Product Documentation

Erstellen einer neuen Umgebung

Sep 29, 2015

Richten Sie eine Umgebung in einer öffentlichen oder privaten Cloud ein oder verwenden Sie Virtualisierungsressourcen (z. B. XenServer, Hyper-V oder VMware).

Installieren

Sie können die Komponenten über eine assistentengestützte grafische Oberfläche installieren oder über eine Befehlszeilenoberfläche, die eine skriptbasierte Installation ermöglicht. Bei beiden Methoden werden die meisten Voraussetzungen automatisch installiert.

Wichtig: Vor Beginn einer Installation sollten Sie die Checkliste zum Vorbereiten der Installation durchgehen.
  1. Installieren der Kernkomponenten: Delivery Controller, Citrix Studio, Citrix Director, Citrix Lizenzserver und Citrix StoreFront.
  2. Erstellen Sie eine Site in Studio.
  3. Wenn Sie Provisioningtools (z. B. Maschinenerstellungsdienste oder Provisioning Services) zum Erstellen von VMs von einem Masterimage verwenden, installieren Sie einen VDA für Desktopbetriebssysteme. Andernfalls installieren Sie VDA für Desktopbetriebssysteme oder für Serverbetriebssysteme direkt auf jeder Maschine.

    Installieren Sie für Remote-PC-Zugriff-Bereitstellungen einen VDA für Desktopbetriebssysteme auf dem Büro-PC. Citrix empfiehlt, dass Sie vorhandene ESD-Methoden (Electronic Software Distribution) und die Befehlszeilenschnittstelle des VDA-Installationsprogramms verwenden.

  4. Folgen Sie nach der Installation der Komponenten und dem Erstellen einer Site den Anleitungen in Studio zum Erstellen von Maschinenkatalogen und Bereitstellungsgruppen.

Einrichten einer Cloudumgebung

Dieses Release unterstützt das Provisioning von Serverbetriebssystem- und Server-VDI-Maschinen auf Cloudplattformen. Mit dieser Softwareplattform lassen sich Rechenressourcen poolen, um öffentliche oder private Infrastructure-as-a-Service (IaaS)-Clouds sowie Hybrid-IaaS-Clouds zu erstellen.

Sie können eine der folgenden Cloudbereitstellungslösungen auswählen:

Verwalten von virtuellen Maschinen mit Microsoft System Center Virtual Machine Manager

Konfigurieren Sie das System wie in diesem Abschnitt beschrieben, wenn Sie Hyper-V mit Microsoft System Center Virtual Machine Manager (VMM) zur Bereitstellung von virtuellen Maschinen in der Umgebung verwenden.

Systemanforderungen

Bevor Sie virtuelle Maschinen (VMs) erstellen, stellen Sie sicher, dass die Umgebung die unter Systemanforderungen für XenApp 7.5 und XenDesktop 7.5 aufgeführten Anforderungen erfüllt.

Unterstützung für virtuelle Maschinen

Beachten Sie Folgendes:
  • Dieses Release unterstützt nur virtuelle Maschinen der ersten Generation mit VMM 2012 R2. Virtuelle Maschinen der zweiten Generation werden nicht unterstützt.
  • Virtuelle Maschinen der zweiten Generation werden weder für Bereitstellungen mit Maschinenerstellungsdiensten (MCS) noch mit Provisioning Services unterstützt. Beim Erstellen von VMs in Studio mit Maschinenerstellungsdiensten oder Provisioning Services werden VMs der zweiten Generation nicht in der Auswahlliste für eine Master-VM aufgeführt.
  • Auf VMs der zweiten Generation ist der sichere Start standardmäßig aktiviert und verhindert, dass der VDA richtig funktioniert.

Installieren und Konfigurieren eines Hypervisors

  1. Installieren Sie Microsoft Hyper-V Server und VMM auf Ihren Servern. Alle Delivery Controller in Ihrer Umgebung müssen in derselben Gesamtstruktur sein wie die VMM-Server.
  2. Installieren Sie die System Center Virtual Machine Manager-Konsole auf allen Delivery Controllern der Maschinenumgebung.
  3. Überprüfen Sie die folgenden Kontoinformationen:

    • Das Konto, das Sie zum Erstellen von Hosts in Studio verwenden, ist ein VMM-Administrator oder delegierter VMM-Administrator für die relevanten Hyper-V-Maschinen. Wenn dieses Konto nur über die delegierte Administratorrolle in VMM verfügt, werden die Speicherdaten in Studio beim Erstellen des Hosts nicht aufgeführt.
    • Das Benutzerkonto, das für die Studio-Integration verwendet wird, muss auch Mitglied der lokalen Administratorsicherheitsgruppe auf jedem Hyper-V-Server sein, um zur Lebenszyklusverwaltung von VMs (z. B. VMs erstellen, aktualisieren und löschen) berechtigt zu sein.
      Hinweis: Die Installation des Delivery Controller direkt auf einem Server, auf dem Hyper-V ausgeführt wird, wird nicht unterstützt.

Erstellen einer Master-VM

Über eine Master-VM werden Benutzerdesktops bereitgestellt.

  1. Installieren Sie den Virtual Desktop Agent auf der Master-VM und wählen Sie dabei die Option zur Desktopoptimierung aus. Hierdurch wird die Leistung der Benutzerdesktops verbessert, indem verschiedene Windows-Funktionen neu konfiguriert werden, die mit virtuellen Desktops nicht kompatibel sind oder nicht benötigt werden.
  2. Erstellen Sie einen Snapshot der Master-VM, um diesen als Sicherungskopie zu verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Vorbereiten eines Masterimages.

Erstellen virtueller Desktops

Wenn Sie die VMs mit Citrix Studio statt über einen vorhandenen Maschinenkatalog erstellen, führen Sie in Studio den Bereitstellungsassistenten aus und erstellen Sie die virtuellen Desktops:

  1. Wählen Sie auf der Seite Host zuerst Virtuelle Maschinen aus und legen Sie dann Microsoft virtualization als Hosttyp fest.
  2. Geben Sie die Dienstadresse als vollständig qualifizierten Domänennamen des Hostservers ein.
  3. Geben Sie die Anmeldeinformationen für das zuvor erstellte Administratorkonto ein, das Berechtigungen zum Erstellen von neuen VMs enthält.
  4. Wählen Sie im Dialogfeld Hostdetails den Cluster oder eigenständigen Host aus, der beim Erstellen der neuen VMs verwendet werden soll.
    Wichtig: Sie müssen auch dann zu einem Cluster oder eigenständigen Host navigieren und diesen auswählen, wenn Sie eine Bereitstellung mit einem einzelnen Hyper-V-Host verwenden.

Upgrade von einer früheren Version von VMM

Upgrade von VMM 2012

Beachten Sie die folgenden Kombinationen der Betriebssystemversionen von Komponenten, wenn Sie ein Upgrade von VMM 2012, VMM 2012 SP1 und VMM 2012 R2 durchführen:

Upgrade von VMM 2012 SP1 auf VMM 2012 R2

Bei XenDesktop 7 unter VMM 2012 SP1 ist es wichtig, die Schritte in der richtigen Reihenfolge durchzuführen, damit XenDesktop weiterhin ohne Ausfallzeit ausgeführt werden kann.

Empfohlene Reihenfolge für das Upgrade von Komponenten:
  1. Upgrade von XenDesktop auf 7.5 oder von XenApp auf 7.5 (jetzt XenDesktop 7.5 oder XenApp 7.5 und VMM 2012 SP1)
  2. Upgrade von VMM 2012 SP1 auf 2012 R2 (jetzt XenDesktop 7.5 oder XenApp 7.5 und VMM 2012 R2)

Upgrade von VMM 2008 R2 auf VMM 2012 SP1

Führen Sie beim Upgrade von XenDesktop 5.6 unter VMM 2008 R2 die Schritte in dieser Reihenfolge durch, damit XenDesktop weiterhin ohne Ausfallzeit ausgeführt werden kann.

Empfohlene Reihenfolge für das Upgrade von Komponenten:
  1. Upgrade von VMM auf 2012 (jetzt XenDesktop 5.6 und VMM 2012)
  2. Upgrade von XenDesktop auf 7.x (jetzt XenDesktop 7.x und VMM 2012)
  3. Upgrade von VMM von 2012 auf 2012 SP1 (jetzt XenDesktop 7.x und VMM 2012 SP1)

Unterstützung für Microsoft System Center Virtual Machine Manager

Dieses Release unterstützt Folgendes:

  • VMM 2012: Bietet bessere Verwaltungsfunktionen und ermöglicht die Verwaltung des gesamten virtualisierten Datencenters sowie der virtuellen Maschinen. Dieses Release organisiert das Patchen von Clusterhosts sowie die Integration mit Windows Server Update Services und ermöglicht somit das Erstellen eines Basisplans für Patches, die jeder Host benötigt.
  • VMM 2012 SP1: Bietet Leistungsverbesserungen für Maschinenerstellungsdienste (MCS), wenn Sie SMB 3.0 auf Dateiservern mit freigegebenen Clustervolumes und Storage Area Networks (SANs) verwenden. Diese Dateifreigaben bieten kostengünstiges Zwischenspeichern und reduzierte E/A im SAN-Speicher mit verbesserter Leistung.
  • VMM 2012 R2: Ermöglicht die angemessene Verwaltung von wichtigen Windows Server 2012 R2-Funktionen, wie das Ausführen von VM-Snapshots, dynamische VHDX-Größenanpassung und Speicherplätze.

Maschinenerstellungsdienste (MCS) auf SMB 3-Dateifreigaben

Bei Maschinenkatalogen, die über MSC auf SMB 3-Dateifreigaben für VM-Speicher erstellt wurden, müssen Sie darauf achten, dass die Anmeldeinformationen wie folgt eingerichtet werden, damit bei Aufrufen von der Hypervisor Communications Library (HCL) des Delivery Controllers die Verbindung mit dem SMB-Speicher hergestellt werden kann:
  • Die VMM-Benutzeranmeldeinformationen müssen vollständigen Lese-/Schreibzugriff auf den SMB-Speicher umfassen.
  • Speichervorgänge auf dem virtuellen Datenträger werden bei Vorgängen im Lebenszyklus der VM über den Hyper-V-Server mit den VMM-Anmeldeinformationen durchgeführt.
    Hinweis: Wenn Sie den SMB-Speicher verwenden, aktivieren Sie "CredSSP" über den Delivery Controller für die einzelnen Hyper-V-Maschinen, wenn Sie mit VMM 2012 SP1 mit Hyper-V unter Windows Server 2012 arbeiten. Weitere Informationen finden Sie unter Aktivieren von CredSSP im KB-Artikel http://support.citrix.com/article/CTX137465.

Über eine standardmäßige PowerShell V3-Remotesitzung kann HCL die Verbindung mit der Hyper-V-Maschine mittels der Funktion "CredSSP" herstellen. Diese Funktion übergibt die Anmeldeinformationen der Benutzer an die Hyper-V-Maschine (mit Kerberos-Verschlüsselung). Die PowerShell-Befehle in dieser Sitzung auf der Remotemaschine mit Hyper-V verwenden die angegebenen Anmeldeinformationen (in diesem Fall, die der VMM-Benutzer), sodass eine ordnungsgemäße Kommunikation mit dem Speicher gewährleistet wird.

Die folgenden Aufgaben verwenden PowerShell-Skripts der Delivery Controller-HCL, die an die Hyper-V-Maschine zur Verwendung mit SMB 3.0-Speicher gesendet werden.

Konsolidieren des Masterimages

Vom Masterimage wird ein neues MCS-Provisioningschema erstellt. Die Master-VM wird durch dieses Schema geklont und vereinfacht, damit sie zum Erstellen neuer VMs aus dem neu erstellten Datenträger bereit ist (die Abhängigkeit zur ursprünglichen Master-VM wird entfernt).

Beispiel
$ims = Get-WmiObject -class $class -namespace "root\virtualization\v2"; $result = $ims.ConvertVirtualHardDisk($diskName, $vhdastext) $result

Erstellen eines differenzierenden Datenträgers

Erstellt einen differenzierenden Datenträger aus dem Masterimage, das durch Konsolidierung des Masterimages generiert wurde. Der differenzierende Datenträger wird dann an eine neue VM angeschlossen.

Beispiel
$ims = Get-WmiObject -class $class -namespace "root\virtualization\v2"; $result = $ims.CreateVirtualHardDisk($vhdastext); $result

Upload von Identitätsdisks

Die Hypervisor Communications Library (HCL) kann die Identitätsdisk nicht direkt in den SMB-Speicher hochladen. Daher muss die Identitätsdisk von der Hyper-V-Maschine hochgeladen und in den Speicher kopiert werden. Da die Hyper-V-Maschine die Disk nicht auf dem Delivery Controller lesen kann, muss sie von der HCL zuerst wie folgt über die Hyper-V-Maschine kopiert werden:
  1. Upload der Identitätsdisk durch HCL auf die Hyper-V-Maschine über die Administratorfreigabe.
  2. Die Disk wird von der Hyper-V-Maschine über ein PowerShell-Skript, das in der Remote-PowerShell V3-Sitzung ausgeführt wird, in den SMB-Speicher kopiert. Auf der Hyper-V-Maschine wird ein Ordner erstellt, dessen Berechtigungen nur für den VMM-Benutzer gesperrt sind (über die remote PowerShell-Verbindung).
  3. Die HCL löscht die Datei aus der Administratorfreigabe.
  4. Die HCL führt den Upload der Identitätsdisk auf die Hyper-V-Maschine durch. Durch die Remote-PowerShell-Sitzung wird die Identitätsdisk in den SMB-Speicher kopiert und aus der Hyper-V-Maschine gelöscht.
    Hinweis: Falls der Ordner der Identitätsdisk gelöscht wird, wird er neu erstellt, damit er zur Wiederverwendung verfügbar ist.

Download von Identitätsdisks

Wie beim Upload wird die Identitätsdisk über die Hyper-V-Maschine an die HCL übergeben. Beim folgenden Prozess wird, falls noch nicht vorhanden, ein Ordner erstellt, der nur VMM-Benutzerbenutzerberechtigungen auf dem Hyper-V-Server hat.
  1. Die Disk wird von der Hyper-V-Maschine aus dem SMB-Speicher in den lokalen Hyper-V-Speicher kopiert, und zwar über ein PowerShell-Skript, das in der Remote-PowerShell V3-Sitzung ausgeführt wird.
  2. Die HCL liest die Disk aus der Administratorfreigabe der Hyper-V-Maschine in den Speicher.
  3. Die HCL löscht die Datei aus der Administratorfreigabe.

Erstellen einer persönlichen vDisk

Wenn der Administrator die VM in einem Personal vDisk-Maschinenkatalog erstellt, muss eine leere Disk (persönliche vDisk) erstellt werden.

Der Aufruf zum Erstellen einer leeren Disk erfordert keinen direkten Zugriff auf den Speicher. Wenn Sie PvDs auf anderen Speichern als dem Haupt- oder dem Betriebssystemdatenträger haben, verwenden Sie Remote-PowerShell zum Erstellen der PvD in einem Ordner mit dem gleichen Namen wie die VM, aus dem sie erstellt wurde. Verwenden Sie Remote-PowerShell nicht mit CSV oder LocalStorage. VMM-Befehlsfehler werden vermieden, wenn zuerst das Verzeichnis und dann die leere Disk erstellt werden.

Führen Sie auf der Hyper-V-Maschine mkdir an dem Speicher aus.

Weitere Informationen zum Verwenden des SDKs finden Sie unter Informationen zum XenApp- und XenDesktop-SDK.

Integration von Microsoft System Center Configuration Manager

Bei Sites, in denen der Zugriff auf Anwendungen und Desktops auf physischen Geräten mit System Center Configuration Manager (Configuration Manager) 2012 verwaltet wird, kann diese Verwendung über die Integrationsoptionen auf XenApp bzw. XenDesktop ausgeweitet werden.

  • Citrix Connector 7.5 für Configuration Manager 2012: Citrix Connector bildet eine Brücke zwischen Configuration Manager und XenApp bzw. XenDesktop. Mit Citrix Connector können Sie alltägliche Vorgänge in den mit Configuration Manager verwalteten physischen Umgebungen und den mit XenApp bzw. XenDesktop verwalteten virtuellen Umgebungen übergreifend vereinheitlichen. Weitere Informationen zum Connector finden Sie unter Citrix Connector 7.5 für System Center Configuration Manager 2012.
  • Configuration Manager Wake Proxy-Feature: Unabhängig davon, ob in der Umgebung Citrix Connector verwendet wird, ist für die Nutzung des Wake-On-LAN-Features für Remote-PC-Zugriff Configuration Manager erforderlich. Weitere Informationen finden Sie unter Microsoft System Center Configuration Manager und Remote-PC-Zugriff-Wake-On-LAN.
  • XenApp- und XenDesktop-Eigenschaften: XenApp- und XenDesktop-Eigenschaften ermöglichen die Identifizierung virtueller Citrix Desktops für die Verwaltung durch Configuration Manager. Diese Eigenschaften werden automatisch von Citrix Connector verwendet, können aber auch manuell konfiguriert werden. Die Eigenschaften werden im verbleibenden Teil dieses Abschnitts beschrieben.

Die Eigenschaften stehen in der Klasse Citrix_virtualDesktopInfo im Namespace Root\Citrix\DesktopInformation zur Verfügung.

Die folgenden Eigenschaften sind verfügbar. Die Namen der Eigenschaften stammen vom Anbieter für Windows-Verwaltungsinstrumentation (WMI):

  • AssignmentType: legt den Wert IsAssigned fest. Gültige Werte für AssignmentType sind:
    • ClientIP
    • ClientName
    • Keine
    • User: Dieser Wert legt IsAssigned auf True fest.
  • BrokerSiteName: Site; gibt den gleichen Wert wie HostIdentifier zurück.

  • DesktopCatalogName: dem Desktop zugeordneter Maschinenkatalog.

  • DesktopGroupName: dem Desktop zugeordnete Bereitstellungsgruppe.

  • HostIdentifier: Site; gibt den gleichen Wert wie BrokerSiteName zurück.

  • IsAssigned: True = ordnet den Desktop einem Benutzer zu; False = zufälliger Desktop.

  • IsMasterImage: ermöglicht Entscheidungen bezüglich der Umgebung. Beispielsweise können Sie Anwendungen auf dem Masterimage und nicht auf den bereitgestellten Maschinen installieren, besonders dann, wenn diese Maschinen auf Bootmaschinen in einem fehlerfreien Zustand sind. Zulässige Werte sind:
    • True auf einer virtuellen Maschine (VM), die als Masterimage verwendet wird (dieser Wert wird während der Installation festgelegt, basierend auf einer Auswahl während der Installation).
    • Cleared auf einer VM, die von diesem Image bereitgestellt wird.
  • IsVirtualMachine: True für eine virtuelle Maschine, False für einen physischen Computer.

  • OSChangesPersist: False, wenn das Betriebssystemimage des Desktops bei jedem Neustart in einen fehlerfreien Zustand versetzt wird, andernfalls True.

  • PersistentDataLocation: der Speicherort, an dem Configuration Manager persistente Daten speichert. Benutzer haben hierauf keinen Zugriff.

  • PersonalvDiskDriveLetter: Bei einem Desktop mit einer persönlichen vDisk ist dies der Laufwerksbuchstabe, den Sie der persönlichen vDisk zuweisen.

Die Eigenschaften BrokerSiteName, DesktopCatalogName, DesktopGroupName und HostIdentifier werden festgelegt, wenn der Desktop sich beim Controller registriert. Sie sind also bei Desktops, die noch nicht vollständig registriert sind, NULL.

Zum Sammeln der Eigenschaften führen Sie eine Hardwareinventur in Configuration Manager durch. Zum Anzeigen der Eigenschaften verwenden Sie den Ressourcen-Explorer von Configuration Manager. In diesen Fällen können die Namen Leerzeichen enthalten oder vom Eigenschaftsnamen etwas abweichen. BrokerSiteName kann z. B. als "Broker Site Name" angezeigt werden. Informationen zu den folgenden Aufgaben finden Sie unter Citrix WMI Properties and System Center Configuration Manager 2012:

  • Konfigurieren von Configuration Manager zum Sammeln von Citrix WMI-Eigenschaften vom Citrix VDA
  • Erstellen abfragebasierter Gerätesammlungen mit Citrix WMI-Eigenschaften
  • Erstellen globaler Bedingungen basierend auf Citrix WMI-Eigenschaften
  • Verwenden globaler Bedingungen zum Definieren von Anforderungen für Anwendungsbereitstellungstypen

Sie können in der Microsoft-Klasse CCM_DesktopMachine im Namespace Root\ccm_vdi auch Microsoft-Eigenschaften verwenden. Weitere Informationen zu diesen Eigenschaften finden Sie in der Microsoft-Dokumentation.

Hinweis: Boolesche Eigenschaften in Configuration Manager 2012 können als 1 oder 0 statt True oder False angezeigt werden.

Microsoft System Center Configuration Manager und Remote-PC-Zugriff-Wake-On-LAN

Eine Beschreibung des Wake-On-LAN-Features von Remote-PC-Zugriff finden Sie unter Remote-PC-Zugriff.

Zum Konfigurieren des Features führen Sie die folgenden Schritte aus, bevor Sie einen VDA auf den Büro-PCs installieren und mit Studio die Remote-PC-Zugriff-Bereitstellung erstellen oder aktualisieren:
  • Konfigurieren Sie Microsoft System Center Configuration Manager (ConfigMgr) 2012 im Unternehmen und stellen Sie dann den ConfigMgr-Client für alle Remote-PC-Zugriff-Maschinen bereit. Planen Sie genug Zeit ein, damit der geplante SCCM-Bestandszyklus ausgeführt werden kann (oder erzwingen Sie ihn bei Bedarf manuell). Die Zugriffsanmeldeinformationen, die Sie in Studio zum Konfigurieren der Verbindung mit ConfigMgr festlegen, müssen Sammlungen im Geltungsbereich und die Rolle "Remotetoolsverantwortlicher" umfassen.
  • Für die Unterstützung von Intel Active Management Technology (AMT) gilt Folgendes:
    • Die unterstützte Mindestversion auf dem PC ist AMT 3.2.1.
    • Stellen Sie den PC für die Verwendung von AMT mit Zertifikaten und zugehörigen Provisioningvorgängen bereit.
  • Für die Unterstützung von ConfigMgr Wake Proxy bzw. Magic Packet gilt Folgendes:
    • Konfigurieren Sie Wake-On-LAN in den BIOS-Einstellungen aller PCs.
    • Zur Unterstützung von ConfigMgr Wake Proxy aktivieren Sie die entsprechende Option in ConfigMgr. Stellen Sie für jedes Subnetz des Unternehmens mit PCs, auf denen das Wake-On-LAN-Feature von Remote-PC-Zugriff verwendet wird, sicher, dass mindestens drei Maschinen als Sentinelmaschinen fungieren können.
    • Zur Unterstützung von Magic Packet konfigurieren Sie Netzwerkrouter und Firewalls so, dass Magic Packets vom Delivery Controller entweder per subnetzgesteuertem Broadcast oder Unicast gesendet werden können.
Nach der Installation des VDAs auf Büro-PCs aktivieren oder deaktivieren Sie die Energieverwaltung beim Erstellen der Remote-PC-Zugriff-Bereitstellung in Studio.
  • Wenn Sie die Energieverwaltung aktivieren, geben Sie Verbindungsdetails an, d. h. ConfigMgr-Adresse und Anmeldeinformationen sowie einen Namen.
  • Wenn Sie die Energieverwaltung nicht aktivieren, können Sie eine Energieverwaltungsverbindung (ConfigMgr-Verbindung) später hinzufügen und dann einen Remote-PC-Zugriff-Maschinenkatalog zur Aktivierung der Energieverwaltung bearbeiten und die neue Energieverwaltungsverbindung angeben.

Sie können eine Energieverwaltungsverbindung bearbeiten, um die Verwendung von ConfigMgr Wake Proxy und Magic Packets zu konfigurieren und die Paketübertragungsmethode zu ändern. Weitere Informationen finden Sie unter Bereitstellen von Remote-PC-Zugriff für Benutzer.

Verwalten von virtuellen Maschinen mit VMware

Konfigurieren Sie das System wie in diesem Abschnitt beschrieben, wenn Sie virtuelle Maschinen mit VMware in der Umgebung bereitstellen.

Informationen zu unterstützten VMware-Versionen finden Sie unter Systemanforderungen für XenApp 7.5 und XenDesktop 7.5.

Installieren und Konfigurieren des Hypervisors

  1. Installieren Sie vCenter Server und die erforderlichen Verwaltungstools.
    Hinweis: Der "Linked Mode"-Betrieb von vSphere vCenter wird nicht unterstützt.
  2. Erstellen Sie ein VMware-Benutzerkonto mit den folgenden Mindestberechtigungen auf DataCenter-Ebene:
    Hinweis: Dieses Konto verfügt über Berechtigungen zum Erstellen neuer VMs und wird verwendet, um mit vCenter zu kommunizieren.

    SDK

    Benutzeroberfläche

    Datastore.AllocateSpace

    Datastore > Allocate space

    Datastore.Browse

    Datastore > Browse datastore

    Datastore.FileManagement

    Datastore > Low level file operations

    Network.Assign

    Network > Assign network

    Resource.AssignVMToPool

    Resource > Assign virtual machine to resource pool

    System.Anonymous

    Automatisch hinzugefügt.

    System.Read

    Automatisch hinzugefügt.

    System.View

    Automatisch hinzugefügt.

    Task.Create

    Tasks > Create task

    VirtualMachine.Config.AddRemoveDevice

    Virtual machine > Configuration > Add or remove device

    VirtualMachine.Config.AddExistingDisk

    Virtual machine > Configuration > Add existing disk

    VirtualMachine.Config.AddNewDisk

    Virtual machine > Configuration > Add new disk

    VirtualMachine.Config.AdvancedConfig

    Virtual machine > Configuration > Advanced

    VirtualMachine.Config.CPUCount

    Virtual machine > Configuration > Change CPU Count

    VirtualMachine.Config.Memory

    Virtual machine > Configuration > Memory

    VirtualMachine.Config.RemoveDisk

    Virtual machine > Configuration > Remove disk

    VirtualMachine.Config.Resource

    Virtual machine > Configuration > Change resource

    VirtualMachine.Config.Settings

    Virtual machine > Configuration > Settings

    VirtualMachine.Interact.PowerOff

    Virtual machine > Interaction > Power Off

    VirtualMachine.Interact.PowerOn

    Virtual machine > Interaction > Power On

    VirtualMachine.Interact.Reset

    Virtual machine > Interaction > Reset

    VirtualMachine.Interact.Suspend

    Virtual machine > Interaction > Suspend

    VirtualMachine.Inventory.Create

    Virtual machine > Inventory > Create new

    VirtualMachine.Inventory.CreateFromExisting

    Virtual machine > Inventory > Create from existing

    VirtualMachine.Inventory.Delete

    Virtual machine > Inventory > Remove

    VirtualMachine.Inventory.Register

    Virtual machine > Inventory > Register

    VirtualMachine.Provisioning.Clone

    Virtual machine > Provisioning > Clone template

    VirtualMachine.Provisioning.DiskRandomAccess

    Virtual machine > Provisioning > Allow disk access

    VirtualMachine.Provisioning.GetVmFiles

    Virtual machine > Provisioning > Allow virtual machine download

    VirtualMachine.Provisioning.PutVmFiles

    Virtual machine > Provisioning > Allow virtual machine files upload

    VirtualMachine.Provisioning.DeployTemplate

    Virtual machine > Provisioning > Deploy template

    VirtualMachine.Provisioning.MarkAsVM

    Virtual machine > Provisioning > Mark as virtual machine

    VirtualMachine.State.CreateSnapshot

    • vSphere 5.0, Update 2 und vSphere 5.1, Update 1:

      Virtual machine > State > Create snapshot

    • vSphere 5.5:

      Virtual machine > Snapshot management > Create snapshot

    VirtualMachine.State.RemoveSnapshot

    • vSphere 5.0, Update 2 und vSphere 5.1, Update 1:

      Virtual machine > State > Remove snapshot

    • vSphere 5.5:

      Virtual machine > Snapshot management > Remove snapshot

    VirtualMachine.State.RevertToSnapshot

    • vSphere 5.0, Update 2 und vSphere 5.1, Update 1:

      Virtual machine > State > Revert to snapshot

    • vSphere 5.5:

      Virtual machine > Snapshot management > Revert to snapshot

  3. Wenn Sie die erstellten VMs mit Tags kennzeichnen wollen, fügen Sie die folgenden Berechtigungen dem Benutzerkonto hinzu:

    SDK

    Benutzeroberfläche

    Global.ManageCustomFields

    Global > Manage custom attributes

    Global.SetCustomField

    Global > Set custom attribute

    Um sicherzustellen, dass Sie ein sauberes Basisimage zum Erstellen neuer VMs verwenden, fügen Sie Tags den VMs hinzu, die mit den Maschinenerstellungsdiensten erstellt wurden. Damit schließen Sie sie aus der Liste der für Basisimages verfügbaren virtuellen Maschinen aus.

  4. Um die vSphere-Kommunikation zu schützen, empfiehlt Citrix die Verwendung von HTTPS statt HTTP. HTTPS benötigt digitale Zertifikate. Citrix empfiehlt die Verwendung eines digitalen Zertifikats, das von einer Zertifizierungsstelle unter Berücksichtigung der Sicherheitsrichtlinie Ihrer Organisation erstellt wurde.
    Wenn Sie kein digitales Zertifikat verwenden können, das von einer Zertifizierungsstelle ausgestellt wurde, können Sie das mit VMware installierte selbstsignierte Zertifikat verwenden, vorausgesetzt, die Sicherheitsrichtlinie Ihrer Organisation lässt dies zu. Das VMware vCenter-Zertifikat muss jedem Delivery Controller in der Umgebung hinzugefügt werden. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
    1. Fügen Sie den vollqualifizierten Domänennamen (FQDN) des Computers, auf dem vCenter Server ausgeführt wird, der Hostdatei auf dem Server im Verzeichnis %SystemRoot%/WINDOWS/system32/Drivers/etc/ hinzu. Dieser Schritt ist nur erforderlich, wenn der FQDN des Computers, auf dem vCenter Server ausgeführt wird, nicht bereits im Domänennamensystem vorhanden ist.
    2. Rufen Sie das vCenter-Zertifikat mit einer der folgenden Methoden ab:
      • Kopieren vCenter-Server:
        1. Kopieren Sie die Datei rui.crt vom vCenter-Server zu einem Speicherort, auf den Ihre Delivery Controller zugreifen können. Der Standardspeicherort auf dem vCenter-Server ist c:\Documents and Settings\All Users\Applications Data\VMware\VMware VirtualCenter\SSL\
        2. Navigieren Sie auf dem Delivery Controller auf den Speicherort des exportierten Zertifikats und öffnen Sie die Datei rui.crt.
      • Laden Sie das Zertifikat über einen Webbrowser herunter. Bei Verwendung von Internet Explorer müssen Sie (abhängig von Ihrem Benutzerkonto) ggf. in Internet Explorer mit der rechten Maustaste klicken und "Als Administrator ausführen" wählen, um das Zertifikat herunterzuladen und zu installieren.
        1. Öffnen Sie einen Webbrowser und stellen Sie eine sichere Webverbindung zu dem vCenter-Server her, z. B. https://server1.domain1.com
        2. Akzeptieren Sie die Sicherheitswarnungen.
        3. Klicken Sie auf die Adressleiste, in der der Zertifikatfehler angezeigt wird.
        4. Zeigen Sie das Zertifikat an und klicken Sie auf die Registerkarte Details.
        5. Wählen Sie In Datei kopieren und exportieren Sie im CER-Format; geben Sie an entsprechender Stelle einen Namen an.
        6. Speichern Sie das exportierte Zertifikat.
        7. Navigieren Sie auf den Speicherort des exportierten Zertifikats und öffnen Sie die CER-Datei.
      • Direkter Import von Internet Explorer, der als Administrator ausgeführt wird:
        1. Öffnen Sie einen Webbrowser und stellen Sie eine sichere Webverbindung zu dem vCenter-Server her, z. B. https://server1.domain1.com
        2. Akzeptieren Sie die Sicherheitswarnungen.
        3. Klicken Sie auf die Adressleiste, in der der Zertifikatfehler angezeigt wird.
        4. Zeigen Sie das Zertifikat an.
    3. Importieren des Zertifikats auf jedem Delivery Controller in den Zertifikatspeicher:
      1. Klicken Sie auf Zertifikat installieren, wählen Sie Lokaler Computer aus und klicken Sie dann auf Weiter.
      2. Wählen Sie Alle Zertifikate in folgendem Speicher speichern aus und klicken Sie dann auf Durchsuchen.
        Bei Verwendung von Windows Server 2008 R2:
        1. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Physischen Speicher anzeigen.
        2. Erweitern Sie Vertrauenswürdige Personen.
        3. Wählen Sie Lokaler Computer.
        4. Klicken Sie auf Weiter und dann auf Fertig stellen.
        Bei Verwendung von Windows Server 2012 oder Windows Server 2012 R2:
        1. Wählen Sie Vertrauenswürdige Personen und klicken Sie auf OK.
        2. Klicken Sie auf Weiter und dann auf Fertig stellen.
    Wichtig: Wenn Sie den Namen des vSphere Servers nach der Installation ändern, müssen Sie ein neues selbstsigniertes Zertifikat auf diesem Server erstellen, bevor Sie das neue Zertifikat importieren.

Erstellen einer Master-VM

Über eine Master-VM werden Benutzern Desktops und Anwendungen bereitgestellt.

  1. Installieren Sie VDA auf der Master-VM und wählen Sie die Option zur Desktopoptimierung aus. Hierdurch wird die Leistung der Desktops und Anwendungen der Benutzer verbessert, indem verschiedene Windows-Funktionen neu konfiguriert werden, die mit virtuellen Desktops nicht kompatibel sind oder nicht benötigt werden.
  2. Erstellen Sie einen Snapshot der Master-VM, um diesen als Sicherungskopie zu verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter Vorbereiten eines Masterimages.

Erstellen virtueller Desktops

Wenn Sie VMs mit Studio erstellen statt einen vorhandenen Maschinenkatalog auszuwählen, stellen Sie sicher, dass Sie beim Einrichten der Hostinginfrastruktur für die Erstellung virtueller Desktops die folgenden Informationen eingeben:
  1. Klicken Sie auf der Seite Hostverbindung auf VMware vSphere® als Hosttyp.
  2. Geben Sie die Adresse des Zugriffspunkts für das vCenter SDK ein.

    Beispiel: https://vmware.example.com/sdk.

  3. Geben Sie die Anmeldeinformationen für das zuvor eingerichtete VMware-Konto ein, das Berechtigungen zum Erstellen neuer VMs hat. Geben Sie den Benutzernamen für das Konto im Format Domäne/Benutzername ein.