Erstellen und Verwalten von Verbindungen

Einführung

Beim Konfigurieren einer Verbindung wählen Sie den Typ der Verbindung aus der Liste unterstützter Hypervisors und Clouddienste aus. Der von Ihnen ausgewählte Speicher und das Netzwerk sind die Ressourcen der Verbindung.

Zum Erstellen und Verwalten von Verbindungen müssen Sie Volladministrator sein.

Informationen zu Verbindungstypen

Systemanforderungen enthält die unterstützten Hypervisor- und Cloudserviceversionen. Weitere Informationen finden Sie in der Herstellerdokumentation sowie in den folgenden Artikeln.

Hostspeicher

Speicherprodukte werden unterstützt, wenn sie von einem unterstützten Hypervisor verwaltet werden können. Der Citrix Support unterstützt Anbieter von Speicherprodukten bei der Problembehandlung und dokumentiert Probleme nach Bedarf im Knowledge Center.

Beim Provisioning von Maschinen werden die Daten nach Typ klassifiziert:

  • Betriebssystemdaten (OS-Daten), einschließlich Masterimages.
  • Temporäre Daten, einschließlich aller nicht persistenten Daten, die auf mit MSC bereitgestellten Maschinen geschrieben werden, Windows-Seitendateien, Benutzerprofildaten und alle Daten, die mit ShareFile synchronisiert werden. Diese Daten werden beim Neustart einer Maschine verworfen.
  • Persönliche Daten, die auf persönlichen vDisks gespeichert werden.

Durch die Bereitstellung von separatem Speicher für die einzelnen Datentypen können Sie auf Speichergeräten die Last reduzieren und die IOPS-Leistung verbessern und so den größten Nutzen aus den verfügbaren Ressourcen des Hosts ziehen. Außerdem kann so der entsprechende Speicher für die verschiedenen Datentypen verwendet werden, denn Persistenz und Resilienz ist für einige Daten wichtiger als für andere.

  • Speicher kann freigegeben sein (zentraler Speicher, der separat von den Hosts ist, aber von allen Hosts verwendet wird) oder lokal auf einem Hypervisor bereitgestellt werden. Ein zentraler freigegebener Speicher kann beispielsweise aus einem oder mehreren geclusterten Windows Server 2012-Speichervolumes (mit oder ohne angeschlossenem Speicher) oder dem Gerät eines Speicheranbieters bestehen. Der zentrale Speicher bietet möglicherweise auch eigene Optimierungen, wie Steuerungspfade für Hypervisorspeicher und direkter Zugriff über Partner-Plug-Ins.
  • Durch das lokale Speichern temporärer Daten muss für den Zugriff auf freigegebenen Speicher nicht das Netzwerk passiert werden. Dadurch wird die Last (IOPS) auf dem freigegebenen Speichergerät reduziert. Freigegebener Speicher kann kostspieliger sein, daher können durch das lokale Speichern von Daten die Ausgaben gesenkt werden. Diese Vorteile müssen gegen die Verfügbarkeit von genügend Speicher auf den Hypervisorservern abgewogen werden.

Für Hypervisors freigegebener Speicher

Bei für Hypervisors freigegebenem Speicher werden Daten, die länger erhalten bleiben sollen, zentral gespeichert und bieten zentrale Backup- und Verwaltungsmöglichkeiten. Dieser Speicher umfasst die Betriebssystemdatenträger und die persönlichen vDisk-Datenträger.

Bei dieser Methode können Sie wählen, ob Sie lokalen Speicher (auf Servern im gleichen Hypervisorpool) für temporäre Daten verwenden, die nicht so viel Persistenz oder Resilienz erfordern wie die Daten im freigegebenen Speicher. Dies ist der temporäre Datencache. Die lokale Festplatte reduziert den Datenverkehr zum Hauptbetriebssystemspeicher. Dieser Datenträger wird nach dem Neustart einer Maschine gelöscht. Auf den Datenträger wird über einen Write-through-Speichercache zugegriffen. Wenn Sie lokalen Speicher für temporäre Daten verwenden, ist der bereitgestellte VDA an einen bestimmten Hypervisorhost gebunden. Wenn der Host ausfällt, kann die VM nicht gestartet werden.

Ausnahme: Wenn Sie geclusterte Speichervolumes (CSV) verwenden, gestattet Microsoft System Center Virtual Machine Manager nicht, dass temporäre Datenträgercaches auf dem lokalen Speicher erstellt werden.

Wenn Sie beim Erstellen einer Verbindung die Option für die lokale Speicherung der temporären Daten aktivieren, können Sie benutzerdefinierte Werte für die Größe des Cachedatenträgers und des Speichers jeder VM aktivieren und konfigurieren, wenn Sie einen Maschinenkatalog erstellen, der diese Verbindung verwendet. Die Standardwerte sind jedoch auf den Verbindungstyp zugeschnitten und in den meisten Fällen ausreichend.

Der Hypervisor kann auch Optimierungstechnologien über lokales Lese-Caching der Datenträgerimages bieten; XenServer bietet beispielsweise IntelliCache. Dies kann auch den Netzwerkdatenverkehr zum zentralen Speicher reduzieren.

Lokaler Speicher auf dem Hypervisor

Bei der Methode mit lokalem Speicher auf dem Hypervisor werden Daten lokal auf dem Hypervisor gespeichert. Mit dieser Methode werden Masterimages und andere Betriebssystemdaten an alle Hypervisors in der Site übermittelt, sowohl bei der anfänglichen Maschinenerstellung als auch bei zukünftigen Imageupdates. Dies führt zu intensivem Datenverkehr auf dem Verwaltungsnetzwerk. Imageübertragungen sind zeitaufwändig und die Images werden jedem Host zu einem anderen Zeitpunkt zur Verfügung gestellt.

Bei Auswahl dieser Methode können Sie wählen, ob Sie freigegebenen Speicher für persönliche vDisks verwenden, um Resilienz und Unterstützung für Backup- und Notfallwiederherstellungssysteme bieten.

Erstellen einer Verbindung und von Ressourcen

Wichtig:

Die Hostressourcen (Speicher und Netzwerk) am Ressourcenstandort müssen verfügbar sein, bevor Sie eine Verbindung erstellen.

  1. Melden Sie sich bei Citrix Cloud an und wählen Sie im Menü oben links XenApp und XenDesktop.
  2. Klicken Sie auf Verwalten. Studio wird geöffnet. Wenn noch keine Verbindung erstellt wurde, werden Sie zu diesem Schritt geführt.
  3. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Konfiguration > Hosting .
  4. Wählen Sie im Aktionsbereich Verbindung und Ressourcen hinzufügen .
  5. Der Assistent führt Sie durch die folgenden Seiten (der Seiteninhalt hängt vom ausgewählten Verbindungstyp ab). Wenn Sie mit einer Seite fertig sind, klicken Sie jeweils auf Weiter, bis Sie zur letzten Seite Zusammenfassung gelangen.

Schritt 1. Verbindung (Connection)

Bild "Verbindung hinzufügen"

Treffen Sie auf der Seite Verbindung folgende Auswahl:

  • Um eine neue Verbindung zu erstellen, wählen Sie Neue Verbindung erstellen. Um eine Verbindung zu erstellen, die auf derselben Hostkonfiguration wie eine bestehende Verbindung basiert, klicken Sie Vorhandene Verbindung verwenden und wählen dann die entsprechende Verbindung.
  • Wählen Sie im Feld Verbindungstyp den Hypervisor oder Clouddienst aus, den Sie verwenden.
  • Die Felder für Verbindungsadresse und Anmeldeinformationen sind je nach ausgewähltem Verbindungstyp unterschiedlich. Geben Sie die angeforderten Informationen ein.
  • Geben Sie einen Verbindungsnamen ein. Dieser Name wird in Studio angezeigt.
  • Wählen Sie das Tool, mit dem Sie virtuelle Maschinen erstellen: Studio-Tools (z. B. Maschinenerstellungsdienste (MCS) oder Provisioning Services) oder andere Tools.

Die Informationen auf der Seite Verbindung variieren je nach verwendetem Host (Verbindungstyp). Wenn Sie beispielsweise Azure Resource Manager verwenden, können Sie einen vorhandenen Dienstprinzipal verwenden oder einen neuen erstellen. Weitere Informationen finden Sie auf der oben aufgeführten Seite zur Virtualisierungsumgebung für Ihren Verbindungstyp.

Schritt 2. Speicherverwaltung

Bild "Verbindung hinzufügen"

Informationen zur Speicherverwaltungstypen und -methoden finden Sie unter Hostspeicher.

Wenn Sie eine Verbindung zu einem Hyper-V- oder VMware-Host konfigurieren, navigieren Sie zu einem Clusternamen und wählen Sie ihn aus. Andere Verbindungstypen erfordern keine Clusternamen.

Wählen Sie eine Speicherverwaltungsmethode: für Hypervisors freigegebener Speicher oder lokaler Speicher auf dem Hypervisor.

  • Wenn Sie für Hypervisors freigegebenen Speicher wählen, geben Sie an, ob temporäre Daten im verfügbaren lokalen Speicher gespeichert werden sollen. (Sie können nicht standardmäßige temporäre Speichergrößen in den Maschinenkatalogen angeben, die diese Verbindung verwenden.) Ausnahme: Wenn Sie geclusterte Speichervolumes (CSV) verwenden, erlaubt Microsoft System Center Virtual Machine Manager nicht, dass temporäre Datenträgercaches auf dem lokalen Speicher erstellt werden, daher schlägt das Konfigurieren des Speicherverwaltungssetups in Studio fehl.
  • Wenn Sie lokalen Speicher auf dem Hypervisor wählen, geben Sie an, ob Sie persönliche Daten im freigegebenen Speicher verwalten möchten.

Wenn Sie freigegebenen Speicher auf einem XenServer-Hypervisor verwenden, geben Sie an, ob Sie IntelliCache zum Reduzieren der Last auf dem freigegebenen Speichergerät verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter XenServer-Virtualisierungsumgebungen.

Schritt 3. Speicherauswahl

Bild der Speicherauswahl

Weitere Informationen zur Speicherauswahl finden Sie unter Hostspeicher.

Wählen Sie mindestens ein Hostspeichergerät für jeden verfügbaren Datentyp. Die auf der vorherigen Seite ausgewählte Speicherverwaltungsmethode bestimmt, welche Datentypen Sie auf dieser Seite auswählen können. Wählen Sie mindestens ein Speichergerät für jeden unterstützten Datentyp, bevor Sie mit der nächsten Seite im Assistenten fortfahren.

Der untere Teil der Seite Speicherauswahl enthält zusätzliche Konfigurationsoptionen, wenn Sie auf der Seite vorher eine der folgenden Optionen ausgewählt haben.

  • Wenn Sie von Hypervisors gemeinsam genutzen Speicher wählen und das Kontrollkästchen Temporäre Daten in verfügbarem lokalem Speicher optimieren aktivieren, können Sie wählen, welche lokalen Speichergeräte (im selben Hypervisorpool) für temporäre Daten verwendet werden sollen.
  • Wenn Sie Speicher wählen, der lokal auf dem Hypervisor ist, und das Kontrollkästchen Persönliche Daten zentral im freigegebenen Speicher verwalten aktiviert haben, können Sie wählen, welche freigegebenen Geräte für persönliche Daten (PvD) verwendet werden sollen.

Die Anzahl der zurzeit ausgewählten Speichergeräte wird angezeigt (siehe Abbildung oben: “1 Speichergerät ausgewählt”). Wenn Sie mit dem Mauszeiger darauf zeigen, werden die Namen der ausgewählten Geräte angezeigt, es sei denn, es sind keine Geräte konfiguriert.

  1. Klicken Sie auf Auswählen, um die zu verwendenden Speichergeräte zu ändern.
  2. Aktivieren oder deaktivieren Sie im Dialogfeld Speicher auswählen die Kontrollkästchen für Speichergeräte, und klicken Sie dann auf OK.

Schritt 4. Region

Der Verbindungsassistent für einige Verbindungstypen (z. B. Azure Resource Manager) enthält die Seite Region. Die Auswahl der Region bestimmt, wo VMs bereitgestellt werden. Wählen Sie im Idealfall eine Region in der Nähe des Standorts, an dem die Benutzer auf ihre Anwendungen zugreifen.

Schritt 5. Netzwerk

Geben Sie einen Namen für die Ressourcen ein. Dieser Name wird in Studio angezeigt, um das Speichergerät und die der Verbindung zugeordnete Netzwerkkombination zu identifizieren.

Wählen Sie mindestens ein Netzwerk für die VMs aus.

Für manche Verbindungstypen (z. B. Azure Resource Manager) werden außerdem von den VMs verwendete Subnetze aufgeführt. Wählen Sie mindestens ein Subnetz aus.

Schritt 6. Zusammenfassung

Überprüfen Sie Ihre Auswahl. Wenn Sie Änderungen vornehmen möchten, kehren Sie zu den vorherigen Seiten des Assistenten zurück. Wenn Sie Ihre Bewertung abgeschlossen haben, klicken Sie auf Fertig stellen.

Wichtig: Wenn Sie temporäre Daten lokal speichern, können Sie benutzerdefinierte Werte für den temporären Datenspeicher konfigurieren, wenn Sie den Maschinenkatalog mit den Maschinen für diese Verbindung erstellen.

Bearbeiten von Verbindungseinstellungen

Verwenden Sie diese Vorgehensweise nicht, um eine Verbindung umzubenennen oder eine neue Verbindung zu erstellen. Dafür sind andere Schritte erforderlich. Ändern Sie die Adresse nur, wenn die aktuelle Hostmaschine eine neue Adresse hat. Durch die Eingabe der Adresse einer anderen Maschine werden die Maschinenkataloge der Verbindung unbrauchbar.

Sie können die GPU-Einstellungen für eine Verbindung nicht ändern, da Maschinenkataloge, die auf diese Ressource zugreifen, ein entsprechendes GPU-spezifisches Masterimage verwenden müssen. Erstellen Sie eine neue Verbindung.

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Konfiguration > Hosting .
  2. Wählen Sie die Verbindung und dann im Aktionsbereich Verbindung bearbeiten .
  3. Folgen Sie den Anweisungen unten bei der Auswahl der Einstellungen zum Bearbeiten einer Verbindung.
  4. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf Anwenden, damit die Änderungen angewendet werden und das Fenster geöffnet bleibt, oder klicken Sie auf OK, damit die Änderungen angewendet werden und das Fenster geschlossen wird.

Seite Verbindungseigenschaften:

  • Zum Ändern der Verbindungsadresse und Anmeldeinformationen wählen Sie Einstellungen bearbeiten und geben die neuen Informationen ein.
  • Zum Angeben der Server mit hoher Verfügbarkeit für eine XenServer-Verbindung wählen Sie Server mit hoher Verfügbarkeit bearbeiten. Citrix empfiehlt, dass Sie alle Server im Pool auswählen, um die Kommunikation mit XenServer zu ermöglichen, wenn der Poolmaster ausfällt.

Seite Erweitert:

Über die Einstellungen für den Einschränkungsschwellenwert können Sie eine maximale Anzahl von Energieaktionen für eine Verbindung festlegen. Diese Einstellungen können nützlich sein, wenn durch die Energieverwaltungseinstellungen der gleichzeitige Start zu vieler oder zu weniger Maschinen zugelassen wird. Für jeden Verbindungstyp gibt es bestimmte Standardwerte, die in den meisten Fällen geeignet sind und in der Regel nicht geändert werden sollten.

Über Gleichzeitige Aktionen (alle Typen) und Gleichzeitige Updates für Personal vDisk-Inventar wird Folgendes festgelegt: die maximale absolute Zahl Aktionen/Updates, die gleichzeitig an dieser Verbindung auftreten dürfen, und den maximalen Prozentsatz aller Maschinen, die diese Verbindung verwenden. Sie müssen beide Werte angeben, angewendet wird der geringere der Werte.

Beispiel: Wird in einer Bereitstellung mit 34 Maschinen die Einstellung Gleichzeitige Aktionen (alle Typen) auf einen absoluten Wert von 10 und einen Prozentsatz von 10 festgelegt, wird als tatsächliches Limit 3 angewendet (d. h. 10 Prozent von 34 auf die nächste Ganzzahl gerundet – ein kleinerer Wert als die absolute Zahl von 10 Maschinen).

Die Höchstanzahl neue Aktionen pro Minute ist eine absolute Zahl. Es gibt keinen Prozentwert.

Hinweis: Geben Sie die Informationen im Feld Verbindungsoptionen nur unter der Anleitung eines Supportmitarbeiters von Citrix ein.

Aktivieren und Deaktivieren des Wartungsmodus für eine Verbindung

Wenn Sie den Wartungsmodus für eine Verbindung aktivieren, können keine neuen Energieaktionen auf in dieser Verbindung gespeicherten Maschinen stattfinden. Benutzer können keine Verbindung mit einer Maschine herstellen, wenn sie im Wartungsmodus ist. Wenn Benutzer bereits verbunden sind, wird der Wartungsmodus wirksam, sobald sich die Benutzer abmelden.

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Konfiguration > Hosting .
  2. Wählen Sie die Verbindung aus. Zum Aktivieren des Wartungsmodus wählen Sie im Aktionsbereich Wartungsmodus einschalten . Zum Deaktivieren des Wartungsmodus wählen Sie Wartungsmodus ausschalten.

Sie können den Wartungsmodus auch für einzelne Maschinen ein- und ausschalten. Darüber hinaus können Sie den Wartungsmodus auch für Maschinen in Maschinenkatalogen und Bereitstellungsgruppen aktivieren oder deaktivieren.

Löschen einer Verbindung

Achtung:

Das Löschen einer Verbindung kann zur Folge haben, dass eine große Zahl von Maschinen gelöscht wird, Datenverlust eingeschlossen. Stellen Sie sicher, dass die Benutzerdaten auf den betroffenen Maschinen gesichert wurden oder nicht mehr benötigt werden.

Vor dem Löschen einer Verbindung müssen Sie Folgendes sicherstellen:

  • Alle Benutzer sind von den in dieser Verbindung gespeicherten Maschinen abgemeldet.
  • Es werden keine getrennten Benutzersitzungen ausgeführt.
  • Der Wartungsmodus wird für gepoolte und dedizierte Maschinen aktiviert.
  • Alle Maschinen in den von der Verbindung verwendeten Maschinenkatalogen sind ausgeschaltet.

Ein Maschinenkatalog kann nicht mehr verwendet werden, wenn Sie eine Verbindung löschen, auf die dieser Katalog verweist. Verweist ein Katalog auf diese Verbindung, haben Sie die Option zum Löschen des Katalogs. Stellen Sie vor dem Löschen eines Katalogs sicher, dass er nicht von anderen Verbindungen verwendet wird.

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Konfiguration > Hosting .
  2. Wählen Sie die Verbindung und dann im Aktionsbereich Verbindung löschen .
  3. Wenn für die Verbindung Maschinen gespeichert sind, werden Sie gefragt, ob die Maschinen gelöscht werden sollen. Wenn dies der Fall ist, geben Sie an, was mit dem zugewiesenen Active Directory-Computerkonten passieren soll.

Umbenennen oder Testen einer Verbindung

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Konfiguration > Hosting .
  2. Wählen Sie die Verbindung und dann im Aktionsbereich Verbindung umbenennen oder Verbindung testen.

Anzeigen von Maschinendetails für eine Verbindung

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Konfiguration > Hosting .
  2. Wählen Sie die Verbindung und dann im Aktionsbereich Maschinen anzeigen .

Im oberen Bereich werden die Maschinen angezeigt, auf die über die Verbindung zugegriffen wird. Wählen Sie eine Maschine aus, um die Details im unteren Bereich anzuzeigen. Für geöffnete Sitzungen werden auch Sitzungsdetails angezeigt.

Sie können das Suchfeature verwenden, um Maschinen schnell aufzufinden. Wählen Sie entweder eine gespeicherte Suche aus der Liste im oberen Bereich des Bildschirms aus oder erstellen Sie eine neue Suche. Sie können nach dem Maschinennamen suchen, indem Sie den ganzen Namen oder einen Teil des Namens eingeben. Alternativ können Sie auch einen Ausdruck für eine erweiterte Suche erstellen. Klicken Sie auf die Erweiterungsschaltfläche, um einen Ausdruck zu erstellen, und wählen Sie dann aus den angezeigten Listen Eigenschaften und Operatoren aus.

Verwalten von Maschinen einer Verbindung

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Konfiguration > Hosting .
  2. Wählen Sie eine Verbindung und dann im Aktionsbereich Maschinen anzeigen .
  3. Wählen Sie eine der folgenden Aktionen im Aktionsbereich. Abhängig vom Maschinenzustand und dem Verbindungshosttyp sind einige Aktionen möglicherweise nicht verfügbar.
  • Starten: Die Maschine wird gestartet, wenn sie ausgeschaltet oder angehalten ist.
  • Anhalten: Die Maschine wird ohne Herunterfahren angehalten die Liste der Maschinen wird aktualisiert.
  • Herunterfahren: Das Betriebssystem wird aufgefordert, herunterzufahren.
  • Herunterfahren erzwingen: Die Maschine wird zwingend abgeschaltet und die Liste der Maschinen wird aktualisiert.
  • Neu starten: Das Betriebssystem wird heruntergefahren und die Maschine wird neu gestartet. Wenn das Betriebssystem diese Aufgaben nicht ausführen kann, bleibt der Desktop im aktuellen Zustand.
  • Wartungsmodus aktivieren: Stoppt vorübergehend Verbindungen mit einer Maschine. Benutzer können keine Verbindung mit einer Maschine in diesem Zustand herstellen. Wenn Benutzer verbunden sind, wird der Wartungsmodus wirksam, sobald sich die Benutzer abmelden. Sie können den Wartungsmodus auch für alle Maschinen aktivieren bzw. deaktivieren, auf die über eine Verbindung zugegriffen wird (siehe oben).
  • Aus Bereitstellungsgruppe entfernen: Beim Entfernen einer Maschine aus einer Bereitstellungsgruppe wird sie nicht aus dem von der Bereitstellungsgruppe verwendeten Maschinenkatalog gelöscht. Sie können eine Maschine nur entfernen, wenn keine Benutzer mit ihr verbunden sind; aktivieren Sie den Wartungsmodus, um zu verhindern, dass Benutzer eine Verbindung herstellen, während Sie die Maschine entfernen.
  • Löschen: Wenn Sie eine Maschine löschen, können Benutzer nicht mehr darauf zugreifen und die Maschine wird aus dem Maschinenkatalog gelöscht. Stellen Sie vor dem Löschen einer Maschine sicher, dass alle Benutzerdaten gesichert wurden oder nicht mehr benötigt werden. Sie können eine Maschine nur löschen, wenn keine Benutzer mit ihr verbunden sind; aktivieren Sie den Wartungsmodus, um zu verhindern, dass Benutzer eine Verbindung herstellen, während Sie die Maschine löschen.

Bei Aktionen, bei denen eine Maschine heruntergefahren wird, wird diese ausgeschaltet, wenn das Herunterfahren nicht innerhalb von 10 Minuten erfolgt. Wenn Windows versucht, während des Herunterfahrens Updates zu installieren, besteht die Gefahr, dass die Maschine ausgeschaltet wird, bevor die Updates abgeschlossen sind.

Bearbeiten des Speichers

Sie können den Status der Server anzeigen, auf denen das Betriebssystem sowie temporäre und persönliche Daten (PvD) für VMs gespeichert werden, die eine Verbindung verwenden. Sie können auch festlegen, welche Server für die Speicherung der jeweiligen Datentypen verwendet werden.

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Konfiguration > Hosting.
  2. Wählen Sie eine Verbindung und dann im Aktionsbereich Speicher bearbeiten.
  3. Wählen Sie im linken Bereich den Datentyp: Betriebssystem, persönliche vDisk oder temporär.
  4. Aktivieren oder deaktivieren Sie für den ausgewählten Datentyp das Kontrollkästchen für mindestens ein Speichergerät.
  5. Klicken Sie auf OK.

Jedes Speichergerät in der Liste enthält den Namen und Speicherstatus. Gültige Speicherstatuswerte sind Folgende:

  • Wird verwendet: Der Speicher wird zum Erstellen neuer Maschinen verwendet.
  • Abgelöst: Der Speicher wird nur für vorhandene Maschinen verwendet. Diesem Speicher werden keine neuen Maschinen hinzugefügt.
  • Nicht verwendet: Der Speicher wird nicht zum Erstellen von Maschinen verwendet.

Wenn Sie das Kontrollkästchen für ein Gerät deaktivieren, das den Status Wird verwendet hat, ändert sich der Status in Abgelöst. Vorhandene Maschinen verwenden das Speichergerät weiterhin (und können Daten darauf schreiben), daher kann der Speicher voll werden, selbst wenn er nicht mehr zum Erstellen neuer Maschinen verwendet wird.

Löschen, Umbenennen oder Testen von Ressourcen

  1. Wählen Sie im Studio-Navigationsbereich Konfiguration > Hosting .
  2. Wählen Sie die Ressource aus und wählen Sie dann den entsprechenden Eintrag im Aktionsbereich: Ressourcen löschen, Ressourcen umbenennen oder Ressourcen testen.

Verbindungstimer

Sie können mit Citrix Richtlinieneinstellungen drei Verbindungstimer konfigurieren:

  • Timer für längste Verbindung: Diese Einstellung legt die Höchstdauer einer ununterbrochenen Verbindung zwischen einem Benutzergerät und einem Desktop fest. Verwenden Sie die Richtlinieneinstellungen Sitzungsleerlauftimer und Sitzungsleerlauf - Timerintervall.
  • Timer für längste Verbindung: Legt fest, wie lange eine ununterbrochene Verbindung zwischen einem Benutzergerät und einem virtuellen Desktop erhalten wird, wenn keine Eingabe vom Benutzer erfolgt. Verwenden Sie die Richtlinieneinstellungen Sitzungsleerlauftimer und Sitzungsleerlauf - Timerintervall.
  • Timer für getrennte Verbindungen: Legt fest, wie lange ein getrennter, gesperrter virtueller Desktop gesperrt bleibt, bis die Sitzung abgemeldet wird. Verwenden Sie die Richtlinieneinstellungen imer für getrennte Sitzung und Getrennte Sitzungen - Timerintervall.

Wenn Sie eine dieser Einstellungen aktualisieren, achten Sie darauf, dass sie in der ganzen Bereitstellung konsistent sind.

Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation für die Richtlinieneinstellungen.

So geht es weiter

Wenn Sie sich im ersten Bereitstellungsprozess befinden, fahren Sie mit Erstellen von Maschinenkatalogen fort.