Product Documentation

Info zu XenApp 7.5 und XenDesktop 7.5

Sep 29, 2015

In diesem Release teilen sich XenApp und XenDesktop eine einheitliche Architektur und Verwaltung. XenApp ist eine Lösung zur Anwendungs- und Desktopvirtualisierung, mit der Windows-Anwendungen als sicherer mobiler Dienst auf beliebige Geräte in jedem Netzwerk geliefert werden. Die Bedienung per Toucheingabe wirkt bei solchen Anwendungen systemeigen. XenDesktop liefert Windows-Anwendungen und Desktops in Form eines sicheren mobilen Dienstes auf beliebige Geräte über jedes Netzwerk und vermeidet dabei die Kosten und Komplexitäten der konventionellen PC-Verwaltung.

Dieses Dokument enthält Informationen über die neuen Komponenten und Features in diesem Release.

Hinweis: Die Verfügbarkeit einiger Features hängt von Ihrer Produktedition und Ihren Lizenzen ab. Weitere Informationen zu den Features der einzelnen Editionen finden Sie auf dieser Produktwebseite.

Lesen Sie die Systemanforderungen und die Liste der bekannten Probleme in diesem Dokument sorgfältig durch, bevor Sie mit der Planung beginnen.

Weitere Informationen über unterstützte Sprachen finden Sie unter CTX119253.

Neu in XenApp 7.5

  • XenApp auf Basis von FlexCast Management Architecture: Dieses Release von XenApp basiert auf der FlexCast Management Architecture (FMA), die in XenDesktop 7.5 verwendet wird. Daher bietet XenApp viele Features, die auch in XenDesktop verfügbar sind, z. B.:
    • Plattformunterstützung für die Anwendungsbereitstellung, Mobilität, Dienste, flexible Bereitstellung und Cloudverwaltung
    • Möglichkeit der Verwendung von Citrix HDX-Technologien für eine bessere Benutzererfahrung bei einer Vielzahl von Geräten und Netzwerken
    • Eine einzelne Verwaltungskonsole (Citrix Studio) zum Bereitstellen von Anwendungen und Desktops für die Cloud- und lokale Infrastruktur
    • Eine neu gestaltete Konsole zur Überwachung und Problembehandlung (Citrix Director) mit integrierten EdgeSight-Features

    Informationen zu den Auswirkungen der Migration zur FMA bei diesem Release von XenApp finden Sie unter Unterschiede zwischen XenApp 7.5 und früheren XenApp-Versionen.

    Hinweis: Da sich die Architektur bei diesem Release von der früherer XenApp-Releases unterscheidet, können Sie kein Upgrade von früheren XenApp-Releases auf dieses Release durchführen.
  • Cloudbereitstellungen: Dieses Release bietet die Möglichkeit der Hybridcloudbereitstellung unter Amazon Web Services (AWS) oder in einer beliebigen anderen mit CloudPlatform betriebenen öffentlichen oder privaten Cloud. Cloudbereitstellungen werden über die gleichen Konsolen konfiguriert, verwaltet und überwacht wie Bereitstellungen in einer herkömmlichen lokalen Virtualisierungsinfrastruktur.
  • Vollständige AppDNA-Unterstützung: AppDNA ermöglicht die automatische Analyse von Anwendungen für Windows-Plattformen und eignet sich für die Anwendungsvirtualisierung über App-V, XenApp oder XenDesktop. Vollständige AppDNA-Funktionalität steht in bestimmten Editionen zur Verfügung.
  • Unterstützung für zusätzliche Virtualisierungsressourcen: Es können Verbindungen mit VMware vSphere 5.5-Hypervisors konfiguriert werden.
  • StoreFront 2.5: Das Installationsmedium enthält die neueste Version von StoreFront.
  • Unterstützung für Webinterface 5.4: Dieses Release unterstützt Webinterface 5.4. Webinterface wurden keine Erweiterungen oder zusätzliche Betriebssystemunterstützung hinzugefügt.

Neu in XenDesktop 7.5

  • Cloudbereitstellungen: Dieses Release bietet die Möglichkeit der Hybridcloudbereitstellung unter Amazon Web Services (AWS) oder in einer beliebigen anderen mit CloudPlatform betriebenen öffentlichen oder privaten Cloud. Cloudbereitstellungen werden über die gleichen Konsolen konfiguriert, verwaltet und überwacht wie Bereitstellungen in einer herkömmlichen lokalen Virtualisierungsinfrastruktur.
  • Remote-Energiesteuerung für physische PCs: Remote-PC-Zugriff unterstützt Wake-On-LAN, sodass physische PCs remote eingeschaltet werden können. Mit diesem optionalen Feature können Benutzer ihre Büro-PCs ausgeschaltet lassen, wenn sie nicht verwendet werden, um Energiekosten zu sparen. Außerdem ist ein Remotezugriff möglich, wenn Maschinen unabsichtlich ausgeschaltet wurden, z. B. bei witterungsbedingten Problemen.

    Dieses Feature wird auf PCs unterstützt, die Intel Active Management Technology (AMT) unterstützen, und auf solchen, auf denen Wake-On-LAN im BIOS aktiviert wurde. Microsoft System Center Configuration Manager 2012 bietet Zugriff zum Aufrufen von AMT-Energiebefehlen auf einem PC.

  • Vollständige AppDNA-Unterstützung: AppDNA ermöglicht die automatische Analyse von Anwendungen für Windows-Plattformen und eignet sich für die Anwendungsvirtualisierung über App-V, XenApp oder XenDesktop. Vollständige AppDNA-Funktionalität steht in bestimmten Editionen zur Verfügung.
  • Unterstützung für zusätzliche Virtualisierungsressourcen: Es können Verbindungen mit VMware vSphere 5.5-Hypervisors konfiguriert werden.
  • StoreFront 2.5: Das Installationsmedium enthält die neueste Version von StoreFront.
  • Unterstützung für Webinterface 5.4: Dieses Release unterstützt Webinterface 5.4. Webinterface wurden keine Erweiterungen oder zusätzliche Betriebssystemunterstützung hinzugefügt.

Die nachfolgenden Abschnitte und der Abschnitt Nicht in diesem Release enthaltene Features enthalten Informationen zu den Unterschieden zwischen XenDesktop 7.5, XenDesktop 7.1 sowie XenDesktop 7 und älteren XenDesktop-Releases.

Neu in XenDesktop 7.1

  • GPU: Der Grafikprozessor (GPU) ermöglicht mit seinen umfassenden Grafikvirtualisierungsfunktionen eine überragende Erfahrung für Benutzer, die grafikintensive Anwendungen verwenden und häufig 3D-Modelle anpassen. Mit der GPU-Funktion können viele Benutzer von einer besseren Grafikdarstellung profitieren. Administratoren können Workflows auf die Fähigkeit zur Erstellung von GPU-fähigen Verbindungen hin prüfen und Maschinenkataloge bewerten, die mit einem über MSC bereitgestellten Masterimage erstellt wurden. Wenn Probleme auftreten, müssen Administratoren die Maschinen ggf. manuell erstellen.
  • vGPU: Mit dem vGPU-Feature (virtueller Grafikprozessor) können mehrere virtuelle Maschinen die Grafikverarbeitungsleistung eines einzelnen physischen GPU direkt nutzen. Sie können den hardwarebeschleunigten vGPU-Zugriff für Windows-Desktop-VDI-Arbeitslasten verwenden. Diese echte gemeinsame Hardware-GPU-Nutzung bietet vollständige Windows 7- oder Windows 2008 R2 SP1-Desktops, die für Benutzer mit komplexen und anspruchsvollen Designanforderungen geeignet sind. Die gemeinsame GPU-Nutzung wird für NVIDIA GRID K1- und K2-Karten unterstützt und verwendet die gleichen NVIDIA-Grafiktreiber, die auf nicht-virtualisierten Betriebssystemen bereitgestellt werden.
  • Unterstützung für Windows Server 2012 R2 und Windows 8.1: Stellen Sie eine High-Definition-Benutzererfahrung auf virtuellen Desktops und physischen Maschinen unter Windows 8.1 bereit. HDX 3D Pro wurde ebenfalls aktualisiert und unterstützt jetzt Windows 8.1.
Hinweis: Das vGPU-Feature wird nicht auf VMs unterstützt, die unter Windows Server 2012 R2 oder Windows 8.1 ausgeführt werden.

Neu in XenDesktop 7

  • Maschinenkatalogdesktops und -anwendungen
    • Desktops: Bereitstellen von verwalteten Desktops für mehrere, gleichzeitig verbundene Remotebenutzer. Serverbetriebssystemmaschinendesktops und Desktopbetriebssystemmaschinendesktops bieten Features wie z. B. SmoothRoaming, Sitzungszuverlässigkeit, Lizenzverbrauch, Authentifizierung an Receiver und Delivery Services sowie Desktop Viewer. Mit diesem Release werden Maschinenkataloge und Desktops für Windows-Serverbetriebssystemmaschinen als kostengünstige Virtualisierungslösung eingeführt, da sie eine große Anzahl von Remotebenutzern pro Server und Speicherressource zulassen. Dieses Release bietet auch Remote-PC-Desktops, mit denen Benutzer Remotezugriff auf Ressourcen auf ihren Büro-PCs von einem beliebigen Gerät mit Citrix Receiver haben.
    • Anwendungen: Integrieren Sie die XenApp-Veröffentlichung in einer Bereitstellung. Stellen Sie mit diesem Feature mehreren, gleichzeitig verbundenen Remotebenutzern freigegebene gehostete Anwendungen bereit.
  • Verbesserungen in HDX
    • Unterstützung für Windows Server 2012 und Windows 8: Stellen Sie eine High-Definition-Benutzererfahrung auf virtuellen Desktops und physischen Maschinen unter Windows 8 bereit. HDX 3D Pro wurde ebenfalls aktualisiert und unterstützt jetzt Windows 8.
    • Desktopgestaltungsumleitung: Dies ist eine Erweiterung für die Aero-Umleitung, die in XenDesktop 5.5 eingeführt wurde. Sie nutzt den Grafikprozessor (GPU) bzw. den integrierten Grafikprozessor (IGP) auf unterstützten Windows-Clientgeräten für die lokale DirectX-Grafikwiedergabe und stellt Benutzern eine nahtlosere Windows 7 Aero- bzw. Windows 8-Desktopdarstellung bereit. Dieses Feature stellt reichhaltige Multimedianwendungen auf Benutzergeräten bereit und erhält gleichzeitig eine hohe Skalierbarkeit auf dem Server.
    • Clientseitiger Inhaltsabruf von Windows Media: Ein Benutzergerät kann Multimediadateien direkt vom Quellenanbieter im Internet oder Intranet streamen, um die Netzwerkauslastung und Serverskalierbarkeit zu verbessern.
    • Multicastunterstützung: Verringert den Bandbreitenverbrauch beim Streamen von Livevideos zu Geschäftsstellen. Die Multicastunterstützung ermöglicht die Übertragung einer Windows-Medienquelle an mehrere Benutzer.
    • Multimedia-Transcodierung in Echtzeit: Ermöglicht das Streaming von Audio und Video zu Mobilgeräten und verbessert die Bereitstellung von Windows Media-Inhalt. Hostbasierte Transcodierung bietet eine nahtlose Benutzererfahrung, selbst bei extremen Netzwerkbedingungen. Zur Verbesserung der Serverskalierbarkeit erfolgt die Transcodierung im Grafikprozessor, wenn der Virtual Delivery Agent einen unterstützten Grafikprozessor für die Hardwarebeschleunigung hat.
    • Audio über UDP (User Datagram-Protokoll) für Serverbetriebssystemmaschinen: Erweitert die Unterstützung für die Audioübermittlung über UDP/RTP an Serverbetriebssystemmaschinen. Dieses Feature bietet selbst in Umgebungen mit hohem Netzwerkaufkommen und Paketverlusten eine hervorragende Audioqualität für Echtzeitanwendungen wie Videokonferenzen und Streamingmedien.
    • Webcam-Videokomprimierung: Verringert den Bandbreitenverbrauch und verbessert die Leistung bei Verwendung unterstützter Videokonferenzanwendungen.
    • HDX 3D Pro: Stellt Anwendungen mit Grafikprozessoren für die Hardwarebeschleunigung auf dem Desktop bereit. Dies umfasst auch professionelle, auf OpenGL und DirectX basierende 3D-Grafikanwendungen.
    • Serverseitige Wiedergabe reichhaltiger Grafik- und Videodaten: Bereitstellen reichhaltiger Grafikdaten (einschließlich Windows 8 oder Windows Aero) für virtuelle Desktopbenutzer auf jedem Client, jeder Plattform und bei jeder Bandbreite durch Wiedergabe des Inhalts auf dem Server. Verfügen Benutzer über die aktuelle Version von Citrix Receiver stellen sie auch eine verbesserte Leistung bei serverseitig wiedergegebenem Video fest.
    • Verbesserte Flash-Umleitung: Die Umleitung von Adobe Flash-Inhalten zu Benutzergeräten für eine lokale Wiedergabe basierend auf dem Netzwerktyp und der Umgebung des Benutzers. Die Flash-Umleitung verringert die Server- und Netzwerklast, erhöht die Skalierbarkeit und gewährleistet gleichzeitig eine High-Definition-Benutzererfahrung.
  • Neues Installationsprogramm: Ein optimiertes Installationsprogramm führt Sie durch die Installation der Kernkomponenten (Delivery Controller, Studio, Director, StoreFront und Lizenzserver) sowie von Virtual Delivery Agents.
  • Profilverwaltung: Standardmäßig wird die Citrix Profilverwaltung 5.0 ohne Benutzereingriffe auf Masterimages installiert, wenn Sie Virtual Delivery Agent installieren. Die Profilverwaltung muss jedoch nicht als Profillösung verwendet werden.
  • Konfigurationsprotokollierung: Erfassen von Site-Konfigurationsänderungen und Administratoraktivitäten in einer Konfigurationsprotokollierungsdatenbank. Sie können das Protokoll in Studio mit einer Reihe von Filtern anzeigen und HTML- und CSV-Berichte erstellen.
  • Director: Überwachen Sie mit der neu gestalteten Director-Benutzeroberfläche mit integrierten EdgeSight-Features Bereitstellungen und beheben Sie Probleme.
    • Eine neue Ansicht "Helpdesk" bietet Helpdeskadministratoren eine verbesserte Benutzererfahrung bei der Problembehandlung, sodass Probleme mit Benutzern, Maschinen und Anwendungen unverzüglich gelöst werden können.
    • Volladministratoren haben Zugriff auf andere Ansichten, z. B. ein neu gestaltetes Dashboard mit einer grafischen Übersicht von Bereitstellungen an einer zentralen Stelle und die Seite "Trends", die mit Grafikdarstellungen eine verbesserte detaillierte Überwachung und Problembehandlung der gesamten Bereitstellung mit verschiedenen Zeitbereichen gestattet.
    • Die EdgeSight-Leistungsverwaltung bietet eine Verlaufsspeicherung und Trendberichte. Mit der Verlaufsspeicherung von Daten im Vergleich zur Echtzeitbewertung können Administratoren Trendberichte erstellen, u. a. Kapazitäts- und Integritätstrends.
    • Die EdgeSight-Netzwerkanalyse nutzt HDX Insight und stellt eine kontextbezogene Ansicht der Anwendungen und Desktops im Netzwerk bereit. Mit diesem Feature bietet Director eine erweiterte Analyse des ICA-Datenverkehrs in der XenDesktop-Bereitstellung.
  • Delegierte Administration: Gruppieren von Objekten in Verwaltungsgeltungsbereiche. Dieses Feature bietet ein Verwaltungsmodell der Unternehmensklasse mit rollenbasierter Zugriffssteuerung, benutzerdefinierten Rollen mit konfigurierbaren Berechtigungen und differenzierter objektbasierter Steuerung.
  • Automatisches Update von Delivery Controller: Virtual Delivery Agents werden automatisch benachrichtigt, wenn Controller der Site hinzugefügt oder aus ihr entfernt werden. Dieses Feature verhindert, dass der VDA von unbekannten Controllern gestartete Sitzungen ablehnt und dass aufgrund ungültiger Controllerinformationen VDA-Startverzögerungen oder -Fehler auftreten. Weitere Informationen zum Beibehalten der CNAME-Funktionalität finden Sie unter CTX137960.
  • Clientordnerumleitung: Ändern Sie die Zugriffsmethode für clientseitige Dateien in der hostseitigen Sitzung. Wenn Sie nur die Clientlaufwerkzuordnung auf dem Server aktivieren, werden clientseitige vollständige Volumes automatisch Hostlaufwerksbuchstaben zugeordnet. Wenn Sie die Clientordnerumleitung auf dem Server aktivieren und der Benutzer sie dann auf dem Benutzergerät konfiguriert, wird nur der von dem Benutzer festgelegte Teil des lokalen Volumes umgeleitet.
  • Verbesserte Zugriffssteuerungseinstellungen für Virtual Desktop: Steuern Sie den Benutzerzugriff auf Serverbetriebssystemmaschinen und Desktopbetriebssystemmaschinen mit einer einfachen und einheitlichen Methode mit einer neuen optimierten Gruppe von Sicherheitseinstellungen.
  • Verbesserte und integrierte Fehlerberichterstattung: Die Studio-Fehlerberichte stellen einen direkten Link zur Citrix Support-Website bereit. Wenn Benutzer einen Fehler feststellen, werden bei Auswahl der Option "Get Advice" Informationen zu dem Fehler an die Citrix Website gesendet. Die Informationen werden analysiert und der Benutzer wird auf eine Website mit Lösungsvorschlägen umgeleitet.
  • Verbesserungen in StoreFront
    • Desktopgerätesites: Greifen Sie auf Desktopgerätesites über eine Website im StoreFront-Store zu. Die Website wird automatisch erstellt, wenn ein Store erstellt wird. Wenn beispielsweise ein Store den Pfad path/Citrix/Store hat, ist der Pfad der Desktopgerätesite path/Citrix/StoreDesktopAppliance. Benutzer können ihre auf virtuellen Maschinen gehosteten Desktops auf Desktopgerätesites neu starten.
    • Database as a Service: Benutzerabonnementdaten für jeden Store können auf den lokalen Datenträger des StoreFront-Servers mit dem neuen Abonnementstoredienst geschrieben werden. Die Daten werden dann in der Servergruppe verteilt.
  • Unterstützung für IPv6: Verbindung mit Clients und Kernkomponenten in IPv4- und IPv6-Umgebungen oder Umgebungen mit dualem Stapel (IPv4/IPv6).
  • Personal vDisk: Personalisieren virtueller Desktops. Außerdem wird vor der Anmeldung ein dedizierter Speicherdatenträger erstellt, damit Benutzer ihre Daten, einschließlich Anwendungen, die sie selbst installieren, auf dem Desktop speichern können.
  • Unterstützung von Maschinenerstellungsdiensten (MCS) für die Aktivierung über Microsoft Key Management System (KMS): Jede mit MCS erstellte virtuelle Maschine (VM) bietet eine eindeutige Aktivierung für das Windows-Betriebssystem und Office 2010, sodass das KMS-System jede VM als separate Maschine erfassen kann.
  • Unterstützung von in Citrix Mobility Pack konfigurierten Gruppenrichtlinien: Informationen zu diesen Richtlinien für Citrix Receiver für Mobilgeräte finden Sie unter Konfigurieren von Richtlinien für Mobilitätsfeatures.
  • Unterstützung für Mehrfingereingabe: Unterstützung für Fingereingabefunktionen auf Multitouchcomputern einschließlich Microsoft Windows 7- und Windows 8-Arbeitsstationen und Windows Server 2012 für Virtual Delivery Agents.
  • Remote-PC-Zugriff: Die automatisierte Verwaltung von Remote-PC-Zugriff ist vollständig in die Kernfunktionen von XenDesktop Delivery Controller und Studio integriert. Ein Remote-PC-Maschinenkatalog und eine Remote-PC-Bereitstellungsgruppe werden automatisch erstellt, wenn Sie eine Remote-PC-Bereitstellung einrichten. Sie können weitere Maschinenkataloge und Bereitstellungsgruppen später mit Studio hinzufügen. Dieser Prozess ersetzt die XML-Konfigurationsdatei und PowerShell-Skripts, die von Remote-PC-Zugriff in XenDesktop 5.6 FP1 verwendet wurden. Die aktuelle Version enthält außerdem eine Funktion für den Remotezugriff auf Büro-PCs mit Windows 8.
  • Unterstützung für Schnelle Benutzerumschaltung mit RDP-Verbindungen: Dieses Microsoft Windows-Feature ermöglicht die gemeinsame Verwendung eines Desktops durch mehrere Benutzer, ohne dass Programme geschlossen oder Benutzer abgemeldet werden müssen. Administratoren können mit diesem Feature eine RDP-Verbindung mit dem VDA herstellen, um Probleme zu beheben und Updates zu installieren, ohne Tasks oder Programme, die von angemeldeten Benutzern verwendet werden, zu unterbrechen.
  • Kompatibilität mit der in Korea verwendeten AhnLab-Tastaturverschlüsselung: Dieses Release ist mit der auf Virtual Desktop Infrastructure-Hosts (VDI) installierten Tastaturverschlüsselung kompatibel.
  • Universeller Druckserver: Der Delivery Controller enthält jetzt die Funktion des universellen Druckservers. Sie müssen nur den universellen Druckserver auf den Druckserver installieren. Der universelle Druckserver unterstützt Windows Server 2012 und Windows 8.

Verwalten mehrerer XenApp- und XenDesktop-Versionen

Wenn die Umgebung neben der aktuellen Version frühere Versionen von XenApp oder XenDesktop enthält, kann die aktuelle Studio-Version nicht zum Konfigurieren und Verwalten der früheren Produktversionen verwendet werden. Gleichermaßen kann die aktuelle Bereitstellung nicht mit früheren Konsolen verwaltet und überwacht werden.

Sie können jedoch aktuelle Virtual Delivery Agents in Bereitstellungen mit früheren Versionen von XenDesktop-Controllern verwenden.

Mit dieser Director-Version können XenDesktop 5.x-VDAs überwacht werden. Allerdings stehen mit den XenDesktop 5.x-VDAs einigen Daten, u. a. die Anmeldedauer, nicht zur Verfügung.

Wenn Sie weiterhin frühere Versionen von XenApp oder XenDesktop ausführen, empfiehlt Citrix, dass Sie diese parallel mit der aktuellen Site ausführen und die Verwaltungskonsolen für jedes Release für diese Site ausführen.

Verwenden Sie StoreFront zum Aggregieren von Anwendungen und Desktops aus den verschiedenen Produktversionen.