Product Documentation

Neue Funktionen

Feb 29, 2016

XenApp 7.7 und XenDesktop 7.7

Dieses Produktrelease enthält die folgenden neuen und erweiterten Features.

  • Zonen

In Bereitstellungen mit weit auseinanderliegenden Standorten in einem WAN kann es zu Latenz- und Zuverlässigkeitsproblemen kommen. Mit Zonen können Benutzer an entfernten Standorten eine Verbindung mit lokalen Ressourcen herstellen, ohne dass die Verbindungen durch große WAN-Segmente laufen müssen. Zonen gestatten eine effektive Siteverwaltung über eine einzelne Citrix Studio-Konsole, Citrix Director und die Sitedatenbank. Auf diese Weise können die Kosten für Bereitstellung, Personalbesetzung, Lizenzierung und Pflege zusätzlicher Sites mit eigenen Datenbanken an entfernten Standorten gespart werden.

Zonen können bei Bereitstellungen aller Größen nützlich sein. Mit Zonen können Sie Anwendungen und Desktops näher an den Benutzern ansiedeln und so die Leistung verbessern.

Weitere Informationen finden Sie in dem Artikel Zonen.

  • Verbesserungen an Abläufen und Konfiguration der Datenbanken

Bei der Siteerstellung können Sie nun separate Speicherorte für die Site-, die Konfigurationsprotokollierungs- und die Überwachungsdatenbank angeben. Später können Sie den Speicherort aller drei Datenbanken ändern. In vorherigen Releases wurden alle drei Datenbanken an der gleichen Adresse erstellt, die später nicht geändert werden konnte.

Sie können jetzt beim Erstellen einer Site und zu einem späteren Zeitpunkt weitere Delivery Controller hinzufügen. In vorherigen Releases konnten weitere Controller erst nach dem Erstellen der Site hinzugefügt werden.

Weitere Informationen finden Sie in den Artikeln Datenbanken und Controller.

  • Anwendungslimits

Durch Konfigurieren von Anwendungslimits können Sie die Anwendungsnutzung verwalten. Sie können z. B. die Zahl der Benutzer, die gleichzeitig auf eine Anwendung zugreifen, beschränken. Analog dazu können Sie über Anwendungslimits die Zahl gleichzeitiger Instanzen ressourcenintensiver Anwendungen limitieren, um die Serverleistung zu gewährleisten und eine Dienstverschlechterung zu vermeiden.

Weitere Informationen finden Sie in dem Artikel Verwalten von Anwendungen.

  • Mehrere Benachrichtigungen vor Maschinenupdates und geplanten Neustarts

Sie können jetzt vor folgenden Aktionen wiederholt eine Benachrichtigung an die betroffenen Maschinen senden lassen:

Update der Maschinen in einem Maschinenkatalog mit einem neuen Masterimage

Neustart von Maschinen in einer Bereitstellungsgruppe gemäß Zeitplan

Wenn Sie angeben, dass die erste Nachricht 15 Minuten vor dem Update oder Neustart an die betroffenen Maschinen gesendet werden soll, können Sie außerdem vorgeben, dass die Nachricht alle fünf Minuten bis zum Update/Neustart wiederholt werden soll.

Weitere Informationen finden Sie in den Artikeln Maschinenkataloge und Verwalten von Maschinen in Bereitstellungsgruppen.

  • API-Unterstützung für die Verwaltung des Sitzungsroamings

Standardmäßig wechseln Sitzungen zusammen mit dem Benutzer von Clientgerät zu Clientgerät. Wenn ein Benutzer eine Sitzung startet und dann mit einem anderen Gerät weiterarbeitet, wird die gleiche Sitzung verwendet und die Anwendungen stehen auf beiden Geräten zur Verfügung. Die Anwendungen folgen dem Benutzer unabhängig von dem Gerät und davon, ob aktuelle Sitzungen vorhanden sind. Ebenso folgen Drucker und andere Ressourcen, die einer Anwendung zugewiesen sind.

Sie können das Sitzungsroaming jetzt mit dem PowerShell-SDK anpassen. In der vorherigen Version war dies ein experimentelles Feature.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel Sitzungen.

  • API-Unterstützung für das Provisioning von VMs über Hypervisor-Vorlagen

Wenn Sie einen Maschinenkatalog mit dem PowerShell-SDK erstellen oder aktualisieren, können Sie nun eine Vorlage aus anderen Hypervisor-Verbindungen wählen. Diese Option besteht zusätzlich zu der derzeitigen Auswahl von VM-Images und Snapshots.

  • Unterstützung für neue und zusätzliche Plattformen

Ausführliche Informationen zu unterstützten Plattformen finden Sie im Artikel Systemanforderungen. Die Informationen über die Unterstützung der Versionen der Produkte anderer Hersteller werden regelmäßig aktualisiert.

Standardmäßig wird zusammen mit dem Delivery Controller SQL Server 2012 Express SP2 installiert. SP1 wird nicht mehr installiert.

Mit den Installationsprogrammen werden jetzt automatisch neuere Microsoft Visual C++-Laufzeitversionen bereitgestellt: 32-Bit und 64-Bit Microsoft Visual C++ 2013, 2010 SP1 und 2008 SP1. Visual C++ 2005 wird nicht mehr bereitgestellt.

Sie können Studio und VDAs für Windows-Desktopbetriebssysteme auf Maschinen mit Windows 10 installieren.

Sie können Verbindungen mit Microsoft Azure-Virtualisierungsressourcen erstellen.

Citrix Receiver für Mac und Citrix Receiver für Linux sind nicht mehr im Produkt-ISO-Image enthalten. Sie oder die Benutzer können diese Citrix Receiver-Versionen von der Citrix Website herunterladen und installieren. Alternativ können Sie diese Citrix Receiver-Versionen auf dem StoreFront-Server zur Verfügung stellen. Informationen hierzu finden Sie im Abschnitt Verfügbarmachen von Citrix Receiver-Installationsdateien auf dem Server in der Dokumentation zu StoreFront 3.0.x bzw. in der Dokumentation zu der von Ihnen verwendeten StoreFront-Version. 

Citrix Director

Die in diesem Release enthaltene Director-Version bietet die folgenden neuen und erweiterten Features:

  • Proaktive Überwachung und Warnungen

Sie können jetzt proaktive Benachrichtigungen bei Erreichen von Schwellenwerten konfigurieren. Dies ermöglicht schnellere Reaktionen, selbst wenn Sie gerade nicht an der Überwachungskonsole sind.

Weitere Informationen finden Sie unter Warnungen und Benachrichtigungen.

  • SCOM-Integration

In Bereitstellungen, die mit Microsoft System Center 2012 - Operations Manager überwacht werden, können SCOM-Warnungen im Dashboard und in anderen Ansichten der obersten Ebene in Director angezeigt werden. Wenn beispielsweise Verbindungen mit unterstützten Hypervisoren fehlschlagen, kann der Administrator Director auf entsprechende SCOM-Warnungen prüfen. Anschließend kann er bei Bedarf zur Operations Manager-Konsole wechseln, um weitere Informationen zur Problembehandlung anzuzeigen.

Weitere Informationen finden Sie unter SCOM-Warnungen.

  • Windows-Authentifizierung

Director unterstützt jetzt die integrierte Windows-Authentifizierung. Die Windows-Anmeldeinformationen von Benutzern werden für das Single Sign-On automatisch beim Zugriff auf Director verwendet. Dadurch können Benutzer sich mit einem beliebigen Anmeldeinformationsanbieter und zugehöriger Hardware bei ihrer Maschine anmelden und die entsprechende Identität für den Zugriff auf Director verwenden.

Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von Director mit der integrierten Windows-Authentifizierung.

  • Nutzung von Desktop- und Serverbetriebssystem

In der Ansicht "Trends" wird nun die Desktopbetriebssystemnutzung nach Site und Bereitstellungsgruppe und die Serverbetriebssystemnutzung nach Site, Bereitstellungsgruppe und Maschine angezeigt. Dies ist eine Echtzeitansicht der Betriebssystemnutzung, die eine schnelle Beurteilung der Kapazitätsanforderungen der Site gestattet.

Weitere Informationen finden Sie unter Siteübergreifendes Überwachen von Verlaufstrends.

  • Anwendungslimits in Director

In Studio konfigurierte Anwendungslimits werden in vorhandenen Ansichten und Aufstellungen in Director angezeigt. Unter "Benutzerverbindungsfehler" im Dashboard wird beispielsweise angezeigt, wenn eine Verbindung aufgrund der Überschreitung eines Anwendungslimits fehlschlägt.

Weitere Informationen finden Sie unter Anwendungslimits.