Vorbereiten der Installation

HINWEIS:

Informationen zu Änderungen an Produktnamen finden Sie hier.

Die Bereitstellung von Citrix Virtual Apps and Desktops beginnt mit der Installation der nachstehenden Komponenten. Bei diesem Verfahren wird die Bereitstellung von Anwendungen und Desktops für Benutzer innerhalb der Firewall vorbereitet.

  • Mindestens einen Delivery Controller
  • Citrix Studio
  • Citrix Director
  • Citrix StoreFront
  • Citrix Lizenzserver
  • Mindestens einen Citrix Virtual Delivery Agent (VDAs)
  • Optionale Komponenten und Technologien wie z. B. den universellen Druckserver, den Verbundauthentifizierungsdienst und die Self-Service-Kennwortzurücksetzung

Installieren und konfigurieren Sie für Benutzer außerhalb Ihrer Firewall eine zusätzliche Komponente wie etwa Citrix Gateway. Eine Einführung finden Sie unter Integrieren von Citrix Virtual Apps and Desktops und Citrix Gateway.

Mit dem Produktinstallationsprogramm auf dem ISO-Image können Sie viele Komponenten und Technologien installieren. VDAs können Sie mit dem eigenständigen VDA-Installationsprogramm installieren. Alle Installationsprogramme bieten eine grafische Oberfläche und eine Befehlszeilenschnittstelle. Informationen finden Sie unter Installationsprogramme.

Das Produkt-ISO-Image enthält Beispielskripts, um VDAs für Maschinen in Active Directory zu installieren, zu aktualisieren oder zu entfernen. Sie können die Skripts auch zum Verwalten von Masterimages einsetzen, die von den Maschinenerstellungsdiensten und Citrix Citrix (zuvor “Provisioning Services”) verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter Installieren von VDAs mit Skripts.

Vor Installation zu lesende Informationen

  • Technische Übersicht: wenn Sie mit dem Produkt und seinen Komponenten nicht vertraut sind
  • Änderungen in Version 7.x: wenn Sie ein Upgrade einer XenApp-Version 6.x oder von XenDesktop 5.6 auf die aktuelle Version planen.
  • Sicherheit: bei der Planung der Bereitstellungsumgebung
  • Bekannte Probleme: Probleme, die in dieser Version auftreten können.
  • Datenbanken: Informationen über die Systemdatenbanken und deren Konfiguration. Bei der Installation des Controllers können Sie SQL Server Express zur Verwendung als Sitedatenbank installieren. Das Gros der Datenbankinformationen konfigurieren Sie beim Erstellen einer Site, nachdem Sie die Kernkomponenten installiert haben.
  • Remote-PC-Zugriff: wenn Sie eine Umgebung bereitstellen, in der Benutzer remote auf ihre physischen Maschinen im Büro zugreifen können.
  • Verbindungen und Ressourcen: wenn Sie virtuelle Maschinen (VM) zum Hosten von Anwendungen und Desktops mit einem Hypervisor oder Clouddienst hosten. Die erste Verbindung können Sie beim Erstellen einer Site (nachdem Sie die Kernkomponenten installiert haben) konfigurieren. Richten Sie zu einem beliebigen Zeitpunkt vor Konfigurieren der Verbindung die Virtualisierungsumgebung ein.
  • Microsoft System Center Configuration Manager: wenn Sie den Zugriff auf Anwendungen und Desktops mit ConfigMgr verwalten oder Wake-On-LAN mit Remote-PC-Zugriff verwenden.

Installationsorte

Informationen zu den unterstützten Betriebssystemen, Plattformen und Versionen finden Sie unter Systemanforderungen. Die Komponentenvoraussetzungen werden automatisch installiert. Ausnahmen werden aufgeführt. In der Dokumentation zu Citrix StoreFront und Citrix Lizenzserver finden Sie Angaben zu den unterstützten Plattformen und Voraussetzungen.

Sie können die Kernkomponenten auf dem gleichen Server oder auf unterschiedlichen Servern installieren.

  • Die Installation aller Kernkomponenten auf einem Server ist für Machbarkeitsstudien, Test- oder kleine Produktionsbereitstellungen geeignet.
  • Zur Ermöglichung einer potenziellen Erweiterung der Bereitstellung in der Zukunft sollten Sie die Komponenten auf separaten Servern installieren. Wenn Sie beispielsweise Studio auf einer anderen Maschine als den Controller installieren, gestattet der Controller die Remoteverwaltung der Site.
  • Für die meisten Produktionsbereitstellungen wird die Installation der Kernkomponenten auf separaten Servern empfohlen.

Sie können einen Delivery Controller und einen VDA für Serverbetriebssysteme auf demselben Server installieren. Starten Sie das Installationsprogramm und wählen Sie den Delivery Controller sowie alle weiteren gewünschten Kernkomponenten für diese Maschine. Starten Sie dann das Installationsprogramm erneut und wählen Sie den Virtual Delivery Agent für Serverbetriebssysteme.

Stellen Sie sicher, dass für jedes Betriebssystem die neuesten Updates ausgeführt wurden. Die Installation eines Controllers oder eines VDAs unter Windows Server 2012 R2 schlägt beispielsweise fehl, wenn Windows KB2919355 nicht installiert ist.

Stellen Sie sicher, dass bei allen Maschinen die Systemuhren synchronisiert sind. Die Kerberos-Infrastruktur, die die Kommunikation zwischen den Maschinen sichert, muss synchronisiert werden.

Optimierungsempfehlungen für Windows 10-Maschinen finden Sie unter CTX216252.

NICHT zur Installation geeignete Orte

  • Installieren Sie keine Komponenten auf einem Active Directory-Domänencontroller.
  • Die Installation eines Controllers auf einem Knoten in einer SQL-Cluster- oder Spiegelungsinstallation oder auf einem Server mit Hyper-V wird nicht unterstützt.
  • Installieren Sie Studio nicht auf einem Server, auf dem XenApp 6.5 Feature Pack 2 für Windows Server 2008 R2 oder eine frühere Version von XenApp ausgeführt wird.

Wenn Sie versuchen, einen Windows-VDA unter einem für diese Produktversion nicht unterstützten Betriebssystem zu installieren (bzw. ein VDA-Upgrade auszuführen) werden Sie durch eine Meldung zu einem Artikel geleitet, in dem Ihre Optionen beschrieben werden.

Berechtigungen und Active Directory-Anforderungen

Auf den Maschinen, auf denen Sie die Komponenten installieren, müssen Sie Domänenbenutzer und lokaler Administrator sein.

Für die Installation mit dem eigenständigen Installationsprogramm benötigen Sie erhöhte Administratorprivilegien oder verwenden Sie die Option Als Administrator ausführen.

Konfigurieren Sie die Active Directory-Domäne vor Beginn der Installation.

  • Unter Systemanforderungen sind die unterstützten Active Directory-Funktionsebenen aufgeführt. Weitere Informationen finden Sie unter Active Directory.
  • Sie müssen mindestens einen Domänencontroller mit Active Directory-Domänendiensten ausführen.
  • Installieren Sie keine Citrix Virtual Apps and Desktops-Komponenten auf Domänencontrollern.
  • Verwenden Sie keinen Schrägstrich (/), wenn Sie in Studio Namen für Organisationseinheiten festlegen.

Wenn Sie den Citrix Lizenzserver installieren, wird das hierfür verwendete Windows-Benutzerkonto automatisch als Volladministrator für die delegierte Administration auf dem Lizenzserver konfiguriert.

Weitere Informationen:

Installationsleitfaden, Überlegungen und bewährte Methoden

Bei der Installation aller Komponenten

Normalerweise werden Voraussetzungen vom Installationsprogramm installiert, sofern sie nicht vorhanden sind. Nach der Installation einiger Voraussetzungen ist ein Neustart des Computers erforderlich.

Geben Sie beim Erstellen von Objekten vor, während und nach der Installation eindeutige Namen für jedes Objekt ein. Geben Sie z. B. eindeutige Namen für die Netzwerke, Gruppen, Kataloge und Ressourcen ein.

Bei Installationsproblemen wird die Installation angehalten und eine Fehlermeldung angezeigt. Komponenten, die erfolgreich installiert werden, bleiben gespeichert. Sie müssen nicht neu installiert werden.

Wenn Sie die Komponenten installieren (oder aktualisieren), werden automatisch Citrix Analysedaten gesammelt. Standardmäßig werden die Daten automatisch an Citrix hochgeladen, wenn die Installation abgeschlossen ist. Bei der Installation von Komponenten werden Sie außerdem automatisch beim Citrix Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit (CEIP) angemeldet, in dessen Rahmen anonyme Daten hochgeladen werden. Während der Installation können Sie wahlweise auch die Teilnahme bei anderen Citrix Programmen (z. B. Smart Tools) aktivieren, die Diagnosedaten zur Wartung und Problembehandlung erfassen. Informationen zu diesen Programmen finden Sie unter Citrix Insight Services.

Google Analytics-Daten werden bei der Installation (oder dem Upgrade) von Studio automatisch erfasst und später hochgeladen. Nach der Installation von Studio können Sie diese Einstellung über den Registrierungsschlüssel “HKLM\Software\Citrix\DesktopStudio\GAEnabled” ändern. Ein Wert von 1 aktiviert die Sammlung und den Upload, bei Festlegung von 0 wird das Feature deaktiviert.

Wenn eine VDA-Installation fehlschlägt, wird das Protokoll des fehlerhaften MSI von einem Analysetool analysiert und der exakte Fehlercode angezeigt. Das Tool empfiehlt einen CTX-Artikel, wenn es sich um ein bekanntes Problem handelt. Das Tool sammelt außerdem anonymisierte Daten über den Fehlercode. Diese Daten werden anderen, vom CEIP gesammelten Daten beigefügt. Wenn Sie die Registrierung beim CEIP beenden, werden die gesammelten MSI-Analysedaten nicht mehr an Citrix gesendet.

Bei der VDA-Installation

Die Citrix Workspace-App für Windows steht bei der Installation eines VDAs zur Verfügung, wird aber nicht standardmäßig installiert. Sie oder die Benutzer können die Citrix Workspace-App für Windows und anderen Citrix Workspace-App-Versionen von der Citrix Website herunterladen und installieren bzw. aktualisieren. Alternativ können Sie diese Citrix Workspace-Apps über den StoreFront-Server zur Verfügung stellen. Weitere Informationen finden Sie in der StoreFront-Dokumentation.

Der Druckspoolerdienst ist auf den unterstützten Windows-Servern standardmäßig aktiviert. Ist dieser Dienst deaktiviert, können Sie keinen VDA für Windows-Serverbetriebssysteme installieren. Stellen Sie daher vor der VDA-Installation sicher, dass der Dienst aktiviert ist.

Bei den meisten unterstützten Windows-Editionen ist Microsoft Media Foundation bereits installiert. Wenn Media Foundation auf der Maschine, auf der Sie einen VDA installieren, nicht installiert ist (z. B. N-Editionen), werden mehrere Multimediafeatures nicht installiert und sind nicht funktionsfähig. Sie können diese Einschränkung bestätigen oder die VDA-Installation beenden und später, nach der Installation von Media Foundation, erneut starten. Diese Auswahl wird bei der grafischen Oberfläche per Meldung angeboten. In der Befehlszeile können Sie zum Bestätigen der Einschränkung “/no_mediafoundation_ack” verwenden.

Wenn Media Foundation nicht auf der Maschine mit dem VDA vorhanden ist, funktionieren folgende Multimediafeatures nicht:

  • Flash-Umleitung
  • Windows Media-Umleitung
  • HTML5-Videoumleitung
  • HDX Realtime-Webcamumleitung

Wenn Sie VDA installieren, wird automatisch eine neue lokale Benutzergruppe namens “Benutzer mit direktem Zugriff” erstellt. Auf VDAs für Desktopbetriebssysteme gilt diese Gruppe nur für RDP-Verbindungen. Auf VDAs für Serverbetriebssysteme gilt diese Gruppe nur für ICA- und RDP-Verbindungen.

Der VDA benötigt gültige Controlleradressen für die Kommunikation. Andernfalls können Sitzungen nicht eingerichtet werden. Sie können Controlleradressen bei der Installation des VDAs oder später festlegen. Sie dürfen es nur nicht vergessen.

VDA Supportability Tools

Alle VDA-Installationsprogramme enthalten ein Supportability-MSI mit Citrix Tools zum Überprüfen der VDA-Leistung (allgemeiner Zustand, Verbindungsqualität usw.). Die Installation des MSI können Sie auf der Seite Zusätzliche Komponenten der grafischen Oberfläche des VDA-Installationsprogramms aktivieren oder deaktivieren. Über die Befehlszeile können Sie die Installation mit der Option /exclude “Citrix Supportability Tools” ausschließen.

Standardmäßig wird das Unterstützungbarkeits-MSI im Ordner C:\Programme (x86)\Citrix\Supportability Tools\ installiert. Sie können den Pfad auf der Seite Komponenten der grafischen Oberfläche des VDA-Installationsprogramms oder mit der Befehlszeilenoption /installdir ändern. Ein geänderter Pfad gilt für alle installierten VDA-Komponenten und nicht nur für die Supportability Tools.

Aktuelle Tools im Supportability-MSI:

  • Citrix Health Assistant: Informationen finden Sie unter CTX207624.
  • VDA Cleanup Utility: Informationen finden Sie unter CTX209255.

Wenn Sie die Tools bei der VDA-Installation nicht installieren, finden Sie in dem CTX-Artikel einen Link zum aktuellen Downloadpaket.

Neustarts während und nach der VDA-Installation

Bei der VDA-Installation ist zum Abschluss ein Neustart erforderlich. Das Neustart erfolgt standardmäßig automatisch.

Um während der Installation möglichst wenige Neustarts durchführen zu müssen, führen Sie folgende Schritte aus:

  • Stellen Sie vor der VDA-Installation sicher, dass eine unterstützte .NET Framework-Version installiert ist.
  • Installieren und aktivieren Sie auf Windows-Serverbetriebssystemmaschinen vor der VDA-Installation die Rollendienste für Remotedesktopdienste.

Wenn Sie diese Voraussetzungen nicht vor dem VDA installieren:

  • Wenn Sie die grafische Benutzeroberfläche oder die Befehlszeilenschnittstelle ohne /noreboot verwenden, wird die Maschine nach Installation der Voraussetzung automatisch neu gestartet.
  • Wenn Sie die Befehlszeilenschnittstelle mit /noreboot verwenden müssen Sie den Neustart selbst ausführen.

Nach jedem Neustart wird die VDA-Installation fortgesetzt. (Wenn Sie über die Befehlszeile installieren, können Sie dies mit der Option /noresume verhindern.)

HINWEIS:

Beim Upgrade auf VDA-Version 7.17 (oder eine spätere unterstützte Version) tritt ein Neustart auf. Dies kann nicht vermieden werden.

Installationsprogramme

Komplettinstallationsprogramm

Mit dem im ISO-Image enthaltenen Komplettinstallationsprogramm können Sie:

  • Kernkomponenten (Delivery Controller, Studio, Director, StoreFront und Lizenzserver) installieren, aktualisieren oder entfernen
  • Windows-VDAs für Server- oder Desktopbetriebssysteme installieren oder aktualisieren
  • UPsServer-Komponente des universellen Druckservers auf den Druckservern installieren
  • Verbundauthentifizierungsdienst installieren
  • Self-Service-Kennwortzurücksetzung installieren

Zum Bereitstellen eines Desktops von einem Serverbetriebssystem für einen Benutzer (z. B. zur Webentwicklung) verwenden Sie die Befehlszeilenschnittstelle des Produktinstallationsprogramms. Weitere Informationen finden Sie unter Server-VDI.

Eigenständige VDA- Installationsprogramme

Eigenständige VDA- Installationsprogramme stehen auf den Citrix Downloadseiten zur Verfügung. Die eigenständigen VDA-Installationsprogramme sind wesentlich kleiner als das vollständige ISO-Image. Sie eignen sich besser für Bereitstellungen, auf die Folgendes zutrifft:

  • Verwendung lokal bereitgestellter oder kopierter ESD-Pakete (Electronic Software Distribution)
  • Umfassen physische Maschinen
  • Umfassen Remote-Standorte

Standardmäßig werden die Dateien im selbstextrahierenden Paket für VDAs in den Ordner “Temp” extrahiert. Zum Extrahieren in den Ordner “Temp” wird auf der Maschine mehr Speicherplatz beansprucht, als wenn Sie das Produktinstallationsprogramm verwenden. In den Ordner “Temp” extrahierte Dateien werden allerdings automatisch gelöscht, wenn die Installation abgeschlossen ist. Alternativ können Sie den Befehl /extract mit einem absoluten Pfad verwenden.

Drei eigenständige VDA-Installationsprogramme stehen zum Herunterladen zur Verfügung.

VDAServerSetup.exe:

Installiert einen VDA für Serverbetriebssysteme. Es unterstützt alle Optionen für VDAs für Serverbetriebssysteme, die auch das Produktinstallationsprogramm bietet.

VDAWorkstationSetup.exe:

installiert einen VDA für Desktopbetriebssysteme. Es unterstützt alle Optionen für VDAs für Desktopbetriebssysteme, die auch das Produktinstallationsprogramm bietet.

VDAWorkstationCoreSetup.exe:

installiert einen VDA für Desktopbetriebssysteme, der für Remote PC Access-Bereitstellungen oder Kern-VDI-Installationen optimiert ist. Remote PC Access verwendet physische Maschinen. Kern-VDI-Installationen sind VMs, die nicht als Masterimage verwendet werden. Es werden nur die für VDA-Verbindungen erforderlichen Kerndienste installiert. Daher unterstützt es nur einen Teil der Optionen des Produktinstallationsprogramms bzw. von VDAWorkstationSetup.exe.

Dieses Installationsprogramm installiert keine Komponenten für Folgendes:

  • App-V
  • Profilverwaltung Das Ausschließen der Citrix Profilverwaltung bei der Installation hat Auswirkungen auf die Anzeigen von Citrix Director. Weitere Informationen finden Sie unter Installieren von VDAs.
  • Maschinenidentitätsdienst
  • Personal vDisk oder AppDisks
  • Citrix Supportability Tools
  • Citrix Files für Windows

Die Citrix Workspace-App für Windows wird nicht von dem Installationsprogramm VDAWorkstationCoreSetup.exe installiert bzw. ist nicht in diesem enthalten.

Die Verwendung von VDAWorkstationCoreSetup.exe entspricht der Installation eines VDAs für Desktopbetriebssysteme mit dem VDAWorkstationSetup-Installationsprogramm und:

  • der Auswahl der Option Remote-PC-Zugriff auf der Seite “Umgebung” des Assistenten (grafische Oberfläche).
  • Angeben der Option “/remotepc” (Befehlszeilenschnittstelle).
  • Befehlszeilenschnittstelle: Festlegen von /components vda und /exclude “Citrix Personalization for App-V - VDA” “Personal vDisk” “Machine Identity Service” “Citrix User Profile Manager” “Citrix User Profile Manager WMI Plugin” “Citrix Supportability Tools” “Citrix Files for Windows”.

Sie können die ausgelassenen Komponenten/Features später mit dem Produktinstallationsprogramm installieren. Diese Aktion installiert alle fehlende Komponenten.

Citrix Installationsrückgabecodes

Das Ergebnis der Komponenteninstallation wird im Installationsprotokoll in Form eines Citrix Rückgabecodes und nicht als Microsoft-Wert angegeben.

  • 0 = Erfolg
  • 1 = fehlgeschlagen
  • 2 = Teilerfolg
  • 3 = Teilerfolg und Neustart erforderlich
  • 4 = fehlgeschlagen und Neustart erforderlich
  • 5 = vom Benutzer abgebrochen
  • 6 = Befehlszeilenargument fehlt
  • 7 = neuere Version gefunden

Wenn beispielsweise Tools wie Microsoft System Center Configuration Manager verwendet werden, kann eine skriptgesteuerte VDA-Installation als fehlgeschlagen erscheinen und das Installationsprotokoll enthält den Rückgabecode 3. Dies kann auftreten, wenn das VDA-Installationsprogramm auf einen von Ihnen auszulösenden Neustart wartet (z. B. nach Installation einer erforderlichen Remotedesktopdienste-Rolle auf einem Server). Eine VDA-Installation gilt erst dann als vollständig erfolgreich, wenn alle Voraussetzungen und ausgewählten Komponenten installiert wurden und die Maschine nach der Installation neu gestartet wurde.

Alternativ können Sie die Installation auch mit einem CMD-Script umschließen (welches Microsoft-Exitcodes ausgibt) oder die Erfolgscodes im Configuration Manager-Paket ändern.