Product Documentation

Konfigurieren der USB-Unterstützung

Sep 29, 2015

Mit HDX USB-Geräteumleitung können USB-Geräte zum und vom Benutzergerät umgeleitet werden. Benutzer können beispielsweise eine Verbindung zum USB-Flashlaufwerk auf einem lokalen Computer herstellen und dann remote von einem virtuellen Desktop oder einer desktopgehosteten Anwendung darauf zugreifen. Während einer Sitzung können Benutzer die Geräte mit Plug & Play verwenden, einschließlich PTP-Geräte (Picture Transfer Protocol) wie digitale Kameras, MTP-Geräte (Media Transfer Protocol) wie digitale Audio Player oder tragbare Media Player und POS-Geräte (Point of Sale).

Double-Hop-USB wird bei Sitzungen mit über Desktop gehosteten Anwendungen nicht unterstützt.

USB-Umleitung ist für folgende Receiver verfügbar:
  • Receiver für Windows
  • Receiver für Linux
Standardmäßig ist die USB-Umleitung für bestimmte Klassen von USB-Geräten zulässig bzw. nicht zulässig. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation für Receiver. Sie können festlegen, welche USB-Geräte einem virtuellen Desktop verfügbar gemacht werden, indem Sie die Liste der unterstützten USB-Geräte für die Umleitung beschränken. Weiteres hierzu finden Sie weiter unten in diesem Thema.
Wichtig: In Umgebungen, in denen aus Sicherheitsgründen eine Trennung zwischen dem Benutzergerät und dem Server erforderlich ist, müssen Sie die Benutzer darüber informieren, welche Typen von USB-Geräten zu vermeiden sind.

Die beliebtesten USB-Geräte können über optimierte virtuelle Kanäle umgeleitet werden und liefern hervorragende Leistung und Bandbreiteneffizienz über ein WAN. Der Grad der Unterstützung hängt vom auf dem Benutzergerät installierten Receiver ab; Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation für Receiver. Optimierte virtuelle Kanäle sind normalerweise die beste Option, insbesondere in Umgebungen mit hoher Latenz.

Hinweis: Für die Umleitung von USB-Geräten gilt, dass ein SMART-Board ebenso wie eine Maus behandelt wird.

Es gibt keine Unterstützung für die generische USB-Umleitung von Geräten, die mit USB 3.0-Ports verbunden sind. Das Produkt unterstützt die Verwendung von optimierten virtuellen Kanälen mit USB 3.0-Geräten und USB 3.0-Ports, wie ein virtueller CDM-Kanal, der zum Anzeigen von Dateien auf einer Kamera oder zur Audiowiedergabe über ein Headset verwendet wird. Das Produkt unterstützt zudem die generische USB-Umleitung von USB 3.0-Geräten, die mit einem USB 2.0-Port verbunden sind.

Spezialgeräte, für die es keine optimierten virtuellen Kanäle gibt, werden durch die Verwendung eines allgemeinen virtuellen Kanals für USB unterstützt, der eine unformatierte USB-Umleitung bietet. Informationen zu allen mit XenDesktop getesteten USB-Geräten finden Sie unter http://support.citrix.com/article/ctx123569.

Generische USB-Umleitung wird auf Desktopbetriebssystem-VDAs, jedoch nicht auf Serverbetriebssystem-VDAs unterstützt. 

Einige erweiterte gerätespezifischen Features, wie z. B. auf HID-Schaltflächen (Human Interface Device) auf einer Webcam, funktionieren möglicherweise mit dem optimierten virtuellen Kanal nicht wie erwartet. Wenn dies ein Problem darstellt, können Sie den allgemeinen virtuellen Kanal für USB verwenden.

Einige Geräte werden standardmäßig nicht umgeleitet und sind nur in der lokalen Sitzung verfügbar. Es wäre beispielsweise nicht angemessen, eine über internes USB an der Hauptplatine des Benutzergeräts angeschlossene Netzwerkkarte umzuleiten.

Die folgenden Citrix Richtlinieneinstellungen steuern die USB-Unterstützung:

  • Client-USB-Geräteumleitung: Standardeinstellung: Nicht zugelassen.
  • Regeln für die Client-USB-Geräteumleitung: Die Regeln gelten nur für Geräte, die generische USB-Umleitung verwenden. Die Regeln gelten daher nicht für Geräte, die spezielle oder optimierte Umleitung verwenden, wie CDM.
  • Client-USB-Geräteumleitung für Plug & Play-Geräte: Die Standardeinstellung Zugelassen ermöglicht Plug & Play von PTP-, MTP- und POS-Geräten in einer Sitzung.
  • Bandbreitenlimit für Client-USB-Geräteumleitung: Der Standardwert ist 0 (d. h. ohne Maximum).
  • Bandbreitenlimit für Client-USB-Geräteumleitung (Prozent): Der Standardwert ist 0 (d. h. ohne Maximum).

Aktivieren von USB-Unterstützung

  1. Fügen Sie die Einstellung Client-USB-Geräteumleitung einer Richtlinie hinzu und stellen Sie den Wert auf Zugelassen ein.
  2. (Optional) Zum Aktualisieren der für Remoting verfügbaren USB-Geräteliste fügen Sie die Einstellung Regeln für die Client-USB-Geräteumleitung einer Richtlinie hinzu und stellen Sie die USB-Standardrichtlinienregeln wie weiter unten in diesem Thema beschrieben ein.
  3. Aktivieren Sie die USB-Unterstützung, wenn Sie Receiver auf Benutzergeräten installieren. Weitere Informationen zum Konfigurieren finden Sie in der Receiver-Dokumentation in den eDocs. Wenn Sie im vorigen Schritt die USB-Richtlinienregeln für Virtual Delivery Agent festgelegt haben, geben Sie nun die gleichen Richtlinienregeln für Receiver ein.
    Hinweis: Informationen zur USB-Unterstützung Für Thin Clients und die erforderliche Konfiguration erhalten Sie vom Hersteller.

Aktualisieren der für Remoting verfügbaren USB-Geräteliste (Receiver für Windows 4.2)

USB-Geräte werden automatisch umgeleitet, wenn die USB-Unterstützung aktiviert ist und die USB-Einstellungen für eine automatische Verbindung der USB-Geräte konfiguriert wurden. USB-Geräte werden auch automatisch umgeleitet, wenn das Gerät im Modus "Desktop Appliance" ist und der Verbindungsbalken nicht angezeigt wird. In manchen Fällen empfiehlt es sich jedoch, die automatische Umleitung nicht für alle USB-Geräte zu aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter CTX123015.

Benutzer können Geräte, die nicht automatisch umgeleitet werden, explizit umleiten, indem sie sie aus der USB-Geräteliste auswählen. Um zu verhindern, dass Geräte überhaupt aufgeführt oder umgeleitet werden, können Sie auf dem Client und für VDA die nachfolgenden Geräteregeln festlegen.

Sie können die USB-Geräte, die für Remoting verfügbar sind, aktualisieren, indem Sie Regeln für die Client-USB-Geräteumleitung für Receiver und Virtual Desktop Agent definieren, die dann die USB-Standardrichtlinienregeln überschreiben.
  • Bearbeiten Sie die Benutzergeräteregistrierung. Eine administrative Vorlage (ADM-Datei) ist auf dem Installationsmedium enthalten, sodass Sie das Gerät über die Active Directory-Gruppenrichtlinie ändern können: dvd root \os\lang\Support\Configuration\icaclient_usb.adm.
  • Bearbeiten Sie die Administrator-Override-Regeln der VDA-Registrierung auf den Serverbetriebssystemmaschinen. Eine administrative Vorlage (ADM-Datei) ist auf dem Installationsmedium enthalten, sodass Sie VDA über die Active Directory-Gruppenrichtlinie ändern können: dvd root \os\lang\Support\Configuration\vda_usb.adm.
Achtung: Eine unsachgemäße Bearbeitung der Registrierung kann schwerwiegende Probleme verursachen und eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Citrix übernimmt keine Garantie dafür, dass Probleme, die auf eine unsachgemäße Verwendung des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind, behoben werden können. Die Verwendung des Registrierungs-Editors geschieht daher auf eigene Gefahr. Sichern Sie die Registrierung auf jeden Fall vor dem Bearbeiten ab.

Die Produktstandardregeln sind in HKLM\SOFTWARE\Citrix\PortICA\GenericUSB\DeviceRules gespeichert. Ändern Sie diese Produktstandardregeln nicht. Verwenden Sie sie als Anleitung zum Erstellen von Administrator-Überschreibungsregeln, wie nachfolgend beschrieben. Die GPO-Überschreibungen werden ausgewertet, bevor die Produktstandardregeln angewendet werden.

Die Administrator-Override-Regeln sind in HKLM\SOFTWARE\Citrix\PortICA\GenericUSB\DeviceRules gespeichert. GPO-Richtlinienregeln haben das Format {Allow:|Deny:} gefolgt von Tag=Wert-Ausdrücken, die durch Leerzeichen getrennt sind. Die folgenden Tags werden unterstützt:

Tag Beschreibung
VID Vendor-ID vom Gerätedeskriptor
PID Produkt-ID vom Gerätedeskriptor
REL Release-ID vom Gerätedeskriptor
Class Klasse vom Gerätedeskriptor oder einem Schnittstellendeskriptor; verfügbare USB-Klassencodes finden Sie auf der USB-Website unter http://www.usb.org/.
SubClass Unterklasse vom Gerätedeskriptor oder ein Schnittstellendeskriptor
Prot Protokoll vom Gerätedeskriptor oder ein Schnittstellendeskriptor
Wenn Sie neue Richtlinienregeln erstellen, beachten Sie Folgendes:
  • Bei Regeln wird die Groß- und Kleinschreibung nicht berücksichtigt.
  • Regeln können optional von einen Kommentar gefolgt werden, der mit # eingeleitet wird. Ein Trennzeichen ist nicht erforderlich, der Kommentar wird beim Abgleichen ignoriert.
  • Leere Zeilen und Kommentare werden ignoriert.
  • Leerzeichen dienen als Trennzeichen, sie können nicht in einer Zahl oder Kennung verwendet werden. Beispielsweise ist Deny: Class = 08 SubClass=05 eine gültige Regel; Deny: Class=0 Sub Class=05 hingegen nicht.
  • Tags müssen den Übereinstimmungsoperator = verwenden. Beispielsweise VID=1230.
  • Jede Regel muss auf einer neuen Zeile beginnen oder Teil einer durch Semikolon getrennten Liste sein.
    Wichtig: Wenn Sie die ADM-Vorlagendatei verwenden, müssen Sie die Regeln in einer einzigen Zeile mit Semikolons getrennt eingeben.
Bei optimierten Geräten, wie Massenspeichergeräten, wird das Gerät normalerweise über den speziellen CDM-Kanal umgeleitet und nicht mit Richtlinienregeln. Wenn jedoch eine der folgenden Bedingungen gegeben ist, ist das optimierte Gerät in der Geräteliste im Desktop Viewer für generische USB-Umleitung verfügbar:
  • Die automatische Umleitung ist für das Speichergerät festgelegt (z. B. AutoRedirectStorage = 1). Weitere Informationen finden Sie unter CTX123015.
  • Geräteverbindungen vereinfachen ist nicht aktiviert. Weitere Informationen finden Sie unter CTX136716.
Beispiele:
  • Das folgende Beispiel zeigt eine vom Administrator definierte USB-Richtlinienregel für Vendor- und Produkt-IDs:
    Allow: VID=046D PID=C626 # Allow Logitech SpaceNavigator 3D Mouse Deny: VID=046D # Deny all Logitech products 
  • Das folgende Beispiel zeigt eine vom Administrator definierte USB-Richtlinienregel für eine definierte Klasse, Unterklasse und ein Protokoll:
     Deny: Class=EF SubClass=01 Prot=01 # Deny MS Active Sync devices Allow: Class=EF SubClass=01 # Allow Sync devices Allow: Class=EF # Allow all USB-Miscellaneous devices        

Aktualisieren der für Remoting verfügbaren USB-Geräteliste

Standardmäßig werden USB-Geräte automatisch umgeleitet, wenn die USB-Unterstützung aktiviert ist und die USB-Einstellungen für eine automatische Verbindung der USB-Geräte konfiguriert wurden. USB-Geräte werden auch für Desktopgerätesites oder desktopgehostete Anwendungen automatisch umgeleitet. In manchen Fällen empfiehlt es sich jedoch, die automatische Umleitung nicht für alle USB-Geräte zu aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter http://support.citrix.com/article/CTX123015

Benutzer von Desktop Viewer können Geräte umleiten, die nicht automatisch umgeleitet werden, indem Sie sie aus der USB-Geräteliste auswählen. Um zu verhindern, dass Geräte aufgeführt oder umgeleitet werden, können Sie auf dem Benutzergerät und für Virtual Desktop Agent die nachfolgenden Geräteregeln festlegen.

Sie können die USB-Geräte, die für Remoting verfügbar sind, aktualisieren, indem Sie Regeln für die Client-USB-Geräteumleitung für Receiver und Virtual Desktop Agent definieren, die dann die USB-Standardrichtlinienregeln überschreiben. Geräteregeln werden sowohl für Receiver als auch Virtual Desktop Agent zwingend umgesetzt. Achten Sie darauf, die Regeln für beide zu ändern, damit die Geräteumleitung wie vorgesehen funktioniert.
  • Bearbeiten Sie die Benutzergeräteregistrierung (oder die INI-Dateien bei Receiver für Linux). Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Receiver-Dokumentation in den eDocs. Eine administrative Vorlage (ADM-Datei) ist auf dem Installationsmedium enthalten, sodass Sie das Gerät über die Active Directory-Gruppenrichtlinie ändern können: dvd root \os\lang\Support\Configuration\icaclient_usb.adm.
  • Bearbeiten Sie die Administrator-Override-Regeln der VDA-Registrierung auf den Serverbetriebssystemmaschinen. Informationen hierzu finden Sie im Folgenden. Eine administrative Vorlage (ADM-Datei) ist auf dem Installationsmedium enthalten, sodass Sie VDA über die Active Directory-Gruppenrichtlinie ändern können: dvd root \os\lang\Support\Configuration\vda_usb.adm.
Achtung: Eine unsachgemäße Bearbeitung der Registrierung kann schwerwiegende Probleme verursachen und eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Citrix übernimmt keine Garantie dafür, dass Probleme, die auf eine unsachgemäße Verwendung des Registrierungs-Editors zurückzuführen sind, behoben werden können. Die Verwendung des Registrierungs-Editors geschieht daher auf eigene Gefahr. Sichern Sie die Registrierung auf jeden Fall vor dem Bearbeiten ab.

Die Produktstandardregeln sind in HKLM\SOFTWARE\Citrix\PortICA\GenericUSB\DeviceRules gespeichert.

Hinweis: Ändern Sie nicht die Produktstandardregeln. Verwenden Sie sie als Anleitung zum Erstellen von Administrator-Überschreibungsregeln, wie nachfolgend beschrieben. Die GPO-Überschreibungen werden ausgewertet, bevor die Produktstandardregeln angewendet werden.

Die Administrator-Überschreibungsregeln sind in HKLM\SOFTWARE\Citrix\PortICA\GenericUSB\DeviceRules gespeichert.

GPO-Richtlinienregeln haben das Format {Allow:|Deny:} gefolgt von Tag=Wert-Ausdrücken, die durch Leerzeichen getrennt sind. Die folgenden Tags werden unterstützt:

Tag Beschreibung
VID Vendor-ID vom Gerätedeskriptor
PID Produkt-ID vom Gerätedeskriptor
REL Release-ID vom Gerätedeskriptor
Class Klasse vom Gerätedeskriptor oder einem Schnittstellendeskriptor; verfügbare USB-Klassencodes finden Sie auf der USB-Website unter http://www.usb.org/.
SubClass Unterklasse vom Gerätedeskriptor oder ein Schnittstellendeskriptor
Prot Protokoll vom Gerätedeskriptor oder ein Schnittstellendeskriptor
Wenn Sie neue Richtlinienregeln erstellen, beachten Sie Folgendes:
  • Bei Regeln wird die Groß- und Kleinschreibung nicht berücksichtigt.
  • Regeln können optional von einen Kommentar gefolgt werden, der mit # eingeleitet wird. Ein Trennzeichen ist nicht erforderlich, der Kommentar wird beim Abgleichen ignoriert.
  • Leere Zeilen und Kommentare werden ignoriert.
  • Leerzeichen dienen als Trennzeichen, sie können nicht in einer Zahl oder Kennung verwendet werden. Beispielsweise ist Deny: Class = 08 SubClass=05 eine gültige Regel; Deny: Class=0 Sub Class=05 hingegen nicht.
  • Tags müssen den Übereinstimmungsoperator = verwenden. Beispielsweise VID=1230.
  • Jede Regel muss auf einer neuen Zeile beginnen oder Teil einer durch Semikolon getrennten Liste sein.
    Wichtig: Wenn Sie die ADM-Vorlagendatei verwenden, müssen Sie die Regeln in einer einzigen Zeile mit Semikolons getrennt eingeben.

Verwenden der Regeln mit optimierten Geräten

Bei optimierten Geräten, wie Massenspeichergeräten, wird das Gerät normalerweise über den speziellen CDM-Kanal umgeleitet und nicht mit Richtlinienregeln. Wenn jedoch eine der folgenden Bedingungen gegeben ist, ist das optimierte Gerät in der Geräteliste im Desktop Viewer für generische USB-Umleitung verfügbar:

Beispiele

Dieses Beispiel zeigt eine vom Administrator definierte USB-Richtlinienregel für Vendor- und Produkt-IDs:

Allow: VID=046D PID=C626 # Allow Logitech SpaceNavigator 3D Mouse Deny: VID=046D # Deny all Logitech products 

Dieses Beispiel zeigt eine vom Administrator definierte USB-Richtlinienregel für eine definierte Klasse, Unterklasse und ein Protokoll:

 Deny: Class=EF SubClass=01 Prot=01 # Deny MS Active Sync devices Allow: Class=EF SubClass=01 # Allow Sync devices Allow: Class=EF # Allow all USB-Miscellaneous devices        

Verwenden und Entfernen von USB-Geräten

Benutzer können ein USB-Gerät vor oder nach dem Starten einer virtuellen Sitzung anschließen.

Wenn Sie mit Receiver für Windows arbeiten, gilt Folgendes:
  • Geräte, die nach dem Sitzungsbeginn angeschlossen werden, erscheinen unmittelbar im USB-Menü von Desktop Viewer.
  • Wenn ein USB-Gerät nicht richtig umgeleitet wird, kann das Problem u. U. dadurch behoben werden, dass das Gerät erst nach dem Beginn der virtuellen Sitzung angeschlossen wird.
  • Um Datenverlust zu verhindern, verwenden Sie das Windows-Menü Sicheres Entfernen, bevor Sie das USB-Gerät entfernen.

Unterstützung für USB-Massenspeichergeräte

Nur bei Massenspeichergeräten ist Remotezugriff auch durch Clientlaufwerkszuordnung verfügbar. Hierbei werden Laufwerke auf dem Benutzergerät automatisch Laufwerksbuchstaben auf dem virtuellen Desktop zugeordnet, wenn Benutzer sich anmelden. Die Laufwerke werden als freigegebene Ordner mit zugeordneten Laufwerksbuchstaben angezeigt. Um Clientlaufwerkzuordnung zu konfigurieren, verwenden Sie unter den ICA-Richtlinieneinstellungen im Abschnitt "Dateiumleitung" die Einstellung Clientwechseldatenträger.

Die Hauptunterschiede zwischen den beiden Typen der Remotingrichtlinie sind:

Feature

Clientlaufwerkszuordnung

Generische USB-Umleitung

Diese Option ist in der Standardeinstellung aktiviert. Ja Nein
Konfigurierbare Leserechte Ja Nein
Sicheres Entfernen des Geräts in einer Sitzung Nein Ja, unter der Voraussetzung, dass Benutzer den Empfehlungen des Betriebssystems zum sicheren Entfernen von Geräten folgen.

Wenn die Richtlinien für die generische USB-Umleitung und die Clientlaufwerkzuordnung aktiviert sind und ein Massenspeichergerät vor oder nach dem Sitzungsstart angeschlossen wird, wird es mit der Clientlaufwerkzuordnung umgeleitet. Wenn die Richtlinien für die generische USB-Umleitung und die Clientlaufwerkzuordnung aktiviert sind und für ein Gerät die automatische Umleitung konfiguriert wurde (siehe http://support.citrix.com/article/CTX123015) und wenn ein Massenspeichergerät vor oder nach dem Sitzungsstart angeschlossen wird, wird es mit der generischen USB-Umleitung umgeleitet.