Dokumentation
    • Beim Erstellen einer Verbindung in Studio müssen Sie den API-Schlüssel und die Werte des geheimen Schlüssels angeben. Sie können die Schlüsseldatei mit diesen Werten aus CloudPlatform exportieren und anschließend in Studio importieren.

Hostspeicher

Speicherprodukte werden unterstützt, wenn sie von einem unterstützten Hypervisor verwaltet werden können. Der Citrix Support unterstützt Anbieter von Speicherprodukten bei der Problembehandlung und dokumentiert Probleme nach Bedarf im Knowledge Center.

Beim Provisioning von Maschinen werden die Daten nach Typ klassifiziert:

  • Betriebssystemdaten (OS-Daten), einschließlich Masterimages.
  • Temporäre Daten, einschließlich aller nicht persistenten Daten, die auf mit MSC bereitgestellten Maschinen geschrieben werden, Windows-Seitendateien, Benutzerprofildaten und alle Daten, die mit ShareFile synchronisiert werden. Diese Daten werden beim Neustart einer Maschine verworfen.
  • Persönliche Daten, die auf persönlichen vDisks gespeichert werden.

Durch die Bereitstellung von separatem Speicher für die einzelnen Datentypen können Sie auf Speichergeräten die Last reduzieren und die IOPS-Leistung verbessern und so den größten Nutzen aus den verfügbaren Ressourcen des Hosts ziehen. Außerdem kann so der entsprechende Speicher für die verschiedenen Datentypen verwendet werden, denn Persistenz und Resilienz ist für einige Daten wichtiger als für andere.

Speicher kann freigegeben sein (zentraler Speicher, der separat von den Hosts ist, aber von allen Hosts verwendet wird) oder lokal auf einem Hypervisor bereitgestellt werden. Ein zentraler freigegebener Speicher kann beispielsweise aus einem oder mehreren geclusterten Windows Server 2012-Speichervolumes (mit oder ohne angeschlossenem Speicher) oder dem Gerät eines Speicheranbieters bestehen. Der zentrale Speicher bietet möglicherweise auch eigene Optimierungen, wie Steuerungspfade für Hypervisorspeicher und direkter Zugriff über Partner-Plug-Ins.

Durch das lokale Speichern temporärer Daten muss für den Zugriff auf freigegebenen Speicher nicht das Netzwerk passiert werden. Dadurch wird die Last (IOPS) auf dem freigegebenen Speichergerät reduziert. Freigegebener Speicher kann kostspieliger sein, daher können durch das lokale Speichern von Daten die Ausgaben gesenkt werden. Diese Vorteile müssen gegen die Verfügbarkeit von genügend Speicher auf den Hypervisorservern abgewogen werden.

Beim Erstellen einer Verbindung müssen Sie eine von zwei Speicherverwaltungsmethoden auswählen: für Hypervisors freigegebener Speicher oder lokaler Speicher auf dem Hypervisor.

Wenn Sie auf XenServer-Hosts lokalen Speicher für die temporäre Datenspeicherung verwenden, stellen Sie sicher, dass jeder Speicherort im Pool einen eindeutigen Namen hat. (Sie ändern einen Namen in XenCenter, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Speicher klicken und die Nameneigenschaft bearbeiten.

Für Hypervisors freigegebener Speicher

Bei für Hypervisors freigegebenem Speicher werden Daten, die länger erhalten bleiben sollen, zentral gespeichert und bieten zentrale Backup- und Verwaltungsmöglichkeiten. Dieser Speicher umfasst die Betriebssystemdatenträger und die persönlichen vDisk-Datenträger.

Bei dieser Methode können Sie wählen, ob Sie lokalen Speicher (auf Servern im gleichen Hypervisorpool) für temporäre Daten verwenden, die nicht so viel Persistenz oder Resilienz erfordern wie die Daten im freigegebenen Speicher. Dies ist der temporäre Datencache. Die lokale Festplatte reduziert den Datenverkehr zum Hauptbetriebssystemspeicher. Dieser Datenträger wird nach dem Neustart einer Maschine gelöscht. Auf den Datenträger wird über einen Write-through-Speichercache zugegriffen. Wenn Sie lokalen Speicher für temporäre Daten verwenden, ist der bereitgestellte VDA an einen bestimmten Hypervisorhost gebunden. Wenn der Host ausfällt, kann die VM nicht gestartet werden.

Ausnahme: Wenn Sie geclusterte Speichervolumes (CSV) verwenden, gestattet Microsoft System Center Virtual Machine Manager nicht, dass temporäre Datenträgercaches auf dem lokalen Speicher erstellt werden.

Wenn Sie beim Erstellen einer Verbindung die Option für die lokale Speicherung der temporären Daten aktivieren, können Sie benutzerdefinierte Werte für die Größe des Cachedatenträgers und des Speichers jeder VM aktivieren und konfigurieren, wenn Sie einen Maschinenkatalog erstellen, der diese Verbindung verwendet. Die Standardwerte sind jedoch auf den Verbindungstyp zugeschnitten und in den meisten Fällen ausreichend. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Maschinenkatalogen.

Der Hypervisor kann auch Optimierungstechnologien über lokales Lese-Caching der Datenträgerimages bieten; XenServer bietet beispielsweise IntelliCache. Dies kann auch den Netzwerkdatenverkehr zum zentralen Speicher reduzieren.

Lokaler Speicher auf dem Hypervisor

Bei der Methode mit lokalem Speicher auf dem Hypervisor werden Daten lokal auf dem Hypervisor gespeichert. Mit dieser Methode werden Masterimages und andere Betriebssystemdaten an alle Hypervisors in der Site übermittelt, sowohl bei der anfänglichen Maschinenerstellung als auch bei zukünftigen Imageupdates. Dies führt zu intensivem Datenverkehr auf dem Verwaltungsnetzwerk. Imageübertragungen sind zeitaufwändig und die Images werden jedem Host zu einem anderen Zeitpunkt zur Verfügung gestellt.

Bei Auswahl dieser Methode können Sie wählen, ob Sie freigegebenen Speicher für persönliche vDisks verwenden, um Resilienz und Unterstützung für Backup- und Notfallwiederherstellungssysteme bieten.

Erstellen einer Verbindung und von Ressourcen

Sie können die erste Verbindung beim Erstellen der Site erstellen. Der Assistent für die Siteerstellung enthält die nachfolgend beschriebenen Seiten für Verbindungen: Verbindung, Speicherverwaltung, Speicherauswahl und Netzwerk.

Wenn Sie eine Verbindung erstellen, nachdem Sie die Site erstellt haben, beginnen Sie mit Schritt 1 (siehe unten).

Wichtig:

Die Hostressourcen (Speicher und Netzwerk) müssen verfügbar sein, bevor Sie eine Verbindung zu erstellen.

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Konfiguration > Hosting.
  2. Wählen Sie im Aktionsbereich Verbindung und Ressourcen hinzufügen.
  3. Der Assistent führt Sie durch die folgenden Seiten (der Seiteninhalt hängt vom ausgewählten Verbindungstyp ab). Wenn Sie mit einer Seite fertig sind, klicken Sie jeweils auf Weiter, bis Sie zur letzten Seite Zusammenfassung gelangen.

Verbindung

Seite "Verbindung" im Assistenten zum Erstellen von Verbindungen

Führen Sie auf der Seite Verbindung folgende Schritte aus:

  • Um eine neue Verbindung zu erstellen, wählen Sie Neue Verbindung erstellen. Um eine Verbindung zu erstellen, die auf derselben Hostkonfiguration wie eine bestehende Verbindung basiert, klicken Sie Vorhandene Verbindung verwenden und wählen dann die entsprechende Verbindung.
  • Wählen Sie im Feld Verbindungstyp den Hypervisor oder Clouddienst aus, den Sie verwenden.
  • Die Felder für Verbindungsadresse und Anmeldeinformationen sind je nach ausgewähltem Verbindungstyp unterschiedlich. Geben Sie die angeforderten Informationen ein.
  • Geben Sie einen Verbindungsnamen ein. Dieser Name wird in Studio angezeigt.
  • Wählen Sie das Tool, mit dem Sie virtuelle Maschinen erstellen: Studio-Tools (z. B. Maschinenerstellungsdienste oder Citrix Provisioning) oder andere Tools.

Speicherverwaltung

lokalisiertes Bild

Informationen zur Speicherverwaltungstypen und -methoden finden Sie unter Hostspeicher.

Wenn Sie eine Verbindung zu einem Hyper-V- oder VMware-Host konfigurieren, navigieren Sie zu einem Clusternamen und wählen Sie ihn aus. Andere Verbindungstypen erfordern keine Clusternamen.

Wählen Sie eine Speicherverwaltungsmethode: für Hypervisors freigegebener Speicher oder lokaler Speicher auf dem Hypervisor.

  • Wenn Sie für Hypervisors freigegebenen Speicher wählen, geben Sie an, ob temporäre Daten im verfügbaren lokalen Speicher gespeichert werden sollen. (Sie können nicht standardmäßige temporäre Speichergrößen in den Maschinenkatalogen angeben, die diese Verbindung verwenden.) Ausnahme: Wenn Sie geclusterte Speichervolumes (CSV) verwenden, erlaubt Microsoft System Center Virtual Machine Manager nicht, dass temporäre Datenträgercaches auf dem lokalen Speicher erstellt werden, daher schlägt das Konfigurieren des Speicherverwaltungssetups in Studio fehl.
  • Wenn Sie lokalen Speicher auf dem Hypervisor wählen, geben Sie an, ob Sie persönliche Daten (persönliche vDisks) im freigegebenen Speicher verwalten möchten.

Wenn Sie freigegebenen Speicher auf einem XenServer-Hypervisor verwenden, geben Sie an, ob Sie IntelliCache zum Reduzieren der Last auf dem freigegebenen Speichergerät verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von IntelliCache für XenServer-Verbindungen.

Speicherauswahl

Seite "Speicherauswahl" im Assistenten zum Erstellen von Verbindungen

Weitere Informationen zur Speicherauswahl finden Sie unter Hostspeicher.

Wählen Sie mindestens ein Hostspeichergerät für jeden verfügbaren Datentyp. Die auf der vorherigen Seite ausgewählte Speicherverwaltungsmethode bestimmt, welche Datentypen Sie auf dieser Seite auswählen können. Wählen Sie mindestens ein Speichergerät für jeden unterstützten Datentyp, bevor Sie mit der nächsten Seite im Assistenten fortfahren.

Der untere Teil der Seite Speicherauswahl enthält zusätzliche Konfigurationsoptionen, wenn Sie auf der Seite vorher eine der folgenden Optionen ausgewählt haben.

  • Wenn Sie von Hypervisors gemeinsam genutzen Speicher wählen und das Kontrollkästchen Temporäre Daten in verfügbarem lokalem Speicher optimieren aktivieren, können Sie wählen, welche lokalen Speichergeräte (im selben Hypervisorpool) für temporäre Daten verwendet werden sollen.
  • Wenn Sie Speicher wählen, der lokal auf dem Hypervisor ist, und das Kontrollkästchen Persönliche Daten zentral im freigegebenen Speicher verwalten aktiviert haben, können Sie wählen, welche freigegebenen Geräte für persönliche Daten (PvD) verwendet werden sollen.

Die Anzahl der zurzeit ausgewählten Speichergeräte wird angezeigt (siehe Abbildung oben: “1 Speichergerät ausgewählt”). Wenn Sie mit dem Mauszeiger darauf zeigen, werden die Namen der ausgewählten Geräte angezeigt, es sei denn, es sind keine Geräte konfiguriert.

  1. Klicken Sie auf Auswählen, um die zu verwendenden Speichergeräte zu ändern.
  2. Aktivieren oder deaktivieren Sie im Dialogfeld Speicher auswählen die Kontrollkästchen für Speichergeräte, und klicken Sie dann auf OK.

Netzwerk

Geben Sie auf der Seite Netzwerk einen Namen für die Ressourcen ein. Dieser Name wird in Studio angezeigt, um das Speichergerät und die der Verbindung zugeordnete Netzwerkkombination zu identifizieren.

Wählen Sie mindestens ein Netzwerk für die VMs aus.

Zusammenfassung

Überprüfen Sie auf der Seite Zusammenfassung Ihre Angaben. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Fertig stellen.

Nicht vergessen: Wenn Sie temporäre Daten lokal speichern, können Sie benutzerdefinierte Werte für den temporären Datenspeicher konfigurieren, wenn Sie den Maschinenkatalog mit den Maschinen für diese Verbindung erstellen. Informationen finden Sie unter Erstellen eines Maschinenkatalogs.

Bearbeiten von Verbindungseinstellungen

Verwenden Sie diese Vorgehensweise nicht, um eine Verbindung umzubenennen oder eine neue Verbindung zu erstellen. Dafür sind andere Schritte erforderlich. Ändern Sie die Adresse nur, wenn die aktuelle Hostmaschine eine neue Adresse hat. Durch die Eingabe der Adresse einer anderen Maschine werden die Maschinenkataloge der Verbindung unbrauchbar.

Sie können die GPU-Einstellungen für eine Verbindung nicht ändern, da Maschinenkataloge, die auf diese Ressource zugreifen, ein entsprechendes GPU-spezifisches Masterimage verwenden müssen. Erstellen Sie eine neue Verbindung.

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Konfiguration > Hosting.
  2. Wählen Sie die Verbindung und dann im Aktionsbereich Verbindung bearbeiten.
  3. Folgen Sie den Anweisungen unten bei der Auswahl der Einstellungen zum Bearbeiten einer Verbindung.
  4. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Anwenden, damit die Änderungen angewendet werden und das Fenster geöffnet bleibt, oder klicken Sie auf OK, damit die Änderungen angewendet werden und das Fenster geschlossen wird.

Seite Verbindungseigenschaften:

  • Zum Ändern der Verbindungsadresse und Anmeldeinformationen wählen Sie Einstellungen bearbeiten und geben die neuen Informationen ein.
  • Zum Angeben der Server mit hoher Verfügbarkeit für eine XenServer-Verbindung wählen Sie Server mit hoher Verfügbarkeit bearbeiten. Citrix empfiehlt, dass Sie alle Server im Pool auswählen, um die Kommunikation mit XenServer zu ermöglichen, wenn der Poolmaster ausfällt.

Seite Erweitert:

  • Für eine Wake-On-LAN-Verbindung unter Microsoft System Center Configuration Manager, die mit Remote-PC-Zugriff verwendet wird, geben Sie ConfigMgr Wake Proxy, Magic Packets und Paketübertragungsinformationen an.

  • Über die Einstellungen für den Einschränkungsschwellenwert können Sie eine maximale Anzahl von Energieaktionen für eine Verbindung festlegen. Diese Einstellungen können nützlich sein, wenn durch die Energieverwaltungseinstellungen der gleichzeitige Start zu vieler oder zu weniger Maschinen zugelassen wird. Für jeden Verbindungstyp gibt es bestimmte Standardwerte, die in den meisten Fällen geeignet sind und in der Regel nicht geändert werden sollten.

  • Über Gleichzeitige Aktionen (alle Typen) und Gleichzeitige Updates für Personal vDisk-Inventar wird Folgendes festgelegt: die maximale absolute Zahl Aktionen/Updates, die gleichzeitig an dieser Verbindung auftreten dürfen, und den maximalen Prozentsatz aller Maschinen, die diese Verbindung verwenden. Sie müssen beide Werte angeben, angewendet wird der geringere der Werte.

    Beispiel: Wird in einer Bereitstellung mit 34 Maschinen die Einstellung Gleichzeitige Aktionen (alle Typen) auf einen absoluten Wert von 10 und einen Prozentsatz von 10 festgelegt, wird als tatsächliches Limit 3 angewendet (d. h. 10 Prozent von 34 auf die nächste Ganzzahl gerundet – ein kleinerer Wert als die absolute Zahl von 10 Maschinen).

  • Die Höchstanzahl neue Aktionen pro Minute ist eine absolute Zahl. Es gibt keinen Prozentwert.

  • Geben Sie die Informationen im Feld Verbindungsoptionen nur unter der Anleitung eines Supportmitarbeiters von Citrix oder gemäß expliziter Anweisungen in der Dokumentation ein. Beispiel:

    Standardmäßig werden AWS-Computer nach dem Ausschalten (z. B. Neustarts) nicht beibehalten. Dies ist für viele Bereitstellungen kein Problem. Wenn Sie jedoch die Maschine (und ihre Instanz-ID) über solche Operationen hinweg beibehalten möchten:

    1. Bearbeiten Sie die Verbindung.
    2. Geben Sie auf der Seite Erweitert Folgendes in das Feld “Verbindungsoptionen” ein: CreateNewInstanceOnReset=false

Aktivieren und Deaktivieren des Wartungsmodus für eine Verbindung

Wenn Sie den Wartungsmodus für eine Verbindung aktivieren, können keine neuen Energieaktionen auf in dieser Verbindung gespeicherten Maschinen stattfinden. Benutzer können keine Verbindung mit einer Maschine herstellen, wenn sie im Wartungsmodus ist. Wenn Benutzer bereits verbunden sind, wird der Wartungsmodus wirksam, sobald sich die Benutzer abmelden.

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Konfiguration > Hosting.
  2. Wählen Sie die Verbindung aus. Zum Aktivieren des Wartungsmodus wählen Sie im Aktionsbereich Wartungsmodus einschalten. Zum Deaktivieren des Wartungsmodus wählen Sie Wartungsmodus ausschalten.

Sie können den Wartungsmodus auch für einzelne Maschinen ein- und ausschalten. Darüber hinaus können Sie den Wartungsmodus auch für Maschinen in Maschinenkatalogen und Bereitstellungsgruppen aktivieren oder deaktivieren.

Löschen einer Verbindung

Achtung:

Das Löschen einer Verbindung kann zur Folge haben, dass eine große Zahl von Maschinen gelöscht wird, Datenverlust eingeschlossen. Stellen Sie sicher, dass die Benutzerdaten auf den betroffenen Maschinen gesichert wurden oder nicht mehr benötigt werden.

Vor dem Löschen einer Verbindung müssen Sie Folgendes sicherstellen:

  • Alle Benutzer sind von den in dieser Verbindung gespeicherten Maschinen abgemeldet.
  • Es werden keine getrennten Benutzersitzungen ausgeführt.
  • Der Wartungsmodus wird für gepoolte und dedizierte Maschinen aktiviert.
  • Alle Maschinen in den von der Verbindung verwendeten Maschinenkatalogen sind ausgeschaltet.

Ein Maschinenkatalog kann nicht mehr verwendet werden, wenn Sie eine Verbindung löschen, auf die dieser Katalog verweist. Verweist ein Katalog auf diese Verbindung, haben Sie die Option zum Löschen des Katalogs. Stellen Sie vor dem Löschen eines Katalogs sicher, dass er nicht von anderen Verbindungen verwendet wird.

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Konfiguration > Hosting.
  2. Wählen Sie die Verbindung und dann im Aktionsbereich Verbindung löschen.
  3. Wenn für die Verbindung Maschinen gespeichert sind, werden Sie gefragt, ob die Maschinen gelöscht werden sollen. Wenn dies der Fall ist, geben Sie an, was mit dem zugewiesenen Active Directory-Computerkonten passieren soll.

Umbenennen oder Testen einer Verbindung

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Konfiguration > Hosting.
  2. Wählen Sie die Verbindung und dann im Aktionsbereich Verbindung umbenennen oder Verbindung testen.

Anzeigen von Maschinendetails für eine Verbindung

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Konfiguration > Hosting.
  2. Wählen Sie die Verbindung und dann im Aktionsbereich Maschinen anzeigen.

Im oberen Bereich werden die Maschinen angezeigt, auf die über die Verbindung zugegriffen wird. Wählen Sie eine Maschine aus, um die Details im unteren Bereich anzuzeigen. Für geöffnete Sitzungen werden auch Sitzungsdetails angezeigt.

Sie können das Suchfeature verwenden, um Maschinen schnell aufzufinden. Wählen Sie entweder eine gespeicherte Suche aus der Liste im oberen Bereich des Bildschirms aus oder erstellen Sie eine neue Suche. Sie können nach dem Maschinennamen suchen, indem Sie den ganzen Namen oder einen Teil des Namens eingeben. Alternativ können Sie auch einen Ausdruck für eine erweiterte Suche erstellen. Klicken Sie auf die Erweiterungsschaltfläche, um einen Ausdruck zu erstellen, und wählen Sie dann aus den angezeigten Listen Eigenschaften und Operatoren aus.

Verwalten von Maschinen einer Verbindung

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Konfiguration > Hosting.
  2. Wählen Sie eine Verbindung und dann im Aktionsbereich Maschinen anzeigen.
  3. Wählen Sie eine der folgenden Aktionen im Aktionsbereich. Abhängig vom Maschinenzustand und dem Verbindungshosttyp sind einige Aktionen möglicherweise nicht verfügbar.
Aktion Beschreibung
Starten Die Maschine wird gestartet, wenn sie ausgeschaltet oder angehalten wurde.
Suspend Die Maschine wird angehalten, ohne sie herunterzufahren, und die Liste der Maschinen aktualisiert.
Herunterfahren Das Betriebssystem wird heruntergefahren.
Herunterfahren erzwingen Das Abschalten der Maschine wird erzwungen und die Liste der Maschinen wird aktualisiert.
Neu starten Das Betriebssystem wird heruntergefahren und die Maschine dann neu gestartet. Wenn das Betriebssystem diese Aufgaben nicht ausführen kann, bleibt der Desktop im aktuellen Zustand.
Wartungsmodus aktivieren Stoppt vorübergehend Verbindungen mit einer Maschine. Benutzer können keine Verbindung mit einer Maschine in diesem Zustand herstellen. Wenn Benutzer verbunden sind, wird der Wartungsmodus wirksam, sobald sich die Benutzer abmelden. Sie können den Wartungsmodus auch für alle Maschinen aktivieren bzw. deaktivieren, auf die über eine Verbindung zugegriffen wird (siehe oben).
Aus Bereitstellungsgruppe entfernen Beim Entfernen einer Maschine aus einer Bereitstellungsgruppe wird sie nicht aus dem Maschinenkatalog der Bereitstellungsgruppe gelöscht. Sie können eine Maschine nur entfernen, wenn keine Benutzer mit ihr verbunden sind; aktivieren Sie den Wartungsmodus, um zu verhindern, dass Benutzer eine Verbindung herstellen, während Sie die Maschine entfernen.
Löschen Wenn Sie eine Maschine löschen, können Benutzer nicht mehr darauf zugreifen und die Maschine wird aus dem Maschinenkatalog gelöscht. Stellen Sie vor dem Löschen einer Maschine sicher, dass alle Benutzerdaten gesichert wurden oder nicht mehr benötigt werden. Sie können eine Maschine nur löschen, wenn keine Benutzer mit ihr verbunden sind; aktivieren Sie den Wartungsmodus, um zu verhindern, dass Benutzer eine Verbindung herstellen, während Sie die Maschine löschen.

Bei Aktionen, bei denen eine Maschine heruntergefahren wird, wird diese ausgeschaltet, wenn das Herunterfahren nicht innerhalb von 10 Minuten erfolgt. Wenn Windows versucht, während des Herunterfahrens Updates zu installieren, besteht die Gefahr, dass die Maschine ausgeschaltet wird, bevor die Updates abgeschlossen sind.

Bearbeiten des Speichers

Sie können den Status der Server anzeigen, auf denen das Betriebssystem sowie temporäre und persönliche Daten (PvD) für VMs gespeichert werden, die eine Verbindung verwenden. Sie können auch festlegen, welche Server für die Speicherung der jeweiligen Datentypen verwendet werden.

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich “Konfiguration > Hosting”.
  2. Wählen Sie eine Verbindung und dann im Aktionsbereich Speicher bearbeiten.
  3. Wählen Sie im linken Bereich den Datentyp: Betriebssystem, persönliche vDisk oder temporär.
  4. Aktivieren oder deaktivieren Sie für den ausgewählten Datentyp das Kontrollkästchen für mindestens ein Speichergerät.
  5. Klicken Sie auf OK.

Jedes Speichergerät in der Liste enthält den Namen und Speicherstatus. Gültige Speicherstatuswerte sind Folgende:

  • Wird verwendet: Der Speicher wird zum Erstellen neuer Maschinen verwendet.
  • Abgelöst: Der Speicher wird nur für vorhandene Maschinen verwendet. Diesem Speicher werden keine neuen Maschinen hinzugefügt.
  • Nicht verwendet: Der Speicher wird nicht zum Erstellen von Maschinen verwendet.

Wenn Sie das Kontrollkästchen für ein Gerät deaktivieren, das den Status Wird verwendet hat, ändert sich der Status in Abgelöst. Vorhandene Maschinen verwenden das Speichergerät weiterhin (und können Daten darauf schreiben), daher kann der Speicher voll werden, selbst wenn er nicht mehr zum Erstellen neuer Maschinen verwendet wird.

Löschen, Umbenennen oder Testen von Ressourcen

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Konfiguration > Hosting.
  2. Wählen Sie die Ressource aus und wählen Sie dann den entsprechenden Eintrag im Aktionsbereich: Ressourcen löschen, Ressourcen umbenennen oder Ressourcen testen.

Verbindungstimer

Sie können mit Richtlinieneinstellungen drei Verbindungstimer konfigurieren:

  • Timer für längste Verbindung: Diese Einstellung legt die Höchstdauer einer ununterbrochenen Verbindung zwischen einem Benutzergerät und einem Desktop fest. Verwenden Sie die Richtlinieneinstellungen Sitzungsleerlauftimer und Sitzungsleerlauf - Timerintervall.
  • Timer für längste Verbindung: Legt fest, wie lange eine ununterbrochene Verbindung zwischen einem Benutzergerät und einem virtuellen Desktop erhalten wird, wenn keine Eingabe vom Benutzer erfolgt. Verwenden Sie die Richtlinieneinstellungen Sitzungsleerlauftimer und Sitzungsleerlauf - Timerintervall.
  • Timer für getrennte Verbindungen: legt fest, wie lange ein getrennter, gesperrter virtueller Desktop gesperrt bleibt, bis die Sitzung abgemeldet wird. Verwenden Sie die Richtlinieneinstellungen imer für getrennte Sitzung und Getrennte Sitzungen - Timerintervall.

Wenn Sie eine dieser Einstellungen aktualisieren, achten Sie darauf, dass sie in der ganzen Bereitstellung konsistent sind.

Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation für die Richtlinieneinstellungen.