Product Documentation

Nicht in diesem Release enthaltene Features

Feb 29, 2016

Tipp: Wenn die neueste Version, mit der Sie vertraut sind, XenApp 6.5 (oder eine Vorversion) ist, sollten Sie sich auch die hier beschriebenen Unterschiede bei Architektur, Terminologie und Elementen ansehen. 

Die folgenden Features werden derzeit nicht bereitgestellt oder werden nicht mehr unterstützt.

  • Für Fingereingabe optimierten Desktop starten: Diese Einstellung wurde für Windows 10-Maschinen deaktiviert. Weitere Informationen finden Sie unter Einstellungen der Richtlinie "Mobilerfahrung".
  • SecureICA-Verschlüsselung unter 128 Bit: In Releases vor 7.x war eine Verschlüsselung von Clientverbindungen für Basic-, 40-Bit-, 56-Bit- und 128-Bit-Verschlüsselung durch SecureICA möglich. In Releases aber Version 7 steht die SecureICA-Verschlüsselung nur für die 128-Bit-Verschlüsselung zur Verfügung.
  • Legacydrucken: Die folgenden Druckfunktionen werden für Releases 7.x nicht unterstützt:
    • Abwärtskompatibilität für DOS-Clients und 16-Bit-Drucker, einschließlich Legacy-Clientdruckernamen.
    • Unterstützung für mit Windows 95 und Windows NT verbundene Drucker, einschließlich verbesserter erweiterter Druckereigenschaften und Win32FavorRetainedSetting.
    • Möglichkeit zum Aktivieren oder Deaktivieren automatisch gespeicherter und automatisch wiederhergestellter Drucker.
    • DefaultPrnFlag, eine Registrierungseinstellung für Server zum Aktivieren/Deaktivieren automatisch gespeicherter und automatisch wiederhergestellter Drucker, die in Benutzerprofilen auf dem Server gespeichert werden.
  • Secure Gateway: In Releases vor 7.x wurden mit Secure Gateway sichere Verbindungen zwischen dem Server und den Benutzergeräten hergestellt. Die Sicherung externer Verbindungen erfolgt nun mit NetScaler Gateway.
  • Spiegeln von Benutzern: In Releases vor 7.x steuerten Administratoren die Benutzer-zu-Benutzer-Spiegelung mit Richtlinien. In 7.x-Releases ist das Spiegeln von Endbenutzern ein integriertes Feature in Director, wobei die Windows-Remoteunterstützung den Administratoren das Spiegeln und Beheben von Problemen auf nahtlos bereitgestellten Anwendungen und virtuellen Desktops gestattet.
  • Energie- und Kapazitätsverwaltung: In Releases vor 7.x wurde mit der Energie- und Kapazitätsverwaltung der Stromverbrauch reduziert und die Serverkapazität verwaltet. Microsoft Configuration Manager ist das Ersatztool für diese Funktion.
  • Flash v1-Umleitung: Bei Clients, die nicht die Flash-Umleitung der zweiten Generation unterstützen (einschließlich Citrix Receiver für Windows vor Version 3.0, Citrix Receiver für Linux 11.100 und Citrix Online-Plug-In 12.1) erfolgt ein Fallback auf serverseitige Wiedergabe für Legacyfeatures der Flash-Umleitung. VDAs in 7.x-Releases unterstützen die Flash-Umleitungsfeatures der zweiten Generation.
  • Lokales Textecho: Dieses Feature wurde mit früheren Windows-Anwendungstechnologien zur Beschleunigung der Anzeige eingegebenen Texts auf Benutzergeräten bei Verbindungen mit hoher Latenz eingesetzt. Aufgrund von Verbesserungen am Grafiksubsystem und HDX SuperCodec ist dieses Feature in 7.x-Releases nicht enthalten.
  • SmartAuditor: In Releases vor 7.x konnte mit SmartAuditor die Bildschirmaktivität einer Benutzersitzung aufgezeichnet werden. Ab Version 7.6 Feature Pack 1 wurde diese Funktion durch die Sitzungsaufzeichnung ersetzt.
  • Single Sign-On: Dieses Feature zur Gewährleistung der Kennwortsicherheit wird für Windows 8- und Windows Server 2012-Umgebungen nicht unterstützt. Es wird noch für Windows 2008 R2- und Windows 7-Umgebungen unterstützt, ist aber nicht in 7.x-Releases enthalten. Es ist auf der Downloadwebsite von Citrix verfügbar: http://citrix.com/downloads.
  • Oracle-Datenbankunterstützung: 7.x-Releases benötigen eine SQL Server-Datenbank.
  • Systemüberwachung und -wiederherstellung (HMR): In Releases vor 7.x konnten von HMR Tests auf den Servern einer Serverfarm durchgeführt werden, um deren Zustand zu überwachen und mögliche Integritätsrisiken zu ermitteln. In 7.x-Releases bietet Director eine zentrale Ansicht der Systemintegrität, da die Überwachungs- und Warnfunktionen für die ganze Infrastruktur innerhalb der Director-Konsole dargestellt werden.
  • Benutzerdefinierte ICA-Dateien: Benutzerdefinierte ICA-Dateien wurden verwendet, um direkte Verbindungen von Benutzergeräten (mit der ICA-Datei) zu einer bestimmten Maschine herzustellen. In 7.x-Releases ist dieses Feature standardmäßig deaktiviert, kann aber für die normale Verwendung mit einer lokalen Gruppe aktiviert werden, oder im Modus für hohe Verfügbarkeit verwendet werden, falls der Controller nicht mehr verfügbar ist.
  • Management Pack für System Center Operations Manager (SCOM) 2007: Das Management Pack für die Überwachung der Aktivität der Farmen mit SCOM unterstützt 7.x-Releases nicht.
  • CNAME-Funktion: Die CNAME-Funktion war in Versionen vor 7.x standardmäßig aktiviert. Bereitstellungen, die von CNAME-Einträgen für FQDN-Umleitung und von der Verwendung von NetBIOS-Namen abhängig sind schlagen möglicherweise fehl. In 7.x-Releases bietet stattdessen die automatische Aktualisierung von Delivery Controllern, durch die die Liste der Controller automatisch aktualisiert wird und VDAs automatisch benachrichtigt werden, wenn Controller der Site hinzugefügt und aus ihr entfernt werden. Das Feature für automatische Controller-Updates ist in den Citrix Richtlinien standardmäßig aktiviert, kann jedoch durch Erstellen einer Richtlinie deaktiviert werden.

    Alternativ können Sie die CNAME-Funktion in der Registrierung wieder aktivieren, um mit der vorhandenen Bereitstellung fortzufahren und FQDN-Umleitung und die Verwendung von NetBIOS-Namen zuzulassen. Weitere Informationen finden Sie unter CTX137960.

  • Assistent für schnelles Bereitstellen: In Studio-Releases vor 7.x konnte mit dieser Option eine vollständig installierte XenDesktop-Bereitstellung schnell bereitgestellt werden. Durch den neuen vereinfachten Installations- und Konfigurationsworkflow in XenDesktop 7.x ist der Assistent für schnelles Bereitstellen nicht mehr nötig.
  • Konfigurationsdatei für Remote PC-Dienst und PowerShell-Skript für die automatische Verwaltung: Remote PC ist jetzt in Studio und den Controller integriert.
  • Workflow Studio: In Releases vor 7.x war Workflow Studio die grafische Oberfläche für den Aufbau von Workflows für XenDesktop. Das Feature wird in 7.x-Releases nicht unterstützt.
  • Farbtiefe: In Studio-Releases vor 7.6 wurde die Farbtiefe in den Benutzereinstellungen einer Bereitstellungsgruppe angegeben. Ab Version 7.6 kann die Farbtiefe für Bereitstellungsgruppen über das PowerShell-Cmdlet "New-BrokerDesktopGroup" oder "Set-BrokerDesktopGroup" festgelegt werden.
  • Starten nicht-veröffentlichter Programme bei Clientverbindung: In Releases vor 7.x wurde über diese Citrix Richtlinieneinstellung angegeben, ob Startanwendungen oder veröffentlichte Anwendungen über ICA oder RDP auf dem Server gestartet werden sollten. In 7.x-Releases wird mit dieser Einstellung nur festgelegt, ob Startanwendungen oder veröffentlichte Anwendungen über RDP auf dem Server gestartet werden.
  • Desktop starten: In Releases vor 7.x wird mit dieser Citrix Richtlinieneinstellung angegeben, ob Benutzer, die keine Administratoren sind, eine Verbindung zu einer Desktopsitzung herstellen dürfen. In 7.x-Releases müssen Benutzer ohne Administratorrechte zur Gruppe der Benutzer mit direktem Zugriff für eine VDA-Maschine gehören, um Verbindungen zu Sitzungen auf diesem VDA herzustellen. Die Einstellung Desktop starten ermöglicht Benutzern ohne Administratorrechte, die in der Gruppe der Benutzer mit direktem Zugriff eines VDAs sind, über eine ICA-Verbindung eine Verbindung zum VDA herzustellen. Die Einstellung Desktop starten hat keine Auswirkungen auf RDP-Verbindungen. Unabhängig von dieser Einstellung können Benutzer, die in der Gruppe der Benutzer mit direktem Zugriff eines VDAs sind, über eine RDP-Verbindung eine Verbindung zum VDA herstellen.

Nicht in Citrix Receiver enthaltene Features oder Features mit anderen Standardwerten

  • COM-Portzuordnung: Mit der COM-Portzuordnung wurde der Zugriff auf COM-Ports auf dem Benutzergerät erlaubt oder verhindert. Die COM-Portzuordnung wurde zuvor standardmäßig aktiviert. In 7.x-Versionen von XenDesktop und XenApp ist die COM-Portzuordnung standardmäßig deaktiviert. Einzelheiten finden Sie unter Konfigurieren von COM-Port- und LPT-Portumleitungseinstellungen in der Registrierung.
  • LPT-Portzuordnung: Mit der LPT-Portzuordnung wird der Zugriff von Legacyanwendungen auf LPT-Ports gesteuert. Die LPT-Portzuordnung wurde zuvor standardmäßig aktiviert. In 7.x-Releases ist die LPT-Portzuordnung standardmäßig deaktiviert.
  • PCM-Audiocodec: In 7.x-Releases wird der PCM-Audiocodec nur von HTML5-Clients unterstützt.
  • Unterstützung für Microsoft ActiveSync
  • Proxyunterstützung für ältere Versionen, dies umfasst:
    • Microsoft Internet Security und Acceleration (ISA) 2006 (Windows Server 2003)
    • Oracle iPlanet-Proxyserver 4.0.14 (Windows Server 2003)
    • Squid-Proxyserver 3.1.14 (Ubuntu Linux Server 11.10)