Neue Features

Wichtig:

Diese Dokumentation deckt Features und Konfigurationen in Citrix Virtual Apps and Desktops 7 1912 ab. Diese Version ist sowohl für Kunden des aktuellen Releases (CR) als auch für Kunden der Long Term Service Releases (LTSR) verfügbar.

Dies ist die Dokumentation für die CR-Version des Release. Die Dokumentation für die LTSR-Version dieses Releases finden Sie unter Citrix Virtual Apps and Desktops 7 1912 LTSR.

Info zu diesem Release

Dieses Release von Citrix Virtual Apps and Desktops enthält neue Versionen der Virtual Delivery Agents (VDAs) für Windows und einiger Kernkomponenten von Citrix Virtual Apps and Desktops. Sie haben folgende Möglichkeiten:

  • Installieren oder Aktualisieren einer Site

    Installieren oder aktualisieren Sie Kernkomponenten und VDAs mit der ISO-Datei. Nach der Installation bzw. dem Aktualisieren auf die neueste Version können Sie alle neuen Features nutzen.

  • Installieren oder Aktualisieren von VDAs in einer vorhandenen Site

    Wenn Sie bereits eine Bereitstellung haben und noch kein Upgrade der Kernkomponenten durchführen können, können Sie durch eine Installation eines VDAs bzw. ein Upgrade auf den aktuellen VDA die aktuellen HDX-Features verwenden. Ein bloßes Upgrade der VDAs ist beispielsweise nützlich, wenn Sie die Erweiterungen in einer Testumgebung testen möchten.

    Nach dem Upgrade der VDAs von Version 7.9 oder höher auf die aktuelle Version ist keine Aktualisierung der Funktionsebene des Maschinenkatalogs erforderlich. Die Standardebene 7.9 (oder später) ist weiterhin die aktuelle Funktionsebene. Weitere Informationen finden Sie unter VDA-Versionen und Funktionsebenen.

Anweisungen:

Citrix Virtual Apps and Desktops 7 1912

Wichtiger Hinweis zum Upgrade von VDAs

Wurde die PvD-Komponente (persönliche vDisk) jemals auf einem VDA installiert, kann dieser nicht auf Version 1912 LTSR oder höher aktualisiert werden. Um den neuen VDA zu verwenden, müssen Sie den bestehenden VDA deinstallieren und dann den neuen VDA installieren.

Dies ist auch dann erforderlich, wenn Sie PvD zwar installiert, aber nie verwendet haben.

Herausfinden, ob Sie das betrifft

Wie PvD eventuell in früheren Versionen installiert wurde:

  • Auf der grafischen Benutzeroberfläche des VDA-Installationsprogramms war PvD eine Option (Kontrollkästchen auf der Seite Zusätzliche Komponenten). In den 7.x-Versionen bis 7.15 LTSR war diese Option standardmäßig aktiviert. Wenn Sie die Standardeinstellungen akzeptiert haben (oder die Option in einem Release explizit aktiviert haben), wurde PvD installiert.
  • In der Befehlszeile wurde PvD über die Option /baseimage installiert. Wenn Sie diese Option angegeben oder ein Skript verwendet haben, das diese Option enthielt, wurde PvD installiert.

Wenn Sie nicht wissen, ob auf Ihrem VDA PvD installiert ist, führen Sie das Installationsprogramm für den neuen VDA (1912 LTSR oder höher) auf der Maschine bzw. dem Image aus.

  • Wenn PvD installiert ist, weist eine Meldung darauf hin, dass eine inkompatible Komponente vorhanden ist.
    • Klicken Sie auf der grafischen Benutzeroberfläche auf der Seite mit der Meldung auf Abbrechen und bestätigen Sie, dass Sie das Installationsprogramm schließen möchten.
    • Wenn Sie die Befehlszeile verwenden, schlägt der Befehl unter Anzeige der Meldung fehl.
  • Wenn PvD nicht installiert ist, wird das Upgrade fortgesetzt.

Aktion

Wenn PvD auf dem VDA nicht installiert ist, folgen Sie dem normalen Upgradeverfahren.

Wenn PvD auf dem VDA installiert ist, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Deinstallieren Sie den VDA. Einzelheiten finden Sie unter Entfernen von Komponenten.
  2. Installieren Sie den neuen VDA.

Wenn Sie PvD auf Windows 7- oder Windows 10-Maschinen (bis 1607 ohne Updates) weiterverwenden möchten, ist VDA 7.15 LTSR die neueste unterstützte Version.

Installation und Upgrade: Neue Benutzerpersonalisierunglayer-Komponente in VDAs für Einzelsitzungs-OS

Beim Installieren oder Upgrade eines VDAs für Einzelsitzungs-OS können Sie die Benutzerpersonalisierungslayer-Komponente einschließen. Das Feature basiert auf Citrix App Layering. Auf nicht persistenten Maschinen speichert das Feature Benutzerdaten und lokal installierte Anwendungen für Sitzungen.

Das Feature ersetzt das veraltete PvD-Feature (persönliche vDisk). Bei einem Upgrade von VDAs, auf denen zuvor PvD installiert war, konsultieren Sie die Informationen unter Wichtiger Hinweis zum Upgrade von VDAs.

Weitere Informationen zu dem neuen Feature finden Sie in der Dokumentation zum Benutzerpersonalisierungslayer. Anweisungen zur VDA-Installation finden Sie unter Installieren von VDAs.

Installation und Upgrade: Voraussetzung für Microsoft Visual C++ Runtime 2017

Bei der Installation eines Delivery Controllers oder Windows-VDA wird Microsoft Visual C++ Runtime 2017 automatisch installiert, falls es (oder eine höhere unterstützte Version) noch nicht vorhanden ist. Es handelt sich um eine neuere Version von Visual C++ Runtime, als bei früheren Versionen von Citrix Virtual Apps and Desktops installiert wurde.

Installation und Upgrade: SQL Server Express-Version

Bei der Installation des ersten Delivery Controllers können Sie festlegen, dass Microsoft SQL Server Express von Citrix auf derselben Maschine zur Verwendung als Sitedatenbank installiert wird. Ab diesem Relase wird für neue Installationen SQL Server Express 2017 mit kumulativem Update 16 installiert. Es handelt sich um eine neuere Version als bei früheren Versionen von Citrix Virtual Apps and Desktops. Bei Upgrades wird die vorhandene SQL Server Express-Version nicht aktualisiert.

Wenn Sie einen Controller installieren, wird automatisch SQL Server Express LocalDB zur Verwendung mit dem lokalen Hostcache installiert. (Diese Installation erfolgt separat von SQL Server Express, das für die Sitedatenbank verwendet wird.) Bei neuen Installationen wird SQL Server Express LocalDB 2017 mit kumulativem Update 16 installiert. Es handelt sich um eine neuere Version als bei früheren Versionen von Citrix Virtual Apps and Desktops. Bei Upgrades wird eine vorhandene SQL Server Express LocalDB-Version nicht aktualisiert.

Installation und Upgrade: Unterstützte Windows 10-Versionen für VDAs

Dieses Release unterstützt die Betriebssysteme Windows 10 32 Bit (x86) und 64 Bit (x64). Windows 10 32 Bit wird im 1909 Current Release nicht unterstützt. Es gibt derzeit keine Pläne für eine Unterstützung in Current Releases nach 1912 LTSR. Citrix empfiehlt die Verwendung der 64-Bit-Version (x64) von Windows 10.

Installation und Upgrade: Prüfung auf ausstehende Neustarts verhindern

Beim Installieren oder Upgrade von Kernkomponenten hält das Installationsprogramm an, wenn ein ausstehender Neustart aus einer vorherigen Windows-Installation auf einer Maschine erkannt wird. Wenn Sie die Befehlszeilenschnittstelle verwenden, können Sie nun die Prüfung auf einen ausstehenden Neustart mit der Option /no_pending_reboot_check verhindern. Weitere Informationen finden Sie unter Bei der Installation aller Komponenten.

VDAs und Maschinenkataloge: Änderungen des Betriebssystemnamens

Die Betriebssystemnamen für VDAs und Maschinenkataloge wurden geändert.

  • Multisitzungs-OS (früher Serverbetriebssysteme): Der Maschinenkatalog für Multisitzungs-OS bietet gehostete freigegebene Desktops für eine umfangreiche Bereitstellung standardisierter Windows- oder Linux-Maschinen für Multisitzungs-OS.

  • Einzelsitzungs-OS (früher Desktopbetriebssysteme): Der Maschinenkatalog für Einzelsitzungs-OS bietet VDI-Desktops, die sich ideal für eine Vielzahl verschiedener Benutzer eignen.

Versionsnummer von Komponenten: Änderung bei On-Premises-Wert

Bei Versionsnummern für Produkte und Komponenten (JJMM.c.m.b) steht an Position c bei On-Premises-Versionen 0. Unter Apps & Features wird die Version beispielsweise als 1912.0.0Buildnummer angezeigt.

Bei früheren On-Premises-Versionen und in Citrix Cloud-Releases stand an Position c der Wert 1.

Weitere Informationen finden Sie unter Versionsnummern für Produkte und Komponenten.

Citrix Studio

Unterstützung für das Provisioning von Linux-Maschinen auf Amazon Web Services

Citrix Studio unterstützt jetzt die Verwendung von Maschinenerstellungsdiensten (MCS) für das Provisioning von Linux-Maschinen auf Amazon Web Services (AWS). Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von MCS zum Erstellen von Linux-VMs.

Virtual Delivery Agents (VDAs) 1912

Version 1912 des VDAs für Multisitzungs-OS und des VDAs für Einzelsitzungs-OS bietet neben den oben genannten Änderungen an Installation und Upgrade folgende Verbesserungen:

Hinweis:

Die VDA-Versionsnummer gibt zwar “Citrix Virtual Apps and Desktops 7 1912 LTSR” an, die VDAs werden jedoch für LTSR- und CR-Bereitstellungen unterstützt.

Unterstützung für Schutz durch lokale Sicherheitsautorität

Citrix unterstützt jetzt den LSA-Schutz (Local Security Authority) unter Multisitzungs-OS und Einzelsitzungs-OS für die Standardauthentifizierung, die FAS-Authentifizierung (Federated Authentication Service) und die Smartcard-Authentifizierung. Weitere Informationen zum LSA-Schutz finden Sie im Microsoft-Artikel Konfigurieren von zusätzlichem LSA-Schutz.

App-Schutz

Ab diesem Release gibt es ein Add-On-Feature, das bei der Verwendung der Citrix Workspace-App mehr Sicherheit bietet. Neue Richtlinien bieten Anti-Keylogging-und Anti-Bildschirmerfassungsfunktionen für Sitzungen. Zusammen mit der Citrix Workspace-App 1912 oder höher für Windows können die neuen Richtlinien zum Schutz von Daten vor Keylogging und Screen Scraping beitragen. Weitere Informationen finden Sie unter App-Schutz.

Citrix Lizenzierung 11.16.3

Version 11.16.3 der Citrix Lizenzierung enthält neue Features sowie behobene und bekannte Probleme.

Citrix Verbundauthentifizierungsdienst 1912

Citrix Verbundauthentifizierungsdienst 1912 enthält neue Features.

Weitere Informationen