Product Documentation

Systemanforderungen

Feb 29, 2016

Einführung

Die Systemanforderungen in diesem Dokument galten zum Zeitpunkt der Freigabe der Produktversion, Änderungen werden regelmäßig veröffentlicht. Nicht in diesem Dokument aufgeführte Systemanforderungen (z. B. StoreFront, Hostsysteme, Citrix Receiver und Plug-Ins oder Provisioning Services) werden in der jeweiligen Dokumentation behandelt.

Wichtig: Vor Beginn einer Installation lesen Sie Vorbereiten der Installation.

Sofern nicht anders angegeben, wird erforderliche Software (z. B. .NET und C++-Pakete), wenn sie nicht auf einer Maschine erkannt wird, automatisch bereitgestellt. Das Citrix Installationsmedium enthält außerdem einige erforderliche Softwarekomponenten.

Das Installationsmedium enthält mehrere Komponenten von Drittanbietern. Bevor Sie diese Citrix Software verwenden, überprüfen Sie, ob Sicherheitsupdates von Drittanbietern nötig sind und installieren Sie sie.

Die Speicherplatzangaben sind Schätzwerte und verstehen sich zuzüglich des für Produktimage, Betriebssystem und andere Software erforderlichen Speicherplatzes.

Wenn Sie die Kernkomponenten (Controller mit SQL Server Express, Studio, Director, StoreFront und Lizenzierung) auf einem Server installieren, benötigen Sie für die Evaluierung des Produkts mindestens 4 GB Arbeitsspeicher; mehr Speicher wird empfohlen, wenn Sie eine Umgebung für Benutzer ausführen. Die Leistung schwankt abhängig von der genauen Konfiguration, einschließlich der Anzahl der Benutzer, Anwendungen und Desktops sowie anderen Faktoren.

Wichtig: Verwenden Sie nach der Installation von XenApp auf einem Windows Server 2012 R2-System das Tool zum Aktivieren von Kerberos (XASsonKerb.exe), um die ordnungsgemäße Funktion der Citrix Kerberos-Authentifizierung sicherzustellen. Das Tool ist im Ordner "Support > Tools>XASsonKerb" auf dem Installationsmedium und für die Verwendung benötigen Sie lokale Administratorrechte. Damit Kerberos ordnungsgemäß funktioniert, führen Sie xassonkerb.exe –install über eine Eingabeaufforderung auf dem Server aus. Wenn Sie später ein Update ausführen, bei dem der Registrierungspfad HKLM\System\CurrentControlSet\Control\LSA\OSConfig geändert wird, führen Sie den Befehl noch einmal aus. Zum Anzeigen aller verfügbaren Tooloptionen führen Sie den Befehl mit dem Parameter –help aus.

Delivery Controller

Unterstützte Betriebssysteme:
  • Windows Server 2012 R2, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2012, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2008 R2 SP1, Standard, Enterprise und Datacenter Edition
Anforderungen:
  • Speicherplatz auf dem Datenträger: 100 MB Verbindungsleasing (standardmäßig aktiviert) steigert diese Anforderungen; die Dimensionierung hängt von der Anzahl der Benutzer und Anwendungen sowie dem Modus (RDS oder VDI) ab. Beispiel: 100.000 RDS Benutzer mit 100 vor kurzem verwendeten Anwendungen benötigten ca. 3 GB Speicherplatz für das Verbindungsleasing; Bereitstellungen mit mehr Anwendungen benötigen u. U. mehr Speicherplatz. Bei dedizierten VDI-Desktops benötigen 40.000 Desktops mindestens 400-500 MB. Auf jeden Fall sollten Sie mehrere GBs an zusätzlichem Speicherplatz bereitstellen.
  • Microsoft .NET Framework 3.5.1 (nur Windows Server 2008 R2)
  • Microsoft .NET Framework 4.5.1 (4.5.2 und 4.6 werden auch unterstützt).
  • Windows PowerShell 2.0 (in Windows Server 2008 R2 enthalten) oder 3.0 (in Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2012 enthalten)
  • Visual C++ 2008 SP1 Redistributable Package

Datenbanken

Unterstützte Versionen von Microsoft SQL Server für die Datenbanken für Sitekonfiguration, Konfigurationsprotokollierung und Überwachung:

  • SQL Server 2014, Express, Standard und Enterprise Edition.
  • SQL Server 2012 SP1 und SP2, Express, Standard und Enterprise Editions. Standardmäßig wird SQL Server 2012 SP2 Express zusammen mit dem Controller installiert, wenn keine unterstützte SQL Server-Installation erkannt wird.
  • SQL Server 2008 R2 SP2, Express, Standard, Enterprise und Datacenter Edition

Die folgenden Datenbankfeatures werden unterstützt (außer bei SQL Server Express, das nur den eigenständigen Modus unterstützt):

  • SQL Server-Cluster-Instanzen
  • SQL Server-Spiegelung
  • SQL Server 2012-AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen

Die Windows-Authentifizierung ist für Verbindungen zwischen dem Controller und der SQL Server-Datenbank erforderlich.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel Datenbanken.

Citrix Studio

Unterstützte Betriebssysteme:

  • Windows 10, Enterprise Edition
  • Windows 8.1, Professional und Enterprise Edition
  • Windows 8, Professional und Enterprise Edition
  • Windows 7, Professional, Enterprise und Ultimate Edition
  • Windows Server 2012 R2, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2012, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2008 R2 SP1, Standard, Enterprise und Datacenter Edition

Anforderungen:

  • Speicherplatz auf der Datenträger: 75 MB
  • Microsoft .NET Framework 4.5.1 (4.5.2 und 4.6 werden auch unterstützt)
  • Microsoft .NET Framework 3.5 SP1 (nur Windows Server 2008 R2 und Windows 7)
  • Microsoft Management Console 3.0 (in allen unterstützten Betriebssystemen enthalten)
  • Windows PowerShell 2.0 (in Windows 7 und Windows Server 2008 R2 enthalten) oder 3.0 (in Windows 10, Windows 8.1, Windows 8, Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2012 enthalten)

Citrix Director

Unterstützte Betriebssysteme:

  • Windows Server 2012 R2, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2012, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2008 R2 SP1, Standard, Enterprise und Datacenter Edition

System Center Operations Manager-Integration erfordert:

  • Windows Server 2012 R2
  • System Center 2012 R2 Operations Manager

Anforderungen:

  • Speicherplatz auf dem Datenträger: 140 MB
  • Microsoft .NET Framework 4.5.1 (4.5.2 und 4.6 werden auch unterstützt).
  • Microsoft .NET Framework 3.5 SP1 (nur Windows Server 2008 R2)
  • Microsoft Internetinformationsdienste (IIS) 7.0 und ASP.NET 2.0. Stellen Sie sicher, dass der Static-Content-Rollendienst für die IIS-Serverrolle installiert ist. Wenn diese Komponenten nicht auf Ihrem Server installiert sind, werden Sie möglicherweise aufgefordert, das Windows Server-Installationsmedium einzulegen. Sie werden dann installiert.
  • Unterstützte Browser zum Anzeigen von Director:
    • Internet Explorer 11 oder 10 Der Kompatibilitätsmodus wird für Internet Explorer nicht unterstützt. Für den Zugriff auf Director müssen Sie die empfohlenen Webbrowsereinstellungen verwenden. Akzeptieren Sie bei der Installation von Internet Explorer die Standardeinstellung zur Verwendung der empfohlenen Sicherheits- und Kompatibilitätseinstellungen. Wenn der Browser bereits ohne die empfohlenen Einstellungen installiert ist, navigieren Sie auf "Extras > Internetoptionen > Erweitert" > Zurücksetzen" und folgen Sie den Anweisungen.
    • Microsoft Edge
    • Firefox ESR (Extended Support Release)
    • Chrome

Virtual Delivery Agent (VDA) für Windows-Desktopbetriebssysteme

Unterstützte Betriebssysteme:

  • Windows 10 Enterprise Edition Die folgenden Features werden unter Windows 10 nicht unterstützt:
    • HDX 3D Pro
    • GPU-Beschleunigung
    • Desktopgestaltungsumleitung
    • Legacygrafikmodus
    • Sicherer Start
    • Veröffentlichen universeller Windows-Apps mit VM-gehosteten Apps
  • Windows 8.1, Professional und Enterprise Edition
  • Windows 8, Professional und Enterprise Edition
  • Windows 7 SP1, Professional, Enterprise und Ultimate Edition

Für das Verwenden des Server-VDI-Features können Sie über die Befehlszeilenschnittstelle einen VDA für Windows-Desktopbetriebssysteme auf einem unterstützten Serverbetriebssystem installieren. Weitere Informationen finden Sie im Artikel Server VDI.

  • Windows Server 2012 R2, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2012, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2008 R2 SP1, Standard, Enterprise und Datacenter Edition

Anforderungen:

  • Microsoft .NET Framework 4.5.1 (4.5.2 und 4.6 werden auch unterstützt)
  • Microsoft .NET Framework 3.5.1 (nur Windows 7)
  • Microsoft Visual C++ 2008 SP1, 2010 SP1 und 2013 Runtimes (32-Bit und 64-Bit)

Remote-PC-Zugriff verwendet diesen VDA, den Sie auf physischen Büro-PCs installieren.

Mehrere Multimediabeschleunigungsfunktionen (z. B. HDX MediaStream-Windows Media-Umleitung) erfordern, dass Microsoft Media Foundation auf dem Computer installiert wird, auf dem der VDA installiert ist. Wenn Media Foundation nicht installiert ist, werden die Multimediabeschleunigungsfeatures nicht installiert und sind nicht funktionsfähig. Entfernen Sie Media Foundation nicht nach der Installation der Citrix Software von der Maschine, sonst können sich Benutzer nicht an der Maschine anmelden. Bei den meisten Editionen von Windows-Desktopbetriebssystemen ist Media Foundation bereits installiert und kann nicht entfernt werden. Bei N-Editionen sind bestimmte medienrelevante Technologien nicht enthalten; Sie können die Software von Microsoft oder einem Drittanbieter beziehen.

Bei der VDA-Installation können Sie entscheiden, ob Sie die HDX 3D Pro-Version des VDAs für Windows-Desktopbetriebssysteme installieren möchten. Diese Version eignet sich besonders für die Verwendung mit DirectX- und OpenGL-gesteuerten Anwendungen sowie mit Rich Media-Inhalten wie Video. Dies wird unter Windows 10 nicht unterstützt.

Sie können einen VDA der aktuellen Version nicht auf einer Maschine unter Windows XP oder Windows Vista installieren. Sie können bei diesen Betriebssystemen jedoch bei Bedarf eine Vorversion von Virtual Desktop Agent installieren. Einzelheiten hierzu finden Sie unter CTX140941. Die Version von Remote-PC-Zugriff in diesem Release wird nicht auf Windows Vista-Betriebssystemen unterstützt.

Virtual Delivery Agent (VDA) für Windows-Serverbetriebssysteme

Unterstützte Betriebssysteme:

  • Windows Server 2012 R2, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2012, Standard und Datacenter Edition
  • Windows Server 2008 R2 SP1, Standard, Enterprise und Datacenter Edition

Das Installationsprogramm stellt die folgenden Anforderungen automatisch bereit, die auch auf den Citrix Installationsmedien in den Ordnern \Support zur Verfügung stehen:

  • Microsoft .NET Framework 4.5.1 (4.5.2 und 4.6 werden auch unterstützt)
  • Microsoft .NET Framework 3.5.1 (nur Windows Server 2008 R2)
  • Microsoft Visual C++ 2008 SP1, 2010 SP1 und 2013 Runtimes (32-Bit und 64-Bit)

Das Installationsprogramm installiert und aktiviert automatisch die Rollendienste für Remotedesktopdienste, wenn sie nicht bereits installiert und aktiviert sind.

Mehrere Multimediabeschleunigungsfunktionen (z. B. HDX MediaStream-Windows Media-Umleitung) erfordern, dass Microsoft Media Foundation auf dem Computer installiert wird, auf dem der VDA installiert ist. Wenn Media Foundation nicht installiert ist, werden die Multimediabeschleunigungsfeatures nicht installiert und sind nicht funktionsfähig. Entfernen Sie Media Foundation nicht nach der Installation der Citrix Software von der Maschine, sonst können sich Benutzer nicht an der Maschine anmelden. Bei den meisten Editionen von Windows Server 2012 R2, Windows Server 2012 und Windows Server 2008 R2 wird Media Foundation über den Server-Manager installiert (bei Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2012: ServerMediaFoundation, bei Windows Server 2008 R2: DesktopExperience). Bei N-Editionen sind bestimmte medienrelevante Technologien nicht enthalten; Sie können die Software von Microsoft oder einem Drittanbieter beziehen.

Hosts/Virtualisierungsressourcen

Unterstützte Plattformen:

  • XenServer:
    • XenServer 6.5 und SP1
    • XenServer 6.2 SP1 und Hotfixes (Sie müssen SP1 anwenden, damit die Anwendung zukünftiger Hotfixes möglich ist)
    • XenServer 6.1
  • VMware vSphere: Der "Linked Mode"-Betrieb von vSphere vCenter wird nicht unterstützt.
    • VMware vSphere 6.0 und Update 1
    • VMware vSphere 5.5 und Update 1-3
    • VMware vSphere 5.1 Updates 2 und 3
    • VMware vSphere 5.0 Updates 2 und 3
    • VMware vCenter 5.5-/6-Gerät
  • System Center Virtual Machine Manager: Enthält alle Versionen von Hyper-V, die mit den unterstützten Versionen von System Center Virtual Machine Manager registriert werden können.
    • System Center Virtual Machine Manager 2012 R2
    • System Center Virtual Machine Manager 2012 SP1
    • System Center Virtual Machine Manager 2012
  • Nutanix Acropolis 4.5. Wenn Sie diese Plattform verwenden, stehen verschiedene XenApp- und XenDesktop-Features nicht zur Verfügung; weitere Informationen finden Sie unter CTX202032. Weitere Informationen zur Verwendung des Produkts mit Acropolis finden Sie unter https://portal.nutanix.com/#/page/docs.

Sie können dieses Produkt auch in den folgenden Cloudumgebungen bereitstellen:

  • Amazon Web Services (AWS)
    • Sie können Anwendungen und Desktops auf unterstützten Windows Server-Betriebssystemen bereitstellen.
    • SQL Server 2012 Enterprise ist für AWS nicht verfügbar.
    • AWS bietet keine Desktopbetriebssysteminstanzen.
    • Amazon Relational Database Service (RDS) wird nicht unterstützt.
    • Weitere Informationen finden Sie in der AWS-Dokumentation und unter CTX140427.
  • Citrix CloudPlatform
    • Die unterstützte Mindestversion ist 4.2.1 mit Hotfixes 4.2.1-4.
    • Bereitstellungen wurden mit XenServer 6.2 (mit Service Pack 1 und Hotfix XS62ESP1003) und vSphere 5.1-Hypervisors getestet.
    • CloudPlatform unterstützt keine Hyper-V-Hypervisors.
    • CloudPlatform 4.3.0.1 unterstützt VMware vSphere 5.5.
    • Weitere Informationen sowie die Anforderungen für Linux-basierte Systeme finden Sie in der CloudPlatform-Dokumentation (einschließlich Versionshinweise für Ihre CloudPlatform-Version) und unter CTX140428.
  • Microsoft Azure

Die folgenden Kombinationen aus Virtualisierungsressourcen- und Speichertechnologien werden für Maschinenerstellungsdienste und für das Hinzufügen von Active Directory-Konten in VMs zur Laufzeit unterstützt: Mit einem Sternchen (*) gekennzeichnete Kombinationen werden empfohlen.

VirtualisierungsressourceLokale DatenträgerNFSBlockspeicherSpeicherlink
XenServerJaJa *JaNein
VMwareJa (nicht vMotion oder dynamische Platzierung)Ja *JaNein
Hyper-VJaNeinJa * (erfordert freigegebene Clustervolumes)Nein

 

Das Wake-On-LAN-Feature von Remote-PC-Zugriff erfordert Microsoft System Center Configuration Manager 2012. 

Funktionsebenen von Active Directory

Die folgenden Funktionsebenen werden für Active Directory-Gesamtstrukturen und -Domänen unterstützt:

  • Natives Windows 2000 (auf Domänencontrollern nicht unterstützt)
  • Windows Server 2003
  • Windows Server 2008
  • Windows Server 2008 R2
  • Windows Server 2012
  • Windows Server 2012 R2

HDX

UDP-Audio für Multistream-ICA wird unter Citrix Receiver für Windows und Citrix Receiver für Linux 13 unterstützt.

Die Echounterdrückung wird unter Receiver für Windows unterstützt.

Siehe Informationen zu Unterstützung und Anforderungen für HDX unten.

HDX-Desktopgestaltungsumleitung

Das Windows-Benutzergerät bzw. der Thin Client muss Folgendes unterstützen oder enthalten:

  • DirectX 9
  • Pixel Shader 2.0 (in Hardware unterstützt)
  • 32 Bit pro Pixel
  • 1,5 GHz Prozessor (32-Bit oder 64-Bit)
  • 1 GB RAM
  • 128 MB Videospeicher auf der Grafikkarte oder einem integrierten Grafikprozessor

    HDX überprüft das Windows-Gerät auf die erforderlichen GPU-Anforderungen und schaltet dann ggf. automatisch auf serverseitige Desktopgestaltung um. Geräte, die die erforderlichen GPU-Anforderungen erfüllen aber nicht die benötigte Prozessorgeschwindigkeit oder RAM-Spezifikationen haben, müssen in der GPO-Gruppe der Geräte erfasst werden, die von der Desktopgestaltungsumleitung ausgeschlossen sind.

Als Mindestausstattung ist eine verfügbare Bandbreite von 1,5 MBit/s erforderlich, empfohlen werden 5 MBit/s. Die Werte schließen End-to-End-Latenz ein.

HDX und Windows Media-Bereitstellung

Für den clientseitigen Abruf von Windows Media-Inhalten, die Windows Media-Umleitung und die Windows Media-Multimediatranscodierung in Echtzeit werden folgende Clients unterstützt: Citrix Receiver für Windows, Citrix Receiver für iOS und Citrix Receiver für Linux.

Zur Verwendung des clientseitigen Inhaltsabrufs von Windows Media auf Windows 8-Geräten legen Sie Citrix Multimedia Redirector als Standardprogramm fest: Navigieren Sie zu Systemsteuerung > Programme > Standardprogramme > Standardprogramme festlegen, wählen Sie Citrix Multimedia Redirector und klicken Sie auf Dieses Programm als Standard festlegen oder auf Standards für dieses Programm auswählen.

Für die GPU-Transcodierung ist ein NVIDIA CUDA-fähiger GPU mit Compute Capability 1.1 oder höher erforderlich. Siehe http://developer.nvidia.com/cuda/cuda-gpus.

HDX-Flash-Umleitung

Die folgenden Clients und Adobe Flash Player-Versionen werden unterstützt:

  • Citrix Receiver für Windows: Die zweite Generation der Flash-Umleitungsfeatures erfordert Adobe Flash Player for Other Browsers, diese Version wird auch als NPAPI (Netscape Plugin Application Programming Interface) Flash Player bezeichnet.
  • Citrix Receiver für Linux: Die zweite Generation der Flash-Umleitungsfeatures erfordert Adobe Flash Player for other Linux oder Adobe Flash Player for Ubuntu.
  • Citrix Online Plug-In 12.1: Für Legacyfeatures der Flash-Umleitung wird Adobe Flash Player für Windows Internet Explorer benötigt (auch ActiveX Player genannt).

Die Hauptversionsnummer von Flash Player auf dem Benutzergerät muss größer oder gleich der Hauptversionsnummer von Flash Player auf dem Server sein. Wenn eine ältere Version oder gar keine Version von Flash Player auf dem Benutzergerät installiert ist, werden Flash-Inhalte auf dem Server wiedergegeben.

Die Maschinen, auf denen VDAs ausgeführt werden, erfordern Folgendes:

  • Adobe Flash Player für Windows Internet Explorer (ActiveX Player)
  • Internet Explorer Version 7, 8, 9, 10 und 11 (im Modus "Nicht-moderne-Oberfläche") Flash-Umleitung erfordert Internet Explorer auf dem Server; mit anderen Browsern werden Flash-Inhalte auf dem Server wiedergegeben.
  • Der geschützte Modus muss in Internet Explorer deaktiviert sein (Extras > Internetoptionen > Registerkarte "Sicherheit" > Kontrollkästchen "Geschützten Modus aktivieren" deaktiviert). Starten Sie Internet Explorer neu, damit die Änderung wirksam wird.

HDX 3D Pro

Wenn Sie einen VDA für Windows-Desktopbetriebssysteme installieren, können Sie die Version HDX 3D Pro installieren (Ausnahme: Maschinen mit Windows 10).

Auf der physischen bzw. virtuellen Maschine, auf der die Anwendung gehostet wird, kann GPU-Passthrough oder Virtual GPU (vGPU) verwendet werden:

  • GPU-Passthrough steht mit Citrix XenServer zur Verfügung. GPU-Passthrough ist auch mit VMware vSphere und VMware ESX verfügbar und wird in diesem Zusammenhang als vDGA (virtual Direct Graphics Acceleration) bezeichnet.
  • vGPU ist mit Citrix XenServer und VMware vSphere verfügbar. Weitere Informationen finden Sie unter www.citrix.com/go/vGPU (Anmeldeinformationen für Citrix My Account erforderlich).

Als Minimalausstattung für den Hostcomputer empfiehlt Citrix 4 GB RAM und vier virtuelle CPUs mit einer Taktfrequenz von 2,3 GHz.

Grafikprozessor (GPU):

  • Im Hinblick auf CPU-basierte Komprimierung, einschließlich verlustfreier Komprimierung, unterstützt HDX 3D Pro alle Grafikkarten auf dem Hostcomputer, die mit der bereitgestellten Anwendung kompatibel sind.
  • Für optimierten GPU-Framepufferzugriff mit NVIDIA GRID API erfordert HDX 3D Pro NVIDIA Quadro Smartcards mit den neuesten NVIDIA-Treibern. NVIDIA GRID liefert eine hohe Framerate und dadurch eine sehr interaktive Benutzererfahrung.
  • Zu den Anforderungen für HDX 3D Pro zur Verwendung von vGPU mit XenServer gehören die Grafikkarten NVIDIA GRID K1 und K2.

Benutzergerät:

  • HDX 3D Pro unterstützt alle Monitorauflösungen, die von dem GPU auf dem Hostcomputer unterstützt werden. Um mit den empfohlenen Minimalspezifikationen für Benutzergeräte und GPUs eine optimale Leistung zu erzielen, empfiehlt Citrix jedoch eine maximale Monitorauflösung für Benutzergeräte von 1920 x 1200 Pixeln für LAN-Verbindungen sowie von 1280 x 1024 Pixeln für WAN-Verbindungen.
  • Als Mindestausstattung für Benutzergeräte empfiehlt Citrix mindestens 1 GB RAM und eine CPU mit einer Taktfrequenz von 1,6 GHz. Zur Verwendung des standardmäßigen Tiefenkomprimierungscodecs, der bei Verbindungen mit geringer Bandbreite erforderlich ist, ist eine leistungsfähigere CPU erforderlich, es sei denn, die Decodierung erfolgt in der Hardware. Zur Erzielung der optimalen Leistung empfiehlt Citrix die Ausstattung von Benutzergeräten mit mindestens 2 GB RAM und einer Dual-Core-CPU mit einer Taktfrequenz von mindestens 3 GHz.
  • Bei Multimonitorzugriff empfiehlt Citrix Benutzergeräte mit Vierkern-CPUs.
  • Benutzergeräte benötigen keinen dedizierten GPU für den Zugriff auf Desktops oder Anwendungen, die mit HDX 3D Pro bereitgestellt werden.
  • Citrix Receiver muss installiert sein.

HDX-Videokonferenzen – Anforderungen für Webcam-Videokomprimierung

Unterstützte Clients: Citrix Receiver für Windows, Citrix Receiver für Mac und Citrix Receiver für Linux

Unterstützte Videokonferenzanwendungen:

  • Citrix GoToMeeting HDFaces
  • Adobe Connect
  • Cisco WebEx
  • IBM Sametime
  • Microsoft Lync 2010 und 2013
  • Für Microsoft Office Communicator:
  • Google + Hangouts
  • Media Foundation-basierte Videoanwendungen auf Windows 8.x, Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2
  • Skype 6.7

Zum Verwenden von Skype auf einem Windows-Client bearbeiten Sie die Registrierung auf Client und Server folgendermaßen:

  • Clientregistrierungsschlüssel HKEY_CURRENT_USER\Software\Citrix\HdxRealTime

    Name: DefaultHeight, Typ: REG_DWORD, Wert: 240
    Name: DefaultWidth, Typ: REG_DWORD, Wert: 320

  • Serverregistrierungsschlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Citrix\Vd3d\Kompatibilität

    Name: skype.exe, Typ: REG_DWORD, Wert: 0

Andere Anforderungen an Benutzergeräte:

  • Geeignete Hardware für die Audiowiedergabe
  • DirectShow-kompatible Webcam (Webcam-Standardeinstellungen verwenden). Hardware-verschlüsselungsfähige Webcams senken die clientseitige CPU-Nutzung.
  • Webcam-Treiber (möglichst vom Kamerahersteller)

Sitzungsaufzeichnung

Verwaltungskomponenten der Sitzungsaufzeichnung

Die Verwaltungskomponenten der Sitzungsaufzeichnung (Datenbank für die Sitzungsaufzeichnung, Sitzungsaufzeichnungsserver und Richtlinienkonsole) können auf demselben oder mehreren Servern installiert werden.

Unterstützte Betriebssysteme:

  • Microsoft Windows Server 2012 R2
  • Microsoft Windows Server 2012
  • Microsoft Windows Server 2008 R2 SP1

Datenbank für die Sitzungsaufzeichnung

Unterstützte Microsoft SQL Server-Versionen:

  • Microsoft SQL Server 2014 (Enterprise und Express Edition)
  • Microsoft SQL Server 2012 SP2 (Enterprise und Express Edition)
  • Microsoft SQL Server 2008 R2 SP3 (Enterprise und Express Edition)

Voraussetzung: .NET Framework Version 3.5 SP1 (nur Windows Server 2008 R2) oder .NET Framework Version 4.5.1 oder 4.6.

Sitzungsaufzeichnungsserver

Sie müssen die Voraussetzungen vor dem Sitzungsaufzeichnungsserver installieren. Fügen Sie im Server-Manager die IIS-Rolle hinzu und wählen Sie folgende Optionen:

  • Anwendungsentwicklung > ASP.NET 4.5 (Server 2012 und Server 2012 R2), ASP.NET (Server 2008 R2). Andere Komponenten werden automatisch ausgewählt; klicken Sie auf Hinzufügen, um die erforderlichen Rollen zu übernehmen.
  • Sicherheit > Windows-Authentifizierung
  • Verwaltungstools > Kompatibilität mit IIS 6
    • IIS 6-Metabasiskompatibilität
    • IIS 6-WMI-Kompatibilität
    • IIS 6-Skriptingtools
    • IIS 6-Verwaltungskonsole

Weitere Anforderungen:

  • .NET Framework Version 3.5 SP1 (nur Windows Server 2008 R2) oder .NET Framework Version 4.5.1 oder 4.6.
  • Wenn der Sitzungsaufzeichnungsserver HTTPS als Kommunikationsprotokoll verwendet, fügen Sie ein gültiges Zertifikat hinzu. Die Sitzungsaufzeichnung verwendet in der Standardeinstellung HTTPS; dies wird von Citrix empfohlen.
  • Microsoft Message Queuing (MSMQ) mit deaktivierter Active Directory-Integration und aktivierter MSMQ-HTTP-Unterstützung.

Richtlinienkonsole für die Sitzungsaufzeichnung

Voraussetzung: .NET Framework Version 3.5 SP1 (nur Windows Server 2008 R2) oder .NET Framework Version 4.5.1 oder 4.6.

Sitzungsaufzeichnungsagent

Installieren Sie den Sitzungsaufzeichnungsagent auf jedem XenApp-Server, auf dem Sie Sitzungen aufzeichnen möchten.

Unterstützte Betriebssysteme:

  • Microsoft Windows Server 2012 R2
  • Microsoft Windows Server 2012
  • Microsoft Windows Server 2008 R2 SP1

Anforderungen:

  • XenApp oder XenDesktop, Mindestversion 7.6 FP1
  • .NET Framework Version 3.5 SP1, 4.5.1 oder 4.6 (müsste bereits installiert sein)
  • Microsoft Message Queuing (MSMQ) mit deaktivierter Active Directory-Integration und aktivierter MSMQ-HTTP-Unterstützung

Sitzungsaufzeichnungsplayer

Unterstützte Betriebssysteme:

  • Microsoft Windows 8,1
  • Microsoft Windows 8
  • Microsoft Windows 7 SP1

Voraussetzung: NET Framework Version 4.5.1 oder 4.6.

Für optimale Ergebnisse sollten Sie den Sitzungsaufzeichnungsplayer auf einer Arbeitsstation installieren, die folgende Anforderungen erfüllt:

  • Eine Bildschirmauflösung von 1024 x 768
  • Eine Farbtiefe von mindestens 32 Bit
  • Mindestens 1GB RAM, größere RAM- und CPU-/GPU-Ressourcen können die Leistung bei der Wiedergabe grafikintensiver Aufzeichnungen verbessern, insbesondere, wenn die Aufzeichnungen viele Animationen enthalten.

Die Reaktionszeit bei der Suche hängt von der Größe der Aufzeichnung und der Computerhardware ab.

Sitzungsaufzeichnungssprachen

Die Sitzungsaufzeichnung ist in Englisch, Französisch, Deutsch, Japanisch, Spanisch und vereinfachtem Chinesisch erhältlich. Alle Sitzungsaufzeichnungskomponenten, die miteinander eine Verbindung herstellen, müssen in der gleichen Sprachversion vorliegen; Installationen mit unterschiedlichen Sprachen werden nicht unterstützt.

Die englische Sprachversion der Sitzungsaufzeichnung wird unter den folgenden Betriebssystemen unterstützt: Englisch, Russisch, Chinesisch (traditionell) und Koreanisch. Die Sprachversionen Französisch, Deutsch, Japanisch, Spanisch und Chinesisch (vereinfacht) der Sitzungsaufzeichnung werden unter den entsprechenden Sprachversionen des Betriebssystems unterstützt.

Universeller Druckserver

Der universelle Druckserver umfasst Client- und Serverkomponenten. Die UPsClient-Komponente ist in der VDA-Installation enthalten. Die UPsServer-Komponente wird auf jedem Druckserver installiert, auf dem die freigegebenen Drucker gespeichert sind, die Sie mit dem universellen Druckertreiber von Citrix in Benutzersitzungen bereitstellen möchten.

Die UpsServer-Komponente wird unter folgenden Betriebssystemen unterstützt:

  • Windows Server 2012 R2 und 2012
  • Windows Server 2008 R2 SP1
  • Windows Server 2008 (32 Bit)

Voraussetzung: Microsoft Visual C++ 2013 Runtime

Für VDAs für Windows-Serverbetriebssysteme erfordert die Benutzerauthentifizierung bei Druckvorgängen, dass der universelle Druckserver in der gleichen Domäne ist wie der VDA. 

Auch eigenständige Client- und Server-Komponentenpakete stehen zum Download zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel Bereitstellen von Druckern.

Sonstiges

  • Citrix empfiehlt die Installation der Komponentensoftwareversionen auf dem Installationsmedium für dieses Release (bzw. ein Upgrade auf diese Versionen).
    • StoreFront erfordert 2 GB Arbeitsspeicher. Informationen zu Systemanforderungen finden Sie in der Dokumentation von StoreFront. StoreFront 2.6 ist die in diesem Release unterstützte Mindestversion.
    • Wenn Sie Provisioning Services mit diesem Release verwenden, wird als Mindestversion Provisioning Services 7.0 unterstützt.
    • Citrix Lizenzserver erfordert 40 MB Speicherplatz auf dem Datenträger. Informationen zu den Systemanforderungen finden Sie in der Dokumentation der Lizenzierung. Es wird nur Citrix Lizenzserver für Windows unterstützt. Die unterstützte Mindestversion ist 11.13.1.
  • Die Microsoft-Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole ist erforderlich, wenn Sie Citrix Richtlinieninformationen in Active Directory und nicht in der Sitekonfigurationsdatenbank speichern. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation von Microsoft.
  • Die Verwendung mehrerer Netzwerkkarten wird nicht unterstützt.
  • Standardmäßig wird zusammen mit einem VDA Citrix Receiver für Windows installiert. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation von Citrix Receiver für Windows.
  • Wenn Sie Access Gateway-Versionen vor 10.0 mit diesem Release verwenden, werden Windows-Clients vor Version 7 nicht unterstützt.
  • Unterstützte Versionen sind im App-V-Artikel aufgeführt.
  • Clientordnerumleitung – unterstützte Betriebssysteme:
    • Server: Windows Server 2008 R2 SP1, Windows Server 2012 und Windows Server 2012 R2
    • Client (mit der aktuellen Version von Citrix Receiver für Windows): Windows 7, Windows 8, und Windows 8.1