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Tools

Jul 08, 2016

Mit den folgenden Tools und Hilfsprogrammen können Sie PvD-Vorgänge anpassen, vereinfachen und überwachen.

Benutzerdefinierte Regeldateien

Mit den von PvD bereitgestellten benutzerdefinierten Regeldateien können Sie das folgende Standardverhalten von PvD-Imageupdates ändern:
  • Die Sichtbarkeit von Dateien auf der PvD
  • Die Art der Zusammenführung von vorgenommenen Änderungen
  • Einstellungen zur Beschreibbarkeit der Dateien

Detaillierte Anweisungen zu den benutzerdefinierten Regeldateien und dem CoW-Feature finden Sie in den Kommentaren zu den Dateien, die sich unter C:\ProgramData\Citrix\personal vDisk\Config auf der Maschine befinden, auf der PvD installiert ist. Die Dateien mit dem Namen custom_* erläutern die Regeln und wie sie aktiviert werden.

Ändern der Größe und poolstats-Skripts

Es gibt zwei Skripts zum Überwachen und Verwalten der Größe der PvDs. Sie befinden sich im Ordner "Support\Tools\Scripts" auf dem XenDesktop-Installationsmedium. Sie können auch das Überwachungstool für PvD-Imageupdates verwenden, das sich im Ordner "Support\Tools\Scripts\PvdTool" befindet. Weitere Informationen finden Sie unter http://blogs.citrix.com/2014/06/02/introducing-the-pvd-image-update-monitoring-tool/.

Verwenden Sie "resize-personalvdisk-pool.ps1" zum Vergrößern der PvDs in allen Desktops eines Katalogs. Die folgenden Snap-Ins oder Module für den Hypervisor müssen auf der Maschine installiert werden, auf der Studio ausgeführt wird:
  • XenServer erfordert XenServerPSSnapin
  • vCenter erfordert vSphere PowerCli
  • System Center Virtual Machine Manager erfordert die VMM-Konsole

Mit "personal-vdisk-poolstats.ps1" können Sie den Status von Imageupdates überprüfen sowie den Speicherplatz für Anwendungen und Benutzerprofile in einer PvD-Gruppe. Führen Sie das Skript vor dem Update eines Images aus, um zu prüfen, ob Desktops genug Speicherplatz haben. Dadurch werden Fehler während des Updates verhindert. Für das Skript muss die Windows Management Instrumentation (WMI-In)-Firewall auf den PvD-Desktops aktiviert sein. Sie können die Firewall auf dem Masterimage aktivieren oder über GPO.

Wenn ein Imageupdate fehlschlägt, zeigt der Eintrag in der Spalte "Update" die Ursache an.

Zurücksetzen des Anwendungsbereichs

Wenn ein Desktop durch die Installation einer fehlerhaften Anwendung oder aus einem anderen Grund beschädigt wird, können Sie den Anwendungsbereich der PvD auf den (leeren) Herstellerstandard zurücksetzen. Beim Zurücksetzen bleiben die Benutzerprofildaten erhalten.

Zurücksetzen des Anwendungsbereichs der PvD:
  • Melden Sie sich am Desktop des Benutzers als Administrator an. Starten Sie eine Eingabeaufforderung und führen Sie den Befehl C:\Programme\Citrix\Personal vDisk\bin\CtxPvD.exe -s Reset aus.
  • Navigieren Sie in Citrix Director zum Desktop des Benutzers. Klicken Sie auf Reset Personal vDisk und anschließend auf OK.

Exportieren und Importieren eines PvD-Bestands

Der Imageupdateprozess ist ein zentraler Teil der Bereitstellung neuer Images auf PvD-Desktops und umfasst Anpassungen, damit vorhandene persönliche vDisks mit dem neuen Basisimage funktionieren. Bei Bereitstellungen, die Maschinenerstellungsdienste (MCS) verwenden, können Sie einen Bestand von einer aktiven VM auf eine Netzwerkfreigabe exportieren und dann in ein Masterimage importieren. Mit diesem Bestand auf dem Masterimage wird eine Differenz berechnet. Obwohl das Feature zum Exportieren bzw. Importieren des Bestands nicht verwendet werden muss, kann es die Leistung des Imageupdateprozesses verbessern.

Sie müssen ein Administrator sein, um das Feature zum Exportieren/Importieren des Bestands zu verwenden. Authentifizieren Sie sich für den Export/Import ggf. bei der Dateifreigabe mit "net use". Der Benutzerkontext muss auf alle für den Export/Import verwendeten Dateifreigaben zugreifen können.
  • Führen Sie zum Exportieren eines Bestands den Exportbefehl als Administrator auf einer Maschine aus, auf der sich ein VDA mit aktivierter PvD befindet (Mindestversion 7.6):

    Ctxpvdsvc.exe exportinventory "<Pfad zum Exportspeicherort>"

    Die Software erkennt den Speicherort des aktuellen Bestands und exportiert den Bestand an den angegebenen Speicherort in einen Ordner mit dem Namen "ExportedPvdInventory". Hier ein Auszug aus der Befehlsausgabe:
    C:\Program Files\Citrix\personal vDisk\bin> .\CtxPvDSvc.exe exportinventory  \\share location\ExportedInventory Current inventory source location C:\CitrixPvD\Settings\Inventory\VER-LAS ... Exporting current inventory to location \\ …. ... Deleting any pre-existing inventory folder at \\ …. .Successfully exported current inventory to location \\ …. Error code = OPS 
  • Zum Importieren eines zuvor exportierten Bestands führen Sie den Importbefehl als Administrator auf dem Masterimage aus:

Importieren

Führen Sie den Importbefehl als Administrator auf dem Masterimage aus.

Ctxpvdsvc.exe importinventory "<Pfad zum exportierten Bestand>"

Der <Pfad zum exportierten Bestand> muss der vollständige Pfad für die Bestandsdateien sein; in der Regel ist das <Netzwerkspeicherort\ExportedPvdInventory>.

Der Bestand wird aus dem Importspeicherort abgerufen (zuvor wurde er mit dem Befehl zum Exportieren des Bestands hierher exportiert) und in den Bestandsspeicher auf dem Masterimage importiert. Hier ein Auszug aus der Befehlsausgabe:
C:\Program Files\Citrix\personal vDisk\bin> .\CtxPvDSvc.exe importinventory  \\share location\ExportedInventory\ExportedPvdInventory Importing inventory \\share location\ExportedInventory\ExportedPvdInventory … Successfully added inventory \\share location\ExportedInventory\ExportedPvdInventory to the  store at c:\ProgramData\Citrix\personal vDisk\InventoryStore
Nach dem Exportvorgang sollte die Netzwerkfreigabe die folgenden Dateinamen enthalten. Nach dem Importvorgang sollte der Bestandsspeicher auf dem Masterimage die gleichen Dateinamen enthalten.
  • Components.DAT
  • files_rules
  • folders_rules
  • regkey_rules
  • RINGTHREE.DAT
  • S-1-5-18.DAT
  • SAM.DAT
  • SECURITY.DAT
  • SNAPSHOT.DAT
  • SOFTWARE.DAT
  • SYSTEM.CurrentControlSet.DAT
  • VDCATALOG.DAT
  • vDiskJournalData

Sichern und Wiederherstellen

Wichtig: Die Skripts verschieben die PvDs nicht an einen neuen Speicherort. Diesen Vorgang müssen Sie auf eine andere Weise ausführen.
Zwei PowerShell-Skripts im Ordner "Support\Tools\Scripts" auf dem Installationsmedium des Produkts ermöglichen das Sichern und Wiederherstellen persönlicher vDisks. Mit den Skripts zum Sichern und Wiederherstellen können Sie vorhandene PvDs und Benutzerzuweisungen von einem Katalog zu einem anderen migrieren. Dies kann nützlich sein, wenn Sie den PvD-Speicher ändern müssen. Das Skript zum Sichern erstellt eine XML-Datei mit Metadaten aus einem bestehenden Katalog. Die Metadaten enthalten den aktuellen Pfad der PvDs im Speicher und die Benutzerzuweisungen zu den PvDs. Das Skript zum Wiederherstellen verwendet die XML-Datei, um die PvDs einem neuen Katalog zuzuweisen und ihnen die richtigen Benutzer zuzuordnen.
  • migration-backup.ps1 zeichnet die Zuordnung zwischen jedem Benutzer und dessen persönlicher vDisk in einem Maschinenkatalog auf und speichert diese Informationen in einer XML-Datei.
  • migration-restore.ps1 erstellt mit der XML-Datei den Desktop des Benutzers in einem Maschinenkatalog neu.
Vor dem Sichern und Wiederherstellen beachten Sie Folgendes:
  • Die Skripts verwenden die Hypervisor-API. Daher muss das PowerShell-Snap-In des Hypervisors auf dem Controller, auf dem die Skripts ausgeführt werden, installiert sein.
  • Führen Sie die Skripts von einem Speicherort aus, der Zugriff auf den Controller hat, auf dem der Maschinenkatalog erstellt wurde.
  • Die Skripts werden auf folgenden Hypervisor-Plattformen unterstützt: Citrix XenServer, Microsoft Hyper-V und VMware ESX.

Sichern eines Maschinenkatalogs

Führen Sie ein Backup durch, wenn ein Maschinenkatalog geändert wird. Sie können ein Backup durchführen, während die Maschinen im Katalog aktiv sind.

Verwenden Sie migration-backup.ps1 zum Sichern beliebiger Maschinenkataloge, die persönliche vDisks enthalten. Das Skript fordert die Angabe des Namens des Maschinenkatalogs und der Verbindungsinformationen für den Hypervisor an. Anschließend durchläuft es sämtliche Benutzern zugewiesene Maschinen im Maschinenkatalog und speichert für jede Maschine die Zuordnung zwischen persönlichem vDisk-Speicher und dem jeweiligen Benutzer. Diese Informationen werden in einer XML-Datei gespeichert, die folgende Struktur hat:
             
  • PvDMigration.hypervisor.Type unterstützt VMware ESX, Citrix XenServer und Microsoft Hyper-V.
  • PvDMigration.PVD speichert Informationen dazu, wo die persönliche vDisk gespeichert und welchem Benutzer sie zugeordnet ist.
  • PvDMigration.PVD.DiskId ist der eindeutige Bezeichner der vDisk auf dem Hypervisor, auf dem das Backup erstellt wurde.
  • PvDMigration.PVD.DiskName ist der Name der VHD- bzw. VMDK-Datei.
  • PvDMigration.PVD.SRName ist der Name des Speicheranbieters, wenn das Backup erstellt wurde.
  • PvDMigration.PVD.SRID ist der eindeutige Bezeichner des Speicheranbieters auf dem Hypervisor, auf dem das Backup erstellt wurde.
  • PvDMigration.PVD.UserName ist der Name des Benutzers, der der vDisk zugeordnet ist.
  • PvDMigration.PVD.UserSid ist die SID des Benutzers, der der vDisk zugeordnet ist.
  • PvDMigration.PVD.State ist der Status der vDisk. Der Status kann "backed up" oder "processed" lauten. Er lautet "backed up" nach dem ersten Backup und ändert sich in "processed", wenn die XML-Datei für eine Wiederherstellung vom Backup verwendet wurde.

Wiederherstellen eines Maschinenkatalogs

Beachten Sie vor dem Wiederherstellen Folgendes:
  • Sie können nur einen Maschinenkatalog wiederherstellen, der dasselbe Masterimage hat wie der gesicherte Maschinenkatalog.
  • Sie müssen ein neues Masterimage erstellen, indem Sie den Bestand des Masterimages aktualisieren, auf dessen Basis der gesicherte Maschinenkatalog erstellt wurde.
Stellen Sie mit migration-restore.ps1 beliebige Maschinenkataloge mit persönlichen vDisks wieder her. Das Skript erfordert folgende Eingaben:
  • Während des Backups erstellte XML-Datei.
  • Name des Maschinenkatalogs, der wiederhergestellt wird.
  • Name des Speicherorts an dem die nicht zugewiesenen persönlichen vDisks gespeichert sind. Dies ist in der XML-Datei aufgelistet.
  • Hypervisor-Verbindungsinformationen.

Das Skript migration-restore.ps1 findet alle nicht zugewiesenen Maschinen im Maschinenkatalog und weist ihnen Benutzer zu. Außerdem fügt es die persönlichen vDisks der Benutzer den Maschinen an.

Beispielszenario 1: Wiederherstellung eines Maschinenkatalogs und seiner persönlichen vDisks mit neuen Maschinennamen

In diesem Szenario werden ein ganzer Maschinenkatalog und die persönlichen vDisks, die den enthaltenen Maschinen angefügt sind, wiederhergestellt. Die Maschinen erhalten neue Namen. Dies kann auftreten, wenn der Hypervisor oder ein Speicherhost ausgefallen ist oder wenn Benutzer in eine neue Infrastruktur migriert werden.
  1. Führen Sie migration-backup.ps1 aus, um die Zuweisung zwischen Benutzern und persönlichen vDisks in der XML-Datei aufzuzeichnen.
  2. Verschieben oder sammeln Sie mit einer Backuplösung die persönlichen vDisks aus dem ursprünglichen Maschinenkatalog auf einen Datenträger:
    • VMware ESX oder Microsoft Hyper-V: Persönliche vDisks sind in dem vom Controller festgelegten Speicher in einem Ordner, der den Namen der Maschine enthält, dem die vDisk angefügt ist.
    • Citrix XenServer: Persönliche vDisks sind im Stamm des vom Controller festgelegten Speichers. Der Name jeder vDisk ist eine GUID.
  3. Stellen Sie die persönlichen vDisks aus dem ursprünglichen Maschinenkatalog mit einer Speicherbackuplösung wieder her:
    • ESX oder Hyper-V: Platzieren Sie die vDisks in einen neuen Ordner auf der neuen Speicherressource. Alternativ können Sie die vDisks im ursprünglichen Pfad auf der neuen Speicherressource lassen.
    • XenServer: Platzieren Sie die vDisks im Stamm der neuen Speicherressource.
  4. Erstellen Sie einen Provisioning Services-vDisk- oder Maschinenerstellungsdienste-Snapshot des Masterimages, mit dem Sie den ausgefallenen Maschinenkatalog erstellt haben.
  5. Führen Sie Bestand aktualisieren über das Startmenü auf der vDisk oder dem Snapshot aus.
  6. Erstellen Sie den Maschinenkatalog in Studio neu und verwenden Sie dabei eine andere Benennungskonvention als für den ausgefallenen ursprünglichen Maschinenkatalog. Dadurch wird ein Katalog neuer Maschinen mit jeweils einer neuen persönlichen vDisk erstellt, die die Sitedatenbank erkennt.
  7. Stellen Sie sicher, dass der neu erstellte Maschinenkatalog der richtigen Bereitstellungsgruppe zugewiesen ist.
  8. Stellen Sie sicher, dass die Bereitstellungsgruppe im Wartungsmodus ist und die enthaltenen Maschinen heruntergefahren sind.
  9. Bearbeiten Sie die vom Backupskript generierte XML-Datei:
    • ESX oder Hyper-V: Wenn Sie vDisks in Schritt 3 in einem neuen Ordner auf der neuen Speicherressource wiederhergestellt haben, ersetzen Sie für jeden PVD-Abschnitt in der Datei den Ordnernamen in DiskName durch den Speicherort der wiederhergestellten vDisks. Wenn Sie die vDisks im ursprünglichen Pfad im neuen Speicher wiederhergestellt haben, überspringen Sie diesen Schritt.
    • XenServer: Überspringen Sie diesen Schritt.
  10. Führen Sie auf dem Controller migration-restore.ps1 aus und geben Sie den Namen der XML-Datei und den Speicherort der gesicherten vDisks an.

Beispielszenario 2: Wiederherstellung eines Maschinenkatalogs und seiner persönlichen vDisks unter Wiederverwenden der bestehenden Maschinennamen

In diesem Szenario werden ein ganzer Maschinenkatalog und die persönlichen vDisks, die den enthaltenen Maschinen angefügt sind, wiederhergestellt. Die bestehenden Namen der (ausgefallenen) Maschinen werden wiederverwendet. Dieses Szenario ist möglich, wenn der Hypervisor oder ein Speicherhost ausgefallen ist.
  1. Führen Sie migration-backup.ps1 aus, um die Zuordnung zwischen Benutzern und persönlichen vDisks aufzuzeichnen.
  2. Verschieben oder sammeln Sie mit einer Backuplösung die persönlichen vDisks aus dem ursprünglichen Maschinenkatalog auf einen Datenträger:
    • ESX oder Hyper-V: Persönliche vDisks sind in dem vom Controller festgelegten Speicher in einem Ordner, der den Namen der Maschine enthält, dem die vDisk angefügt ist.
    • XenServer: Persönliche vDisks sind im Stamm des vom Controller festgelegten Speichers. Der Name jeder vDisk ist eine GUID.
  3. Stellen Sie die persönlichen vDisks aus dem ursprünglichen Maschinenkatalog mit einer Speicherbackuplösung wieder her:
    • ESX oder Hyper-V: Platzieren Sie die vDisks in einen neuen Ordner auf der neuen Speicherressource.
    • XenServer: Platzieren Sie die vDisks im Stamm der neuen Speicherressource.
  4. Erstellen Sie einen Provisioning Services-vDisk- oder Maschinenerstellungsdienste-Snapshot des Masterimages, mit dem Sie den ausgefallenen Maschinenkatalog erstellt haben.
  5. Führen Sie Bestand aktualisieren über das Startmenü auf der vDisk oder dem Snapshot aus.
  6. Erstellen Sie den Maschinenkatalog in Studio neu und verwenden Sie dabei die gleiche Benennungskonvention wie für den ausgefallenen Maschinenkatalog. Dadurch wird ein Katalog neuer Maschinen mit jeweils einer neuen persönlichen vDisk erstellt, die die Sitedatenbank erkennt.
  7. Stellen Sie sicher, dass der neu erstellte Maschinenkatalog der richtigen Bereitstellungsgruppe zugewiesen ist.
  8. Stellen Sie sicher, dass die Desktopgruppe im Wartungsmodus ist und die enthaltenen Maschinen heruntergefahren sind.
  9. Bearbeiten Sie die vom Backupskript generierte XML-Datei:
    • ESX oder Hyper-V: Ersetzen Sie für jeden PVD-Abschnitt in der Datei den Ordnernamen in DiskName durch den Speicherort der wiederhergestellten vDisks.
    • XenServer: Überspringen Sie diesen Schritt.
  10. Führen Sie das Skript migration-restore.ps1 auf dem Controller aus und verwenden Sie die geänderte XML-Datei als Eingabe. Das Skript fügt die vDisks an, ohne sie zu verschieben.
  11. Überprüfen Sie, ob die Benutzerdaten erfolgreich wiederhergestellt wurden.

Beispielszenario 3: Wiederherstellung einer Teilmenge persönlicher vDisks in einem Maschinenkatalog

In diesem Szenario sind nur einige der persönlichen vDisks in einem Maschinenkatalog ausgefallen und werden wiederhergestellt. Die virtuellen Maschinen im Katalog sind nicht ausgefallen.
  1. Führen Sie migration-backup.ps1 aus, um die Zuweisung zwischen Benutzern und persönlichen vDisks in der XML-Datei aufzuzeichnen.
  2. Die XML-Datei enthält einen PVD-Abschnitt für jeden Benutzer im Maschinenkatalog. Entfernen Sie alle Benutzer, deren persönliche vDisks nicht wiederhergestellt werden müssen, und die zugehörigen Abschnitte aus der Datei.
  3. Stellen Sie die persönlichen vDisks mit einer Backuplösung aus dem ursprünglichen Maschinenkatalog wie in einem der anderen Szenarios beschrieben wieder her:
    • Zum Verwenden neuer Maschinennamen folgen Sie Beispielszenario 1.
    • Zur Erhalten bestehenden Maschinennamen folgen Sie Beispielszenario 2.
  4. Stellen Sie sicher, dass der Katalog genügend nicht zugewiesene Maschinen hat. Fügen Sie, falls erforderlich, Maschinen hinzu. Sie benötigen eine neue Maschine für jeden Benutzer, dessen vDisk Sie wiederherstellen möchten.
  5. Stellen Sie sicher, dass die Desktopgruppe im Wartungsmodus ist und die enthaltenen Maschinen heruntergefahren sind.
  6. Führen Sie auf dem Controller migration-restore.ps1 mit der geänderten XML-Datei als Eingabe aus.
  7. Überprüfen Sie, ob die Benutzerdaten erfolgreich wiederhergestellt wurden.