Citrix DaaS

Migration von Workloads in die öffentliche Cloud

Mit Image Portability Service können Sie Images einfacher plattformübergreifend verwalten. Das Feature erleichtert das Verwalten von Images zwischen einem On-Premises-Ressourcenstandort und einem Standort in einer öffentlichen Cloud. REST-APIs für Citrix Virtual Apps and Desktops ermöglichen die automatisierte Verwaltung von Ressourcen innerhalb einer Citrix Virtual Apps and Desktops-Site.

Der Image Portability-Workflow setzt ein, wenn Sie mit Citrix Cloud die Migration eines Images vom On-Premises-Standort zur abonnierten öffentlichen Cloud starten. Nachdem Sie das Image vorbereitet haben, können Sie es mit Image Portability Service in die abonnierte öffentliche Cloud übertragen und zum Ausführen vorbereiten. Zum Schluss stellen Sie das Image mit Citrix Provisioning oder den Maschinenerstellungsdiensten in Ihrer abonnierten öffentlichen Cloud bereit.

Komponenten

Image Portability Service enthält folgende Komponenten:

  • Citrix Cloud Services
  • Citrix Credential Wallet
  • Citrix Connectorgerät
  • Compositing Engine-VM
  • PowerShell-Beispielskripte

Citrix Cloud Services

Die Citrix Cloud Services API ist ein REST-API-Dienst für die Interaktion mit Image Portability Service. Mit dem REST-API-Dienst können Sie Image Portability-Aufträge erstellen und überwachen. Sie können zum Beispiel mit einem API-Aufruf einen Image Portability-Auftrag starten (beispielsweise zum Export eines Datenträgers) und dann mit weiteren Aufrufen den Auftragsstatus abfragen.

Citrix Credentials Wallet

Der Dienst Citrix Credentials Wallet dient zum sicheren Verwalten von Systemanmeldeinformationen und ermöglicht, das Image Portability Service mit Ihren Assets interagieren kann. Wenn Sie beispielsweise einen Datenträger aus vSphere in eine SMB-Freigabe exportieren, benötigt Image Portability Service die Anmeldeinformationen, um eine Verbindung zur SMB-Freigabe zu öffnen und den Datenträger zu schreiben. Wenn die Anmeldeinformationen in der Credential Wallet gespeichert sind, kann Image Portability Service diese Anmeldeinformationen abrufen und verwenden.

Mit diesem Service können Sie Ihre Anmeldeinformationen vollständig verwalten. Die Cloud Services API fungiert als Zugriffspunkt und bietet Ihnen die Möglichkeit, Anmeldeinformationen zu erstellen, zu aktualisieren und zu löschen.

Compositing Engine

Die Compositing Engine ist das Kernstück von Image Portability Service. Die Compositing Engine (CE) ist eine einzelne VM, die beim Start eines Export- oder Vorbereitungsauftrag mit Image Portability erstellt wird. Diese virtuellen Maschinen werden in derselben Umgebung erstellt, in der der Auftrag ausgeführt wird. Wenn Sie beispielsweise einen Datenträger aus vSphere exportieren, wird die CE auf dem vSphere-Server erstellt. Wenn Sie hingegen einen Vorbereitungsauftrag in Azure oder Google Cloud ausführen, wird die CE in Azure bzw. Google erstellt. Die CE stellt Ihren Datenträger in sich selbst bereit und bearbeitet ihn anschließend. Nach Abschluss des Vorbereitungs- oder Exportauftrags werden die CE-VM und alle zugehörigen Komponenten gelöscht.

Connectorgerät

Das Connectorgerät, das Anbietersoftware zum Verwalten von IPS-Ressourcen ausführt, wird in Ihrer Umgebung ausgeführt (sowohl on-premises als auch in Ihrem Azure- oder Google Cloud-Abonnement) und fungiert als Controller für einzelne Aufträge. Das Gerät erhält Auftragsanweisungen vom Clouddienst und erstellt und verwaltet die VMs der Compositing Engine. Die Connectorgerät-VM fungiert als ein einziger, sicherer Kommunikationspunkt zwischen den Clouddiensten und Ihren Umgebungen. Stellen Sie ein oder mehrere Connectorgeräte an jedem Ihrer Ressourcenstandorte bereit (on-premises, Azure oder Google Cloud). Aus Sicherheitsgründen wird an jedem Ressourcenstandort ein eigenes Connectorgerät bereitgestellt. Durch Kombination des Connectorgeräts mit der Compositing Engine erhöht sich die Sicherheitslage der Bereitstellung erheblich, da alle Komponenten und die Kommunikation innerhalb Ihres Ressourcenstandorts verbleiben.

PowerShell-Module

Wir bieten mehrere PowerShell-Module, die Sie in Skripts als Ausgangspunkt zum Entwickeln einer eigenen Automatisierung verwenden können. Die bereitgestellten Module werden im Originalzustand unterstützt, Sie können sie jedoch je nach Bedarf an Ihre Bereitstellung anpassen.

Die PowerShell-Automatisierung erstellt mithilfe bereitgestellter Konfigurationsparameter einen REST-Aufruf an den Citrix Cloud-API-Dienst, um den Auftrag zu starten, und sendet im Verlauf regelmäßige Updates.

Wenn Sie Ihre eigene Automatisierungslösung entwickeln möchten, können Sie Aufrufe an den Clouddienst direkt mit Ihrer bevorzugten Programmiersprache erstellen. Detaillierte Informationen zum Konfigurieren und Verwenden der REST-Endpunkte und PowerShell-Module für Image Portability Service finden Sie im API-Portal.

Workflows

Image Portability Service nutzt einen mehrstufigen Workflow, um ein Katalog-Masterimage von einem On-Premises-Ressourcenstandort für Ihre abonnierte öffentliche Cloud vorzubereiten. Das Image wird von der On-Premises-Hypervisorplattform exportiert und dann von Ihnen in die abonnierte öffentliche Cloud hochgeladen (Sie können dies mit unserem bereitgestellten PowerShell-Uploadprogramm automatisieren). Anschließend wird die Image-Kompatibilität mit der Plattform Ihrer öffentlichen Cloud vorbereitet. Zum Schluss wird das Image veröffentlicht und kann als neuer Maschinenkatalog in Ihrem Cloud-Ressourcenstandort bereitgestellt werden.

Image Portability-Workflow

Diese allgemeinen Workflows basieren auf der konfigurierten Quell- und Zielbereitstellung des Images (Maschinenerstellungsdienste oder Citrix Provisioning). Der gewählte Workflow legt fest, welche Schritte für den Image Portability-Auftrag erforderlich sind.

In der folgenden Tabelle sehen Sie, welche Aufträge für jeden unterstützten IPS-Workflow erforderlich sind.

Workflow (Quelle zum Ziel) Exportieren Hochladen Vorbereiten Veröffentlichen
MCS zu MCS J J J N
PVS zu MCS* N J J N
PVS zu PVS in Azure/Google Cloud* N J J J
MCS zu PVS in Azure/Google Cloud J J J J

*Setzt voraus, dass das Ausgangsimage als vDisk für Citrix Provisioning vorliegt und Sie es nicht direkt aus dem Hypervisor der Quellplattform exportieren müssen.

Anforderungen

Zum Start von Image Portability müssen die folgenden Anforderungen erfüllt sein:

Ein Citrix Maschinenkatalog-Image

Für IPS müssen Images in einer der folgenden getesteten Konfigurationen verwendet werden:

  • Windows Server 2016, 2019 oder 2022

  • Windows 10 oder Windows 11

  • Provisioning mit MCS oder Citrix Provisioning erfolgt

  • On-Premises-Hostverbindung zu einer der folgenden Bereitstellungen:
    • VMware vSphere 6.7 oder 7.0 (für MCS Version 1912 oder höher)
    • Citrix Provisioning 2106 oder höher mit Streaming auf vSphere 6.7 oder 7.0
  • Citrix Virtual Apps and Desktops VDA Version 1912 CU4, 1912 CU5, 2203 oder 2206

  • Remotedesktopdienste, für Konsolenzugriff in Azure aktiviert

Ein Citrix Connectorgerät

Sie benötigen an jedem Ressourcenstandort, an dem Sie Image Portability verwenden möchten, ein installiertes und konfiguriertes Citrix Connectorgerät. Um beispielsweise mit Image Portability ein Image von vSphere zu Azure und zu Google Cloud zu verschieben, benötigen Sie mindestens drei Citrix Connectorgeräte:

  • Ein oder mehrere On-Premises-Geräte zur Interaktion mit der vSphere-Bereitstellung.
  • Ein oder mehrere Geräte in Ihrem Azure-Abonnement.
  • Ein oder mehrere Geräte in Ihrem Google Cloud-Abonnement.

Detaillierte Anweisungen finden Sie unter Bereitstellen von Connectorgeräten.

Eine SMB-Dateifreigabe (Windows)

Sie benötigen eine SMB-Dateifreigabe von Windows für die temporäre Speicherung von Daten bei Exportaufträgen, die am On-Premises-Ressourcenstandort gehostet werden, an dem Sie Image Portability Service verwenden. Der verfügbare freie Speicherplatz auf der Freigabe muss mindestens doppelt so groß sein wie das konfigurierte Dateisystem Ihres Images.

Eine Maschine zum Ausführen von PowerShell-Skripts

Ihre Maschine, auf der die PowerShell-Skripts ausgeführt werden, muss über Folgendes verfügen:

  • PowerShell Version 5.1.

  • Eine schnelle Netzwerkverbindung zur SMB-Dateifreigabe. Dies kann dieselbe Maschine sein, die die Dateifreigabe hostet.

  • Eine schnelle Netzwerkverbindung zu den Plattformen der öffentlichen Cloud, wo Sie Image Portability verwenden möchten, zum Beispiel MS Azure oder Google Cloud.

    Weitere Informationen zum Herunterladen und Konfigurieren der Image Portability-Module aus der PowerShell Gallery finden Sie im Abschnitt Vorbereiten einer Maschine für PowerShell.

Ihre Citrix Cloud-Kunden-ID

Sie müssen über ein gültiges Citrix DaaS-Abonnement verfügen.

Um fortzufahren, benötigen Sie Zugriff auf Citrix DaaS (ehemals Citrix Virtual Apps and Desktops Service). Wenden Sie sich an den zuständigen Citrix Mitarbeiter, wenn Sie keinen Zugriff haben.

Anweisungen zum Erstellen und Konfigurieren eines API-Clients für Image Portability finden Sie in der Einführung zu Citrix Cloud APIs.

Erforderliche Azure-Berechtigungen und -Konfiguration

Damit Aktionen von Image Portability Service in Ihrem Azure-Abonnement ausgeführt werden können, müssen Sie dem von Image Portability Service verwendeten Azure-Dienstprinzipal Berechtigungen für bestimmte Azure-Funktionen erteilen. Eine ausführliche Liste finden Sie unter Erforderliche Microsoft Azure-Berechtigungen.

Sie können dem Dienstprinzipal im zugehörigen Abonnement die Rolle Mitwirkender zuweisen. Um die erforderlichen Mindestberechtigungen zuzuweisen, können Sie auch eine benutzerdefinierte Rolle mit den aufgelisteten Berechtigungen erstellen und diese dann dem Dienstprinzipal mit dem entsprechenden Abonnement als Geltungsbereich zuweisen.

Hinweis:

Wir empfehlen, ein Abonnement oder Abonnements zu verwenden, die ausschließlich für Image Portability Service und andere Citrix Vorgänge bestimmt sind. Legen Sie diese Abonnements als Geltungsbereich für alle Rollenzuweisungen fest.

Informationen zum Konfigurieren von Sicherheitsrollen für Ihren Azure-Dienstprinzipal und zum Erstellen von benutzerdefinierten Rollen finden Sie in der Azure-Dokumentation.

Erforderliche Google Cloud-Berechtigungen und -Konfiguration

Damit Aktionen von Image Portability Service in Ihrem Google Cloud-Projekt ausgeführt werden können, müssen Sie dem von Image Portability Service verwendeten Google Cloud-Dienstprinzipal Berechtigungen für bestimmte Google Cloud-Funktionen erteilen.

Eine ausführliche Liste finden Sie unter Erforderliche Google Cloud-Berechtigungen.

Sie können diese Berechtigungen mit den folgenden Rollen zuweisen:

  • Cloud Build-Editor
  • Compute-Administrator
  • Speicher-Administrator
  • Dienstkontobenutzer

Weitere Informationen zum Konfigurieren von Dienstkontoberechtigungen finden Sie in der Google Cloud-Dokumentation.

Einrichten von Image Portability Service

Schrittfolge zum Einrichten von Image Portability Service:

Bereitstellen von Connectorgeräten

Image Portability benötigt Citrix Connectorgeräte, um Image Portability-Aufträge zu erstellen. Connectorgeräte unterstützen sichere Interaktionen mit Ihren on-premises vorhandenen und öffentlichen Cloud-Umgebungen. Die Connectorgeräte senden Informationen zum Auftragsstatus und zum allgemeinen Dienstzustand an Image Portability Service.

Befolgen Sie die Schritte in Connectorgerät für Cloud Services, um ein Connectorgerät in Ihrer Umgebung bereitzustellen und zu konfigurieren.

Beachten Sie beim Planen Ihrer Bereitstellung die erforderliche Hardwarekonfiguration und den Netzwerkportzugriff für das Connectorgerät.

Wenn Ihr Gerät bereitgestellt und registriert ist, werden die zum Aktivieren von Image Portability erforderlichen Komponenten automatisch installiert.

Vorbereiten einer Maschine für PowerShell

Um Sie bei der Inbetriebnahme von Image Portability zu unterstützen, haben wir PowerShell-Module erstellt, die Sie anpassen und mit dem Service verwenden können.

In den folgenden Abschnitten wird beschrieben, wie Sie eine Maschine für die Ausführung der PowerShell-Skripts vorbereiten. Diese Skripts sind nur einige Beispiele. Sie können sie an Ihre Bedürfnisse anpassen oder erweitern.

Hinweis:

  • Wir unterstützen keine benutzerdefinierten Skripts, die mit Image Portability Service verwendet werden.
  • Verwenden Sie nach der Erstinstallation Update-Module, um das PowerShell-Modul zu aktualisieren.

PowerShell-Anforderungen

Zum Verwenden der PowerShell-Skripts benötigen Sie Folgendes:

  • Eine Windows-Maschine zum Ausführen der PowerShell-Skripts, die Image Portability-Aufträge steuern. Dabei gilt für die Maschine:

    • Sie führt PowerShell Version 5.1 aus.

    • Sie besitzt eine Netzwerkverbindung mit 10 GBit/s oder besser zur on-premises bereitgestellten SMB-Dateifreigabe und eine schnelle Verbindung zur öffentlichen Cloud (z. B. Microsoft Azure oder Google Cloud).

    • Dies kann dieselbe Maschine sein, die die Dateifreigabe hostet.

    • Sie verwendet Windows 10, Windows Server 2019 oder Windows Server 2022 mit den neuesten Microsoft-Patches.

    • Sie kann eine Verbindung zu Microsoft PowerShell Gallery herstellen, um die erforderlichen PowerShell-Bibliotheken herunterzuladen.

Je nach verwendeter Windows-Version müssen Sie möglicherweise die Unterstützung für TLS 1.0/1.1 deaktivieren. Weitere Informationen finden Sie in der Supportdokumentation für Microsoft PowerShell Gallery TLS .

Standardmäßig authentifiziert PowerShell sich nicht automatisch über einen Proxyserver. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihre PowerShell-Sitzung zur Verwendung des Proxyservers konfiguriert haben, gemäß den bewährten Methoden von Microsoft und Ihres Proxyanbieters.

Wenn beim Ausführen der PowerShell-Skripts Fehler aufgrund einer fehlenden oder alten Version von PowerShellGet auftreten, müssen Sie die neueste Version wie folgt installieren:

```
Install-Module -Name PowerShellGet -Force -Scope CurrentUser -AllowClobber
<!--NeedCopy--> ```

Installieren von Bibliotheken und Modulen

Image Portability Service nutzt Bibliotheken aus der Microsoft PowerShell Gallery, um Portabilitätsvorgänge durchzuführen.

Wichtig:

Verwenden Sie nach der Erstinstallation Update-Module, um neue Versionen zu installieren.

  1. Führen Sie den folgenden PowerShell-Befehl aus, um die neuesten Module herunterzuladen:

    Install-Module -Name "Citrix.Workloads.Portability","Citrix.Image.Uploader" -Scope CurrentUser
    <!--NeedCopy-->
    
    • Zum Ändern der Umgebungsvariable PATH:

      Drücken Sie Y und dann zum Akzeptieren die Eingabetaste.

    • Zum Installieren des NuGet-Anbieters:

      Drücken Sie Y und dann zum Akzeptieren die Eingabetaste.

    • Beim Verweis auf ein nicht vertrauenswürdiges Repository:

      Drücken Sie A (Ja für alle) und dann zum Fortfahren die Eingabetaste.

  2. Führen Sie folgenden Befehl aus, um sicherzustellen, dass alle erforderlichen Module heruntergeladen wurden:

    Get-InstalledModule -Name Citrix.*
    <!--NeedCopy-->
    

    Dieser Befehl gibt eine Ausgabe zurück, die der folgenden ähnelt:

    Name Repository Beschreibung
    Citrix.Image.Uploader PSGallery Befehle zum Hochladen einer VHD(x) in ein Azure-Speicherkonto oder GCP und Abrufen von Informationen über eine VHD(x)
    Citrix.Workloads.Portability PSGallery Eigenständiges Cmdlet für den Image-Auftrag von Citrix Image Portability Service

Aktualisieren von Modulen auf die neueste Version

Führen Sie den folgenden Befehl aus, um die Skripts auf die neueste Version zu aktualisieren:

Update-Module -Name "Citrix.Workloads.Portability","Citrix.Image.Uploader" -Force
<!--NeedCopy-->

Installieren des Citrix Virtual Apps and Desktops Remote PowerShell SDK

Image Portability Service benötigt das Remote PowerShell SDK von Citrix Virtual Apps and Desktops, um Portabilitätsaufträge in Citrix Cloud zu erstellen und zu verwalten.

Laden Sie das Remote PowerShell SDK herunter und installieren Sie es auf Ihrer Maschine.

Installieren der plattformspezifischen Komponenten von Drittanbietern

VMware

Wenn Sie Image Portability-Aufträge erstellen, die mit Ihrer VMware-Umgebung kommunizieren, führen Sie den folgenden Befehl aus, um die erforderlichen VMware PowerShell-Module zu installieren.

Install-Module -Name VMWare.PowerCLI -Scope CurrentUser -AllowClobber -Force -SkipPublisherCheck
<!--NeedCopy-->
Azure

Wenn Sie Image Portability-Aufträge in Azure erstellen, laden Sie die Azure-Befehlszeilenprogramme herunter und installieren Sie sie. Führen Sie die Befehle dann aus, um die erforderlichen Azure PowerShell-Module zu installieren:

Install-Module -Name Az.Accounts -Scope CurrentUser -AllowClobber -Force
Install-Module -Name Az.Compute -Scope CurrentUser -AllowClobber -Force
<!--NeedCopy-->
Google Cloud

Wenn Sie Image Portibility-Aufträge in Google Cloud erstellen, laden Sie das Google Cloud SDK herunter und installieren Sie es auf Ihrer Maschine.

Deinstallation von Skripts und Modulen

Führen Sie die folgenden Befehle aus, um die von der Image Portability-Software verwendeten Module zu deinstallieren.

Hinweis:

Skripts und Komponenten von Drittanbietern werden bei der Deinstallation von IPS-Modulen nicht automatisch entfernt.

Zum Deinstallieren von Modulen:

Get-InstalledModule -Name "Citrix.Workloads.Portability","Citrix.Images.Uploader" | Uninstall-Module
<!--NeedCopy-->

Hinzufügen von Anmeldeinformationen zur Credential Wallet

Für vollständig automatisierte Szenarios können Sie in Image Portability Service eine interaktionsfreie Authentifizierung bei in Citrix Cloud, Ihrer öffentlichen Cloud und on-premises bereitgestellten Ressourcen konfigurieren. Image Portability Service verwendet zudem die in der Citrix Credential Wallet gespeicherten Anmeldeinformationen, sobald unsere APIs sich direkt bei Ihren on-premises oder in der öffentlichen Cloud bereitgestellten Ressourcen authentifizieren. Das Einrichten von Anmeldeinformationen, wie in diesem Abschnitt beschrieben, ist für das Ausführen von Export-, Vorbereitungs- und Veröffentlichungsaufträgen erforderlich.

Bei der Auftragsausführung benötigt Image Portability Service Zugriff auf Ressourcen, die Sie steuern können. Damit beispielsweise ein Datenträger von einem vSphere-Server in eine SMB-Freigabe exportiert werden kann, benötigt Image Portability Service die Anmeldeinformationen für beide Systeme. Zur Sicherung dieser Kontoinformationen verwendet Image Portability Service den Citrix Credential Wallet-Dienst. Dieser Dienst speichert Ihre Anmeldeinformationen mit einem benutzerdefinierten Namen in der Wallet. Wenn Sie dann einen Auftrag ausführen möchten, geben Sie den Namen der gewünschten Anmeldeinformationen an. Diese Anmeldeinformationen können jederzeit aktualisiert oder aus der Wallet gelöscht werden.

Anmeldeinformationen werden häufig für diese Plattformen gespeichert:

  • Google Cloud
  • Microsoft Azure
  • SMB-Freigabe
  • VMware vSphere

Informationen zum Verwalten von Anmeldeinformationen finden Sie im Entwickler-API-Portal im Abschnitt zu Image Portability Service-APIs und unter “Credentials Management”.

Verwendung von Image Portability Service

Um Images in On-Premises-Ressourcenstandorten für Ihre abonnierte öffentliche Cloud vorzubereiten, müssen Sie Image Portability-Aufträge in Citrix Cloud erstellen. Sie können einen Auftrag für direkte API-Aufrufe an den Dienst in Ihrem Skript oder Programm erstellen oder die PowerShell-Beispielmodule verwenden, die wir zur Automatisierung von API-Aufrufen entwickelt haben. Informationen zum Erstellen von IPS-Aufträgen mithilfe von REST-APIs und PowerShell-Modulen finden Sie im Entwickler-API-Portal für Image Portability Service.

Veröffentlichung in Maschinenerstellungsdiensten

Image Portability Service wird in Azure oder Google Cloud mit Maschinenerstellungsdiensten (MCS) verwendet. Sie können die in diesem Leitfaden beschriebenen PowerShell- und REST-Lösungen mit Citrix DaaS-SDKs kombinieren, um einen vollständig automatisierten Workflow zu erstellen, der basierend auf dem vorbereiteten On-Premises-Image einen Maschinenkatalog erstellt und das Image dann mit Maschinenerstellungsdiensten bereitstellt.

Weitere Informationen zu den Citrix DaaS REST-APIs finden Sie im Entwickler-API-Portal.

Informationen zur Verwendung des Remote PowerShell-SDK finden Sie in der Dokumentation zu Citrix DaaS.

Bereitstellung für Kunden in der Asien-Pazifik-Region und in der EU

Das IPS-PowerShell-Modul verbindet sich standardmäßig mit dem Image Portability-Dienst, der in der US-Region bereitgestellt wird. Kunden in der Asien-Pazifik-Region (APS) und in der EU können beim Erstellen von Aufträgen einen Konfigurationsparameter verwenden, um IPS in ihre spezifische Region zu leiten. Verwenden Sie das folgende Format für diesen Konfigurationsparameter:

Deployment = '<your-deployment>'
<!--NeedCopy-->

Die gültigen Bereitstellungswerte in Abhängigkeit von Ihrer Region sind:

Region Bereitstellungswert
APS api.aps.layering.cloud.com
EU api.eu.layering.cloud.com

Geben Sie den Bereitstellungskonfigurationsparameter für den IPS-Auftrag für folgende Prozesse an:

  • Hinzufügen von Anmeldeinformationen zur Credential Wallet
  • Erstellen eines Exportauftrags
  • Erstellen eines Vorbereitungsauftrags
  • Erstellen eines Veröffentlichungsauftrags

Automatisieren der VDA-Konfiguration

Wenn Sie ein on-premises erstelltes und von Citrix verwaltetes Image vorbereiten, können Sie den VDA im Image neu konfigurieren, um ihn an die Zielumgebung anzupassen, für die das Image vorbereitet wird. Image Portability Service kann Änderungen der VDA-Konfiguration während der Vorbereitungsphase des Workflows sofort übernehmen. Es gibt drei Konfigurationsparameter, die die Funktionsweise des VDAs im migrierten Image definieren: InstallMisa, InstallPvs und XdReconfigure. Definieren Sie diese Parameter beim Erstellen von IPS-Aufträgen wie folgt:

InstallMisa = 'true'
<!--NeedCopy-->

Wenn Sie InstallMisa auf true setzen, kann Image Portability Service fehlende VDA-Komponenten installieren, die für das Provisioning des Images mit MCS erforderlich sind.

Bei Auswahl der Einstellung true für InstallMisa muss CloudProvisioningType auf Mcs gesetzt werden.

InstallPvs = 'version of Pvs e.g. 7.31.0'
<!--NeedCopy-->

Konfigurieren Sie für InstallPvs die Version von PVS, mit der Sie das Image bereitstellen. Wenn InstallPvs festgelegt ist, installiert Image Portability Service bei Vorbereitungsaufträgen automatisch die angegebene Version der PVS-Zielgerätesoftware im Image.

Bei Konfiguration von InstallPvs muss CloudProvisioningType auf Pvs gesetzt werden.

Beachten Sie Folgendes für InstallMisa und InstallPvs:

  • Dieses Feature wird nur von aktuellen LTSR- und CR-Versionen des VDAs unterstützt.

  • Wenn die erforderlichen Komponenten für den installierten VDA bereits vorhanden sind, werden keine Änderungen vorgenommen, selbst wenn die Parameter konfiguriert sind.

  • Bei unterstützten VDA-Versionen installiert Image Portability die entsprechende Version der erforderlichen Komponenten, selbst wenn die notwendigen VDA-Komponenten nicht vorhanden sind.

  • Bei nicht unterstützten VDA-Versionen schlägt die Neukonfiguration fehl und es wird eine Meldung protokolliert, falls die notwendigen VDA-Komponenten nicht vorhanden sind. Der Vorbereitungsauftrag wird abgeschlossen, auch wenn die Neukonfiguration des VDAs nicht erfolgt ist.

Für XdReconfigure ist einer der folgenden Werte erforderlich: controller oder site_guid. Hier sind Beispiele für Konfigurationsparameter, die die einzelnen Werte verwenden:

Mit controllers:

XdReconfigure = @(
    [pscustomobject]@{
        ParameterName = 'controllers'
        ParameterValue = 'comma-separated-list-of-your-cloud-connectors-fqdns'
    }
)
<!--NeedCopy-->

ParameterValue ist hierbei die Liste der FQDNs der neuen DDCs, auf die der VDA zeigen soll. Es können mehrere DDCs im kommagetrennten Format angegeben werden.

Mit site_guid:

XdReconfigure = @(
    [pscustomobject]@{
        ParameterName = 'site_guid'
        ParameterValue = 'active-directory-site-guid'
    }
)
<!--NeedCopy-->

XdReconfigure akzeptiert auch Werte, die unterstützt werden, wenn das Programm zur VDA-Installation über die Befehlszeile mit dem Switch /reconfigure ausgeführt wird, z. B. XenDesktopVdaSetup.exe /reconfigure. Mögliche Werte sind zum Beispiel wem_agent_port, wem_cached_data_sync_port, wem_cloud_connectors oder wem_server. Eine vollständige Liste der Befehlszeilenoptionen für die VDA-Neukonfiguration finden Sie in der Dokumentation zum Citrix DaaS-VDA.

Referenz

In diesem Abschnitt finden Sie ausführliche technische Referenzinformationen, angepasst an Ihre Bedürfnisse.

Erforderliche Berechtigungen für Image Portability Service

Dieser Abschnitt erläutert die Berechtigungen, die von Image Portability Service auf den unterstützten On-Premises- und Cloud-Plattformen benötigt werden.

Erforderliche VMware vCenter-Berechtigungen

Die folgenden vCenter-Berechtigungen sind erforderlich, um den IPS-Auftrag zum Datenträgerexport in einer VMware-Umgebung auszuführen. Sie finden diese Berechtigungen unter Rollen im Abschnitt Zugriffssteuerung des vCenter-Verwaltungsbereichs.

-  Cryptographic operations
    -  Direct Access

-  Datastore
    -  Allocate space
    -  Browse datastore
    -  Low level file operations
    -  Remove file

-  Folder
    -  Create folder
    -  Delete folder

-  Network
    -  Assign network

-  Resource
    -  Assign virtual machine to resource pool

-  Virtual machine
    -  Change Configuration
        -  Add existing disk
        -  Add new disk
        -  Remove disk

    -  Edit Inventory
        -  Create from existing
        -  Create new
        -  Remove

    -  Interaction
        -  Power off
        -  Power on
<!--NeedCopy-->

Erforderliche Microsoft Azure-Berechtigungen

Zum Verwenden von Image Portability muss Ihr Azure-Dienstkonto über folgende Berechtigungen verfügen:

Microsoft.Compute/disks/beginGetAccess/action
Microsoft.Compute/disks/read
Microsoft.Compute/disks/write
Microsoft.Compute/virtualMachines/extensions/delete
Microsoft.Compute/virtualMachines/extensions/read
Microsoft.Compute/virtualMachines/extensions/write
Microsoft.Compute/virtualMachines/read
Microsoft.Compute/virtualMachines/restart/action
Microsoft.Compute/virtualMachines/write
Microsoft.Network/networkInterfaces/join/action
Microsoft.Network/networkInterfaces/read
Microsoft.Network/networkInterfaces/write
Microsoft.Network/publicIPAddresses/join/action
Microsoft.Network/publicIPAddresses/read
Microsoft.Network/publicIPAddresses/write
Microsoft.Network/virtualNetworks/read
Microsoft.Network/virtualNetworks/subnets/join/action
Microsoft.Network/virtualNetworks/write
Microsoft.Resources/deployments/operationStatuses/read
Microsoft.Resources/deployments/read
Microsoft.Resources/deployments/write
Microsoft.Resources/subscriptions/resourcegroups/delete
Microsoft.Resources/subscriptions/resourceGroups/write
Microsoft.Storage/storageAccounts/listKeys/action
Microsoft.Storage/storageAccounts/write
<!--NeedCopy-->

Erforderliche Google Cloud-Berechtigungen

Zum Verwenden von Image Portability muss Ihr Google Cloud-Dienstkonto über folgende Berechtigungen verfügen:

cloudbuild.builds.create
cloudbuild.builds.get
cloudbuild.builds.list
compute.disks.create
compute.disks.delete
compute.disks.get
compute.disks.list
compute.disks.setLabels
compute.disks.use
compute.globalOperations.get
compute.images.create
compute.images.delete
compute.images.get
compute.images.list
compute.images.setLabels
compute.images.useReadOnly
compute.instances.create
compute.instances.delete
compute.instances.get
compute.instances.setLabels
compute.instances.setMetadata
compute.instances.setServiceAccount
compute.instances.setTags
compute.instances.stop
compute.instances.updateDisplayDevice
compute.networks.get
compute.subnetworks.use
compute.subnetworks.useExternalIp
compute.zoneOperations.get
compute.zones.list
iam.serviceAccounts.actAs
iam.serviceAccounts.get
iam.serviceAccounts.list
resourcemanager.projects.get
storage.buckets.create
storage.buckets.delete
storage.buckets.get
storage.objects.create
storage.objects.delete
storage.objects.get
storage.objects.list
<!--NeedCopy-->

Zugehörige Dokumentation

Migration von Workloads in die öffentliche Cloud