Product Documentation

GPU-Beschleunigung für Windows Desktopbetriebssysteme

Feb 17, 2016

Mit HDX 3D Pro können Sie grafikintensive Anwendungen gemäß den Anforderungen der Benutzer als Teil gehosteter Desktops oder Anwendungen auf Desktopbetriebssystemmaschinen bereitstellen. HDX 3D Pro unterstützt physische Hostcomputer (einschließlich Desktop-, Blade- und Rack-Arbeitsstationen), XenServer-VMs mit GPU-Passthrough und XenServer-VMs mit virtuellem GPU (vGPU).

Mit dem XenServer-Feature GPU-Passthrough können Sie VMs mit exklusivem Zugriff auf dedizierte Hardware für die Grafikverarbeitung erstellen. Sie können mehrere GPUs auf dem Hypervisor installieren und VMs jeder dieser GPUs einzeln zuweisen.

Mit dem vGPU-Feature von XenServer können mehrere virtuelle Maschinen die Grafikverarbeitungsleistung eines einzelnen GPU direkt nutzen.

Neue Funktionen in diesem Release

  • vGPU: Mit dem vGPU-Feature (virtueller Grafikprozessor) können mehrere virtuelle Maschinen die Grafikverarbeitungsleistung eines einzelnen physischen GPU direkt nutzen. Sie können den hardwarebeschleunigten vGPU-Zugriff für Windows-Desktop-VDI-Arbeitslasten verwenden. Die echte gemeinsame Hardware-GPU-Nutzung bietet vollständige Windows 7- oder Windows 2008 R2 SP1-Desktops, die für Benutzer mit komplexen und anspruchsvollen Designanforderungen geeignet sind. Die gemeinsame GPU-Nutzung wird für NVIDIA GRID K1- und K2-Karten unterstützt und verwendet die gleichen NVIDIA-Grafiktreiber, die auf nicht-virtualisierten Betriebssystemen bereitgestellt werden.
  • Unterstützung für Flash-Umleitung auf mehr Betriebssystemen: Flash-Umleitung wird jetzt für Windows Server 2012 R2, Windows Server 2012, Windows 8.1 und Windows 8 VDAs unterstützt. Für diese Betriebssysteme ist Flash-Umleitung standardmäßig aktiviert.
  • Positionen der Anwendungsfenster werden in lokalen Sitzungen beibehalten: Wenn ein Benutzer von einer lokalen Sitzung zu einer Remotesitzung wechselt und dann wieder zur lokalen Sitzung zurückkehrt, werden die Anwendungsfenster wieder auf ihre vorherigen Positionen in der lokalen Sitzung zurückgesetzt. Fensterpositionen werden nach Clientnamen gespeichert.

Hauptfeatures

  • Adaptive, auf dem H.264-Standard basierende Tiefenkomprimierung für optimale Leistung bei WAN-Verbindungen und drahtlosen Verbindungen: HDX 3D Pro verwendet die CPU-basierte Tiefenkomprimierung als Standardkomprimierungsverfahren für die Verschlüsselung. Dadurch wird eine optimale Komprimierung gewährleistet, die sich dynamisch an die Netzwerkbedingungen anpasst.

    Der auf dem H.264-Standard basierende Tiefenkomprimierungscodec konkurriert nicht mehr mit der Grafikwiedergabe um CUDA-Kerne auf der NVIDIA-GPU. Der Tiefenkomprimierungscodec wird auf der CPU ausgeführt und bietet überragende Bandbreiteneffizienz im Vergleich zu vorherigen HDX 3D Pro-Releases.

  • Verlustfreie Komprimierung für besondere Anwendungsfälle: HDX 3D Pro bietet einen verlustfreien CPU-basierten Codec zur Unterstützung von Anwendungen, in denen pixelgenaue Grafiken unerlässlich sind, z. B. für die bildgebende Diagnostik. Der auf dem H.264-Standard basierende Tiefenkomprimierungscodec bietet eine weitaus bessere Bandbreiteneffizienz als frühere XenDesktop-Releases. Verlustfreie Komprimierung wird nur für besondere Anwendungsfälle empfohlen, da sie wesentlich mehr Netzwerk- und Verarbeitungsressourcen benötigt.

    Bei Verwendung von verlustfreier Komprimierung:

    • Die Anzeige für Verlustfreiheit, ein Symbol in der Taskleiste, zeigt an, ob es sich bei der Bildschirmanzeige um einen verlustreichen oder verlustfreien Frame handelt. Dies ist nützlich, wenn VisualQuality auf BuildToLossless eingestellt ist. Die Anzeige für Verlustfreiheit wird grün, wenn die gesendeten Frames verlustfrei sind.
    • Über die Umschaltung für Verlustfreiheit können die Benutzer jederzeit innerhalb der Sitzung in den immer verlustfreien Modus wechseln. Zum Aktivieren oder Deaktivieren des verlustfreien Modus in einer Sitzung können Sie jederzeit mit der rechten Maustaste auf das Symbol klicken oder verwenden Sie die Tastenkombination ALT + UMSCHALT + 1.

      Für verlustfreie Komprimierung: HDX 3D Pro verwendet den verlustfreien Codec für die Komprimierung unabhängig von dem durch die Richtlinie ausgewählten Codec.

      Für die verlustreiche Komprimierung: HDX 3D Pro verwendet den ursprünglichen Codec, entweder den Standard oder den über die Richtlinie ausgewählten Codec.

      Hinweis: Einstellungen für die Umschaltung für Verlustfreiheit werden nicht für zukünftige Sitzungen gespeichert. Wenn Sie für alle Verbindungen den verlustfreien Codec verwenden möchten, legen Sie für die Richtlinie Bildqualität Immer verlustfrei fest.
  • Unterstützung mehrerer Monitore: Für Windows 7- und Windows 8-Desktops unterstützt HDX 3D Pro Benutzergeräte mit bis zu vier Monitoren. Benutzer können ihre Monitore beliebig konfigurieren sowie Monitore mit unterschiedlichen Auflösungen und Ausrichtungen kombinieren. Die Anzahl der Monitore wird nur durch die Leistungsfähigkeit des GPU auf dem Hostcomputer, des Benutzergeräts und der verfügbaren Bandbreite begrenzt.

    Auf Windows XP-Desktops bietet HDX 3D Pro eingeschränkte Unterstützung für Dual-Monitor-Zugriff. Der XenDesktop 5.6-VDA in XenDesktop 7, XenDesktop 7.1, XenDesktop 7.5 und XenApp 7.5 ist für die Bereitstellung virtueller Windows XP-Desktops und Anwendungen erforderlich.

  • Unterstützung für hochauflösende Monitore: HDX 3D Pro unterstützt alle Monitorauflösungen und ist nur durch die Leistungsfähigkeit des GPU auf dem Hostcomputer eingeschränkt.
  • Dynamische Auflösung: In diesem Release können Sie das Fenster des virtuellen Desktops oder der Anwendung auf eine beliebige Auflösung einstellen. Hinweis: Die einzige unterstützte Methode zum Ändern der Auflösung ist das Anpassen des VDA-Sitzungsfensters. Das Ändern der Auflösung in der VDA-Sitzung (über "Systemsteuerung" > "Darstellung und Anpassung" > "Anzeige" > "Bildschirmauflösung") wird nicht unterstützt.
  • Unterstützung für die NVIDIA-Kepler-Architektur: HDX 3D Pro unterstützt die NVIDIA GRID K1- und K2-Karten für GPU-Passthrough und die gemeinsame GPU-Verwendung. Der NVIDIA GRID-vGPU ermöglicht mehreren VMs den gleichzeitigen direkten Zugriff auf einen physischen GPU und die Verwendung derselben NVIDIA-Grafiktreiber, die auf nicht-virtualisierten Betriebssystemen bereitgestellt werden.
  • Unterstützung für VMware vSphere und VMware ESX mit Virtual Direct Graphics Acceleration (vDGA): Sie können HDX 3D Pro mit vDGA sowohl für Remotedesktopdienste- als auch für VDI-Arbeitslasten verwenden.

    Wenn HDX 3D Pro mit Virtual Shared Graphics Acceleration (vSGA) verwendet wird, wird nur ein Monitor unterstützt. Aufgrund der API-Abfangtechnologie von vSGA können bei der Verwendung mit großen 3D-Modellen Leistungsprobleme auftreten. Weitere Informationen zu Problemen finden Sie unter VMware vSphere 5.1 - Citrix Known Issues.

HDX 3D Pro-Integration

HDX 3D Pro kann in eine bestehende XenApp- bzw. XenDesktop-Infrastruktur integriert werden. Sie können grafische Anwendungen als Teil von gehosteten Anwendungen oder Desktops auf Desktopbetriebssystemmaschinen bereitstellen.

Wie in der folgenden Abbildung dargestellt:

  • Der Hostcomputer muss sich in derselben Active Directory-Domäne wie Ihr Delivery Controller befinden.
  • Wenn sich ein Benutzer bei Citrix Receiver anmeldet und auf die virtuelle Anwendung oder den Desktop zugreift, authentifiziert der Controller den Benutzer und kontaktiert den VDA für HDX 3D Pro, um eine Verbindung zum Computer, der die grafische Anwendung hostet, zu vermitteln.

    Der VDA für HDX 3D Pro komprimiert mit der entsprechenden Hardware auf dem Host die Ansicht des gesamten Desktops oder nur der grafischen Anwendung.

  • Die Desktop- oder Anwendungsansichten und die dazugehörigen Interaktionen der Benutzer werden zwischen dem Hostcomputer und dem Benutzergerät über eine direkte HDX-Verbindung zwischen Citrix Receiver und VDA für HDX 3D Pro übertragen.

Darstellung der Integration von HDX 3D Pro mit XenDesktop und zugehörigen Komponenten

Installieren und Konfigurieren von HDX 3D Pro für Windows-Desktopbetriebssysteme

Voraussetzungen:

  • Eine installierte und konfigurierte XenApp- oder XenDesktop-Infrastruktur
  • Eine XenApp- oder XenDesktop-Site
  • Informationen zur Verwendung von XenApp oder XenDesktop mit XenServer-vGPU finden Sie in vGPU Release Notes und Configuring XenServer to use NVIDIA GRID unter Citrix Virtual GPU Solution.

Installieren über die grafische Oberfläche

Installieren Sie den Virtual Delivery Agent (VDA) für HDX 3D Pro, damit Benutzer eine Verbindung mit der physischen Maschine oder der XenServer-VM, die die grafische Anwendung hostet, herstellen können. Weisen Sie anschließend den virtuellen Desktop oder die virtuelle Anwendung einem Benutzer zu, indem Sie einen Maschinenkatalog und eine Bereitstellungsgruppe mit dem Computer erstellen, der die Grafikanwendung hostet.
  1. Bereiten Sie die VMs oder physischen Maschinen vor, auf denen die Grafikanwendung ausgeführt wird: Installieren und richten Sie die Grafikanwendung und die anderen benötigten Anwendungen ein.
    Weitere Informationen zum Zuweisen von GPUs zu XenServer-VMs finden Sie in XenServer Virtual Machine User's Guide.
    Hinweis: Standardmäßig wird jede virtuelle CPU, die einer XenServer-VM zugeordnet wird, einem Single-Core Socket zugewiesen. Dies bedeutet, dass Sie unter Betriebssystemen mit Sockelbeschränkungen nur eine begrenzte Anzahl der CPU-Kerne auf dem Hostserver verwenden können. XenServer Advanced, Enterprise und Platinum Edition enthalten ein Feature, mit dem Sie die Anzahl der Kerne pro virtuelle CPU in einer VM angeben können. Weitere Informationen finden Sie unter http://support.citrix.com/article/CTX126524.
  2. Überprüfen Sie für Benutzerverbindungen mit physischen VDAs, an die physische Monitore angeschlossen sind, dass die Auflösung auf dem Benutzergerät der VDA-Auflösung entspricht oder geringer ist.

    Wenn die vom Benutzergerät angeforderte Auflösung hoch ist, erkennt die ICA-Sitzung nicht die Auflösung des Benutzergeräts und verwendet die Mindestauflösung, die vom VDA-Monitor unterstützt wird.

  3. Binden Sie den Hostcomputer in der Active Directory-Domäne ein, die Ihren Delivery-Controller enthält. Notieren Sie den Active Directory-Computerkontonamen des Hostcomputers, da Sie ihn beim Erstellen eines Maschinenkatalogs kennen müssen.
  4. Legen Sie das Installationsmedium in das optische Laufwerk ein oder stellen Sie die ISO-Datei auf dem Hostcomputer bereit. Wenn Autorun nicht aktiviert ist, navigieren Sie zu AutoSelect.exe auf dem Installationsmedium und führen Sie das Programm aus.
  5. Klicken Sie im Installationsassistenten auf Virtual Delivery Agent für Windows-Desktopbetriebssysteme oder Virtual Delivery Agent für Windows-Serverbetriebssysteme.
  6. Wählen Sie auf der Seite "Umgebung" die Option Masterimage erstellen (wenn Sie Maschinenerstellungsdienste oder Provisioning Services zum Erstellen virtueller Desktops verwenden) oder Remote-PC-Zugriff aktivieren (wenn Sie möchten, dass Benutzer eine Verbindung zu einer vorhandenen Maschine herstellen).
  7. Klicken Sie auf der Seite der Kernkomponenten auf Weiter.
  8. Geben Sie auf der Seite der Delivery Controller die Controller der Site an, mit denen der VDA für HDX 3D Pro eine Verbindung herstellt. Geben Sie dazu die Standorte manuell ein oder wählen Sie die Controller aus Active Directory aus. Sie können die Controller auch durch Maschinenerstellungsdienste angeben lassen. Alternativ können Sie Später auswählen, wenn Sie die Controller-Standorte zu einem späteren Zeitpunkt mit der Gruppenrichtlinie oder der erneuten Ausführung des Installers angeben möchten.
    Wichtig: Stellen Sie sicher, dass Sie die Standorte aller Controller der Site angeben, da andernfalls einige Benutzerverbindungen abgelehnt werden könnten. Für den Lastausgleich verteilt VDA für HDX 3D Pro die Verbindungen automatisch gleichmäßig auf die Controller.
  9. Wenn Sie auf dem Hostcomputer eine andere Firewall als die Windows-Firewall verwenden, aktivieren Sie die Ports 80, 1494, 2598 und 3389 manuell, damit XenApp bzw. XenDesktop richtig funktioniert. Öffnen Sie die Ports 16500 - 16509, um die Echtzeitübertragung für Audio zu aktivieren. Wenn die Windows-Firewall auf dem Hostcomputer ausgeführt wird, können Sie mit dem Installer die Ports automatisch öffnen lassen. Klicken Sie auf Next.
  10. Klicken Sie auf der Seite Zusammenfassung auf Installieren.
    Vor der Installation des VDA für HDX 3D Pro werden folgende Voraussetzungen installiert, wenn sie nicht bereits auf dem Hostcomputer vorhanden sind:
    • Microsoft .NET Framework 3.5 SP1
    • Visual C++ 2005, 2008 SP 1 und 2010 Redistributable-Pakete
  11. Stellen Sie nach Abschluss der Installation sicher, dass das Kontrollkästchen Maschine neu starten (für den Abschluss der Installation erforderlich) aktiviert ist, und klicken Sie auf Schließen.
  12. Nach dem Abschluss der Installation des VDA für HDX 3D Pro melden Sie sich bei dem Computer an, auf dem Studio ausgeführt wird, erstellen Sie einen Maschinenkatalog und fügen Sie den Computer, der die grafische Anwendung hostet, hinzu. Weitere Informationen zu diesem Schritt finden Sie unter Erstellen eines neuen Maschinenkatalogs.
    Verwenden Sie beim Erstellen eines Maschinenkatalogs für vGPU-fähige Desktops die folgenden Einstellungen:
    • Wählen Sie auf der Seite "Betriebssystem und Hardware" die Option Windows-Desktopbetriebssystem aus.
    • Klicken Sie auf der Seite "Maschinenverwaltung" auf VMs.
    • Wählen Sie auf der Seite "Desktoperfahrung" Benutzer sollen bei jeder Anmeldung mit dem gleichen (statischen) Desktop verbunden werden.
  13. Damit die gehosteten Desktops auf Desktopbetriebssystemmaschinen den Benutzern zur Verfügung stehen, erstellen Sie eine Desktopbereitstellungsgruppe mit dem Maschinenkatalog, der den Hostcomputer enthält. Weitere Informationen zu diesem Schritt finden Sie unter Erstellen einer neuen Bereitstellungsgruppe.

Installieren an der Befehlszeile

Sie können den VDA für HDX 3D Pro auch über eine Eingabeaufforderung installieren. Führen Sie zum Installieren von HDX 3D Pro XenDesktopVdaSetup.exe aus und geben Sie zusätzlich zu anderen evtl. benötigten Argumenten die folgenden Optionen an.
  • /ENABLE_HDX_3D_PRO

Weitere Informationen zu anderen Optionen finden Sie unter Installieren an der Befehlszeile oder indem Sie XenDesktopVdaSetup.exe/h ausführen.

Wenn Sie Delivery Agent für HDX 3D Pro über eine Active Directory-Gruppenrichtlinie bereitstellen, muss die Transformationsdatei entsprechende Werte für die Eigenschaften ENABLE_HDX_3D_PRO enthalten. Weitere Informationen zum Bereitstellen von VDA über eine Gruppenrichtlinie finden Sie unter Installieren oder Entfernen von Virtual Delivery Agents in Active Directory mit Skripts.

Aktualisieren von HDX 3D Pro

Für das Upgrade von HDX 3D Pro müssen Sie die separate Komponente HDX 3D für professionelle Grafiken und den VDA deinstallieren, bevor Sie die aktuelle Version des VDA für HDX 3D Pro installieren. Ebenso müssen Sie zum Wechsel vom standardmäßigen VDA zu VDA für HDX 3D Pro den standardmäßigen VDA vor der Installation von VDA für HDX 3D Pro deinstallieren.

Installieren und Aktualisieren von NVIDIA-Treibern

Die NVIDIA GRID-API bietet direkten Zugriff auf den Framepuffer des Grafikprozessors und bietet die schnellste Framerate für eine gleichmäßige und interaktive Benutzererfahrung. Wenn Sie NVIDIA-Treiber vor einem VDA mit HDX 3D Pro installieren, ist NVIDIA GRID standardmäßig aktiviert.

Zum Aktivieren von NVIDIA GRID auf einer virtuellen Maschine müssen Sie den Microsoft Basic Display Adapter im Geräte-Manager deaktivieren. Führen Sie den folgenden Befehl aus und starten Sie dann den VDA neu:

Montereyenable.exe –enable –noreset

Wenn Sie NVIDIA-Treiber nach einem VDA mit HDX 3D Pro installieren, ist NVIDIA GRID deaktiviert. Aktivieren Sie NVIDIA GRID mit dem von NVIDIA bereitgestellten Tool Montereryenable.

Führen Sie den folgenden Befehl aus, um NVIDIA GRID zu aktivieren und starten Sie dann VDA neu:

Montereyenable.exe –enable –noreset

Führen Sie den folgenden Befehl aus, um NVIDIA GRID zu deaktivieren, und starten Sie dann den VDA neu:

Montereyenable.exe –disable –noreset

Optimierung der HDX 3D Pro-Benutzererfahrung

Implementieren Sie die folgenden Empfehlungen, um Ihren Benutzern eine optimale Benutzererfahrung zu bieten.
  • Stellen Sie bei der Verwendung von HDX 3D Pro mit mehreren Monitoren sicher, dass der Hostcomputer mit mindestens so vielen Monitoren konfiguriert ist, wie an den Geräten der Benutzer angeschlossen sind. Die an den Hostcomputer angeschlossenen Monitore können physikalische oder virtuelle Monitore sein.
  • Schließen Sie Monitore (physikalische oder virtuelle) nicht an Hostcomputer an, während Benutzer mit dem virtuellen Desktop oder der virtuellen Anwendung, die die grafische Anwendung bereitstellen, verbunden sind. Dies kann für die Dauer der Benutzersitzung zu Instabilität führen.
  • Teilen Sie den Benutzern mit, dass das Ausführen von Änderungen (von ihnen oder einer Anwendung) an der Desktopauflösung, während eine grafische Anwendungssitzung ausgeführt wird, nicht unterstützt wird. Nach dem Beenden der Anwendungssitzung können Benutzer die Auflösung des Desktop Viewer-Fensters in "Citrix Receiver - Desktop Viewer-Einstellungen" ändern.
  • Wenn mehrere Benutzer eine Verbindung mit beschränkter Bandbreite gemeinsam verwenden, z. B. in einer Zweigstelle, empfiehlt Citrix die Verwendung der Richtlinie Bandbreitenlimit für Sitzung insgesamt, um die für die einzelnen Benutzer verfügbare Bandbreite zu beschränken. Damit wird sichergestellt, dass die verfügbare Bandbreite beim Anmelden und Abmelden der Benutzer keinen großen Schwankungen unterworfen ist. Da HDX 3D Pro automatische Anpassungen durchführt, um die gesamte Bandbreite auszuschöpfen, kann sich die stark variierende verfügbare Bandbreite während der Benutzersitzungen negativ auf die Leistung auswirken. Weitere Informationen finden Sie unter Richtlinieneinstellungen für die Bandbreite.

    Wenn beispielsweise 20 Benutzer eine Verbindung mit 60 MBit/s gemeinsam verwenden, kann die Bandbreite, die den einzelnen Benutzern zur Verfügung steht, abhängig von der Anzahl der gleichzeitigen Benutzer zwischen 3 MBit/s und 60 MBit/s variieren. Um die Benutzererfahrung in diesem Szenario zu optimieren, legen Sie die Bandbreite fest, die zu Spitzenzeiten pro Benutzer erforderlich ist, und stellen Sie sicher, dass die Benutzer diesen Wert nicht überschreiten können.

  • Citrix empfiehlt Benutzern einer 3D-Maus, die Priorität des virtuellen Kanals für die generische USB-Umleitung auf 0 zu erhöhen. Weitere Informationen dazu, wie Sie die Priorität virtueller Kanäle ändern können, finden Sie unter http://support.citrix.com/article/CTX128190.